Ist Homeoffice wirklich genauso effektiv wie am Arbeitsplatz zu arbeiten?

Diskutiere Ist Homeoffice wirklich genauso effektiv wie am Arbeitsplatz zu arbeiten? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Ich weiß, das ist ein heikles Thema, aber das frage ich mich jetzt schon seit längerem. Wenn ich meine Bekannten so alle Frage, dann wurde z.B. im...
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Gast48617

Ich weiß, das ist ein heikles Thema, aber das frage ich mich jetzt schon seit längerem. Wenn ich meine Bekannten so alle Frage, dann wurde z.B. im Sommer viel genutzt um Zuhause vieles herzurichten, Rasen zu mähen usw usw. mancher fuhr sogar mit seinem Bike eine längere Tour und wenn es klingelte, dann hielt er nur kurz an. Wenn ich das vergleiche mit vor paar Jahren, wo man pünktlich früh am Arbeitsplatz zu erscheinem musste und Abends keine Minute früher das Firmengebäude verlassen sollte und in der reinen Arbeitszeit schon mehrfach des Tages Besuch vom Chef oder Abteilungsleiter bekam. Das soll jetzt um himmels Willen nicht heißen, das man Zuhause nicht produktiv wäre, aber irgendwie habe ich schon das Gefühl, das eine feste Arbeitsplatzanwesenheit in einer Firma schon was anderes ist, als eine Homeoffice Tätigkeit. Aber wie gesagt, ich bin kein Arbeitgeber, ich sehe dies nur rein von der Produktivität der Gesamtheit aus. Bei manchen Einzelnen mag ein Homeoffice Platz sogar Produktiver sein, aber in der großen Masse?

Schreibt dazu, wie ihr das so seht, ohne gleich wieder ins bashen abzugleiten. ( Sonst wird der Beitrag eh gleich wieder vom Moderator stillgelegt, was ich verstehen kann)
 

HolgiB

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Sehe ich wie @alex17: Wie man auch mit eigenen Kindern schnell lernt ist Kontrolle eine Illusion. ;)
Wer im Büro seine Arbeit ordentlich und ohne dauernden Sklaventreiber in Sichtweite macht, erledigt seine Sachen auch zu Hause sauber und ohne Probleme. Die anderen finden auch außerhalb Home Office ihren Weg den Tag auch ohne zu intensive Arbeitsaktivitäten rumzukriegen. So zumindest meine Erfahrung von vier unterschiedlichsten Arbeitgeber in unterschiedlichsten Sparten und unterschiedlichsten Größen.....

Menschen waren schon immer erfinderisch......interessanterweise gerade wenn es um Arbeit(vermeidung) geht.
 

cube_one

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Ich bin im Homeoffice produktiver und sogar ein glücklicherer Mensch, weil ich jeden Tag weniger Stress und anderthalb Stunden mehr Freizeit habe.
Natürlich bringt man vielleicht mal den Müll raus, aber dafür fällt z.B. der Smalltalk auf dem Flur weg.
Wie bei allem gibt es auch hier Leute, die wieder alles überziehen, weil sie kein Maß kennen, aber ich hoffe, dass das nicht Überhand nimmt, damit wir Homeoffice auch nach Corona noch nutzen können.
 

Morsi65

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Von der DAK wurde dazu im letzten Jahr eine Studie veröffentlicht. Demnach sehen sich 56 % der Arbeitnehmer produktiver. Allerdings sehen dies nur etwa 3 % der 10 größten Unternehmen auch so. Ich weiß nicht ob es da eine etwas objektivere Studie gibt als eine Studie die auf reiner Selbstbefragung fußt. Für mich gibt es ja noch kein Home Office. Für meine Maus hingegen schon. Sie hat trotz einer Erkältung zu Hause gearbeitet. Hätte sie ins Büro gemusst hätte sie sich krank gemeldet. Es gibt immer Arbeitnehmer die sich wegducken oder Freiheiten ausnutzen. Das machen sie aber auch im Büro. Ich glaube schon das man motivierter und letztlich auch produktiver ist wenn man Home Office hat. Man fühlt sich wohler, hat mehr Freiheiten (Kaffee, Kuchen, Rauchen, Abfall, Wäsche und was weiß ich nicht noch). Und man hat mehr Freizeit da der Weg zur Arbeit entfällt. Ich sehe es positiv.
 

Radlerhai

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Ich bin von Beruf Konstruktionsingenieur und Teamsprecher unserer Konstruktionsabteilung. Seit März 20 bin ich auch im Homeoffice, da Risikopatient. 1x/Woche komme ich ins Büro und verlege auf diesen Tag all das was ich nicht via Webex oder Telefon von zuhause aus abarbeiten kann. Meine
Tätigkeit ist meßbar, sowohl von mir selber als auch von meinem AG. Diese Zahlen sagen aus dass ich im HO genauso, oder eher noch produktiver bin als im Büro.
Muß dazu aber auch sagen, dass bei mir/uns zuhause die Bedingungen auch ideal sind:
1. Meine Frau ist wegen mir auch seit März 20 im HO
2. Jeder von uns hat ein eigenes abschließbares bzw. kpl. eingerichtetes und separates Büro im Haus
3. Unsere Kinder sind mittlerweile ausgeflogen und wir müssen uns nur um uns selber kümmern
4. Wir beide sind von Natur aus kleine Workaholics (Workaholic ist übertrieben, wir lieben unseren Job und arbeiten sehr gerne) und werden sowieso das in uns gesteckte Vertrauen unseres AGs niemals ausnützen!

Der einzige Grund weshalb ich momentan noch zur Arbeit komme ist die Tatsache, dass ich ab und zu vor Ort Präsenz zeigen muß bzw. dass dies gewünscht ist. Wenn das mal wegfällt könnte ich ohne Probleme bis zur Rente so weitermachen.

Tante EDIT weißt mich gerade nochmals darauf hin dass auch der tägliche Pendelweg von 52Km wegfällt. Zeit und Stress den man sich durch HO sparen kann (y) Ich feiers total :love:
Hm, ob ich dann im Frühjahr noch mein Stromer ST3 bekomme wenn es so weitergeht? Steht noch in den Sternen :X3:
 

Rainer

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Ob die Produktivität im Homeoffice höher oder zumindest gleich zum Arbeitsplatz ist, dürfte stark von der Mentalität und den räumlichen Gegebenheiten abhängen.

Bin als Selbstständiger seit Jahrzehnten im "Homeoffice". Meine Empfehlung ist, Freizeit und Arbeit streng zu trennen, es muss also ein separater Arbeitsraum vorhanden sein. Dann habe ich immer eine "Kernarbeitszeit", in der ich meine mentale Aufgabenliste abarbeite. Ich kann dann zufrieden meinen Abend genießen.

Es gehört eine gewisse Selbstdisziplin zum Homeoffice, die vermutlich nicht alle mitbringen. Hier sollte jeder selbst ehrlich zu sich sein und gegebenenfalls aufs Homeoffice verzichten, denn irgendwann wird auch dem chilligsten Chef die mangelnde Arbeitsleistung negativ auffallen.

Ein Nachteil des permanenten Homeoffices sind die fehlenden sozialen Kontakte und dass man den wichtigen "Flurfunk" in der Firma nicht mitbekommt. Videokonferenzen sind dafür keine Lösung. Hier wäre vielleicht eine Mischform aus Präsenz und Homeoffice sinnvoll.
 

schmadde

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Ich bin im Homeoffice produktiver und sogar ein glücklicherer Mensch, weil ich jeden Tag weniger Stress und anderthalb Stunden mehr Freizeit habe.
Ich bin im Homeoffice auch produktiver, aber ob ich ein glücklicherer Mensch bin oder mehr Freizeit habe? Wahrscheinlich nicht.

Ich fahre zwar fast zwei Stunden weniger pro Tag aber arbeite mehr als die zwei Stunden länger - denn ein bisschen geht immer noch und ich muss ja nicht um punkt drei los um die Kinder noch abzuholen. BIsher habe ich die Mehrarbeit dem Arbeitgeber geschenkt, damit ist aber jetzt Schluss.

Die Arbeit selbst unterscheidet sich bei mir praktisch gar nicht, ich habe auch vorher schon weitestgehend an Skype- und Teams- Telekonferenzen teilgenommen und Vor-Ort-Meetings haben sich problemlos in Telkos verwandeln lassen. Der Rest ist konzeptionelle Arbeit und bisweilen Remote-Sitzung an Servern die über die ganze Welt verstreut stehen. Ob ich auf nen Server in Singapur von zuhause aus oder von 20km weiter zugreife macht überhaupt gar keinen Unterschied.

Das kann aber je nach Arbeit, intrinsischer Motivation und Organisationstalent bei anderen natürlich anders aussehen.
 

onemintyulep

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Ich arbeite in der IT. Das geht von Zuhause genauso gut wie im Büro oder besser, da dort sowieso schon alles kaputtgespart wurde ("Shared Desk" und so). Allerdings ist es anstrengender wenn alle im Homeoffice sind da man oft stundenlange Gespräche führt bzw. gemeinsam auf was draufschaut. Haben ja nicht alle Familie die ihnen zuhören muss.... :)
 

OpticalFlow

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Ein Nachteil des permanenten Homeoffices sind die fehlenden sozialen Kontakte und dass man den wichtigen "Flurfunk" in der Firma nicht mitbekommt. Videokonferenzen sind dafür keine Lösung. Hier wäre vielleicht eine Mischform aus Präsenz und Homeoffice sinnvoll.

Bin auch seit Maerz permanent im Home-office, vorher hatte ich 2-3 Tage die Woche home-office. Vor kurzem den Job gewechselt, was in dieser Situation mit home-office allerdings etwas seltsam ist.

Das Problem mit dem "Flurfunk" besteht in der Tat, aber fuer mich bestand es nur als ich mit Home-Office die Ausnahme war und fast alle anderen Kollegen praesent. Nachdem dann zwangsweise alle im home office waren, fiel dieser Nachteil komplett weg.
 

Akkadier

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Die anderen finden auch außerhalb Home Office ihren Weg den Tag auch ohne zu intensive Arbeitsaktivitäten rumzukriegen. So zumindest meine Erfahrung von vier unterschiedlichsten Arbeitgeber in unterschiedlichsten Sparten und unterschiedlichsten Größen...
Kann ich bestätigen. Behaupte sogar, dass viele vorgeben, dass diese irgendwelche Arbeiten erledigen.

HO habe ich auch und finde das es nicht ausschließlich sein sollte. So 1-2 mal die Woche sollte es ins Büro gehen um "Präsenz" zu zeigen und sich mit den anderen austauschen zu können. Wie oben erwähnt ist meine Arbeit messbar und mittlerweile arbeite ich sogar proaktiv, da ich nicht mehr reagieren muss... 😉
 

OpticalFlow

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Vielleicht noch ein Punkt. Das was ich mir ueber Jahre an Erfahrung angeeignet habe (was mich jetzt im Home-Office produktiv sein laesst), haette ich mir im Home-Office wahrscheinlich in dieser Form nicht aneignen koennen. Man lernt ja auch durch den Austausch mit Kollegen.
Fuer junge Leute und Berufsanfaenger halte ich daher ausschliesslich Home-office fuer nicht so toll.
Uebrigens fand ich es ganz toll, dass meine Frau auch ins Home office ging. Vorher ist mir machmal die Decke auf den Kopf gefallen, wenn man 7h am Tag keinen Mensch sieht. Man denkt, so ganz alleine fuer sich waere man konzentrierter, aber bei mir ist das nicht so. Gerade bei Computerarbeit ist ja Ablenkung nur einen Klick weit weg. Da ist es manchmal besser einfach 10 Minuten gemeinsam eine Tasse Tee zu trinken, das ist die bessere Ablenkung.
 

cephalotus

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Ich bin im HO idR weniger produktiv (Ausnahme ich schreib den ganzen Tag an einer Studie / Stellungnahme o.ä., da hab ich den Vorteil nicht vom Telefon .ä. ständig abgelenkt zu werden).
Hauptsächlich ist das aber für mich negativ, weill ich einfach mehr Zeit des Tages für die Arbeit verbrauche und so der Feierabend "verwässert", gemacht werden muss die Arbeit ja so oder so. Ich z.B. hab grad vorhin die Arbeit für heute erst beendet.

Daher nutze ich oft ein extra ausgelagertes Büro bei meinem AG, wo ich dann halt alleine drin hocke, das ist fast der Idealzustand.

Den direkten Austausch mit den Kollegen vermisse ich durchaus. Das ist per VideoKon nicht vergleichbar.

Die Option auf HO wird uns nach derzeitgem Stand zumindest 1Tag/Woche auch nach Corona wohl erhalten bleiben. Das hat natürlich schon auch Vorteile, wenn man mal einen Tag daheim bleibt, weil man z.B. auf eine Speditionslieferung wartet oder was auch immer.

Im Grunde sehe ich es positiv, so ein Tag pro Woche im HO reduziert den pendelverkehr der Büroarbeiter um 20%. Das ist doch super.
Ob man 4 oder 5 Tage proWoche HO erlaubt müssen AG und Angestellte dann selber entscheiden. Für mich wäre es nichts.

MfG
 
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Jenss

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Meine Kleine ist auch im Home Office, sie ist 3 und seit märz fast 24/7 hier.

Wir hatten in 2020 ganze 3 Monate Kita Betreuung.

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Ein Kleinkind für sich (zumindest meins) ist bereits ein Fulltimejob!
 

onemintyulep

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Wir hatten in 2020 ganze 3 Monate Kita Betreuung.

Mit Kind Arbeiten geht GARNICHT gut!

:) Ja klar. Meine Frau ist aber Grundschullehrerin, und die findet es auch nicht spannend sich jeden Tag mit 25 Haushalten zu treffen.
Sie weiss auch nicht wie sie gleichzeitig Onlineunterricht und Präsenzunterricht machen soll (bei wechselnden Gruppen, Baden-Württemberg...)
 

stardealer

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Die einen sind etwas produktiver, die anderen im Gegenteil. So gleicht sich das aus, so ist zumindest meine Erfahrung in Wirtschaftsunternehmen im Wettbewerb. Dort wird HO nämlich vorwiegend dort gemacht wo es zum Aufgabenfeld passt.
Etwas ganz anderes ist das natürlich bei Führungspersonal mit Vertrauensarbeitszeit die Freitags schon immer HO hatten und erst Montags wieder telefonisch erreichbar waren da auf dem Golfplatz kein Empfang herrscht oder Gespräche annehmen verpöhnt ist. Da sinkt die Produktivität per se auf 80%, Tendenz abnehmend.

Auf der anderen Seite frage ich mich wie 3 Wochen kontinuierlich HO für einen Kameramann eines ARD-Studios produktiv zu gestalten sind? Oder bei voller Bezahlung einfach wochenweise zu Hause bleiben, da man in Wechselteams im Rathaus arbeitet, um im Infektionsfall keinen Totalausfall zu haben. Beides habe ich letztlich mitbekommen. In den staatlichen und halbstaatlichen Bereichen treibt es momentan ganz besondere Blüten.
 

Sonnenreiter

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Vorab: Ich weiß das das Thema Home Office ist. Aber in diesen Zeiten kann jeder froh sein das er arbeitstechnisch etwas sinnvolles auf die Beine stellen kann. Und seien wir mal ehrlich, bereichern tut das doch, egal mit welchen Einschränkungen oder Verenkungen die man machen muss. Es gibt Leute die haben gar keine Möglichkeiten sich einzubringen / zu beweisen oder einfach mal zu sagen "yep das hat geklappt".
Weil einfach Ihr Bereich oder Arbeitsinhalt nicht mehr da ist, einfach weg.
Es kommt immer darauf an wie man es macht und was man daraus macht.
 

Radlerhai

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Dort wird HO nämlich vorwiegend dort gemacht wo es zum Aufgabenfeld passt.
Genau für sowas ist HO gedacht und für nichts anderes. Wenn mein Aufgabenfeld (hauptsächlich Computerarbeit) HO zulässt dann macht das auch Sinn dass ich HO mache. Ein paar meiner Mitarbeiter die Mechatroniker sind können auf Grund ihres Berufes einfach kein HO machen und dürfen deshalb im Betrieb bleiben.
 

FranksS

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Homeoffice muss man lernen. Und vor allem muss man lernen (das gilt sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer), dass „Arbeit“ nicht gleich „Anwesenheit“ ist. Ich zum Beispiel arbeite seit 10 Jahren im HO und am Anfang war es schon irgendwie ungewohnt und ich habe mich fast schon schuldig gefühlt, wenn ich nicht meine vollen 8 Stunden vor dem Computer gesessen habe. So mit der Zeit hat sich das aber gelegt und ich habe gemerkt, dass letztendlich die Produktivität zählt und ich oftmals auch (oder gerade) abseits des Arbeitsplatzes sehr produktiv sein kann. Eine Stunde auf dem Rad oder Rasen mähen oder in der Sonne sitzen oder Fußball gucken hilft (zumindest mir) oftmals auf die Sprenge und ich kann danach eine Präsentation oder Email einfach so runterschreiben, weil ich mir eben in der „Auszeit“ schon Gedanken gemacht habe. Und mein AG sieht das genauso. Ein flexibles Arbeiten wird zu 100% unterstützt und hat ja auch für seine Seite Vorteile. Wo ich früher einen Tag Urlaub nehmen musste, um mal das Auto in die Werkstatt zu bringen oder die Katze zu Arzt geht das heute „während“ der Arbeit. Und je nach dem, was es zu erledigen gibt, mache ich dann etwas länger oder beantworte auch am Wochenende mal eine Email. Ich kann also für mich sagen: HomeOffice ist produktiv und sogar um einiges produktiver als OfficeOffice.
 
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