Inspektionskosten Vielfahrer

Diskutiere Inspektionskosten Vielfahrer im Plauderecke Forum im Bereich Community; Stell dir einen Klassischen viel Fahrer (Vertreter) mit ca 100 000 pro Jahr vor. 120 000 gefahrene km und keine Belege über Ölwechsel Luftfilter...
1

18650

Mitglied seit
10.07.2019
Beiträge
18
Stell dir einen Klassischen viel Fahrer (Vertreter) mit ca 100 000 pro Jahr vor. 120 000 gefahrene km und keine Belege über Ölwechsel Luftfilter .... Dann von mir aus Motorschaden wegen Zahnriemen. Ich sage das, weil ich hier öfters gelesen habe ich fahre alle 5000 km zur Inspektion der Hersteller sagt zwar alle 1000 aber egal.
 
1

18650

Mitglied seit
10.07.2019
Beiträge
18
Ich überlege ein Pedelec zu kaufen. Früher (vor Jahren) hat mich die Zuladung und die Reichweite abgehalten. Jetzt beschäftige ich mich wieder mit dem Thema und muß sagen "ein Fahrzeug mit dem ich jeden Monat zur Inspektion muß ist für mich eine Fehlkonstruktion."
 
Electric

Electric

Mitglied seit
07.01.2015
Beiträge
2.450
Ort
Großraum Berlin
Details E-Antrieb
BionX PL 350 HT und Bosch Performance CX
Stell dir einen Klassischen viel Fahrer (Vertreter) mit ca 100 000 pro Jahr vor. 120 000 gefahrene km und keine Belege über Ölwechsel Luftfilter .... Dann von mir aus Motorschaden wegen Zahnriemen. Ich sage das, weil ich hier öfters gelesen habe ich fahre alle 5000 km zur Inspektion der Hersteller sagt zwar alle 1000 aber egal.
Naja, der Vergleich hinkt. Autos sind ja im Laufe der Zeit auf sorglose Mitmenschen abgestimmt worden.

Beim Ford 12m war der „kleine Schmierdienst“ alle 1500km fällig, der „große Schmierdienst“ alle 7500km. Der fand im Rahmen der Inspektion statt, die ebenfalls alle 7500km oder jedes halbe Jahr stattfinden musste. Heute hat ein Kia Sportage, der typische SUV von „Nicht-Pflegern“, die erste Inspektion nach zwei Jahren. Und Tesla will demnächst nur noch die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre wechseln, ansonsten keine Intervalle mehr.

Bei einem Pedelec würde ich das auch so sehen, dass man im Kern auf die Intervalle verzichten kann und nur Probleme beseitigen muss. Ich selber schraube gerne und viel, gebe das Rad dennoch einmal im Jahr zum Service. Denn Updates kriege ich nicht online und ein kritischer Blick des Fachmanns auf den Zustand und ggf. Rückrufe meines Herstellers schadet nicht.
 
R

Rudirabe

Mitglied seit
23.09.2018
Beiträge
167
Langsam verstehe ich das Rumgeheule hier nicht mehr. Was ist denn an einem E-Bike anderes dran als an einem normalen Rad ohne Motor? Wird bei einer Inspektion der Motor gewartet? Nein, wird nichts dran gemacht. Wird bei einer Inspektion der Akku gewartet? Nein, wird nichts dran gemacht. Wird bei einer Inspektion die Elektronik gewartet? Nein, wird nichts dran gemacht. Fahrt ihr mit eurem Bio-Bike auch alle naslang zur "Inspektion"? Ach ja, habt ihr ja keines. Tja dann...
 
goofy1968

goofy1968

Mitglied seit
02.03.2019
Beiträge
193
Ort
Zuhause auf den Halden des Ruhrgebietes
Details E-Antrieb
Winora Yakun Plain Yamaha PW-X
Meins hat noch nie eine Werkstadt gesehen,mache alles selbst.
Wieso alle Naselang in die Werkstadt?
Um die "Garantie " zu erhalten?
Die einzigen Ersatzteile die mich bei der Garantie interessieren sind der E- Antrieb und der Rahmen.
Beides ist Wartungsfrei, den Rest ersetze ich selbst. Das ist günstiger.
 
1

18650

Mitglied seit
10.07.2019
Beiträge
18
Naja, der Vergleich hinkt. Autos sind ja im Laufe der Zeit auf sorglose Mitmenschen abgestimmt worden.

Beim Ford 12m war der „kleine Schmierdienst“ alle 1500km fällig, der „große Schmierdienst“ alle 7500km. Der fand im Rahmen der Inspektion statt, die ebenfalls alle 7500km oder jedes halbe Jahr stattfinden musste. Heute hat ein Kia Sportage, der typische SUV von „Nicht-Pflegern“, die erste Inspektion nach zwei Jahren. Und Tesla will demnächst nur noch die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre wechseln, ansonsten keine Intervalle mehr.

Bei einem Pedelec würde ich das auch so sehen, dass man im Kern auf die Intervalle verzichten kann und nur Probleme beseitigen muss. Ich selber schraube gerne und viel, gebe das Rad dennoch einmal im Jahr zum Service. Denn Updates kriege ich nicht online und ein kritischer Blick des Fachmanns auf den Zustand und ggf. Rückrufe meines Herstellers schadet nicht.

Ich seh da was anderes Keiner über 30 000 KM bei KIA

https://www.kia.com/content/dam/kwcms/kme/de/de/assets/contents/service/service-care/maintenance/Wartungsintervalle KIA-Fahrzeuge Stand 06_2018.pdf
 
Electric

Electric

Mitglied seit
07.01.2015
Beiträge
2.450
Ort
Großraum Berlin
Details E-Antrieb
BionX PL 350 HT und Bosch Performance CX
Dann lies doch mal die von Dir gelinkte Tabelle: 30000km oder 24 Monate. Von Zuhause zur KiTa/Waldorfschule dann ins Nagelstudio, zum Yoga und in den Aldi wird man mehr als 15tkm im Jahr schwerlich zusammen bekommen. Also gehts nach zwei Jahren zum ersten Service...und auf 48/10tkm/0 Anzahlung wird das Dingen bei Sixt-Leasing für 165€ neu bestellt.
 
1

18650

Mitglied seit
10.07.2019
Beiträge
18
@Electric Sorry ich hatte deinen Beitrag verstanden als ob es generell gültig wäre. Ebenfalls habe ich nicht darauf geachtet das du im Bereich einer Großstadt wohnst. Ich wohne auf dem Land da fährt man schon mal deutlich mehr da 1 Stunde nach dem einsteigen ins Auto eine Entfernung von ca 130 km bedeuten.
 
P

Pöhlmann

Mitglied seit
08.06.2012
Beiträge
3.572
Details E-Antrieb
Kettler Obra NX8 (Panasonic NUA028D, 26V)
J

Jaap

Mitglied seit
12.08.2017
Beiträge
205
Daß man die 1. Inspektion macht, damit die Speichen nach gezogen werden halte ich für normal.
Aber Wartungsintervalle von 1000km sind vollkommen überzogen.
Außer Kettenlängung fällt mir nichts ein was man da kontrollieren sollte.
Und da die stark von Pflege und Fahrweise abhängt sollte man die besser selber kontrollieren.
 
P

Pöhlmann

Mitglied seit
08.06.2012
Beiträge
3.572
Details E-Antrieb
Kettler Obra NX8 (Panasonic NUA028D, 26V)
damit die Speichen nach gezogen werden
Das würde ich auf jeden Fall zum ersten Mal unmittelbar nach Lieferung machen (lassen), ebenso wie die Kontrolle aller Schraubverbindungen. Die Wahrscheinlichkeit ist immer noch groß, dass die Laufräder an frisch vom Hersteller kommenden Pedelecs nicht korrekt gespannt und abgedrückt sind.
Nach einigen hundert Kilometern kann man dann noch einmal nachkontrollieren (lassen). Ändert sich da nichts, sollten außerhalb von katastrophalen Beanspruchungen erst einmal weder Speichen noch Schrauben ausfallen.
 
stardealer

stardealer

Mitglied seit
01.04.2015
Beiträge
692
Ort
Siegerland/Wittgenstein
Details E-Antrieb
Bosch Performance
Ja, RD6000 und HG500 (steht so bei technischen Daten...). Ich kann am Fahrrad einen platten Reifen wechseln. Aber mehr nicht. Das ist alles Fachchinesisch für mich, was ihr hier schreibt 😲. Ein kleiner Trost, dass sich noch keine Frau hier zu Wort gemeldet hat ;). Ich glaube, ich muss unbedingt einen Bike Reparatur-Kurs für Anfänger machen...
Einen Reparaturkurs solltest du auf jeden Fall machen wenn einer angeboten wird, üben am Objekt ist durch nichts zu ersetzen. Hast du entsprechende Bastel-/Werkstatterfahrung in anderen Bereichen gesammelt, dann reichen i.d.R. auch passende Videos auf den bekannten Kanälen.
Zu dem was Du lernen solltest gehört der Wechsel von
a) Bremsbelägen (zumindest wenn du in einer bergigen Gegend wohnst) und ggfs. Bremsscheiben (Faustregel: 2-3 Satz Beläge = 1 x Scheibe wechseln, besser ist messen mit Schieblehre o.ä.)
b) Kette
c) Kassette
d) Reifen (kannst Du ja schon)
e) ggfs. Ritzel

Kette frühzeitig (alle 2000km) austauschen erspart die ersten 7-8000km den Wechsel von Kassette oder einzelnen Ritzeln, vorausgesetzt du nutzt nicht fast ausschließlich die kleinsten Ritzel auf der Kassette, dann doch früher anfangen auch einzelne Ritzel zu ersetzen.
Du kannst aber auch fahren bis die Kette regelmäßig überspringt und dann einmal alles komplett machen (Kassette, Kette für zusammen ca. 50€, Ritzel beginnt glaube ich bei 15€), meiner Einschätzung nach etwa nach 4-5000km.

Zusätzlich solltest du einmal monatlich alle Schrauben auf festen Sitz prüfen (idealerweise Drehmomente beachten, stehen evtl. in der Betriebsanleitung), den Rahmen auf sichtbare Risse kontrollieren, die Bremsbeläge auf Belagstärke sichten und die Reifen prüfen.
Hat Dein Rad eine Luftfedergabel, dann gelegentlich auf Durchschlag kontrollieren (Ränder am Tauchrohr) und ggfs. Luft nachfüllen.

Kette schmieren (nicht zu viel aber regelmäßig) und Luftdruck kontrollieren einmal wöchentlich.

Viel mehr gibt es nicht zu tun ;).
Der Zeitaufwand nimmt mit der Übung ab, ist aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Die in diesem Thread genannten Zeiten stammen von erfahrenen Schraubern unter Idealbedingungen. Rechne diese Zeiten einfach mal 5 für Deinen ersten Gehversuche.
 
ThomasM68

ThomasM68

Mitglied seit
10.05.2017
Beiträge
378
Ort
nähe Sinsheim
Details E-Antrieb
Performance Cruise und CX
Wahrscheinlichkeit ist immer noch groß, dass die Laufräder an frisch vom Hersteller kommenden Pedelecs nicht korrekt gespannt und abgedrückt sind.
War bei meinem Markenrad!!! genauso. Kommentar vom Händler das macht man heute so, Speichen mit wenig Spannung ist besser. (n) Felge war dann nach 400km verzogen. Bremsgriff hat sich auch direkt bei der 1. Fahrt weggedreht. Seitdem keine Händlerwerkstatt mehr. Die Räder die ich dann selbst nachzentriert und gespannt habe, sind seitdem über 4000km gelaufen, und mussten seitdem nicht mehr nachgespannt werden.
 
R

rgrewe

Mitglied seit
25.08.2018
Beiträge
24
Ich fahre mit meinem Pedelec seit Mitte August 2018 zur Arbeit. Anfänglich ca. 30 km pro Arbeitstag, mitlerweile ca. 60 km pro Arbeitstag. So kommen auch ca. 1000 km im Monat zusammen. Ich lasse die Inspektionen vom Händler machen, und halte die vorgeschriebenen Inspektionsintervalle (2000 km) möglichst ein. Tatsächlich hatte ich eigentlich immer irgendwas am Rad, das der FH im Rahmen der Inspektion beseitigt hat. Garantie-, Gewährleistungs- und Versicherungsfälle wurden immer zu meiner vollsten Zufriedenheit gehandhabt.
Alle Kosten trage ich in eine Tabelle ein, hier die Zusammenfassung nach ca. 9000 km. Man muss ja wissen, ob es irgendwann billiger als ein Auto wird ;)

Fahrrad536,18 €/m0,66 €/km
Wartung (Inspektion, Verschleißteile)69,15 €/m0,08 €/km
Versicherung (Vollkasko, auf 5 Jahre gerechnet)14,58 €/m0,01 €/km
Komponenten (Zusätzliche Anbauteile, "Nice to Have" Teile, Tubeless)48,48 €/m0,06 €/km
Summe​
668,39 €/m0,82 €/km
 
Oliver1

Oliver1

Mitglied seit
23.03.2019
Beiträge
313
Ort
Berlin
Details E-Antrieb
Bosch Active Line Plus Flyer GoTour6 8 Gang Nexus
Man kann es auch übertreiben.
 
J

Jenss

Mitglied seit
07.04.2017
Beiträge
127
Ich finde die Tabelle sehr informativ!

82 cent/km ist brutal viel :D

Ich versuche, alles selbst zu machen.

Aktuell hab ich 6500km gefahren und all in 2600€ ausgegeben.
So stehe ich aktuell bei 40 cent/km, auch brutal viel. :D
Angenommen ich würde mein Grace one jetzt für 2600€ verkaufen...währen es 0 cent/km. :D

Allerdings steht jetzt die "große Inspektion" an

Neu müssen für gesamt 75€:
2 marathon+ mtb
2 Schläuche
1 andra 40 Felge

Demnåchst auf dem Prüfstand stehen:
Bremse vorn und hinten komplett mit klötzen, scheiben, Bremsflüssigkeit

Nice2have:
52er Kettenblatt liegt schon hier
 
CubeBiker83

CubeBiker83

Mitglied seit
08.11.2018
Beiträge
145
69 Euro Inspektion und Verschleißteile im Monat bei 1000km??? Leute... Lasst euch doch nicht abzocken... Hart...
Vorgeschriebene Inspektionsintervalle dienen nur dem Geld verdienen seitens Händler... Unglaublich...
 
B

BikeX

Mitglied seit
20.05.2019
Beiträge
102
Angebot und Nachfrage... Man sieht ja, es gibt immer welche die da gerne drauf eingehen...
Und wenn ich Händler wäre würde ich auch immer was finden und so dem Kunden ein gutes Gefühl geben alles richtig gemacht zu haben.
Der kommt dann auch schön nach 2000 Kilometer!!! wieder in meine Goldgrube. Der Händler machts genau richtig. 😂
 
jm1374

jm1374

Mitglied seit
16.06.2013
Beiträge
5.433
Ort
Hegau
Details E-Antrieb
Bulls E45,06/13 85000km; Haibike Xduro FS RS
Tatsächlich hatte ich eigentlich immer irgendwas am Rad, das der FH im Rahmen der Inspektion beseitigt hat.
Das sollte aber mit der Zeit besser werden. Die ersten 15.000km war ich auch sehr oft in der Werkstatt um die Kinderkrankheiten beseitigen zu lassen. Irgendwann läuft das Rad stabil und dann werden die Werkstattbesuche seltener. Mit steigender Laufleistung sinken dann auch die Kosten pro km auf ein erträgliches Maß.
 
Thema:

Inspektionskosten Vielfahrer

Oben