Innenstadt ohne Autos, Paris ab 2022, in Berlin auch irgendwann?

Diskutiere Innenstadt ohne Autos, Paris ab 2022, in Berlin auch irgendwann? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Ohne Privatstellplatz ist die E Mobilität eh nicht zu gebrauchen. Wer soll denn das leer gefahrene Auto zur E Säule bringen und dann geladen...
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Rollerfahrer

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Gewerbe wäre ja OK und vermittelbar, aber Privatstellplatz?
Ohne Privatstellplatz ist die E Mobilität eh nicht zu gebrauchen. Wer soll denn das leer gefahrene Auto zur E Säule bringen und dann geladen wieder abholen? Und dann ist meist auch noch kein Parkplatz mehr in der Nähe zu finden. Tendenz in der City steigend.
 
Fraenker

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Ohne Privatstellplatz ist die E Mobilität eh nicht zu gebrauchen.
Das ist genau so.
Aber es gibt hier genug, die das anders sehen. Es wird jede Menge Ladesäulen geben, mit denen man mit 1 Gigawatt Ladeleistung die E-Karre in Sekundenschnelle wieder aufladen kann 😂 .
 
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Rollerfahrer

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:LOL:

Der Plan ist die Menge der Autos zu reduzieren. Da kommt die E Mobilität genau zum richtigen Zeitpunkt.

Ich war gestern in einer neuen Wohnanlage der gehoben Eigentumswohnungs Klasse. Da standen schon die Teslas in den Tiefgaragen. Die freuen sich schon auf leere Straßen.
 
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Üps

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Es wird jede Menge Ladesäulen geben, mit denen man mit 1 Gigawatt Ladeleistung die E-Karre in Sekundenschnelle wieder aufladen kann 😂 .
Für eine ferne Zukunft würde ich es nicht ganz ausschließen, dass man tatsächlich in wenigen Minuten laden kann und die E-Autos erschwinglich sind.
Aber bis es soweit ist, habe ich halt als Laternenparker, der sich jetzt schon kaumnoch traut, vom gefundenen Parkplatz zu fahren, ein Problem.
 
Fraenker

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Für eine ferne Zukunft würde ich es nicht ganz ausschließen, dass man tatsächlich in wenigen Minuten laden kann und die E-Autos erschwinglich sind.
Die technische Umsetzung wird vermutlich mit der Beherrschung der Kernfusion zusamnenfallen - also nach Ablauf der ewigen Konstante von 50 Jahren. 😉.
 
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Üps

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Da kann es aber auch sein, dass das
E Auto genauso wie die Energiesparlampe plötzlich in der Versenkung verschwindet.
Die Kompakt-Leuchtstofflampe ist nicht in der Versenkung verschwunden, schon gar nicht plötzlich und am Wenigsten ist sie einfach verschwunden und man ist wieder zu den glühenden Energieverschwendern zurück gekehrt, sondern man ist allmählich zu den noch effizienteren LED-Leuchtmitteln übergegangen.
In sofern spricht dein Vergleich überhaupt nicht dafür, dass man wieder zum Verbrenner zurückkehren wird.
 
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Rollerfahrer

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zum Verbrenner zurückkehren
So war das ja auch nicht gemeint,
sondern eben genau wie es bei dem Wechsel von der Energiesparlampe zur LED Lampe gelaufen ist.
Weil die erzwungene Einführung der große Mist war und zum Glück was besseres kam.

Und von zurückkehren kann man ja sowieso beim Verbrenner nicht reden, weil er ja noch der Marktführer ist, und das Welt weit.
 
Seemann

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Schönes Beispiel aus Köln, wie die Verkehrswende verschleppt wird:

2017 bringen die Grünen einen Vorschlag in den Rat, dass man nachts leerstehende Parkhäuser zum
Anwohner-Parken nutzen könnte und so Platz für Füßgänger und Radfahrer zu schaffen.

2018 (etwa 1 Jahr später) beschließen alle Parteien im Rat, dass die Verwaltung bei den Parkhausbetreibern nachfragen soll. Das Ergebnis sollte bis Mitte 2019 vorliegen.

2021 (also 3 Jahre später) kommt die Verwaltung zu folgendem Ergebnis:

Die privaten Parkhausbetreiber haben kein Interesse.

Begründung: "Die Kontrolle und Sicherheit würde beeinträchtigt" (sprich: kostet Geld) und "bei einer tageszeitlich wechselnden Nutzung würden Stellplätze nicht mehr für die normale Nutzung zur Verfügung stehen, wenn Fahrzeuge länger parken". (sprich: die Marge wird geringer)

Verwaltung: Mitnutzung scheidet aus. (sprich: wir haben keinen Bock ein realistisches Konzept zu entwerfen)

Auf Deutsch: Die Verwaltung hat 3 Jahre gebraucht um vielleicht 30-50 Parkhausbetreiber anzuschreiben, die
(vermutlich) gefragt wurden: "Habt ihr Interesse in euren nachts leerstehenden Parkhäusern Anwohner parken zu lassen ?
Ihr erhaltet dafür auch den Jahrespreis eines städtischen Anwohnerparkausweises. (30 EUR/Jahr)
Bitte ankreuzen: ja/nein

Da lassen die Parkhausbetreiber doch lieber die Parkhäuser nachts leerstehen, als diese für kleines Geld zu vermieten.
Das ist verständlich, unverständlich hingegen:

Warum subventioniert man Autobesitzern die Parkplätze (also öffentlichen Grund) so dermaßen günstig ?
Wieso darf ein Autobesitzer 15 qm Gemeinfläche monatelang oder jahrelang belegen, derjenige der kein Auto hat
aber keine Bank auf "seinen" 15 qm aufstellen ?
 
Riedradler

Riedradler

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In Darmstadt wurden vor Jahren auch alle Parkhäuser verkauft. Jetzt habe sie auch dort jeden Handlungsspielraum verloren.
Für mich einfach unverständlich.
 
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Üps

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In Darmstadt wurden vor Jahren auch alle Parkhäuser verkauft. Jetzt habe sie auch dort jeden Handlungsspielraum verloren.
Für mich einfach unverständlich.
Die Geschichte wiederholt sich und anscheinend lernt man nie aus den Fehlern der Privatisierung wichtiger Infrastruktur.
 
mango

mango

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wenn man den autofahrern nachts preiswerte parkplätze anbietet werden die kaum aufs rad umsteigen. 😉

evtl. aufs klapprad, damit sie zum parkhaus radeln können um das auto morgens umzuparken.😉
 
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Rollerfahrer

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Wieso darf ein Autobesitzer 15 qm Gemeinfläche monatelang oder jahrelang belegen, derjenige der kein Auto hat
aber keine Bank auf "seinen" 15 qm aufstellen ?
Wenn ich mein Auto auf Deinem Balkon stellen darf, kannst Du meinen Parkplatz für Deine Bank haben.
😆
 
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Es war mehr so als Anreiz zum nachdenken gedacht.
;)
 
Geierlamm

Geierlamm

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Wenn ich mein Auto auf Deinem Balkon stellen darf, kannst Du meinen Parkplatz für Deine Bank haben.
😆
Auf einen klitzekleinen Unterschied muss ich doch aufmerksam machen:

Meinen Balkon zahle ich allein , den öffentlichen Verkehrsraum jeder Steuerzahler. Nur der eine darf , weil Autobesitzer, mehr davon nutzen als der andere, weil "nur" Fussgänger oder Radfahrer?

Wie passt das?

Gruss

Geierlamm
 
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