ignorieren von Radwegen?

Diskutiere ignorieren von Radwegen? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Hier scheinen ja sehr viele Rechenkünstler unterwegs zu sein.;) Da ich ja gerade mal die 4 Grundrechenarten und ein wenig Prozente beherrsche kann...
H

horst1

Dabei seit
22.03.2020
Beiträge
822
Punkte Reaktionen
1.031
Hier scheinen ja sehr viele Rechenkünstler unterwegs zu sein.;)
Da ich ja gerade mal die 4 Grundrechenarten und ein wenig Prozente beherrsche kann ich ja leider nicht auch noch mein Fachwissen hier abliefern.
 
andreasDo

andreasDo

Dabei seit
02.03.2014
Beiträge
2.505
Punkte Reaktionen
2.117
Ort
Dortmund
Details E-Antrieb
Coboc Montreal - Riese Müller Packster 40
Unabhängig von Rechnereien ... ich bewege meine Pedelecs in der Stadt mit Geschwindigkeiten um 20 bis 30 km/h. Damit kann ich mir nicht nicht sinnvoll den Verkehrsraum mit stehenden und langsam gehenden Verkehrsteilnehmer*innen teilen. Nicht ohne Grund gilt in Wohn-/Spielstraßen Schrittgeschwindigkeit. Es kann sich aber sinnvoll den Verkehrsraum mit Kraftfahrzeugen teilen die etwa doppelt so schnell unterwegs sind. Und bei einer konsequenten Einführung von Tempo 30 als innerstädtische Regelgeschwindigkeit gäbe es noch weniger Begründungen dafür, dass sich Radfahrende den Verkehrsraum mit Fußgänger*innen teilen müssen.
Und wenn ich höre: "Die Straße ist zu gefährlich", "da fühle ich mich unsicher", bis hin zu "da habe ich Angst" ... kann die Konsequenz doch nicht heißen den Fußweg zu benutzen oder auf für Fahrräder frei gegebenen Radwegen schneller als Schrittgeschwindigkeit zu fahren. Das erlebe ich nämlich alltäglich und werde von Autofahrer*innen auf den vermeintlichen Radweg hingewiesen ... klar wenn da Fahrräder verkehrswidrig unterwegs sind entsteht dieser Eindruck.
Ich bleibe dabei: Ein Fahrzeug gehört auf eine vernünftige FAHRbahn ... und wer als Verkehrsteilnehmer*in "Angst" hat dort zu fahren sollte sich Gedanken über die Ursachen machen und diese bekämpfen ....
 
B

BikeAndi

Gesperrt
Dabei seit
23.06.2021
Beiträge
92
Punkte Reaktionen
72
Ich erlebe es meistens so, dass Radfahrer eben nicht auf dem Radweg sind und den Verkehr auf unübersichtlichen Straßen behindern und sich selbst und Andere dadurch gefährden (schw. Alb). Ich nutze immer einen Radweg, wenn vorhanden- fahre auch lieber 5km mehr über Waldwege usw. nur, um nicht mich zu gefährden, oder Andere zu behindern. Was aber auch wahnwitzig ist sind breite Gehwege, die nur für Fußgänger freigegeben sind. Dann muss der Radler wieder auf die Straße und das ist kein Zustand! Andere Länder haben auf den Straßen eine 50cm breite Spur für Radler, Mofa´s etc. In Spanien sogar auf Schnellstraßen! Italien geht auch wunderbar- aber wir in D bekommen es nicht auf die Reihe.
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

Dabei seit
20.07.2008
Beiträge
19.581
Punkte Reaktionen
8.555
Ort
Wien und Süd-Burgenland
Details E-Antrieb
2xBafang, Keyde, elfkw, Sunstar03, Tonqxin, Cute80
da geb ich BikeAndi recht...
@horst1
nutze mal so einen RAdstreifen... 50cm ist vielleicht etwas zu klein angegeben, so breit ist ja bei uns ja oft schon fast der Asphalt rechts vom der weißen Begrenzungslinie..

aber es sind sicher keine 2m und die braucht es auch nicht unbedingt

also ich hab das in einigen Ländern gehabt, und das bringt schon sehr viel, wenn dieser Asphaltstreifen rechts vom weißen Strich einfach deutlich breiter ist

2m müssen es eben nicht sein

z.b. auf Mallorca gibt es das auch
da kommt dazu dass die Leute grundsätzlich auch langsamer fahren
 
H

horst1

Dabei seit
22.03.2020
Beiträge
822
Punkte Reaktionen
1.031
Langsam fahren ist in Deutschland out. Wer das macht gehört zu den Verlierern.
Und ja 2 m müssen es nicht immer sein. Aber wenn es immer mehr Radfahrer gibt dann wird es eng auf einem 50 cm Trampelpfad.
 
Klein Andy

Klein Andy

Dabei seit
06.02.2017
Beiträge
2.035
Punkte Reaktionen
5.276
Ort
Meßstetten
Details E-Antrieb
Bafang 250 MaxDrive
Was mir dazu gerade einfällt: Bei uns in Baden-Württemberg darf ich mit dem Fahrrad keine Waldwege befahren, die schmaler als 2 Meter sind. Der Radweg, auf dem ich morgens manchmal zur Arbeit fahre, hat ungefähr Lenkerbreite und führt direkt am Parkstreifen entlang. Sobald dort eine Autotüre geöffnet wird, ragt die in den Radweg (oder über den Radweg hinweg). Da es für die andere Richtung keinen Radweg gibt, fahren Kinder und viele andere auf diesem Radweg entgegen der Fahrtrichtung.
Sicher ist anders.
Da der Weg aber entgegen einer Einbahnstraße führt, nutze ich den trotzdem. So früh morgens kommt da keiner entgegen, aber tagsüber habe ich da schon einige brenzlige Situationen gesehen.
 
H

horst1

Dabei seit
22.03.2020
Beiträge
822
Punkte Reaktionen
1.031
Hier hatte ich gestern eine Situation wo ich es kurz mit der Angst bekam.
Auf dem Foto ist ja gut zu sehen, wo was wie groß ist. Ich da mit meinem Rad auf dem Radweg unterwegs.
Die beiden Fahrbahnen voll mit Autos (nicht so schön leer wie bei dem Googlefoto).
Neben mir ein LKW der schon recht nah war weil ich ja auch noch den Abstand zu den parkenden Autos in etwa einhalten will. Da kommt doch so eine dumme Nuss von Mädel mit einem E-Scooter zwischen mir und dem LKW ca. 35 Tonner und drängte sich noch durch. Zwischen ihren und meinem Lenker waren nur ein paar Zentimeter Platz gewesen.
Da hat nicht viel gefehlt und Berlin hätte eine Asphaltpizza mehr gehabt.
In dieser Straße sind den ganzen Tag sehr viele Radfahrer unterwegs und da bin ich der Meinung das ist viel zu schmal.
Überholen ohne andere zugefährten kann man da eigendlich nur wenn die Straße mal kurz frei ist.
Viele halten da aber leider voll drauf. In Friedrichshain-Kreuzberg ist eine ganz besondere Spezies von Radfahrer unterwegs.
Screenshot 2021-06-24 164649.jpg
 
A

Anditburns

Dabei seit
16.03.2021
Beiträge
98
Punkte Reaktionen
52
Ich finde die Diskussionen um die Nutzung von Radwegen oder auch deren Nichtnutzung hier schon teilweise spannend.

Ich nutze generell jeden Radweg der da ist und komme damit sehr gut klar. Die Argumente, da kann ich nicht so schnell fahren wie ich will, ziehen nicht, da wir uns im öffentlichen Straßenverkehr bewegen und nicht auf einer Rennstrecke. Der Auto- oder Motorradfahrer könnte auch manchmal schneller fahren, aber Verker- und Straßenlage lassen es nicht zu, also Pech gehabt. Das gilt für alle Verkehrsteilnehmer.

Was mich oft beindruckt ist, dass ich auf dem Radweg an anderen Radfahrern vorbeifahre, die auf der Straße langfahren. Selbst auf Bundes-/Landstraßen erlebe ich das immer wieder.

Auch die Stilblüten von den "Rennradfahrern" die sich für Profis halten, werden immer kruder. Gerade die Nichtprofis fallen da immer negativ auf. Gestern wäre mir einer der Vögel fast frontal in meinen Wagen gefahren, weil sie zu zweit waren und nebeneinander fahren mussten um zu quatschen. Einer fuhr gut 1,5m links vom Straßenrand und der Spezi zwei fuhr auf der Mittellinie... Schrie dann rum, dass er mich anzeigen würde, da ich zu dicht an ihm vorbeigefahren sei. Der betonnierte Radweg wurde natürlich von beiden ignoriert, da bei 1,50 m breiter das nebeneinander Fahren wohl gelitten hätte.

Insgesamt stelle ich fest, dass die Radwege bei uns auf dem Land und auch in der nächsten Großstadt ziemlich leer und unbenutzt sind. Es gibt einige wenige Strecken, die stark frequentiert sind, da gibt es dann auch einen Radschnellweg, aber parallel dazu benutzen die Radfahrer dann auch meist noch die für die Fußgänger vorgesehen Bereich und sorgen dort regelmäßig für Unfälle.

Ich sehe die aktuelle Entwicklung mit sehr gemischten Gefühlen, da eine wachsende Gruppe von Radfahrern für sich eine interessante Interpretation der Vekehrslage und den §1StVO komplett verdrängt.
 
B

BikeAndi

Gesperrt
Dabei seit
23.06.2021
Beiträge
92
Punkte Reaktionen
72
@Anditburns Besser hätte ich es nicht formulieren können(y). Ich bin im Bodenseeraum unterwegs und ja- auch bei uns fehlen an vielen Landstraßen Radwege- aber wenn dann einer da ist, fahre ich teilweise an Radlern vorbei, die stur auf der Landstraße bleiben.....ich verstehe es einfach nicht! Mir wird es teilweise mulmig auf der Landstraße, weil ich nicht von einem am Handy tippenden Vollidioten überfahren werden will. Jeder Feldweg ist für mich da die rettende Alternative mit dem MTB. Fahrradfahrer und Landstraße passen heute einfach nicht mehr zusammen, da wir ein ganz anderes Verkehrsaufkommen haben als vor 20 Jahren. Wenn ein LKW hinter einem Radfahrer fahren muss, da er nicht sicher überholen kann, hinten schon eine Kolonne von 10 Autos dran hängt.....na dann bedankt sich sicher jeder bei dem Radler ;-) Natürlich gibt es Strecken, wo man auf dem Rad einfach nicht anders kann- aber wo es geht, sollte man die Straße meiden. Meine Meinung.
 
Seemann

Seemann

Dabei seit
31.05.2010
Beiträge
2.185
Punkte Reaktionen
4.180
Ort
Köln
Details E-Antrieb
Pana-26V,BionX HS 500+250-48V,Chryst.HS 3540-52V
und auch in der nächsten Großstadt ziemlich leer und unbenutzt sind.
welche Großstadt ? Ich kann das hier (Köln) nicht sagen.

Ich sehe die aktuelle Entwicklung mit sehr gemischten Gefühlen, da eine wachsende Gruppe von Radfahrern für sich eine interessante Interpretation der Vekehrslage und den §1StVO komplett verdrängt.

Wenn du damit sagen willst, dass du einen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur kritisch siehst, da (deiner Meinung nach)
selbst die derzeitige "leer und unbenutzt" ist: (nur eine Vermutung, bitte um Korrektur, wenn falsch)

Das Problem ist wohl auch das Henne-Ei Problem.

Ohne bessere Infrastruktur wird man einen Großteil der Menschen nicht aufs Rad bekommen.
Und ohne mehr Menschen, die Rad fahren, wird die Infrastruktur nicht ausgebaut.

Nachdem wir nun (nach dem 2.WK) 70 Jahre mit autogerechten Straßen immer mehr Autoverkehr erzeugt haben,
können wir es ja jetzt auch mal damit anfangen es anders zu probieren.

1624553515625.png

@horst1 Ja das ist eine katastrophale Situation in einer Großstadt, die Straße ist viel zu schmal für 2-spurig
UND Radweg. Entweder Tempo 20/30 und zweispurig ohne Radweg (Fahrräder auf der Fahrbahn),

oder besser so:

1624553634646.png

Quelle: Nationaler-Radverkehrsplan.de (Köln Theodor-Heuss-Ring)
 
J

Jan 64 Squares

Dabei seit
19.11.2013
Beiträge
207
Punkte Reaktionen
85
Ort
53175 Bonn
Details E-Antrieb
Lavida Alber, 36 V, 612 Wh
Ist das überhaupt ein Straßenbegleitender Radweg? Wo führt der überhaupt hin?
Nur weil da irgendein Radweg ist verlasse ich doch nicht die Straße.
Genau! Ich weiß ja nicht, wie das in Österreich ist, aber in Deutschland ist ein Radweg mit blauem Schild nur benutzungsflichtig, wenn er weniger als 5 m Abstand zur Fahrbahn hat. Alles andere ist nicht straßenbegleitend und dann ergibt sich aus dem blauen Schild nur, dass dort keine Kfz langfahren dürfen.
 
S

Sven2020

Dabei seit
06.05.2020
Beiträge
560
Punkte Reaktionen
244
Details E-Antrieb
Bosch Perf. CX 2 - R&M Nevo Vario GT
Langsam fahren ist in Deutschland out. Wer das macht gehört zu den Verlierern.
Und ja 2 m müssen es nicht immer sein. Aber wenn es immer mehr Radfahrer gibt dann wird es eng auf einem 50 cm Trampelpfad.
Ich muss aber feststellen, dass bei nem Pedelec mit 25km/h diese halt die Standardgeschwindigkeit ist. Alles darunter empfinde ich seitdem tatsächlich als langsam (ganz nach dem Motto "ich komm nicht voran".) Möglicherweise unterschätzen Viele genau diese Geschwindigkeit, wenn man daneben geht und ein Rad fährt mit genau der Geschwindigkeit vorbei empfindet man das als recht schnell.
Heute im Regen bin ich mal bewusst langsamer gefahren, dafür aber gleichmäßig - immer so um die 20km/h - und bin auch angekommen.... ;)
 
P

Pöhlmann

Dabei seit
08.06.2012
Beiträge
4.359
Punkte Reaktionen
3.067
Details E-Antrieb
Panasonic 26V (250W NUA028D, 300W NUA021AL)
Fahrräder und Autos gehören getrennt
Nicht überall, nicht um jeden Preis. Z.B. werden in Tempo-30-Zonen keine Radwege mit Benutzungspflicht eingerichtet. Restbestände aus früheren Zeiten wurden gerne zum "Gehweg, Fahrrad frei" umdeklariert. Gehwege benutzte ich eher ungern mit einem Pedelec. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ein Fahrtschnitt über 15km/h ist dort legal nicht möglich.

Ich gehöre zu denjenigen, die die Tauglichkeit von Fahrrad und Pedelec für die Alltagsmobilität ernst nehmen. Dann muss man auch dafür sorgen, dass die mögliche Reichweite in der Stadt nicht auf Gehwegen oder untauglichen Radwegen ausgebremst wird. Das Auto wird Platz abgeben müssen ...
 
Chrisol

Chrisol

Dabei seit
14.01.2017
Beiträge
6.113
Punkte Reaktionen
5.660
Ort
Hochtaunus
Details E-Antrieb
Puma CST 16T, BBS01, Q 100, Fazua
Mehrspurige Räder sind ohnehin von der Radwegebenutzungspflicht ausgenommen.

In Städten sind Radwege z.T. unfahrbar bzw. potentiell tödlich.
Hatte mich schon gefragt, warum so viele Fullies dort fahren;)
In Frankfurt findet gerade ein Umdenken statt, da müssen die Autos Platz abgeben.
Mit dem Rennrad fahre ich auf der Straße, schön 1 m Abstand vom rechten Lenker zum Rand.
Tempo 30 wäre mir recht in Städten.
 
komamati-san

komamati-san

Dabei seit
24.04.2016
Beiträge
120
Punkte Reaktionen
81
Details E-Antrieb
Q100 36V / S06S / LCD5
In der Stadt ist mir meist der Radweg zu gefährlich (Einfahrten & Abbiegende), Überland die Straße (zu hohe Geschwindigkeit und geringer Abstand der Überholenden)
 
A

Anditburns

Dabei seit
16.03.2021
Beiträge
98
Punkte Reaktionen
52
welche Großstadt ? Ich kann das hier (Köln) nicht sagen.



Wenn du damit sagen willst, dass du einen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur kritisch siehst, da (deiner Meinung nach)
selbst die derzeitige "leer und unbenutzt" ist: (nur eine Vermutung, bitte um Korrektur, wenn falsch)

Das Problem ist wohl auch das Henne-Ei Problem.

Ohne bessere Infrastruktur wird man einen Großteil der Menschen nicht aufs Rad bekommen.
Und ohne mehr Menschen, die Rad fahren, wird die Infrastruktur nicht ausgebaut.
Bin in Hannover und Hildesheim unterwegs. Die Frage ist doch, an welchen Stellen wollen die Menschen mit dem Rad fahren und wo nicht. In Hannover werden vierspurige Straßen zurückgebaut um Radspuren zu schaffen. Ich frage mich nur, warum soll ich da langfahren, da es parallel dazu andere Möglichkeiten gibt. Gut, da kann ich dann nicht mit 30km/h stur durchbrettern, dass ist aber auch nicht mein Ziel beim Radfahren. Ich nehme bewusst das Rad um zügig, aber nicht gehetzt von a nach b zu kommen. Sonst würde ich ja von einem Hamsterrad zum Nächsten wechseln.

In Hildesheim wurden im letzten Frühjahr/Sommer fleißig bunte Fahrbahnen produziert. Nach jetzt einem Jahr ist aber keine signifikante Veränderung der Radfahrer zu bemerken. Die Freizeitradler müssen und wollen auf diesen Teerpisten nicht langsfahen und die Nutzung zu Berufszeiten ist auch überschaubar, gerade wenn das Wetter wie in den letzten Wochen knackig heiß oder wie jetzt eben sehr frisch und feucht ist. Über den Winter wollen wir hier gar nicht erst reden.

Wenn ich jetzt von meinem Dorf nach Hildesheim radel, dann kann ich die 13 km bis ins Centrum komplett auf Radwegen fahren. Die sind unterschiedlich von der Qualität, aber für mein altes Tourenrad keine Herausforderung. Dennoch wird in Hildesheim geschrieben, dass die Lage für Radfahrer ein Desaster sei. Angetroffen habe ich keine fünf Radfahrer auf dem Hin- und Rückweg. Ja, es waren Abschnitte dabei, wo ich auch bei Aus- und Einfahrten die Augen offenhalten musste, dafür bläst mich dort kein Stadbus weg.

Nach Hannover rein, schrieb ich ja schon weiter oben, gibt es tolle Wege, die ich nutzen kann, bis ich im Stadtcentrum bin und auch dort fahre ich durch die kleinen Parallelstraßen. Der Zeitverlust ist im einstelligen Minutenbereich (habe beide Wege mehrmals getestet, als ich noch in Hannover gearbeitet habe) und das entspannten ankommen über die Nebenstrecke entschädigt mich dafür hinereichend.
 
Callamon

Callamon

Dabei seit
18.09.2020
Beiträge
352
Punkte Reaktionen
391
Details E-Antrieb
Schachner SBS08
Mehrspurige Räder sind ohnehin von der Radwegebenutzungspflicht ausgenommen.
So pauschal stimmt das nicht. In der StVO gibt es hier gar keine Ausnahme, die entsprechende Verwaltungsvorschrift, die du hier vermutlich ansprichst, ist Auslegungssache, da sie explizit Einzelfälle beinhaltet!

“Die Führer anderer Fahrräder [wie mehrspurige Lastenfahrräder und Fahrräder mit Anhänger] sollen in der Regel dann, wenn die Benutzung des Radweges nach den Umständen des Einzelfalles unzumutbar ist, nicht beanstandet werden, wenn sie den Radweg nicht benutzen.”

Quelle: Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VvW-StVO), Randnummer 23 zu § 2a
 
Thema:

ignorieren von Radwegen?

ignorieren von Radwegen? - Ähnliche Themen

SmartEC Trek28: Hallo zusammen, ich habe mir vor kurzem das E-Rad Trek28H zugelegt. Einen echten Testbericht gibt es nicht, nur Seiten, die i.W. die Angaben...
Oben