Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

Diskutiere Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Hallo liebe Pedelec-Freunde Der Winter ist Bauzeit. Ein neues Fahrrad mit E-Antrieb soll entstehen. Einige Vorraussetzungen für das Rad: 1. voll...
vauthech

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Hallo liebe Pedelec-Freunde
Der Winter ist Bauzeit. Ein neues Fahrrad mit E-Antrieb soll
entstehen. Einige Vorraussetzungen für das Rad:
1. voll gefedert
2. so leicht wie möglich, max. mit Akku ca. 15kg bei ausreichender Festigkeit.
3. Akku unsichtbar im Rahmen integriert
4. Motor im Rahmen integriert , Kraftübertragung aufs Tretlager, oder einen Tretlagermotor
5. Antrieb flüsterleise, also keine Säge-oderMixergeräusche.
6. Kurbel mit Freilauf, Pedale laufen bei Motoreinsatz nicht mit.
7. Leistung des Motors 250 - 350 Watt.
8. Reichweite ca. 40-80km, in Abhängigkeit von der Akkugrösse und der prozentualen Motorunterstützung.
9. Ohne E-Antrieb soll das Fahrrad normal zu pedalieren sein, es soll also nicht wesentlich schwerer laufen als ein Fahrrad ohne Antrieb.
10. Bedienung einfach und narrensicher.
11. Wartungsfrei bis auf die übliche Pflege.
12. Optisch ansprechend und sportlich.
13. Schaltung 2 mal 9 Gänge oder Rohloff.

Über angeregte Diskussion und Lösungsansätze wäre ich dankbar. Jede Formgebung für die Gestaltung des Rahmens ist möglich. Rahmen , Gabel und Hinterradschwinge sollen aus Carbon gefertigt werden.
Bis bald.
immer Saft im Akku
vauthech
 
Nader

Nader

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

...
Über angeregte Diskussion und Lösungsansätze wäre ich dankbar. Jede Formgebung für die Gestaltung des Rahmens ist möglich. Rahmen , Gabel und Hinterradschwinge sollen aus Carbon gefertigt werden.
bevor wir in Technik einsteigen, eine Frage vorab, willst du das Rad für dich bauen oder zum Verkaufen?:rolleyes:
 
vauthech

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

bevor wir in Technik einsteigen, eine Frage vorab, willst du das Rad für dich bauen oder zum Verkaufen?:rolleyes:
Hallo Nader
Es geht mir bei dem Thema um das Ausloten des technisch Machbaren und nicht um eine Vermarktung. Ich hab dir an anderer Stelle geschrieben, dass ich für Dritte keine Carbonteile herstelle.
vauthech
 
Nader

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

Es geht mir bei dem Thema um das Ausloten des technisch Machbaren und nicht um eine Vermarktung.
Ok, Danke!

Ich denke, die wichtigste Frage wäre, welcher Antrieb? Für mich hätte der Tretlagermotor mehr vorteile als Kettenantrieb, weil der bestimmt Wartungsfreier sein wird (keine zusätzliche Kette, keine Modifikation an Kettenblätter, Schlatung vorne bleibt so wie die ist).

Optisch wird auch der von Frank angebotene Tretlagermotor nicht schlechter aussehen als ein Tongxin montiert am Rahmen (es sei denn du schaffst es den kleinen Tongxin im Rahmen unsichtbar zu integriert).

Die zweite wichtige Frage, wäre welcher Antrieb mehr Wirkungsgrad bzw. effektiv ist. Den Tongxin als Kettenantrieb kennen wir ja schon, den neuen Tretlagermotor aber noch nicht! vielleicht sollte man den Motor erstmal testen (ist der laut?) ;)
 
Kraeuterbutter

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

also Akku im Rahmen integriert:
das wäre mal der erste Schritt weg von der ganzen Basteloptik
(ja, selbst wenns sein 2000 Euro BionX-Set ist oder ein 3500 Euro Flyer mit Panasonic-Akku:
die Akkus an den Bikes sind optisch immer Fremdkörper und verraten dieses immer sofort als E-Bike)

genauso müsste aber finde ich dann auch noch der Regler weg, auch irgendwo im Rahmen verstecken
(eventuell muss man sich dann aber auch Gedanken über Kühlung des selben machen)

Motor:
wenns leise sein soll scheiden wohl viele Antriebe schon mal aus
ich fürchte auch der Tretlagermotor von Frank wird ned allzuleise sein
(ist jetzt nur mal ne Vermutung wenn man die Grösse des Motors anschaut und welche Drehzahl er bringt -> das kann eigentlich nur mit einem Getriebe gehen und schon wirds laut)

tongxin wäre vermute ich mal - betrachtet man Gewicht und Grösse - die leiseste Lösung
allerdings vermute ich, dass deine derzeitige Motormontage an den beiden anderen Bikes eh schon das Optimum bei dem Motor ist
obst den im Rahmen integrieren kannst ? (braucht der Motor doch auf beiden Seiten eine Halterung -> sonst könnte man eventuell einen motor verbauen, wo dann nur das kleine Ritzel aus dem Rahmen rausschaut)

was auch noch bleibt:
Akku, Regler, Motor -> fix im Rahmen verbaut (also gleich beim Laminieren, so wie es heute einige RC-Modellhersteller mit den Servos machen, die gleich beim Laminieren eingebaut werden)

oder wechsel und wartbar ?? (was die Sache wohl um vieles erschwert)

ich würde meinen:
weiterhin beim Tongxin bleiben mit deiner Motorhalterung
EVENTUELL: diese gleich fix in den Rahmen integrieren (optisch besser)
muss man sich dann halt was für die Kettenspannung überlegen

und konzentrieren würd ich mich mal auf Regler und Akku im Rahmen (am besten wechselbar)

ähnlich:
http://www.thoemus.ch/index.php?id=508


die zeigen vor, dass Akku im Rahmen geht...

aber das geht sicher auch noch eleganter, schöner

wenn ich mir z.b. diesen Cannondale Raven-Rahmen anschaue:

da hätte schon ein beachtlicher Akku platz ohne dass der Rahmen von der Siluette her so dick wäre, dass man da gleich an einen Akku denkt

und der Regler hätte in dem Bereich Platz wos raufgeht zur Sattelhalterung
man könnte da unten noch einen Alu-Kühlkörper einlaminieren, der unten rausschaut
an diesen dann das Reglergehäuse verschrauben für Kühlung

und unten dann halt wieder den Tonqxin, eventuell zur Hälfte im Rahmen versenkt (??)


Zur Leistung: eventuell - müsste man probieren - könnte man den Tonqxin auch noch etwas overvolten ?
also Regler mit 10A verwenden, damit Drehmoment für den Reibrollenantrieb nicht zu hoch wird, aber mit der Spannung etwas hoch gehen
dann eine andere Übersetzung an der Kurbel... EVENTUELL könnte man so nochmal 50-80Watt mehr rauskitzeln ohne den Motor zu überfordern
 

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vauthech

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Ok, Danke!

Ich denke, die wichtigste Frage wäre, welcher Antrieb? Für mich hätte der Tretlagermotor mehr vorteile als Kettenantrieb, weil der bestimmt Wartungsfreier sein wird (keine zusätzliche Kette, keine Modifikation an Kettenblätter, Schlatung vorne bleibt so wie die ist).

Optisch wird auch der von Frank angebotene Tretlagermotor nicht schlechter aussehen als ein Tongxin montiert am Rahmen (es sei denn du schaffst es den kleinen Tongxin im Rahmen unsichtbar zu integriert).

Die zweite wichtige Frage, wäre welcher Antrieb mehr Wirkungsgrad bzw. effektiv ist. Den Tongxin als Kettenantrieb kennen wir ja schon, den neuen Tretlagermotor aber noch nicht! vielleicht sollte man den Motor erstmal testen (ist der laut?) ;)
Hallo Nader
Den Tretlagermotor von Frank würde ich auch favorisieren, nur die Freilaufkurbel lässt sich nach meinem Empfinden nicht verwirklichen. Hab mir diesbezüglich schon Gedanken gemacht, aber keine Lösung gefunden. Der Tretlagermotor von Optibike hat m.W. einen Freilauf, ist aber vom Preis und der Leistung keine Alternative. FWF-Motor ist etwas länger als der Tongxin und müsste hinten am Anker zusätzlich gelagert werden. Tongxin ist laut Frank Scheftlein nicht mehr lieferbar. Wie laut ist der Bafang-Frontmotor? Wenn kein
Tretlagermotor realisierbar ist, würde ich den Rahmen schon so auslegen, dass der Motor darin verschwindet.
immer Saft im Akku
vauthech
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

ungefähr so:





den schwarzen Alukühlkörper: der würde dort über dem Dämpfer gar nicht/kaum auffallen
eventuell könnte man ihn gleich so ausführen, dass er als Deckel für die Öffnung dient
am Alukühlkörper ist der Regler verschraubt, und die ganze Einheit wird dann "in den Rahmen" geschraubt

Eagletree für Strom, Spannung, Leistungs und Kapazitätsmessung

somit braucht nur die dünne leitung (natürlich im Rahmen verlegt) vor zum wirklich kleinen handlichen Display gehen
(welches man noch in CFK einlaminieren könnte (statt schrumpfen)

eagletree + Display:


wenn man sich das Radl selber baut, eventuell sogar den Vorbau, könnte man das Display sogar im Vorbau integrieren..
so dünn isses nämlich nur:



den Akku dann von unten in den Rahmen einsetzen (so würde sich die Akkuklappe am besten verstecken lassen)
eventuell für den Akku ein Art Catridge bauen sodass er schnell - obwohl von unten - gewechselt werden kann

den Motor halb versenkt der Optik wegen
Ritzel muss halt noch frei "irgendwie" rausstehen
ALLERDINGS: wenn der Motor so wie bei deinem bisherigen Bike komplett ausserhalb des Rahmens liegt, könnte man den Akku tiefer runter (schwerpunkt wegen) verschieben

klarerweise könnte man den Rahmen noch voluminöser gestalten, dann kriegt man nochmehr Zeugs rein

aber so schauts noch wie ein normales (solange ein Carbonrad mit Lefty wie am Bild überhaupt noch als normal bezeichnet werden kann ;) ) Radl aus

ja, ich glaub das was da am Bild zu sehen ist, wäre so ungefähr meine Traumkonfiguration

hinten dann noch ein DualDrive und vorne 3 Kettenblätter (eines für den Tongxin) für dann in Summe 54 Gängen (schon klar, gibt dann viele Überschneidungen)

mit 15kg sollte sowas denk ich machbar sein (?)
(2kg Motor, 2kg Akku, 1kg sonstiges)
 

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Kraeuterbutter

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

mir ist da jetzt noch eine äußerst frevelhafte Idee gekommen:

beim Bau eines Kohlefaserrahmens hätte ich am meisten Angst vor
1.) Tretlager, Sattelstütze, STeuersatz
2.) Zusammenfügen der beiden negativ-Hälften

aber was wäre hiermit:



man besorge sich wo ein gebrauchtes Radl mit so einem Carbonrahmen...
(nicht Carbon weil super leicht und edel, sondern weil sich Carbon mit Carbon hoffentlich gut verkleben/laminieren lässt)
und dann - *schluck* - greift man zur Eisensäge und durchtrennt den Rahmen

(zuvor baut man sich auf einer grossen Holzspannplatte aber noch eine Halterung für den Rahmen (Sattelrohr, Tretlager, Steuersatz) um die dann entstehenden TEile später wieder gerade zusammensetzen zu können)

den herausgeschnittenen Mittelteil ersetzt man dann durch einen Styropor-Rohling, der bereits mit Stützrippen, Akkuschacht, REglerschacht versehen ist

diese Einheit setzt man dann an die verbliebenen Originalstücke..
wird alles fixiert (mit paar CFK-Streifen?)

dann wenn soweit fest, von der Halterung genommen, und dann alles positiv mit CFK überlaminiert
als letzte Lage dann noch ne Glasgewebeschicht

-------------------------------------------------------

Variante 2:
Ausschnitte für Akku, Regler machen
in die Ausschnitte Akkuschacht, REglerschacht einfügen, und zwar so, dass sie zur Festigkeit des Rahmens beitragen (also in von innen auch aussteifen)

dann von aussen den RAhmen SEHR GUT anschleifen

und dann von aussen den ganzen RAhmen nochmal mit Kohlefaser ordentlich überlaminieren, das Gewebe muss dann auch in den Akku und Reglerschacht reingehen um diese mit dem Rahmen festigkeitsfördernd zu verbinden
(in den Akkuschacht z.b. steifen Schaumstoff der mit dünnem Plastik eingewickelt ist reindrücken, damit die Gewebeschichten gut anliegen,...

den ganzen RAhmen mit irgendeinem nichtklebbarem Band (im Modellbau verwenden wir beim Rohrbau "Geschenkbandl".. sowas würds brauchen, nur breiter) umwickeln damit Gewebe halbwegs gut angedrückt wird

der RAhmen würde dann sicher schwerer werden als jeder normale Kohlefaserrahmen, aber vielleicht würde es noch im Rahmen bleiben...

dumme ideen ???

(ich hab jedenfalls gesehen, wie sauber LEute total gecrashte F3B-Modelle wieder repariert haben... also warum sollte das an einem FAhrradrahmen nicht auch gehen ?)
 

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RaoulDuke

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

Halt ich für überflüssig, Carbon-Rahmenteile mit einem Eigenbau zu verbinden ist nicht einfacher als Alu-Rohre in einen Neubau einzubinden. Einfach einen Baumarktrahmen vom Sperrmüll schlachten, Steuerrohr und Tretlagerrohr sauber anschleifen und mit Gewebe umwickeln. Das Sitzrohr würde ich einfach um die Stütze rumlaminieren.
 
vauthech

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

Hallo Kraeuterbutter
Das, was du hier vorstellst, ist doch schon mal ein guter Ansatz. Manchmal gibt es auch Rahmen zu kaufen, die eine Sturzbeschädigung haben, hier kann man dann mit Freude sägen. Das Laminieren auf Positivkern bleibt aber Gefrickel. Von dem ausgesägten Mittelteil des Rahmens eine einfache Negativform zu erstellen, halte ich für sinnvoller und ist auch nicht aufwendiger. Hierein kann man dann in aller Ruhe sämtliche Halterungen und Versteifungen einbauen und das Ganze zusammenfügen.
Mir schwebt vor, den Akku von hinten auf einem kleinen Schlitten in den Rahmen zu schieben. Motor und Regler durch einen Computerlüfter kühlen.
Beim Einbau eines Radnabenmotores, würde ich den Motor auf das Allernotwendigste reduzieren, bezüglich Gewicht und Aussenabmessungen. Aber gute Ideen müssen langsam reifen.
immer Saft im Akku
vauthech
 
Kraeuterbutter

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

ja, Alu-Rahmen wäre billiger und leichter zu beschaffen..

eine Frage:
wie schauts mit der Ausdehnung von Alu und Carbon/GFK aus ?
kann man das kombinieren..

sprich: hält die "Manschette" aus CFK oder GFK auch noch im Winter bei -15°C und im Sommer bei 40°C ??

deshalb dachte ich eigentlich an einen Carbon-Rahmen, weil sich hier alt und neu gleich dehnen sollten...

hat CFK nicht sogar einen negativen Temperaturkoeffizienten... wie passt das dann eben mit Alu zusammen ?
(bei einem "dicken" Alurahmen (wo die Akkus Platz hätten), kommen dann doch schon ganz schöne Umfänge zustande, wo sich dann das Dehnen vielleicht besonders bemerkbar macht ??)

aber ansonsten wär mir ein Alurahmen (eben wegen Preis und beschaffbarkeit) auch lieber
da würd ich sogar selber das mal risikieren und probieren ;)
 
Kraeuterbutter

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

Das Laminieren auf Positivkern bleibt aber Gefrickel. Von dem ausgesägten Mittelteil des Rahmens eine einfache Negativform zu erstellen, halte ich für sinnvoller und ist auch nicht aufwendiger. Hierein kann man dann in aller Ruhe sämtliche Halterungen und Versteifungen einbauen und das Ganze zusammenfügen.
Hallo..
aber müsste man das in Negativ Form entstandene neue CFK-Teil nicht ebenfalls per positiv-Laminieren an die alten Teile anfügen ?
also das positiv-Laminieren würde einem ja sowieso nicht erspart bleiben, oder ?

ja.. vielleicht könnte man wirklich wo einen kaputten CFK-Rahmen günstig ersteigern...
mal schauen
kommt drauf an wie günstig der dann ist, im NOtfall halt als Lehrgeld abhaken


zum Einschub des Akkus: klingt gut... aber bei allen Rahmenformen die ich mir da so vorstelle (wenns von hinten gehen soll) wird der Akku wohl recht hoch zu liegen kommen, oder ?
gut, wenns ein Lipo für deine 40-80km Reichweite ist, wird das wohl mit max. 2kg an Lipo zu erledigen sein, wär ned so tragisch
 
Kraeuterbutter

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ma.. jetzt muss ich nochwas schreiben, sonst wurmt mich die Frage den ganzen Tag am Radl ;)

also um Negativ-Form würde ich mich drücken wollen, wegen dem Zusammenfügen der Formhälften
auf der anderen Seite, wäre so ein "Mittelstück-Rahmenteil" ideal für erste Negativ-Form-Versuche, da man ja an allen Seiten noch reingreifen könnte um beim zusammenfügen die Überlappungen anzudrücken (oder gar einen Luftballon drinnen aufzublasen)

NUR: dann dürften keine Rippen und Versteifungen drinnen sein..
ABER: könnte man nicht das Teil wenns fertig ist mit einem Schaum ausschäumen ?
(fürs Gewicht nicht optimal, aber als Anfänger in dem Bereich sollte das sowieso nicht zur Diskussion stehen.. lieber den Rahmen 1kg schwerer machen als das er zu leicht beult und einknickt oder so)

was meinst du ?
wie gesagt: am meisten Angst hätte ich vorm zusammenfügen der Formhälften
(und mit vielen Versteifungsrippen drin geht ja Luftballon auch nimma)

so, auf aufs RAdl, hab schon die ersten Aufträge am Handydisplay stehen *lol*
 
vauthech

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Hallo Kraeuterbutter
Ich schreib dir heute abend Tips und Lösungen für ein problemloses
Zusammenfügen
Vauthech
 
ebiker

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Hallo Vautech,
wäre schön, wenn Du diese Tipps im Thread posten könntest. Das würde mich auch sehr interessieren. Habe bisher zwar noch nie mit CFK gearbeitet (nur ein bisschen GFK), doch wer weiß. Deine tollen Ergebnisse motivieren mich auch dazu, mich irgendwann mal daran zu wagen.

Ich bin auf jeden Fall schon wahnsinnig auf Dein neues Projekt gespannt.
 
Paraman

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AW: Ideen zum Bau eines neuen E-Bikes

wie schauts mit der Ausdehnung von Alu und Carbon/GFK aus ?
.....
hat CFK nicht sogar einen negativen Temperaturkoeffizienten... wie passt das dann eben mit Alu zusammen ?
CFK hat zwar einen negativen Temperaturkoeffizienten, was aber bedeutet das er mit höherer Temperatur elektrisch leitender wird (NTC). Hat also mit der Dehnungsproblematik weniger zu tun.
Laut meinem Tab.Buch hat Kohlenstoff einen um den Faktor 20 kleineren Ausdehnungskoeffizienten als Alu :eek:. Denke aber, dass das Alu bei Erwärmung klüger ist und nachgibt ;).

@vautech
Du möchtest die Akkus unsichtbar verbauen - hier mal eine "schwäbische" Lösung, die für Dich einen "Klacks" darstellt:
Als Problem sehe ich bei der integrativen Lösung immer die zwangläufig notwendige Öffnung zum Tausch/Wartung der Akkus.
Ich würde Deinen normalen Carbonrahmen nehmen und die Akkus mit CFK-Gehäuse am vorderen Rahmen befestigen, sodass in der Ansicht kein Unterschied erkennbar ist zwischen Rahmen-CFK und Akkugehäuse-CFK (Es wird ja vom gleichen Meister mit derselben Technik laminiert). Ähnlich einem umgekehrten "U" das von oben über das Rahmenrohr gesteckt und arretiert wird.
Hätte den Vorteil, dass das Akkugehäuse problemlos abgenommen werden kann, Du an die Akkus jederzeit rankommst, Dir einen aufwändigen Rahmenbau ersparst und Dein jetziges Rad universeller wird. Z.B. könntest Du Dir Akku-Gehäuse mit viel Platz für große Touren und/ oder eingebauten Controller machen, oder kleine unauffällige für "normale" Touren.

Noch eine Idee für den Controllereinbau: Leite doch die Wärme mit einlaminierten Heatpipes ins Freie (gibts für wenig Euro bei den PC-Händlern, Pollin...) Die gehen so gut wie nicht kaputt und lassen jede Menge Wärme blitzschnell drüber.:cool:
 
vauthech

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ma.. jetzt muss ich nochwas schreiben, sonst wurmt mich die Frage den ganzen Tag am Radl ;)

also um Negativ-Form würde ich mich drücken wollen, wegen dem Zusammenfügen der Formhälften
auf der anderen Seite, wäre so ein "Mittelstück-Rahmenteil" ideal für erste Negativ-Form-Versuche, da man ja an allen Seiten noch reingreifen könnte um beim zusammenfügen die Überlappungen anzudrücken (oder gar einen Luftballon drinnen aufzublasen)

NUR: dann dürften keine Rippen und Versteifungen drinnen sein..
ABER: könnte man nicht das Teil wenns fertig ist mit einem Schaum ausschäumen ?
(fürs Gewicht nicht optimal, aber als Anfänger in dem Bereich sollte das sowieso nicht zur Diskussion stehen.. lieber den Rahmen 1kg schwerer machen als das er zu leicht beult und einknickt oder so)

was meinst du ?
wie gesagt: am meisten Angst hätte ich vorm zusammenfügen der Formhälften
(und mit vielen Versteifungsrippen drin geht ja Luftballon auch nimma)

so, auf aufs RAdl, hab schon die ersten Aufträge am Handydisplay stehen *lol*
Hallo Kraeuterbutter , hallo Pedelecfreunde
Die Problematik in einer Negativform getrennte Teile zusammen zufügen ist gar nicht so gross. Ich würde hier folgendermassen vorgehen:
Vorhandenen Rahmen mit Politur aufpolieren und mit Trennwachs behandeln. Drei- bis fünf Mal eintrennen und nach Trockenzeit auspolieren.
Den Rahmen auf eine beschichtete Spanplatte legen und die Umrisse des Rahmens auf die Spanplatte übertragen. (Winkel mit wasserfestem feinen Faserstift) Natürlich nur so gross , wie der Teil, der erneuert werden soll.
Die Form stellen wir ca. 2,5 cm grösser her, als der Ausschnitt des Rahmens. Diese 2,5 cm sind für das Verbinden alt mit neu. Der Rahmen wird nun bis zur Hälfte in die ausgeschnittene Spanplatte versenkt. Ungenauigkeiten am Ausschnitt der Spanplatte (Spalt zwischen dem Sägeschnitt und dem eingelassenem Rahmen) werden mit Kinderknetmasse zugespachtelt. Mit einem scharfkantigen Spachtel am Rahmen entlangfahren, damit eine saubere Ecke entsteht. Die Spanplatte ebenfalls eintrennen. Die erste Formenhälfte kann gebaut werden.
Aufbau einer Form:
1. Auftragen von 1 bis 2 Schichten Oberflächenharz und angelieren lassen.
Aus Erfahrung jeweils eine halbe bis eine Stunde. Es muss immer noch Verbindung zur nächsten Schicht bestehen.
2. Aufbringen einer Kopplungsschicht, Harz mit Glaskurzfasern und Baumwollflocken andicken und auf das angelierte Oberflächenharz streichen. Hier auch wieder warten auf das Angelieren.
3. Glasgewebe auf den Rahmen laminieren, ca. 3-5 Schichten 200g-500g/qm. Mindestens 24 Std. aushärten lassen. Wenn man nur 1 oder 2 Teile in einer Negativform erstellen will, sollte man den Aufwand so gering wie möglich halten. Ich will damit sagen, dass die Form eine gewisse Eigenstabiltät haben muss und man dies mit einem Rahmen aus Sperrholz oder Spanplatte machen kann, den man von oben auf das noch feuchte Harz stellt. Eine Breite von ca.5cm über das Urmodell (Rahmen) hinaus ist für das spätere Verschrauben mit der 2. Seite ausreichend.
4. Entfernen der Trennebene (Spanplatte). Wir haben jetzt unsere Formenhälfte mit dem 5cm Rand und dem darin liegenden Rahmen, der mit der zweiten Hälfte noch rausschaut.
5. Formenhäfte mit Rahmen in der Trennebene einwachsen und auspolieren
wie gehabt.
6. zweite Formenhälfte aufbauen.
7. Die beiden Formenhälften nach dem Aushärten bohren, damit man sie nachher zusammen schrauben kann. Lochabstand ca.10cm. Das Bohren von ein paar Passstiftlöchern unterstützt die Genauigkeit. Jetzt kommt die Weihnachtsüberraschung. Entformung des Rahmens. War meine Vorarbeit der Oberflächenbehandlung und das Eintrennen in Ordnung, lässt sich die Form trennen und der Rahmen unversehrt entnehmen.
Muss jetzt leider weg, schreibe morgen weiter.
immer Saft im Akku
vauthech
 
vauthech

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Liebe Pedelecfreunde
Nachdem die Form fertiggestellt und eingetrennt ist, können wir uns dem eigentlichen Thema zuwenden. Den Rahmen an den vorgesehenen Stellen absägen. Hier präzise arbeiten, damit der Schnitt nicht schief wird. Am Besten nach dem Anreissen von 2 Seiten sägen.
Das Rahmenmittelteil in die Form legen und an den Sägeschnitten in der Form markieren.(dünner wasserfester Marker) An diese Markierung werden jetzt ca. 5 Lagen Gewebe einlaminiert.(die Wandstärke des Rahmens messen, bei 1,3 mm sind dies 5 Lagen 200er Gewebe und 25mm breit,
dieses, um die Wandstärke verjüngte Mittelteil, passt dann haargenau in die verbliebenen Rahmenteile. )
Die einlaminierten Streifen werden nach dem Aushärten aus der Form genommen und an der Markierungsseite glattgeschliffen. Streifen auf Trennebene beischleifen , wieder in die Form legen, mit einem Tropfen Kleber fixieren und eintrennen.
Das Rahmenmittelteil kann gebaut werden.
Ich gebe zu, dass ein Überlaminieren mit Gewebestreifen an den Nahtstellen
und anschliessendem Abdecken mit Klebeband einfacher ist, aber hier muss jeder seinen Ansprüchen gerecht werden.
Bei Unklarheit einfach posten.
immer Saft im Akku
vauthech
 

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ok, ich glaub ich verstehs ;)
das rote in deiner Zeichnung sind die 5 Lagen (oder wieviel auch immer nötig sind), die nur dazu dienen, das neu zu erstellende Teil an dieser Stelle so dünn zu machen, dass es teleskopartig in die alten Rahmenteile eingeschoben werden kann
das rote dient also nur dazu, die Negativ-Form quasi zu verändern..

im Prinzip vergleichbar mit alten Staubsauger-Rohren die man ineinanderstecken kann...

ich werde jetzt mal - zum Anfangen - mich an einer Tongxin-Motorhalterung versuchen so wie du sie gebaut hast
also klemmbar aus Kohlefaser, sofern das mit der Sammelbestellung des Tongxin was wird ;)

man muss ja mal "klein" anfangen...
wobei: so einfach sieht das mit der Motorhalterung auch ned aus
 
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