Ich und das Möve E-Fly Up GT und wie es überhaupt dazu gekommen ist (sorry, viel Text):

Diskutiere Ich und das Möve E-Fly Up GT und wie es überhaupt dazu gekommen ist (sorry, viel Text): im Nabenmotoren Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Ich habe leider keine andere Möglichkeit gefunden außer ich würde die 99€ für die Probefahrt und das hält mich momentan doch ab.

IchoTolot

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Ich habe leider keine andere Möglichkeit gefunden außer ich würde die 99€ für die Probefahrt und das hält mich momentan doch ab.
 

Franzl_S

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Liebe Möve-Biker,

ich lese hier schon länger mit und konnte mir schon viele Informationen rausziehen. Vielen Dank dafür!
Ich liebäugle auch mit dem E-Fly UP GT, bin mir aber bzgl. Reichweite noch nicht ganz im klaren.
Letztens hatte ich die Möglichkeit, ein R&M mit 500Wh-Akku zu fahren. Bei unserer Topographie und in Unterstützungsstufe 2 kam ich auf eine Reichweite von ca. 80km. Das ist mir zu wenig. Nun ist es ja so, dass R&M auch Räder mit einer Akku-Kapazität von 1250Wh anbietet. Allerdings gefällt mir das R&M-Konzept mit Mittelmotor nicht.
Jetzt meine Frage an Euch: Wie sind denn Eure Erfahrungen bzgl. Reichweite mit Euren GT`s und in welcher Unterstützungsstufe seid Ihr üblicherweise unterwegs? Bemerkt Ihr den Einfluss der Rekuperation in der Reichweite?
Ein entfernter Bekannter erzählte mir vor kurzem, dass Neodrives angeblich einen V10 Akku mit 750Wh bringen wird.

Ich bin jetzt halt am Grübeln, ob ich mir das GT mit dem 625Wh-Akku kaufe (... damit ich im Frühjahr damit starten kann :giggle:) oder auf den 750Wh-Akku warte.

Ich freue mich auf Eure Antworten.

Wünsche allen einen sonnigen Sonntag :cool:
Franz
 

Hansul

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Hallo Franz,
ich habe mein Möve GT seit Oktober und bin schon einige Touren gefahren.
Meistens fahre ich mit Unterstützungsstufe 1. Die reicht mir völlig aus. In der Regel komme ich damit auch locker über 80km weit. Zu beachten sind aber immer die verschiedenen Umstände wie Topographie, Windverhältnisse, Zusatzgewicht bzw. häufiges Schalten in höhere Unterstützungsstufen. Diese beeinflussen die Reichweite deutlich negativ.
Die Rekuperation macht sich in soweit bemerkbar, dass ich nach längeren Bergabfahrten schonmal 2 bis 3 km mehr Reichweite angezeigt bekomme als vorher. In der Praxis allerdings bei meinen Touren eher zu vernachlässigen. Was auf jeden Fall angenehm ist, ist die Bremswirkung beim rekuperieren für mich. Dabei kann ich mich ja auch noch zwischen 2 Stufen entscheiden (geringere bzw. stärkere Abbremsung).
Besser man führt das Ladegerät mit und steckt den Akku bei Pausen immer mal an. Das ist natürlich nicht überall möglich aber die sicherere Variante die Reichweite zu erhöhen.
Schöne Grüße
hansul
 

Franzl_S

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Hallo Franz,
ich habe mein Möve GT seit Oktober und bin schon einige Touren gefahren.
Hallo Hansul,
vielen Dank für Deine Antwort und die Info mit dem Ladegerät vs. vergrößerter Akku-Kapazität.
Ich denke, die Rekuperation wird mir auch gefallen. Ich fahre E-Auto und finde dort die Möglichkeit der Rekuperation sehr angenehm.
Jetzt muß man wohl erst mal sehen, wie es mit Möve weitergeht (sh. Kommentar von MisterFlyy).
Ich wünsche Dir einen schönen Abend!
Danke nochmal und schöne Grüße
Franz
 

Franzl_S

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Sieht wohl derzeit schlecht aus.
Hallo MisterFlyy,
danke für die Info, die mich allerdings schon sehr traurig stimmt.
Ich stelle mir die Frage, wie ein Fahrradhersteller in einer Boomphase wie jetzt insolvent gehen kann.
Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht galt ja ursprünglich bis 31. Januar 2021, wurde aber vor einigen Tagen bis 31. April "nahtlos" verlängert.

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wird verlängert

Wie ist es denn dann aktuell überhaupt möglich, Insolvenz anzumelden?

Wünsche Dir einen schönen Abend!
Schöne Grüße
Franz
 

MisterFlyy

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Details E-Antrieb
Klever New B-Speed mit Biactron V2
Ich denke die Pflicht eine Insolvenz anmelden zu müssen ist ausgesetzt, aber man kann sie weiterhin anmelden.
Kenne mich damit aber nicht aus. 😉
 

gregi

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Hallo zusammen

ich denke, daß gerade der E-Bike-Boom so einem kleinen Hersteller schnell die Luft wegnimmt. Auch wenn Möve auf Nischenkomponenten, wie Neodrives, Cy-fly oder Pinion usw. setzt, bleiben eben noch viele Bikeparts, um die man auf dem boomenden Weltmarkt fast schon kämpfen muss, daß man sie geliefert bekommt. Das geht bei der Beleuchtung los und endet bei Bremsen, Gabeln und Kleinteilen. Da steht man in Konkurrenz zu den großen Playern, die ganz andere Margen einkaufen. Wenn man da leer ausgeht oder ständig vertröstet wird, wirds irgendwann eng. Und dann sitzen einem noch die Kunden im Nacken, die verständlicherweise nicht 6 Monate auf ein E-Bike warten wollen und eben abwandern.

Aber ein Insolvenzantrag heißt ja erstmal nicht viel, außer daß ein Insolvenzverwalter auf die Ausgaben schaut und ein Gutachten erstellt. Es bedeutet in erster Linie eine Chance, daß das Unternehmen weiter machen kann und Gläubiger, wie die Banken, beruhigt werden. Es bleibt also erstmal spannend ....

Schönen Gruß

gregor
 
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SecondWindTrike

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Nachdem sie mit dem CyFly-Antrieb ja krachend gescheitert sind, und sich vor Spott kaum noch retten konnten, scheint Möve nun doch noch die Kurve zu bekommen. Erstaunlich angesichts der ganzen Eskapaden, die sich insbesondere deren "CEO" Spröte geleistet hat.
hallo,
Das habe ich verpasst. Kann jemand mir kurz mehr erzählen über was da passiert ist angesichts den CyFly-Antrieb? Dieser Antrieb habe ich vor einem halben Jahr entdeckt und ich war schon sehr neugierig. Wollte eigentlich einen Probefahrt machen aber dann kam Corona, Lockdown usw. Nicht antesten, also? Ist völliger Mumpitz?
 

gregi

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Hallo
es ist, wie so oft bei technischen Innovationen, auch mit dem Cyfly-Antrieb: Die einen schwören drauf, die anderen lehnen es ab (meistens Leute, die nie damit gefahren sind).

Was man der Firma Möve wohl vorwerfen kann ist, daß sie aus Marketing-Gründen mit dem Cyfly viel versprochen haben, das hinterher revidiert werden musste. Marketing eben. Viele haben das krumm genommen und nahmen das als Einladung zum Bashing.
Einen ausführlichen Diskussions-Thread mit allen Fanboy- und Bashing-Argumenten, dafür und dagegen, gibt es im Nachbarforum (viel Spass beim Lesen!):
Der Möve "Cyfly"-Thread: 50% effektiver Radfahren? [Archiv] - Tour Magazin Forum

Man muss diese Diskussion hier nicht nochmals aufwärmen....

Ich selbst habe keine Meinung dazu, da ich nie damit gefahren bin. Ich bin aber überzeugt, daß der Antrieb seine Fans finden wird und auch gefunden hat. Leider eben nicht in dem Maße, daß es für ein dauerhaftes Standbein im Markt gereicht hätte. Darum wohl die Besinnung von Möve auf "konservative" Bikes - ohne Cyfly (hoffentlich nicht zu spät).
Ob sich eine Probefahrt für dich lohnt, kann dir keiner ernsthaft beantworten. Hinterher bist du auf jeden Fall um eine Erfahrung reicher....

Schönen Gruß

gregor
 
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gregi

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Hallo Ebiker

heute war ich Richtung Rhein unterwegs.

Unendliche Weiten.,,.und die Pfälzer Alpen



Am Rhein:



Auch ein kleines Technikproblem hatte ich. Bevor es heute losging, habe ich bemerkt, dass der Lenker im Lenkkopflager Spiel hatte - nicht viel, aber deutlich. Also die Schraube oben am Aheadvorbau etwas fester gezogen. Hat nichts bewirkt.

Ich baute den Lenker ab und habe mir das obere Steuerkopflager genauer angeschaut. Der Fixierring, der das Lager in Position hält, war in die Abdeckschale gedrückt worden und konnte das Lager, bzw. den Distanzring nicht mehr richtig von oben halten. Ich habe ihn in Position gebracht, Lenker drauf und nicht zu stark angedreht. Nun war das Spiel beseitigt.

Wie es dazu gekommen ist, kann ich nicht sagen, eventuell war die Einstellschraube ab Werk zu stark angezogen. Der verbaute Crane Creek Steuersatz ist wohl auch nicht der beste. Wenn das nochmal vorkommt, werde ich es austauschen.

Schönen Gruß

gregor:cool:
 
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PearlJam

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Hallo zusammen,

bisher war ich hier nur stiller Mitleser.
Was mich aufgrund der Insolvenz interessieren würde, gibt es hier aktuell noch jemanden, der noch auf sein Bike wartet bzw. sich im Bestellprozess befindet?

Wie seht ihr die Problematik hinsichtlich möglicher Gewährleistungsansprüche, falls Möve wider Erwarten doch nicht weitermachen kann?

Habt ihr bereits Erfahrungen mit einem kooperierenden FH von Möve sammeln können? Gerade vor dem Hintergrund, dass diese aktuell gerne nur eigene bzw. Neukunden bedienen wollen/können.

Vielen Dank für eure Antworten!

Viele Grüße
PJ
 

klds

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Ich will mal eine Antwort versuchen, obwohl das nicht ganz leicht ist.

1. Das E-Bike selbst ist mir jeden der knapp 6000 € wert. Es fährt sich wunderbar, der Motor ist kräftiger als die 40 nm Drehmoment erwarten lassen und unterstützt stark, aber harmonisch und ohne die mir von zwei E-Bikes mit Bosch-Motoren bekannten Begleiterscheinungen inclusive dem berühmten Bosch-Klackern. Die Pinion-Schaltung ist die beste, die ich je hatte, leise, präzise, gut abgestuft, sie gefällt mir noch besser als die Rohloff Speedhub. Kurz gesagt: Das ganze Rad ist bestens ausgestattet und abgestimmt.
2. Probleme gab es aber auch schon: Das erste Exemplar hatte vom Start weg Ende August einen Rahmenfehler an der Aufnahme der Pinion und hat bei jeder Kurbelumdrehung fürchterlich geknackt. Nach Reklamation bekam ich nach einer Woche Ersatz, konnte aber mit dem ersten Gerät eine Woche lang nicht fahren. 10 m Probefahrt bei der Endkontrolle hätten gereicht, um das zu bemerken und das Rad gar nicht erst auszuliefern. Der Austausch hat dann problemlos geklappt.
3. Am 8. Dezember 2020 war die 1000-km-Wartung. Dazu musste ich etwa 50 km bis zur Bikeambulanz in Regensburg fahren, im näheren Umkreis ist kein Händler bereit, noch dazu bei dieser exotischen Ausstattung, Hand anzulegen. Das war mir vorher bewusst und ich habe es in Kauf genommen. Bevor man ein E-Bike im Versand / Direktvertrieb kauft, sollte man wissen, wer es wartet oder repariert.
4. Beim Auslesen des Fehlerspeichers stellte sich heraus, dass der Akku Fehlermeldungen zu Hauf ausgab. Die Bikeambulanz nahm sofort Kontakt mit dem Hersteller des Akkus BMZ auf. Ergebnis war, dass der Akku wegen eines schwerwiegenden Problems (von dem im Betrieb nichts zu merken war) zu BMZ eingeschickt wurde. Es dauerte geschlagene 5 Wochen, bis sich BMZ durchringen konnte, einen Ersatzakku zu liefern. Natürlich lagen die Feiertage dazwischen. Das wusste man aber auch bei BMZ. Saubere Lösung wäre gewesen, bei Abholung des defekten gleich einen neuen als Ersatz zu liefern, aber so stand das Rad 5 Wochen bis Ende Januar in der Werkstatt. Auch wenn ich zu dieser Zeit keine Touren fahre, für kleinere Besorgungen und kurze Strecken hätte ich es gerne genutzt. Wer so viel Geld für ein E-Bike hinlegt, fährt damit nicht nur dreimal im Jahr zum Eisessen, sondern möglichst ganzjährig. Da haben die Hersteller noch einiges an Service zu lernen, bis man E-Bikes als alternative Verkehrsmittel ernst nehmen kann. BMZ stellt auch Akkus für Industrie und E-Autos her, kaum vorstellbar, dass andere Kunden so lang warten müssen. Möve war übrigens nicht eingeschaltet, ich habe Möve nur nach etwa 4 Wochen informiert, ohne eine Reaktion zu erhalten.
5. Vor der Wartung habe ich bei Möve nach einer Liste der notwendigen Arbeiten gefragt, denn es gibt kein Handbuch mit Informationen. Bei dieser Gelegenheit wurde mir die Übernahme der Kosten der ersten Wartung versprochen. Leider wurde dieses Versprechen bis heute nicht eingelöst, stattdessen wurde ich mit fadenscheinigen Begründungen hingehalten. Als ich hier im Forum von der Insolvenz las, war mir der Grund klar: wohl kein Geld dafür da. Nicht schön.
6. Soll man dann unter diesen Vorzeichen ein Möve-Bike kaufen, wenn einem das Rad prinzipiell zusagt? Ich persönlich würde es tun, aber das Risiko etwas begrenzen durch eine Zahlungsweise, die Sicherheit vor einem Totalausfall bietet, also nicht unbedingt Vorauszahlung per Überweisung. Ich bin kein Jurist und möglich ist vieles, aber ich würde vermuten, dass ein Insolvenzverwalter, der den Geschäftsbetrieb weiterführt, auch dafür sorgt, dass Kunden bezahlte Ware erhalten. Wenn nicht, würde sich das sehr schnell herumsprechen und wäre wohl auch strafrechtlich nicht ohne. Insofern halte ich das Risiko eines Totalausfalls für überschaubar (aber ich bin für solche Fragen kein Fachmann!). Gewährleistungsansprüche würden bei einer Fortführung des Geschäftsbetriebs durch einen neuen Investor vermutlich erfüllt. Wird keiner gefunden, kann es diesbezüglich eng werden. Wie mein Beispiel mit dem defekten Akku allerdings zeigt, kann man notfalls auch bei den Lieferanten der Bauteile Garantieleistungen geltend machen, wohl wissend, dass mangels vertraglicher Beziehung hier kein Rechtsanspruch besteht und man auf Wohlwollen angewiesen ist. Ein seriöser Hersteller wird sich (hoffentlich) dem nicht verweigern.
7. Letzter Aspekt: Es hängen Arbeitsplätze von einer Fortführung des Geschäfts ab. Kleine Hersteller und Manufakturen, die nicht ganz alltägliche Räder bieten und nicht das Einerlei der Großhersteller und Zweiradmärkte, deren Angebot nur scheinbar Vielfalt bietet, haben es im momentanen Rad-Boom paradoxerweise besonders schwer, weil sie nicht über die festen Lieferverträge von Großherstellern und Markenkonglomeraten verfügen, sondern beim Großhändler in relativ kleinen Mengen einkaufen. Das führt dazu, dass sie Teile, die sie brauchen, entweder gar nicht beschaffen können oder nur zu Preisen, die jede Kalkulation sprengen. Wenn man nicht will, dass am Ende nur die Großen überleben und ihr Einerlei auf den Markt drücken, wenn man will, dass es solche besonderen, feinen Räder auch in Zukunft - in Europa - gibt, wenn man will, dass Leute von deren Bau und Vertrieb leben können, wenn man das Risiko der Insolvenz für überschaubar hält, dann kann man durchaus auch in der jetzigen Situation ein Möve-Bike kaufen.
 

Garfie1d

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Details E-Antrieb
Bosch Performance Line Speed (Gen4)
Was mich aufgrund der Insolvenz interessieren würde, gibt es hier aktuell noch jemanden, der noch auf sein Bike wartet bzw. sich im Bestellprozess befindet?

Wie seht ihr die Problematik hinsichtlich möglicher Gewährleistungsansprüche, falls Möve wider Erwarten doch nicht weitermachen kann?
Wer aktuell bei Möve kauft, geht ein hohes Risiko ein. Bei Vorkasse kann das Geld weg sein, ohne dass man jemals das Fahrrad erhält. Man sollte sich verdeutlichen, dass alles in die Insolvenzmasse fließt.

Wer direkt bei Möve bestellt, läuft auch Gefahr, die Gewährleistungsansprüche gegen den Hersteller zu verlieren.

Wer beim Händler ein Möve kauft, behält seine Gewährleistungsansprüche ggü. dem Händler. Wenn der allerdings auch keine Möve-spezifische Ersatzteile mehr bekommt, sieht das leider im Ergebnis nicht viel besser aus. Anders sieht das natürlich bei Standardkomponenten aus.
 

PearlJam

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Vielen Dank für die beiden Antworten, die genau meinen Nerv getroffen haben.

Von dem E-Fly Up GT bin ich persönlich überzeugt! Leider passen für mich die aktuellen Rahmenbedingungen so einfach nicht. Sollte es Möve schaffen, wären sie für die Zukunft eine Option für mich, allerdings dann auch nur mit einem Händlernetz.
 

Hansul

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Hallo,
ich war vorige Woche zur Inspektion bzw. Reparatur meines 🚲 (E-Fly Up GT) in Mühlhausen. Der Service war, wie bisher immer, wieder 1A!
Die wirtschaftliche „Schieflage“ von MÖVE ist, das schrieb, glaube ich, auch schon jemand, dadurch begründet, dass die immensen Entwicklungskosten für den cyfly-Antrieb jetzt von der/den Bank/en zurückverlangt werden. Das ist der eigentliche Grund für die Insolvenz.
Der E-Bike Boom hat dafür gesorgt, dass der cyfly-Antrieb ein „tot geborenes Kind“ wurde und nur noch ein Nieschendasein fristet. Die erhofften Absatzzahlen konnten deshalb jedenfalls nie erreicht werden...
Sei es wie es sei. Ich wünsche den Möve Leuten jedenfalls alles Gute und hoffe, dass sich ein Investor findet. Denn die Produkte sind wirklich solide und von guter Qualität. Zumindest mein E-Fly UP GT Men!
Allen ein schönes WE und einen guten Start in die neue Saison ☀️
 

ufeiertag

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Guten Sonntag allen. Das MOEVE ist noch i.O., die bisherigen Kilometer bestaerken mich in meiner Kaufentscheidung, waere umso besser, wenn die Firma wieder auf die Beine kommt….

Da meine Frau partout ein neues Rad mit Bosch und Kette wollte, ist ein aktueller Vergleich gut moeglich….und ich muss gestehen: Die nunmehr 4.Gen. des Bosch ist, insbesondere im eMTB Modus, sehr fein, man braucht die Unterstuetzungsstufe und den Gang bei der, von mir ungeliebten, Kettenschaltung kaum noch wechseln.

Als IT-Fan muss man auch das Nyon 2021 sehr loben. Aber ich wollte Zahnriemen und PINION und schaetze dies auch unvermindert.

Eine Frage bitte noch: Ich habe ja „nur“ den angedeuteten Gepaecktraeger und moechte da auch nicht aufruesten, weiss jemand, ob da auch ORTLIEB Taschen montierbar sind…Herr Sproete zeigte mir in Muehlhausen diese auch mit dem Moeve Logo, solche wuerde ich mir gern kaufen. Danke im Voraus und Tschuess, Ulli F.
Moeve und Cube.jpg
 

JS66

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Möve sieht gut aus und das eMTB auch, mich würde interessieren wie die Unterschiede bezüglich der Reichweite darstellen?
Wie lange hast du auf dein Möve gewartet? Wie ist der Komfort mit der Sattelstütze?

Grüße JS
 
Thema:

Ich und das Möve E-Fly Up GT und wie es überhaupt dazu gekommen ist (sorry, viel Text):

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