Hilfe: Dicker Bär sucht fahrbaren Untersatz!

Diskutiere Hilfe: Dicker Bär sucht fahrbaren Untersatz! im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo Leute, ich bin nach tagelangem studieren des Forums, diverser Hersteller-Seiten und was mir sonst so Google noch geliefert hat, keinen deut...

DickerBär

Dabei seit
11.05.2021
Beiträge
20
Hallo Leute,

ich bin nach tagelangem studieren des Forums, diverser Hersteller-Seiten und was mir sonst so Google noch geliefert hat, keinen deut schlauer!

Zu meinem "Problem":
175 kg Lebensfreude, verteilt auf 190cm.
Ja ich weiß, aber das will ich ja nun ändern! Ein wenig Bewegung würde daher sicher nicht schaden.

Ich bin bisher nur bei Utopia und Schauff fündig geworden.
Preislich habe ich mich schon so mit +/- 5k angefreundet.

Aber was nun. Die einen haben nur Frontmotoren und Felgenbremse. Die anderen Scheibenbremsen und Heckmotor oder Frontmotoren zur Auswahl.
Klar, jeder Verkäufer preist seine Ware als die beste an. Aber was soll ich als Laie nun für eine Entscheidung treffen?

Zudem bekomme ich gesagt, nimm die Rohloff 14G Nabenschaltung, weil das Beste was du bekommen kannst.
Der andere sagt, es tut auch eine Shimano Deore, wenn du keine Weltreise machen willst.

Ich bin ratlos!

Einsatzbereich wäre die Fahrt über Wege, Landstraße und höchstens mal Schotter (Waldweg). Schwäbisches Ländle, Berg und Tal.
Ich will nicht ins Gelände oder auf irgend einem Hügel. Ich will nur mehr Bewegung. Frische Luft. Und wenn ich durch das Radeln weniger Zeit zum Essen habe, wäre es sicher auch nicht schädlich :)

Bitte helft mir!

PS. Oder ist ein Rad ohne Motor sinnvoller?
 

Jaap

Dabei seit
12.08.2017
Beiträge
1.793
Erstmal das einfachste.
Bei deinem Gewicht würde ich zu Herrenrahmen raten. Die sind wesentlich verwindungssteifer wie Tiefeinsteiger oder Trapezrahmen.

Nabenmotoren mögen keine niedrigen Geschwindigkeiten weil sie sonst überhitzen. Bei deinem Gewicht werden die Motoren aber nicht genug Drehmoment haben um die nötige Geschwindigkeit am Berg zu halten, und zwangsläufig überhitzen.
Deshalb benötigst du einen Mittelmotor mit möglichst niedriger Entfaltung. (<1,5m pro Kurbelumdrehung als grobe Größe)
Bedeutet Kettenschaltung oder Rohloff. Die anderen Nabenschaltungen sind nicht für niedrige Entfällt ausgelegt.

Und jetzt wird es schwieriger.
Du benötigst ein möglichst stabiles Hinterrad sonst wirst du häufig mit Speichenbrüchen zu tun haben.
Bei einem Großserien Laufrad hätte ich da meine Bedenken. (Vor allem bei Kettenschaltung, Rohloff ist generrell weniger kritisch)
Velotraum baut Reiseräder für Weltreisen. Und haben viel Erfahrung was mit Räder viel Gewicht hält. ( und veröffentlichen auf ihrer Homepage auch was nicht hält)
Außerdem haben sie Rahmengrößen für große Personen. (Kleinen Rahmen mit langer Sattelstütze und Vorbau passend zu machen macht sich negativ bei der Stabilität bemerkbar)
Mit denen würde ich einmal reden was sie aktuell für sinnvoll halten.
Weil dadurch wird sich die Breite des Laufrad und damit der Rahmen ergeben.
Und dann könnte man bei anderen Herstellern nach etwas ähnlichem in günstiger suchen. Und nur das Hinterrad gegen was stabileres austauschen.

Laufrad Spezialisten wie Komponentix oder Whizz Wheels sind auch gute Ansprechpartner wenn es um stabile Laufräder geht.

Zum Thema abnehmen. Funktioniert bei mir am besten wenn ich Kohlenhydrate reduziere und die Fettverbrennung erhöhe. Wenn ich mich daran gewöhnt habe, kann ich Wochenlang ohne Heißhunger und Hungergefühl abnehmen.
In dieser Zeit ist Radfahren mit niedrigem Puls angesagt. Weil hoher Puls benötigt Kohlenhydrate und führt wieder zu Heißhunger.

Und weil hoher Puls am Berg mit normalem Rad sich kaum vermeiden lässt. Würde ich deinem Fall ein Ebike für sinnvoller halten.

Niedriger Puls lässt sich mit Elektromotor viel besser steuern wie mit normalem Rad. Und nicht an jedem Berg geht die Motivation nicht verloren. Auf Dauer kann man dann die Unterstützung zurück nehmen um höheren Trainingseffekt zu erzielen.
Am Anfang aber erstmal lieber länger mit wenig Eigenleistung.

Und los die guaten Laugeweggle liegen. Vor ällem die met met dem vielen Butter druff. ;)
 

Alltagspendler

Dabei seit
27.03.2018
Beiträge
403
Details E-Antrieb
Bulls lacuba evo lite 11 mit Brose Smag
Die Antwort von Jaap hat richtig viel wertvollen Hirnschmalz und Erfahrung.
Der Daumen war mir jetzt zuwenig.
Ein Hersteller, dessen Räder sich gut konfigurieren lässt, ist hier unverzichtbar.
 

Hody

Dabei seit
03.03.2021
Beiträge
109
Ort
Kirchzarten, Blackforest 🌲🌲🌲🌲🌲🌲🌲🌲🌲
Details E-Antrieb
Bosch Performance CX Conway CAIRON X 300 Cobi.Bike
Hallo, hatte als ich vor ein paar Monaten angefangen habe auch noch über 150kg. Mein Rad hat offiziell nur eine Gesamtlast von 130kg, der Rahmen ist aber stabil genug, der Fahrradhändler ist ein bekannter von mir, die Speichen sind genietet also verstärkt und ich habe einen Bosch Mittelmotor, das passt soweit alles. Ich habe bisher keine Probleme und habe mittlerweile auch schon fast 10kg abgenommen. Ich wünsche Dir viel Erfolg
 

RUBLIH

Dabei seit
01.08.2015
Beiträge
10.174
Genietete Speichen ?
Stabiler Rahmen ?

Alles nur verbal oder wo zu sehen und dann wie zu erkennen ?

Von 150 zu 210kg ist aber schon ein "gewisser" Unterschied - behaupte ich mal so.....

175kg + 35 = 210kg.

Welcher Reifen wäre da denn sinnvoll ???
 

SuperCharger

Dabei seit
06.05.2017
Beiträge
341
Details E-Antrieb
TQ 120 48V
Ich denke Du wirst kaum was finden was 100% bei 210kg passen wird, alles hat aber Margen nach oben, und der TO wird ja sein Gewicht reduzieren...was er unbedingt sollte...

Was ich suchen würde

Herrenrahmen
Rohloff
Riemen
Magura 4 Kolben Bremse
27,5 Zoll --> Stabiler als 29er
Sattelstütze von bySchulz

und dann fahren fahren fahren.......
 

Singing-Bard

Dabei seit
07.04.2016
Beiträge
2.702
Ort
Niederrhein
Details E-Antrieb
NCM Hamburg, Bafang SWX02 (HN), Niu N1S
@DickerBär

Bei der Gewichtsklasse wird es schwierig ein normales Rad zu finfen.

Da muss man schon in den Bereich Transporträder schauen um diese Belastungen tragen zu können.

Das wird nicht ganz billig.

Ein Beispiel für ein Rad das bis 220 KG Systemgewicht passen würde wäre dies Rad:


BERGAMONT E-CARGOVILLE LJ EXPERT LOAD UNIT 70 CM - 625 WH - 2021 - 26 ZOLL - DAMEN UND HERREN

Bergamont E-Cargoville LJ Expert Load Unit 70 cm - 625 Wh - 2021 - 26 Zoll - Damen und Herren

Vielleicht wäre es eine Alternative, zuerst mit einem Hometrainer langsam etwas Gewicht abzubauen und dann zu sehen ob dir Radfahren liegt und ein passendes XXL bike zu etschwinglicheren Preis zulegen zu können?
 

StefanT

Dabei seit
06.05.2019
Beiträge
26
Servus Dicker Bär,
kommt mir alles irgendwie so bekannt vor. Aber mach dir keinen Kopf, bisher haben noch alle eine Lösung gefunden. ;)
Zu meinem "Problem":
175 kg Lebensfreude, verteilt auf 190cm.
Das entspricht ziemlich meinem "Aufsetzpunkt" vor einigen Jahren. Vielleicht helfen dir meine Erfahrungen ja ein bisschen weiter.
Ja ich weiß, aber das will ich ja nun ändern! Ein wenig Bewegung würde daher sicher nicht schaden.
Das ist ziemlich sicher. Die Geschichte mit dem Abnehmen klappt nur mit Bewegung. Auch nicht alleine, aber Kalorien verbrennen hilft ungemein.
Ich bin bisher nur bei Utopia und Schauff fündig geworden.
Preislich habe ich mich schon so mit +/- 5k angefreundet.

Da gibt es durchaus Alternativen, kommt halt drauf an, was du dir im Detail so vorstellst. Bei den einen soll es unbedingt ein Hollandrad sein, beim anderen eine Enduro. Was wäre denn so deine Wunschvorstellung?
Aber was nun. Die einen haben nur Frontmotoren und Felgenbremse. Die anderen Scheibenbremsen und Heckmotor oder Frontmotoren zur Auswahl.
Klar, jeder Verkäufer preist seine Ware als die beste an. Aber was soll ich als Laie nun für eine Entscheidung treffen?

Zudem bekomme ich gesagt, nimm die Rohloff 14G Nabenschaltung, weil das Beste was du bekommen kannst.
Der andere sagt, es tut auch eine Shimano Deore, wenn du keine Weltreise machen willst.

Gerade diese Fragen sind bei unserer Gewichtsklasse recht einfach zu beantworten.
Bremsen:
So lange du dich nicht auf ebene Strecke beschränkst sondern auch mal Hügel hoch und runter fahren willst hat dein neues Fahrrad Scheibenbremsen. Vorne wenigstens 203mm, hinten 180mm. Mehr schadet nicht. Die Bremssättel sollten vier Kolben haben. Bremsen die im Enduro und Downhillbereich eingesetzt werden bieten sich da an. (Ich fahre eine 4-Kolben XT, das geht, aber ein paar Reserven mehr würde ich mir manchmal schon wünschen. Allerdings lasse ich es den Berg runter auch gerne mal fliegen)
Schaltung:
Wenn ich es wirklich wissen will, trete ich Spitzenleistungen von 1,6kW, der Antrieb legt da nochmal eine Schippe drauf. Damit bist du weit jenseits der Spezifikation der nicht ganz billigen Rohloff. Trotzdem habe ich noch nichts von lastbedingten Ausfällen der Rohloff gehört und wenn der Preis für dich OK ist, du Nabenschaltungen magst und gerne wartungsarm unterwegs bist trotzdem eine Überlegung wert.
Kettenschaltungen sind in der Anschaffung erstmal günstiger, dafür deutlich wartungsintensiver. Andererseits ist der Schaltkomfort selbst unter hoher Last bei modernen Kettenschaltungen hervorragend. Das aktive Fahren damit macht einfach Spaß. Dabei muss es nicht zwingend das Topmodell sein. Mang sagt der Deore nach, dass sie zwar schwerer aber dafür robuster sei. Ich habe eine komplette XT, die ich nicht tauschen möchte.
Resümee: Schaltung ist Geschmacks- und Geldbeutelsache. Einzig eine einfache Nabenschaltung solltest du dir wegen der geringen Spreizung schenken.

Ich bin ratlos!

Einsatzbereich wäre die Fahrt über Wege, Landstraße und höchstens mal Schotter (Waldweg). Schwäbisches Ländle, Berg und Tal.
Ich will nicht ins Gelände oder auf irgend einem Hügel. Ich will nur mehr Bewegung. Frische Luft. Und wenn ich durch das Radeln weniger Zeit zum Essen habe, wäre es sicher auch nicht schädlich :)
Berg und Tal ohne Hügel? ;)
Wo im Schwäbischen residierst du denn. Vielleicht trifft man sich ja mal...
Ich sags mal so: Ohne sich zu Schinden, wird das mit dem Abnehmen nichts werden. Richtig eingesetzt ist ein Pedelec ein ideales Trainingsgerät, gerade zum Abnehmen. Du kannst beim Arzt einen Test machen, bei dem werden deine Pulswerte fürs Training festgelegt. Gerade das Thema Maximalpuls ist da wichtig. Mit Pulsuhr und Pedelecunterstützung kannst du dann relativ unabhängig vom Gelände immer innerhalb deiner Grenzen bleiben. Wenn es dich interessiert, können wir uns da gerne detaillierter Austauschen. Das würde ich dann aber außerhalb des Forums bevorzugen...

Bitte helft mir!

PS. Oder ist ein Rad ohne Motor sinnvoller?
Eher nicht. Ein Pedelec hilft dir dann weiter, wenn es nicht mehr geht und das wird in den Hügeln die es hier so gibt am Anfang relativ schnell der Fall sein. Wenn du ständig absteigen und schieben musst ist der Spaß schnell vorbei und wenn der fehlt, ist bald die Motivation dahin und das war es dann mit dem Abnehmen.
Wichtig ist halt, dass du dich nicht vom Motor schieben lässt, wie es (leider) viele tun, sondern den wirklich als Unterstützung nutzt. Ich für meinen Teil fahre inzwischen hier im Schönbuch so 98% der Strecken im Ecomodus. Da war vor zwei Jahre nicht dran zu denken...
 

Omarad

Dabei seit
18.07.2015
Beiträge
1.731
Ich denke, das Hauptaugenmerk sollte auf der Ernährung liegen. Mach keine Diät in dem Sinne, jetzt nur noch 500 oder 1000 Kalorien zu essen. Aber zähle die mit und versuche von nun an mit, keine Ahnung, 2500-3000 Kalorien am Tag auszukommen, möglichst bis ans Lebensende. Friss die Hälfte FdH in dem Sinne: die Hälfte von dem, was du bisher als "normal" in dich reingestopft hast, nicht die Hälfte von dem langfristig empfohlenen Wert.
Dein Gewicht wird sich dann ganz automatisch asymptotisch ans Normalgewicht annähern.
Wird halt paar Jahre dauern, das Zunehmen hat ja auch Jahre/Jahrzehnte gedauert.
Nur etwas Bewegung mit elektrischer Unterstützung, der Ansatz wird nicht funktionieren: Wenn du eine Stunde im gesunden Pulsbereich radelst hast du vielleicht 2-400 Kalorien verbrannt, also musst du da über 20 Stunden draufhocken um nur durch Bewegung ein Kilo Fett zu verbrennen, und das auch nur, wenn du dich nicht hinterher belohnst. Also Bewegung ist gut und wichtig, durch Muskelaifbau steigert sich auch der Grundumsatz, aber ohne eine normalisierte Energiezufuhr ist alles zum scheitern verurteilt.
 

RUBLIH

Dabei seit
01.08.2015
Beiträge
10.174
Oder einfach nur ein Rad kaufen, ohne E ;)

Kein Laufrad mit Kettenschaltung kann es mit der Belastbarkeit einer Rohloff aufnehmen.

Das ist technisch bedingt und wie geschrieben ausnahmslos. Ebenso hoch belastbar neben Nabenschaltungen, wie geschrieben, Pinion Laufräder.

36l und gut.

Felgenbremsen sind Hochleistungsbremsen und von der Bremsleistung perfekt.

Aber die notwendig breiten Reifen sprechen eindeutig für Scheibenbremsen.....

Das sind technische Gründe.

Dann das Problem, Belohnungsprizip....
Das sind emotionale.....
Ein PED muß gar nicht sein, wozu auch. Ist anstrengend, ja prima. Dann anstrengen und langsam fahren - kleiner Gang und sind und zwei und eins und zwei....

Mental anstrengend und dann ausgepowert trotzdem kein halbes Schwein auf Toast mit einem Liter Cola runterspülen.

Es scheitert wenn, nicht am Radlauf, sondern damit zu fahren. Mit abgesenkten Zuckerspiegel erkennt man wie Motivation funktioniert :)

Disziplin ist auch nicht meins.....


Hab wun paar 180kg Räder bespielt, wegen deren 70cm RH.
Unterrohr in 65mm Durchmesser, tragen auch 210kg - ...

Problematisch ist die Gabel, bzw. die Steuerrohr akzeptieren keinen konischen Gabelschaft. Auch das vernünftig dimensionierte Unterrohr paßt nicht zum mivkrigen Steuerrohr und ebenso wenig zum Tretlagergehäuse....

Ein belastbarer Rahmen in Alu, stelle ich mir mit geradem 1,5" Steuerrohr, PF oder T47 Tretlager mit mindestens 30mm Tretlagerwelle und Boost mit verstellbaren Ausfallenden für Nabenschaltung.

Gibt es nicht.....

Ich mag dierses Rad leiden:
2021_contoura_al-6_1-1030x695.jpg

Keine Ahnung welche Belastbarkeit - aber das Unterrohr ist "solide" - die Gabel ist starr und die 27,5" Reifen in 3" Breite?? sind tragfähig, die GAbel hat einen konischen Schaft.

Wir kein XXXL Rad sein - aber hat Potential aufgrund der Rahmenform und Rohrdurchmesser, bei ausreichend breiten Reifen....
 
Zuletzt bearbeitet:

Jaap

Dabei seit
12.08.2017
Beiträge
1.793
Leistungssportler 10-20sec Sprint.

Da muss man schon in den Bereich Transporträder schauen um diese Belastungen tragen zu können.

Das wird nicht ganz billig.

Ein Beispiel für ein Rad das bis 220 KG Systemgewicht passen würde wäre dies Rad:

Transporträder sind definitiv nicht für 175kg auf dem Sattel ausgelegt.
Das Bergamont ist für 90kg Zuladung ausgelegt. Und als Tiefeinsteiger in typischer one size fits all.
Muß bei 1.90m muß die Sattelstütze weit raus gezogen werden. Und dann droht Bruchgefahr.
Gleiches gilt für weit raus gezogenen Lenker.
 

DickerBär

Dabei seit
11.05.2021
Beiträge
20
Leute, ich bin überwältigt von eurer Unterstützung. Dafür erstmal ein fettes Danke!

Ich muss mir aber erstmal in Ruhe anschauen was ihr da alles so geschrieben habt.
Vieles davon muss ich mir tatsächlich auch noch ergooglen, da ich wirklich noch völlig jungfräulich in der ganzen Thematik bin.
Mein letztes Rad besaß ich vor 25 Jahren, dann kam der Führerschein.

Ich lese aber im großen und ganzen heraus, das ich nichts von der Stange nehmen sollte. Leuchtet mir auch alles irgendwie ein. Dann werde ich wohl oder übel selber tiefer in die ganze Materie einsteigen müssen. Mich selber mehr belesen, Euer Schwarmwissen anzapfen und mir jemand suchen der mir das Ergebnis dann auch zusammenschraubt.

Ich hoffe ich kann mir das ganze dann überhaupt noch leisten!

PS. Ich danke Euch auch für die Ratschläge zum Thema Gewichtsverlust. Ich bin, wie sich der eine oder andere schon gedacht haben mag, nicht erst seit jüngster Zeit in dieser Gewichtsklasse Zuhause. Das ganze Elend zieht sich schon seit etwas über vierzig Jahren.
Vor gut zehn Jahren war ich schon mal in der Region wie heute, hab es dann aber dank Ernährungsumstellung auf 150 runter geschafft. Die hab ich auch bis vor drei Jahren ohne Anstrengung gut halten können.
Leider kam dann ein Schicksalsschlag nach dem anderen. Da hält die beste Psyche irgendwann nicht mehr Stand. Und Essen kann so gut tun. Leider!

Zudem hält mich seit letztem Frühjahr Corona auch noch vom regelmäßigen schwimmen ab.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich kenne mich mit Kaloriendefizit & Co ganz gut aus.
Ich brauche aber auch dringend wieder mehr Bewegung. Energie. Und Lebensfreude. Diese verspreche ich mir unter anderem durch Radfahren!
 

DickerBär

Dabei seit
11.05.2021
Beiträge
20
So, nach ein wenig weiterer Recherche, wie schaut es denn mit dem Material für den Rahmen aus, ist eine Alu Rahmen überhaut sinnvoll bei der Belastung, oder sollte ich besser im Bereich CrMo suchen?

Meine Aktuelle Planung: Diamant Rahmen, Scheibenbremsen min. 203/180mm mit vier Kolben, keine Ferdegabel. Rolhoff Nabenschaltung.
Motor, hängt vom Rahmen ab. Erstmal einen passendes Grundgerüst.
 

hansmeier2018

Dabei seit
20.05.2020
Beiträge
895
ist eine Alu Rahmen überhaut sinnvoll bei der Belastung, oder sollte ich besser im Bereich CrMo suchen?
Alu reicht vollkommen und ist genausogut (gibt Ausnahmen aber hier uninteressant)
Bleib bei Alu.

Würde es generell nicht unnötig teuer machen.

Ja, aber wenn tiefeinsteiger für ca 200kg freigegeben ist, geht das genauso.
Scheibenbremsen min. 203/180mm mit vier Kolben
180mm und zweiKolben reichen auch. Außer du willst 1000hm auf einmal mit ordentlich Tempo runter.
Rolhoff Nabenschaltung
Teuer und unnötig.
Einfache Kettenschaltung reicht und ist viel billiger.


Gib jetzt nicht zu Viel aus, denn wenn du dabei bleibst wiegst du bald eh viel weniger und du sehnst dich nach einem anderen Rad.
Wenn du nicht dabei bleibst, brauchst du kein teures oder zweites Rad.

170KG Freigabe bei einem Trekking oder MTB würde mir reichen.

Sattelstütze sollte nicht zu weit rausgucken.

Leg dir 200 Euro für Sattel und Sattelstütze in die Hinterhand.
300 Euro für ggf neuen LRS.



Das ist in M verfügbar:
- ENDEAVOUR 5.B MOVE+

Fertig. Und nächste morgen kannste anfangen mit dem Training.
 

StefanT

Dabei seit
06.05.2019
Beiträge
26
das wären 1600 watt. kommt mir irre viel vor.
Für Ottonormalverbraucher hast du sicher Recht. Der bringt aber auch nur 80kg auf die Waage. Da bin ich auch heutzutage leider noch meilenweit davon weg. Bei mir heißen 1600W "nur", dass ich es zumindest kurzfristig schaffe, einen guten Teil meines Gewichts auch auf die Pedale zu bringen. Also in etwa so wie der Kollege oben in dem verlinkten Video - nur bei Weitem nicht so lange. ;)
Es ging mir eigentlich auch mehr darum aufzuzeigen, was das Gewicht für das gewünschte Fahrrad denn bedeutet. Da geht es einfach um Lasten, die ein BMI 20 Kandidat niemals zu Stande bringt so lange beide Räder am Boden bleiben.
Oder einfach nur ein Rad kaufen, ohne E ;)

In der Region in der DickerBär lebt ganz sicher, für den Einstieg, keine gute Idee.
Kein Laufrad mit Kettenschaltung kann es mit der Belastbarkeit einer Rohloff aufnehmen.
...
36l und gut.

Für was braucht es 36 Speichen? DickerBär braucht ein robustes Laufrad. Nicht mehr nicht weniger.

Felgenbremsen sind Hochleistungsbremsen und von der Bremsleistung perfekt.

Felgenbremsen sind für "Normalos" vielleicht in Ordnung. In der diskutierten Gewichtsklasse nur ein schlechter Kompromiss. Ich habe selbst ein Rad mit HS33 in der Garage stehen und weiß wovon ich rede. Schon ein Minipässchen reicht dazu, dass Schläuche den Überhitzungstod sterben. Die bei Weitem nicht ausreichende Bremsleistung, wenn es nass ist, mal außen vor.
Aber die notwendig breiten Reifen sprechen eindeutig für Scheibenbremsen.....
Balloonreifen in der Art wie der SuperMoto oder BigApple sind für XXL-Fahrer ungeeignet. Wahlweise tut der Reifen nicht was er soll oder fühlt sich an wie platt.
So, nach ein wenig weiterer Recherche, wie schaut es denn mit dem Material für den Rahmen aus, ist eine Alu Rahmen überhaut sinnvoll bei der Belastung, oder sollte ich besser im Bereich CrMo suchen?
Man kann mit beiden Werkstoffen sehr stabile Rahmen bauen. Davon solltest du es nicht abhängig machen.
... keine Ferdegabel. Rolhoff Nabenschaltung.
Motor, hängt vom Rahmen ab. Erstmal einen passendes Grundgerüst.
Das mit der Federgabel würde ich mir gut überlegen. Einerseits wegen deinem Gerippe. Schnell ist mal eine Querfuge oder ein Schlagloch übersehen und die kriegst den Schlag ins Kreuz. Aber auch dein Fahrrad freut sich sehr darüber, wenn es nicht jeden Schlag einstecken muss. Alle Kräfte, die in die Federung gehen, müssen Räder, Rahmen und die restlichen Komponenten deines Rades schlucken, wenn keine Federung vorhanden ist.

Als Diskussionsanstoß:
Schau dir mal das KTM Macina Team XL an. Das Rad ist für ein Gesamtgewicht von 176kg freigegeben. Ist aber für Offroadeinsatz mit kleinen Sprüngen zugelassen. (KTM nennt das Kategorie 2, findest du auf der Webseite erklärt.) Wenn du mit dem Rad auf Rad- und Waldwegen bleibst und die Räder am Boden bleiben, wirst du mit dem Rad gut auskommen.
Es gibt genug Räder, mit denen du glücklich werden kannst ohne, dass du gleich ein Vermögen investieren musst.
Ich wäre grundsätzlich bei individuell konfigurierten Rädern vorsichtig so lange du in der aktuellen Gewichtsklasse unterwegs bist. Die wenigsten Händler haben da wirklich Erfahrung und viele Empfehlungen sind haarsträubend, wenn man sich mit der Thematik nur einigermaßen auskennt. :censored:
Ciao
Stefan
 
Thema:

Hilfe: Dicker Bär sucht fahrbaren Untersatz!

Oben