Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123

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Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

News

27.03.2009

Eine revolutionierende Entwicklung der Lithium-Ionen-Batterie-Technologie

Durch die erstmalige Anwendung eines bekannten Beschichtungsverfahrens bei der Herstellung von Kathoden und Anoden für die wiederaufladbare Lithium-Batterie hat das holländische Unternehmen OGRON BV nach Aussage von Prof. Dr. Dr. h.c. Joop Schoonman, Technische Universität Delft, den schon oft verkündeten Durchbruch bei der Speichertechnologie erzielt: Schnell wie ein Supercapacitor, ohne dessen Begrenzungen, langlebig (30 Jahre und mehr), ohne thermische Einschränkungen beim Laden/Entladen, keine Belastung der Umwelt durch Prozesslösungsmittel, 100% sicher und dazu noch preiswert. Sämtliche Probleme der bekannten Speichertechnologien scheinen durch das Verfahren beseitigt zu sein. Wie Schoonman in einer Stellungnahme (Pressemitteilung) beschreibt, werden die Aktivmaterialien direkt ohne weitere Zusatzmaterialien auf die Kollektorfolie thermisch beschichtet und so zu einer Einheit verbunden. Zur Anwendung kommen sämtliche Übergangsmetalloxyde, Lithium Titaniumoxide, Lithium Metal Phosphate (Olivine), z.B. Lithium Iron Phosphate, sowie Silicate.
Beim Thermischen Spritzen wird ein Gas, z.B. Stickstoff, auf extrem hohe Geschwindigkeiten beschleunigt. Danach wird das gewünschte Material in Pulverform zugeführt. Beim Thermischen Spritzen treffen die Spritzpartikel mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit auf die Kollektorfolie auf und bilden durch die enorme kinetische Energie eine dichte, festhaftende Schicht in Nanostruktur. Die entstandenen Schichteigenschaften unterscheiden sich vom Ausgangsmaterial nicht. Am Beispiel einer Kathodenschicht wird dadurch eine drastische Verbesserung der elektrischen Leitfähigkeit erreicht.
Die Technische Universität Delft hat den Erfinder, und ehemals Gründer der Gaia Akkumulatorenwerke, Dr. h.c. Franz W. Winterberg seit 1995 begleitet und hat auch diese bahnbrechende Entwicklung wissenschaftlich betreut.
Die OGRON BV plant nach Aussage des Geschäftsführers Henny Wiggers anlässlich des 5th International Symposium on Large Lithium Ion Battery Technology and Application (LLIBTA), 8-10 Juni 2009, einen normalen PKW als Elektroauto mit einer 70 kWh Batterie auszurüsten, der damit eine Reichweite von ca. 500 km erhält, die dann in max. 5 Minuten durch einen OGRON-Energiespeicher aufgeladen wird. Wie uns Henny Wiggers weiter sagte, will OGRON auf dieser Konferenz Zugang zu allen Batterieherstellern und auch Investoren finden. Er betont, dass man mit dem Verfahren auch Starterbatterien preiswerter als Lithium-Batterien herstellen kann, als es heute mit Blei möglich ist.



Die OGRON-Technologie

OGRON verfügt über eine Reihe von Produktionstechnologien, welche die kostengünstige Herstellung von wiederaufladbaren Lithium-Polymer- und Lithium-Ionen-Energiespeichern ermöglichen. Die neue Technologie revolutioniert die gesamte Batterietechnologie, sowohl die der Lithium-Batterie-Technologie als auch jeglicher weiterer Speichertechnologie. Dies gilt insbesondere für die Anwendungen bei Elektrofahrzeugen und Energiespeichern für den privaten Haushalt, bei Industrieunternehmen, Kraftwerken und den Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Letztere können in kürzester Zeit (3-5 Minuten) geladen werden.
Die OGRON Technologie kann für alle Übergangsmetalloxide wie LiCoO2, LiNiO2 oder LiMn2O4, aber auch Phosphate wie LiFePO4, LiNiPO4, LiMnPO4, zum Einsatz kommen. Für die Anode werden Li4Ti5O12, sowie nanoskalige Siliziumpartikel verwendet. Daneben können auch alle anderen bekannten Aktiv-Materialien verarbeitet werden.

Durch den Einsatz dieser Technologie ergeben sich folgende Parameter:
  • lange Lebensdauer (20 Jahre und mehr)
  • absolute Sicherheit auch bei großen Batterien
  • akzeptabler Preis, nicht nur bei Berücksichtigung der Lebensdauer
  • Beibehaltung aller, die Lithium-Batterie ausmachenden Vorteile:
    • geringe Selbstentladung
    • gleich bleibende Entladespannung
    • vergleichsweise einfache Integration eines Fernwartungssystems
    • kein "Memory Effekt"
    • hohe Energiedichte
    • relativ geringes Volumen
Der entscheidende Vorteil der OGRON-Technologie gegenüber den derzeit gebräuchlichen Verfahren ergibt sich aus der Entwicklung einer speziellen Produktionsmethode zur Herstellung der Zellen auf Basis von Nano-Materialien.
Bezüglich der verwendeten Aktivmaterialien und des Elektrolyt realisiert die OGRON-Technologie weitere Kostenvorteile. Darüber hinaus können aber sämtliche bekannten Rezepturen zur Herstellung von Lithium-Polymer-Batterien verarbeitet werden.

http://www.ogron.eu/technologie.html
 
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yardonn

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

Toll.
Schon wieder mal alle Batterieproblem endgültig gelöst.

Leider ja nur wissenschaftliche Erkenntnisse, kein kaufbares Produkt.
Selbst wenn das alles so wahr ist, wird es Jahre dauern, bis das bei uns "auf der Strasse" ankommt.
Und zu welchem Preis steht auch in den Sternen.
 
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labella-baron

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

News 27.03.2009
Eine revolutionierende Entwicklung der Lithium-Ionen-Batterie-Technologie
Klingt toll. Wie alle Erfolgsmeldungen der letzten 20 Jahre auf diesem Gebiet. Es hat sich in dieser Zeit schon viel getan - aber immer nur in kleinen Schritten.
Daher meine Skepsis. Inhaltlich kann ich zum Verfahren leider nichts sagen und gehört habe ich davon auch noch nichts.
Deshalb ein Danke für diesen Beitrag.
 
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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

Nun, wichtig bei solchen Berichten ist meiner Ansicht nach auch immer, könnte es sein, bzw. ist es wissenschaftlich gesehen plausibel:

Wenn man die Leitfähigkeit der Kathoden und Anodenmaterialien bspw. durch ein neues Verfahren stark erhöhen könnte, wo wissenschaftlich erstmal nichts dagegen spricht, dass es gehen könnte, nun, dann hätte man schon ein deutlichen Fortschritt erreicht. (Vielleicht Zellen fast ohne Innenwiderstand und demnach fast ohne Wärmeproblem.)

Wenn dann noch die Stabilität der Kathoden und Anoden, weil das Material fester als zuvor zusammengesintert ist, wesentlich höher wäre, nun, wäre ein weiterer Fortschritt und die Zellen würden vielleicht länger halten; wäre auch von vornherein nicht unmöglich.

Zum Vergleich das hier: http://www.tomshardware.com/de/Akku-Li-Ionen-Stanford-Silizium,news-240291.html Steckt voller Denkfehler.

"Statt beispielsweise nur zwei Stunden könnten Akkus von Notebooks künftig 20 Stunden durchhalten, auch die Akku-Laufzeit von MP3-Playern, Handys, Digicams und sonstigen Mobil-Geräten auf Basis einer Li-Ionen-Batterie könnte sich verzehnfachen." Echter Quatsch.
 
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cephalotus

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

(Super-)Schnellladefähige Lithium Akkus sind nichts gänzlich neues mehr, von altairnano gibt es das z.B. mit Lithium Titanat Anode.
Die Technik hat leichte Nachteile beim Gewicht, vor allem muss man das halt auch bezahlen können.
Prinzipiell wäre also so ein Auto machbar, es wäre halt vermutlich ziemlich schwer und sehr teuer.

http://www.altairnano.com/profiles/...=1&BzID=546&to=cp&Nav=0&LangID=1&s=0&ID=10724

http://enerdel.com/content/view/33/73/

Ich denke mal, dass das im Pedelcbereich nicht sooo interessant wäre, ok, für die 5 Minuten Ladung eines 350Wh Akkus an einer öffentlichen ca. 5kW Ladestation könnte ich mir Einsatzgebiete vorstellen.
 
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ufechner

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

Hallo,
anders als Du:

Inhaltlich kann ich zum Verfahren leider nichts sagen und gehört habe ich davon auch noch nichts davon gehört.
kann ich schon etwas dazu sagen:

Das thermische Spritzen ist als Methode bei uns an der FH Kiel durchaus bekannt. Es könnte sehr wohl ein preiswerte Methode sein, Lithium- Akkus herzustellen.

Allerdings ist es für die Gesundheit der ArbeiterInnen problematisch, mit dieser Methode Nano-Pulver zu verarbeiten. (Ok, man kann auch Roboter verwenden, aber ob das immer so geht???)

Die Technische Universität Delft (Holland) genießt einen sehr guten Ruf.

Die Projektpartner der ogron bv (siehe http://www.ogron.eu/partner.html) sind kompetent.

Von daher halte ich es für wahrscheinlich, das die Entwicklungen dieses Teams in wenigen Jahren zu deutlich preiswerteren und besseren Lithium-Akkus führen.

Mit allerbesten Grüßen:

B.Sc. Uwe Fechner
Projektingenieur Netzwerk Leistungselektronik
Schleswig- Holstein
 
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halohase

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

Die OGRON-Technologie
Letztere können in kürzester Zeit (3-5 Minuten) geladen werden.
In kurzer Zeit laden find ich toll ABER:

Wenn du nun einen 36V 10Ah Akku hast, und diesen in 3-5 Min laden willst, dann brauchst du ein Ladegerät mit mehr als 7200W für 3 Minuten - oder 4320W 5 Minuten...
So ein Gerät steckst du nicht einfach in eine normale Steckdose!!!
 
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Christian

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

http://www.ogron.eu/news.htm schrieb:
Leiderdorp / Aalborg, den 29.6.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ende März konnten wir eine langjährige Entwicklung beim Europäischen Patentamt als Patentantrag anmelden. Mit einigem Stolz haben wir auch die Pressemitteilung von Prof. Schoonman Ihnen auf dieser Seite vorgestellt.

Dieser Stolz wurde damals durch unseren Geschäftsführer Henny Wiggers, den Prof. Schoonman zitiert, mit der Absicht zum Ausdruck gebracht, schon im Juni dieses Jahres in Long Beach auf der Advanced Battery Conference ein Elektroauto mit einer Reichweite von 500 km vorzustellen, wobei die Ladezeit durch einen OGRON-Energiespeicher nur 5 Minuten betragen sollte.

Trotz des kurzen Zeitrahmens wäre unser Vorhaben technisch realisierbar gewesen – für die Klärung der Kosten hat er indes nicht ausgereicht.

Bereits die Entwicklungskosten, die wir allein zu tragen hatten, waren für uns sehr hoch, so dass wir einen neuen Partner brauchten. Wir haben uns bemüht und stehen auch in guten Verhandlungen, die sicher zu einem erfolgreichen Resultat führen werden.

Nun hoffen wir, bis zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen den prüfbaren und damit sichtbaren Beweis der Überlegenheit unserer Technologie durch eine Demonstration, wie sie für Long Beach abgekündigt war, vorführen zu können.

Mit der geplanten Demonstration wollen wir zeigen, dass die Speicherung von regenerativer Energie einen Beitrag beim Kampf gegen den Klimawandel leisten kann, zumal wenn diese Speicher, wie unter unseren „Visionen“ beschrieben, weltweit zum Einsatz kommen würden.

Mit freundlichen Grüßen

Henny Wiggers, Franz W. Winterberg

Soviel zu dem Thema ... :(

Gruß,

Christian
 
Kraeuterbutter

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

Wenn du nun einen 36V 10Ah Akku hast, und diesen in 3-5 Min laden willst, dann brauchst du ein Ladegerät mit mehr als 7200W für 3 Minuten - oder 4320W 5 Minuten...
im Modellbau ist das sogenannte Zip-Charging mit A123-Zellen gerade bei den Amis recht beliebt..
die machen das schon seit 2 Jahren..

die laden die A123 M1 26650er innerhalb von ca. 5min wieder voll (nahezu voll)

und die A123 scheinen das sogar mitzumachen (länger als so manche Blei-Batterie im Pedelec hält ;) )

also es wurde hier schon von über 300 Zyklen berichtet, trotz dieser Brutalo-Lademethode mit Ladeströmen im Schnitt über 10C
(kurzzeitig 15C)

zum Vergleich: wir laden unsere Pedelec-Akkus mit 0,2 - 0,3C
 
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didi28

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

die laden die A123 M1 26650er innerhalb von ca. 5min wieder voll (nahezu voll)
Nach allem was man hier so liest, sind Ladegeräte, die so was können, sehr schwer und somit ungeeignet, um sie auf einer Tour mitzunehmen.

Mir sagte mal ein E-Techniker, den ich auf einer Pedelec-Tour kurz traf, dass dies nicht mehr sein müsste.

Was meinte er damit ? Ist es grundsätzlich technisch möglich, ein leichtes Hochleistungsladegerät zu bauen aber vielleicht nur zu teuer ?

Die derzeit erhältlichen Power-Ladegeräte wurden ja für den Modellbau entwickelt. Da kommt es auf ein paar Kilo beim Ladegerät nicht an.
 
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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

Hallo Kollegen,

...Ist es grundsätzlich technisch möglich, ein leichtes Hochleistungsladegerät zu bauen aber vielleicht nur zu teuer ?
Ich behaupte mal, dass es technisch moeglich ist.
http://www.first-products.de/Ultrapowerlader.htm
Die bieten 600 W Ladeleistung bei 2 kg und 1200 W bei 3,6 kg. Die Geraete sind gewichtsmaessig sicher noch nicht ausgereizt. Die Gehaeuse schauen z.B. recht schwer aus...

Gruss
Roland
 
Paraman

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

Nach allem was man hier so liest, sind Ladegeräte, die so was können, sehr schwer und somit ungeeignet, um sie auf einer Tour mitzunehmen.
Mir sagte mal ein E-Techniker, den ich auf einer Pedelec-Tour kurz traf, dass dies nicht mehr sein müsste.
Was meinte er damit ? Ist es grundsätzlich technisch möglich, ein leichtes Hochleistungsladegerät zu bauen aber vielleicht nur zu teuer ?
Die derzeit erhältlichen Power-Ladegeräte wurden ja für den Modellbau entwickelt. Da kommt es auf ein paar Kilo beim Ladegerät nicht an.
Wie ich in https://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=27515&postcount=1 schrieb, sehe ich auch nicht ein, dass sich die 9 Watt Verlustleistung nicht mit 250 Gramm Elektronik beherrschen lassen !
Mein derzeitiges wiegt mit 531g noch mehr als doppelt so viel.
 
Paraman

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

Wie ich in https://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=27515&postcount=1 schrieb, sehe ich auch nicht ein, dass sich die 9 Watt Verlustleistung nicht mit 250 Gramm Elektronik beherrschen lassen !
Mein derzeitiges wiegt mit 531g noch mehr als doppelt so viel.
Dann bau Dir doch so ein Memmenladegerät. Ich bin restlos begeistert.
Lade nur noch mit diesem und nehme es auch ständig mit - man kann ja nie wissen;)!
 
Kraeuterbutter

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

Nach allem was man hier so liest, sind Ladegeräte, die so was können, sehr schwer und somit ungeeignet, um sie auf einer Tour mitzunehmen.
didi28: unter zip-Charging versteht man das Laden ganz ohne Ladegerät..
die Zellen werden da direkt an eine Autobatterie gehängt, über ein Kabel (gewisse Länge) wird dann der Ladestrom begrenzt...

für die 2,3Ah-A123-Zellen (als 1p verschaltet) kann das dann bedeuten:
ca. 70A Peak beim Anschliessen..
sofort fallend in Richtung 35A
gegen Ladeschluss dann ungefähr 25A

Ladezeit: 4min 30sec
Füllgrad: 90-95%

was ich damit sagen wollte:
nicht die Akkus sind das Problem.. hier haben wir schon JETZT Akkus die WESENTLICH mehr aushalten als wir ihnen beim Laden zumuten..
(Stichwort Lipos mit 2C Ladestrom (in 35min voll)
Stichwort Lipos der neuen 5C Ladestromgeneration
Stichwort A123 die mit bis über 10C geladen werden können

und wir haben immernoch Ladegeräte die mit deutlich unter 1C rumdümpeln..
da liegt das Problem, nicht im Akku, nicht in irgendeiner neuen Wunder-Super-Duper-Zelle die wir erst wieder nicht schnell laden können weil wir keine passenden Ladegeräte dafür haben

solche super-fast Charging-Akkus mögen ja interessant sein für Handies..
aber bei 300Wh und mehr im Pedelec wirds doch etwas schwierig die auch wirklich schnell laden zu können


@labella-baron:
Wie ich in https://www.pedelecforum.de/forum/sho...15&postcount=1 schrieb, sehe ich auch nicht ein, dass sich die 9 Watt Verlustleistung nicht mit 250 Gramm Elektronik beherrschen lassen !
wie meinst du das ?
 
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didi28

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

didi28: unter zip-Charging versteht man das Laden ganz ohne Ladegerät..die Zellen werden da direkt an eine Autobatterie gehängt, über ein Kabel (gewisse Länge) wird dann der Ladestrom begrenzt...für die 2,3Ah-A123-Zellen (als 1p verschaltet) kann das dann bedeuten:ca. 70A Peak beim Anschliessen..sofort fallend in Richtung 35A
gegen Ladeschluss dann ungefähr 25A Ladezeit: 4min 30sec Füllgrad: 90-95%
Öh, von der Autobatterie direkt in die Zellen ... heftig ... da braucht man ja wohl öfter mal eine neue.

Mir würde ja schon ein Ladegerät reichen, dass die bei solchen elektrischen Kleingeräten maximal erlaubten 2KW Strom zieht und nicht mehr als vielleicht 1kg wiegt. Ist so was technisch machbar ?
 
Reinhard

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

die Zellen werden da direkt an eine Autobatterie gehängt, über ein Kabel (gewisse Länge) wird dann der Ladestrom begrenzt...
Ist doch super ... man muss zum Laden also demnächst nur noch ein Kabel mitnehmen. Autos gibt es doch genügend ... :D
 
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labella-baron

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AW: Hat schon mal einer was von denen gehört: Holländisches A123?

Wie ich in https://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=27515&postcount=1 schrieb, sehe ich auch nicht ein, dass sich die 9 Watt Verlustleistung nicht mit 250 Gramm Elektronik beherrschen lassen !
wie meinst du das ?
Na: Ladegerät-Ausgangsleistung z.B. 45V, 2A = 90 Watt. 10% Verluste im Schalt-Netzteil-Ladegerät sind 9 Watt. Eingangsleistung also 99W.

Die 9 Watt, die in Wärme umgewandelt werden sollten doch beherrschbar sein !
 
Kraeuterbutter

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Na: Ladegerät-Ausgangsleistung z.B. 45V, 2A = 90 Watt. 10% Verluste im Schalt-Netzteil-Ladegerät sind 9 Watt. Eingangsleistung also 99W.

Die 9 Watt, die in Wärme umgewandelt werden sollten doch beherrschbar sein !
ah, danke..
hab wohl schlecht gelesen, dachte du machst dir sorgen um die 9Watt Abwärme und das das nicht ginge..
 
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