Hat die Politik das Thema E-Bike komplett verschlafen?

Diskutiere Hat die Politik das Thema E-Bike komplett verschlafen? im Plauderecke Forum im Bereich Community; meine Guete, das Wort Trinkflasche darf man ja nicht woertlich nehmen. es meint ja nur die Befestigung des Akkus an den 2 Trinkflaschengewinden...
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radlwadl

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Geht bei mir z.B. nicht:
Ans Unterrohr gehört eine echte Trinkflasche, weiterhin paßt in einen Trinkflaschenakku für mich nicht genug Kapazität. Ich verbrauche 0,3Ah/km = 13,2Wh/km. Wieviel 18650-Zellen passen in eine Trinkflasche? 21? Das wären dann 223Wh = gerade mal 17,6 km Reichweite. Dann müßte ich mich immer von Tauschstation zu Tauschstation hangeln...
meine Guete, das Wort Trinkflasche darf man ja nicht woertlich nehmen.
es meint ja nur die Befestigung des Akkus an den 2 Trinkflaschengewinden. da kann man natuerlich auch irgendein eckiges Akkugehaeuse mit bspw. 500Wh montieren.
sowas hier zb hat 540Wh und ist eckig als Trinkflaschenakku benannt:
Trinkflaschenakku Rahmenakku 36V 15Ah 540Wh Pedelec E-Bike ebike Akku Li-Ion Hailong kaufen bei Hood.de
und deine echte Trinkflasche mit Wasser kannst du ja auch in den Rucksack tun oder in deine Gepaecktraegertasche oder in die Lenkertasche.
es gibt sogar Flaschenhalter die man am Lenker montieren kann. und mit Schellen kann man Trinkflaschenhalter auch am abfallenden Oberrohr festmachen, oder hinten an der Sattelstuetze machen es Triathleten, kannst du machen wie du willst.
mit dem Ebike schwitzt man ja eh weniger, muss also nicht alle 5min trinken. man muss halt schon wissne was wichtiger ist, immer griffbereite Wasserflasche oder mehr Reichweite.
und selbst fuer Wasserflaschen gibt es bestimmt noch andere Befestigungsmoeglichkeinten am Fahrrad. aber wer nicht will findet immer Gegenargumente.
 
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goofy1968

goofy1968

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Unfug.

Ich würde dann halt meine Ausflüge so planen, dass auf halber Strecke ein Wirtshaus liegt, in dem ich mich für eine herzhafte Mahlzeit niederlasse und in der Zeit meinen Fahrrad-Akku auflade. Ggfs. vorher anrufen und fragen, ob diese Möglichkeit besteht. Leben und leben lassen, lautet das Motto.

Du kannst doch nicht erwarten, dass dir für dein Privatvergnügen aus Steuermitteln kostenlose Ladeinfrastruktur hingestellt wird! Noch dazu mitten in den Wald!
Manche Leute haben Vorstellungen...
Oder einen 2. Akku mitnehmen.
Ich besitze 2 Yamaha Bikes , dadurch 2 Akkus.
Plane meine Touren aber immer so das ich mit einem ankomme.
Das mit dem kein Bild war auch auf die Wege bezogen, Akku laden ist nicht Sache von der Öffentlichen Hand.
Selbst wenn die da oben beschließen was für die Radfahrer zu machen, dann werden sie doch wohl eher in Gegenden wo mehr Nutzer was davon haben.
Ist halt leider so , siehe den Ausbau von flächendeckendem "schnellem Internet".
 
Oliver1

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Selbst für die E Autos gibt es zu wenig Ladestationen. Und einige sind in schöner Regelmäßigkeit defekt oder zugeparkt. Mir sind gute Radwege wichtiger.
 
goofy1968

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Du sagst es ja selber, Du kannst Dir kein Bild von der Situation machen, da Du aus dem Flachland kommst. Ich komme aus hügeligen Gegenden mit teils schlecht ausgebauten Radwegen.
Aus welcher Region kommst du den, wo es so Sch..e ist das unbedingt öffentliche Ladestationen hin müssen?
 
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schmadde

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für die meisten Fahrer reicht die REichweite ausserdem sowieso.. laden zuhause ist somit genug
Seh ich nicht so. Ich habe mir schon oft eine Ladestation unterwegs gewünscht. Wenn ich mit unsererm Lastenrad im Alltag unterwegs bin, reicht der mickrige 400Wh Akku im Winter knapp 20km. Das ist grade mal der Rückweg aus der Stadt. Ich habe das Problem dadurch gelöst, dass ich immer mit mindestens zwei Akkus losfahre. Natürlich fahre ich nicht im "Eco" Modus, aber den Sinn desselben habe ich noch nie verstanden. Der kompensiert ja gerade einmal die Nachteile gegenüber einem guten Fahrrad ohne Motor - dann kann ich aber auch gleich letzteres nehmen.
 
Oliver1

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Ich finde das ich im Eco" Modus sehr gut unterstützt werde. Das würde ich mit meinem Bio Bike nicht so hinbekommen. Komme hier in Berlin und Umland bis zu 150 km weit. Sehr viel Eco und Tour ab und an. Im Winter habe ich noch keine Erfahrungen machen können.
 
EMS

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Da kommste dann nicht mehr nach Hause und wärst froh, wenn Dir eine App zeigen würde, das die nächste Ladestation nicht weit weg sich auf einem Waldweg befindet.
Ja sicher, auf jedem Waldweg sollte alle 10 Kilometer eine Ladesäule stehen, kostenlos. In hügeligem Gelände mind. alle 5 Kilometer und Gipfelkreuze sind mit mindestens 2 Ladestationen auszustatten. Fehlt noch was? Aah ja, für die Querfeldein-Radler werden im Raster von 10km auch noch die Wiesen der Republik mit Ladestationen zugepflastert.

Ladestationen machen doch nur an Orten Sinn, an denen man länger verweilt. ->Bahnhöfe, Museen, Schwimmbäder …..
 
Tomcat1960

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Seh ich nicht so. Ich habe mir schon oft eine Ladestation unterwegs gewünscht. Wenn ich mit unsererm Lastenrad im Alltag unterwegs bin, reicht der mickrige 400Wh Akku im Winter knapp 20km. Das ist grade mal der Rückweg aus der Stadt. Ich habe das Problem dadurch gelöst, dass ich immer mit mindestens zwei Akkus losfahre. Natürlich fahre ich nicht im "Eco" Modus, aber den Sinn desselben habe ich noch nie verstanden. Der kompensiert ja gerade einmal die Nachteile gegenüber einem guten Fahrrad ohne Motor - dann kann ich aber auch gleich letzteres nehmen.
Ich benutze an meinem GSD (ein Lastenrad reinsten Wassers) ganz überwiegend den Eco-Modus, selbst bei ordentlicher Beladung. Nur an Steigungen oder bei starkem Gegenwind schalte ich mal mehr ein.
 
EMS

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Oliver1

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Das mit den abschließbare Boxen kenne ich schon. Soll mir ja recht sein wenn es dann mal Funktioniert.
Bis sich das Bundesweit durchsetzt, bin ich schon längst in die Urne gesprungen.:)
 
Wildwolf

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Da kommste dann nicht mehr nach Hause und wärst froh, wenn Dir eine App zeigen würde, das die nächste Ladestation nicht weit weg sich auf einem Waldweg befindet.
Führen heftige Visionen zu Kurzschlüssen, sollte man wissen, wo die Stromverbindung zum Verstand wieder zu finden ist.

Nice „electric power“ Day

Wolf
 
Kraeuterbutter

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Seh ich nicht so. Ich habe mir schon oft eine Ladestation unterwegs gewünscht. Wenn ich mit unsererm Lastenrad im Alltag unterwegs bin, reicht der mickrige 400Wh Akku im Winter knapp 20km. Das ist grade mal der Rückweg aus der Stadt. Ich habe das Problem dadurch gelöst, dass ich immer mit mindestens zwei Akkus losfahre. Natürlich fahre ich nicht im "Eco" Modus, aber den Sinn desselben habe ich noch nie verstanden. Der kompensiert ja gerade einmal die Nachteile gegenüber einem guten Fahrrad ohne Motor - dann kann ich aber auch gleich letzteres nehmen.
das mag ja bei deinem lastenrad so sein mit dem Eco-Modus..
ich finde das bei sehr vielen Rädern der Eco-Modus noch zu stark ist....

und 400Wh auf 20km -> das ist wohl auch ein Lastenrad-Ding...

99% der Leute fahren kein Lastenrad sondern was "normales"
und da ist man mit 400Wh eher so bei 60km
(manche kommen bissal weiter manche weniger weit..
sparsame wie z.B. ich kommen mit 400Wh meist so 130km - 200km weit,
und wenn Leute auf ne Alm rauffahren - dann halt auch weniger km.. aber 400Wh reichen dafür für einige Höhenmeter... 1000hm +/- )

bedenke:
400Wh auf 20km
lassen wir nach Motorwirkungsgrad es noch 300Wh sein die auf den Boden gehen..
dann noch 100Watt von dir dazu
das sind dann 400Wh für 20km
oder anders ausgedrückt: du bräuchtest einen Tour-De-France-Fahrer der 400Watt eine STunde lang tritt, um mit 20km/h eine 20km Strecke zurückzulegen..
das Lastenrad ist ergo - ohne Motor - für normalsterbliche gar nicht fahrbar
würde ich also nicht als Reverenz fürs Fahrradfahren/Pedelec-Fahren heranziehen ;)
das ist schon ein ordentlicher Sonderfall
für so einen Sonderfall soll der Fahrer selber sorge tragen (entsprechend Akkus mitnehmen)




wie auch immer:
es gibt jetzt seit 6-7 Jahren diese Ladestationen in Wien
mit großem Tandam wurden die eröffnet...
und wie gesagt: ich seh da NIE irgendjemanden sein RAd laden..

am sinnlosesten finde ich ja die Ladestationen mitten in der City beim Supermarkt...
wer hat sich das einfallen lassen ?
werbewirksam wahrscheinlich: "schaut her - wir fördern klima-positive Mobilität"

90% der Leute die in der Stadt zu einem Supermarkt gehen haben wohl max. 1-2km weg
halten sich 15-20min im Supermarkt auf
wozu soll man da das Radl anstecken ???
(das Prozedere mit Ladegerät einsperren, Kabel etc. kommt ja noch dazu)

steckts das Geld in Fahrradinfrastruktur... aber nicht in unnötige Ladestationen !

dort wo Ladestationen Sinn machen (Touristen die auf ne Almhütte rauffahren wollen, Touristen-Strecken etc...)
--> ja, macht was hin...
da kümmern sich dann aber vielleicht eh die Wirte selber drum

(wer will schon zwischen 2 Ortschaften neben einer Straße 1-2h lang an einer Ladesäule stehen ?)
 
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Da kommste dann nicht mehr nach Hause und wärst froh, wenn Dir eine App zeigen würde, das die nächste Ladestation nicht weit weg sich auf einem Waldweg befindet.
Du brauchst wohl eher schon eine Oberleitung, wie bei der Bahn.
Du hast aber schon gemerkt, das die Pedale nicht nur zum Abstützen der Füße da sind, sondern, das man da auch reintreten kann?
 
Kraeuterbutter

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EDIT:
und weil ich grad lese:
"was passiert wenn 10km vor dem Ziel der Strom ausgeht... dann bist froh wenn du im Wald ne Ladestation hast"

sorry...
aber sind wir jetzt wirklich alle schon körperlich so arm beinand,
dass wir - für die paar wenigen Fälle wo wir es nicht geschafft haben uns die Akkukapazität einzuteilen - wegen 10km ohne Strom uns in die Hose machen ?
wie haben nur die Leute vor 10 Jahren das gemacht, als es noch gar keine Pedelecs (im großer Stückzahl) gab?
10km ohne Motor? undenkbar...
 
Tomcat1960

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Die wären halt gar nicht erst irgendwo gelandet, wo sie zehn km "zu Fuß" nach Hause hätten kommen müssen. ;)
 
Kraeuterbutter

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aber was heißt "zu fuß" ;)
man sitzt doch auf einem Fahrrad...
 
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99% der Leute fahren kein Lastenrad sondern was "normales"
und da ist man mit 400Wh eher so bei 60km
Bei meinem S-Pedelec reicht der 500Wh Akku auch nur 45km und auch nur dann, wenn ich mich bzgl. Unterstützung zurückhalte (meist "Tour" und nicht vmax). Soo ungewöhnlich ist das nicht

das sind dann 400Wh für 20km
oder anders ausgedrückt: du bräuchtest einen Tour-De-France-Fahrer der 400Watt eine STunde lang tritt, um mit 20km/h eine 20km Strecke zurückzulegen..
das Lastenrad ist ergo - ohne Motor - für normalsterbliche gar nicht fahrbar
Ist es auf dieser Strecke mit der Beladung in der Geschwindigkeit auch nicht. Das ist auf der Strecke ja schon leer und langsam ziemlich anspruchsvoll.

Aber die beiden Räder sollen ja auch keine Fahrräder ersetzen, sondern Autos (die meisten fahren ihre Kinder mit dem Auto durch die Gegend und die wenigen, die das mit Lastenrädern machen haben hier fast alle einen Hilfsmotor dran.

Wenn man die Nutzung von Pedelecs als Alltagsverkehrsmitteln ermöglichen will, ist die Verfügbarkeit von Nachlademöglichkeiten bei den derzeit winzigen, aber aberwitzig teuren Pedelec Akkus ziemlich wichtig.
 
Dirk U.

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EDIT:
und weil ich grad lese:
"was passiert wenn 10km vor dem Ziel der Strom ausgeht... dann bist froh wenn du im Wald ne Ladestation hast"

sorry...
aber sind wir jetzt wirklich alle schon körperlich so arm beinand,
dass wir - für die paar wenigen Fälle wo wir es nicht geschafft haben uns die Akkukapazität einzuteilen - wegen 10km ohne Strom uns in die Hose machen ?
wie haben nur die Leute vor 10 Jahren das gemacht, als es noch gar keine Pedelecs (im großer Stückzahl) gab?
10km ohne Motor? undenkbar...
Viele Leute fahren ein Pedelec gerade aus dem Grunde dass sie körperlich bzw. gesundheitlich nicht mit einem Bio Rad fahren können. Sei es nun wegen der Gelenke, des Gewichts oder auch wegen der kardiologischen Situation (oder allem zusammen).

Wenn es dann knapp wird, dann kann das schon mal unangenehm werden. Eine Ladestation an der einen oder anderen neuralgischen Stelle wäre sicher nicht falsch, aber da es heute immer noch sehr lange dauert einen Akku zu laden, müsste sich da erst einmal was tun, damit es überhaupt Sinn macht.
 
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