Hallo aus Köln - Cube Reaction Pro 500 Allroad

Diskutiere Hallo aus Köln - Cube Reaction Pro 500 Allroad im Vorstellung von Mitgliedern und ihren Pedelecs Forum im Bereich Community; Hallo zusammen, ich bin seit dem 20.04.2020 nun auch stolzer Besitzer eines E-Bikes. Ich habe seit dem knappe 2800Km zurück gelegt. Gekauft hatte...
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arnie

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80
Hallo zusammen, ich bin seit dem 20.04.2020 nun auch stolzer Besitzer eines E-Bikes. Ich habe seit dem knappe 2800Km zurück gelegt. Gekauft hatte ich mir offline ein Cube Reaction Pro 500 Allroad für 2250 Euro. Mittlerweile kamen dazu:

- weiterer Bosch 500Wh akku
- Ergon GP-1 Griffe
- Abus Faltschloss 6500X oder so
- AirZound
- Supernova 25 Mini Pro
- Cube Gepäckträger
- Flaschenhalter für das Steuerrohr
- Magura MT5 203mm vorne und hinten
- Garmin Uhr Halterung
- Smartphone Halter
- Suntour NCX Sattelstütze
- VolSpeed V3
- Flatpedals mit "Spikes"
- Tasche am Rahmen
- Ortlieb Satteltaschen
- zusätzliches Rücklicht mit Reflektor 8am Gepäckträger montiert).

Bisher bin ich mit dem Rad sehr zufrieden, da es das leistet, was ich brauche und was zu mir paßt.
Es sieht mittlerweile aus, wie ein Endzeitrad aus irgendeinem Zombiefilm oder so ;-)

Bei meiner Größe 1,86 und meinen 110kg (gehe viel pumpen plus kleiner Wohlstandsbauch), reicht ein Akku meistens für 70 Kilometer.
Dabei fahre ich eigentlich zu 80% auf ECO, zu 10% auf Tour und zu 5% ohne Motor. Die letzten 5 % sind eMTB oder Turbo.

Reifendruck immer auf den erlaubten max 3Bar. Räder sind leichtgängig und frei. Allerdings aufgrund der Mäntel und Schläuchte schon viel drehende Masse und das Rad an sich ist auch wirklich schwer. Plus mein Gewicht und eben der tatsache, das sich mich meistens zwischen 26 und 30km/h DURSCHNITTSGESCHWINDIGKEIT bewege, ist der Akku eben nach 70km leer. Wenn ich natürlich den VOLSpeed offline lasse und fahre nur maximal diese 23,5 echten Bosch KMH unterstützt, dann geht die Reichweite stark nach oben. Die Differenz im Verrbauch (immer auf ECO) zwischen eben "unterstützen bis 23,5 oder unterstützen bis 35) ist schon enorm. Ich würde sagen, gute 50% mehr Leistung für "nur" maximal 40% mehr Geschwindigkeit. Dahe rmusste auch ein zweiter Akku her, da es sonst auf Touren halt knapp wird. Ohne Akku fahre ich manchmal auch Strecken von 20km, aber das ist schon wirklich DEUTLICH anstrengender, als mit meinem BIO MTB. Da ich ca. 70% in der Stadt fahre, habe ich sehr viel Stop and Go. Das frisst halt ebenfalls viel Leistung. Meinen "zarten" Körper zu beschleunigen kostet eben ;-) Ich bin vorher auch ca 5000km mit meinem bio MTB durch die Stadt gefahren, wollte aber unbedingt mal ein E Bike haben. Jetzt liebe ich es und benutze das andere kaum noch. Letztens fragte mich jemand, ob ich überhaupt schwitzen würde, mit einem E Bike ( ja, das tue ich und das WILL ich auch :) ). Ich habe ihm (Hardcorerennradfahrer mit viel Geld...)das dann wie folgt erklärt:

ich denke, folgendes Beispiel erklärt die Sachlage. Damit ich 30km/h mit einem "normalen" Fahrrad fahren kann, brauche ich 300 Watt Leistung. Nehme ich nun ein E-Bike, stelle es auf die leichteste Unterstützungsstufe und fahre dann 40km/h, brauche ich dafür 400 Watt. Der Motor liefert mir 100 Watt. Somit muss ich selber 300 Watt leisten. Unterschied, ich fahre 40 statt 30 km/h. Somit ist Ebike fahren genau so anstrengend wie normales Radfahren, nur ich bin schneller unterwegs. Natürlich kann man das kompensieren, in dem man sich ein 6 Kilo Rad aus Carbon, einen 300 Euro Helm der nur 50 Gramm wiegt usw kauft. Aber mit so einem Sportgerät ist man nur als "Sportler" unterwegs. Im normalen Alltag nicht zu nutzen. Kein Licht, kein Gepäckträger, keine Schutzbleche, man kann keine 50 Kilo zuladen usw. Will ich also ein Rad, dass SCHNELL und ALLE Vorteile bietet, bleibt nur ein Ebike. 2 Dinge vorrausgesetzt….1.- Das Ebike ist "offen". 2.- Ich gehe von der kleinsten Motorunterstützung aus. Natürlich kann ich dem Rad auch sagen, es soll mir mit 300 Watt helfen, dann brauche ich nur 100 Watt Eigenleistung um 40 zu fahren. Aber a) ist der Akku dann schnell leer und b) will ich ja TROTZ Ebike das Gefühl haben, mich zu betätigen und eben zu schwitzen ! Ein weiterer Vorteil ist, dass ich das Ebike als Ersatz für Roller und Auto nutze. Also (fast) alles, mache ich seit dem mit dem Bike. Also auch, wenn der innere Schweinehund bei einem normalen Rad gesagt hätte: "heute nimmst du mal das Auto", nehme ich das Ebike und lasse mir dann ggf. deutlich stärker "helfen". Und zeig mir mal, wie du DAUERHAFT mit einem NORMALEN Fahrrad und Gepäck, 30 fährst !?…..wie gesagt, ein 4000 Euro Carbon Sportgerät ist kein Fahrrad, sondern ein reines Sportgerät. Wenn es regnet, fährste damit nicht. Also auch hier gilt...schwitzen mit dem Ebike ist ohne PRobleme möglich. Übrigens zeigt mir mein Brustgurt / garminuhr ja nach wie vor HF und KCAL an. Daran erkenne ich ja, dass es wie vorher ist, nur halt schneller :)



Kritikpunkte am Rad...

Die Suntour Gabel ist der letzte Rotz
Die 30 Euro Shimano Bremse ist .... naja...okay....aber hatte mir zu wenig Reserven. Daher auf MT5 gerüstet (was ein Krampf....)
Die dicken Pellen sind schon ne Ansage, aber das weiß man ja vorher ;-)

Aber ich bin glücklich und das Rad paßt eben zu mir. Ein Stromer ST2 wäre auch toll gewesen, aber das gibt es wohl nicht für 2250 Euro...

Was wirklich erstaunlich ist...wenn ich mit meinem 12kg Bio MTB einen Berg (Straße) runterrolle, wird das Rad einfach IMMER schneller....wenn ich das nun mit diesem "Monster" mache, wird es zwar auch schneller, aber nur gaaaaaaanz langsam. Das ist schon etwas strange. Zuerst dachte ich, das irgendein Laufrad sich nicht frei drehen kann. Aber im Montageständer sieht man, dass alles sich wunderbar leichtgängig bewegt. Scheint einfach dem Gewicht und den Reifen geschuldet zu sein.

Ach so, ich gehe ca einmal im Monat hin und putze alles sehr gründlich. Die Kette wird mit WD40 leicht entfettet und gesäubert und dann wird die Kette mit Teflonfett wieder eingesprügt. Bis jetzt kein (deutlich) erkennbarer Verschleiß an der Kette oder den Ritzel zu sehen.
 

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Wolf60

Wolf60

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R&M SUPERCHARGER GX 1000 Nyon
Willkommen im Forum und weiterhin viel Spaß mit deinem Bike (y)

Besten Gruß André
 
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arnie

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Nach 2800km musste ich nun die Kette und die Kassette tauschen. die drei kleinsten Ritzel sind bei stärkerem Antritt durchgerutscht. Erst die Kette getauscht gegen eine GX Eagle Kette (126 Glieder) für 23,90€, leider half das nichts. Dann die Kassette getauscht gegen die PG-1230 (70€) und zack, alles wieder wie bei Kauf :) Laut Messlehre hatte die Kette gerade so 0,5 "längung". Das ist aber bei 12-fach anscheinend wirklich schon ENDE. Wads ärgerlich ist, dass man die Ritzel nicht einzel tauschen kann. Also theoretisch kann man das, aber praktisch kann man keine einzelnen Ritzel kaufen. Die 3 größten Ritzel sind quasi unbenutzt und nun reif für die Tonne. Schade. Ach so, ein Kettenschloss passend zur Eagle für 3 Euro war auch dabei. Werkzeug ist alles vorhanden und somit war der Tausch auch simpel. Mit ist aufgefallen, das die beidne "Umlenkrollen" ein gewisses Spiel mit/im Lager haben. Ist das normal, oder schon Verschleiß ? Kann man diese Lager einzeln kaufen und einfach tauschen, oder muss man direkt ein ganzes Schaltwerk tauschen (wenn es mal soweit ist).
 
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