Haibike Sduro auf Alfine 11 umbauen

Dieses Thema im Forum "Fahrradkomponenten" wurde erstellt von Cosas, 29.10.16.

  1. Cosas

    Cosas

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    „Hai“ Freunde,

    hier ein Erfahrungsbericht über den Umbau eines Haibike Sduro Hardseven (27,5“) RC mit 20 Gang Kettenschaltung auf eine Shimano Alfine Inter 11 Gang Nabenschaltung. Vielleicht hilft es jemandem der sich auch mit dem Gedanken trägt das zu machen.

    Um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen: Ich bin begeistert, der Umbau lohnt sich. Der Komfort dieser Nabenschaltung ist toll und Wirkungsgradverluste sind nicht spürbar. Im Gegenteil, durch eine immer exakt gerade laufende Kette bewegt sich die ganze Mechanik gefühlt leichter als zuvor.

    Jetzt zu den Details im Einzelnen.

    Welche Teile braucht man?

    1. Shimano Alfine 11 SG-S700 Getriebenabe 32Loch in schwarz mit Center Lock für die Bremsscheibe.

    2. Shimano Alfine Kettenspanner CT-S500 in schwarz

    3. Rapidfire Schaltgriff Shimano Alfine SL-S700 schwarz

    4. Kleinteilesatz mit Sicherungsaugen 8L / 8R (grün / blau) für vertikale Ausfallenden SM-S700

    5. Ritzel mit 18 Zähnen inkl. Sprengring (ist Standard für Alfine 11)

    6. 32 Speichen schwarz Länge 267mm

    7. 6 Loch Bremsscheibenadapter Ashima AC02-BK für Center Lock (ein TL-LR10 Schlüssel sollte vorhanden sein).
    Jetzt der Umbau: Ich will hier den Umbau nicht in allen Einzelheiten mit jedem Handgriff beschreiben sondern nur den generellen Weg und auf spezielle Dinge hinweisen die entweder den Umbau vereinfachen oder Schwierigkeiten gemacht haben.

    Die vorhandene Nabe auszuspeichen und die Alfine einzuspeichen ist kein Problem. Auf die Nabe wird dann das Ritzel 18 Zähne aufgesteckt und mit dem Federring gesichert. Danach wird der Schaltarm mit Schaltseilhalterung nach Anweisung aufgesteckt und fixiert.

    Jetzt wird das alte Schaltwerk entfernt. Den vorhandenen Schaltzug von den Clips am Hinterbau lösen. Die Bowde (die schwarze Hülle des Schaltzugs) kann für die neue Schaltung verwendet werden und braucht nicht aus dem Rahmen gezogen werden, sofern alles noch technisch okay ist.

    Jetzt die Kettenblätter entfernen. Für die richtige Übersetzung verwenden wir das kleine Kettenblatt 32 Zähne. Das Große wird nicht mehr benötigt und verschwindet ganz. Da die Befestigungsschrauben etwas zu lang sind um das einzelne Kettenblatt zu fixieren, brauchen wir 4 Unterlegscheiben mit 10mm Loch und höchstens 16mm Außendurchmesser am besten Edelstahl oder Alu. Da man solche U-Scheiben standardmäßig nicht bekommt oder hat kann man 8mm Scheiben auf 10mm aufbohren, das passt perfekt.

    Diese Scheiben legt man zwischen Kettenblatt und die Innenseite des Trägers. Das Kettenblatt sitzt im Prinzip da wo es war, nur die U-Scheiben dazwischen. Dadurch läuft die Kette zum Hinterrad exakt gerade.

    Als nächstes entfernt man den Umwerfer mit Zug und Schalthebel. Dabei sollte man die Schraubhalterung in der Bremshebelbefestigung mit entfernen. Was damit gemeint ist versteht man wenn die Teile demontiert werden.

    Auf der rechten Lenkerseite jetzt ebenfalls den Schalthebel entfernen und den Schaltzug aus der Hülle heraus ziehen. Jetzt die Alfine Schaltung SL-S700 aufstecken und den Zug in die Hülle schieben bis die Überlänge komplett am Ende raus ist. Dann Bremshebel und Schaltung griffgerecht positionieren und festschrauben.

    Den Schalthebel schon mal in den 6. Gang klicken.

    Nun kommt ein etwas kniffeliger Teil, die Bremse.

    Die Bremsscheibe von der alten Nabe abschrauben. Auf die Alfine Nabe den Ashima Adapter für Center Lock Verzahnung aufschieben. Leider ist der original Shimano Distanzring zur Center Lock Befestigung des Adapters etwas zu groß in der Dicke und dem Außendurchmesser und es muss selbst Hand angelegt werden um alles passend zu kriegen. Die Bremsscheibe wird jetzt nur auf den Adapter gesteckt und nicht mehr verschraubt. Der Ashima Ring mit den Arretierstiften die die Scheibe halten ist nicht, wie vorgesehen, auf der Außenseite ganz glatt, sondern hat an den Stiften leichte Erhebungen. Die Position dieser Erhebungen muss man am Distanzring markieren und dann mit einer Feile oder am Schleifbock etwas ausschleifen, damit der Ring ganz glatt aufliegen kann. Im Prinzip nicht kompliziert aber wichtig damit alles sauber passt. Es gibt andere Adapter die das Anpassen des Rings erübrigen, die benötigen aber einen anderen Schlüssel der nicht zur Shimano Kassette passt.

    Jetzt kann der Distanzring mit der Center Lock Schraube montiert werden.

    Als nächstes den Bremssattel lösen, damit die Bremsscheibe nicht schräg in den Sattel geschoben wird.

    Wer einen Seitenständer am Rad hat muss den Halter am Rahmen entfernen, da sonst die Nabe an der unteren Kante des Halters reibt. Auch hier geht es um ein paar Millimeter, die man vom Halter abschleifen muss, damit die Center Lock Schraube nicht an dem Halter reibt.

    Wenn der Halter angepasst ist und das Hinterrad frei läuft kann man es einbauen. Dabei die grüne Achsfixierung links und die blaue rechts mit der Nase nach unten auf die Achse stecken. Der Halter für den Schaltzug ist in etwa neben der Rahmenstrebe.

    Ist das Hinterrad korrekt eingesetzt und lässt sich frei drehen, kann man den Bremssattel positionieren und wieder fest ziehen.

    Nun kann man den Alfine Kettenspanner montieren. Mit den Ausgleichsscheiben das obere Zahnrad des Spanners mit dem Ritzel genau in Flucht bringen.

    Jetzt den Schaltzug in den Halter schieben und fest gegen den Anschlag drücken und am Ende des Schaltseils ziehen, damit das Seil sich in der Bowde richtig setzt.

    Die Seilklemme für das Schaltwerk auf das Seil aufstecken. Kontrollieren ob am Schalthebel der 6. Gang eingestellt. Am Besten den Zug am Ende mit der Hand spannen und hin und her in den 6. Gang schalten. Dann ist im Schalthebel alles gut eingerastet.

    Jetzt das Schaltwerk mit der Hand in die 6. Gang Markierungsposition drehen und das Seil mit der Seilklemme, die noch offen ist, einhängen. Den Zug durch ziehen spannen und die Schraube der Klemme leicht anziehen. Kontrollieren ob die Markierungen genau stimmen und eventuell den Zug nachjustieren. Wenn alles passt die Klemme fest ziehen, doch nicht zu stark weil sonst das Seil abgeschert wird. Das Seil dann 3-4 cm hinter der Seilklemme abschneiden und die Endkappe aufstecken. In der Anleitung wird eine andere Methode beschrieben, die aber nicht so präzise ist wenn die alte Bowde verwendet wird.

    Damit der Schaltzug der oben aus dem Rahmen kommt nicht völlig ungesichert zum Schaltwerk läuft, kann man ihn mit einem Kabelbinder am unteren Hinterbauträger fixieren.

    Zum Schluss muss die Kette noch gekürzt werden. Es werden ca. 10 Glieder entfernt auf jeden Fall sollte der Kettenspanner nur so weit gestreckt sein, dass er senkrecht unter der Achse steht. Also erst prüfen wie viele Glieder entfernt werden müssen. Zu allen Teilen werden detaillierte Einbauanleitungen mit geliefert, sodass eine Montage kein Problem sein sollte.

    Alles fertig und kontrolliert, dann kann der Fahrradspaß beginnen.

    In der Gewichtsbilanz schneidet der Umbau auch gut ab, da insgesamt das Rad nur ca. 300 Gr. schwerer wird.

    Kosten für alle Teile ca. € 400,00 kann aber bei geschicktem Einkauf auch noch deutlich günstiger ausfallen.

    Die ersten Erfahrungen:

    Da ich persönlich die Triggerschaltung gegenüber einem Drehgriff vorziehe, war die Alfine 11 die erste Wahl.

    Grundsätzlich ist die Triggerschaltung die gleiche wie bei der Kettenschaltung, funktioniert aber deutlich leichter besonders beim Zurückschalten. Wesentlicher Unterschied zum normal Bike ist das Schaltverhalten. Hier bedarf es etwas Eingewöhnung. Da die Last beim E-Bike nicht auf nahezu Null zurückgeht wenn die Tretkurbeln senkrecht stehen, wollen die Gänge unter Last nicht so leicht einrasten. Man muss tatsächlich ganz besonders am Berg eine richtige Tretpause einlegen um einen Gang zurück zu schalten. Ganz besonders auch deswegen weil der Motor immer etwas nachläuft, auch wenn der Druck auf die Pedale schon weg ist. Das war bei der Kettenschaltung schon ähnlich, die dann mächtig gekracht hat, wenn man unter Last schalten musste. Man gewöhnt sich schnell dran die kleine Pause zu machen und das Ganze geht dann richtig geschmeidig, wesentlich schneller als mit der Kettenschaltung. Es gibt in diesem Bereich kein Getriebe, das sich problemlos unter Last schalten lässt, auch eine Rohloff oder Nuvinci Nabe machen das nicht.

    Mit der Übersetzung 32 zu 18 Zähnen hat man fast die gleiche Abdeckung wie mit der 20 Gang Kettenschaltung (Kassette 11-30, Kettenblätter 44&32). 34 zu 18 wäre exakt gleich und 36 zu 18 verschiebt die Abdeckung ein kleines Bisschen in den längeren Bereich der vielleicht interessant ist, wenn man im Flachland wohnt. Da ich im Bayrischen Wald wohne habe ich mich für 32 zu 18 entschieden, was sich bisher bestens bewährt hat.

    In der Reichweite habe ich bisher auch keinen Unterschied feststellen können, was wieder für einen guten Wirkungsgrad und wenig Verluste spricht. Eine Fahrt mit zwei gleichen Rädern von Freyung nach Zwiesel und zurück 96 km mit ca. 70% Straße war ohne Probleme möglich. Das ist bei dem Höhenprofil mit ständigem Auf und Ab eine sehr gute Leistung.Ich kann den Umbau nur weiter empfehlen.

    Hier noch die Entfaltungsdaten im einzelnen:

    Die Alfine 11 hat insgesamt die gleiche Abdeckung wie die Kettenschaltung mit ganz geringem Überhang im 1. Gang nach unten und im 11. Gang nach oben. Jetzt kann man sich aussuchen wie man das haben möchte.

    Rad 27,5“ mit gemessenem Reifenumfang 216cm.

    Original Kettenschaltung 44 & 32 vorne, Kassette 11 – 30, Entfaltung 230 – 864cm

    Kettenschaltung bei 65 Umdrehungen an der Tretkurbel 9 – 34 Km/H.

    Alfine vorne 32, hinten 18, Entfaltung 202 – 827 entspricht 8 – 32 Km/H

    Alfine vorne 34, hinten 18, Entfaltung 215 – 878 entspricht 8 – 34 Km/H

    Alfine vorne 36, hinten 18, Entfaltung 228 – 930 entspricht 9 – 36 Km/H

    DSCN6890.JPG DSCN6883.JPG DSCN6886.JPG DSCN6888.JPG Wer Fagen hat kann mich gerne kontaktieren.
    Gruß
    Cosas
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.10.16
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  2. Bism2017

    Bism2017

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    *pffffft*
    *STAUB!!*
    *hust*

    Sooo... Beitrag entstaubt. So ein umfangreicher und informativer Post sollte eignetlich nie so zustauben. :cautious: Ich interessiere mich nämlich auch (theoretisch) für dieses Thema. Das XT Schaltwerk an meinem SDuro Trekking ist zwar nicht schlecht, aber weniger Stress mit der Kette und Schalten im Stillstand wäre schön toll. Ich hoffe Cosas liest noch mit und kann uns an seinen Erfahrungen teilhaben lassen.

    :cool:

    Folgende Punkte würden mich nämlich interessieren:

    1. Hält eine Nabenschaltung im (sportlichen) Pedelec Bertieb eigentlich auf Dauer? Wenn ich daran denke wie man das Fahrrad den Berg hochtreiben kann, dann Frage ich mich manchmal wie viel Belastung auf den Komponenten lastet.
    2. Was für eine Kette hast Du genommen? Und wie lange hält die?
    3. Ich würde wahrscheinlich ein fertig eingespeichtes Laufrad mit der Alfine (8 oder 11) nehmen. Wenn ich eins mit Centerlock nehme, dann sollte ich doch auf den Ashima-adapter verzichten können wenn ich weiter Centerlock Scheiben nehmen will?
    4. Das Thema Kettenschutz ist mit dem Kettenspanner auch nicht einfacher, oder? Einen Bashguard sollte ich aber am Kettenblatt montiert bekommen?

    In diesem Sinne: Ich bin gespannt auf Antworten, natürlich nicht nur von Cosas. (y)

    Viele Grüße
    Heiko.
     
  3. Cosas

    Cosas

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    Hallo,
    wenn hier etwas wieder aus der Versenkung auftaucht, bekomme das mit(geteilt).

    1. Hält eine Nabenschaltung im (sportlichen) Pedelec Betrieb eigentlich auf Dauer?
    Ich würde sagen ja. Für den Betrieb auf Straßen und Wegen sehe ich kein Problem. Fährt man allerdings Mountain Bike Trails oder im Gelände, könnte ich mir vorstellen, dass die Nabe überfordert wird, zumal dann der 1. Gang nicht jedem kurz genug ist und wählt man eine niedrigere Übersetzung als 32/18 dann ist man weit unter 1:1,8 was von Shimano als unterster Wert angegeben wir.
    Ich bin jetzt mit 2 Rädern je 7000 Km und rund 70.000 Hm bei einem Systemgewicht (Fahrer, Rad, Gepäck) von 120Kg gefahren und hatte bis auf einen Defekt keine Probleme. Hier der Link, der den Defekt beschreibt: https://www.pedelecforum.de/forum/i...11-reparatur-schaltprobleme-leertritte.58751/
    In der defekten Nabe konnte ich auch keinen besonderen Verschleiß an den Zahnrädern und den anderen Teilen feststellen.
    Wichtig ist die Schaltpause, damit die Schaltklauen gut einrasten können, dann kann eigentlich nichts passieren.
    2. Was für eine Kette hast Du genommen? Und wie lange hält die?
    Als Kette habe ich die Record C9 9-fach Kette von Campagnolo, die scheint unkaputtbar und bisher ohne nennenswerte Längung oder Verschleiß. Bei guter Pflege hält die je nach Fahrweise bestimmt 10 - 20 TKm.
    3. Ich würde wahrscheinlich ein fertig eingespeichtes Laufrad mit der Alfine (8 oder 11) nehmen. Wenn ich eins mit Centerlock nehme, dann sollte ich doch auf den Ashima-adapter verzichten können wenn ich weiter Centerlock Scheiben nehmen will?
    Hat man eine Bremsscheibe mit Centerlock, braucht man natürlich keinen Adapter.
    4. Das Thema Kettenschutz ist mit dem Kettenspanner auch nicht einfacher, oder? Einen Bashguard sollte ich aber am Kettenblatt montiert bekommen?
    Zum Thema Kettenschutz habe ich keine Erfahrung, da ich das nicht habe. Abgesprungen ist die Kette nie. Der Alfine Kettenspanner hält die Kette immer korrekt auf Spannung.
    Man kann natürlich auch einen einfachen Kettenspanner mit kurzem Arm nehmen, dann ist vielleicht ein standard Kettenschutz möglich.

    Soviel zu meinen Alfine - Erfahrungen.
    Gruß
    Cosas
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.11.18
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  4. Bism2017

    Bism2017

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    Hallo Cosas,

    Danke für die ausführliche Antwort. Das Umbauprojekt bleibt bei mir weiter in der Planung. So eine Nabenschaltung wäre echt was feines. Schalten ohne Treten. Und mal wieder was zum Basteln. :rolleyes:Hätte ich nicht bei der letzten Bestellung Ritzel und Ketten auf Vorrat gekauft, würde ich wohl direkt ran gehen. Oder ich muss halt warten bis der Homo Oeconomicus in mir kurz abgelenkt ist. :p Oder wenn das Lager hinten wieder hin ist. :eek: Ansonsten wird es wohl Frühjahr, schauen wir mal... :cool:

    In diesem Sinne: Nochmals Danke und schönen Abend! (y)
     
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  5. Dille

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    Stimmt nicht, die Nuvinci kann das als EINZIGE.
    @Bism2017 - wenn du das vorhast, denk zumindest mal über die Nuvinci nach.
    Ich hatte die Alfine an meinem alten Pedelec, damals noch mit Panasonic-Motor.
    Die Schaltpause (und das war wegen der Motornachlaufzeit wirkliche eine PAUSE) war nervig.
    Nach ca. 10.000 km war die Alfine hin, der 8.Gang krachte fürchterlich. Nur Stadtverkehr, kein Gelände, und der Pana war alles andere als Drehmomentstark.

    Gaaanz anders die Nuvinci an meinem aktuellen Pedelec mit Bosch-Performance-Motor. Hab die Luxus-Version mit Harmony - da stelle ich die Kadenz am Drehgriff ein und fahre einfach. Schalten war gestern, egal welche Geschwindigkeit, die Kadenz bleibt stabil. Stufenlos, pausenlos, lautlos. Seit 8.500 km.
     
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  6. Bism2017

    Bism2017

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    Hallo zusammen,

    an die Nuvinci habe ich bis jetzt gar nicht gedacht. Damit wäre ja sogar Schalten unter Last drin. :rolleyes:Werde mich da gleich mal schlau machen. Die Recherche ist schließlich der halbe Spaß.:sneaky:

    Viele Grüße
    Heiko
     
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  7. lowtech

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    Die Nuvinci hat allerdings den Nachteil, daß man im Stand nicht den kompletten Übersetungsbereich schalten kann, die extremen Bereich oben/unten kann man nur während der Fahrt schalten.
    Ist vielleicht normalerweise kein Problem, aber beim Anfahren am Berg oder mit Gepäck/Lastenrad gut zu wissen.
    Und die Verlustleistung ist wohl relativ hoch, so liest man.
    Könnte man das Schaltverhalten nicht auch durch einen nachgerüsteten Schaltsensor verbessern? Für Bafang Motoren gibt es so etwas ja, das müsste sich doch auch an anderen antrieben implementieren lassen.
     
  8. Sailor.47

    Sailor.47

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    Hallo Cosas,
    danke für den interessanten Bericht über den Umbau auf Alfine 11-Gang. Was für mich noch spannend ist, ob Du mal daran gedacht hast, von der Kette auf einen Gates-Riemen zu wechseln. Müsste doch theoretisch möglich sein. Das ist dann mein Wunschrad.....

    Gruß,
    Sailor
     
  9. Dille

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    Dazu muss der Rahmen teilbar sein, sonst kriegst den Riemen nicht rein...:sneaky:
     
  10. Habberdash

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    Beide Aussagen kann ich so nicht bestätigen. Die NuVinci mit der Harmony-Automatik schaltet immer. Nochmals, weil dazu immer wieder falsche Aussagen gemacht werden: IMMER!
     
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