Haftpflichtversicherung ("Nummernschild") für getunte Pedelecs bis 45 km/h ohne Betriebserlaubnis?

Diskutiere Haftpflichtversicherung ("Nummernschild") für getunte Pedelecs bis 45 km/h ohne Betriebserlaubnis? im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Ein getuntes Pedelec kann kein S-Pedelec sein. Es kann technisch baugleich mit einem S-Pedelec sein, aber juristisch kein S-Pedelec. Zum...
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Seemann

Seemann

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Ist ein getuntes Pedelec oder ein S-Pedelec ohne COC
Ein getuntes Pedelec kann kein S-Pedelec sein.
Es kann technisch baugleich mit einem S-Pedelec sein, aber juristisch kein S-Pedelec.

Zum S-Pedelec gehört zwingend, dass ein Ingenieur mal drüber geschaut hat und dies bescheinigt oder der Hersteller bescheinigt, dass das S-Pedelec einem Fahrzeug entspricht, bei dem ein Ingenieur mal drüber geschaut hat.
Ergänzung:
Solche Fälle wird es geben, z.B. superleichtes Rennrad oder Velomobil...
Vollkommen richtig, wer als Tuninggrund angibt, dass das Fahrzeug welches man gerne haben wollte, nicht als S-Pedelec zu bekommen war, der dichtet sich was zurecht.

Mittlerweile gibt es soviele S-Pedelec (Rahmen), dass man sich sein Wunschrad immer irgendwie zurechtbauen kann, wenn man dann unbedingt > 25 km/h wünscht.

Die Tuner, die ich kenne (alle > 50 Jahre) haben sich beim Kauf einfach keine Gedanken gemacht, dann steht nach einem halben Jahr das noch ziemlich neue Haibike oder Coboc für 2500 EUR in der Garage und man weint rum, weil der Wertverlust beim Verkauf dann schon recht hoch ist und man der Familie nicht nochmal 1,5 Scheine aus der Tasche holen will.
Dann wird lieber fürn Hunni der Dongle gekauft.

Der einzige der meine Argumentation und Beratung vor dem Kauf voll geblickt hat, war ein Rechtsanwalt, der fährt nun S-Pedelec.
 
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cephalotus

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Die Tuner, die ich kenne (alle > 50 Jahre) haben sich beim Kauf einfach keine Gedanken gemacht, dann steht nach einem halben Jahr das noch ziemlich neue Haibike oder Coboc für 2500 EUR in der Garage und man weint rum, weil der Wertverlust beim Verkauf dann schon recht hoch ist und man der Familie nicht nochmal 1,5 Scheine aus der Tasche holen will.
Dann wird lieber fürn Hunni der Dongle gekauft...
Der Reiz ist halt da. Ich finde die 25km/h Grenze auch unschön.

Ich bin ja schon lange dabei. Mein erster angeblich legaler Umbau von elfKW seinerzeit fuhr 32km/h, da habe ich mir für damals 250 Euro noch einen Vorkontroller gekauft um das Ding überhaupt regelkonform abregeln zu können.

Für das zweite hatte ich dann zwei Laufräder und zwei Motoren, auch einen mit 40km/h. Hätten wir Anarchie würde ich das fahren. So habe ich es halt seinerzeit getestet, fand es cool und dann wurde es mir aber doch zu heikel.

So bin ich dann am Ende bei den sPedelec gelandet, wenn ich schnell mit Motor fahren will und bei leichten Getriebenabenmotoren, wenn ich mit Eigenleistung schnell fahren will.

Bei den BionX braucht man sich nur die Gebrauchtware auf ebay anschauen. Bei wenigstens jedem zweiten steht dabei, dass der Motor "offen" ist. Nicht nur scheinen sich die Leute davon höhere Verkaufspreise zu versprechen, sie haben ganz offensichtlich auch die Tools dafür angeschafft, um das einstellen zu können.

Das ist gewiss keine "kleine Nische".

Es scheint aber auch so zu sein, dass tatsächlich sehr wenig mit Personenschaden o.ä. passiert, ansonsten wäre das schon viel häufiger in der Presse gewesen.

Was in Deutschland viel bringen würde wäre einfach die Bedingungen für sPed zu verbessern. Die haben einfach eine absolut katastrophale Lobby angefangen beim Händler die vom Kauf von sPed abraten bis hin zum ADFC, der die bekämpft als wären die der Stahl gewordene Teufel selbst.

In Wirklichkeit sind sPed tolle fahrzeuge. Es wäre super, wenn es davon mehr Auswahl gäbe, aber dazu braucht es mehr Nachfrage danach.
Bei nunmehr 0,5% Marktanteil besteht in meinen Augen eher die Gefahr, dass die Fahrzeugklasse wieder weitgehend von Markt verschwinden wird oder dass nur noch ein paar 08/15 Modelle übrig bleiben.
 
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Boerni556

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Mir hat mal ein Händler erzählt, dass der normale BionX-d offen bis 70 kmh geht. Der s-Ped-Motor könne nicht so einfach überlistet werden.
 
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cephalotus

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Mir hat mal ein Händler erzählt, dass der normale BionX-d offen bis 70 kmh geht. Der s-Ped-Motor könne nicht so einfach überlistet werden.
Das ist natürlich grober Unfug, aber was will man machen?
 
Seemann

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Mir hat mal ein Händler erzählt, dass der normale BionX-d offen bis 70 kmh geht. Der s-Ped-Motor könne nicht so einfach überlistet werden.
Das glaube ich nicht, mein S-Pedelec Bionx (500 HS kein D!) hatte ich mal zum Test geöffnet, war kein Problem, dann lief der halt 48 km/h statt 45, aber auch nur bei vollem Akku.

Wenn du bei legalen S-Pedelec („500 W) DD Motoren schneller als 45 km/h fahren willst, musst du die Spannung erhöhen, das geht bei den Dongle Systemen aber nicht.

Einen Chrystalite 2 KW Motor bekommst du nur so schnell, wenn du den mit 72 V fährst.
Den gibt es aber nicht ( in größeren Serien) in legalen S-Pedelecs.

Mit > 45 km/h und > 60 V bist du eindeutig im zulassungspflichtigen Bereich, über den Reden wir hier aber nicht.

Ok @cephalotus hat schon geantwortet.
 
cubernaut

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und mit aller Macht reagieren wenn es ihnen widerfährt
Und da hast du für mich einen sehr entscheidenden Satz gesagt - gerade du als Kenner des Metiers.
Nie und nimmer würde ich darauf bauen, dass die Versicherung im Schadensfall zahlt, wenn man ein gechiptes Pedelec versichert, ihr also ein U für ein X vormachen will - sprachliche Ungenauigkeit seitens der besagten Versicherung hin oder her.
 
Borland

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Vielleicht mal richtig lesen. (und dann verstehen)
 
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stefan222

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Nie und nimmer würde ich darauf bauen, dass die Versicherung im Schadensfall zahlt
Genau deswegen wäre es schlecht wenn jemand erst aufgrund dieses Threads auf die Idee kommt sein Pedelec zu frisieren.
Wenn aber jemand sowieso frisieren will oder schon frisiert hat ist das doch eine pfiffige Idee mit der S-Ped-Versicherung für den Fall dass nach einem selbstverschuldeten Unfall das Tuning entdeckt wird.
Man kann dann zwar nicht darauf "bauen" aber darauf "hoffen" dass die Versicherung einspringen muss und dass man keine Straftat begangen hat.

- sprachliche Ungenauigkeit seitens der besagten Versicherung hin oder her.
Denn solche sprachlichen Ungenauigkeiten können dann bei einer gerichtlichen Bewertung entscheidend (zum Nachteil der Versicherung !) sein.

Oder kann jemand meine Annahmen widerlegen ?

Gruß
Stefan
 
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dpt

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Wenn aber jemand sowieso frisieren will oder schon frisiert hat ist das doch eine pfiffige Idee mit der S-Ped-Versicherung für den Fall dass nach einem selbstverschuldeten Unfall das Tuning entdeckt wird.
Man kann dann zwar nicht darauf "bauen" aber darauf "hoffen" dass die Versicherung einspringen muss und dass man keine Straftat begangen hat.
Dann wäre aber eine gute Rechtschutz noch ratsam, sofern die drauf eingeht.
 
Morsi65

Morsi65

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Durch die wesentliche technische Änderung wird der Tuner selbst zum Hersteller.
Ist das so? Dann würde ja jeder Rollerfahrer der bei seinem Roller die Drossel raus nimmt, es also vom Mofa zum 45er macht, auch zum Hersteller. Und davon habe ich noch nie etwas gehört.
Ergänzung:
Nie und nimmer würde ich darauf bauen, dass die Versicherung im Schadensfall zahlt,
Zynismus an: Darauf würde ich bei größeren Schäden nie vertrauen. Zynismus aus.
Ergänzung:
Denn solche sprachlichen Ungenauigkeiten können dann bei einer gerichtlichen Bewertung entscheidend (zum Nachteil der Versicherung !) sein.
Das ist so. Hab ich als Zeuge in einem Prozess, Kunde gegen Versicherung, Thema BUZ Klauseln, miterleben dürfen. Ich war der Beteiligte Vermittler. Die Gesellschaft verglich sich mit dem Kunden, zahlte also die BUZ Rente, um so ein Urteil zu vermeiden und änderte umgehend die betroffenen Klauseln.

Ich hatte heute ein interessantes wie auch ein Stück weit beunruhigendes Gespräch mit einer Justiziarin. Sie arbeitet für ein großes Verkehrsunternehmen und ist Teilnehmerin des Verkehrsgerichtstages. Sie erzählte mir, dass für manche Richter und Rechtsanwälte das Thema allgemeine Betriebsgefahr bei Pedelecs zu klären sei. Für diese bestünde diese wohl. Daraus würde sich dann eine Versicherungspflicht ergeben. Es sei noch kein vorrangiges Thema würde aber wohl diskutiert. Wir bleiben in Kontakt. Ich bin gespannt.
 
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Biker36

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Betriebsgefahr geht auch von jedem normalen Fahrrad aus und damit darf man immer noch ohne Nachweis das man auch nur ein Regel im Straßenverkehr kennt daran teilnehmen was in meinem Auge ein Unding ist und es sollte wenigstens etwas in der Art von der Mofa Prüfung Pflicht sein.

Ich kenne noch genug Menschen die keinen Führerschein haben und schon über 30 Jahre alt sind und da hatte nicht jeder in der Schule einen sogenannten Fahrrad Fahrschein gemacht.
 
Borland

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Betriebsgefahr geht auch von jedem normalen Fahrrad aus und damit darf man immer noch ohne Nachweis das man auch nur ein Regel im Straßenverkehr kennt daran teilnehmen was in meinem Auge ein Unding ist und es sollte wenigstens etwas in der Art von der Mofa Prüfung Pflicht sein...
Finde ich super.
Und dann noch eine Prüfung fürs Dreirad, Kettcar ....
Hast Du mal gesehen, wie öffentliche Toiletten aussehen? Da würde ich auch eine Prüfung vorschlagen!
 
cubernaut

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Denn solche sprachlichen Ungenauigkeiten können dann bei einer gerichtlichen Bewertung entscheidend (zum Nachteil der Versicherung !) sein.
Natürlich "können" sie das. Das würde dann der gerichtliche Einzelfall zeigen. Daraus ist umgekehrt aber nicht zu schließen, dass sie notwendig zum Schadensausgleich seitens des Versicherers führen, wenn ein gechiptes Pedelec versichert wird.

Davon ab, dass @Morsi65 als Experte natürlich Recht hat, dass ein Verlass auf Schadensbegleichung ohnehin nicht gegeben ist.

Das ist auch der Grund dafür, dass ich meinen Antrag auf Risikolebensversicherung nach einigen Wochen zurückgezogen habe. Die Gesundheitsfragebögen sind so dermaßen konkret, dass auch nur die kleinste falsche Angabe meinerseits als Vorsatz ausgelegt werden könnte und meine Frau und Kinder rein gar nichts davon haben bzw. nach meinem Exitus erst einmal endlos prozessieren dürften ...
 
Morsi65

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Betriebsgefahr geht auch von jedem normalen Fahrrad aus
Da muss ich widersprechen. Juristisch geht von dem Fahrrad keine allgemeine Betriebsgefahr aus da es keinen Motor hat.
Ergänzung:
Die Gesundheitsfragebögen sind so dermaßen konkret, dass auch nur die kleinste falsche Angabe
Nur kurz OT: Ganz heikles Thema. Da hilft nur ausdrucken der Patientenakte beim Doc und dem Antrag beifügen, wenn man mag. Ende OT
 
Seemann

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Durch die wesentliche technische Änderung wird der Tuner selbst zum Hersteller. Das müsste er wahrheitsgemäß angeben, also entweder "Eigenbau" oder "Bike x mit Chip y".

Genau, immer derjenige, der beim TÜV vorführt ist der Hersteller.

Z.B. mein Velomobil wurde von alligt.nl gebaut, aber von Akkurad.de als 45 km/h Fahrzeug elektrifiziert.
Somit steht Akkurad als Hersteller im TÜV Gutachten.

In den 80er Jahren hatte ich mal einen Spezial-Anhänger aus einem zugelassenen Anhänger umgebaut
und durch den TÜV gebracht. Dort musste ich einen Hersteller benennen. Der ursprüngliche Hersteller war nicht zulässig.
Ich habe dann dann "HUBRA" gewählt, Huddel+Brassel :ROFLMAO:

Um online einen Versicherungsvertrag abzuschließen muss ein Hersteller genannt werden.
Die Hersteller kann man bei der HUK nicht frei eingeben, sondern aus einem Auswahlfeld auswählen.
Das Auswahlfeld sind "gelistetete" Hersteller, andere sind nicht möglich.

Das bedeutet, wenn es das getunte Pedelec nicht vom gleichen Hersteller als Pedelec und S-Pedelec gibt,
macht man den Fehler, dass man den Pedelec-Hersteller eingibt und nicht den Hersteller des S-Pedelec.
Damit hat man dann falsche Hersteller-Angaben gemacht.

Inwieweit das relevant ist, kann ich natürlich auch nicht sagen, es wäre aber eine Falschangabe.

Ist das so? Dann würde ja jeder Rollerfahrer der bei seinem Roller die Drossel raus nimmt, es also vom Mofa zum 45er macht, auch zum Hersteller. Und davon habe ich noch nie etwas gehört.
Jein, denn bei dem Roller handelt es sich ja um ein KFZ mit Betriebserlaubnis, bei einem getunten Pedelec wird ein Fahrrad zum KFZ, dann bedarf es eines Herstellers.
Der Roller wird natürlich durch die Entnahme der Drossel zum zulassungspflichtigen KFZ (> 45 km/h), verliert somit seine Betriebserlaubnis,
und müsste evtl. mit neuem Hersteller wieder begutachtet werden. In der Praxis wird das keinen interessieren, da der Roller in der KFZ Pflichtversicherung versichert ist.

Eine Anklage wegen "Herstellerfälschung" wird es wohl nicht geben, meist reicht dann Fahren ohne Führerschein oder ohne Betriebserlaubnis schon aus.
Die KFZ Versicherung zahlt aber, das ist erstmal das wichtigste.
 
Morsi65

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Der Roller wird natürlich durch die Entnahme der Drossel zum zulassungspflichtigen KFZ (> 45 km/h)
Ich schrieb zum 45er. Nicht drüber.

Letztlich ist es eben sehr sehr komplex (das ganze Thema hier) und ich vermute in einem Rechtsstreit mehrere Instanzen.
 
AvusTTR

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Es gibt getunte Pedelecs mit KFZ Haftpflicht. Es fehlen aber bisher die Erfahrungen im Schadensfall.
Und die Beweise! Welche Versicherungsgesellschaft versichert ohne Vorlage einer COC ein getuntes Pedelec?
 
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