Haftpflichtversicherung für getunte Pedelecs bis 45 km/h ohne Betriebserlaubnis?

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von perro, 30.04.16.

  1. Flo2984

    Flo2984

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    Ich denke der ursprünglich diskutierte Fall ist nun zu genüge erörtert worden.
    Was noch total interessant wäre, wenn wir die Alternative, fahren eines S-Pedelec auf dem Radweg ohne Zubehör (Nummernschild, Spiegel, Licht,...), ausdiskutieren könnten. Wie sieht es dabei mit der Haftpflichtverischerung aus? Würde sie im Falle eines Unfalles trotzdem greifen? Mit welchen Strafen wäre maximal zu rechnen?
     
  2. Morsi65

    Morsi65

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    Sie muss!
    Versicherungsseitig mit maximal 5.000 Euro Regress. Hinzu kommen die Ordnungswidrigkeiten.

    Ist aber eben auch nicht rechtskonform und vielleicht noch einiges andere.
     
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  3. TurboLevo - Ben

    TurboLevo - Ben

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    Wow, ihr seid ja richtig gut drauf hier. Bin mir sicher, die die hier asozial und sowas schimpfen fahren auch nie 40 in 30er Zonen ? Selbes Problem nur 10 mal gefährlicher... Nie über 0.3 Promille ?
    Top, sehr vorbildlich.
    Fakt ist aber in der Praxis übertritt jeder hier und da Grenzen sei es im Verkehr im Arbeitsschutz oder sonst wo.
    Ich glaube einer der mit dem Rad 5-10 kmh zu schnell unterstützen lässt - er könnte das sicher auch so fahren- gehört sich nicht zu den Asozialen und wenn doch sind 95% der Menschheit asozial was wiederum den Begriff asozial ins absurde führen würde...
    Aber hey, Drama Baby.. nicht normal was hier abgeht..
     
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  4. ziltoid81

    ziltoid81

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    Kannst du bei so perfekten Idealmenschen von ausgehn.
    Sind immer die anderen bei solchen Göttern.

    Sie sind halt perfekt, auch im Unterstellen von Unwahrheiten.

    In Deutschland geht übrigens selten ein Opfer leer aus und die Statistiken der Verkehrsopferhilfe würden hier einigen zeigen über was man hier eigentlich "philosophiert".
    Aber lasse redn.....alles ganz schlimm, wir werden alle sterben.

    Zumal es hier nur um eine Diskussion ging, wo rechtlich und real denn nun Konsequenzen zu erwarten sind, keine Anleitung zum Massenmord.

    Muss doch am Ende jeder selber wissen was er macht.

    Drüber reden wird man ja noch dürfen.......oder sind nur noch die Gedanken frei?
     
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  5. Reinhard

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    Brauchst Du das für Deine Selbstdarstellung? So kommt es mir bei vielen Beiträgen, nicht nur von Dir, vor ...

    In dem Sinne: EOT.
     
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  6. Manfred

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    Ein Video zu dem Thema (der Verfasser hat den Thread hier vermutlich gelesen und die enthaltenen rechtlichen Infos m.E. korrekt dargestellt)


    Übrigens, Diejenigen die sich hier so über die Tuner aufregen (welche wir hier wenigstens zum Schutz möglicher Geschädigter zum Abschluss einer Mofa-/S-Pedelec-Versicherung bewegen wollten),
    sollten sich auch mal bewusst machen, dass ca. 10 Millionen* nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer, Skater, ...) ohne Privathaftpflichtversicherung (leider legal, da keine Pflichtversicherung) unterwegs sind und diese bei verschuldeten Unfall genauso wie die "Tuner" ihr gesamtes Privatvermögen riskieren bzw. ohne ausreichendes Vermögen die Geschädigten im Regen stehen lassen. Ist keine Entschuldigung für die Tuner, zeigt aber mal die Relationen auf.

    Also Leute, die Privathaftpflicht ist für Jeden ein Muss und wenn ihr das Pedelec unerlaubt schneller macht, auch die S-Pedelec/Mofa-Haftpflicht. Wer die max. 45 überschreitet, dem ist nicht zu helfen.
    (ich bin übrigens nicht in der Versicherungsbranche ;))

    * Bevölkerung in D 2017 ca. 83 Mio
    abzüglich ca. 16% unter 18 Jahren (die zähle ich mal großzügig als "noch nicht Verkehrsteilnehmer"; deckt auch die nicht verkehrs-teilnehmenden Pflegebedürftigen ab)
    verbleiben 69,7 Mio
    davon ca. 15% ohne Privathaftpflicht = 10,5 Mio
     
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  7. Chrisol

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    Da hatte ich zu dem Thema eine interessantes Gespräch mit @Morsi65 auf einem Treffen.
    Mußten wir leider abbrechen, weil dazu nicht genug Zeit war. Konsens war, es müßte möglich sein.
    Was für die Tuning Fraktion sehr interessant wäre, weil damit im schlechtesten anzunehmenden Falle der Unfall mit Personenschaden keine Straftat mehr wäre und die Versicherung zahlen müßte.
    Sprich: keine Existenzvernichtung, sondern begrenzte Haftung für den Schadensverursacher.

    Dazu fand ich folgende Argumentation, der auch vom zuständigen Landgericht bei der Revision stattgegeben wurde:
    http://www.thomasknauf.de/ginger/ginger7.html
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.10.17
  8. didi28

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  9. Morsi65

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    Wobei es mir eher um den Opferschutz geht und dann erst um den "Tuner".
     
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  10. Chrisol

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    Darum geht es mir ja auch.
    Was hilft es einem Opfer, wenn der Verursacher zahlungsunfähig ist? Nix

    Gerne auch diesen Faden schließen.
     
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  11. Reiner

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    Warum?Eine Schließung sollte mMn immer nur das letzte Mittel sein.
     
  12. Manfred

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    Man könnte ihn ja wieder öffnen, das Thema ist von einigem Interesse.
    Moralapostel-OT schmeiß ich dann direkt raus. @Reinhard - wäre das o.k?

    Interessant, das ist ja der Segway-Kläger. Seine Vorgeschichte zu der Klage:
    http://www.thomasknauf.de/ginger/ginger4.html
     
  13. Reinhard

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    Ja.
     
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  14. Borland

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    Also ich habe das mit der Versicherung bereits vor meinem Pedelec Kauf eingeplant, habe nämlich vorher bereits hier von der Möglichkeit gelesen. Ich habe eine 2 mal 30Km Strecke als Arbeitspendler.
    Ich bin die zuvor schon ein paar mal mit dem Biobike gefahren, der Kraft-und Zeitaufwand war mir zu hoch. Also musste ein Pedelec her. Das mir 25km/h nicht ausreichen war schnell klar. Somit habe ich mir dann S-Pedelcecs angeschaut.
    Die haben mir alle nicht gefallen. Ich muss aber auch sagen, dass ich mich in ein spezielles Pedelec schon sehr „verguckt“ habe, dass gab es aber nur als normales Pedelec. Das habe ich mir dann auch gekauft. Habe es dann noch ein wenig gepimmt (Magura MT5, Bumm IQX-E, Jetzt noch die Bumm Hupe etc.).
    Ansonsten sind an dem Rad eh schon sehr gute Komponenten verbaut, XT Schaltung, gute Reifen usw.
    Als Chip dann den von Speedtuning.eu den ich auf 45km/h eingestellt habe.
    Das Rad steht somit einem S-Pedelec in nichts nach. Ganz im Gegenteil... Teuerer als die meisten S-Pedelecs ist es mittlerweile auch noch...

    Versichert dann bei der HUK als 45 km/h Pedelec, ohne Falschangaben gemacht zu haben.

    Also ich kann damit gut leben.


    Grüße

    B.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.10.17
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  15. Borland

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    Ach ja.
    Nach dem ersten Jahr Versicherung bei der HUK hat diese mich vor Versicherungsablauf angeschrieben und an die Möglichkeit der Verlängerung erinnert. Habe ich natürlich angenommen.

    Mittlerweile fahre ich 2 unbenutzte Versicherungskennzeichen in der Satteltasche „spazieren“. Die mach ich natürlich nicht ans Rad, aber das ist ja hier auch ein anderes Thema :p
     
  16. Chrisol

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    Im Personenschadensfall wird sich die Versicherung wohl ohnehin an dir gütlich tun. Die tritt ja nur in Vorleistung.
    Pleite bist du auf jeden Fall.
     
  17. Borland

    Borland

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    Ja ich weis. Es gibt immer was zu meckern Herr Tetzlaff .... Sehr deutsch!
    Aber das kannst Du getrost meine Sorge sein lassen. Meine Frau und ich wir sind Doppelverdiener, haben keine Kinder und verdienen sehr, sehr gut. Das Haus ist seit ein paar Jahren bezahlt, alles ok so weit mit unseren Finanzen.
    Ob ich dann wirklich Pleite bin, keine Ahnung. Meine „Opfer“ sind durch die Versicherung finanziell geschützt. Ich dachte darum geht es?

    Viele Grüße

    B.
     
  18. Chrisol

    Chrisol

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    Genau darum geht es.
     
  19. Flatratte

    Flatratte

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    Genau darum geht es, außerdem natürlich um das Bewußtsein, daß was passieren könnte und zu vorsichtigem Fahren mahnt - was offensichtlich ebenfalls erfüllt ist.(y)

    Gruß
    flatratte
     
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  20. Kolibri

    Kolibri

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    War nicht irgendwo die Rede von einer Maximalhöhe für den Regress (2500,-oder 5000,-), den die Versicherung fordern kann, oder verwechsle ich da was?

    Gruß
    Kolibri
     


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