Green Mover e25 (Go Swissdrive) keine Unterstützung nach Eigenreparatur

Diskutiere Green Mover e25 (Go Swissdrive) keine Unterstützung nach Eigenreparatur im Green Mover Forum im Bereich Nabenmotoren; Hallo Quagmire Noch zum contoller: der könnte den nullwert bei lastfreiheit lernen. Frage wäre wann er sicher sein kann dass nichts am pedal...
S

schraubaer

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Hallo Quagmire

Noch zum contoller: der könnte den nullwert bei lastfreiheit lernen. Frage wäre wann er sicher sein kann dass nichts am pedal zieht und er nicht falsche Werte lernt. Ist die Frage ob da was implementiert ist...

Der Controller ist (bei mir) ein MSP430F2471. Hast du damit Erfahrung bzw. einen passenden debugger? Soweit ich gesehen habe kann bei dem Teil der Programmcode per fuse vor dem Auslesen geschützt werden, was man mit gewisser Wahrscheinlichkeit gemacht hat. Dürfte nicht einfach bis unmöglich sein an die Kalibrierwerte des Drehmomentsensors ranzukommen oder zu verändern.

Ich werde übrigens mit dem bestellten SS495A erstmal Deine Messung wiederholen, wenn bei mir das Feld im Luftspalt in Elastomerneutralstellung nicht auch =0 ist, dann ist die Mechanik defekt, sonst was Anderes.
 
S

schraubaer

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Ich konnte es nicht abwarten, hab also den inneren der 3 Hallsensoren ausgebaut, um die Messung sofort machen zu können:
bei 5V Versorgung hab ich ohne Feld 2,5V Signal. Mit nem Tafelmagnet kriege ich die Werte im vollen Bereich 0..5V ausgesteuert. Am Kommutierungsring auch hohe Pegel teilweise 1..3,5V an anderer Stelle 0,5..4,5V. Im Luftspalt sind es in Neutralstellung im Bereich des toten Spiels 2,45..2,55V. Wen man etwas noddelt stellen sich tatsächlich fast genau 2,5V ein. Am max Anschlag der Pedalkraft sind es etwa 2,75V. Am Rückwärtsanschlag ca. 2,25V. Also relativ symmetrisch. Ausser der recht kleinen nutzbaren Spanne im Arbeitsbereich von 5% (0,2V von 4,5-0,5=4V) unauffällig.
Das Tote Spiel macht dann aber schon 1/4 der max Pedalkraft, das wäre als Ursache plausibel?
Ist die Frage ob die Hänger nahe der Nullstellung mit Schmierung verbessert werden könnten, z.B Silikonöl? Bindet aber vermutlich wieder Schmutz und verschlimmert potentiell...
 
Q

Quagmire

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Hallo schraubaer,

zu deinem Post #19:
Wenn ich bei meinem Motor mit der Hand das Ritzelpaket (Kassette) drehe, hab ich nicht genug Kraft um an den Endanschlag zu kommen. Das geht nur, wenn ich eine Kettenpeitsche zu Hilfe nehme. In die Gegenrichtung habe ich es nie probiert.

Ich werde mal ein bisschen spekulieren:
Ich denke nicht, dass sich die Eigenschaft des Elastomer dahingehend geändert hat, dass jetzt weniger Drehmoment pro Winkeländerung (Verdrehung) notwendig ist. Meine Erfahrung ist eher, dass Gummi im allgemeinen härter und spröder wird.
Deshalb vermute ich, dass die Verbindung zwischen Metall und Elastomer an einer der beiden Verbindungsstellen nicht mehr formschlüssig ist und an dieser Stelle eine Verdrehung entsteht.
Hat jemand hier im Forum schon mal einen GSD soweit zerlegt, dass diese Verbindungsstellen zum Vorschein kamen? Wie sieht die Verbindung aus (Verzahnt, geklebt, ...)?
Wenn es so wäre, dann würde jede Art von Schmiermittel (Silikonöl, ...) das Problem nicht verschärfen.
 Hallo schraubaer,

zu deinem Post #22:

Find ich cool, dass du gleich gemessen hast (y)

Die Werte decken sich mit dem, was ich auch gemessen habe. Ob die Hallsensoren von der Kennlinie magnetische Flussdicht vs. Outputspannung genau gleich sind, kann ich nicht sagen.

Bezüglich Controller, es ist bei mir ein MSP430F2481. Mit dem speziellen Controller habe ich noch nichts gemacht (ausser des Manual zu überfliegen). Ich würde mir den JTAG Adapter von Olimex (MSP430-JTAG) nachbauen oder bestellen (muss ich halt mein alter XP Laptop mit Druckerport wieder rausziehen), wenn ich ein Controllerboard auftreibe. Mit einem funktionierenden Controller mag ich nicht experimentierten, da der Inhalt des Flash ggf. auch schnell weg ist (z.B. Mass-Erase bei falschem Bootloader Password).
 
S

schraubaer

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Hallo Quagmire,

Danke für die Info, gut zu wissen dass es bei Dir ähliche Werte hatte, und Du hast ja jetzt keine Probleme.

Die Verdrehung hab ich mit einem passenden Blechteil im Schraubstock an Stelle des Freilaufs getestet. Nur so konnte ich auch die Gegenrichtung testen. Ich habe am Gehäuse gedreht, was einen ähnlichen Hebel wie die Peitsche haben dürfte, und ich muss schon mit beiden Händen zupacken um an die Anschläge zu kommen.

Dass das Elastomer nur an der Oberfläche haftet kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich glaube sogar, durch den Spalt beobachtet zu haben, dass nicht so ist. Es wäre in der Tat interessant zu wissen wie das Elastomerbauteil "tickt".

Ich werde jetzt erstmal den neuen ss495a einbauen, dann dem motor wieder in betrieb nehmen und testen, ob das Problem mit dem Dauerantrieb auch mit zuvor rückwärts gespanntem Elastomer auftaucht. Wenn das hilft, probiere ich vielleicht mal ein wenig öl. Das wird aber alles noch eine Woche liegen müssen...

Mein Motor ist von ca. 2012, dann hast Du vmtl einen neueren, wenn ein anderer Controller drin ist. Evtl bekommst Du mein Problem dann später auch noch;(

Falls die fuse nicht blown wäre, könnte man nicht auch risikoloser per Jtag oder spybywire draufgehen(?)

An dieser Stelle übrigens noch ein dickes Dankeschön für Deine hilfreichen Inputs!
 
G

Gast001

deine Einschätzung bezüglich der Funktion des Magnetring innen teile ich. Im Bild von Thomas Luckow im Beitrag #8 sieht man die drei Hallsensoren. Die zwei äusseren sind m.E. für die Kommutierung (Ansteuerung der Spulen), der innere (näher zur Achse) für den Drehmomentsensor zuständig.
Die 2 halls neben einander versetzt um 5Grad ,sind die für den drehmomend
Der 1 hall überhalb ,zeigt position und drehzahl an
Hallo schraubaer,


Zur Funktion des Drehmomentsensor:
Es gibt eine Masterarbeit, in der unter anderem der Drehmomentsensor des GSD untersucht wird:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwjOkuPs2PnfAhVEUlAKHZFcCLEQFjACegQIChAC&url=http://bme.lth.se/fileadmin/biomedicalengineering/Examensarbeten/1408_Helander_art.pdf&usg=AOvVaw2QOJbn0rqzuRvfCuAZ-pq6

In Figure 4.5 wird die magnetische Flussdichte im Luftspalt des Drehmomentsensor dargestellt. (die Werte sind nur qualitativ, der der Student keine Infos über Material der Magnet und des Stahl hatte). Man sieht, dass sich die Flussdichte im Luftspalt abhängig von der Verdrehung den Sensorinnenteil gegen das Gehäuse (Verdrehung des Gummiteil) ändert. Nach 18 Grad Verdrehung wiederholt sich die Kurve wieder (360/40Magnete/2Pole). Ich vermute, dass der Sensor nur die ersten 4,5 Grad davon nutzt weil ansonsten die Position nicht mehr eindeutig aus der Flussdichte ermittelt werden kann.

In Figure 4.6 sieht man, was der Hallsensor misst: eine Flussdichte in Abhängigkeit von der Verdrehung des Gummiteil, der sich durch die Drehung des Rad nicht ändert. (Schon clever gemacht).

Nun zum Hallsensor:
Das Datenblatt verrät, dass der Sensor magnetische Flussdichte mit positivem und negativem Vorzeichen ratiometrisch misst. Rationmetrisch heisst, dass die Ausgangsspannung auch von der Versorgungsspannung abhängt. Beispiel:
Flussdichte = 0 T, Versorgungsspannung Hallsensor = 5V -> Ausgangsspannung = 2,5V
Flussdichte = 640 mT, Versorgungsspannung Hallsensor = 5V -> Ausgangsspannung = 4,5V
Flussdichte = -640 mT, Versorgungsspannung Hallsensor = 5V -> Ausgangsspannung = 0,5V

Alles zusammen:
Aus meiner Sicht könnte die Unterstützung ohne Pedalkraft zwei Ursachen haben:
1. Der Sensor kehrt nicht mehr in die Ruhelage zurück, der Hallsensor sieht immer eine Flussdichte > 0 und der Controller intepretiert das als Pedalkraft.
2. Der Offset des Hallsensor im Controller passt nicht mehr zum tatsächlichen Offset (warum auch immer)

Aus meiner Sicht macht eine Positionsänderung des Hallsensor wenig Sinn, da sich damit nur die absolut gemessene Flussdichte ändern würde. An der Nulllage und am Vorzeichen ändert sich nichts. Im schlimmsten Fall wird der gar nicht mehr unterstützen.

Ich hatte mir bei Reichelt einen Hallsensor bestellt und damit bei offenem Gehäuse die Flussdichte vermessen (Hallsensor mit Netzteil versorgen und Ausgangsspannung mit Multimeter messen). Ich denke im ersten Schritt wäre es wichtig herauszufinden, ob die Mechanik (Ruhelage des Sensor) oder die Elektronik das Problem ist.
 Sorry, der Link oben war nicht der richtige:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwjOkuPs2PnfAhVEUlAKHZFcCLEQFjABegQIABAC&url=http://lup.lub.lu.se/student-papers/record/5044786/file/5044800.pdf&usg=AOvVaw0hm2FU7FgSPTxD9c6V9-ko
Und das erklärt alles !
Vielen dank für die ganze Arbeit @ Quagmire
 
P

pkmuki

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Hallo zusammen an die Schrauber, @Quagmire, @schraubaer, @Gast001

wir haben zwei Pedelecs mit GSD aus 2013/14 mit dem alten kabelgebundenen Display.
Bei einen (mit Tauschmotor) ist die mom. Stromaufnahme ca. doppelt so hoch wie beim anderen. Dementsprechend ist die Reichweite geringer. Eine Umstellung von "Tour" auf "Eco" und der Vorwärtsbeschleunigung auf 93 % brachte keine Verbesserung.
Sonst gibt es nichts auszusetzen.
Weiß von euch jemand mehr dazu?

@rudiselent
Hattest du mit der Motorkalibrierung Erfolg und wenn ja, bei welchen Kosten?

Danke schon mal an alle und bleibt gesund!
 
Q

Quagmire

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Hallo pkmuki,

mit mom. Stromaufnahme meinst du den im Display angezeigten Strom, korrekt? Wie ist es mit der durchschnittlichen Stromaufnahme, wie groß ist hier der Unterschied? Werden die Motoren bei etwa gleicher Belastung unterschiedlich warm? Gibt es Unterschiede, wenn man ohne Unterstützung und hochgehobenen Hinterrad kurbelt? Wie alt ist der Ersatzmotor, bzw. wieviel km gelaufen?

Ich denke im ersten Schritt müsste man versuchen herauszufinden, ob es ein mechanisches oder elektrisches Problem ist. Falls es an der Steuerung liegt, müsste ein schlechterer Wirkungsgrad auf jeden Fall zu einer höheren Motortemperatur führen.
 
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pkmuki

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Hallo Quagmire,

ja korrekt, auch der Durchschnittsverbrauch ist ca. die Hälfte. Die Wärmeentwicklung habe ich auf dem kurzen Stück nicht verglichen. Physikalisch dürfte die Energie jedoch zu Wärme werden. Zum Ersatzmotor kann ich nur das Baujahr von 2011 grob erkennen.
Heute beide Räder verglichen bei Stufe 5.
Das Problemrad läuft mit abgehobenem Hinterrad bei kurzem Druck aufs Pedal los und stoppt nicht mehr. In Stufe 3 eiert der Antrieb, wird langsamer, dann wieder schneller usw. und in Stufe 2 hält er an.
Das gleiche war beim ersten Motor schon ab Stufe 1, weswegen es angeblich nach einem Aufschaltversuch mit Wermelskirchen einen vermutlich gebrauchten Ersatzmotor gab. Dabei wurde aber der Bremskontakt der Reku demontiert, damit das Rad fahrbar wurde.
Es sieht so aus, als würde der Drehmomentsensor funktionieren, aber der Nullpunkt verschoben sein.
Beim Gut-Rad muss ich länger Druck ausüben, bevor in Stufe 5 die Unterstützung kommt.
So was meinst du, besteht da noch Hoffnung mit kalibrieren?
 
Q

Quagmire

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Hallo pkmuki,

wenn der Antrieb von selber läuft, dann passt was mit dem Drehmomentsensor nicht.
Das kann ein mechanisches Problem sein (Elastomer gerissen oder Lager fest), dass dazu führt dass der Drehmomentsensor nicht mehr von selbst in die Ruhelage zurückkehrt. Hier hilft kalibrieren nicht oder nur kurzzeitig.

Theoretisch könnte auch die Nulllage des Drehmomentsensor bei deinem Austauschmotor nicht korrekt gelernt sein. Hier würde kalibieren helfen.

Das Kalibrieren kann jeder Händler mit dem entsprechenden Servicetool machen. Wenn die Kalibrierroutine aber mit einem Fehler abbricht, dann ist der Motor auch mit dem Servicetool nicht mehr zu aktivieren. In diesem Fall hilft dann nur noch der GSD Service oder ggf. ein gewerbliches Mitglied (@brako ) hier aus dem Forum.

Kannst du mit ein paar Sätzen den Hergang mit dem Tauschmotor beschreiben? Lief das über einen Händler? Hört sich für mich seltsam an, dass der Rekuschalter ausgebaut werden muss, damit der Antrieb funktioniert!? Wie war das Verhalten, wenn der Rekuschalter dran war?

Welches Display hast du denn genau? Dieses hier, oder das EVO Display?


GSD_Display.jpg
 
P

pkmuki

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Ja genau dieses Display (ohne ANT+).
Mit dem Tauschmotor durch einen anderen ZEG Händler war zunächst alles normal. Nach kurzer Zeit ging die Reku-Vorwahl am Display nicht mehr weg.
Dann hat dieser Händler empfohlen den Reku-Schalter zu demontieren, gab vermutlich Dauerkontakt.
Ich nehme aber an, dass der Tauschmotor nicht neu und schon den beschriebenen Fehler hatte was sich nicht gezeigt hat, weil nur in Stufe 1 oder 2 und damals noch mit "Tour"- Einstellung gefahren wurde.
Ich habe brako schon kontaktiert und werde ihm nächste Woche das Hinterrad zuschicken. Ich brauche nur noch eine geeignete Umverpackung.

Hast du beruflich mit SW-HW-Entwicklung zu tun, da du dich offensichtlich gut mit Controller auskennst?
Ich bin nur Hobby-Bastler und habe sonst mit deutlich größeren variablen Antrieben zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Quagmire

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Hallo pkmuki,

halt uns bitte auf dem Laufenden, wie es mit deinem Motor weitergeht.

Ich habe beruflich lange Zeit Embedded SW im Automobilbereich programmiert, unter anderem auch DC-AC-Umrichter für elektrische Traktionsantriebe in Elektroautos. Leider gibt es vom Go Swiss Motor quasi keine technischen Unterlagen, was eine Fehlerdiagnose sehr schwer bis unmöglich macht. Ich habe meinen Motor für die Reperatur zerlegt und die HW hinsichtlich der verwendeten Sensoren analysiert, die SW ist leider nicht mit vertretbarem Aufwand aus dem Controller auszulesen. Mein Motor läuft seit der Reperatur ohne Probleme und ich hoffe das der Drehmomentsensor lange durchhält...
 
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pkmuki

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Hallo Quagmire,

das Hinterrad ist jetzt seit 6 Wochen leider immer noch bei brako. Ein Grund ist sicherlich die Wiederaufnahme des Verkaufs von Fahrrädern nach dem Lockdown und den Mobililitätseinschränkungen, wobei viele auf ihren alten (reparaturbedürftigen) Drahtesel oder was Neues setzen, um von zu Hause wegzukommen.
Nach kurzer Zeit konnte brako meinen Fehler bestätigen. Er konnte auch den Antrieb kalibrieren, jedoch ohne Besserung.
Folglich soll ich jetzt eine neue rechte Gehäusehälfte mit Drehmomentsensor (Elektronik) bekommen.
Ich hoffe, dass das Hinterrad bis zum nächsten Wochenende wieder bei mir ist.

Sehr interessant was du früher gemacht hast. Hast du aktuell immer noch mit Programmierung zu tun, vielleicht mit Bussystemen (CAN, LIN) und/oder Android Apps, Bluetooth?
Grund: Ich fahre gerade mit dem nunmehr fast alleinigen Directdrive-Konkurrenten von GSD, dem Alber neodrives System.
 
Q

Quagmire

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Hallo pkmuki,

ok, dann hoffen wir mal das dein Motor bald kommt und dann wieder einwandfrei funktioniert.

Bezüglich CAN, LIN und co: Mit CAN habe ich schon extrem viel gemacht. LIN kenne ich vom Prinzip, habe aber nie selber SW dafür geschrieben. Android/IOS Apps habe ich noch nie gemacht, reizt mich auch nicht.
 
P

pkmuki

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Hallo Quagmire,

nach fast 8 Wo. habe ich das Hinterrad zurück und alles läuft wunderbar bei minimierter Stromaufnahme im Verhältnis zu vorher.
Wie in deinem Post #18 richtig vermutet, ist der magnetoelastische Drehmomentsensor in die rechte Alu-Gehäuseschale eingeklebt.
Ein Ausschlagen führt in der Regel zu dessen Zerstörung.
Die Halbschale gibt es noch bei GSD z.B. über Brako.
Es folgt die Kalibrierung und ggf. ein Firmwareupdate mit/ohne Anpassung der Kundenparameter.
Fazit: Ein erfolgreicher Selbstaustausch ist quasi ausgeschlossen.
 
M

mark5513

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Hallo pkmuki, ich habe vermutlich ebenfalls ein Problem mit meinem Drehmomentsensor meines GSD Motors (verbaut in Bulls Green Mover E45). Ich habe mir bereits die Händlersoftware + Adapterkabel besorgt und dort nachgesehen (eigentlich, um die Unterstützung des Motors anzuheben - zu Lasten der Reichweite, ich weiß ;-) . Mit der Software kann man auch den Sensor "prüfen", was sich lediglich in einem grünen Balken als Ausschlag darstellt. Hier habe ich zumindet gesehen, dass der Balken bei leichtem Druck auf den Pedalarm etwas ausschlägt. Mein Problem ist eher, dass die Unterstützung im unteren Lastbereich immer nur schubweise erfolgt (ca. 1/2 Sekundentakt), was ziemlich lästig sein kann. Gebe ich ordentlich Kraft beim Fahren, tritt der Effekt augenscheinlich nicht auf (oder ist so schnell hintereinander, dass ich es nicht merke).
Trotzdem würde ich dies gern reparieren lassen (auch wenns nicht total eilig ist). Daher meine Frage: Was hast du bei brako für deine Reparatur bezahlt ? Mit 8 Wochen Ausfall könnte ich in den Wintermonaten gut umgehen ;-), da ich eher ein Schönwetterfahrer bin.
 
R

rudiselent

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Hallo zusammen, ich hatte den Motor zurückgekriegt, war leider nicht zu reparieren. Ich habe dann den Kontroller ausgebatut und die 3 Phasen rausgeführt. Dann habe ich einen KT-Kontroller mit Display und Phas-Sensor angeschlossen. Funktioniert. Das Ansprechverhalten ist zwar nicht mehr so direkt, aber dafür kann ich auch über 25 KMH fahren. Und ich habe freie Akkuwahl.
 
B

Belgarda

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Ort
westliches Ruhrgebiet
Details E-Antrieb
GoSwissdrive, Bulls Green Mover E45
Mit der Software kann man auch den Sensor "prüfen", was sich lediglich in einem grünen Balken als Ausschlag darstellt. Hier habe ich zumindet gesehen, dass der Balken bei leichtem Druck auf den Pedalarm etwas ausschlägt. Mein Problem ist eher, dass die Unterstützung im unteren Lastbereich immer nur schubweise erfolgt (ca. 1/2 Sekundentakt), was ziemlich lästig sein kann. Gebe ich ordentlich Kraft beim Fahren, tritt der Effekt augenscheinlich nicht auf (oder ist so schnell hintereinander, dass ich es nicht merke).
Moin,
ich gehe davon aus, dass Du es mit der "einfachen Green Mover Servicetool Digital"-Software getestet hast. Wenn Du Dir das Serviceprotokoll ausdruckst, bekommst Du zumindest auch den Wert vom Drehmomentsensor als Hexadezimalzahl ausgegeben:
--> z.B. 0x07E6=2022
--> Bei einem relativ neuen Motor beträgt der DMS ca 2000, bei einem älteren DMS schon gerne auch mal 2050.
Ist der DMS Wert zu groß, kann es sein, dass die Neukalibrierung nicht mehr hinhaut.

Je nachdem wo Du herkommst, gibt es ja evtl. ein Forumsmitglied aus der Nähe, welches eine Kalibrierung durchführen könnte :)
 
M

moettn

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Hallo zusammen,

ich bin neu hier und möchte euch gerne um Rat fragen. Ich mache keinen neuen Thread auf, weil es hier vielleicht hereinpasst:
Mein Schwiegervater hat ein Pedelec mit Go Swissdrive-Motor (Modell 2015, Bikebus, Rosenberger-Stecker, Evo-Display, X12-Steckachse), bei dem die Innenverzahnung des Freilaufs verschlissen war, so dass die Sperrklinken durchrutschten. Der Handler liegt mit Ortlinghaus überquer und kann ihm nicht helfen. So habe ich das gute Stück erstmal geerbt und soll mich drum kümmern.
Nun habe ich mir auf Ebay Kleinanzeigen für kleines Geld einen Green Mover-(Go Swissdrive)-Motor mit Schraubachse gekauft. Die Maße des Drehmomentsensors von Green Mover und Go Swissdrive schienen mir identisch zu sein. Hier habe ich bis auf den Lagertausch wegen des anderen Achsdurchmessers nichts verändert. Nach Lagertausch konnte ich komplette rechte Gehäusehälfte (samt Innenverzahnung und Drehmomentsensor) in den Go Swissdrive-Motor einbauen. Dummerweise hatte ich auch den Stator-Magneten des Go Swissdrive zeitweise entfernt und "irgendwie" wieder in das linke Gehäuse eingebaut. Ansonsten habe ich an der Elektrik nichts gemacht, m.W. auch die Hallsensoren nicht verbogen.
Nun ist alles wieder zusammengebaut, eingespeicht und zentriert. Ein zeitweiliger Fehler "C64 - Verkabelung prüfen" ist nach Reinigen der Steckverbindungen verschwunden. Die Sperrklinken greifen wieder, als "Biobike" läufts tiptop.
Nur: Statt zu unterstützen, bremst der Motor nun. Die Leistungsangaben von > 400 W bei Handbetätigung scheinen mir eher Wunschvorstellung zu sein ;). Die Geschwindigkeitsangaben wirken plausibel.
Was habe ich falsch gemacht? M.E. besteht ein Problem mit dem Drehmomentsensor. Passt die Position der Hallsensoren doch nicht zum Tauschgehäuse? Was kann ich noch tun?
Für Tipps wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße

Martin
 
M

moettn

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Moin, danke für die Antwort! Ich wohne in Erlangen - wäre da zufällig jemand im "erreichbaren" Umfeld ;)?
 
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