Grace Easy S Umbau 48V 13S3P zu 36V 10S4P?

Diskutiere Grace Easy S Umbau 48V 13S3P zu 36V 10S4P? im BionX Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Was halten die BionX-Experten (@eichensven @cephalotus @Empathiker etc.) von der Idee, einen meiner beiden Grace Easy S Rahmen-Akkus von 13S3P 48V...
mawadre

mawadre

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Was halten die BionX-Experten (@eichensven @cephalotus @Empathiker etc.) von der Idee, einen meiner beiden Grace Easy S Rahmen-Akkus von 13S3P 48V auf 10S4P 36V umzubauen? das wären 40 statt 39 Zellen, ich müsste ein 36V BMS füt den Akku besorgen und die Höchstgeschwindigkeit wäre wohl nicht mehr 41 kmh sondern 38. Aber nach allem was ich lese, sollte doch eigentlich immer noch alles kompatibel sein und 4p wäre besser als 3p für das Easy S und die "bis zu 1400 W/ 30A" Rakete geeignet?

Alternativ hatte ich überlegt, an Stelle des BMS die 13 zusätzlichen Zellen für 4P statt 3P unterzubringen. Das BMS müsste dann in ein extra wasserdichtes Kästchen zwischen Schutzblech und Satelrohr.
 
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riverhopper

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Alternativ hatte ich überlegt, an Stelle des BMS die 13 zusätzlichen Zellen für 4P statt 3P unterzubringen. Das BMS müsste dann in ein extra wasserdichtes Kästchen zwischen Schutzblech und Satelrohr.
das 48V BMS benötigt div. Anschlüsse (2 x 48 V Batterie-Eingang, 2 x 48V Motor-Verbindung, ca. 14 Balancer-Leitungen, ca. 4 Temp-Sensoren, 24V Eingang Ladegerät)
das ist "logistisch" eine Herausforderung.

meine Empfehlung: im Bedarfsfall einen Range-Extender-Akku parallel schalten (zum Motor hin zusätzlich ein Y-Kabel verwenden).
 
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eichensven

eichensven

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Hallo @mawadre,
ich weiß jetzt nicht, was du damit bezwecken willst.
Wenn es um höhere Reichweite und weniger anfällige Electronic geht dann ist die Entscheidung OK.
Aber in Bezug auf Geschwindigkeit wirst du stärkere Einbußen hinnehmen müssen. Es ist ein Unterschied ob man mit 36 V oder 48 V fährt-besonders im S-Ped.
Ich würde dir raten, den Akku neu mit 13s3p und mit der Samsung 30Q zu bestücken- @Jomar59 hat damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Hier nochmal der Unterschied verschiedener Motoren zu verschiedenen Spannungen betreffs Max-Geschwindigkeit aus einem anderen Thread:
"Dementsprechend dreht zum Bsp. bei meinen 28er das angehobene Hinterrad ohne Last offen:

250Watt HT......36Volt.....32,5km/h
250Watt SL.......36Volt.....36,5km/h
500Watt HS.......36Volt.....53km/h
250Watt D.........36Volt......39km/h

250Watt HT......48Volt.....43,5km/h
250Watt SL.......48Volt.....48,5km/h
500Watt HS.......48Volt.....71km/h
250Watt D.........48Volt......52km/h.

Damit wäre bei max. 53Volt mit einem 500Hs
ohne Last 78km/h möglich."
 
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mawadre

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meine Empfehlung: im Bedarfsfall einen Range-Extender-Akku parallel schalten (zum Motor hin zusätzlich ein Y-Kabel verwenden).
Ja, der Range-Extender wird mir immer wieder empfohlen. Ich bin mir nur leider recht sicher, dass das Gefummel mit der Reihenfolge des An- und Abschaltens, auf gleiche Spannung laden, zweites anderes Netzteil, extra balancieren und und und als für mich und meinen (oft stressigen) Alltag nicht als geeignet empfinde. Bin keine Maschine und unter Stress passiert mir schnell mal eine Verwechselung oder geht etwas vergessen. (deswegen bin ich übrigens auch nicht Herzchirurg oder Verkehrspilot von Beruf). Aber die erste Idee
einen meiner beiden Grace Easy S Rahmen-Akkus von 13S3P 48V auf 10S4P 36V umzubauen? das wären 40 statt 39 Zellen, ich müsste ein 36V BMS füt den Akku besorgen und die Höchstgeschwindigkeit wäre wohl nicht mehr 41 kmh sondern 38.
hätte die Qualität zum Plug&Play für mich. Zwar die selbe Anzahl Zellen (gut 40 statt 39) aber das Problem der fürs S-Pedelec zu geringen Zellenanzahl von 3P wäre damit "um 33%" verringert/verbessert. Dafür nur noch 32 kmh statt 40 kmh wäre denkbar.
ich weiß jetzt nicht, was du damit bezwecken willst.
Wenn es um höhere Reichweite und weniger anfällige Electronic geht dann ist die Entscheidung OK.
Ja, mehr Reichweite ohne den Extender-Nerv / die Gefahr, dass ich da was in der Eile / Hektik vergesse / falsch bediene und mir das System schrotte verspreche ich mir. Aber ist bisher nur eine Idee. Das schnelle Arbeitspendeln mag ich auch sehr.
 
ebion

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Ja, der Range-Extender wird mir immer wieder empfohlen. Ich bin mir nur leider recht sicher, dass das Gefummel mit der Reihenfolge des An- und Abschaltens, auf gleiche Spannung laden, zweites anderes Netzteil, extra balancieren und und und als für mich und meinen (oft stressigen) Alltag nicht als geeignet empfinde. Bin keine Maschine und unter Stress passiert mir schnell mal eine Verwechselung oder geht etwas vergessen. (deswegen bin ich übrigens auch nicht Herzchirurg oder Verkehrspilot von Beruf).
Der Energieunterschied 13s/3p zu 10s/4p ist zu gering (40/39=+2,5%). Die geringere Spannung reduziert die Möglichkeit über mittlerer Strecken die Leistung/Geschwindigkeit voll zu nutzen. Die dynamischen Verluste im Umrichter DC-3Phasen sind etwas geringer aber wahrscheinlich weiterhin dominiert durch MOSFET: Ron+Treiber.

Ich hatte eine weitere Idee zum Extender:

Opfern des Lichtanschluss um vom am BMS angeschlossenen Hauptakku eine Ladeleitung zum Extenderakku zu führen. Die muss dann über eine Sicherung gegen Verkabelungsschäden und einen Strombegrenzer, im einfachsten Fall ein Widerstand, gegen große Querströme geschützt werden. Wenn das System gestartet wird und das BMS über die niederohmigen MOSFETs den Motor anschaltet fliessen zu große Querströme. Also den Extender-Akku über den Motoranschluss entladen aber über das BMS laden. Für den mechanischen Komfort sorgt dann der geopferte Lichtanschluss.

Mein Lichtausgang ist gestern gestorben oder fehlkonfiguriert was ich im Moment nicht lösen kann. Extender wird für mich wichtig. 40km+250Hm.

Edit: Man sollte dann im Extender-Akku die Differenzspannung der Ladeleitung mit zwei Dioden signalisieren. Entweder ist die Extender- oder Hauptakkuspannung höher. Das wäre die letzte Warnung vor dem Konsolen-Einschaltknopf. Nicht perfekt mh. ja aber besser a..
 
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mawadre

mawadre

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Der Energieunterschied 13s/3p zu 10s/4p ist zu gering (40/39=+2,5%).
Mir geht es gar nicht um ein "Mehr an Energie" sondern darum, die enthaltene Energie (hoffentlich/vielleicht) besser ausnutzen zu können, weil der Spannungs-Drop wegen 30A am Akku saugenden Motor um 1/3 weniger dramatisch ausfällt und damit das konservative BMS (3V Abschaltung statt 2.5 Volt laut Zellenspezifikation) den Akku länger laufen lässt. Aber vielleicht habe ich das auch alles nicht so richtig verstanden...
 
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riverhopper

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Der Energieunterschied 13s/3p zu 10s/4p ist zu gering (40/39=+2,5%). Die geringere Spannung reduziert die Möglichkeit über mittlerer Strecken die Leistung/Geschwindigkeit voll zu nutzen. Die dynamischen Verluste im Umrichter DC-3Phasen sind etwas geringer aber wahrscheinlich weiterhin dominiert durch MOSFET: Ron+Treiber.
das ist plausibel;
gibt es eine "quantitative" Aussage (idealerweise auf Erfahrungswerte basierend) wie groß der Reichweitengewinn ist, wenn man das Motor-Controller-System bei gleicher Belastung mit 37V-Akku (10S4p) statt 48V-Akku (13S3P) betreibt ?
 
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Allwetterbiker

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Sorry, aber die Idee halte ich für untauglich. Willst du das selber machen? Die Bionx BMS sind rar und teuer. Dagegen ist ein Extender Kindergeburtstag. Kannst du den Akku am Rad laden? Dann kannst du den Extender direkt anschliessen und gleich mitladen. Falls dies nicht möglich ist, musst du halt eine Routine mit dem Extender entwicklen. Mach ich auch so. Wenn du mal etwas falsch machst, dann geht das System auch nicht gleich über die Wupper.
 
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epower

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Ja, mehr Reichweite ohne den Extender-Nerv / die Gefahr, dass ich da was in der Eile / Hektik vergesse / falsch bediene und mir das System schrotte verspreche ich mir.
Mein 4P-Extender ist in einer Dreiecksrahmentasche und parallel zum 3P-Originalakku angeschlossen. Er wird bisher immer mit diesem über Nacht mit dem Originalladegerät geladen. Dauert halt länger, bis der Gesamtakku voll ist, aber die Nacht ist lang genug ...
Bisher mit dem Extender keinerlei Probleme, nur sehr, sehr viel mehr Fahrspaß und Alltagstauglichkeit.
 
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riverhopper

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Mein 4P-Extender ist in einer Dreiecksrahmentasche und parallel zum 3P-Originalakku angeschlossen.
klingt gut!
könntest Du Bitte ein Bild von Grace-Easy mit Dreiecksrahmentasche 13S4P posten;
dies wäre toll!
 
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oskar97

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Ich wüsste nicht, was an dem Betrieb mit einem am Motorkabel angeschlossenen Extender so kompliziert sein soll.
Originalakku und Extender lädt man getrennt, wenn der Extender ein BMS hat, ist ein extra Balancing nicht nötig und wenn man das Ladegerät für den Extender so wählt, dass beide Akkus gleich schnell geladen werden, kann man beim Zusammenschließen sicher sein, dass die Spannung annähernd gleich ist. Im Zweifelsfall halt vorher kurz checken.
Ich mach das mit zwei Bikes seit über 4 Jahren so. Klappt problemlos.
Aber die Variante, den Extender an den Akku anzuschließen ist natürlich auch nicht schlecht und absolut idiotensicher.
Nur die lange Ladezeit sehe ich als Nachteil.
Werden die angeschlossenen Zellen dann eigentlich über das BMS des Hauptakkus gebalanced oder wie funktioniert das?
 
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jm1374

jm1374

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Werden die angeschlossenen Zellen dann eigentlich über das BMS des Hauptakkus gebalanced oder wie funktioniert das?
Nein. Das BMS hat keine Verbindung zu den Zellen im Extenderakku. Entweder hat der ein eigenes BMS oder wenigstens einen Balanceranschluss um einen Modellbaulader mit Balancerfunktion anzuschliessen.

Den Umbau von 13s auf 10s finde ich auch nicht zielführend. Einen Extenderakku anzuschliessen und dauerhaft zu betreiben, ist kein Hexenwerk und auch für verpeilte Personen händelbar. Man entwickelt da ziemlich schnell eine Routine in den Handgriffen. Wenn es geht, lässt man beide Akkus immer verbunden und lädt sie zusammen. Dann kann am wenigsten schief gehen.
 
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riverhopper

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Betrieb mit einem am Motorkabel angeschlossenen Extender
vorab, aus Zeitgründen habe ich (noch) nicht durch die vielen Threads hier im Forum zum Thema "Extender am Motorkabel" lesen können;
nur um sicher zu sein:
der Anwendungsbereich bezieht sich hier auf Langstrecken; bei Kurzstrecken wird Extender demontiert;
Anschluss des Extenders erfolgt "Offline", d.h. wenn der Hauptakku zur Neige geht, wird System am G2 runterfahren und das Motorkabel vom Hauptakku auf Extenderakku umgesteckt, einschalten;
alles funktioniert;
Vorteile "Extender am Motorkabel" gegenüber "Extender am Hauptakku":
o keine Eingriffe am Orginal-Akku, es muß kein Verbindungskabel am Hauptakku herausgeführt werden.
o keine Umkonfiguration (TC und BI) der CAN-Bus Parameter für Akku-Kapazität und Reku-Ströme
o Gewichtsvorteil, da Extender nur im Bedarfsfall dazugehängt wird.
Nachteile:
o die Akkuanzeige im G2 ist (sinnigerweise) unstimmig
o die Rekuperationsströme gehen am BMS vorbei "ungefiltert" in den Extender-Akku;

Habe ich etwas (Vorteil, Nachteil) vergessen ?
kann man den Hauptakku auch Online ("bei laufendem System (G2 ON)", jedoch stillstehendem Pedelec) durch Abziehen des Akkustromkabels (BAAS-Stecker) am Motor und Anstecken des Stromkabel des Extenders am Motor anstecken ? oder gibt es da Probleme ?
 
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oskar97

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Den Extender schliesst man ausschliesslich zu Beginn der Fahrt bei eingeschaltetem System an, beim Abstöpseln ist es egal. Beim Abstellen des Bikes und Ausschalten des Systems kann der Akku angesteckt bleiben.
Die Rekuströme teilen sich auf die zwei Akkus auf.
Kann man den Hauptakku auch Online ("bei laufendem System (G2 ON)", jedoch stillstehendem Pedelec) durch Abziehen des Akkustromkabels (BAAS-Stecker) am Motor und Anstecken des Stromkabel des Extenders am Motor anstecken ? oder gibt es da Probleme ?
Nein, das funktioniert nicht.
Der Extender wird immer über ein extra am Motorstecker eingeschleiftes Kabel parallel angeschlossen.
https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/kabel-für-extenderakku-u-y-ladekabel-wer-lötet-es-mir-zusammen.28240/page-4
 
eichensven

eichensven

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vorab, aus Zeitgründen habe ich (noch) nicht durch die vielen Threads hier im Forum zum Thema "Extender am Motorkabel" lesen können;
Hallo @riverhopper ,
du hast es mit dem Extender am Motorkabel noch nicht richtig verstanden. "Extender am Motorkabel" bedeutet Hauptakku und Extenderakku bei gleicher Spannungslage im eingeschaltetem System zu verbinden und gemeinsam zu nutzen.
Die von beschriebene Anwendung geht eher in die Richtung würde aber nach deiner Beschreibung nicht funktionieren.
 
mawadre

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Vielleicht hat jemand eine Skizze vom Gesamtsystem gemacht?
 
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riverhopper

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Die von beschriebene Anwendung geht eher in die Richtung würde aber nach deiner Beschreibung nicht funktionieren.
@eichensven: Danke! ich habe den Fehler in der Beschreibung #16 gefunden:
-Plusleitung zwischen Motor und Akku trennen und Extenderakkuplus mit Motorplus verbinden
-Minusleitung des Extenderakkus in Minusleitung Akku-Motor einschleifen(vorsicht-blitzt)
-System anschalten-fahren
es fehlt "Common Ground", d.h. die Minusleitungen von Motor-Kabel (bzw. Zusatzakku) ist mit Minusleitung des System-Akku zu verbinden.
 
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