Genesis oder KTM? - zum täglichen Pendeln und fürs WE

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Hallo miteinander!

Ich bin auf der Suche nach einem e-Bike für den täglichen Arbeitsweg (in der Großstadt mit Straßenbahnschienen, bei jedem Wetter) und gelegentliche Wochenendausflüge in die Botanik (Feldwege, Steigungen, aber keine Downhill-Ambitionen).

Die Woche war ich beim nahe gelegenen Intersport und hab mir angeschaut, was es so gibt... der Verkäufer hat mir im Wesentlichen 3 Optionen vorgeschlagen (bzw. gibt es derzeit dort nicht mehr :D).

Ich dachte, ich frage einmal, ob jemand von euch Experten eine Meinung zu einem oder mehreren der Räder hat.

1. GENESIS E-Cross 1.0 PT E (siehe hier, hoffe solche Links sind erlaubt)

Ist laut Verkäufer die Eigenmarke von Intersport, wird angeblich von KTM in Oberösterreich produziert. Ob das stimmt, bezweifle ich, nachdem am Rahmen ein "Made in Czechia"-Sticker prangte, aber das ist mir egal. Sie hatten es lagernd, bin eine Runde Probe gefahren, war gut, allerdings etwas starke Vibrationen vom Motor, aber vielleicht lag das an den platten Reifen...). Auch den vorderen Rahmenteil mit dem Akku fand ich etwas dick, aber das ist wohl Standard (oder?).

Preis: EUR 2700 inkl. Gepäckträger.

Zwei andere preislich höhere Räder wären ebenfalls lieferbar:

2. KTM Macina Pro Cross 625 (siehe hier), EUR 3200 inkl. Gepäckträger und weiterem Equipment für die City

3. KTM Macina Cross 610, EUR 3600 Preisvorschlag inkl. Gepäckträger und weiterem Equipment für die City

Da ich das Rad über die Firma kaufe, spare ich mir die Umsatzsteuer, d.h. die Nettopreise sind EUR 2250, EUR 2660 bzw. EUR 3000. Die Preisunterschiede sind somit etwas geringer.

Meinung des Verkäufers: Die beiden teureren Räder haben zT bessere Komponenten und einen stärkeren Akku (625 statt 500 Wh). Vor allem zahlt man aber bei KTM den Namen mit :)

Der Motor sei bei allen dreien gleich. Was mich aber auch etwas verwirrt hat: Laut Internet bietet der Bosch Performance Line CX Gen 4 bis zu 85 nm. Laut Verkäufer hat der Motor 65 nm. Kann aber gut sein, dass der Herr halt einfach mehr Verkäufer als Techniker war...

Außerdem seien die KTM-Räder beim Akku etwas schlanker. Wobei die für mich auf den Bildern ziemlich gleich dick ausschauen. Vielleicht weiß da jemand hier mehr?

Meine Anforderungen: Marke ist mir relativ egal. Die Verarbeitung sollte halt stimmen. Gibt es da Erfahrungen mit Genesis? Die Reichweite ist auch sekundär, weil ich ja v.a. täglich in die Arbeit fahre (je 6 km hin und retour) und nur vielleicht am WE größere Touren unternehme... aber wohl auch nicht zu oft, da wir ein kleines Kind haben 🙃 also wohl jedenfalls nix mit mehr als die angegebenen 90 km Reichweite für den kleineren Akku.

Die Diebstahl-Gefahr ist sicher hier in Wien real, aber ich würde mir die angebotene Versicherung inkl. Diebstahlschutz dazunehmen. Daheim und in der Arbeit steht das Rad relativ sicher.

Würde mich freuen, Eure Meinungen zu hören.

Danke und lg
Walter
 
hadizet

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Schon wegen des zeitgemäßen 625er Akkus würde ich zu einem der beiden KTM greifen.
 
camper510

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3 Pedelecs. 1 Front, 1 Heck, 1 Mitte. 14A, 43,2V.
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Zeitgemäß = aktueller technischer Stand. Und das ist derzeit der 625er Akku fürs Pedelec
 
comund

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Ich fahre auch ein KTM von 2021, nach mehr als 3000Km kann ich KTM sehr empfehlen. Nur solltest Du kein Rad ohne Schutzbleche kaufen, schon nach einem Regen siehst Du wie ein Streuselkuchen aus :sneaky:. Aber an sich bin ich mit KTM und dem 625W AKKu sehr zufrieden. Auch wenn es etwas mehr kostet, das zahlt sich mit zunehmenden Kilometern aus.
Gruß Comund
 
mango

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Ist laut Verkäufer die Eigenmarke von Intersport, wird angeblich von KTM in Oberösterreich produziert. Ob das stimmt, bezweifle ich, nachdem am Rahmen ein "Made in Czechia"-Sticker prangte, aber das ist mir egal.
Ktm hat tatsächlich ein werk in tschechien. Hatte dazu, weil ich neugierig war, mal etwas rumgelesen. Es könnte daher durchaus stimmen, dass die genesis pedelecs von ktm gefertigt werden.
 
hadizet

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In Tschechien "montiert". Rahmen und die meisten Teile kommen aus Fernost.

Ich hatte mal ein Staiger Rad, dessen Rahmen noch in der damaligen CSSR gefertigt worden war.
 
mango

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In Tschechien "montiert". Rahmen und die meisten Teile kommen aus Fernost.
Wenn eine gewisse schöpfungstiefe erreicht wird, kann man "made in" verwenden. Das ist bei den ktm pedelecs, die in österreich hergestellt werden, nicht anders. Die räder dürfen also das "made in austria" tragen, obwohl viele komponenten nicht aus österreich stammen.

Die besitzerin von ktm-fahrrad kommt aus taiwan. Die rahmen für die pedelecs kommen auch von dort. In taiwan werden hochwertige fahrradteile hergestellt.

Wie das ganze für genesis pedelecs aussieht, weiss ich allerdings nicht. Wenn du da mehr zu weisst, @hadizet, lass es uns wissen.
 
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wbdl

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Danke euch für die Rückmeldungen. Hab mich nun für das Genesis entschieden, weil mir Stil, Ausstattung und Preis-Leistungs-Verhältnis eher zusagen. Falls einmal größere Touren anstehen und der 500 Wh Akku ein Thema wird, werde ich wohl in ein 6A-Ladegerät investieren.

Ende der Woche sollte ich das Rad erhalten. Werde euch dann gerne berichten.
 
hadizet

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Wie das ganze für genesis pedelecs aussieht, weiss ich allerdings nicht. Wenn du da mehr zu weisst, @hadizet, lass es uns wissen.
Ich kann und wollte nur sagen, dass der offiziell in Tschechien hergestellte Rahmen des STAIGER super verarbeitet war. Hab selten so sauber gearbeitete Schweißnähte gesehen. Einziger Schwachpunkt war an dem Rad die Luftfedergabel, die der FH in der Garantie tauschte. War damals ein Kinderkrankheit.
Es liegt mir fern und war nicht meine Absicht, die Qualität von Fernostprodukten schlecht zu reden; schon gar nicht pauschal. War nur eine Feststellung. Sorry, wenn das falsch rüber gekommen sein sollte.

@wbdl
Viel Spaß mit dem Rad und unfall freie Fahrt.
 
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wbdl

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Heute morgen bin ich den 200. Kilometer gefahren (bisher nur Kurzstrecken im Stadtverkehr) und wollte euch aus diesem Anlass eine Rückmeldung zum Rad geben. Ich bin sehr zufrieden mit dem Rad. Der Motor schiebt ordentlich an, die Verarbeitung ist gut und die Reifen geben auch bei nasser Fahrbahn, Straßenbahngleisen etc. Stabilität. Die Lichtanlage hat sich beim Fahren im Dunklen bewährt. Der kleinere Akku stört mich bis jetzt nicht wirklich. Hab mir ein 4A-Ladegerät besorgt (beim Rad dabei war nur eins mit 2 A), damit lad ich ihn einmal pro Woche innerhalb von ca. 4 Stunden voll auf. Das passt.

Einziges Manko bis jetzt ist, dass ich ordentlich strampeln muss, wenn ich schneller als 25 km/h fahren will. Vielleicht ist bei meinem Rad die maximale Übersetzung nicht so groß wie bei einem dezidierten Citybike? Aber man kommt auch so sehr gut und mit Fahrspaß von A nach B.
 
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Ich würde den Akku nicht stark entleeren und dann "einmal pro Woche" laden. Der Akku liebt es, wenn er möglichst viel Restladung behält. Leerfahren nur im Notfall! Lieber nach jeder Fahrt nachtanken.
Die Zahl der Ladezyklen bezieht sich auf Vollentladung, sprich mehrere Teilladungen entsprechen nur zusammen einem Ladezyklus. Für den Akkus ist die Menge des gesamten Stromes entscheidend und unter welchen Bedingungen er entnommen wurde, nicht die Zahl der Zyklen. Das ist eher eine Fiktive Größe zur groben Orientierung.

Pflege eines Akkus, wenn es denn so was gibt: Kleine Entnahmemengen und moderate Stromstärken verringern den Verschleiß bzw. erhöhen die Nutzungsdauer.

Unter diesem Aspekt gilt: Je mehr Kapazität der Akku hat, um so länger hält er bei gleicher Nutzung. Wenn man dann schon einen Haufen Geld in die Hand nimmt, dann beim Akku möglichst klotzen. Oder wenn er denn "unzeitgemäß" klein ist, dann möglichst komplette Entladungen vermeiden. Also weg von der Idee, "einmal in der Woche" laden.

Einen habe ich noch: Stark- Ladestrom schadet auch nur. Wer den Akku lieb hat, lädt ihn mit möglichst geringem Strom. 8 Ampere sind ziemlich happig, 4 reichen auch bei vorausschauender Planung.
 
comund

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Heute morgen bin ich den 200. Kilometer gefahren (bisher nur Kurzstrecken im
Ja das klingt doch schon mal sehr gut. Glückwunsch zu deinem Kauf! Ich hoffe , das Rad begleitet Dich eine lange Zeit mit wenigen Problemen. Ich habe jetzt die 4000Km fast geschafft und bin sehr zufrieden mit allen Komponenten meines Rades. Das Du nicht so schnell fahren kannst wie du willst, liegt eben an der Schaltung und dem Kettenblatt. Die KTM Komponenten haben eben eine andere Übersetzung als dein Rad. Ich fahre immer mit dem vorletzten Ritzel mit einer für mich guten Trittfrequenz. Damit erreiche ich locker 25Km/h. Wenn mir so wäre, habe ich noch das kleinste Ritzel um schneller zu sein, wenn es nötig ist ;). Jetzt schon an dem neuem Rad rum zu schrauben, würde ich nicht machen. Vielleicht hat ja dein Händler für den Umbau ein paar Ideen. Die dann wahrscheinlich wieder Geld kosten.
Viel Spaß mit Deinem Rad!
Gruß comund
 
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wbdl

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Danke. Es passt eigentlich eh ganz gut. Wenn es bei der blinkenden Ampel einmal richtig schnell gehen muss, komm ich schon auf die nötigen km/h 😄
 
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