Garmin Edge Explore

Diskutiere Garmin Edge Explore im Navigation Forum im Bereich Controller/Regler, Fahrerinformation & Elektronik; Das Oregon hat ein deutlich größeres Display. Gps hat mir damit noch nie Probleme bereitet.
hadizet

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Das Oregon hat ein deutlich größeres Display. Gps hat mir damit noch nie Probleme bereitet.
 
Shark58

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Das Oregon hat ein deutlich größeres Display. Gps hat mir damit noch nie Probleme bereitet.
Welches Oregon?
Das 750t hat ein 3“ Display, genau wie das Edge Explore 2 und wiegt etwa das doppelte.
Das Oregon kann man aber preislich nicht mit dem EE2 vergleichen, sondern eher mit dem 1040. Das wiederum hat einen noch besseren GPS Empfang und ein 3,5“ Display.

Bei Garmin sind die Edge Geräte fürs Biken optimiert und die Oregon Geräte für andere Outdoor Aktivitäten.
Natürlich steht es jedem frei sich an den Lenker zu schrauben was er für richtig hält. Ich würde von Garmin nur Edge Geräte zum Fahrrad empfehlen.
 
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ZNolte

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Bei Garmin sind die Edge Geräte fürs Biken optimiert und die Oregon Geräte für andere Outdoor Aktivitäten.
Natürlich steht es jedem frei sich an den Lenker zu schrauben was er für richtig hält. Ich würde von Garmin nur Edge Geräte zum Fahrrad empfehlen.

Kommt auf den Einsatzzweck an. Die Bike-Navis arbeiten meist mit Routen, die Outdoor-Geräte in erster Linie über Tracks.

Wenn man mit dem Bike übliche „Sonntagsrunden“ dreht, dürfen es gerne durch das Navi geroutete Touren sein. Wenn es aber um am PC geplante weitere Touren ohne präzise Ortskenntnisse bei der Planung geht, sind die Outdoor-Geräte meiner Meinung nach oft sinnvoller.

Einfach deshalb, weil das Routing nach Aktivitätsprofil fast immer irgendwo auf der Tour schief geht. Einen einfach nur als Overlay auf der Karte liegenden Track kann man nach Belieben und eigenem Ermessen nachfahren und Ausweichen suchen.
 
hadizet

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Meines ist das 700. Es kann alle Sensoren, das FIT-Format und navigiert sehr gut (mit den richtigen Einstellungen) und zeichnet bestens auf.
U n d, es ist ein ausgereiftes und preiswertes Gerät (was bei Garmin schon wichtig ist), Es wird von einem Nachfolger gemunkelt.

Mein Junior hat sich via Ebay Klein ein GpSMap 62 für Hunderter gekauft. Ist auch gut. Möchte aber nicht tauschen.

Aber wie so oft, alles Geschmackssache.
 
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Kommt auf den Einsatzzweck an. Die Bike-Navis arbeiten meist mit Routen, die Outdoor-Geräte in erster Linie über Tracks.
Stimmt so nicht. Die Edge werden mit Tracks gefüttert, die im Gerät ins FIT- Format konvertiert werden.
Garmin Outdoor-Geräte können Tracks UND Routen. Letztere werden idealer Weise mit Basecamp generiert.
 
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ZNolte

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Mein Junior hat sich via Ebay Klein ein GpSMap 62 für Hunderter gekauft. Ist auch gut. Möchte aber nicht tauschen.

Das 62s ist ja auch uralt und hat nur einen kleinen 2,6“ Bildschirm. Das Teil ist 2010 erschienen …

Die Edge werden mit Tracks gefüttert, die im Gerät ins FIT- Format konvertiert werden.
Garmin Outdoor-Geräte können Tracks UND Routen.

Genau das meinte ich ja. Beim Edge wird grundsätzlich nach Aktivitätsprofil geroutet, die Outdoor bieten zusätzlich die Wahl der reinen Track-Anzeige. Ob beim Routen das neue binäre FIT-Dateiformat von Garmin genutzt wird, ist dabei erstmal egal.

Bei den Outdoor nutzt man eben in erster Line Tracks, was man auch an den sonstigen Möglichkeiten wie Luftlinie usw. sieht. In der freien Natur beim Wandern Routen mit Abbiegehinweisen nutzen zu wollen, ist ja auch eher etwas ungewöhnlich. Und das ist der große Unterschied und gegenüber den Geräten wie dem Explore ein Alleinstellungsmerkmal. Besser man hat ein UND als bloß ein NUR.
 
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War ein Tippfehler. Es ist das 64er

Aber das Gerät würde ich dem Explore auch votziehen. Ist einfach 'ne andere Klasse.
 
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Naja, viel neuer ist das 64er auch nicht gerade. Ich wollte damit auch nur sagen, dass man bis auf den Touchscreen beim 66s die gleichen Möglichkeiten hat wie beim Oregon. Warum also auf die Trackingmöglichkeit verzichten?
 
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Würde ich jemals für so ein Gerät nochmal investieren, dann wäre es das aktuelle Montana.
 
Shark58

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Beim Edge wird grundsätzlich nach Aktivitätsprofil geroutet, die Outdoor bieten zusätzlich die Wahl der reinen Track-Anzeige.
Das ist so nicht korrekt. Auch ein Edge Gerät kann einen extern geplanten oder aufgezeichneten Track als solchen auf der Karte anzeigen. Du musst ihm dann nur folgen. Es gibt keine Abbiegehinweise oder Neuebrechnungen bei Abweichung von der Strecke.

Ich habe zu Zeiten meines Edge Explore (Vorgängermodell) alle meine Touren in Komoot geplant und anschließend über die IQ App von Komoot direkt am Garmin Gerät laden können. War die Tour auf dem Garmin, ließ sie sich als komplett routbare Strecke mit Abbiegehinweisen und Neuberechnungen abfahren. Abweichungen von meiner geplanten Strecke waren mit primär Traileinsatz im Wald äußerst selten.

Ich glaube du hast dich nicht ernsthaft genug mit dem EE2 beschäftigt.
 
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@Shark58

Auch ein Edge Gerät kann einen extern geplanten oder aufgezeichneten Track als solchen auf der Karte anzeigen.

Interessant. Was muss man beim Explore 2 denn dafür einstellen? Ich habe es zumindest nicht geschafft, einen GPX Track ohne Routenhinweise auf das Gerät zu kopieren, so das beim „manuellen“ Nachfahren des Tracks zwar meine Position angezeigt wird, aber der Track nicht als Route behandelt wird.

Man kann im Menü die Strecke auswählen, welche aber dann ohne weitere Auswahl Möglichkeit als Route behandelt wird. Etwas anderes habe ich jetzt offen gestanden nicht als Auswahl gefunden.

Maximal könnte man die Funktion „Strecke immer anzeigen“ missbrauchen, die offenbar für die dauerhafte Anzeige eines öfter gefahrenen Tracks wie dem Arbeitsweg o.ä. vorgesehen ist. Das habe ich aber nicht ausprobiert.

Letztlich war das Ausschlusskriterium für den Explore 2 aber als erstes die miese Positionsanzeige. Das mag bewusst einer besseren Akkuhaltbarkeit geschuldet sein, aber meiner Erfahrung nach ist das GPS Modul/Sat-Empfangsmodul zu schwach ausgelegt. Oder mein Exemplar hatte einen Schaden.

Unter freiem Himmel ist es während der Fahrt halbwegs okay. Aber persönlich sehe ich einen stabilen Empfang auch unter Bäumen als Muss an. Bei Rennradfahrern mag das etwas anderes sein, dafür sind diese Geräte offenbar auch ausgelegt. Aber wenn man auf einem Waldweg an einer vierfach Kreuzung steht, und das Luder von Navi die Richtung nicht mehr anzeigt, ist das schon etwas uncool.

Übrigens hat sich mit der zweiten Version des Explore die Bedienerführung stark verändert/modernisiert. explore 1 und 2 kann man nicht mehr so einfach vergleichen.

Meine Tracks bearbeite ich übrigens manuell in Basecamp. Und genau diese Tracks möchte ich dann auch abfahren, ohne dass das Gerät nach eigenen Algorithmen die Wegführung ändert.
 
Shark58

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@ZNolte
Mit „Strecke immer anzeigen“ hast du die richtige Funktion schon gefunden. Die so gekennzeichneten Tracks werden nur angezeigt, es erfolgt keinerlei Umplanung und du musst ihnen selbständig nachfahren.
Etwas weniger radikal ist eine Kombination an Routenoptionen. Man kann die automatische Neuberechnung bei Streckenabweichung ausschalten. Dann sieht man die Originalstrecke und muss seinen Weg dahin selbst finden. Zusätzlich kann man die Abbiegehinweise ausschalten. Dann muss man selbst auf das Folgen der Linie achten.

Grundsätzlich ist mir aber nicht klar welche Komplikation du durch die anfängliche Berechnung auf dem Edge Gerät erwartest. Alle Edge Geräte benutzen Track Dateien mit ausreichend vielen Einzelpunkten zur Navigation. In welchem System die erstellt wurden ist zunächst unerheblich. Nur das Kartenmaterial im Planungssystem sollte möglichst ähnlich dem Kartenmaterial auf dem Edge Zielsystem sein. Wenn die Streckendatei auf dem Edge zur Navigation aufgerufen wird, dann berechnet das Edge keine wahlfreie Route, sondern schaut nur, ob die einzelnen Streckenpunkte auf oder unmittelbar neben routbaren Wegen der installierten Karte sind. Dann werden diese Punkte miteinander so verbunden, dass sie den Kartenwegen folgen. Nur für Abschnitte, die es auf der Edge Karte nicht als Weg gibt, wird eine Umfahrung berechnet.

So gehen aber alle Radcomputer vor, das ist keine Besonderheit vom Edge. Da du mit Basecamp planst, sollte es zu keinen Abweichungen kommen solange du in Basecamp die Karte vom Edge zur Planung verwendest.

Selbst so wie ich es immer gemacht habe, Planung in Komoot, Navigation auf dem Edge, führte nur sehr selten zu Abweichungen kleiner Streckenabschnitte weil sich das Kartenmaterial zu stark unterschied. Mit den wenigen Fällen konnte ich leben. Da beide Karten auf OSM Material aufbauen, kommt es nur durch zeitliche Verzögerungen beim Update zu Unterschieden. Garmin liefert etwa zweimal pro Jahr neue Karten, Komoot aktualisiert seine Karten kontinuierlich. Das ist der Vorteil der serverbasierten Planung von Komoot.

Du hattest gefragt wie man geplante Strecken ohne Umweg über Connect direkt auf das Garmin Gerät bekommt. Ist ganz einfach. Das Garmin Edge über Kabel mit dem Mac/PC verbinden. Dort taucht es dann als Laufwerk auf. Deine GPX/TCX/FIT Datei in das Verzeichnis Garmin\NewFiles übertragen. Beim nächsten Start des Garmin Edge werden die Dateien konvertiert und in das Verzeichnis Courses übertragen. Sie sind dann ganz normal über die Oberfläche zur Navigation zu erreichen.

Zur Genauigkeit der Positionsbestimmung kannst du folgendes versuchen.
Multi GNSS einschalten.
In den Routeneinstellungen die Funktion “Auf Straße zeigen“ deaktivieren. Auf Waldstrecken kann es sonst passieren, dass der Positionspfeil zwischen deiner echten Position und einem nahe gelegenen Weg hin und her springt.
Vor einer Fahrt nach einer längeren Pause das Edge mit deinem Garmin Connect Account synchronisieren. Dabei werden auch GPS Daten auf das Edge geladen, die bei der GPS Ortung helfen.
Darauf achten, dass kein Störstrahler (starke LED Lampe, Bluetooth Sender für Musikübertragung o.ä.) nahe am Edge Gerät montiert ist.
Bei Stillstand kann das EE2 wie sein Vorgänger die Himmelsrichtung nicht bestimmen. Es fehlt schlicht an einem Magnetometer/Gyroskop wie es die großen Edge Geräte der 1.000er Serie haben. Die Kompass Funktion wird bei Bewegung über GPS Daten berechnet. Irgendwoher muss der niedrige Preis ja kommen.
 
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Bei Navigation professionell gibt es für die meisten Geräte die optimalen Einstellungen. Das ist zum Anfang eine gute Hilfe.
Und dann noch hier https://gpsradler.de/?s=Edge+explore

Diese Geräte erfordern schon eine gründliche Einarbeitung, bis man die Tricks gefunden hat.
 
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@Shark58

Danke für die vielen Infos.

Da ich das EE2 nur einen Tag kennenlernen und eine Tour nutzen konnte, war natürlich nicht allzu viel mit einer ausführlichen Beschäftigung mit dem Gerät.

Die Abschaltung der Neuberechnung hatte ich aber ja bereits angesprochen, das hat ganz gut geholfen. Nur unterwegs weitere Funktionen zu versuchen war einfach zu nervig. Ich bin unterwegs mehr der Tasten-Typ als dass ich mit meinen behandschuhten Pranken auf einem Mini-Touchscreen herum tippe.

Deshalb habe ich mir jetzt wieder ein GPSMap angeschafft, in der 66s Version. Eine Wohltat, muss ich gestehen. Eine durchaus intuitive Bedienerführung, jede Taste hat eine klar definierte Aufgabe. Weil man alles an Funktionen mit der Enter-Taste bestätigen kann/muss und immer mit der Quit-Taste eine Stufe rückwärts gehen kann, ist schnelles Bedienen aus dem Muskelgedächtnis heraus deutlich einfacher als mit dem Touchscreen des EE2.

Gut dass ich das EE2 erst ausgeliehen und ausprobiert habe. Obwohl das GPSMap auch ein Garmin ist, macht es auf mich einen komplett anderen Eindruck, mehr Werkzeug als Lifestyle. Allerdings ist das 66s ein ganz schöner Prügel und erstaunlich schwer. Aber insgesamt genau die richtige Menge Weiterentwicklung gegenüber meinem damaligen 62s (aus 2011).
 
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Ich mag die Edge allesamt nicht.
 
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Naja, kosten beIde aber das gleiche.

Die Energieversorgung über Mignon-Akkus sehe ich beim GPSMap (je nach Version) gegenüber dem Edge übrigens als zusätzlichen Vorteil. Den eingebauten Akku dauernd über die USB Buchse laden zu müssen, ist eine große Schwachstelle vieler elektronischer Geräte, denn die Buchsen sind sehr empfindlich.
 
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