Fragen zu den Akku Platinen 36 V und 48 V

Diskutiere Fragen zu den Akku Platinen 36 V und 48 V im BionX Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Ich habe ein paar Fragen zu den BionX Akku Platinen: 1. Kann man an eine 48 V Platine einen Akku (mit eigenem BMS) hängen ohne das BMS an die...
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Ich habe ein paar Fragen zu den BionX Akku Platinen:

1. Kann man an eine 48 V Platine einen Akku (mit eigenem BMS) hängen ohne das BMS an die Platine anzuschliessen ?

2. Falls das geht, schaltet sich die Platine ab, wenn der Akku größer ist als der Original Akku ?

3. Kann ich an einen 48 V Akku einen beliebig großen Extender ZUSÄTZLICH anschließen, wenn ich direkt an das Kabel von der Platine im Akku gehe ?
(Beim 36 V klappt das ja)

4. Frage 1 zu 36 V Platinen, die haben ja kein BMS, kann ich mir eine 36 V Platine kaufen und dort einen beliebig großen Akku dran hängen ?

5. Dürfen die Platinen vom Akku getrennt werden, laufen die danach noch ?

Hintergrund: Ich möchte mir eine Platine kaufen und einen Akku dranhängen, oder einen kleinen Akku und einen großen Extender dranhängen
Lieber wäre mir ein 48 V System, dann könnte ich den Extender auch für mein Velomobil benutzen.

Wenn alles mit einer 36 V Platine wesentlich einfacher geht, würde ich auch (wieder) auf 36 V gehen.
 
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Hi, im Prinzip hatte ich das Thema gestern in Deinem anderen Thread angeschnitten... dann antworte ich mal hier, soweit möglich.

Die 36V Platinen sind meines Erachtens robuster. Dass Du Deine "gekillt" hast war vl. Pech oder Zufall oder was auch immer. Diese 5.2er haben einfach viel weniger Funktion und Bauteile und damit fällt ein Großteil der Probleme der 48er Platinen komplett weg.

Allerdings auch die Sicherheit der Einzelzellüberwachung. Dessen muss man sich bewusst sein.

Noch was am Rande: ich meine mich zu erinnern, irgendwo gelesen zu haben, dass nicht alle BionX Motoren mit 48V Akku betrieben werden dürfen. Einmal war das der SL und zum anderen der 500HS... Ich werde es solange möglich vermeiden.

Der Knackpunkt ist das fehlende Balancing/Zellüberwachung bei den 36V Platinen. Man benötigt also wirklich gute, driftfreie Zellen, und dies bei den hohen Belastungen die der 500HS nunmal für die Zellen darstellt...

zu 4. im Prinzip ja. Max. 11s so wie Diamant es gemacht hat mit dem 40,7V System, das benötigt dann aber auch ein Ladegerät mit erhöhter Abschaltspannung. Und parallel sind sicher 8 oder auch 10 Zellen machbar.

zu 5. 36V Platine darf spannungsfrei sein über längere Zeit. Bei den 48V Platinen weiß ich es nicht.
 
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zum anderen der 500HS...
Na klar darf der mit 48 V betrieben werden, das Delite 500 HS gab es zuerst mit 36 V dann mit 48 V,
Auch das spätere Wheeler S-Pedelec mit dem 500 HS Motor lief auf 48 V.
Hast du noch einen 36 V Akku drin ?

Ich fahr schon seit 1,5 Jahren mit 48 V.

Man benötigt also wirklich gute, driftfreie Zellen,
Wenn man sich einen Akku mit BMS kauft, werden die Zellen doch überwacht.
 
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R&M hat meines Wissens nie 48V Akku ausgeliefert mit dem 500HS. Das lief ja nur knappe 2 Jahre. Anfangs mit G1, dann G2 und aus, dann kam schon der Bosch, weil R&M das BionX so schnell wie möglich loswerden wollte. Haben sogar gegen geringen Aufpreis die BionX Räder gegen aktuelle Bosch-Räder getauscht... War da schon was mit 48V im Programm? Laut Katalog jedenfalls nicht.

Das Wheeler ist aber ein Argument! Das hatte ich verdrängt...

Ja, ich habe nur 36V Akkus, mich bewusst gegen 48V entschieden. Und damit leider auch gegen RC3...

Also "BMS" ist bei 36V BionX ja drin... überwacht wird da nix. "BMS" definiert halt jeder anders, kein geschützter Begriff...

Du möchtest einen Akku inkl. vernünftigen BMS kaufen/bauen lassen. Und diesen dann an einer BionX Platine betreiben. Ja, dann hast Du auch mit 36V Platine eine Überwachung. Passt aber nicht sinnvoll ins originale Akkugehäuse. Also Kabel rauslegen, Akku/Extender hinten am Gepäckträger... habe mich erstmal dagegen entschieden.
 
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War da schon was mit 48V im Programm?
Ja bei Riese und Müller gab es den letzten Jahrgang (2012 ?) mit 48 V offiziell zu kaufen. Ischwör :cool:

Ich hatte beim 36 V System einen Extender in der fest montierten Satteltasche, lief alles mehrere Jahre bis die 36 V Platine schlapp gemacht hat.
 
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So, ich habe jetzt nochmal mein altes 36V Gehäuse rausgekramt und von der 5. 2 Platine alle Kabel abgemacht, die ich für unnötig hielt. (Kabel von der XlR Ladebuchse zur Platine.) Dann habe ich an den Akku Eingang meinen alten Extender 36V 10 Ah gehängt, und siehe da, es läuft !!!

Meine 5.2 Platine ist gar nicht defekt.

Ich habe die Links von @MisterFlyy bzw. @eichensven alle nochmal gelesen, bin aber bezüglich der 36 V Platinen noch nicht viel schlauer. (Vielen Dank an @eichensven für die Pionierarbeit)

Meine Fragen:

1. Kann ich an die Platine 5.2 einen 36 V Akku mit unbegrenzter Größe hängen ? (Z.B. 36 V 30 Ah)
Oder macht die Platine irgendwann Stress.

2. Kann ich an die Platine 5.2 auch einen 14s Akku (Nennspannung 52 V, Max. Spannung 59 V) hängen ?
Dann könnte ich meinen Velomobil Akku auch am S-Pedelec betreiben.
Alternativ einen 13 s 48 V

@eichensven hat m.E. Bei der 36 V Platine immer von Systemakku und Fahrakku geschrieben.
Muss man dann das System mit einem kleinen 36 V Systemakku starten und DANACH dann den 48 V (52 V)
Am Motorkabel einstecken ? Das habe ich in der Reihenfolge nicht verstanden.
Bleibt der CAN Bus (Akku Platine zum Controller im Motor) dann immer bei 36 V und nur der Fahrstrom vom Motor bei 52 V ?
Also 2 verschiedene Spannungen im System ?
Läuft der CAN Bus bei Platine 5.2 nur mit 36 V ?

Fragen über Fragen, ich habe mich bemüht dies in den alten Threads herauszubekommen, aber irgendwie nicht ganz kapiert.
Teilweise liegt es vielleicht auch daran, daß die 36 V Platinen und die 48 V Platinen rückblickend in den Threads nicht mehr sauber getrennt sind.
 
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1. ja, wobei ich nicht weiß inwiefern das BMS strombegrenzend eingreift, falls die Akkuanzeige (viel zu früh) "leer" meldet. Bei mir ist mir diesbezüglich nix aufgefallen.

2. NEIN! Diamant hat 11s also 40,7V Nennspannung gefahren, mehr ist nicht ratsam. Ich habe das noch nicht genauer untersucht, ob sie dafür an kritischen Stellen belastbarere Bauteile genutzt haben. Meine Platine liegt auf Reserve und käme erst zum Einsatz, wenn ich irgendwann einen PL statt des HS ins Delite einbauen sollte, dann wäre der etwas höhere Speed mit 11s interessant (die 45 würden jedoch keinesfalls mehr erreicht, was mich nicht stört).

Den 48V Fahrakku musst Du genau direkt am Motorstecker anklemmen und zur Versorgung Konsole/Licht reicht dann theoretisch ein kompakter 36V Akku mit dem orig. BionX BMS aus.
 
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Den 48V Fahrakku musst Du genau direkt am Motorstecker anklemmen und zur Versorgung Konsole/Licht reicht dann theoretisch ein kompakter 36V Akku mit dem orig. BionX BMS aus.
Es gab ja noch die Idee von @cephalotus ein 52 V in das Motorkabel einzuschleifen und dem System mittels Schaltnetzteil ein 36 V (bzw 40 V) Akku vorzugaukeln. Das hat aber wohl dann keiner mehr hier ausprobiert, weil die 48 V Platinen im Umlauf waren. Kennt jemand ein Schaltnetzteil mit Eingang 45-59 V und Ausgang 36 V ?
Viel Leistung braucht das ja nicht.
 
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Wenn ich sowas bauen wollte, würde ich probieren, ob die 5.2 Platine mit 24V läuft (es gab solche Systeme von BionX, deshalb könnte das klappen). Dann könnte man einen leicht erhältlichen 48 auf 24 Stepdown Wandler einsetzen.
 
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Wenn ich sowas bauen wollte, würde ich probieren, ob die 5.2 Platine mit 24V läuft (es gab solche Systeme von BionX, deshalb könnte das klappen). Dann könnte man einen leicht erhältlichen 48 auf 24 Stepdown Wandler einsetzen.
Ich glaube nicht dass dies bei einer Platine aus einem 36 V Akku funktioniert, da der Systemakku ab einer gewissen Unterspannung
ja auch die Abregelung des Controllers steuert. Bei 24 V bist du immer in Unterspannung, also würde der Controller nicht mehr laufen.

Es müsste ein flexibler Step down Wandler sein (z.B. 40-60 V Eingang und IMMER konstant 36 V Ausgang, oder halt 40 V max Spannung beim 36 V)
Schwierig wird es bei REKU, aber die könnte man ja zur Vereinfachung weglassen.

Es gibt bestimmt regelbare Step down Wandler, die man auf eine bestimmte Ausgangsspannung einstellen kann.

Das weitere Problem ist das, das man den Fahrakku bei Fahrtunterbrechungen immer abstecken (oder abschalten) muss, sonst steht der Controller immer unter Strom.
Das ist wie beim Extender der in das Motorkabel eingeschleift wird.

Ich denke, mein erster Motor ist dadurch verendet, den bin ich immer mit 36 V Extender Akku (exact gleiche Spannung wie der Systemakku)
im Motorkabel gefahren. Beim 2. Motor habe ich dann den Extender direkt im Akku angeklemmt, der 2. Motor läuft bis heute.

Letztendlich hat sich die Problematik auch überlebt, da man mitlerweile relativ leichte 36 V 1440 Wh Akkus zu bezahlbaren Preisen bekommt
und diese (im Vergleich zu den alten 36 V 360Wh Akkus) die Spannung schon recht lange oben halten.

Das heißt ein "Notsystem" wäre dann für mich eine 36 V Platine mit 36 V 1440 Wh Akku.
Das 36 V Akku Gehäuse würde ich ausräumen und nur noch zum Schutz der heiligen Platine rumfahren,
der Akku kommt in eine Satteltasche.
 
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Ja, stimmt, die Unterspannungserkennung. Ist die in Hardware gebaut oder per Software anpassbar? Weiß ich nicht. Müsste bei Diamant ja auch angepasst worden sein für die 40,7V Platinen...

Mit etwas Aufwand kann man die Kabellage auch abändern und fährt dann ohne Akkuschiene und mit der Platine direkt am Fahrakku mit dran am Heck. Dafür nötige Verlängerungskabel gibs (gabs?) bei Rose sehr günstig.

Dein erster Motor ist nach meiner Erinnerung in Verbindung mit dem Daumengas beim Schieben gestorben, oder? Das war nicht der einzige Fall... in meinen Augen muss nicht der Anschluss des Fahrakkus ursächlich gewesen sein.
 
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Er ist beim Schieben über eine Mini Rampe (in unseren Fahrradschuppen) mit eingeschaltetem System gestorben.
Das Daumengas war zu diesem Zeitpunkt schon lange abgebaut.

Der Motor ging dann für 1 sec. Voll los und verstarb dann leider RIP

Ich fahr eigentlich schon immer ohne Reku und ohne Daumengas.
 
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Ich hab da nochmal Fragen zu.

1. wo genau hast Du damals den Extender im originalen Akku angeklemmt? Was soll dann anders gewesen sein, als wenn man den am Motorkabel anklemmt? Also wieso denkst Du, dass dieses externe Anklemmen ursächlich für den Motorschaden sein könnte?

2. ok, kein Daumengas. Ich dachte... wegen Schieben und Rampe... War der Bremsgriff für Reku noch verkabelt? Weißt Du noch, ob eine Fahrstufe 1-4 eingelegt war oder war das System AN und Standby. Würde mich schockieren, wenn ohne Fahrstufe sowas passiert... da traut man sich ja kaum noch das Rad zu schieben...

3. welche Software war da drauf und welche ist eigentlich die letzte, die R&M offiziell fürs Delite HS aufgespielt hatte? Ich habe eine ältere und keine Probleme. Aus der IT kenne ich es so: never run a changing system... oder so ähnlich :X3:

Danke für Antwort. Hilft vl. auch anderen, wenn es um Vermeidung von Betriebszuständen geht, die den plötzlichen Motortod zur Folge haben könnten...
 
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Zu 1: Zuerst hatte ich den Extender am Baas Motor Stecker (mittels selbstgelöteten Y Kabels) angeschlossen, da ich den Akku nicht öffnen wollte.
Wenn man den Akku dort anschließt ist er HINTER der Akku Elektronik, der Controller im Motor steht dann immer unter Spannung. Man muss also den Akku nach jeder Fahrt händisch trennen und vor jeder Fährt wieder einstecken.
Die Spannung der beiden Akkus (Bionx und Extender) muss immer nahezu identisch sein.

Dann (nach dem Motorschaden) habe ich den Extender im BionX Akku an das Kabel vom Original Zellenblock zur Platine angeschlossen. Dann sitzt der Extender genau wie der Original Zellenblock VOR der Platine und man schaltet mit dem Ausschalten des Systems auch den Extender komplett ab.

Zu 2: Reku und Daumengas war alles ab, brauche ich nicht.
Das System war (glaube ich zumindest) noch angeschaltet und eine Fahrstufe war dann wohl auch eingeschaltet. Hatte wohl vergessen das System abzuschalten, bevor ich das Rad in den Schuppen schiebe, was ich normalerweise mache. Es gibt dort aber keine Kante o.ä. Sondern eine Fläche Rampe (Höhe 15 cm auf 50 cm Rampe)

Zu 3. Zum Zeitpunkt des Motorschadens war 6.2 drauf, hatte mir mein Händler irgendwann aufgespielt, ich habe kein BBI.
Habe dann bei Andreas Ciliox einen neuen Motor gekauft, der aber schon ein paar Jahre alt war und sehr Rau lief, den habe ich zurück gegeben.
Dann meinen Motor zum Pedelec Power Team Carsten Fisher geschickt, die könnten den aber nicht reparieren und haben den Motor zu Bionx geschickt.
Bionx hat dann einen neuen Motor für 50% (400 EUR) geliefert.
Das PPT hat mir dann ein BBI zugeschickt und mir per Fernwartung 6.4 aufgespielt, das läuft immer noch. (Bis auf den Akku :()
 
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Vielen Dank. Dann hast Du den neusten Software-Stand drauf. Ich habe 5.3, an dem Rad wurde also sehr lange nichts mehr gemacht. Da das aber jetzt 2000km beim Erstbesitzer und >4000km bei mir unter erhöhten Anforderungen soweit ohne Ausfälle funktioniert hat, lasse ich das erstmal dabei. Reku nutze ich auch seltenst, Bremshebel ist nicht verkabelt. Aber gut zu wissen, dass die aktuellste Version offenbar auch mit dem 500HS harmoniert.

Zum Extender: ich hatte das so verstanden, dass Du am Systemakku 37V und am Extender 48V hattest und damit wäre diese Anschlussmöglichkeit nicht möglich gewesen. Im Prinzip hast Du beide Akkus parallel geschaltet und somit aus 6p irgendwas 12p oder so gemacht. Mehr Reichweite, längere Zeit hohe Spannung, weniger Last auf der einzelnen Zelle. Eigentlich ein guter Ansatz im S-Pedelec.
 
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Aber gut zu wissen, dass die aktuellste Version offenbar auch mit dem 500HS harmoniert.
Wobei mir der Mitarbeiter vom PPT gesagt hatte,dass Bionx die letzten 500 HS Motoren (nach 2012) elektronisch noch verändert hat. Stärkere Mosfets oder so ähnlich, da habe ich keine Ahnung von.

Die Motoren wurden dann im Wheeler S-Pedelec eingebaut.
 
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Das sind sozusagen die Endstufen, die den Strom in den Spulen regeln. Die schalten in Abhängigkeit von der Motordrehzahl permanent um und ersetzen den Kommutator eines klassischen Motors mit Bürsten. Sie bekommen also den vollen Strom ab und werden somit recht ordentlich belastet.

Man hört ja bei BionX relativ oft von Motorschäden, wo dieser schwer dreht, also quasi wie "volle Reku". Dann ist solch ein Mosfet durchgebrannt und verursacht somit einen Kurzschluss, der zum Reku-Verhalten führt. Kritisch ist nicht nur der Strom sondern auch Spannungsspitzen, die bei hohen Geschwindigkeiten auftreten können. Möglicherweise hat BionX da noch was geändert, weil es zu viele Defekte gab. Das Problem ist ja hier, dass eine Reparatur wegen Controller direkt im Motor auch immer etwas aufwendiger ist... also entsprechend Kosten verursacht.
 
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Kann man beim 48 V Akku an das Kabel zwischen Zellblock und Platine immer noch (also wie beim 36 V System) einen Extender (natürlich mit eigenem BMS) anschliessen ?

Oder kommt das BionX BMS damit nicht klar ?
 
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Ich fahre mein GraceEasy seit gut 4 Jahren mit einem in der Zuleitung des Originalakkus eingeschleiften 13S4P-Extenders. Dieser wird problemlos über das Original-BMS geladen und entladen.
 
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