Fotografie, Kameras und Bildbearbeitung

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OldMan54

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Exakt so, wie die DSLR.
Nein, da muss ich widersprechen.
Eine DSLR in der gehobeneren Klasse hat im Regelfall keine Programme, keinen Prozessor, der bestimmte Licht- und Bildsituationen bestimmten Einstellungen zuordnet.
Daher gibt es das typische DSLR Bild eben nicht.

Das erleben wir immer wieder im Thread "Bilder von Ausfahrten im Frühling, Sommer, Herbst und Winter", wo dann ab und zu Bilder mit speziellen Filtern, Programmen kommen. Wird dann schnell langweilig, zumindest meiner subjektiven Meinung nach. Bei der DSLR ist der Unterschied beim gleichen Bild schon mit anderer Blende sichtbar.
 
Vito

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Ob nun DSLR oder DSLM, beide können RAws aufnehmen und man wird keinen Unterschied sehen (auch viele Smartphones können schon RAW erzeugen) bzw. wenn doch, so wird das eher an den Entwicklungskünsten des Fotografen liegen.

Beide können auch jpegs aufnehmen, die dann jeweils durch die Kamerasoftware bearbeitet bzw. interpretiert werden.

"Fotocomputer" sind beide.
 
Kraeuterbutter

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Für mich gibt es unterschiedliche Werkzeuge für unterschiedliche Anwendungen.
Will ich ein hochauflösendes Bild, eventuell noch aus grösserer Entfernung, dann nehme ich die DSLR im manuellen Modus, Schärfepunkt manuell festgelegt.
Habe noch keinen Sportfotografen mit einem Smartphone bei Fußball oder Formel 1 gesehen.
hmm...
vielleicht nicht mit Smartphone

aber die ZEiten von DSLRs sind wohl angezählt..

manuelles wählen von Schärfepunkt:
da hab ich zu dem Thema mal 2 Videos gesehen..

Porträt-Fotografie: der Autofokus der Kamera war präzise, on Spot...
der PRofi-Fotograf lag immer wieder auch mal daneben

und Filmkameras: fürs manuelle Einstellen der Schärfe braucht es sehr sehr viel Erfahrung, und auch die entsprechenden Motoren bzw. Räder etc. um das ohne verwackeln machen zu können

und auch da: wenns nicht gerade um SChärfefahrten geht, wo man gewollt auch unscharf in Kauf nimmt,
ist es sehr sehr schwer hier ein besseres Ergebnis als das KameraAF hinzukriegen


z.b. beim Fotografieren, Schärfe aufs Auge durch AF...
das passt auf mm...
wärend hand-eingestellt 3 von 5 Fotos leicht daneben liegen

klar: ich rede jetzt nicht von Smartphonefotos...

aber das für professionelle Fotos es unbedingt eine manuell geführte Scharfstellung sein soll - da zeigt die Praxis dass das heute nimma so ist



und wegen Spiegel-Kameras:
da hab ich auf Youtube mal einen interessanten Beitrag gesehen, wo sie 45min lang ein neues Objektiv vorgestellt haben, und dazu einen aus der Objektiv-Entwicklung dabei hatten..
der hat viele sehr interessante SAchen erzählt..

was bei mir hängen geblieben ist:
Kameras mit Spiegel haben einen Nachteil !

der Spiegel der da drinnen sitzt, vergrößert den Abstand zwischen Objektiv und Sensor
und das ist nicht gut...
das macht alles komplizierter, und kostet eigentlich optische Performance

der Spiegel ist ein Relikt aus der analogen Zeit.. da musste es so sein, weil es anders nicht ging
aber die "Überlegenheit" ergibt sich daraus nicht

die ideale Kamera kommt ohne Spiegel aus, ohne optischen Sucher
erst dann kann ein Objektiv voll ausgenutzt werden, optimal auf SEnsor durchgerechnet werden
 
R

Rollerfahrer

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Dazu muss ich noch ergänzen,
das es auch schon zur analogen Zeit
sehr hochwertige Kameras von Leica
als Sucher Kamera ohne Spiegel gab.
🤓
 
OldMan54

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Glaube wir sind uns darüber im klaren, dass es verschiedene Wege zum Ziel gibt. Auch klar, ich kann heute mit sehr unterschiedlichen Systemen extrem hochwertige Bilder machen, wo Qualitätsunterschiede nur in extremen Ausschnittsvergrößerungen zu erkennen sind.
Wer heute neu einsteigt, wird sicher spiegellos kaufen.
Aber es gab mit Nikon einige Tests, wo der AF der D500 (identisch mit dem AF D5) bei Action Aufnahmen treffsicherer war, als die der NIKON Z Serie.

Mit der D7000 hatte ich bei den Sport Fotos eine Treffer Quote (AF) von 90≈95 %.
Mit der D500 bei mehreren Bike Veranstaltungen kein einziges unscharfes Bild!

Street Fotografie, Portraits, wieder völlig andere Baustelle, da ist sicher auch Leica richtig gut.

So richtig mit dem Thema Fotografie befasse ich mich erst seit den Auslandseinsätzen Panasonic DMC-FZ30, eine Bridge
Auf dem Bild immer der gleiche Flieger, Freihand:
KAIA vor dem Flug nach Termez - 7.jpg


KAIA vor dem Flug nach Termez - 14.jpg


KAIA vor dem Flug nach Termez - 11.jpg


Dann Nikon D90, D7000, D500.
Mit der DSLR und 2 Objektiven bist du dann schnell im Bereich von gut 3k€, ein Systemwechsel überlegt man sich dann schon gut, für eventuelle Vorteile in Bereichen die ich mit dem 4K Retina Display eigentlich nicht wirklich erkenne.

Und, solange die Motiv Klingel nicht funktioniert, liegt es selten an der Kamera, dem System ;)
 
Kraeuterbutter

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sehr schöne Bilder...


Mit der D7000 hatte ich bei den Sport Fotos eine Treffer Quote (AF) von 90≈95 %.
Mit der D500 bei mehreren Bike Veranstaltungen kein einziges unscharfes Bild!
versteh ich das richtig, dass du hier
D7000 mit AF
vs. D500 mit manuellem Fokus
vergleichst ?

ist das nicht ein Äpfel mit Birnen Vergleich? ich meine nicht die Kameras sondern die ARt der Anwendung.

im Ersten Fall fokusierst du (so nehme ich an) bei jedem Foto aufs neue über die Automatik, quasi in der Sekunde bzw. Sekundenbruchteil bevor das Foto geschossen wird, also im Zuge des Abdrückens..

bei der zweiten Kamera fokusierst du vorher manuell einen Punkt wo du denkst, dass später der Sportler mit dem Bike sein wird, um dann dort abzudrücken

wenn ich z.b. dieses Bild als Beispiel nehme:



bei der Automatik drückst du ab, die Kamera sucht sich das bewegte Objekt und stellt drauf scharf..

manueller Fokus: so eigentlich unmöglich da was zu treffen.. da sind wir dann bei 10% Ausbeute ;)
(ich meine: Kamera hochreissen und in Bruchteil einer Sekunde manuell scharstellen und gleich auch abdrücken)
(ok, das Foto hat relativ kleine Blende, da ist es nicht so schwer, da auch wenn der Fokuspunkt daneben liegt es hinreichend scharf bleibt)

mit manuellem Fokus würde man hier es so machen:

man sucht sich eine Stelle die gleich weit entfernt ist, wie die Stelle wo man den Radler in der Luft dann abschießen will..
stellt auf diese STelle scharf, und zieht dann das Objektiv auf die gewollte stelle und wartet, bis der Radler sich dort dann befindet
(mit den schnellen Bildfolgen heutiger Kameras kann man dann gleich 10 Bilder auf einmal machen und sich das beste raussuchen)

das ist jedenfalls eine ganz andere Herangehensweise...

das kann ich aber so auch mit dem AF machen:
Fokus auf Punkt stellen
suche mir einen Punkt den ich dann scharfstelle und speichere den Wert ab

und hier vermute ich, dass ein guter Autofokus dann ebenfalls besser ist als der optische Sucher.. wo man ja doch - zumindest wenn man wie ich nicht so geübt ist - mehrmals hin und herdreht, sich mal von oben, von unten von oben von unten den idealen Punkt nähert...

um dann später am PC mi 4k Monitor festzustellen, dass es doch nicht so der Ideale Punkt war :)
 
OldMan54

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Habe mich vermutlich unklar ausgedrückt. AF-C, kontinuierlicher Autofokus mit Schärfepriorität. Bei Sportfotos arbeite ich mit einem, im Regelfall zentralen Messfeld.
Kameramodus A, bedeutet bei Nikon ich gebe die Blende vor (vorderes Handrad). Die Verschlusszeit regle ich über die ISO Einstellung, (Hinteres Handrad + ISO Taste).
Die Räder, Tasten sind relativ frei belegbar.

Das AF System der D5 ist wirklich extrem schnell.
Zitiere Nikon:
Die D500 ist mit dem gleichen AF-System ausgestattet wie das Spitzenmodell der Nikon-Kameras mit FX-Sensor, die D5. Damit stellt die Kamera auch bei nahezu Dunkelheit präzise scharf.
Mit seinen 153 Fokusmessfeldern, davon 99 Kreuzsensoren, deckt das AF-System nahezu das gesamte Bildfeld ab. Das mittlere AF-Messfeld bietet eine Empfindlichkeit bis –4 LW, die anderen Messfelder bieten bis –3 LW (ISO 100, 20 °C). So ermöglicht das AF-System hervorragende Präzision auch bei schlechtem Licht. Kleine, sich schnell bewegende Motive können mit einem neuen Grad an Präzision verfolgt werden. Motive am Bildrand werden problemlos erkannt. Für die dynamische Messfeldsteuerung können wahlweise 153, 72 oder 25 Messfelder konfiguriert werden. Alle 153 Messfelder sind kompatibel zu NIKKOR-AF-Objektiven mit einer Mindestlichtstärke von 1:5,6 und die 15 Fokusmessfelder in der Bildmitte arbeiten mit einer effektiven Lichtstärke von 1:8.
Bei den Bike Action Bildern arbeite ich mit 6 Bildern pro Sekunde, die möglichen 10 Bilder / Sekunde machen für mich bei den relativ niedrigen Geschwindigkeiten (im Vergleich zum Motorsport) wenig Sinn. Bis gut ISO 3500 ist die Bildqualität sehr gut, bis ISO 6500 brauchbar. Die Kamera stellt auch bei wenig Licht in Situationen scharf, wo ich mit der 7000 er eine Taschenlampe für den AF brauchte.

Ich habe das mit den Serienbildern zig fach getestet, der AF packt selbst bei 10B/Sekunde jedes Bild scharf, für mich schon beeindruckend.
 
mawadre

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Oder man filmt in Zeitlupe z.B. mit 240 FPS und nimmt dann einfach den perfekt abgelichteten Moment aus dem Video. Auf die Art gab's im Winter beim Skifahren quasi im Vorbeifahren ohne Vorbereitung und mit 10 Sekunden Aufwand perfekte Fotos von unserem Jüngsten auf dem Höhepunkt des Sprungs über die FunPark-Schanze. Ja wie gesagt, solche Möglichkeiten und mehr waren bis vor wenigen Jahren teuren professionellen Produktionen vorbehalten. Consumer-Drohnen und ihre Fähigkeiten nicht zu vergessen.
 
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Rollerfahrer

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Ich kann mich noch an die Anfangszeit der Digitalfotografie erinnern, als die Auslöseverzögerung so lang war, das selbst eine Modenschau zu viel Bewegung hatte um da was im richtigen Moment zu treffen.
 
Kraeuterbutter

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Ich kann mich noch an die Anfangszeit der Digitalfotografie erinnern, als die Auslöseverzögerung so lang war, das selbst eine Modenschau zu viel Bewegung hatte um da was im richtigen Moment zu treffen.
ich hatte meine erste Digitalkamera auf einem Prag-Wochenend-Trip dabei...
und sie anderen Touristen gegeben, um von unserer Gruppe Bilder zu machen..

ungelogen: ich hatte mehrmals nur Füsse (Die der Fotografen) auf den Bildern..
wie kams ?
die haben einfoto von uns gemacht, auslöser gedrückt..
und dann die Kamera runtergenommen um zu schauen was am Display passiert..

die Kamera hatte gefühlt 2 Sekunden Auslöseverzögerung.. deshalb waren dann Füsse statt wir auf den Fotos drauf ;-)
 
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schmadde

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Na ich habe eher den umgekehrten Eindruck. Schaut Euch mal 20 Jahre alte Fotoalben oder Dias wieder an. Ich bekomme da fast Fremdscham obwohl ich mich damals sehr intensiv damit beschäftigt hatte. Ich vermute auf jedem aktuell benutzten Smartphone liegen im Schnitt viel bessere Fotos herum.
Ich sehe eher, dass das Gegenteil der Fall ist. Verstehe auch nicht, warum immer wieder Leute behaupten, mit dem Smartphone könnte man brauchbare Fotos machen - das geht nur unter sehr eingeschränkten Umständen.

Was man seit dem Smartphone immer wieder sieht, sind schrecklich verzerrte Gesichter. Früher (tm) als es noch richtige Kameras so zum fotografieren gab wäre nie jemand auf die Idee gekommen, ein Kopf/Schulterportrait mit einem Weitwinkelobjektiv zu machen - da hat man ein 85er Tele genommen, für Kopftportraits ein 135er. Heute haben fast alle Smartphones Brennweiten, die schon an der Grenze zum Superweitwinkelbereich liegen - so um die 28mm KB sind üblich. Nur ganz wenige und ausnahmslos extrem teure Smartphones haben eine Normalbrennweite drin und ein einziges (!) hat tatsächlich eine Optik drin, die man als "Tele" bezeichnen kann. Ich habe das sogar, da auch ich den Lügenmärchen geglaubt habe, das man mit einem Smartphone eine Kompaktkamera ersetzen kann. Nein, kann man nicht. Die Fotos, die nach der digitalen Verschlimmbesserung rauskommen sind grässlich, als Avatarbild hier im Forum und evtl. als Wegwerffoto für Whatsapp noch tauglich, aber am Bildschirm mag ich mir das schon nicht mehr angucken, geschweige denn ausgedruckt an die Wand hängen.

Zum Thema "es kommen bessere Bilder raus, weil man direktes Feedback hat" muss ich auch sagen: stimmt nicht. Erstens hat man bei jeder digitalen Kamera direktes Feedback, weil man die Bilder direkt anschauen kann. Und zweitens sieht man ja die schrecklichen Ergebnisse: verzerrte Gesichter (zählt zu den häufigsten Aufnahmen), keinerlei Bildkomposition - da reisst es der "bokeh-Effekt" auch nicht mehr raus, den man ja eh fast nur bei Portraits braucht und die kann man mit 99,9% aller Smartphones nicht machen (siehe oben).

Man hat das ja auch zu Zeiten des DSLR-Booms gesehen, da hat jeder Hinz und Kunz ein 85 f/1.2 gebraucht und Fotos gemacht, wo nicht blos Teile des Gesichts unscharf waren, sondern sogar nur ein Auge, die Nasenspitze ist schon im Unschärfebrei verschwunden - ganz schreckliche Bilder hat man da massenhaft gesehen. Jetzt kann diese Klientel die "viel Bokeh" mit guten Bilder verwechselt das ja billiger mit dem Smartphone machen - drum sind die Verkaufszahlen von DSLRs auch wieder aufs Normalmaß geschrumpft.

Nein, für gute Bilder musste man sich schon immer intensiv mit dem Thema beschäftigen, drum gabs damals wie heute gleich viele gute Bilder. Nur solche grausam verzerrten Gesichter wie heute hats früher nicht gegeben, also behaupte ich die Bilder von früher waren deutlich weniger schlecht. Vor allem waren es viel weniger, weil man ja nicht mehr für jedes einzelne Bild zahlen muss, sondern nur 1x das Gerät.
 
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Weitwinkel ist wirklich nicht vorteilhaft, wenn man Brust- oder Kopfportraits machen will, aber es handelt sich meist doch eher um Schnappschüsse als um Portraitfotografie.
Die 28/32mm Brennweitenäquivalent sind auch nicht so weit entfernt von dem was der Normalfotograf früher so dabei hatte. Kleinbildfilm in Kompaktkamera mit 35mm Objektiv.

Wenn ich mir aber anschaue was der eher wenig ambitionierte Erinnerungsfotoschütze damals und heute abliefert muss ich schon feststellen dass die inhaltliche und technische Qualität, außer bei erforderlichem Blitzeinsatz, mit heutigen Smartphones um Klassen besser ausfällt als bei den Bildern von vor 20 Jahren.
 
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Weitwinkel ist wirklich nicht vorteilhaft, wenn man Brust- oder Kopfportraits machen will, aber es handelt sich meist doch eher um Schnappschüsse als um Portraitfotografie.
Es ist doch egal, zu welchem Zweck die Fotos gemacht wurden, die Gesichter sehen trotzdem völlig entstellt aus. Das sieht man auch oft bei Firmenausweisen, bei denen man die darauf abgebildeten Personen gerade so noch erkennen kann wenn sie vor sich hat - die Gesichter sehen völlig anders aus, auch bei brandneuen Ausweisen - weil halt oft die Fotos vom Werksschutz via Handy oder Digitalkamera bei Einschalt-Brennweite (idr: starker Weitwinkel) gemacht werden.

Die 28/32mm Brennweitenäquivalent sind auch nicht so weit entfernt von dem was der Normalfotograf früher so dabei hatte. Kleinbildfilm in Kompaktkamera mit 35mm Objektiv.
Zwischen 28 und 35mm ist erstmal ein Riesenunterschied - und 35mm hat schon sehr lange kein Handy mehr (falls überhaupt jemals - ich glaube mein K750i hatte schon 28mm und das war eins der ersten "Kamera-Handys"). Und auch keine "richtige" Kamera. Seit mindestens 40 Jahren sind Zoom-Objektive bei Kompaktkameras der Standard und SLRs mit nur einer Festbrennweite hatten idR ein 50mm Objektiv. Kameras mit festmontiertem 35mm Objektiv sind eigentlich immer schon Exoten gewesen (ja, es gab zu Analogzeiten mehrere solche) und wurden idR von Enthusiasten genutzt.
 
mawadre

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Das sieht man auch oft bei Firmenausweisen, bei denen man die darauf abgebildeten Personen gerade so noch erkennen kann wenn sie vor sich hat - die Gesichter sehen völlig anders aus
Unsere Tochter sieht auf ihrer ID wie ein Junge aus - weil die "offiziellen Regeln keine Ponny-Haarschnitt erlauben" musste sie die Haar vor dem offiziellen Foto anfeuchten und zu Seite können. Meine Frau sieht seit Jahren auf ihrem Pass wie eine Verbrecherin aus offiziellen Regeln sei dank... 🤣


Nein, für gute Bilder musste man sich schon immer intensiv mit dem Thema beschäftigen
Und den Unterschied sehen. Menschen haben da unterschiedliche Anlagen. Aber ich stell bei Gelegeheit mal paar Fotos als Ratespiel Handy vs Kameras hier rein.
 
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