Fotografie, Kameras und Bildbearbeitung

Diskutiere Fotografie, Kameras und Bildbearbeitung im Plauderecke Forum im Bereich Community; Ich hatte die Panasonic Lumix FT5, dann die Olympus TG6 für die Bike Bilder unterwegs benutzt. Wenn ich fotografieren und nicht nur so knipsen...
OldMan54

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Ich hatte die Panasonic Lumix FT5, dann die Olympus TG6 für die Bike Bilder unterwegs benutzt.


Wenn ich fotografieren und nicht nur so knipsen will, NIKON D 500 mit SIGMA 18.35 1.8 für Technik, Detailbilder im Shop, bzw. SIGMA 18-200 3.5-6.3 für Sport, Motorradurlaub.
MIT der DSLR fotografiere ich RAW, Nachbearbeitung dann DxO PhotoLab 3, dass JPEG dann mit Apple Aperture.

48618607513_deaf5b29c8_o.jpg


Auf Grund der einfacheren Termin und Daten Synchronisierung ersetzte ich mein Samsung durch das aktuelle iPhone SE.
Zu meinem Ärger macht das Teil bessere Bilder als die nicht gerade billige Olympus TG6 :oops:, die dann direkt verkauft wurde.
Hasse eigentlich Handy Bilder, aber entscheidend ist das Resultat.

Während der Fahrt mit einer Hand..... :X3:
Nachbearbeitet mit Aperture.
Wiesensee 7.jpg


Natürlich kackt das SE ab, wenn die Lichtverhältnisse schlechter werden, im Wald ist Weißabgleich und Farbtreue auch mitunter nicht der Brüller.
Aber das Teil ist halt immer am Mann, mal schnell ein Bild auf WhatsApp weitergeben auch kein Problem.

Auch sind solche Bilder, ein extrem Treffsicherer AF etc. bislang mit dem Smartphone vermutlich kaum möglich,
48618915251_e416662019_o.jpg


aber es ist schon erstaunlich, was die Technik in kleinstem Raum heute möglich macht.
Und für Forum, FB, WhatsApp reicht ein etwas besseres Handy inzwischen immer.
 
mawadre

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Achja @mawadre : Bei einer DSLM hast Du die gleiche schnelle Feedbackschleife wie bei einem Smartphone. In Echtzeit Belichtung und Schärfentiefe sehen bevor der Auslöser gedrückt wird ist ein entscheidender Vorteil gegenüber einer DSLR.
"Been there, done that". Ich sehe definitv die Unterschiede. Nur fehlen mir mit Familie, Job und anderen Hobbies inzwischen Zeit und Motivation, soviel Aufwand für so wenig Lebensqualitätsgewinn. Eher im Gegenteil: zu den Zeiten, als ich immer die großen Kameras dabei hatte, spürte ich oft Druck, jede noch so kleine Besonderheit gut fotografieren zu müssen. Das ist auch Stress. Unsere Analogen SLRs und leider auch die digitale DSLR mit allem Zubehör wie Blitzen, Fernauslöser, Filter, Stativen etc liegen Aber jetzt schon seit langem nur noch herum. Das 10" Goto Teleskop mit allen Adaptern für die DSLR und Zubehör soll dieses Jahr auch verkauft werden. Die ersten Smartphones machen super Aufnahmen vom Sternenhimmel...

Fotos und auch Videos für die Erinnerung haben wir mehr denn je. Wie schon gesagt sind die meisten vom Smartphone auch spürbar besser als die Erinnerungstücke aus vor-Smartphone-Zeiten. Die schlechten Fotos weiden oft sofort gelöscht da man ja locker 10x den Auslöser drücken kann, ohne dass Spiegel oder Blende oder sonstige Mechanik altern.

Aber zur Versöhnung könnte ich mir vorstellen, das Hobby wieder rauszuholen, wenn die Kinder aus dem Haus sind und ich Rentner bin.
 
mawadre

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Auch sind solche Bilder, ein extrem Treffsicherer AF etc. bislang mit dem Smartphone vermutlich kaum möglich,
Meiner Erfahrung nach eher einfacher mit dem Smartphone. Einfach in Zeitlupe filmen und dann in Ruhe den richtigen Moment heraussuchen. Die Bilder sehen genau wie Deins aus. Was damit nicht geht, ist unscharfer Hintergrund. Was mir bisher wirklich fehlt, sind brauchbare Telebrennweiten. Aber das scheint bei neueren Mittelklassesmartphones auch schon möglich zu sein. Mein Galaxy S7 ist immerhin ein 4 Jahre altes Produkt - Welten bei Smartphones.
Und zum Thema Qualität: ich bin eine Person, der mehr Dinge und Nuancen auffallen, als dem Durchschnitt. So habe ich neulich im Geschäft zuerst Einspruch einlegen wollen, als jemand ein mit dem Handy mit zu kurzer Belichtung und daraus folgendem 50 Hz Kunstlichtflackern gedrehtes Video auf LinkedIn gepostet hatte. Auf dem 24" PC Monitor war das Flackern für mich überdeutlich zu sehen. Aber auf dem Smartphone mit Superhelden, schnellen 5" OLED fast gar nicht mehr. Und diese Art von 10s Gebrauchs-Werbe-Videos müssen ja auch keinen Oscar für Bildqualität gewinnen...
 
Ü

Üps

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Was damit nicht geht, ist unscharfer Hintergrund.
Dieses verbliebene "Killerfeature" wird längst auch in Smartphones eingebaut. Dafür wird dann z.B. extra mit Lichtimulsen der Raum in 3D vermessen, z.B. P30 Pro, das im Übrigen auch unglaublich gute Nachtbilder macht. 2 Bekannte haben damit den Kometen letzte Woche aus der Hand heraus fotografiert, den man mit dem Auge fast nicht erkennen kann.
 
Idefix314

Idefix314

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mit dem feinen Bokeh sehen toll aus
Das ist wohl eher Geschmackssache, mir sind Aufnahmen, die bis zum Rand hin ausreichend scharf sind und gut gut belichtet und ... wichtiger als eine Unschärfe, die den Betrachter einengt.
Wenn auf den Bike-Bildern alles scharf wäre, dann würde die Umgebung vom Motiv ablenken
Das galt wohl nicht für die großen Maler des Barocks (Rembrandt, van Meer u. a.): Die z. T. sehr großen Bilder laden mit ihrem Detailreichtum den Betrachter oftmals zum stundenlangen Verweilen ein, um jedes Detail aufzunehmen.
Die vielen historischen und detailreichen Fotografien, z. B. von Hochzeiten, Versammlungen, Stadtansichten, Lokomotiven, Schiffen usw., hätten heutzutage viel weniger Wert, wenn damals die Fotografen mit einem "Bokeh" gearbeitet hätten.
 
Vito

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Das galt wohl nicht für die großen Maler des Barocks (Rembrandt, van Meer u. a.): Die z. T. sehr großen Bilder laden mit ihrem Detailreichtum den Betrachter oftmals zum stundenlangen Verweilen ein, um jedes Detail aufzunehmen.
Die vielen historischen und detailreichen Fotografien, z. B. von Hochzeiten, Versammlungen, Stadtansichten, Lokomotiven, Schiffen usw., hätten heutzutage viel weniger Wert, wenn damals die Fotografen mit einem "Bokeh" gearbeitet hätten.
Naja, in der Architekturfotografie oder sonstigen vor allem der Dokumentation dienenden ist das natürlich etwas anderes. Für mich sind diese Bilder mitunter interessant, ansonsten haben gerade die erwähnten Alten Meister es wohl verstanden, durch das Spiel mit Schärfe und Unschärfe einen dreidimensionalen Effekt in ihre Bilder zu zaubern. Gleichzeitig kann der Künstler sowohl in der Malerei als auch im fotografischen Medium so den Blick des Betrachters auf das ihm wesentliche lenken.

Angefangen übrigens schon in der Renaissance, wenn ich mich aus dem Gedächtnis recht erinnere, mit Da Vinci und seiner "sfumato" - Technik über William Turner bis hin zu Gerhard Richter...

In der Fotografie gab es das Spiel mit Schärfe und Unschärfe auch bereits im 19. Jahrhundert. Stichwort: Piktoralismus.

Ach, noch eine Ergänzung. Der von Dir erwähnte Vermeer ist im übrigen gerade für die sanften Unschärfen in seiner Malerei bekannt und berühmt.
 
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Kraeuterbutter

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Nach >12.000 Auslösungen APS-C (Pentax k-x) nun mit der Sony a7iii + Sigma 35 f/1.2 im Vollformatlager angekommen:











Schärfe und Bokeh für mich ein Traum der in Erfüllung ging 🥰 und auch am 5k iMac jeder Überprüfung Stand hält. :cool:😅





PS Das 35er gebe ich freiwillig sicher nicht mehr her! 😍
also betreff Bouke

Smartphones können das heute auch..
aber zumindest meine die ich bis jetzt hatte, bei weitem nicht so gut wie auf deinen Bildern

beim Smartphone wirkt es übertrieben oder es sind Fehler vorhanden

(ich hab aber noch keines der neuen Super-Foto-Smartphones.. weiß nicht was die Algorithmen heute bereits leiten)

gefällt mir sehr gut deine Bilder

bis jetzt ist Bouke bei Smartphones noch eher selten in Verwendung...
in 10 Jahren, wenn jeder so fotografiert, wird es mehr zur Normalität gehören

es wird von Jahr zu Jahr schwieriger den Preis einer teuren Kamera im VErgleich zu Smartphones zu rechtfertigen..
mehr und mehr decken mittlerweile auch Smartphones ab..

gibt einige Videos auf Youtube wo man profifotographen verschieden Fotos von DSLR und Smartphone vergleichen hat lassen und nicht immer lagen die Profis bei ihrer Beurteilung richtig

in Zukunft wird auch noch mehr und mehr KI Einzug halten.. denke da wird noch einiges auf uns zukommen..

letztens Videos von der Mondlandung gesehe, wo man aus den 4 - 10fps Videos 60fps-Videos in höherer Auflösung gemacht hat, mittels AI --> sehr beeindruckend...

oder alte, niedrig-auflösende, ruckelige Videos der vorletzten Jahrhunderwende in Newyork - per künstlicher Intelligenz aufbereitet auf 60fps
unglaublich was da geht !

bei Spielegrafiken seit diesem Jahr neuen Methoden wo künstliche Intelligenz eingesetzt wird.. mit teils erstaunlichen Ergebnissen:

eine GRafik die mit wenig REchenleistung in Full-HD berechnet wurde, wird mittels neuronalem Netz auf 8k hochgerechnet und dann auf 4k runtergesampelt..

mit dem Ergebnis: es schaut - trotz niedrig auflösender Full-HD Grafik als Basis - besser aus, als das gleiche Bild 4k nativ berechnet !!!
weniger Kantenflimmern !

einfach erstaunlich

ich denke dass da in Zukunft eben beim Fotografieren auch noch einiges möglich sein wird...
man sieht ja was heute aus winzigsten Kameras an Leistung und Qualität schon rausgeholt werden kann..


was ich mir für die Zukunft (ich sag mal: zeitfenster 10 Jahre) auch erhoffe:

500 Megapixel Kugel-Panorama-Fotos (nativ aufgenommen oder per AI hochgerechnet auf 500Megapixel - also ca. 30.000 x 15.000 Pixel Auflösung)
und dazu ein "human vision" VR-Headset (ich sag mal 60ppd (pixel per degree - entspricht ungefähr dem menschlichen AUflösungsvermögen)

also mit 500 Megapixel wären dann wirklich schöne Panoramen möglich, auch mit FErnsicht-schärfe...

das was heute 360° Kameras teils nur ausspucken (teils nur 16 Megapixel) ist ein Witz... fürs Handy und Facebook aber nicht mehr

ich hab ein paar 360° Fotos gemacht in Urlauben (140-200 Megapixel) und die vermitteln mir so ein "ich bin wieder da gefühl" mit der VR-Brille, einfach toll - davon will ich in Zukunft, mit besserer Qualität mehr machen)

in paar Wochen krieg ich die neue Reverb G2 Brille, mit doppelter Pixelzahl im Vergleich zu meiner Valve INdex... da erwarte ich mir auch einen SChub in der Richtung...

die normale Kamera-Technik ist für mich an einem PUnkt wo ich nicht mehr brauche.. wüsste gar nicht was ich mehr brauchen könnte...
was jetzt noch geht:
das was eben eine DSLR heute kann - in Zukunft mithilfe von weiteren Softwaretechniken (STichwort AI / KI / neuronale Netze) auch mit kleinen Hosentaschen-Kameras erreichen
(bzw. Smartphone)

vielleicht kommt ja auch nochmal ein Smartphone auf den Markt, dass keine 7mm dünn ist, doppelt so dick und dafür ne mächtigere Kamera verbaut hat...
 
Idefix314

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vielleicht kommt ja auch nochmal ein Smartphone auf den Markt, dass 7mm dünn ist und eine mächtigere Kamera verbaut hat...
Mit Sicherheit!
 
mawadre

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Brose S **TurboLevo FSR 29" **
Da ist mir ein randscharfes Bild lieber, schließlich möchte ich als Betrachter selber entscheiden, worauf ich mein Augenmerk richte.
"If the price is right 99 Cent II" ?
Aus meiner Sicht ein visueller Overkill 🙂
(Bekomme leider keinen Link gepostet)

Auch immer noch mit RX100 und S7 unterwegs
 
U

Ullerich

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Weil sie keinen elektronischen Sucher hat, sondern einen optischen.
Worin siehst du da einen prinzipiellen Nachteil? Aufgrund des eigenen Handlings und des Workflows kann das nach meiner Einschätzung nur eine persönliche Entscheidung sein. Denn aus Elektronischer oder optischer Sucher: Was ist besser zum Fotografieren? » Lens-Aid
Optische Sucher – ein Hauch von Retro liegt in der Luft

Optische Sucher haben noch immer viele begeisterte Anhänger in der Fotografie. Der wichtigste Vorteil und Grund dafür: Sie bieten dir einen ungefilterten und nahezu unveränderten Blick auf die Situation vor dir. Das unterscheidet sich größtenteils nicht von einem Blick durch ein Fenster. Keine ausgefallene Technologie ist hier notwendig.
Ein weiterer Vorteil des optischen Suchers

Optische Sucher funktionieren auch, wenn du deine Kamera ausgeschaltet hast. Das lässt sich vergleichen einem Fernglas, Teleskop oder einer simplen Klopapierrolle – auch hier ist für das Durchsehen keine Batterie notwendig. Es gibt keine Probleme mit der Farbwiedergabe oder der Bildschirmaktualisierungsrate. Sie funktionieren, bei strahlender Sonne genauso wie bei schlechten Lichtverhältnissen.

(Disclaimer: jedes System hat so seine speziellen Vor- und Nachteile, aber aus technischer Neugier interessiert mich dein Argument. Seit 2 Jahren habe ich mein altes Hobby wiederbelebt, ich stamme aus den analogen S/W Filmzeiten mit mechanischen Spiegelreflex und auch Sucherkameras. Von daher habe ich mir eine EOS200D zugelegt.)
 
Vito

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Nun, es ging mir nicht
Worin siehst du da einen prinzipiellen Nachteil? Aufgrund des eigenen Handlings und des Workflows kann das nach meiner Einschätzung nur eine persönliche Entscheidung sein. Denn aus Elektronischer oder optischer Sucher: Was ist besser zum Fotografieren? » Lens-Aid



(Disclaimer: jedes System hat so seine speziellen Vor- und Nachteile, aber aus technischer Neugier interessiert mich dein Argument. Seit 2 Jahren habe ich mein altes Hobby wiederbelebt, ich stamme aus den analogen S/W Filmzeiten mit mechanischen Spiegelreflex und auch Sucherkameras. Von daher habe ich mir eine EOS200D zugelegt.)
Ich habe nur kurz erklärt, nicht bewertet im Sinne von "besser".
Persönlich mag ich die hochauflösenden eletronischen Sucher schon mehr, als die Guckkästen in der Spiegelreflex. Letztere halte ich auch aus anderen Gründen für überlebt (Spiegelschlag, tiefe Bauweise...) Eher kommt mir für meine Art der Fotografie schon der Rangefinder eher entgegen. Aber von mir aus kann jeder doch gerne nutzen, was er mag.

In den letzten Jahren fotografiere ich aber privat entweder mit der Rolleiflex (6x6) oder eben nur mit dem Smartphone... von der Leica M2, über die Nikon und Olympus (SLR) und auch die Fuji X (Pro1) liegt alles Geraffel nur noch im Schrank.
 
OldMan54

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Für mich gibt es unterschiedliche Werkzeuge für unterschiedliche Anwendungen.
Will ich ein hochauflösendes Bild, eventuell noch aus grösserer Entfernung, dann nehme ich die DSLR im manuellen Modus, Schärfepunkt manuell festgelegt.
Habe noch keinen Sportfotografen mit einem Smartphone bei Fußball oder Formel 1 gesehen.

Das gibt dann Bilder, die kann ich auch auf Papier an die Wand hängen. Bedingt, dass man die Zusammenhänge von Blende, Belichtungszeit, ISO und Fokus / Autofokus im Schlaf beherrscht.
Da ist dann schon vorher klar, was rauskommt, bzw. lässt sich mit einem Blick auf das Histogramm überprüfen.
Spiegellose Systeme sind inzwischen oft Computer mit definierbaren Programmen, können viel, aber gibt dann eben auch die typischen Bilder.
Ich arbeite nach diversen Tests bei der D500 nur noch in RAW, die Unterschiede sind sicher marginal, aber ist eben mein Weg zum Bild.

Bilder für Forum von Touren, FB, WhatsApp, da ist für Standart Situationen inzwischen meistens ein Smartphone ausreichend.
Nur geht es hier im Regelfall um Dokumentieren einer Fahrt, schnelle Bilder auch im Rollen, wäre mit der fetten DSLR für mich nicht praktikabel, es sei denn, ich würde extra für die Bilder Biken, Kamera / Objektiv(e) im Rucksack.
 
mawadre

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Worin siehst du da einen prinzipiellen Nachteil?
Wie ich oben schon schrieb: man muss mit Optischen Suchern erst "Bilder sehen lernen". Am einfachsten war das noch mit Mattscheibensuchern. Früher war es Gang und Gäbe dass auf Urlaubsfotos und anderen Ergebnissen von Amateuren und Gelegenheitsknipsern viel zu kleine Hauotobjekte abgebildet waren. Der Klassiker ist wohl die Familie vom Vater vor einem großen Gebäude oder Denkmal abgebildet. Das große Hintergrundobjekt passt gerade ins Bild, die Familie steht winzig davor. Das ist ein Resultat unseres Auge-Hirn-Systems. Augenscheinlich ist in unserem Sehsystem eine Art "Digital-Zoom" oder auch adaptive Auflösung eingebaut, die es uns erlaubt, mit der selben Brennweite des Auges sowohl Panoramen als auch weit entfernte Details wie z.B. einen Vogel am Himmel scharf und detailreich zu sehen. Wenn man durch ein Fernglas oder einen optischen Sucher schaut, kommt derselbe Effekt zum Tragen. Auf einem flachen Bild nicht mehr. Früher hat man also als Fotoamateur mühsam "Sehen" lernen müssen - Sprich: das intuitive optische Sucherbild mühsam im Hirn in ein 2D Foto übersetzen müssen. Mit einiger Übung und Erfahrung (sprich schlechte Fotos) ist dann z.B. die Regel im Kopf entstanden "Personen nah an die Kamera, Gebäude weit weg, große Blendenzahl für hohe Tiefwnschärfe".
Im Gegensatz dazu zeigt eine elektronische Vorschau egal ob auf dem Handybildschirm oder im Sucher einer Kamera nahezu das Endresultat. So können auch Anfänger sofort sehen, ob man die Person oder den Vogel erkennen wird oder ob man näher heran muss.
 
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Ullerich

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Augenscheinlich ist in unserem Sehsystem eine Art "Digital-Zoom" oder auch adaptive Auflösung eingebaut, die es uns erlaubt, mit der selben Brennweite des Auges sowohl Panoramen als auch weit entfernte Details wie z.B. einen Vogel am Himmel scharf und detailreich zu sehen. Wenn man durch ein Fernglas oder einen optischen Sucher schaut, kommt derselbe Effekt zum Tragen.
nicht nur eine Art von Zoom: Optische Täuschungen und Illusionen - Sehtestbilder

Zumindest bei mir ist das garantiert nicht so, der Blick durch den Feldstecher erzeugt genau eine Ebene der Schärfe. Mal davon abgesehen, rechnet unser brain 0.9 noch einiges zu dem hinzu, was uns unsere Augen liefern.


Im Gegensatz dazu zeigt eine elektronische Vorschau egal ob auf dem Handybildschirm oder im Sucher einer Kamera nahezu das Endresultat.
Weil bei mir Fernglas = optischer Sucher, kann ich das nicht nachvollziehen. Wobei mein achtern angebrachter Monitor mir dann auch die gewünschten Bilder liefert, aber eben nicht beim Blick durch den Sucher.
 
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