Fischer Kundendienst - Schlechte Erfahrung normal? Was kann man tun?

Diskutiere Fischer Kundendienst - Schlechte Erfahrung normal? Was kann man tun? im sonstige Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; das habe ich- sonst wüsstest Du ja nichts davon das stimmt- aber immer noch eine bessere Prognose (nichts anderes ist das ja und mitnichten ein...
Moadib

Moadib

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Schön das du dich äußerst, aber wenn du kein Viator 5.0 kennst, solltest du dich erstmal damit befassen und dann den Kommentar entsprechend formulieren.

das habe ich- sonst wüsstest Du ja nichts davon

Zum Viator 5.0
Im Servicemanual steht nichts davon das sich der Fahrradcomputer erst an das Fahrverhalten anpassen muss. Das wäre auch sinnfrei, denn man fährt ja nicht immer die gleiche Strecke mit den gleichen Einstellungen.

das stimmt- aber immer noch eine bessere Prognose (nichts anderes ist das ja und mitnichten ein Füllstand des Akkus) als gar keine Berücksichtigung der letzten Fahrparameter. Ob Du das als sinnvoll oder sinnfrei erachtest ist natürlich Deine Sache. Falsch wäre es aber eben, aus einer Prognoseangabe einen tatsächlichen Füllstand abzuleiten und damit auf den Status des Akkus zu schließen. Das wäre dann tatsächlich sinnfrei.


Und ein 25%iges Nachlassen der suggestierten Fahrleistung wäre in meinen Augen unlauterer Wettbewerb und täuschung des Kunden.

Auch hier bleibt Dir Deine subjektive Befindlichkeit natürlich unbenommen. Es zeigt allerdings, dass Du Dich mit der Materie noch nicht wirklich beschäftigt hast.

Mir ist durchaus bewusst das die Gesamtfahrleistung abhängig von mehreren Faktoren ist, aber es geht ja nicht um die tatsächliche Reichweite, sondern um die Reichweite nach einer Vollladung.

schon verstanden- Du nun hoffentlich auch, dass die Reichweitenangabe keine Angabe zum Füllstand ist.


Zum Viator 4.0
Waren online zu kaufen ist doch nichts besonderes mehr, auch nicht ein Pedelec im LowCost Bereich. Und wieso sollte ich es denn nicht selbst in Betrieb nehmen können?

weil Du oben 08/15 Einstellprobleme als "Servicefall" deklarierst. Zumindest bei der lockeren Gabel. Und bei der Bremse bist Du Dir ja selber unsicher. Es kann also auch ein anderes Problem vorzuliegen (davon ab, dass man auch das selber machen oder machen lassen kann).
Ärgerlich? Ja, klar- aber bei einem Versand kann sowas immer passieren. Das passiert auch bei Händlern vor Ort, wenn sie Räder geliefert bekommen- diese Probleme müssen sie vor Auslieferung an den Kunden selber beheben. In diesem Fall Du eben selber

Mir geht es in 1. Linie um folgende Fakten:

1. Man wollte sich innerhalb 10 Tagen nach Ticketerstellung bei mir melden. NICHT ERFOLGT
2. Ein Zeitfenster zur Terminerstellung wurde NICHT EINGEHALTEN.
3. KEINE REAKTION auf meine EMails
4. Kundenservice Mitarbeiter teilweise UNFREUNDLICH
5. KEINE KOMUNIKATION möglich mit dem Reperaturservice

Im Großen und Ganzen KEIN SERVICE außer Ticketerstellung und telefonisches abwimmeln von den Kundenservice Mitarbeitern

ja, das ist ärgerlich.

Vielleicht wäre der Service ja besser erreichbar, wenn ihn nicht so viele als (nichtabgeschlossenen) Servicevertrag verstünde, sondern sich nur in echten Garantiefällen an ihn wenden würde.

vg,
 
andreasDo

andreasDo

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Leider wackelte die Gabel direkt nach dem Auspacken schon in der Gabel herum. Außerdem scheint die Bremse nicht richtig befüllt bzw. entlüftet zu sein.
War die Übergabe Dokumentation ausgefüllt? Wurde das Rad nach Fischer Definition "Komplett montiert"/"Teilmontiert", "Vormontiert" geliefert?
 
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Hazet

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mal ehrlich, was willst du mir damit eigentlich sagen?

Nochmal, ich kaufe ein neues Produkt. Dieses Produkt hat einwandfrei zu sein, unabhängig von meinem Wissenstand. Ist es das nicht, obliegt es mir dieses zu reklamieren.

Insgesamt möchte ich aber auf den Titel zurück kommen, der da lautet:

Fischer Kundendienst - Schlechte Erfahrung normal? Was kann man tun?​


und nicht: Was habe ich falsch gemacht und wie kann ich das Pedelec selbst instand setzen
 
Moadib

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mal ehrlich, was willst du mir damit eigentlich sagen?

ich will damit sagen, dass Du hier Dinge reklamierts, die gar kein Problem sind (Reichweite) oder in Deiner Verantwortung liegen und gar kein Garantiefall sind (Gabel und evtl. Bremse).
Überzogene Ansprüche also- und das auch bei der Reaktionszeit bis der Service bei Dir vor der Tür steht (nicht, was die Kommunikation mit Fischer betrifft- da teile ich Deine Kritik. Die hätten Dir gleich sagen sollen, dass es drei-vier Monate dauern kann zur Zeit- wie überall sonst auch)

Nochmal, ich kaufe ein neues Produkt. Dieses Produkt hat einwandfrei zu sein, unabhängig von meinem Wissenstand. Ist es das nicht, obliegt es mir dieses zu reklamieren.

nur im Rahmen des Möglichen. Ein Rad braucht eine Erstinbetriebnahme- ein Teilmontiertes sowieso.

Insgesamt möchte ich aber auf den Titel zurück kommen, der da lautet:

Fischer Kundendienst - Schlechte Erfahrung normal? Was kann man tun?​


und nicht: Was habe ich falsch gemacht und wie kann ich das Pedelec selbst instand setzen

ich sehe hier bisher nichts, was definitiv instand zu setzen wäre (Bremse wäre abzuwarten).

Und auf den letzte Satz "was kann man tun" hatte ich mich doch bezogen. Ist eben blöd, wenn das, was man tun kann mit dem zusammen hängt, was man "falsch gemacht hat" (Deine Worte).

vg,
 
andreasDo

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mal ehrlich, was willst du mir damit eigentlich sagen?

... nun Fischer hat ja ein Übergabeprotokoll das den Zustand des Rades dokumentiert und auch regelt ob Anhängebetrieb, Kindersitz, usw. zulässig ist. Bei einem nicht komplett montieretn Rad ist es normal, dass Schrauben kontrolliert/nachgezogen werden müssen, Pedale montiert, usw.
Meine Räder, die ich vor Ort gekauft habe, kamen nach dem Eintreffen vom Hersteller auch erstmal in die Werkstatt. Erst nach Überprüfung und den notwendigen Arbeiten wurden sie an mich übergeben. Diesen Part muss derjenige der im Versand kauft bei Bedarf halt selber übernehmen ...
Sollte im Übergabeprotokoll komplett montiert stehen kann natürlich etwas anderes erwartet werden.
 
H

Hazet

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dennoch, ich habe schlechte Erfahrungen mit dem Fischer Kundendienst gemacht und genau darum geht es hier.
 
Moadib

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dennoch, ich habe schlechte Erfahrungen mit dem Fischer Kundendienst gemacht und genau darum geht es hier.

ja, aber die Frage für andere ist, ob Deine Kritik berechtigt ist, nur teilweise oder gar nicht. Genauso, ob und was man für sich daraus für Schlüsse ziehen kann.

Wer eine lockere Gabel nicht selber festziehen kann, sollte kein Rad online kaufen (egal von welchem Hersteller).
Wer einen schnellen Support haben möchte, sollte einen extra Vertrag abschliessen.
Wer sich ein Rad für einen Urlaub kauft, sollte das so rechtzeitig tun, dass evtl. Probleme bei der Erstinbetrienahme noch vorher gelöst werden können.
Wer ein Fischer Rad kauft, spart Geld und bekommt zwar Service, braucht aber Geduld und ein dickes Fell.
Und für alle gilt: Marketingaussagen und Werbung sind keine technisch zugesicherte Daten und Reichweitenangaben keine Füllstansanzeige (bei 50 Liter im Tank weiss übrigens auch niemand, wie weit man damit kommt, auch kein Bordcomputer).

vg,
 
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Jamheizer

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Da kann ich dir nur beipflichten. Die Räder sind gut aber wehe du hast ein Problem, vor allen Dingen in der Garantiezeit. Warte jetzt auch schon wochenlang auf einen Techniker. Ich brauche das Rad für den Weg zur Arbeit.
Toller Service Fa. Fischer
 
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Palmtree

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Ich warte schon seit 6 Wochen auf eine Antwort von Fischer. Problem: Batterie lädt nur zu 66 Prozent, auch nach mehrfachen Versuchen unter verschiedenen Bedingungen. Erst 188 km gefahren. Also klarer Fall, da braucht man nicht Techniker zu sein, um zu verstehen dass die Batterie kaputt ist.

Wer viele Fahrräder verkauft, macht auch viel Umsatz, von dem man dann eben mehr Service-Kräfte bezahlen muss.

Wenn ich in 2021 doppelt so viele Fahrräder verkaufe wie in 2020, muss ich eben auch doppelt so viele Servicekräfte einstellen.

IN zwischen bemühe ich mich um Rückabwicklung beim Händler. Eins ist klar - nie wieder ein Fischer Fahrrad.
 
Moadib

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Ich warte schon seit 6 Wochen auf eine Antwort von Fischer

nicht warten, immer wieder aktiv werden (nimmt nichts von der Kritik- das ist nicht OK vom Service)

. Problem: Batterie lädt nur zu 66 Prozent, auch nach mehrfachen Versuchen unter verschiedenen Bedingungen.

das ist interessant. Wie stellst Du das fest? Anzeige am Akku? Im Display? Messung der Spannung?

Also klarer Fall, da braucht man nicht Techniker zu sein, um zu verstehen dass die Batterie kaputt ist.

Könnte auch das Ladegerät sein oder je, nachdem, wo Du diese 66% ermittelst, ein Anzeigeproblem. Oder ein Anwenderproblem, wenn Du das wie @Hazet an der Reichweite festmachen solltest.

Hat aber alles auch keine Auswirkung darauf, wie lange es dauert, bis der Service reagiert. Das liegt ja nicht an der Schwierigkeit eines Problems, wenn der Suboptimal ausgestattet ist.

vg,
 
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Milcky

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Ich bin mit dem Fischer E-Bike ETH1920 seit April 2021 ca. 2000 km gefahren. Die Akkureichweite war hervorragend. Doch nun habe ich beim genaueren hinschauen entdeckt, das man bei mir falsche Felgen verbaut sind. Felgen die nicht E-Bike geeignet sind. Yak 19 Felgen von Schürmann sind nur bis 110 kg zulässig und fangen unter der Belastung an der Speichenaufnahme auszubrechen. Also fing ich an zu recherchieren, überall waren Euro Line Felgen von Schürmann verbaut. Bei einem Anruf beim Fischer Kundendienst , wurde mir gesagt ja das ist eine Spezialanfertigung von Schürmann. Also bei Schürmann anrufen wo ich erfahren hab das es nie eine Sonderanfertigung gab. Nun warte ich seit 2 Monaten auf einen versprochenen Anruf. Angeblich hab ich die höchste Priorität. Nichts passiert jetzt seit knapp 3 Monaten. Heute bekomm ich eine Rechnung für die Erstinspektion die ich beim Service vor Ort schon mal bezahlt habe. ich find das sehr seltsam alles.
 
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Andre5

Andre5

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Bosch cx
Nachdem ich bei einem Discounter ein Fischer E-Bike erstanden habe, hatte ich bereits nach wenigen Wochen einen Defekt bei dem Akku/Batterie. Nicht selbstverschuldet. Das E-Bike konnte ab dann nicht mehr genutzt werden, da ich mit dem Bike grössere Steigungen beim Arbeitsweg bewältigen muss und ich habe mich umgehend an den Kundenservice gewandt. Die haben mir versprochen, innert 14 Tage komme ein Servicetechniker vorbei. Natürlich habe ich nach 2 Wochen nichts von denen gehört und nachtelefoniert. Uups, der Falls liege rum und sei ja nicht weitergeleitet worden. Es fehle wohl noch irgend ein Dokument und sie hätten es vergessen, mir das mitzuteilen. Das habe ich umgehend nachgereicht und mir den Erhalt bestätigen lassen. Dann wieder keine Meldung von Fischer, usw. usf. Jede Woche habe ich angerufen, immer hiess es, die Priorität werde jetzt erhöht (wieviel Mal kann das denn möglich sein?!?).

Fazit: 9 Wochen ist das her und ich habe noch immer keinen Servicetechniker von nahem gesehen. Kann das E-Bike noch immer nicht benutzten und wünschte mir, ich hätte etwas mehr Geld in die Hand genommen und bei einem lokalen E-Bike Händler ein Bike gekauft.

Habt Ihr mir einen Tipp, wie ich mich zur Wehr setzten kann? Ist man da einfach ausgeliefert?
Der Discounter steht hier in der Verantwortung.
Der Kaufvertrag wurde dort abgeschlossen, deshalb muss die Garantieleistung auch anstandslos übernommen werden.
Ähnlich einem Autohaus, dort würde man dich wohl kaum an den Hersteller verweisen.
Oder einem Kauf einer Packung Milch bei Rewe, " die Milch ist sauer, dann melden Sie sich bitte bei dem Bauern, der beauftragt dann die Kuh sich darum zu kümmern."
Schöne Sache so für den Discounter, ja is klar.
Nicht gefallen lassen.
 
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tomla

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Endlich mal eine Antwort die aufzeigt wie es ablaufen soll.

Bei einem Problem innerhalb der Gewährleistung bekommt der Verkäufer das Rad mit einer schriftlichen Fehlerbeschreibung
und der Festlegung einer angemessenen Frist zur Nachbesserung zurück. Als Kunde habe ich mit dem Hersteller nichts zu tun.
Wie der Verkäufer das Problem löst liegt in seinem Ermessen und seiner Verantwortung. Nicht Fischer ist mein Ansprechpartner
sondern nur der, der meinen Kaufpreis erhalten hat. Wer selbst mit dem Hersteller in Kontakt tritt, macht sich zum "kostenlosen"
Mitarbeiter des Verkäufers und verwirkt u.U. auch noch seine Gewährleistungsansprüche.
 
Moadib

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Endlich mal eine Antwort die aufzeigt wie es ablaufen soll.

Bei einem Problem innerhalb der Gewährleistung bekommt der Verkäufer das Rad mit einer schriftlichen Fehlerbeschreibung
und der Festlegung einer angemessenen Frist zur Nachbesserung zurück. Als Kunde habe ich mit dem Hersteller nichts zu tun.
Wie der Verkäufer das Problem löst liegt in seinem Ermessen und seiner Verantwortung. Nicht Fischer ist mein Ansprechpartner
sondern nur der, der meinen Kaufpreis erhalten hat. Wer selbst mit dem Hersteller in Kontakt tritt, macht sich zum "kostenlosen"
Mitarbeiter des Verkäufers und verwirkt u.U. auch noch seine Gewährleistungsansprüche.

das ist schon richtig, lässt aber außer acht, dass Garantieleistungen sehr viel weitergehender sind und geringere Hürden umfassen, als Gewährleistumngsrechte.
Außerdem bezweifele ich, dass es bequemer ist, ein Fahrrad per Spedition zum Händler zurück zu schicken als es vor Ort reparieren zu lassen.
Dazu kommt noch, dass es keinen Grund gibt, anzunehmen, dass die Kommunikation mit dem Händler besser läuft als mit dem Hersteller. Letztendlich ärgert man sich dann eben über jemand anderen. Und schneller geht es wahrscheinlich insgesamt auch nicht, eher langsamer.

Einzig die Möglichkeit der Fristsetzung und damit Vorbereitung juristischer Schritte hat man in diesem Fall dann schon erledigt. Dafür ist das Rad dann u.U. auch erstmal weg, weil es beim Händler liegt.

Bei all dem ist dann auch noch zu beachten, dass es durchaus sein kann, dass einiges überhaupt weder Gewährleistungs- noch Garantiefälle sind. In diesem und anderen Threads hatte sich bei einigen Fällen öfters schon mal herausgestellt, dass das Problem beim Anwender lag. In diesen Fällen bleibt man dann auch noch auf den Kosten sitzen.

Ich will niemanden abhalten, den einen oder anderen Weg zu gehen. Aber man sollte sich der Konsequenzen bewusst sein.

vg,
 
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tomla

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das ist schon richtig, lässt aber außer acht, dass Garantieleistungen sehr viel weitergehender sind und geringere Hürden umfassen, als Gewährleistumngsrechte.
Sehe ich genau umgekehrt.

Außerdem bezweifele ich, dass es bequemer ist, ein Fahrrad per Spedition zum Händler zurück zu schicken als es vor Ort reparieren zu lassen.
Bequemlichkeit war ja nicht der Themeninhalt.

Dazu kommt noch, dass es keinen Grund gibt, anzunehmen, dass die Kommunikation mit dem Händler besser läuft als mit dem Hersteller. Letztendlich ärgert man sich dann eben über jemand anderen. Und schneller geht es wahrscheinlich insgesamt auch nicht, eher langsamer.
Der Händler hat mein Geld - ich sein (defektes) Rad. Eine bessere Basis für die Kommunikation kann es nicht geben.

Einzig die Möglichkeit der Fristsetzung und damit Vorbereitung juristischer Schritte hat man in diesem Fall dann schon erledigt. Dafür ist das Rad dann u.U. auch erstmal weg, weil es beim Händler liegt.
So ist es.

Bei all dem ist dann auch noch zu beachten, dass es durchaus sein kann, dass einiges überhaupt weder Gewährleistungs- noch Garantiefälle sind. In diesem und anderen Threads hatte sich bei einigen Fällen öfters schon mal herausgestellt, dass das Problem beim Anwender lag. In diesen Fällen bleibt man dann auch noch auf den Kosten sitzen.
Wer soll die Kosten für die eigene Fehlleistung sonst tragen ?

Ich will niemanden abhalten, den einen oder anderen Weg zu gehen. Aber man sollte sich der Konsequenzen bewusst sein.

vg,
Den Satz unterschreibe ich.
 
Moadib

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Wer soll die Kosten für die eigene Fehlleistung sonst tragen ?

na, derjenige, der die Kosten verursacht. Wenn tatsächlich kein Mangel vorliegt, hat den dann der Kunde zu tragen. Ob das aus Kulanz dann auch tatsächlich eingefordert wird, steht auf einem anderen Blatt.

Übrigens: selbst wenn ein Mangel vorliegt, ist das nach einem halben Jahr durch die noch geltende Beweislastumkehr bei der Gewährleistung auf jeden Fall potentiell schwieriger als bei einer zweijährigen Garantie.

Bequemlichkeit war ja nicht der Themeninhalt.

das ist genauso ein zu beachtender Parameter wie alles andere auch und damit genauso Thema. Zumal Du unten meinem Aussage, dass man sich der jeweiligen Konsequenzen bewusst sein sollte.

Mir selber wäre eine kostenlose Reparatur für sagen wir mal 50 Euro Reparaturkosten keine (mind.) zweimalige Speditionslieferung mit jeweils einem Urlaubstag wert. Selbst wenn alles perfekt läuft (was er erfahrungsgemäß selten tut).

vg,
 
Andre5

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Bosch cx
Hier liegt eindeutig die Fehlleistung beim Verkäufer.
Der Artikel weist einen erheblichen Defekt in Form eines Totalausfalls auf, somit ist der Verkäufer zur
Reparatur, Umtausch bzw. zum Regulieren
verpflichtet und nach einer gewissen Frist so gar zur Rücknahme der Ware.
Es ist dabei völlig irrelevant, ob das
Produkt im Fachhandel, Discounter oder von einem Onlinehändler erworben wurde.
 
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Sierra

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Service Wüste Deutschland, und Fischer Fahrrad ist hier Spitzenreiter.
Ständiges vertrösten, keine Rückmeldung, man wird am Telefon nur
vertröstet seit 3 Wochen und mit Lügen konfrontiert. Mitarbeiter werden
anscheinend darauf geschult.
Finger weg von dieser Firma
 
hadizet

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Performabce CX Gen4 im Stevens E14 mit Nyon2
Von den Fischer-Fällen kann man aber nicht auf eine "Servicewüste Deutschland" schlussfolgern!
 
goofy1968

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Zuhause auf den Halden des Ruhrgebietes
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Yakun Yamaha PW-X + Radius Yamaha PW
Ständiges vertrösten, keine Rückmeldung, man wird am Telefon nur
vertröstet seit 3 Wochen...
Neu anmelden und drauf auf Hersteller und Händler.

Und ein Geheimnis ist es nicht wie Fischer das mit Reparaturen handhabt.

Aber auch im örtlichen Handel ist es nicht selten 3 Wochen zu warten auf ein Termin.
 
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