Fischer Fischer ETH/ETD 1861 und 1861.1

Diskutiere Fischer ETH/ETD 1861 und 1861.1 im Weitere Mittelmotoren Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo Jürgen, Sieh dir mal die Beiträge zum 1761 aus dem letzten Jahr an. Da tauchten die "schnarrenden" Geräusche aus Richtung Motor bereits...
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heru

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Hallo Jürgen,

Dann steckte ich die Pedalen um und machte mich mit meinem Rad auf den Weg.
Sofort vernahm ich ein schnarrendes (ratschendes) Geräusch aus Richtung
Motor. Dies wurde noch lauter als ich die Unterstützungsstufen eingeschaltet
hatte. Als ich zurück war, nahm ich die Kette vorne ab, um festzustellen ob
es auch wirklich vom Motor kommt. Es war tatsächlich der Motor.
Sieh dir mal die Beiträge zum 1761 aus dem letzten Jahr an. Da tauchten die "schnarrenden" Geräusche aus Richtung Motor bereits auf und es wurden auch die Ursachen benannt: Die Steckpedale! Bei denen reibt Metall auf Metall. Etwas Fett an die Lagerung und der Spuk ist vorbei. Dem Fischer-Kundendienst ist das Problem seit einem Jahr bekannt.

Am nächsten Tag (Sonntag) fuhr ich nochmal mit dem Rad meiner Frau.
Nach ca. 100 m ohne el. Unterstützung wollte ich den Motor einschalten.
Ich drückte den Einschaltknopf am Bedienteil aber nichts geschah, keine LED leuchtete.
Als ich zurück war, probierte ich mein Bedienteil und ihr Fahrrad ging an.
Ihr Bedienteil an meinem Rad ging auch nicht. Damit war klar, Bedienteil defekt.
Die Regelung des Motors mag es nicht, wenn sie erst bei laufendem Rad aktiviert wird. Ist an meinem 1761 genau so. Also möglichst bereits im Stand einschalten.

Ein genereller Rat an alle, die jetzt das 1861 kaufen: Das Rad unterscheidet sich kaum vom 1761. Alle Probleme, die jetzt auftauchen, dürften von daher im 1761-Thread bereits behandelt worden sein.

mfg
Helmut
 
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Volker36

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Die Regelung des Motors mag es nicht, wenn sie erst bei laufendem Rad aktiviert wird. Ist an meinem 1761 genau so. Also möglichst bereits im Stand einschalten....
"...mag es nicht..." heißt was? Kommt es zu einer irreparabelen Beschädigung?
Ich schalte zwar die Steuerung immer ein, bin jedoch bereits etliche km ohne E-Motor gefahren.
 
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heru

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"...mag es nicht..." heißt was? Kommt es zu einer irreparabelen Beschädigung?
Ich schalte zwar die Steuerung immer ein, bin jedoch bereits etliche km ohne E-Motor gefahren.
Bei mir weigerte sich der Motor, seinen normalen Betrieb aufzunehmen und ruckte. Also angehalten, Motor aus und wieder an.
Einen Schaden am Steuergerät gab es nicht. Was in einem solchen Zustand auf den Leitungen zum DP12 passiert und ob dadurch etwa durch Überspannung etwas beschädigt werden kann, enzieht sich meiner Kenntnis. Offensichtlich scheint ja hier etwas schief gegangen zu sein.

Möglicherweise ist es aber auch nur eine wackelige Steckverbindung, was bei Fischer Pedelecs auch gerne mal vorkommt. Tips zum Beheben solcher Probleme gibts ebenfalls im 1761-Thread.
 
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Ein genereller Rat an alle, die jetzt das 1861 kaufen: Das Rad unterscheidet sich kaum vom 1761. Alle Probleme, die jetzt auftauchen, dürften von daher im 1761-Thread bereits behandelt worden sein...
So, Beitrag durch :) .

Mann-o-Mann, ich kann nur hoffen das Fischer seinen Service kontinuierlich verbessert. Gut das ich den Beitrag nicht vorher gelesen habe. Vielleicht hätte ich mir den Kauf nochmal überlegt.

Ich werde nun auch mal mein Kette auf versteifte Glieder prüfen, und mit "Profi Dry Lube" umschmieren.
Eine Justierung des Umwerfers scheint mir obligatorisch.
Eine Beschreibung der Schaltung habe ich in den Unterlagen aber nicht gefunden.

Die Umrüstung auf ein 44er Kettenblatt hatte ich mir deutlich einfacher vorgestellt. Was für ein Drama :-(.

Mergelnde Geräusche beim treten habe ich vernommen. Werde nun mal direkt die Steckpedalen fetten um zu sehen ob es daher kommt.

Das Capella Update für das Teasi habe ich sofort durchgeführt, und kann bis jetzt nicht meckern. Ok, die schlechte Ablesbarkeit bei Sonnenlicht ist natürlich geblieben.
An der BT-Lösung nervt die ständig erforderlich Neuverbindung mit dem Rad. Warum wird nicht eine "vertrauenswürde Verbindung" hergestellt, die sich nach einer Unterbrechung automatisch wieder koppelt?
Außerdem erscheinen mir die 500 mA am USB-Port zu gering um das Teasi im Betrieb auch zu laden. Es scheint als würde damit maximal der Betriebsstrom gedeckt. Das könnte zur Unbrauchbarkeit führen, wenn der Akku mal wirklich ganz leer ist.
Was gar nicht geht ist die mitgelieferte Halterung!!! Bei einem 2199 € Fahrrad eine Halterung mit Kabelbindern für 0,50 € beizulegen ist ein Trauerspiel. Das Navi verdreht sich damit ständig, und quasi nicht zu bedienen. Ich sollte Fischer die 15 € für eine vernünftige Halterung in Rechnung stellen.

Da das 1861 die wirklich geniale Parallelogramm-Federung hat, werde ich mir eine Diebstahlsicherung für den Sattel einfallen lassen müssen. "Dank dem Schnellspanner wird der Sattel samt Federung sonst sicher schnell den Besitzer wechseln :-/.
Evtl. tausche ich den Schnellspanner gegen eine Verschraubung, oder ein kleines Drahtseil vom Sattel zum Rahmen (wäre aber optisch unschön).

Dann wäre da noch die Sache mit dem Speed Limit. Das muss auch noch angepasst werden.
Hier schon mal ein Dank für die vielen guten Beschreibungen.

Alles in allem bin ich nach knapp 100 km aber erstmal zufrieden.
Das Rad fuhr "out of the box" sehr gut, und drastische Fehler bei der Qualitätskontrolle konnte meine hauseigene Fachkraft für Qualitätssicherung mit 15 Jahren Berufserfahrung in der Automobilindustrie nicht feststellen :).
Es läuft ohne E-Motor leichter als mein knapp 20 Jahre altes MiFa Treckingrad.
 
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heru

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So, Beitrag durch :) .
Mann-o-Mann, ich kann nur hoffen das Fischer seinen Service kontinuierlich verbessert. Gut das ich den Beitrag nicht vorher gelesen habe. Vielleicht hätte ich mir den Kauf nochmal überlegt.
Wenn man sich das so geballt reintut, sieht es natürlich schlimmer aus, als es ist bzw. war. Die Kernelemente des Rades: Rahmen, Antrieb und Schaltung sind sehr solide. Ich habe inzwischen 2.500 km gefahren und keine Probleme mehr.

Eine Justierung des Umwerfers scheint mir obligatorisch.
Eine Beschreibung der Schaltung habe ich in den Unterlagen aber nicht gefunden.
Such mal auf Youtube nach "shimano xt schaltung einstellen".

Die Umrüstung auf ein 44er Kettenblatt hatte ich mir deutlich einfacher vorgestellt. Was für ein Drama :-(.
Zumindest ist der sog. Spider inzwischen lieferbar. Von im freien Handel nicht lieferbaren Kettenblättern abhängig zu sein, war keine angenehme Vorstellung.

Das Capella Update für das Teasi habe ich sofort durchgeführt, und kann bis jetzt nicht meckern. Ok, die schlechte Ablesbarkeit bei Sonnenlicht ist natürlich geblieben.
Die Display-Helligkeit lässt sich einstellen...

An der BT-Lösung nervt die ständig erforderlich Neuverbindung mit dem Rad. Warum wird nicht eine "vertrauenswürde Verbindung" hergestellt, die sich nach einer Unterbrechung automatisch wieder koppelt?
Außerdem erscheinen mir die 500 mA am USB-Port zu gering um das Teasi im Betrieb auch zu laden. Es scheint als würde damit maximal der Betriebsstrom gedeckt. Das könnte zur Unbrauchbarkeit führen, wenn der Akku mal wirklich ganz leer ist.
Was gar nicht geht ist die mitgelieferte Halterung!!! Bei einem 2199 € Fahrrad eine Halterung mit Kabelbindern für 0,50 € beizulegen ist ein Trauerspiel. Das Navi verdreht sich damit ständig, und quasi nicht zu bedienen. Ich sollte Fischer die 15 € für eine vernünftige Halterung in Rechnung stellen
Der Verbindungsaufbau kann länger dauern, wenn das Teasi völlig ausgeschaltet war. Nach meiner Beobachtung wird zuerst eine GPS-Verbindung gesucht. Und das kann dauern, mir passiert es häufig. dass das Teil erst nach 2 km richtig läuft. Man erkennt es daran, dass erst dann der Tageskilometerzähler zurückgesetzt wird. Aus dem Standby heraus funktioniert die Verbindung zügig. Dabei zuerst das Rad einschalten, dann das Teasi.

Die Stromversorgung über das DP12 scheint ausreichend zu sein. Mein Teasi war nach der Winterpause halb leer und nach der ersten längeren Tour wieder voll geladen. Angst vor Tiefentladung braucht man bei heutigen Geräten wohl ohnehin nicht zu haben, die sind dagegen abgesichert.

Die mitgelieferte Halterung ist für den verwendeten Vorbau völlig ungeeignet. Ich habe mir diese besorgt:
https://www.amazon.de/Wicked-Chili-Fahrrad-vibrationsfrei-Germany-schwarz-black/dp/B00L3733GM

Ansonsten läuft das Teil jetzt zufriedenstellend

Da das 1861 die wirklich geniale Parallelogramm-Federung hat...
Für mich auf den ersten Blick die einzig wirkliche Verbesserung zum 1761. Die alte Federung fiel mit beim Rangieren mit dem voll beladenen Rad in der Bahn auseinander. Ich habe sie bereits im letzten Sommer durch die Suntour-Federung ersetzt. Für Freunde des Bandscheibenvorfalls ein wirklicher Fortschritt!

Das Rad fuhr "out of the box" sehr gut, und drastische Fehler bei der Qualitätskontrolle konnte meine hauseigene Fachkraft für Qualitätssicherung mit 15 Jahren Berufserfahrung in der Automobilindustrie nicht feststellen :).
Das macht Hoffnung. Vielleicht hat Fischer ja dazu gelernt...
 
JKD50

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Hallo Helmut, vielen Dank für die Tips. Das mit den Steckpedalen fetten habe ich schon letztes Jahr mitgelesen.
Ich habe die Pedalen raus genommen und die Kette vorne runter, nur an den Pedalarmen gedreht, das Geräusch
kommt ganz klar aus dem Motor und bei dem anderen Rad so gut wie nichts. Service-Techniker hat sich noch
nicht gemeldet, bin mal gespannt wie lange das noch dauert.
Gruß Jürgen
 
wsc

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"...mag es nicht..." heißt was? Kommt es zu einer irreparabelen Beschädigung?
Die SW macht nach dem Einschalten diverse Selbsttest- und Kalibriervorgänge. Wenn dabei unplausible Werte festgestellt werden, weigert sich der Controller zu arbeiten oder reagiert falsch.
Deshalb sollte das Einschalten des Systems im Ruhezustand erfolgen. Eine Schädigung ist aber nicht zu erwarten.
 
JKD50

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Hallo,
so, heute war der Service-Techniker da. Er hat ein neuen Motor eingebaut, wobei ich nicht wirklich feststellen konnte
ob es sich um einen neuen handelt der Motor hatte die Kontrollerversion 2.2. Ich konnte ihn aber dazu überreden,
den Kontroller mit Version 3.0 aus dem defekten Motor in den neuen Motor einzubauen. Von seiner Arbeitsweise
war ich nicht gerade angetan z.B. alles mit eingesetztem Akku, alle Schrauben ohne Drehmomentschlüssel angewürgt usw.
Da der Service-Mann es eilig hatte, machte ich eine kurze Probefahrt, ohne Unterstützung keine Geräusche mehr und
in der ersten Unterstützungsstufe war ein Surren zu hören. Als ich später nochmal etwas länger gefahren bin, stellte ich fest,
dass der Motor in den Stufen 2-3-4 sehr deutlich zu hören ist (wie gesagt, ohne Unterstützung alles leise).
Meine Frage an alle: Sind deutlich hörbare Geräusche bei eingeschalteter Motor-Unterstützung normal?
 
kamy

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Ist jetzt die Frage was bei dir deutliche Geräusche sind?

Ganz ohne Geräusch kann der Maxdrive auch nicht unterstützen aber er ist leiser als z.B. ein Bosch Speed oder CX ...
 
JKD50

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Okay, es ist immer eine Wahrnehmungsfrage. Das Rad meiner Frau ist unter gleichen Bedingungen,
vom Motorgeräusch her, viel leiser. Es schwierig, Lautstärke mit Worten zu beschreiben. Werde
mal schauen, ob das mit der Zeit etwas besser wird.
 
lusi22

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Wird sicher noch deutlich leiser. Mein neuer Motor war Anfangs gegenüber dem schon gelaufenen auch deutlich hörbar, mittlerweile nach ein paar hundert Kilometern ist er genau so nahezu unhörbar wie der Alte zuvor.
 
Volker36

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Meine Frage an alle: Sind deutlich hörbare Geräusche bei eingeschalteter Motor-Unterstützung normal?
Mein Motor war auch im Neuzustand sehr leise. Außer einem leichten Summen ist nichts zu hören.

Die mergelnden Geräusche scheinen wirklich von den Steckpedalen zu kommen. Zumindest sind sie nun erstmal weg, nachdem ich die Steckachse gefettet habe.
 
JKD50

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Wird sicher noch deutlich leiser. Mein neuer Motor war Anfangs gegenüber dem schon gelaufenen auch deutlich hörbar, mittlerweile nach ein paar hundert Kilometern ist er genau so nahezu unhörbar wie der Alte zuvor.
Danke, dann kann ich ja noch hoffen, dass es besser wird.

Mein Motor war auch im Neuzustand sehr leise. Außer einem leichten Summen ist nichts zu hören.
Das kann ich bei einem von unseren Rädern bestätigen.

Die mergelnden Geräusche scheinen wirklich von den Steckpedalen zu kommen. Zumindest sind sie nun erstmal weg, nachdem ich die Steckachse gefettet habe.
Mergelnde Geräusche kann ich nicht vernehmen. Noch machen sich die Steckpedalen überhaupt nicht bemerkbar. Ich wünschte mir, es läge nur daran.
Werde sie trotzdem demnächst mal fetten.

.
 
Koast

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Hallo, bin neu hier im Forum und seit gestern Besitzer des ETH 1861 mit 55cm Rahmenhöhe. Gekauft habe ich es im Fischer Onlineshop. Gestern die erste Fahrt gemacht, von der Arbeit nach Hause (gute 10km). Paar Dinge sind mir aufgefallen. Steckpedale einstecken war kein Problem, ich frage mich aber, wozu da extra noch Unterlegscheiben im Karton lagen? Die sind doch unnütz, oder? Ging aus der Anleitung jedenfalls nicht hervor. Lenker gerade stellen war auch leicht, allerdings war er danach nicht 100% gerade, als er eingerastet ist. Ich konnte so fahren, fand inzwischen auch die Schraube zum Verstellen und habe es korrigiert. Hätte mir aber gewünscht, dass das gleich richtig sitzt. Wie war es bei euch? Apropos Lenker: Wie kann man ihn in der Höhe verstellen? Laut Anleitung soll das beim Geradestellen möglich sein, wenn also der Schnellspanner geöffnet ist. Bei mir war das nicht möglich, keine Chance. Beim Fahren dann festgestellt, dass die Bedieneinheit für den Motor zäh reagiert und kaum ablesbar ist. Die wurde so angebracht, dass sie zu sehr nach unten zeigt, ich musste mich quasi auf den Lenker runterbeugen, um eine Chance zu haben, da etwas zu erkennen. Der passende Inbusschlüssel lag leider beim Werkzeug nicht dabei, so dass ich noch keine Chance hatte, mir das umzustellen. Gleich bei der ersten Fahrt musste ich feststellen, dass der höchste Gang (der 9.) gar nicht einzulegen ging, und der 8. auch nicht stabil auf dem Ritzel blieb. Sprang immer hin und her zwischen 7. und 8. Gang, sehr unangenehm. Um zügig voranzukommen, brauche ich aber die großen Gänge. Schon mit dem 7. Gang hatte ich das Gefühl, wie ein Irrer zu treten, ohne richtig voranzukommen, das wäre wohl eher was für den Berg. Dann geschah es auch noch, dass mir die Kette vorne raussprang, sehr sehr ärgerlich. Ich hatte keine Chance, sie wieder aufs Ritzel zu bekommen, ohne den Kettenschutz abzumontieren! Das sollte bei einem 2000€ Neurad nicht sein. Habe es hinbekommen und den Kettenschutz inzwischen wieder angebracht. Positiv fiel mir die Federung der Federgabel und des Sattels auf. Sehr angenehm. Der Motor schiebt ordentlich an und ist dabei sehr leise (aber hörbar). Zu Hause noch paar Tests gemacht, dabei folgendes festgestellt:
  • Vorderlicht leuchtet nicht (Muss man das irgendwie einschalten? Aber das Rücklicht hat funktioniert!)
  • Hinterrad scheint leicht gebremst, läuft nicht sehr leichtgängig. Ein Blick auf die Scheibenbremse zeigte mir, dass eine der Bremsbacken an der Scheibenbremse anliegt. Beim Vorderrad dagegen ist es, wie es sein soll. Hier sehe ich auf beiden Seiten neben der Bremsscheibe einen dünnen Spalt bis zur Bremsbacke. Das Vorderrad läuft auch deutlich leichtgängiger bzw. länger, wenn ich es manuell andrehe.
  • Der Magnet im Hinterrad war nicht richtig ausgerichtet, zeigte nach unten, statt zur Seite. Wie war das bei euch? Habe ihn richtig gedreht, sehe aber keine Möglichkeit, ihn richtig festzustellen. Hält das so?
  • Die Bremsen sind mir gefühlt zu schlapp eingestellt, also ich muss den Bremshebel zu stark ziehen, bis was passiert. Hatte vorher aber noch nie Scheibenbremsen, vielleicht ist das ja normal. Wie ist es bei euch?
  • Die Klingel klingelte nicht, weil die Plastikhalterung es verhinderte, klang nur dumpf. Habe an der Halterung rumgespielt und jetzt geht es.
Die kritischsten Punkte sind also Licht, Lenkerhöhe und die Schaltung. Es gibt bei YouTube paar Fischer Videos, wie man die Schaltung einstellen kann (High und Low Schraube), aber ich will da nichts verpfuschen. Sollte das nicht unter Garantie laufen? Wie soll ich vorgehen? Muss da jemand von Fischer kommen und das hier vor Ort einstellen bzw. reparieren? Oder kann ich in eine Fahrradwerkstatt ums Eck gehen, das machen lassen, und Fischer die Rechnung schicken? Ich habe eigentlich keine Lust, das ganze Rad zurückzusenden, auch wenn es sich aus meiner Sicht ganz klar um einen Garantiefall handelt.
 
kamy

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Bosch CX , Bafang Max Drive 48V, Bafang HR 48V
Wenn man solche Kleinigkeiten (und es sind Kleinigkeiten) nicht selbst beheben kann sollte man kein Fahrrad aus dem Karton kaufen sondern es beim Händler uns Eck kaufen.

Der sollte dann alles vor Übergabe überprüft und eingestellt haben.

Die Räder aus dem Karton sind in der Regel im Montagewerk vormontiert aber nicht Final Endmontiert.

Das obliegt dann dem Käufer oder Händler der es ohne Karton direkt an den Endkunden verkauft.

Aber die Schaltung sollte dein Händler ums Eck auf deine Rechnung einstellen können (das wird Fischer dann nicht übernehmen).
Wenn der Kundendienst von Fischer es machen soll mußt du ein Ticket aufmachen und auf einen Termin warten.
 
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Die Räder aus dem Karton sind in der Regel im Montagewerk vormontiert aber nicht Final Endmontiert.
Fischer macht doch ausdrücklich Werbung damit, dass man nur den Lenker ausrichten und die Pedale anstecken muss. Wenn dann aber Gänge nicht eingelegt werden können und die Bremse schleift, ist das definitiv Schlampigkeit seitens Fischer. Die Lieferung im Karton darf ja keine Ausrede für Fehler bei der Montage sein.
 
kamy

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... und der Volkswagenkonzern baut die saubersten Diesel der Welt ...

Dann mach ein Ticket auf und warte auf den Techniker.
 
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iori

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ETH 1761
Ich habs ohne Techniker gemacht und stimme dir zu dass man auch selber an seinem Rad schrauben können sollte. Trotzdem darf man bei einer UVP von 2200€ eine funktionierende Bremse und Schaltung erwarten.
 
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