Fischer EM-1726 und Hundeanhänger

Diskutiere Fischer EM-1726 und Hundeanhänger im Discounter / Direktvertrieb Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Erstmal - Hallo zusammen. Habe vor, mir oben gennantes Pedelec zu kaufen. Jetzt möchte ich aber auch später einen Hundeanhänger benutzen (Labbi...
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herhade

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Erstmal - Hallo zusammen.

Habe vor, mir oben gennantes Pedelec zu kaufen. Jetzt möchte ich aber auch später einen Hundeanhänger benutzen (Labbi ca. 35 kg).
Kann ich das bedenkenlos mit diesem Rad machen? Oder muss ich was besonders beachten (eine andere Befestigung oder so)?

Wäre wirklich super, wenn dazu jemand Erfahrung hätte, und mir das beantworten könnte.
 
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EMS

EMS

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Ausprobieren und wenn`s nicht geht, einfach den passenden Köter kaufen.
 
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Michael.K

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Ausprobieren und wenn`s nicht geht, einfach den passenden Köter kaufen.
Was soll die Wortwahl "Köter" bezwecken?


Grundsätzlich geben die Hersteller einen Hängerbetrieb nicht frei, da mögliche Schäden von einer Garantie nicht gedeckt sind.
Mögliche Schäden am Rahmen laufen damit also auf eigenes Risiko.
Die Beanspruchung des Rades ist natürlich größer und geht damit auch auf die Haltbarkeit.
Darüber sollte man sich im klaren sein.
Wir fuhren auch mit einem kleinen Trixi Hänger und auch mit einem Kinderanhänger.
Ist soweit kein Problem. (haben zwei ECU1605)
 
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herhade

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@ EMS - Danke für den Tipp. Hast Recht. Muss ich nächstes Mal beim Einkaufen dran denken.

@ Michael.K
Also ich dachte, solange das zul. Gesamtgewicht nicht überschritten wird, würde der Rahmen das ohne Probleme überstehen?
Wird ja auch nicht täglich mit dem Hänger gefahren. Nur wenn wir mal mit unseren beiden ein wenig Radfahren möchten, und unsere "Oma" nicht mehr kann, möchte ich sie gerne in den Hänger setzen.

Gedanken habe ich mir viel mehr um den Heckmotor gemacht. Im Internet habe ich gelesen, dass es wohl nicht von Vorteil ist den Hänger direkt an die Hinterachse zu montieren, wie es eigentlich üblich ist. Soll halt schädlich für den Motor sein (kann ich mir auch gut vorstellen). Oder ist das Blödsinn?
Ich habe nämlich auch Verbindungen gefunden, die seitlich am Rahmen befestigt werden, und wo der Hänger nicht mehr direkt an der Achse befestigt ist.

Jetzt frage ich mich halt, ob diese Anbringung den Motor auch schaden könnte, und eventuell jemand hier mit so etwas schon Erfahrung hat.
 
Moadib

Moadib

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@ Michael.K
Also ich dachte, solange das zul. Gesamtgewicht nicht überschritten wird, würde der Rahmen das ohne Probleme überstehen?
Du hast bei dieser Frage drei Problemfelder:

1) geht das technisch/hält das Rad die Belastung aus
2) wie wirkt sich ein Betrieb auf die Garantie/Gewährleistung aus
3) wie wirkt sich ein unerlaubter Betrieb auf Haftungs- und Versicherungsfragen aus

Du denkst hier gerade nur an Punkt 1- da musste aber auch nicht fragen, ob das Freigeben ist, sondern kannst einfach losfahren. Hier fahren einige mit wesentlich höheren Lasten (auch unerlaubt) ohne Probleme.
In Deiner Bedienungsanleitung steht übrigens drinnen, ob Dein Hersteller den Betrieb mit Anhänger erlaubt oder nicht und wenn ja, unter welchen Bedingungen.
Ich glaube, Fischer erlaubt den Betrieb mit eMTB generell nicht- außerdem wärst Du wahrscheinlich auch über der zul. Gesamtbelastung.

Zwei und Drei musst Du Dir eben überlegen, wie risikofreudig Du in diesen Punkten bist.

vg,
 
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herhade

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Danke für die ausführlichen Infos.

Werde mir dann nochmal Gedanken darüber machen. Passieren kann ja immer mal was. Und dann ist der Ärger groß.
 
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detritus

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Woher kommt eigentlich die Rechnung das Gesamtgewicht eines beladenen Anhängers komplett auf das Systemgewicht anrechnen zu wollen?
Der ADFC schreibt das auch in einigen Artikeln auf deren Webseite, aber auf meine Anfragen einer Quelle dazu wird nicht reagiert.
Das macht eigentlich überhaupt keinen Sinn, lediglich die Stützlast auf das zulässige Gesamtgewicht des Rades anzurechnen wäre sinnvoll. Wird im Übrigen bei KFZs auch so gehandhabt.

Ist eine ernstgemeinte Frage, woher kommt diese "Regel"? In der StVZO ist soweit ich weiß nur festgelegt, das Fahrradanhänger ab 40kg Gesamtgewicht eine Auflaufbremse benötigen und 80kg Maximalgewicht haben dürfen. Dazu muss eben noch der vorgeschriebene Bremsweg eingehalten werden können.
 
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herhade

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Also ich habe beim ADFC dieses gefunden:
Quelle: Lastenanhänger fürs Fahrrad
Die Nutzlast eines Anhängers ist begrenzt und liegt meist bei maximal 45 Kilogramm. Oft könnten die Anhänger mehr vertragen, aber das zulässige Gesamtgewicht des Zugrads, das sich aus Fahrradgewicht, Fahrergewicht und Zuladung ergibt, setzt enge Grenzen.
Ein Beispiel: Trekkingräder haben häufig ein zulässiges Gesamtgewicht von 120 Kilogramm. Angenommen, das Rad wiegt 15 Kilogramm, der Anhänger 10 und die Person auf dem Sattel 75 – dann bleiben nur 20 Kilogramm übrig, die transportiert werden können. Das Material verträgt dabei oft mehr, aber die Bremsen können die hohe Last nicht schnell genug stoppen. Anhänger mit Auflaufbremse sind selten und sehr hochpreisig.
Das Fahrrad sollte zudem vom Hersteller für die Verwendung mit einem Anhänger freigegeben sein. Das Gewicht zerrt einseitig am Ausfallende, was nicht jeder Rahmen auf Dauer gut wegsteckt. Kommt es zu einem Bruch oder Riss, kann man keinen Ersatz erwarten, wenn der Hersteller das Rad nicht für diesen Zweck freigegeben hat.
 
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detritus

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Ja, wie ich es auch schon geschrieben habe 😉
Aber die nennen mir keine Quelle und es ist auch keine Quelle angegeben
 
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herhade

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Das stimmt.
Aber es ist ja so, dass das gesamte Gewicht auf das Fahrrad lastet. Man muss ja alles in Bewegung setzen. Also muss man wohl auch zusammenrechnen.
 
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detritus

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Nein, das sehe ich nicht so... Es lastet nur die Stützlast direkt auf dem Fahrrad. Mach Mal den Versuch und hänge einen leeren 10kg Anhänger an dein Rad. Drehe eine Runde damit. Dann lade 10kg in Taschen auf dein Rad und fahre damit. Ein Unterschied wie Tag und Nacht, die Kräfte wirken anders.
Deswegen darf mein Auto z.B. auch ein zulässiges Gesamtgewicht von 2200kg haben. Die Stützlast beträgt 75kg. Ich darf einen 1800kg Anhänger ankuppeln. Der Logik, die in dem ADFC-Artikel nach beim Fahrrad angewandt wird, müsste mein Auto dann aber 4000kg zulässiges Gesamtgewicht erlauben, damit ich den Anhänger fahren darf. So ist es aber nicht, sondern ich darf 2200kg -75kg am Auto zulaufen und zusätzlich noch einen Anhänger mit zulässigen Gesamtgewicht von 1800kg mit Auflaufbremse fahren.

Edit: würde die Fahrradlogik beim Auto angewandt, könnte ich nicht einmal einen leeren 1800kg Anhänger ankuppeln, da die oft schon ein bisschen was wiegen...
 
Moadib

Moadib

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Woher kommt eigentlich die Rechnung das Gesamtgewicht eines beladenen Anhängers komplett auf das Systemgewicht anrechnen zu wollen?
steht in der BDA. Wie die da drauf kommen ist letztendlich irrelevant.

In der StVZO ist soweit ich weiß nur festgelegt, das Fahrradanhänger ab 40kg Gesamtgewicht eine Auflaufbremse benötigen und 80kg Maximalgewicht haben dürfen.
nicht, dass ich wüsste. Was es gibt, ist irgendeine Empfehlung für die Auflaufbremse ab einem bestimmten Gewicht aber keine Vorschrift.

vg,

edit: Anhänger - Fakten

wie vertrauenswürdig man diese Seite einstuft, muss man natürlich selber wissen. Im Zweifel kann man aber mit diesen Informationen hier ja in der StVZO weiter recherchieren.
 
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detritus

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Danke Dir, aber was ist BDA?

In der StVZO habe ich zu der angesprochenen Rechnung nichts finden können. Die Anrechnung des Gesamtgewichts eines Anhängers auf das zulässige Gesamtgewicht eines Fahrrades wäre damit rechtlich nicht festgelegt. Auf mehreren juristisch angehauchten Seiten findet man Artikel die daraus schließen, dass bei Fahrradanhängern die Regelungen für Kraftfahrzeuganhänger (§32 StVZO) angewandt werden sollen, was in Sachen Gesamtgewicht des Zuges natürlich wenig Sinn macht :)

Die Angaben, die ich oben geschrieben habe (ab 40kg Auflaufbremse etc.) sind tatsächlich auch nicht richtig, das hatte ich anscheinend falsch abgespeichert. Das sind keine Vorschriften, nur Empfehlungen.

Der Witz ist ja, dass man zu vielen Fahrrädern gar keine Herstellerangabe zu einem zulässigen Gesamtgewicht finden kann (außer bei Fertig-Pedelecs), vor allen bei älteren Fahrrädern und bei Selbstaufbauten kann es auch schwierig werden.

Zusammenfassend zu Deinem Punkt 3) "wie wirkt sich ein unerlaubter Betrieb auf Haftungs- und Versicherungsfragen aus" vermute ich also, dass man solange man den Zug aus Fahrrad und Anhänger innerhalb eines vernünftigen Bremsweges zum Stehen bringen kann in dieser Hinsicht auch halbwegs "aus dem Schneider" ist. Ich achte mittlerweile eher darauf, dass ich vernünftige Bremsen am Rad habe, als wie viel Gewicht im Anhänger ist, natürlich im Rahmen der angegebenen Zuladung des Herstellers.
 
Moadib

Moadib

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Danke Dir, aber was ist BDA?
Bedienungsanleitung. Die des jeweiligen Pedelecs. Sprich, der Hersteller bestimmt, ob er einen Betrieb freigibt oder nicht und unter welchen Bedingungen.
Es ist in diesem Punkt also also keine Frage der StVZO. Deshalb...

In der StVZO habe ich zu der angesprochenen Rechnung nichts finden können.
...hast Du hier auch nichts dazu finden können.

Die Anrechnung des Gesamtgewichts eines Anhängers auf das zulässige Gesamtgewicht eines Fahrrades wäre damit rechtlich nicht festgelegt.
ich bin kein Jurist, weshalb ich hier auch nur Vermutungen/Annahmen äußern kann (und darf). Aber Du akzeptierst hier ganz offensichtlich ja auch die zul. Gesamtbelastung, die ebenfalls "nur" eine Herstellervorgabe ist und die ebenfalls nicht in der StVZO drinnen steht.

Die Angaben, die ich oben geschrieben habe (ab 40kg Auflaufbremse etc.) sind tatsächlich auch nicht richtig, das hatte ich anscheinend falsch abgespeichert. Das sind keine Vorschriften, nur Empfehlungen.
ja, und (nur) darauf hat sich mein Hinweis auf die StVZO bezogen.

Zusammenfassend zu Deinem Punkt 3) "wie wirkt sich ein unerlaubter Betrieb auf Haftungs- und Versicherungsfragen aus" vermute ich also, dass man solange man den Zug aus Fahrrad und Anhänger innerhalb eines vernünftigen Bremsweges zum Stehen bringen kann in dieser Hinsicht auch halbwegs "aus dem Schneider" ist.
wie gesagt, ich bin kein Jurist. Aber ich könnte mir denken, dass bei einem Unfall mit Bedingungen, die der Radhersteller explizit ausgeschlossen hat, das ein Richter evtl. anders sehen könnte.

vg,
 
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detritus

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@Moadib
Ich stimme dir im Prinzip ja zu... Und natürlich akzeptiere ich auch die Vorgaben der Hersteller.

Ich sehe nur diese Empfehlungen das Gesamtgewicht eines Anhängers voll auf das zulässige Gesamtgewicht des Fahrrades anzurechnen weiterhin als sehr fraglich an. Nicht nur weil diese Berechnungsart realitätsfern ist, sondern weil sie auch bis auf ein paar Webseiten nur in Foren zu finden ist. Von einem Fahrradhersteller, Kupplungshersteller oder Anhängerhersteller habe ich die für mich fragliche Art der Berechnung bisher noch nicht gelesen... Was aber auch nicht viel heisst.
In den Bedienungsanleitungen meiner Räder stand bisher auch nichts zu einer Beschränkung der Anhängelast. Ich kenne es nur so, dass zum Thema Anhänger entweder nichts beschrieben ist, oder ein Ausschluss oder eine Genehmigung zu finden ist.
Natürlich kenne ich hier auch nur eine sehr begrenzte Anzahl an Bedienungsanleitungen.

Deshalb hatte ich auch nachgefragt.

Es kommt wahrscheinlich auch auf die Bauart des Anhängers an. Wenn ich einen zweispurigen Anhänger mit Tiefdeichsel üblicher Bauart (die meisten Kinder- Hunde und Lastenanhänger) z.B. an einer Weberkupplung betreibe, muss ich auf die Angaben der Weberkupplung achten (z.B. 7kg Stützlast nicht überschreiten). Habe ich aber einen einspurigen Anhänger mit Hochdeichsel, die dann an der Sattelstütze befestigt wird, liegt auch bei Belastung eine höhere Stützlast vor, die entsprechend berücksichtigt werden sollte.

Ich persönlich fühle mich daher im Streitfall vor Gericht ziemlich sicher, wenn ich die Vorgaben des Herstellers des Kupplungssystems und des Anhängers beachtet habe und bei dem zulässigen Gesamtgewicht des Fahrrades nur die Stützlast statt dem Gesamtgewicht des Anhängers einberechnet habe. Natürlich immer vorausgesetzt, ich darf seitens des Rahmenherstellers überhaupt einen Anhänger ziehen.
Natürlich muss das aber jeder selbst entscheiden, ich bin ebenfalls kein Jurist und kann und will deswegen auch niemanden beraten, habe aber in anderen Bereichen mit rechtlichen Themen zu tun und weiß daher, dass vor Gericht erstaunliches passieren kann, in jede Richtung.
 
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Moadib

Moadib

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@Moadib
Und natürlich akzeptiere ich auch die Vorgaben der Hersteller.
hört sich im Weiteren aber ehrlich gesagt anders an

Ich sehe nur diese Empfehlungen das Gesamtgewicht eines Anhängers voll auf das zulässige Gesamtgewicht des Fahrrades anzurechnen weiterhin als sehr fraglich an. Nicht nur weil diese Berechnungsart realitätsfern ist, sondern weil sie auch bis auf ein paar Webseiten nur in Foren zu finden ist. Von einem Fahrradhersteller, Kupplungshersteller oder Anhängerhersteller habe ich die für mich fragliche Art der Berechnung bisher noch nicht gelesen...
die BDAs kann man sich meistens von den Herstellerseiten herunterladen. Und wo das nicht geht, kann man sich die Infos auch direkt beim Hersteller erfragen. Da mir das Thema wichtig ist (habe sogar den Kauf des Pedelecs genau davon abhängig gemacht), hatte ich das im Vorfeld von einigen Herstellern auch gemacht. Unter anderem auch hier im Forum bei @Fischer Fahrrad Kundendienst .
Ergebnis ist, dass die alle das gesamte Hängergewicht mit eingerechnet haben.
Bei manchen klingt es im ersten Moment manchmal etwas anders (Stützlast und so), weshalb ich das in einigen früheren Post's auch so als Vermutung kommuniziert hatte. Aber das hat sich (leider) als nicht richtig herausgestellt.

Es kommt wahrscheinlich auch auf die Bauart des Anhängers an.
nein, leider nicht beim Rad- nur beim Hänger an sich (der hat ja eigene Beschränkungen).

Ich persönlich fühle mich daher im Streitfall vor Gericht ziemlich sicher, wenn ich die Vorgaben des Herstellers des Kupplungssystems und des Anhängers beachtet habe und bei dem zulässigen Gesamtgewicht des Fahrrades nur die Stützlast statt dem Gesamtgewicht des Anhängers einberechnet habe. Natürlich immer vorausgesetzt, ich darf seitens des Rahmenherstellers überhaupt einen Anhänger ziehen.
das musst Du natürlich alleine für Dich entscheiden. Logisch ist es nicht. Einerseits die Herstellervorgaben beachten (letzter Satz) andererseits nicht.

Übrigens: die Stützlast kann auch negativ werden- alleine deshalb sollte es klar sein, dass diese zwar ihre Berechtigung hat, aber in einem ganz anderen Kontext. Deshalb geben einige Hersteller die Stützlast als weiteren, zu beachtenden Parameter an.

Hier auf der Startseite des Forums wird übrigens auf ein weiteres (Spezial)Forum verwiesen zum Lastentransport:
Cargobike-Forum

Abschließend kann ich nicht sagen, ob die Vorgaben der Radhersteller sinnvoll oder nicht. Schade finde ich das auch. Kann schon sein, dass die sich einfach nur doppelt und dreifach absichern wollen. Was letztendlich aber eben bedeutet dass das Risiko beim Nutzer liegt.

vg,

Ps.: ach ja: einige Radhersteller beschränken die maximale Anhängerlast auch zusätzlich noch. Beispielsweise Cube:
https://www.cube.eu/fileadmin/2018/marketing/Manuals_FAQ/Weight_Limits_MY2019.pdf
 
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detritus

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Also alles eine Einzelfallentscheidung und keine allgemeingültige Regelung... Na prima 😉

Mir ist es auch wichtig etwaige Herstellerangaben einzuhalten, da ich in der Vergangenheit bedingt durch ein Körpergewicht von ca. 100kg und dem gelegentlichen Bedarf Sachen per Rad zu transportieren häufiger unbewusst an Grenzen geraten bin. Ich gehöre auch zu denen, die auf dem Rennrad schon niegelnagelneue Teile, die als sehr robust gelten, auf der ersten Tour zerstört haben... Z.B. eine Dura Ace Kurbelgarnitur an einem Berg.
Macht keinen Spaß.
(Edit: es treten zu schnell Personenschäden bei versagenden Teilen auf)
Deswegen lege ich seit Jahren meine Räder so aus, dass ich von der Belastung und Traglast her noch einiges an Luft nach oben habe, seitdem sind da keine Probleme mehr aufgetreten (Edit: bis auf einem Riss in einer Alu-Gabel, der aber ein Verarbeitungsproblem ist)
Wie du ja geschrieben hast, das Risiko liegt beim Nutzer.

Dann habe ich anscheinend zumindest in meinem Fall das "Glück", dass die Hersteller meiner Räder auf Nachfrage nur ganz frei den Anhängerbetrieb per E-Mail erlaubt haben, ohne weitere Berechnungsformeln oder Einschränkungen...
Deswegen kann ich Deiner Aussage, ich würde einerseits den Herstellervorgaben folgen, andererseits aber nicht, nicht zustimmen. Ich folge den Herstellervorgaben meiner Räder (bzw. Rahmen) und den Vorgaben des Kupplungsherstellers und meiner Anhänger. Die geben nur eben nicht die für mich fragliche Berechnungsformel an. 😉

Das es wie du schreibst mittlerweile einige Hersteller gibt, die das so stark einschränken war mir nicht bewusst. Wieder was gelernt, danke dir
 
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Moadib

Moadib

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Dann habe ich anscheinend zumindest in meinem Fall das "Glück", dass die Hersteller meiner Räder auf Nachfrage nur ganz frei den Anhängerbetrieb per E-Mail erlaubt haben, ohne weitere Berechnungsformeln oder Einschränkungen...
und welcher Hersteller ist das?

vg,
 
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detritus

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Das schreibe ich dir bei Interesse gerne per PN, da ich den Inhalt von persönlichen E-Mails nicht in einem öffentlichen Forum wiedergeben möchte.
 
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herhade

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Also ich habe Fischer mal angeschrieben. Das EM 1726 ist für Anhänger geeignet ist.
Also von der Seite aus schon mal kein Problem.

Frage mich halt immer noch, ob ich den Hänger dann an die Achse befestigen sollte, oder ob ich diese Rahmenverbindung hole?
 
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