Finanzielle Aspekte des Pedelec- Kaufes? Wieviel Geld könnt/ wollt ihr für ein solches ausgeben?

Diskutiere Finanzielle Aspekte des Pedelec- Kaufes? Wieviel Geld könnt/ wollt ihr für ein solches ausgeben? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Dafür hat man aber auch mehr Fehlerquellen durch die Akkuhalter und die Software. Hat alles so seine Vor- und Nachteile. Persönlich bin ich halt...
Z

ZNolte

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Naja, beim Dualakkusystem von Bosch ist schon mehr dahinter als einfach einen Akku leer fahren und dann den zweiten anstöpseln. Es werden immer beide gemeinsam entladen und geladen, d. h., es bei mehr als 5 % Ladezustandsunterschied wird auf den volleren gewechselt. Man sagt, das schone beide Akkus, weil sie jeder für sich nur eine begrenzte Zeit arbeiten muss.

Dafür hat man aber auch mehr Fehlerquellen durch die Akkuhalter und die Software. Hat alles so seine Vor- und Nachteile. Persönlich bin ich halt eher der Freund des manuellen Wechselns.
 
Cyberbike

Cyberbike

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Ein größerer Gesamt Akku macht auch unter Belastung mehr Druck.
Habe das deutlich gemerkt als ich meine 60 Zellen durch 20 weitere ergänzt habe.

Ist ja auch klar.
Die Belastung pro Zelle sinkt.
Also macht ein starker Motor den kleinen Akku auch schneller kaputt.
 
QIOFan

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Als TE möchte ich jetzt einmal eine kurze Zwischenbilanz zu diesem Thread ziehen.
Dabei handelt es sich natürlich nur um einen gefühlten subjektiven Eindruck und nicht etwa um eine sozioökonomische Analyse des Profilquerschnittes von Pedelecnutzern dieses Forums.
Ich kann also nicht sagen was ist, sondern nur wie ich es sehe.

Mir drängt sich der Eindruck auf, dass die meisten die hier antworten, das Hobby Pedelec keinesfalls in die Nähe einer finanziellen Anspannung bringt.
Ein großer Teil von uns leistet sich Pedelecs im Anschaffungswert von 2000,- - 6000,- und trägt auch die Folgekosten an Services, Zubauteilen, Investitionen an Werkstattzubehör oder Werkzeug für eigene Arbeiten recht gut.
Viele finden ihre finanziellen Grenzen weniger durch die Möglichkeiten des eigenen Budgets, sondern mehr durch wirtschaftliche Überlegungen. ("Ich kann mir ein Bike um 6000,- leisten, tue es aber nicht, weil ich es für unvernünftig halte")

Einige unter Euch erweisen sich auch als geniale Sparfüchse wenn es um Zubau- und Ersatzteile geht. Diese verstehen es laut ihren Berichten, dem Anbieter einer Beleuchtung, einer Schaltung, einer neuen Elektronik, usw., diese Teile gegen kleinstes Geld aus dem Ärmel zu leiern oder finden instinktiv solche fast schon sozialen Anbieter.
Dies aber nicht aus materieller Enge heraus, sondern fast schon aus einem sportlichen Motiv begründet. Motto: "Kann ich mir um 900,- ein Spitzenbike aufbauen? Yes, I can!"

Insoferne ist das Hobby Pedelec für jene die sich bisher dazu äußern ein relativ entspanntes das für sie finanziell gut und locker zu meistern ist.

Jene aber, die zB. bereits in der einen oder anderen Neumitgliedervorstellung oder bei anderen Gelegenheiten geäußert haben, dass sie sich gerade mal ein Baumarkt- Rad leisten konnten oder Budgetvorstellungen von knapp 1000,- beschreiben weil es einfach nicht anders geht, oder sogar beschrieben, dass sie ihr Günstigst- Pedelec per Ratenzahlung begleichen, haben in diesem Thread bisher keine Kommentare geäußert, bzw. konnte ich das nicht so erkennen.

Was ich für allerzumindest interessant halte.

Wäre auf andere Sichten auf diesen Aspekt neugierig!
 
Cyberbike

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das Hobby Pedelec
Es sind aber auch einige dabei, die das Pedelec nicht als Hobby sehen, sondern als Auto Ersatz.

Es kann aber natürlich auch sein, dass dann Sprit sparen als Hobby angesehen wird.
Da ist dann kein Pedelec und keine Solaranlage dafür zu teuer.

Alles ohne Gewähr...
 
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Elmo

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Insoferne ist das Hobby Pedelec für jene die sich bisher dazu äußern ein relativ entspanntes das für sie finanziell gut und locker zu meistern ist.
Ich stimme @Cyberbike zu. Die zentrale Fehleinschätzung hier ist der Begriff Hobby!
Der gesamte Zustand unserer Radinfrastruktur und die systematische Bevorzugung des PKW Verkehrs in der Raum- und Städteplanung beruht auf dieser veralteten Sicht.
Dass gerade ein Pedelec zunächst einmal nichts anderes als ein Verkehrsmittel ist, mit dem sich individuelle Mobilitäts- und Transportbedürfnisse abdecken lassen, kommt vielen immer noch nicht in den Sinn. Das ist insbesondere nach über zwei Jahren Pandemie mehr als verwunderlich.
 
Delphis1982

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Ich kann von mir sagen, dass bei mir der Selbstbau aus finanzieller Begründung entstanden ist.
Ich habe ein Verdienst von 1250 Netto, da bleibt nicht viel Luft nach oben.
Auf mein jetziges Ped habe ich ANGESPART, Kredite bekomme ich keine bei diesem Einkommen.
Der Gedanke ist dann aber auch der, dass ich in der Lage sein muss, einen Defekt REPARIEREN zu können; sowohl technisch gesehen, als auch in finanzieller Hinsicht.
Ein teures Markenrad hätte zwar eventuell das gleiche gekostet, was ich derzeit INSGESAMT bezahlt habe, aber die Reparaturkosten könnten mich ruinieren, weil i.d.R. Werkstattpflicht besteht.
Viele Baugruppen sind nur über Händler zu bekommen und die lassen sich fürstlich bezahlen. Solche Mätzchen kann ich mir einfach nicht erlauben.
Das Ped ist bei mir kompletter Auto-Ersatz, selbst Schwertransporte und Großeinkäufe werden damit erledigt.
Das Pedelec ist zumindest, was mich betrifft, nur ZUFÄLLIG ein Hobby, welches ich gerne pflege, hat aber sonst handfeste finanzielle Gründe.
Um ein Polster von 1000,-€ anzusparen, benötige ich MINDESTENS 6 Monate oder ich muss im Rahmen einer Medikamentenstudie Pillen fressen.
Dann ist natürlich auch mal eine Solaranlage drin, die mich von den explodierenden Strompreisen etwas unabhängiger macht.
Nun habe ich auch einen uralten Fiat, und auch DAS hat Gründe. Ein 126er will nicht alle Nase lang die Werkstatt sehen um andernfalls den Dienst zu verweigern und hat auch sonst nur wenig laufende Kosten.
Bei Reparaturen reichen meist meine Kenntnisse und ich bekomme das alleine hin. Muss nur das Material besorgen, was recht günstig ist.
Ich benötige keinen Informatiker, der im Grunde nur das OBD ausliest und die Baugruppe austauscht, dafür dann 1000 Euro haben will. Das kann ich selber.
Mal abgesehen davon, dass ein so altes Auto kein OBD besitzt. Wozu auch?
Sollte sich irgendwas verabschieden, merkt man das im Grunde SOFORT, weil jede Komponente im Auto DIREKTE Auswirkungen hat.

Ich bin Italiener, ab und zu muss ich runter nach Süditalien in meinen Heimatort wegen Papierkram und weil dort der Rest meiner Familie ist.
Das Benzin bis dahin kann ich mir nicht wirklich leisten, daher vermeide ich es, mit dem Auto hinzufahren, es sei denn, es gibt zwingende Gründe.
Insofern nutze ich die Tatsache aus, dass ich Spaß am Ped habe, kombiniere es mit meiner Urlaubsplanung und genieße die Zeit und den Weg dahin.

Sind DAS ungefähr die Informationen, die Du mit diesem Thread herausfinden wolltest?
 
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xerox99

xerox99

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Wieviel Geld könnt ihr für ein solches ausgeben?​

Durch die zahlreichen Finanzierungsmöglichkeiten könnte ich locker Fünf bis Siebentausend ausgeben

Wieviel Geld wollt ihr für ein solches ausgeben?​

Also da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Ich finde 2500€ für ein "Fahrrad" schon extrem viel Geld und darum will ich ungerne mehr wie 2500€ ausgeben
 
Nemo1966

Nemo1966

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Dank dem Jobrad Programm habe ich deutlich mehr Geld ausgegeben als ich es normalerweise machen würde.
Mein erstes war ein Rex und ich war eigentlich ganz zufrieden weil ich halt nie auf was anderem gesessen habe.
Basteln hab ich inzwischen ganz eingestellt draufsetzen fahren und gut das kannte ich vor dem Goroc nicht. Verschleißteile ok wird es immer geben aber es ist lange nicht mehr so viel wie beim Fahrrad aus dem unteren Preissegment.
Ich will einfach fahren und Spaß haben und genau das haben die ersten 4000 km gemacht
Jobrad ist eine individuelle Entscheidung die kann man niemandem abnehmen aber für mich ermöglichte das den Einstieg in eine ganz andere Welt abseits des Baumarkt Segments.
Das letzte Jobrad vor der Rente habe ich dann vor zu behalten die anderen werden den zweitmarkt bereichern 😉
 
Z

ZNolte

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@QIOFan

Es kommen in diesem Thread wahrscheinlich deshalb größtenteils nur Antworten von Käufern hochwertiger Pedelecs, weil es von diesen Käufern einfach mehr zu berichten gibt und das Interesse an einer entsprechenden Diskussion höher ist.

Wenn ich jetzt nur in der Lage bin, mir eine Baumarktkutsche zu kaufen - was soll es da für großartige Aspekte bei geben? Da kauft man sich eben das was man sich leisten kann, fertig. Bei solchen Käufen und Entscheidungen geht es weder um den Motor, noch um Anbauteile, noch um den gewünschten Einsatzzweck. Es geht rein darum, überhaupt irgendwie motorisiert Fahrrad zu fahren.

Was genau hättest du denn davon, wenn jetzt 100 Leute nacheinander berichten, dass sie sich aus finanziellen Aspekten einfach das gekauft haben, was am billigsten zu bekommen war? Dass man sich mit 699 Euro Budget eben kein Pedelec kaufen kann das immer auf den gewünschten Einsatzzweck ausgelegt ist, sollte klar sein.

Wenn du hier quasi eine Sozialstudie betreiben willst, wird dabei wohl nicht viel herauskommen.
 
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ZNolte

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Vorallem trifft man in Foren eher selten den Gesellschaftlichen Durchschnitt an.
Nerds,Freaks und Individualisten machen den größten Teil der User in Foren aus.

Und wahrscheinlich auch noch viele Käufer günstiger Pedelecs, die gar kein Interesse daran haben, ihre evtl. eingeschränkte finanzielle Lage zu outen und näher zu diskutieren.
 
Cyberbike

Cyberbike

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Ich stimme @Cyberbike zu.
Danke für die Blumen.

Aber ich sagte, einige sehen das Pedelec als Erstz für das Auto an.

Die Mehrheit die ich treffe, fahren zum Spaß an der Freude bei schönem Wetter.
Vielleicht liegt das auch an einer nicht gerade ärmlichen Wohngegend, wo das Auto zur Standart Ausstattung gehört und im Vorgarten steht.

Bei mir ersetzt auch weder das Rad noch das Pedelec das Auto.
 
MisterFlyy

MisterFlyy

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Bei mir ersetzt es Fahrten mit dem Auto, sodass ich direkt vor und nach der Arbeit schon meinen Spaß beim fahren habe.

Wer es noch nie richtig gemacht hat oder die falsche Einstellung dazu hat, der weiß gar nicht, wie geil es ist durch den Regen zu fahren.😀

Ich darf mit dem S-Pedelec pendeln, ich muss es nicht.
 
K

KalleAnka

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Die Mehrheit die ich treffe, fahren zum Spaß an der Freude bei schönem Wetter.
Vielleicht liegt das auch an einer nicht gerade ärmlichen Wohngegend, wo das Auto zur Standart Ausstattung gehört und im Vorgarten steht.

Bei mir ersetzt auch weder das Rad noch das Pedelec das Auto.
Ich glaube schon, dass zumindest diejenigen, die ihr Bike nicht nur in der Garage stehen haben, trotzdem weniger Auto fahren. Einfach der Tatsache geschuldet, dass in der Freizeit eben das E-Bike und nicht das Auto genutzt wird. Auch wenn es nur zum Spaß ist.
 
MisterFlyy

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@Cyberbike als verweichlichte Stadtpflanze empfindet man das so. Der naturverbundene Mensch sieht es anders.

Sagte das Wildschwein und sprang in die Fütze.
Macht es der Großstädter im Schwimmbad anders?

Das ist ein Problem der nicht artgerechten Massenmenschenhaltung.
 
Thema:

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