Finanzielle Aspekte des Pedelec- Kaufes? Wieviel Geld könnt/ wollt ihr für ein solches ausgeben?

Diskutiere Finanzielle Aspekte des Pedelec- Kaufes? Wieviel Geld könnt/ wollt ihr für ein solches ausgeben? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Wenn das mit den Preisen so weiter geht, wird mein nächstes Pedelec ein Paar *neue Laufschuhe werden. :cool: (y)
Sack84

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Wenn das mit den Preisen so weiter geht, wird mein nächstes Pedelec ein Paar *neue Laufschuhe werden. :cool:
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Scott-Biker

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Ich bin überzeugt , dass die Räder für mehr als 6000 € keinen wesentlichen Vorteil bieten gegenüber einem sorgfältig zusammengestellten für 2 bis 3000 €.
Weder bei Haltbarkeit noch bei Nutzbarkeit noch beim Komfort.
Man zahlt da ohne Mehrwert
Da bist jetzt aber wieder mal auf dem Holzweg!
Deine Bikes haben doch nicht wirklich hochwertige Komponenten.
 
Geierlamm

Geierlamm

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Da bist jetzt aber wieder mal auf dem Holzweg!
Deine Bikes haben doch nicht wirklich hochwertige Komponenten.
Was bedeutet hochwertig?
Wenn ein Werkzeug seinen Zweck erfüllt, ist dann ein teuereres , welches lediglich den gleichen Zweck erfüllt , hochwertiger?
Machte mich eine elektronische Schaltung schneller oder bergtüchtiger?
Was wären noch bessere Laufräder als die DTSwiss CR 1600 und warum?
Zugelassen bis 130 kg.
Oder bessere Reifen als die Conti Grand Prix Urban? Welche wären das , als Kompromiss zwischen Asphalt und Schotter?

Interessiert

Geierlamm
 
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jup

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Hast Du schon mal 4 Zoll breite Reifen mit wenig Luftdruck probiert?

Das bügelt einiges weg. Auch ohne weitere Federung.

Wenn ich mir mal selber was baue, dann hat es so einen Reifen mit 20" hinten und vorne eine 26"-Felge mit schmalem Reifen und Federung (für Fahrkomfort mit geringer ungefederter Masse und weniger Rollwiderstand)... Aber so lang und schwer wie deines sollte es nicht sein ;-)

Ach ja, und natürlich einen möglichst flachen Sitzrohrwinkel mindestens wie ein Hollandrad, damit trotz passendem Abstand zu den Pedalen die Sitzhöhe möglichst niedrig ist, damit man trotz richtig eingestelltem Sattel noch möglichst komfortabel mit dem Fuß auf den Boden kommt.
 
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Cyberbike

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Aber so lang und schwer wie deines sollte es nicht sein ;-)
Etwas Gewicht könnte man sparen wenn man Rohre schweißt, statt verschraubtes Vollmaterial wie bei meinem zu nehmen. Obwohl die fertigen Cruiser Rahmen die so angeboten werden auch Sau schwer sind.

An ein schmaleres größeres Vorderrad habe ich auch schon gedacht, aber mein Motor ist ein schnell drehender für 20 Zoll.
Die Sitzposition macht Spaß. Aber man muss bedenken, dass man den Popo nicht anheben kann, wenn der Untergrund sehr ruppig wird.
 
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jup

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Etwas Gewicht könnte man sparen wenn man Rohre schweißt, statt verschraubtes Vollmaterial wie bei meinem zu nehmen. Obwohl die fertigen Cruiser Rahmen die so angeboten werden auch Sau schwer sind.

An ein schmaleres größeres Vorderrad habe ich auch schon gedacht, aber mein Motor ist ein schnell drehender für 20 Zoll.
Die Sitzposition macht Spaß. Aber man muss bedenken, dass man den Popo nicht anheben kann, wenn der Untergrund sehr ruppig wird.

So sind über etliche Jahrzehnte Leute mit Motorrädern gefahren, schneller und auf schlechteren Straßen als wir...

PS: Ich würde natürlich einen gefederten Sattel verbauen, idealerweise mit Umlenkhebel und progressiver Federung, damit er fein anspricht, aber bei größeren Unebenheiten nicht durchschlägt. Idealerweise.
 
Cyberbike

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gefederten Sattel
Habe ich auch schon überlegt. Aber dann müsste ich den Rahmen etwas niedriger machen damit Platz für eine Federung entsteht.

Treckersitzschale auf Blattfeder wäre eine Möglichkeit.
 
Delphis1982

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Soll ich dir verraten, das es ein Fully ist? 😎
Ich weiß, sieht man doch auch. Deswegen reizt es mich ja auch. Das Grace definitiv nicht. Nie wieder weniger als ein Fully. Nicht mal Hardtail.
Nene, so langsam gefällt mir echt das Klever, und zwar richtig gut sogar. So gut, dass ich sogar ernsthaft überlege, mir eines zuzulegen.

@Cyberbike
Es gibt so ganz wenige Dinge auf diesem Planeten, mit denen werde ich ums verrecken nicht warm, wie oft auch immer ich es versuche.
Zu diesen Dingen gehören Fattys und Bonanzaräder. 🤪
Hab die Dinger ein paar Mal fahren können (Fattys): das flaue Gefühl im Magen wurde ich nicht los beim Fahren.
Ich fahre lieber einen ordentlichen Stollenreifen mit mittlerem Druck, der sich bei flotten Kurvenfahrten nicht wie Götterspeise anfühlt.
Für den Fahrkomfort hat dann auch eine ordentliche Luftfederung zu sorgen, dessen Federweg halt nur rein und raus kennt, statt zusätzlich links und rechts.
Ich bin einer von der Sorte, wenn der Weg holprig wird, bleibt der Arsch auf dem Sattel.
 
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jup

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Wie sieht das technisch aus?

Wie bei jeder halbwegs modernen Hinterradfederung z.B. bei MTBs. Der Trick ist, dass man beim Einfedern die Hebelverhältnisse geometrisch ändert, so dass erst ein kurzer Weg an der Federung zurückgelegt wird und dann ein immer längerer Weg, je mehr es einfedert. Progressiv halt.

Literaturempfehlung: Helmut Bönsch "Einführung in die Motorradtechnik", das hat entgegen des Titels absolut nichts mit Motoren zu tun. Dafür hat er andere Bücher geschrieben, Fahrräder waren da halt gerade out, dieses Buch ist aber 1:1 auf Fahrräder übertragbar, zumal sich das zu einem großen Teil auf die Blütezeit der historischen Motorradentwicklung vor fast 100 Jahren bezieht. Die waren damals so versiert und einfallsreich, das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Super Buch, da kann man heute nur noch staunen. Wenn es ein neueres Buch gibt, dass all das (von Schräglage bis Federung, Lenk- und Rahmengeometrie, etc.) speziell auf Fahrräder bezogen abdeckt, dann kenne ich es nicht. Verlorene Schätze... Gibt es nur noch antiquarisch.
 
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jup

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Ok, aber wie soll das gehen, wenn nur der Sattel gefedert werden soll?

Ist technisch/mechanisch genau dasselbe, nur das nicht das Hinterrad gefedert wird, sondern der Sattel, also nicht das ganze Rad, sondern nur der Fahrer.

Ist natürlich suboptimal, weil die ungefederten Massen viel größer sind, aber immer noch besser progressiv als linear.

Hier mal der Anfang des Abschnitts "Federung und Dämpfung" aus dem empfohlenen Buch. Selbst wenn man davon nur einen Bruchteil versteht, weiß man schon mehr, als die meisten Leute, die heute Fahrräder bauen und verkaufen...


IMG_5237.JPG


PS: Das ist Seite 39, meine Auflage hat 293 Seiten und da geht es nirgendwo um Motoren.
 
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jup

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Zeichnung progressive Sattelfederung?
;)

Im Wesentlichen musst du nur eine Hinterradfederung eines MTB umdrehen, oben ist unten und wo das Hinterrad ist, ist dein Sattel ;-)

Im einfachsten Fall, ohne Hebel, nur durch Geometrie: Stell dir vor, dein Sattel dreht sich um ein Gelenk an der Sattelnase und du hast Federn senkrecht unter dem hinteren Ende des Sattels. Jetzt machst du die Federn härter, aber stellst die Federn schräg nach vorne. Bei leichten Stößen gibt das ganz leicht nach, bei stärkeren Stößen dreht sich der Sattel so, dass die Federn stärker belastet werden, die Federung wird härter.

Das kann man über diese einfache Geometrie hinaus mit passend gestalteten Umlenkhebeln beliebig gestalten, nur deswegen haben alle MTBs diese Umlenkhebel, die erst über ein Gelenk auf das Federbein wirken.
 
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QIOFan

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Sorgfältig zusammengestellt, genau hier liegt halt die Betonung. Und der Rest des Satzes ist Geschwurbel, Behauptung. Und irgendwo schwingt in deinen Sätzen ein wenig Neid mit rein.
Also, dein letzter Satz is in the eye of the beholder, wie der Franzose sagt. Ich lese da keinen Neid raus.
Und Behauptung? Natürlich ist alles, das nicht durch Daten, Fakten, Checks und Gegenchecks verifiziert wurde, vorerst eine Behauptung auch wenn sie sich später, durch wissenschaftliche Methoden geprüft, als wahr herausstellt.
Ich behaupte mal, 50% dessen was hier gepostet wird, sind Behauptungen, inklusive dieser hier.
Also nix besonderes.
 
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