Fazit nach ca. 2 Monaten E-Pendeln

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joey0712

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Hallo!

Ich mache heute mal ein Fazit zu meinen ersten 2 Monaten Pendeln mit dem Pedelec.
Auf der Uhr habe ich jetzt 497km und in Kürze steht die erste Inspektion des Bikes an.

Fahren mit dem Pedelec:
Vorrausschicken muss ich, daß ich in den letzten 15 Jahren kaum noch Rad gefahren bin. Ich hatte zwar ein Tourenrad im Keller stehen, aber es nur noch selten rausgeholt (evtl. an superschönen Sonnentagen).

In den ersten 2 Wochen hatte ich erstmal mit der Eingewöhnung, Bedienung, Handling genug zu tun. Dazu kam erstmal wieder die Challenge, die richtigen Klamotten zu finden, da ich ja auch täglich bei jedem Wetter fahre.
Das hat etwas gedauert und es gingen so einige Bekleidungslieferungen hin und her.
Schlußendlich habe ich aber alles passend gefunden und auch diese Eingewöhnung hat etwas gedauert.

Zu Anfang hatte ich bei den Fahrten zur Arbeit und zurück oft das Gefühl, es geht "alles irgendwie schwer, ich fühlte mich insgesamt etwas träge und hatte auch entsprechend Muskelkater.
In dieser Zeit bin ich mit viel Unterstützung gefahren und habe oft den Sport- oder Turbomodus genutzt.

Dieser Zustand hat sich nun völlig gelegt.
Was mir zu Anfang schwer vorkam, bemerke ich nun gar nicht mehr. Ich denke nicht mehr über die Fahrstrecke nach; setze mich aufs Bike und fahre.
Mittlerweile erwische ich mich oft dabei, daß ich "vergesse", mit mehr Unterstützung zu fahren und fahre meine Arbeitsstrecke oft mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20-25km/h.
Kurzum: Die Kondition hat sich um ein vielfaches verbessert!

Zu Beginn war geplant, das Bike für Fahrten zur Arbeit zu nutzen. Seit ich aber die grobstolligen Spikes drauf hab (Schwalbe Ice Spiker), erwische ich mich, daß ich plötzlich auch Waldwege fahre oder wie an den Feiertagen mal spontane Touren ins Umland durch den Wald mache.
Der Einsatzzweck des Bikes hat sich in diesen 2 Monaten völlig gewandelt. Bin ich selbst etwas erstaunt, aber es macht eine Riesen Spaß!

Mit dem Pedelec im Strassenverkehr:

Im Gegensatz zur Zeit vor ca. 15 Jahren hat sich in Wiesbaden erheblich viel getan. Bei etlichen Touren durch die Stadt hatte ich nie Probleme, es gab ausreichend Radwege und ich hatte kaum das Gefühl, daß das Radfahren umständlich ist. Hie und da gibts ein paar Radwege, die plötzlich im nichts enden, aber eher selten.

Was mich, gerade in der dunklen Jahreszeit, erheblich stört, ist die schlechte Sichtbarkeit von Fussgängern, Joggern, aber auch Radfahrern. Die Farbe Schwarz scheint ja der Fashiontrend diesen Winters zu sein. Gerda vorhin auf dem Heimweg sind mir 2 Fussgänger begegnet, die ich nur deshalb gesehen habe, weil sich da "plötzlich was bewegt".
Ist schon sehr krass.

Autofahrer begegnen mir sehr zuvorkommend, fahren für meine Begriffe vorsichtig genug und nehmen auch Rücksicht. Hatte da bis jetzt keine Probleme.

Fazit:

Unterm Strich kann ich sagen, daß ich nach 2 Monaten an einem Punkt bin, wo ich mir das Pedelec schon gar nicht mehr wegdenken kann. Im März geht mein Auto weg und dann fahre ich 100% Fahrrad. Aber so wie es jetzt läuft, sehe ich da auch in der Zukunft keine Probleme.
Was mein Nevo angeht, kann ich nur sagen: Spitze!
Macht alles klaglos mit, keine Probleme, keine strukturellen Schwächen. Die sehr robuste Bauweise hat sich bis jetzt voll ausgezahlt.

Aber....jetzt ist bald mal genug mit "Dunkel; Nass; kalt" und ich freue mich schon aufs Frühjahr und den Sommer....

In diesem Sinne...

Gruß
Joe
 
jx-frank

jx-frank

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Kenne ich - man erfährt eine Wandlung vom Saulus zum Paulus 😁

Irgendwann ist man plötzlich "bewegungs-süchtig"
und fährt selbst bei diesem Wetter freiwillig eine 30-40 km Runde durch Matsch und Nässe,
weil einem was fehlt....
..... wie bei mir heute morgen 😆
 
E

EBeine

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Waldwege/Waldautobahnen erkunden und sich immer wieder wundern: "Ach, hier bin ich. Ist ja `n Ding!"

Dann, bei dem Wetter, nach 40-60Km nach Hause,
- vor der Haustür Klamotten aus, weil durch und durch dreckig und nass. Keine Schutzbleche
- Rad durchs Haus in den Hof tragen,
- Klamotten im Keller aufhängen (trocknen und dann später waschen),
- hinterher putzen, da Rad und Klamotten dreckig tropfen,
- duschen; richtig heiß duschen.
- Herrlich!

Hätte man mir das in meiner Pre-Pedelec-Zeit gesagt, dass ich das mache, ich hätte ihn/sie einweisen lassen. "Klar, ich schleppe das Rad durch die Bude! Nee, klar"

Ich habe mein 3. Pedelec nun fertig und schaue schon nach einem illegalen 4. Pedelec mit Bafang G510.500W.
Mir fällt aber echt nicht ein, wozu. Ich überlege und überlege...
 
H

Hannes Buskovic

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Was mich, gerade in der dunklen Jahreszeit, erheblich stört, ist die schlechte Sichtbarkeit von Fussgängern, Joggern, aber auch Radfahrern. Die Farbe Schwarz scheint ja der Fashiontrend diesen Winters zu sein. Gerda vorhin auf dem Heimweg sind mir 2 Fussgänger begegnet, die ich nur deshalb gesehen habe, weil sich da "plötzlich was bewegt".
Ist schon sehr krass.

Da stimme ich Dir zu. Es ist wirklich krass, wie spät man Fussgänger sieht die dunkel gekleidet sind.
 
L

Leonardo75

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Was mich, gerade in der dunklen Jahreszeit, erheblich stört, ist die schlechte Sichtbarkeit von Fussgängern, Joggern, aber auch Radfahrern. Die Farbe Schwarz scheint ja der Fashiontrend diesen Winters zu sein. Gerda vorhin auf dem Heimweg sind mir 2 Fussgänger begegnet, die ich nur deshalb gesehen habe, weil sich da "plötzlich was bewegt".
Ist schon sehr krass.
Heute war ich im Dunkeln unterwegs und dabei sind mir zwei Fußgänger sehr positiv aufgefallen, die an jedem Oberarm einen blinkenden Armreif anhatten. Die waren sehr gut zu erkennen auch von der Ferne. Nur dass der eine eine Stirnlampe aufhatte mit der er mich dann als ich recht nahe war angeschaut und ordentlich geblendet hatte trübte den Eindruck etwas. Aber die Jungs und Mädels müssen ja auch was sehen.
Eine Dame mit Fahrrad vor mir hatte wohl einen defekten Dynamo und hatte sich als Ersatz des Rücklichts eine ziemlich helle LED Taschenlampe in den Fahrradkorb gelegt, die immer hin und her geschlenkert ist und dabei auch einen übel geblendet hat. Aber von hinten war sie gut sichtbar, zwar in der falschen Farbe, aber besser als übersehen werden.
 
B

Biketrstop

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@joey0712 Ich fahre gefühlt schon immer Rad, mehr als 30 Jahre aber meine Frau könnte genau einen solchen Erfahrungsbericht schreiben. Man muss einfach nur etwas durchhalten bis aus der Last die Lust wird, dann kommt man nicht mehr los. Mit einem eBike ist so vieles möglich. Ich kenne aber auch etliche Leute die kein eBike haben weil sie schlicht und ergreifend nicht wissen wo und wie sie es unterstellen sollen. Da ist noch viel Stadtentwicklung nötig. Und stimmt, schwarz ist eine K...farbe für Winterbekleidung.

LG
 
Jenss

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Hallo!

Ich mache heute mal ein Fazit zu meinen ersten 2 Monaten Pendeln mit dem Pedelec.
Auf der Uhr habe ich jetzt 497km und in Kürze steht die erste Inspektion des Bikes an.

Fahren mit dem Pedelec:
Vorrausschicken muss ich, daß ich in den letzten 15 Jahren kaum noch Rad gefahren bin. Ich hatte zwar ein Tourenrad im Keller stehen, aber es nur noch selten rausgeholt (evtl. an superschönen Sonnentagen).

In den ersten 2 Wochen hatte ich erstmal mit der Eingewöhnung, Bedienung, Handling genug zu tun. Dazu kam erstmal wieder die Challenge, die richtigen Klamotten zu finden, da ich ja auch täglich bei jedem Wetter fahre.
Das hat etwas gedauert und es gingen so einige Bekleidungslieferungen hin und her.
Schlußendlich habe ich aber alles passend gefunden und auch diese Eingewöhnung hat etwas gedauert.

Zu Anfang hatte ich bei den Fahrten zur Arbeit und zurück oft das Gefühl, es geht "alles irgendwie schwer, ich fühlte mich insgesamt etwas träge und hatte auch entsprechend Muskelkater.
In dieser Zeit bin ich mit viel Unterstützung gefahren und habe oft den Sport- oder Turbomodus genutzt.

Dieser Zustand hat sich nun völlig gelegt.
Was mir zu Anfang schwer vorkam, bemerke ich nun gar nicht mehr. Ich denke nicht mehr über die Fahrstrecke nach; setze mich aufs Bike und fahre.
Mittlerweile erwische ich mich oft dabei, daß ich "vergesse", mit mehr Unterstützung zu fahren und fahre meine Arbeitsstrecke oft mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20-25km/h.
Kurzum: Die Kondition hat sich um ein vielfaches verbessert!

Zu Beginn war geplant, das Bike für Fahrten zur Arbeit zu nutzen. Seit ich aber die grobstolligen Spikes drauf hab (Schwalbe Ice Spiker), erwische ich mich, daß ich plötzlich auch Waldwege fahre oder wie an den Feiertagen mal spontane Touren ins Umland durch den Wald mache.
Der Einsatzzweck des Bikes hat sich in diesen 2 Monaten völlig gewandelt. Bin ich selbst etwas erstaunt, aber es macht eine Riesen Spaß!

Mit dem Pedelec im Strassenverkehr:

Im Gegensatz zur Zeit vor ca. 15 Jahren hat sich in Wiesbaden erheblich viel getan. Bei etlichen Touren durch die Stadt hatte ich nie Probleme, es gab ausreichend Radwege und ich hatte kaum das Gefühl, daß das Radfahren umständlich ist. Hie und da gibts ein paar Radwege, die plötzlich im nichts enden, aber eher selten.

Was mich, gerade in der dunklen Jahreszeit, erheblich stört, ist die schlechte Sichtbarkeit von Fussgängern, Joggern, aber auch Radfahrern. Die Farbe Schwarz scheint ja der Fashiontrend diesen Winters zu sein. Gerda vorhin auf dem Heimweg sind mir 2 Fussgänger begegnet, die ich nur deshalb gesehen habe, weil sich da "plötzlich was bewegt".
Ist schon sehr krass.

Autofahrer begegnen mir sehr zuvorkommend, fahren für meine Begriffe vorsichtig genug und nehmen auch Rücksicht. Hatte da bis jetzt keine Probleme.

Fazit:

Unterm Strich kann ich sagen, daß ich nach 2 Monaten an einem Punkt bin, wo ich mir das Pedelec schon gar nicht mehr wegdenken kann. Im März geht mein Auto weg und dann fahre ich 100% Fahrrad. Aber so wie es jetzt läuft, sehe ich da auch in der Zukunft keine Probleme.
Was mein Nevo angeht, kann ich nur sagen: Spitze!
Macht alles klaglos mit, keine Probleme, keine strukturellen Schwächen. Die sehr robuste Bauweise hat sich bis jetzt voll ausgezahlt.

Aber....jetzt ist bald mal genug mit "Dunkel; Nass; kalt" und ich freue mich schon aufs Frühjahr und den Sommer....

In diesem Sinne...

Gruß
Joe

Bist du verrückt?

Fängst nach vielen Jahren fast ohne bike bei sonem shitwetter wieder an und ziehst das auch noch durch???

Wollte nur kurz ne Ladung RESPEKT! hier lassen!

Der Frühling wird ein Traum werden, freu mich auch schon.

:)
 
joey0712

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Bist du verrückt?

Fängst nach vielen Jahren fast ohne bike bei sonem shitwetter wieder an und ziehst das auch noch durch???

Wollte nur kurz ne Ladung RESPEKT! hier lassen!

Der Frühling wird ein Traum werden, freu mich auch schon.

:)
Hehe...:cool:...ich bin früher (das ganz frühe früher...) mit MTB bei jedem Schnoderwetter gefahren. Wie schon erwähnt wurde:
Komplett verdreckt, nass und durchgefroren nach Hause kommen, duschen....JA.das ist einfach genial.

Meine Arbeitskolleginnen frösteln da immer rum, wenn ich mit dem Bike angerollt komme.."Oh, viel zu kalt...brrrr...", dabei ist ja das Interessante, daß man als Radfahrer durch die ständige Bewegung kaum friert (ausser man muss unterwegs wegen Platten etc. zwangspausieren...
 
Jenss

Jenss

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Platten treten mit den richtigen Mittel ja zum Glück fast nie auf. ;)

Ja stimmt, selbst bei 3 grad ist man eher meist noch nen Tick zu warm angezogen. Ist es wirklich mal ein bisschen kalt...einfach mehr Eigenleistung, passt.

:)
 
der Jo

der Jo

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Respekt!
Ich ziehe meinen Hut vor jemandem, der das eBike-Pendeln so konsequent durchzieht und auch noch beim Start des Dreckwetters damit anfängt! 👍
Viel Spaß weiterhin!
 
A

Aleatorus

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Ich habe mir vor über drei Jahren mein Pendel-Bike auch im Dezember gekauft.
Jetzt pendle ich seit dem 12km hin und zurück an vier Tagen die Woche. Die Male, die ich auf auf Öffis ausgewichen bin, kann ich an an zwei Händen abzählen. Dieses Jahr gabs allerdings diese Kälteperiode in Berlin, da musste ich dann doch für ein-zwei Wochen passen.
Insgesamt jetzt 15 500 km auf dem Fahrrad.
Beste Grüße
 
O

oberheizer

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Ich pendele jetzt seit 1 Jahr bei Wind und Wetter und möchte – trotz schwerem Sturz mit Folgen – nichts mehr anderes!:)
 
O

oberheizer

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Ganz genau.
50 Meter vor der Haustüre auf dem Heimweg ist mir auf einem nassen Bitumenflicken das Hinterrad weggerutscht. Ich wollte den Sturz instinktiv mit dem Bein abfangen, was schlussendlich eine Fraktur der äusseren Kniegelenkfläche und einen Innenbandteilriss zur Folge hatte. Nach nun über 3 Monaten kann ich fast wieder normal laufen und problemlos radeln. Rennen geht aber noch nicht....
 
Jenss

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Ganz genau.
50 Meter vor der Haustüre auf dem Heimweg ist mir auf einem nassen Bitumenflicken das Hinterrad weggerutscht. Ich wollte den Sturz instinktiv mit dem Bein abfangen, was schlussendlich eine Fraktur der äusseren Kniegelenkfläche und einen Innenbandteilriss zur Folge hatte. Nach nun über 3 Monaten kann ich fast wieder normal laufen und problemlos radeln. Rennen geht aber noch nicht....

Oh shit! Das klingt fast genau wie bei mir! Mein fuß hat sich im Untergrund verhakt und mein knie wurde übel verdreht. Ich konnte nicht selbst die Unfallstelle verlassen. Allerdings konnte ich nur 2 Tage später wieder mit ca 2 km/h lank hin humpeln, auch längere Strecken, wie war das bei dir?. Nach 3 Monaten immernoch Schmerzen und eingeschränkte Beugefähigkeit des knies. Nach 1 Jahr merke ich es noch habe aber keine Einschränkungen mehr.

Bis ich überhaupt irgendwie wieder radeln konnte hat es 8 Wochen gedauert!

Muss ehrlich sagen, ich war nichtmal beim Arzt damit.

Seit dem fahre ich deutlich vorsichtiger, bei 2 grad garnicht mehr mut 2-rad ohne spikes z.b.
 
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oberheizer

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Lief humpelnd die letzten 50 m noch nach Hause, das MoFa schiebend. Mein Knie hat bei jedem Tritt gewackelt wie ein Lämmerschwanz, aber das Adrenalin hat seine Wirkung entfaltet. Dann ist es angeschwollen und der Schmerz wurde fast unerträglich.
Bin am nächsten Tag auf die Notfallstation, Röntgen, CT, MRI. Verbrachte den 24. Dezember im OP-Saal, nur dieses Mal auf der Patientenseite. Habe "nur" eine Titanplatte und 5 Schrauben gekriegt, mehr war zum Glück nicht nötig.
Knapp 3 Monate nur mit Stöcken und Bein-Orthese fortbewegt, war extrem mühsam.
Jede Woche 1x zur Physiotherapie, was extrem hilfreich ist.

Fazit: "Plane dein Leben, wenn du Gott zum Lachen bringen willst!"

Sorry, Ende OT.
 
guzzman

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Gute Besserung an die Versehrten!

Bei uns geb es diese Woche ja nochmal Schneefall.
Habe also meinem Sohn mein Auto mit Ganzjahresreifen geliehen, weil er schon Sommerreifen drauf hatte.
Ich bin dafür die 29 km einfach in die Arbeit mit dem Pedelec gefahren.
So wurde mein Auto auch mal wieder bewegt, steht eh nur rum.

Wenn der Schweinehund mal überwunden ist, stellt das Wetter kein wirkliches Hindernis mehr dar.
Ich habe Kollegen, die trotz viel kürzerer Strecke auch bei schönem Wetter eine Ausrede finden, nicht mit dem Rad zu kommen.
 
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