Falt E-Bike?

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von zensiert, 15.05.18 um 10:56 Uhr.

  1. RUBLIH

    RUBLIH

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    Ja - die Mehrradvariante ...

    Der - mein Bauch meint - es sind Ziele mit einem Rad nicht ohne Öffis erreichbar - daher wurde dieser Gedanke nicht geäußert....
     
  2. Flatliner

    Flatliner

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    Versteh ich dich richtig: Du willst mit Faltrad und Anhänger in die Bahn (von U-Bahn und Bus gar nicht zu reden) ? Das geht ?
    Und ein "normales" Fahrrad ohne Anhänger soll dann nicht gehen ?

    Ich würde als erstes mal das Gewicht korrekt wiegen lassen.
    Da liegen oftmals Welten zwischen dem was man glaubt zu wiegen und der Anzeige der Waage.
    Das gilt für beide Richtungen, man schätzt sich leichter o. schwerer als man in Wirklichkeit ist.

    Dann kann man ja genau schauen, was das Rad gewichtsmäßig abkönnen muss.
     
  3. Habberdash

    Habberdash

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    Vom Falten und Platzbedarf super sind die Bromptons. Zuladung Fahrer plus Gepäck = 110 kg plus 20 kg. Vielleicht könntest Du mal ein Brompton testen. Es gibt extra Frontmotoren zum Nachrüsten, aber vielleicht macht es ja schon ohne Motor vergnügen. Solide sind diese auf jeden Fall und die Fahren auch gut. Bin damit seit 15 Jahren unterwegs.
     
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  4. Eben

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    Also ich hab das so verstanden, dass es um zwei verschiedene Vorhaben geht, welche er mit dem Rad verwirklichen will:

    A) Fahrten mit Anhänger ohne Bus und Bahn
    B) Ausflugsfahrten mit Bus und Bahn und ohne Anhänger

    Denn das würde nie funktionieren, mit dem Faltrad + Anhänger in der Bahn
     
  5. zuhörer

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    Ich kann bei der Gewichtsklasse aus eigener Erfahrung nur abraten vom Kauf eines Faltrades! Die halten die Überlastung nicht aus!

    Ich (82kg) hatte über 5 Jahre ein Falt-Pedelec (bis 20" Räder, dürfen im München kostenlos mit den Öffis mitgenommen werden) - Nach 7000km war die Nabenschaltung hinüber und bei der Reparatur habe ich einen Riß unten am Rahmen entdeckt und das Ding verschrottet.

    Vor Jahren ist ein Kumpel (auch ca. 80-85kg) mit dem Faltrad meiner Mutter (die damals schon weit in den 70ern war) während der Fahrt damit zusammengebrochen. Ihm ist zum Glück nichts passiert. Nicht auszudenken, was meiner Mutter in ihrem Alter hätte passieren können.

    In beiden Fällen war der Schwachpunkt hinter der Faltstelle - einmal der Riß und einmal der Bruch.

    Finger weg bei >100kg!
    --- Beitrag zusammengeführt, 16.05.18 um 19:15 Uhr ---
    Wenn es nur um die kleinen 20" Räder geht (z.B. wegen der Öffis) und nicht um die Faltung, dann schau dir mal die Winora radius urban Modelle an - die sind für 130 kg zul. Gesamtgewicht und wiegen selbst ca. 21kg - also 109kg Zuladung.

    z.B. https://www.winora.com/de/DE/ebikes/376/2018-radius-urban/?colorId=129&frame=6
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.05.18 um 19:16 Uhr
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  6. Eben

    Eben

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    Er wohnt in Österreich, daher sind deutsche Sonderregelungen für ihn nicht ausschlaggebend.

    Mein Llobe 20" Faltrad hat 120 kg Zuladung, da wäre das von Haus aus schon besser geeignet, wie das Winora
     
  7. Habberdash

    Habberdash

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    @zuhörer Man kann nicht einfach von einer Faltrad-Erfahrung mit einem beliebigen Faltrad auf sämtliche Falträder schliessen. Genausowenig kann man ja von einem Motorantrieb auf sämtliche Motorantriebe schliessen. Es gibt auch sehr solide Falträder und eine kaputte Nabenschaltung hat wohl nichts mit dem Rahmen zu tun, oder?
     
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  8. zuhörer

    zuhörer

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    Ich habe dem TO lediglich aus meiner eigenen Erfahrung heraus geraten, ein Faltrad nicht vorsätzlich zu überlasten und darauf zu hoffen, das es schon halten wird. Das geht 100% schief !

    Außer den beiden Falträdern ist mir noch nie ein Rad zerbrochen.

    Den Zusammenhang zur Nabenschaltung wollte ich nicht herstellen / hast du möglicherweise mißverstanden.
    Die Schaltung war defekt und bei der Reparatur/dem Austausch selbiger habe ich das Rad auf den Kopf gestellt und dabei eher zufällig den Riß im Rahmen entdeckt.
    Das eine hat mit dem anderen natürlich nichts zu tun, klar.

    Vielleicht lohnt es sich für den TO eventuell, einen Rahmen speziell für seine Gewichtsanforderungen maß-anfertigen zu lassen und die restlichen Komponenten dann selbst zu bestücken? (kostet ungefähr einen Riesen)
    Es gibt ja noch ein paar Rahmen-bauer z.B. hier im Münchener Raum: http://www.maferro.de
    Zu einem solchen Rahmen hätte ich in jedem Fall mehr Vertrauen als zu so einer China-Karre, wo 140kg draufsteht und das TüV Siegel spiegelverkehrt drauf gedruckt ist ;) .
     
  9. Freizeitbiker

    Freizeitbiker

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    Ich würde dir das Herkules Rob Fold R8 empfehlen, falls Du nichts anderes findest und unbedingt ein E-Faltrad willst.
    Es hat zwar "nur" 135kg zulässiges Gesamgewicht (Dein Risiko). Aber es ist sehr stabil gebaut, wertig und leise. Damit kommst Du überall hin. Aber mit 500Ah statt 400Ah Akku.
    https://www.fahrrad-xxl.de/hercules-rob-fold-r8-x0038809?size=1
     
  10. Freizeitbiker

    Freizeitbiker

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    Natürlich 500Wh und nicht Ah :oops:

     
  11. zensiert

    zensiert

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    Also....
    Zumindest bei uns dürfen sie nicht in einen Bus rein nur in welche die einen speziellen Rad Anhänger haben (was sehr selten ist).
    Bei mir ist es ähnlich. Ich schaffe einfach nicht einen "normalen" Stadt Spartiergang das ist mir zu viel. Mit einen Klapprad steig Ich einfach in den Zug ein wo Ich ein Sparticket bekomme und los gehts.
    korrekt. Hier in der gegend könnte Ich zwar herrum fahren aber sonst nirgends.
    Dachte daran: https://www.fahrradmagazin.at/testberichte/burley-travoy-test/ Das teil ist mehr oder weniger wie ein Einkaufswagen und kann im Bus, Strassenbahn aufrecht stehen und nimmt so wenig platz an.
    Ja aber nur mit so einen sshhtttt Akku in einen Rucksack das ist total unpraktisch.
     
  12. Habberdash

    Habberdash

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    Nein, bei einer Nachrüstung mit Frontmotor kommt der Akku in die Fronttasche. Spezielle Sets für Bromton gibt es von einigen Anbietern.
     
  13. Flatliner

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    Ja,das wäre normalerweise schon machbar. Aber gewichtsmäßig geht es leider gar nicht.
     
  14. zensiert

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    Genau das ist das problem. Irgend welche Taschen oder sonst was sind einfach nur deppert für den Transport.
    Was ist das problem weil das Gewicht drückt eh auf die Räder vom Anhänger.
     
  15. Flatliner

    Flatliner

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    Wohin da was drückt ist zweitrangig. Wichtig ist doch, dass das Anhängergewicht bei der zulässigen
    Höchstbelastung des Rades mitgerechnet werden muss.
    Wenn du z.B. 100 kg wiegst, das Rad 25 kg und der Hänger 10 kg dann muss das Rad für mind. 135 kg zugelassen sein.
    Und wie du ja schon bemerkt hast gibt es eigentlich keine Falträder die dafür ausgelegt sind.
     
  16. cubernaut

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    Die meisten, ja ...
    Bis 120 kg Zuladung übrigens. Ca. 10 kg Eigengewicht. Ich um die 82-85. Klar, kein Motor. Ich liebe dieses Rad, mein neuestes Baby.
     

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    Zuletzt bearbeitet: 17.05.18 um 16:50 Uhr
  17. Eben

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    Stimmt so nicht, denn die Zug- und Stützbelastung geht direkt auf die Sattelstange und die sind leider nun mal bei den Falträdern eine Sollbruchstelle, weil sie eben bauartbedingt meist überlang aus dem Sattelrohr gezogen werden müssen.

    Bei meinem Llobe ist das und wegen meiner Größe nicht ganz so schlimm wie bei meinem alten Faltrad, aber ich würde mir das trotzdem nicht trauen und viel wichtiger ist noch, dass in der Bedienungsanleitung ganz klar drinsteht, dass ein Anhänger verboten ist.

    Wenn du den Artikel ganz lesen tust, dann steht da "Im Burley Travoy Test haben wir den Trolley hinter einem 28 Zoll Fahrrad. Kleinere Räder haben jedoch ein Problem, da die Anhängerkupplung mit dem Splint nicht im Winkel verstellt werden kann. Auch der Deichselkopf kan nicht verstellt werden. Man muss also darauf aufpassen, dass die Anhängerkupplung in der richtigen Höhe montiert wird und der Winkel vom Splint zum Loch in der Deichsel nicht zu groß wird."

    D.h. dann beim Faltrad, dass die Kupplung weit oben am Sattelrohr angesetzt werden muss und das ist Selbstmord, da spielt das Gesamtgewicht keine Rolle mehr.


    Ich könnte mir eher einen Anhänger mit Nabenkupplung für ein Faltrad vorstellen, aber das ist unsinnig, weil man damit wieder ein Platzproblem in der Bahn hat ;)

    @zensiert

    An deiner Stelle wäre es vieleicht wirklich besser, du besorgst dir erst mal ein stabiles E-Trekkingrad, evtl mit Trapezrahmen (Damenversion) um leichter aufsteigen zu können. Das nutzt du dann intensiv die nächsten 6 Monate um deine Gegend zu erkunden und um abzunehmen. Wenn du mal draufsitzen tust, dann wirst du schnell süchtig danach.

    Es gibt einfach kein Faltrad für deine momentanen Bedürfnisse, da können wir noch wochenlang diskutieren und es wird sich an der Situation nichts ändern. Faltrad mit Anhänger ist für jeden ein Problem und zusätzlich mit deinem Gewicht drauf - das kannst du völlig vergessen.

    Zuerst musst du auf ein Gewicht runter, mit dem du ein handelsübliches Faltrad kaufen kannst und erst dann kannst du dir Gedanken wegen einem Anhänger machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18.05.18 um 05:35 Uhr
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  18. Eben

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    @zensiert

    Was auch bisher anscheinend übersehen wurde: Du schreibst, dass du 1,85 m bist. Damit hast du ein zusätzliches Problem mit deinem Gewicht, denn dein Schwerpunkt liegt zu weit oben, das halten die Sattelstangen auf keinen Fall aus. Außerdem fahren große Leute allgemein auf einem Faltrad wackliger, weil die Sattelstange eben bis zum Anschlag rausgezogen werden muss.