Fahrverbot für eAutos???

Diskutiere Fahrverbot für eAutos??? im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Solange die IV treibhausgasneutral ist, kann sie akzeptiert werden. Was nicht mehr hinnehmbar ist, das die Emissionen von Fahrzeugen akzeptiert...
Fahrradfreund

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Solange die IV treibhausgasneutral ist, kann sie akzeptiert werden. Was nicht mehr hinnehmbar ist, das die Emissionen von Fahrzeugen akzeptiert werden muss oder soll, vor dem Hintergrund, dass diese Emissionen, den bereits in Gang geraten Klimawandel mit allen furchtbaren Folgen nur noch verstärkt und beschleunigt. Das gilt natürlich auch für E Autos.
Solange mein Handeln die Freiheit und Unversehrtheit anderer nicht beeinträchtigt, ist das in Ordnung. Alles andere muss dringend überdacht und angepasst werden.
 
MisterFlyy

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Auch ist die Technische Ausstattung nur halbherzig (vor allem oft UNGEFEDERT!!!), da bekommt man sogar bei Haibike besseres, komfortableres und günstigeres; und 750Wh bei einem S-Ped???

Deshalb fahre ich ein Klever B-Speed. Vollgefedert und mit Extender auf ca 1500Wh aufgerüstet.
 
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Colnago

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Der Bremsabrieb ist doch das kleinste Problem.
Es gibt nicht genügend Rohstoffe, um E-Karren für alle bereit zu stellen.
Vor allem gibt es nicht genügend grünen Strom für alle E-Karren.
Der grüne Strom wird ausserdem für wichtige Dinge benötigt.
Bevor eine echte Verkehrswende mit den E-Karren gelingt, bringt man eher einer Kuh das Eislaufen bei.
Wie machen wir es dann mit dem Strom fürs heizen, zukünftig, wenn wir deiner Meinung nach nicht einemal genug Strom für "alle E- Karren" haben?
 
holsteiner

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Colnago

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@Fraenker

"...Wenn ich bundesweit unterwegs wäre, müsste ich mir hunderte Apps installieren und mich bei jedem Anbieter registrieren.
Das müsste zentralisiert werden. Eine einzige Bezahlinstanz, die sich dann mit den ganzen Betreibern auseinandersetzt.
Ist beim NORMALEN Tanken genauso: ich tanke bei verschiedenen Anbietern, zahle aber mit der gleichen Karte...."
Hunderte Apps brauchst du für einen bundesweite(oder europaweite) Fahrt mit dem E-Auto sicher nicht.
Mit zwei kommst du auf jeden Fall aus.
Entweder bis du diesbezüglich nicht auf dem neuesten Stand oder willst bewusst übertreiben.
 
Delphis1982

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Deshalb fahre ich ein Klever B-Speed. Vollgefedert und mit Extender auf ca 1500Wh aufgerüstet.
Sag ich ja, gibt bessere Alternativen, als von Mercedes. Die bauen nun mal eher gute Autos statt Zweiräder.
Wobei das Design vom Klever doch sehr... gewöhnungsbedürftig ist. Bevorzuge den MTB Look. Aber spielt keine Rolle, erfüllen beide ihren Zweck.

Wie machen wir es dann mit dem Strom fürs heizen, zukünftig, wenn wir deiner Meinung nach nicht einemal genug Strom für "alle E- Karren" haben?
Das ist ja das Dilemma, was @Fraenker aufzeigt.
Es wird bei Knappheit zur Priorisierung kommen, Sprich: Rationierung von Strom.
Da Heizen eher ein Grundbedürfnis ist als IV, wird wohl den eAutos der Saft abgestellt werden.
Wenn jetzt wirklich nahezu schlagartig Verbrenner durch eAutos ersetzt werden, hätten wir wirklich ein Energieproblem.

Hunderte Apps brauchst du für einen bundesweite(oder europaweite) Fahrt mit dem E-Auto sicher nicht.
Mit zwei kommst du auf jeden Fall aus.
Entweder bis du diesbezüglich nicht auf dem neuesten Stand oder willst bewusst übertreiben.
Das war selbstverständlich übertrieben, denke aber, das hat jeder verstanden.
Gibt aber durchaus einige Dutzend Anbieter.
Klar, kann man bei EINEM Anbieter bleiben, funktioniert auch, aber günstig ist das leider nicht IMMER.
Unterschiede im Arbeitspreis von bis zu 300% sind da keine Seltenheit, wenn es auch eher extreme Einzelfälle sind. Aber so schafft man kein Vertrauen oder Klarheit.
Keine Sorge, ich will auf keinen Fall desinformieren, bin da unvoreingenommen.
Habe mein Ped, habe mein Auto, hat beides Vor- und Nachteile, muss keinen bekehren. Das darf bitte jeder für SICH entscheiden.
Der Faden hier soll nur zur Recherche anregen auf ein Thema, was meiner Meinung nach leider zu kurz kommt. Mehr nicht.

@holsteiner
Soweit ich das nicht völlig falsch verstehe (lasse mich aber durchaus korrigieren, man SOLL mich bitte auch korrigieren),
exportiert Schland zum größten Teil ERNEUERBARE Energien nach Frankreich. Durchaus mehr, als wir insgesamt importieren.
ABER: wir exportieren den gigantischen Überschuss an erneuerbaren, importieren dafür aber die GRUNDLAST, weil wir ALLEINE dazu nicht mehr in der Lage wären.
Was nützen soviel Wind- und Solarstrom, wenn man ihn nur kleckerweise speichert, wenn er mal zu viel ist?


Wir sind durchaus auf einen guten Weg, aber uns fehlt SPEICHERKAPAZITÄT.
 
Fraenker

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Wie machen wir es dann mit dem Strom fürs heizen, zukünftig, wenn wir deiner Meinung nach nicht einemal genug Strom für "alle E- Karren" haben?
Da sprichst du ein echtes Problem an.
Ziel war es, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 auf 60% zu erhöhen. Dabei war aber nur die derzeit benötigte Strommenge berücksichtigt, also nur etwa 1/5 der gesamte benötigten Energie.
Also 60% von 20%. Das soll jetzt beschleunigt werden, schön und gut, aber was ist realistisch betrachtet wirklich möglich???
Man wird sehen, wohin uns das alles noch bringt. Langfristig müssen wir natürlich sowieso weg von den fossilen Energien, aber wie man das so kurzfristig wuppen will, ist wohl noch nicht wirklich geklärt :eek:
.
 
Delphis1982

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@Pustefix
Durchaus verständliches Argument, aber nur bedingt UNSER Problem, die müssen ihren Wohlstand schon selber wuppen, Rohstoffe haben die genug, die brauchen uns nicht.
Aber dann müssen die Afrikaner und Asiaten ehrlich zu sich selber sein und WIR müssen uns da raus halten.
 
QIOFan

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Hoffentlich ist dieser Schuss vor den Bug endlich mal ein Weckruf für das Abrüsten, damit der ZWEIRADVERKEHR endlich mal sicherer und flüssiger unterwegs sein kann.
Hm. Fürchte die Norm für Feinstaubbelastungsgefahren wird irgendwann so gestaltet werden, um auch Fahrräder zu treffen.
Die in der Zukunft immens vielen Räder, deren Bremsbeläge, Reifenabriebe usw. werden eine große Gefahr darstellen. Man wird wohl auf eisenbeschlagene Holzräder ausweichen müssen und auf Bremsen die nicht verschleißen um folglich keinen Feinstaub zu emittieren.
Das ist aber nicht das Ende der Geschichte. Wer glaubt, mit einem emissionsfreien Rad fein raus zu sein, der wird irren.
Denn die Wissenschaft schreitet mit 7-Meilen-Stiefeln voran und wir haben heute noch keine Ahnung, welche Emissionen man noch entdecken wird!
 
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Ich such mir gerne selber aus, wann mein Fahrzeug wohin fährt und wer mitfährt. Ich mag's auch net, aus Platzmangel entgegen der Fahrtrichtung zu sitzen oder das Gequatsche und Gemüffel rücksichtsloser Anderer ertragen zu müssen. Da zahl ich lieber was drauf und fahr mit dem Indi statt mit dem Öffi (klingt auch besser, gell...?).

Die Öffi- und Indi-E-Karren-Enthusiasten sind ja meist (Groß-)Stadtbewohner, aber außerhalb dieses speziellen Milieus ist ein individuelles Auto unverzichtbar, weil die ach so tollen Öffis in 2 bis 6 Stundentakt verkehren und die Entfernungen zu groß zum Radeln sind. Und die Reichweite, der Kaufpreis und die Tankmöglichkeiten der E-Karren sind bescheiden.

Den geforderten Seitenabstand mitgerechnte braucht ein modischen Lastenbike baim Fahren ungefähr soviel Platz, wie ein MIttelklassewagen, kann aber nur einen Bruchteil der Personen und Güter bewegen, die der Indi-Wagen kann... Und bei miesem Wetter ist es ausgemachter Mist, damit fahren zu müssen...

Über die Giftigkeit und Brand-/Explosionsgefährlichkeit der großen E-Karren-Akkus weiß eigentlich jeder Bescheid: fragt mal einen Feuerwehrmann...
 
Fahrradfreund

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sag das mal den 4 mrd.+ asiaten u. afrikanern in den schwellenländern, die jetzt auch mal an die fleischtöpfe wollen!
Die Fleischtöpfe, so wie du es nennst, werden gefüllt sein, wenn das Gemeinwohl beachtet wird. Erst recht in den Schwellenländer. Ausbeutung zum „Wohle Einzelner“ soll damit verhindert werden.
 
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Fraenker

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wenn das Gemeinwohl beachtet wird. Erst recht in den Schwellenländern
Warst du schon mal in so einem? Die Chancen, dass dort das Gemeinwohl stärker geachtet wird als hier sind sehr überschaubar...
Auch dort kommt erst das Fressen und dann die Moral.
 
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Warst du schon mal in so einem? Die Chancen, dass dort das Gemeinwohl stärker geachtet wird als hier sind sehr überschaubar...
Auch dort kommt erst das Fressen und dann die Moral.
In den meisten Grundgesetzen der westlichen Länder steht die Wahrung des Gemeinwohls. Die soziale Marktwirtschaft hat auch bedingt bis in die 80 er Jahren danach funktioniert. Danach hat man die Entwicklung der freien Marktwirtschaft sich selber überlassen.
Gier …. Siehe mein Kommentar auf das Totlachen.
 
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