Fahrradhelme: Schutzwirkung und Rechtsfragen (für "Empfehlungen" gibt es ein anderes Thema)

Diskutiere Fahrradhelme: Schutzwirkung und Rechtsfragen (für "Empfehlungen" gibt es ein anderes Thema) im Fahrradkomponenten Forum im Bereich Diskussionen; [Manfred: Zur Helmpflicht und Tragequote erfolgte eine Umfrage, am 20.08.2015 beendet. zum Ergebnis ] Seit ca. Anfang 2016 geht es hier nur noch...
minimax

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[Manfred: Zur Helmpflicht und Tragequote erfolgte eine Umfrage, am 20.08.2015 beendet.
zum Ergebnis ]

Seit ca. Anfang 2016 geht es hier nur noch um Rechtsfragen und Schutzwirkung allgemein.

Zur Hardware an sich gibt es dieses Thema: Fahrradhelme (keine Rechtsfragen)
(es liegt nicht an mir, dass diverse, durchaus unterschiedliche Themen, dort zusammengefasst wurden)

_________________________________________________________

minimax:

Unglaublich, was den Politikern so einfällt, in der Sommerpause: Klick
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Reinhard

Reinhard

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AW: CDU: Helmpflicht und Nummernschildpflicht für alle Räder?

Hallo Christian,

im Liegeradforum bzw. Velomobilforum gibt es zu diesen Themen seitenlange Threads mit allem, was so wissenswert ist.

Ich möchte das hier nicht duplizieren und mach daher den Thread zu.
 
G

Gast001

Hallo zusammen,

gleich vorweg: ich möchte hier keine Horrorgeschichten verbreiten,
sondern nur zum Nachdenken anregen.

Hintergrund:
Mich hat es vor exakt zwei Wochen voll "auf die Zwölf" gelegt als
ich bei gut 25 km/h über den Lenker abgestiegen bin und mit dem Gesicht
gebremst habe (siehe Foto).

Endresultat waren ein abgebrochener Schneidezahn und zwei gebrochene
Mittelhandknochen an der rechten Hand. Die Hand habe ich mir gebrochen,
weil sie zwischen Bremshebel und dem Boden gequetscht wurde. Daraus
könnt ihr in etwa ableiten wie viel Reaktionszeit euch im Falle eines
Frontalabstiegs bleibt -> gar keine !

Was man auf dem Foto nicht sieht ist mein Helm. Bei diesem ist das Visier
abgebrochen und das Styropor in direkter Verlängerung meiner Schrammen im
Gesicht ist gut 10 mm eingedellt. Die Brille blieb beim Sturz heil.
Ihr könnt euch also leicht vorstellen was sonst mit meinem Kopf passiert
wäre. Eine Platzwunde im Stirnbereich wäre wohl das Mindeste gewesen.

Ich habe als Resultat meines Sturzes den Kauf eine Integralhelmes
mit Kinnschutz beschlossen und werde diesen insbesondere im Straßenverkehr
nutzen. Sieht zwar ein bissi martialisch aus, aber meine "Birne" ist mir
wichtiger als das was andere denken. :D

Meine Bitte gerade an die "schnelle Fraktion" hier im Forum mit 36/48V
Selbstbau-Antrieben und zugelassenen S-Pedelecs: Denkt bitte zumindest
über einem Halbschalenhelm oder optimalerweise einen Fullface-Helm nach.
Im Falle eines Unfalles ist euer Kopf sonst ggf die einzige "Knautschzone". :(

Gruß & unfallfreies Radeln,
Holger
 

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pbor87

pbor87

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Nur mit Organspendepass...

Hi,
alternativ zu gutem Helm (den ich selbst trage) ist ein Organspendepass:eek:

Ich durfte mal eine Rehaklinik besuchen in der Motorradfahrer u.a. Biker mit schweren Schädelverletzungen wieder sprechen lernten.
Diese Art von Verletzungen können bis zum Verlust der kompletten Persönlichkeit ("er war nie mehr so wie vorher") führen.
Da kann der Helm noch so lästig/uncool sein wie er will,ein Hirnverletzter ist einer zuviel.:(
 
G

Gast001

AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

Hallo Pit,

danke für deine ergänzung.

meine erste aktion direkt nach dem sturz war u.a. auch das senden dieses bildes an einen guten freund inkl. unfallbeschreibung, der auch gerne mit ohne schüssel unterwegs ist.

lg,
holger

p.s.: ein organspendeausweis ist aus meiner sicht auch mit helm eine feine sache, wenn der helm mal nicht mehr reicht :eek:
 
ebiker

ebiker

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AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

Hallo Holgi,
danke für Deinen kleinen Denkanstoss. Auf dem Fahrrad war ich bisher immer ohne Helm unterwegs, hab aber bereits beschlossen, mir lieber doch einen Fullface Helm zu besorgen, sobald mein Rad komplett umgebaut ist. Denn mit 40 oder 50 Sachen können doch schnell böse Unfälle passieren.

Glücklicherweise ist es bei Dir dank des Helms ja noch "relativ" glimpflich abgelaufen.
 
Nader

Nader

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AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

Hallo Holger,

Vielen Dank für deinen Bericht,

So lange man es selber nicht erlebt hat, möchte man einfach die Tatsache nicht wahr haben, dass 25km/h für ein Fahrrad völlig ausreichend ist. Ich gehöre auch zu denen, die ab und zu mal schneller fahren würden (schneller als 25km/h, wenn es geht sogar weit über 30km/h). Ich weiß es nicht warum:confused::confused: Aber ich glaube, dass die Berichte wie dein, wird die Leute wie ich dazu bringen, ein bisschen um zu denken. Wir sollten einfach die Gesetzte akzeptieren und deren Sinnlichkeit nicht in Frage stellen. Ein Pedelecfahrer muss es einfach wissen, dass es bei 25km/h Schluss ist!

Von anderer Seite muss man sehen, dass in der Gesellschaft auch die jüngere Generationen anfangen, sich an Elektrofahrrad zu interessieren, Technik wird immer besser, die Pedelecs werden immer sportlicher und natürlich auch schneller, und wenn Gesetzgeber die S-Pedelecs auch zulässt, dann muss man einfach auch mit 45km/h leben können. :eek:

Wo ist denn das passiert? auf dem Radweg? warum musstest du bei 25km/h voll bremsen?
 
G

Gast001

AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

@ebiker:
na dann habe ich zumindestens einen "erreicht" ;-)
nein spaß beiseite..es ist sehr löblich wenn du über einen helm nachdenkst

@nader:
ich wollte nicht als geschwindigkeits-moralapostel auftreten.

kurz off-topic:
25 km/h als pedelec-limit finde ich auch jetzt eher gähn-mäßig..sorry...
selbst mit meinen 37 lenzen und meinem miserablen trainingszustand brauche
ich für 25-30 km/h keine e-unterstützung. ein e-motor wäre für mich nur interessant,
wenn ich mich damit in den +35 km/h bereich komme. vor gut 15 jahren (mit mehr training)
war ich in der stadt eher so mit 30-35 km/h unterwegs. halt ohne motor und auf dem mtb
in schildkröthaltung und semislicks mit 5 bar drauf :D

wenn´s dich dann letztendlich "faltet" macht es glaube ich keinen dicken unterschied
mehr ob bei 25 oder 35 km/h. böse enden kann beides....

Auf Schotterwegen in meinem Hausrevier bin ich beim Downhill so eher im Bereich 50-60 km/h
unterwegs. das empfinde ich als schnell, wobei mir etwaige downhiller wohl eher widersprechen würden.

Wo ist denn das passiert? auf dem Radweg? warum musstest du bei 25km/h voll bremsen?
Ist auf einem leicht abschüssigen freien Radweg ganz ohne bremsen passiert...wie ?
ich wäre froh wenn ich das wüsste...
auf dem radweg war so ein kleiner ring aus splitt. maximal 4-5 cm hoch. eines der städtischen mini-streufahrzeuge mit diesen tonnenförmigen splitstreuern hat einfach kurz bei laufendem streuer angehalten.
ich bin drauf zugefahren, wollte kurz das vorderrad lupfen und drüberfahren..danach "filmriss"

das nächste woran ich mich erinnern kann war das ich am boden lag...ich fuhr mit der zunge über den abgebrochenen schneidezahn und dachte nur "schei...benhonig".
den rechten arm konnte ich nicht bewegen und mir lief die brühe übers gesicht. so bin ich dann einhändig die letzten paar hundert meter zur arbeit geradelt und hab mich von ner lieben kollegin zum notarzt fahren lassen.

ob ich für nen moment weggetreten war weiß ich nicht...

den restlichen unfallhergang konnte ich mir gut anhand der spuren am bike (angeschrammter rechter brems- und lenkergriff, abgebrochene Lampe am verbogener lenkererweiterung, usw) herleiten.

wie viel glück ich dank helm hatte ging mir erst nach ner woche auf als ich den selbigen etwas näher untersuchte und die spuren am helm mit denen im gesicht verglich...
 
G

Gast001

AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

nachtrag:
ich hoffe die bilder vom griff und meiner lampe verdeutlichen ein bisschen die gewalt des aufpralls. das lampengehäuse ist aus 50er ht. jeder der mal solches abwasserrohr mit der hand gesägt hat dürfte wissen wie zäh das ganze ist.
 

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Broadcasttechniker

Broadcasttechniker

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Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen
AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

Hier https://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=588 hatte ich den Integralhelm ja mal angesprochen.
Als Kind bin ich mal bei hoher Geschwindigkeit downhill aus purer Unerfahrenheit "abgestiegen" und musste nacher mein Kinn nähen lassen.
Ich habe aber auch schon einmal davon profitiert einen Integralhelm zu tragen, als mir auf dem Mofa die Vorfahrt genommen wurde und ich über das Auto drüber geflogen bin, nicht ohne mit dem Helm auf dem Dach aufzunucken.
Mit dem Mofa bin ich in den siebziger und achtziger Jahren immer mit Helm gefahren, obwohl Anfangs keine Vorschrift.
Im Sommer wird mir der Integralhelm aber wirklich zu warm, gibt es da welche mit guter Belüftung?
 
Nader

Nader

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AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

ich glaube, ich werde mal auch über einen Integralhelm mit Kinnschutz nachdenken müssen. Wird man aber damit nicht bisschen auffälliger? besonders wenn man schneller unterwegs ist?
 
G

grosserschnurz

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AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

Hallo Broadcasttechniker,

ein Integralhelm ist schon ein toller "Rundumschutz", aber du sagst es, im Sommer wird es schon etwas mehr als nur warm.
Leider sind diese Teile auch recht schwer und für längere Touren eigentlich nicht so toll zu tragen und man hat kein so offenes Gesichtsfeld, was mich stört.
Aber ein gut passender Helm, der auch gut belüftet ist, ist selbst bei langen Touren im Sommer kein Hindernis. Ich behaupte sogar, dass man durch eine kluge Zwangsluftführung weniger schwitzt als mit einer Kappe.
Allerdings sollte man beachten: auch ein teurer Helm sollte passen, gut belüftete und leicht sein. Diese Helme kosten halt so ab 50 €.
Ja ich weiß, ALDI, Lidl, Tschibo usw. haben auch welche, sind besser als ohne.

grosserschnurz weist aber auch darauf hin, dass ein Helm auch ohne Unfall nicht für die Ewigkeit gefertigt wurde. Kunststoffe altern und spätestens nach 5 Jahren wäre ein neuer fällig.
 
W

winido

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AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

Aus eigener Erfahrung kann ich alle "beruhigen": auch unter 20 Km/h kann man sich problemlos den Schädel einrennen.

In meiner frühen Jugend beliebte bei meinem Fahrrad, wohl beim Überqueren des abgesenkten Bordsteines, die Vorderradgabel nach vorne oben zu klappen. Folge: blitzartiger Abstieg über den Lenker, dank schnell eintreffender Rettungskräfte am Leben geblieben, mit schwerer Gehirnerschütterung, eingeklappten Schneidezähnen, zermanschte Nase, genähte Oberlippe ein paar Prellungen und Schürfwunden. Damals konnte ich einen tauglichen Fahrradhelm nicht kaufen, während Mofafahrer trotz geringerer Durchschnittsgeschwindigkeit schon einen Helm tragen mussten.

Vor ca. drei Jahren bin ich, trotz vieljährigen Raderfahrung, infolge "Schreck"bremsung, bei mit Sicherheit unter 20 Km/h, blitzartig über den Lenker meines Birdys abgestiegen. Folge: Helm mittig eingedellt und aufgeplatzt, Druckstelle auf der Stirn, ein paar Hautabschürfungen und ein Satz weiche Knie. Das war's.

Die passende Schlußfolgerung mag jeder für sich ziehen, nur das Argument ich bin ein erfahrener Radfahrer und ich fahre immer vorsichtig und vorrausschauend, zählt nicht. Das behaupte ich auch von mir:).

Ansonsten gilt: Das Leben ist lebensgefährlich (Erich Kästner):D.
 
W

winido

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bei Kaiserslautern
AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

...Aber ein gut passender Helm, der auch gut belüftet ist, ist selbst bei langen Touren im Sommer kein Hindernis. Ich behaupte sogar, dass man durch eine kluge Zwangsluftführung weniger schwitzt als mit einer Kappe.
Allerdings sollte man beachten: auch ein teurer Helm sollte passen, gut belüftete und leicht sein. Diese Helme kosten halt so ab 50 €.
Ja ich weiß, ALDI, Lidl, Tschibo usw. haben auch welche, sind besser als ohne.
Ganz meine Meinung. Nach den zuvor geschilderten Erlebnissen, relativieren sich die Kosten für den Helm in meinen Augen. Ich denke wer 500 Euro und mehr für ein Fahrrad hinblättert, sollte auch die paar Euros für den Helm im Budget haben.
 
G

Gast001

AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

@nader: na ja, wie gesagt...sieht halt ein bisschen martialisch aus.
nicht unbedingt das was ich tragen würde, wenn ich mit nem hi-speed
pedelec unterwegs bin, das schneller als erlaubt fährt :D

Bezüglich Integral/Fullfacehelm habe ich mich für einen Bell Drop entschieden:
http://www.bike-discount.de/shop/a6604/bell-drop-schwarz-weiss.html?

Da ich noch mindests 2 Wochen Zwangspause habe und kein Hochsommer
ist kann ich nicht sagen wie warm es darin wird. Das Ding sieht aber
ganz gut belüftet aus. Bei längeren Touren im Sommer wird sich halt
zeigen ob ein Integralhelm taugt. Für meinen Weg zur Arbeit und für
den Downhill wird er definitiv immer zum Einsatz kommen.

Das Gesichtsfeld ist schon eingeschränkt, aber es ist wie immer im Leben:
Man kann nicht alles haben.

Sehr schön, weil auch zumindest optisch weniger "martialisch" finde ich den Bellistic:
http://www.bike-mailorder.de/shop/Protektoren-Helme/Helme/Fullface-Helme/Bell-Bellistic-DH-Helm-2008::10272.html

Ich kann übrigens jedem nur abraten einen fullface helm zu bestellem ohne das ding im laden aufgehabt zu haben.
ich hatte auch ein kostengünstigeres teil auf und damit konnte ich kaum was hören. fast wie mit einem gehörschutz.
für den strassenverkehr völlig ungeeignet.
 
Nader

Nader

Mitglied seit
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Hafencity
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Diverse Antriebe, LiPO, Konion
AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

Ich kann übrigens jedem nur abraten einen fullface helm zu bestellem ohne das ding im laden aufgehabt zu haben.
ich hatte auch ein kostengünstigeres teil auf und damit konnte ich kaum was hören. fast wie mit einem gehörschutz.
für den strassenverkehr völlig ungeeignet.
gut, dass du das sagst! ich habe mir so eben welche bei ebäh angeschaut!
Ich finde den Bell Drop gar nicht so schlecht!

also gute Besserung:)
 
M

martinko

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AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

Ist auf einem leicht abschüssigen freien Radweg ganz ohne bremsen passiert...wie ?
ich wäre froh wenn ich das wüsste...
auf dem radweg war so ein kleiner ring aus splitt. maximal 4-5 cm hoch.
max 5cm hoch? boah. das reicht völlig für einen Abgang. Ich denke dass man mit Geschwindigkeiten jenseits von 15km/h um nur irgendeine Zahl zu nennen, die meisten Radwege meiden sollte, es ist einfach sehr gefährlich, und mit Elektrounterstützung fährt man praktisch immer schneller. Dort liegt immer irgendwas herum, das auf einer Fahrbahn schnell penibel weggeräumt wird, noch dazu fehlt auf Radwegen jede Möglichkeit auszuweichen.
 
G

grosserschnurz

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18.09.2008
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Grossraum Stuttgart
AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

Hallo holgiB,

egal welche Helmart man für sich wählt, wer so ein Teil ohne "Anprobe" bestellt, hat selber Schuld
Diese Integralhelme sind ja auch nicht für Radtouren oder für den Weg auf Arbeit erfunden worden.
Sie werden von ganz furcht- manchmal hirnlosen Downhillern getragen; die müssen nichts hören und dürfen eh nur nach vorne schauen.
Für den Alltagsgebrauch würde ich einen gut belüfteten und leichten Helm eines Markenanbieters kaufen (Testberichte lesen) und wenn dieser oben noch ein Insektenetz drin hat, dann kann's losgehen.

grosserschnurz wünscht ein schönes Wochenende.
 
G

Gast001

AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

@nader:
gut, dass du das sagst! ich habe mir so eben welche bei ebäh angeschaut!
Jepp, ich hatte erst auch mit sowas geliebäugelt:
http://www.profirad.de/arenal-freeride-full-face-helm-millitary-p-12092.html?language=de

Bei 45€ setzt schon der "Beissreflex" ein :)

Das mit dem Bell war reiner Zufall, da neben meinem Unfallchirug direkt ein bikemaxx ist :D
Da lag es nahe nach der letzten kontrolle meiner hand mal kurz vorbeizuschauen.

also gute Besserung
Danke..es geht schon wieder ganz gut.

@martinko:
max 5cm hoch? boah. das reicht völlig für einen Abgang.
klar, aber nicht wenn man gewöhnt ist im gelände zu fahren. dort sind spurrillen durch die ich rumple oft deutlich höher.
wie gesagt: ich hab das vorderrad hochgezogen und dann lag ich...:(

Ich denke dass man mit Geschwindigkeiten jenseits von 15km/h um nur irgendeine Zahl zu nennen, die meisten Radwege meiden sollte, es ist einfach sehr gefährlich, und mit Elektrounterstützung fährt man praktisch immer schneller.
Dem stimme ich vollkommen zu. Es waren leider genau die einzigsten 300 m Radweg auf meinem weg zur arbeit. :eek:

der rest geht über feldwege, durch den wald und normale strassen.

war halt pech...
 
G

Gast001

AW: Ein kleiner Denkanstoss für "Helmmuffel"

Hallo grosserschnurz,
egal welche Helmart man für sich wählt, wer so ein Teil ohne "Anprobe" bestellt, hat selber Schuld
dem stimme ich zu, aber ich wollte es halt nochmal hervorheben.

Diese Integralhelme sind ja auch nicht für Radtouren oder für den Weg auf Arbeit erfunden worden.
Och, aber ziemlich viele mopedfahrer sind auch mit ähnlichen helmen unterwegs.
Die hören glaube ich auch ganz gut :)

Sie werden von ganz furcht- manchmal hirnlosen Downhillern getragen; die müssen nichts hören und dürfen eh nur nach vorne schauen.
sorry, aber das finde ich ziemlich plakativ. kennst du leute die downhill fahren ?
also ich schon. wenn die nichts hören und nur geradeaus schauen, dann landen sie ziemlich schnell am nächsten baum/felsen.
fullface ist mMn die klassische helmvariante für alle MTBler, die halt mehr als tour, XC oder Marathon fahren. Ähnlich wie Protektoren fährt man z.B. sehr technische Trails alleine wegen des verletzungrisiko oft mit integralhelm.
Bitte in Zukunft keine so platten äusserungen. das kenne ich von dir garnicht....

grosserschnurz wünscht ein schönes Wochenende.
Das wünsche ich euch auch....

LG,
Holger
 
Thema:

Fahrradhelme: Schutzwirkung und Rechtsfragen (für "Empfehlungen" gibt es ein anderes Thema)

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