Fahrradhelme: Schutzwirkung, Rechtsfragen, Helmpflicht (für "Empfehlungen" gibt es ein anderes Thema)

Diskutiere Fahrradhelme: Schutzwirkung, Rechtsfragen, Helmpflicht (für "Empfehlungen" gibt es ein anderes Thema) im Fahrradkomponenten Forum im Bereich Diskussionen; Hi, nachdem ich bei einer Notbremsung bergab, in 2017 vorwärts abgestiegen bin und mit dem RTW wegen eine stark blutenden Winde am Hinterkopf ins...
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Kugelblitz66

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Hi, nachdem ich bei einer Notbremsung bergab, in 2017 vorwärts abgestiegen bin und mit dem RTW wegen eine stark blutenden Winde am Hinterkopf ins nächste Krankenhaus abtransportiert wurde, war der erste Gang am nächsten Tag ( noch mit Verband ) zum Fahrradhändler und habe einen Helm gekauft.
Trotz aller Warnungen und guten Ratschlägen war ich bis Dato gegen einen Helm. Das sollte aber jeder Erwachsene! selbst entscheiden. Bei Kindern und Jugendlichen jedoch sollte es Pflicht sein bzw. die Eltern dafür sorgen dass der Nachwuchs mit Helm fährt.
 
Omnium

Omnium

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Bei dieser Umfrage fehlt noch, ich besitze keinen Helm. Trage nie einen Helm.
 
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Kraeuterbutter

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Bei Kindern und Jugendlichen jedoch sollte es Pflicht sein bzw. die Eltern dafür sorgen dass der Nachwuchs mit Helm fährt.
warum?
weil sie sich in der REgel weniger bei FAhrradunfällen (auch ohne Helm) verletzen ?


----
die hier haben versucht die Kosten einer HelmPFlicht zu berechnen...
Helmpflicht für Radfahrer?: Fahrradhelme sind unvernünftig und unwirtschaftlich

Zitat:
Um das in Geldeswert umzurechnen, stützt sich die Studie auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO: Die hat für ihre Statistiken den Wert eines Lebens in Westeuropa auf etwas mehr als 1,5 Millionen Euro berechnet; eine schwere Verletzung schlägt mit 205.000 Euro zu Buche, eine leichte mit 16.000 Euro. Wenn man diese Werte nun, wie es Verkehrswissenschaftler Sieg getan hat, mit den Zahlen der deutschen Unfallstatistik verknüpft und berücksichtigt, dass zur Zeit nur 13 Prozent der deutschen Radfahrer einen Helm tragen, und schließlich noch die 401 Kilometer, die statistisch betrachtet jeder Deutsche im Jahr Rad fährt, ins Spiel bringt, dann ergibt sich: Der jährliche Nutzen einer Helmpflicht würde 570 Millionen Euro betragen, umgelegt auf die Strecke wären das 2,08 Cent je gefahrenen Kilometer.
die haben zugrunde gelegt, dass jeder 2te Unfall druch Verwendung eines Helmes signifikant glimpflicher ausgegangen wäre..

ich weiß nicht, ob das mit der Zahl so einfach ist...

zum einen gibts die Studie aus Norwegen..
http://www.cycle-helmets.com/risk-compensation-2012.pdf

vereinfacht gesagt, nach deren Studie: Helmträger sind risikobereiter..
-> was in weiterer Folge eher zu Unfällen und eher zu schweren Unfällen führt..

hmm...
ich kann das an mir selber so eigentlich nicht feststellen (fahre seit Jahren ohne Helm, zuvor mit)

ich hab bei mir aber einen anderen Effekt bemerkt, der vielleicht als "risikofreudiger" ausgelegt werden kann:

also ich noch beruflich Radgefahren bin - quasi Profi-Radfahrer ;-) - bin ich im Dienst immer und auch so oft mit Helm gefahren..

wenn ich dann mal ohne Helm gefahren bin, fühlte ich mich weniger sicher
dies könnte man umgekehrt als "risiko-bereiter mit Helm" auslegen..

das wars so aber nicht..
jetzt, wo ich lange keinen Helm verwendet habe, fahre ich denke ich gleich wie sonst mit Helm...
es fehlt nur der Unterschied im GEfühl von mit zu ohne Helm


und - wegen der Helmpflicht oben noch:
zum anderen:

diese: "die hälfte der Unfälle könnte vermieden werden"...

mir fällt da ein ARtikel ein, den ich grad nimm parat habe...
jedenfalls:
ging um ein Land, wo deutlich weniger als 50% der Radfahrer mit Helm fahren...
und bei den Unfallstatistiken warens dann bei den verunfallten FAhrradfahrern mit KOpfverletzungen mehr mit Helm als ohne

ich weiß nicht, um wieviel ein Helm jetzt tatsächlich die Unfallzahlen bzw. die schwere der Verläufe drücken kann...

aber eines scheint mir klar zu sein: wir werden auch durch die MEdien "Gehirngewaschen" (ob bei dem Thema gerechtfertig oder nicht)
wenn jemand mit dem Rad stürzt und sich ein Bein bricht, wird sicher nie vergessen zu erwähnen, dass der Radler ohne Helm unterwegs war...

das wird beim gebrochenen Bein wohl keinen Unterschied machen,
aber im Unterbewusstsein bleibt, dass wir immer und immerwieder lesen: Unfall -> kein Helm
 
Beispiel:
Kind und Mutter stürzen..
Mutter hat Kopfverletzungen, Kind keine

Kind hatte Helm auf -> ergo - so stehts dann im Artikel - ist quasi bewiesen dass das Kind aufgrund des Helmes keine Kopfverletzungen hatte...

dies führt zu einer positiveren Darstellung der Wirkungshäufigkeit von Helmen als es in Realität wohl tatsächlich der Fall ist...

aus meiner eigenen Erfahrung
ich bin oft gestürtzt, ohne Helm... ==> "hast Glück gehabt, dass dir nix passiert ist, ohne Helm"

ich bin auch öfters mal mit Helm gestürzt ==> "hast Glück gehabt, dass du einen Helm aufgehabt hast, sonst...."
 
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Sven2020

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Ich bin der Meinung, Leute die sich für zig tsd. Euro n Rad kaufen und dann rumjammern wegen Versicherung / Eigenschutz, haben irgendwas nicht ganz verstanden.

Das Erste was ich jetzt getan habe nachdem ich genau 1 Woche mein Pedelec habe, war mir einen Helm zu kaufen.
Grund: Mit fast 50 merke ich so langsam, dass ich keine 20 mehr bin und teilweise um einiges länger an Reaktionszeit benötige. Auch in Bezug auf den Gleichgewichtssinn merke ich Unterschiede.
Ich habe es deshalb so drastisch bemerkt, weil ich über 20 Jahre kein Rad mehr gefahren bin und letztes Jahr bei meiner Pedelec-Probefahrt ich recht heftig erschrocken war wie unbeholfen ich trotz guter Fitness wirke.
Meines Erachtens ein Thema der Selbstüberschätzung, da solche Dinge schleichend kommen....ich habe es nur so drastisch gemerkt, da ich die perfekten Reaktionen von früher noch kannte und mir bewusst waren - jetzt aber eben nicht mehr....

Hatte gestern am "Männnertag" ein prima Beispiel: Trotz mehrfachen Klingeln und Bremsen (nebst der Geräusche) waren die Herrschaften nicht gewillt von der STRASSE [sic!] zu weichen. Fazit. Ich habe einen mit dem Lenker bereich gestriffen - es ist nix passiert GsD, da ich nur noch langsam gerollt bin, aber wenn man bedenkt wie schnell das geht und man unvorbereitet einfach mal in eine Menschenmasse auf einer normalen Strasse fährt...

Des Weiteren ist es mir innerhalb einer Woche passiert, dass zweimal eine Katze direkt vor mir den Feldweg entlanggehuscht ist (keine schwarze ^^) und ich einmal ne Entenfamilie unsanft am Wegesrand aufgeweckt habe (auch eine befahrene Strasse).

Das alles mit einem neuen Rad innerhalb einer Woche - potentiert man das dann ist das Risiko eines "hits" recht hoch.... aber auch so hätte ich mir n Helm direkt gekauft.

Auch bei einer Brille ist für mich oberstes Gebot. Die Augen sind es mir Wert, dass das Material vernünftig ist; ne "Fielmannbrille" macht man einmal mit und dann nie wieder...daher nie wieder in einen 0815 Discounterbrillenladen und ich habe es seitdem nicht mehr bereut!

btw. Auf Grund immer guter Fallreaktionen habe ich mir nie die Hacksen gebrochen in den letzten Jahren / Jahrzehnten...aber die Zeit der verlangsamten Reaktion ist gekommen und daher "Eigenschutz geht immer vor!"!

Ach ja. Noch was. Ich stelle auch immer wieder fest, wie dumm Radfahrer selber sind. Stellten sich gestern 2 mitten auf die Strasse um irgendwelche Bäume mit Spinnenweben behangen zu beobachten. Wie bescheuert muss man eigentlich sein, um das Rad nicht einfach mal an der Seite abzustellen?
Es gab direkt ne Ansage von mir im Vorbeifahren...

Also, die 2 waren abgestiegen und die Räder standen alleine in der Mitte der Strasse...jessas..... und das in einer Abfahrt....
 
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oberheizer

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Wieso wohl tragen professionelle Bergsteiger, Bauarbeiter, Flugzeugbauer (Werkshalle), Höhlentaucher usw. (die Aufzählung ist nicht abschliessend) einen Schutzhelm?

Ganz einfach: Weil er vor weitreichenden Kopf-Verletzungen schützen kann!

Wer in der heutigen Zeit beim grossen Angebot all dieser tollen, leichten, komfortablen, bunten Helme keinen Solchen trägt, dem ist das, was er in der Birne hat wohl auch nicht wichtig genug...

💀
 
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CrazyBowser

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Diese ganzen Untersuchungen und Statistiken die sich um die Helme drehen. Im Endeffekt sagen die alle das Gleiche. Die Vermutung steht, dass man mehr Risiko zulässt und auch andere einen geschüzter sehen und deswegen unvorsichtiger sind und do weiter und so weiter.

Ich sehe das sehr einfach. Ich hatte einmal einen richtig üblen Unfall wo mir eine Dame die Vorfahrt genommen hat. Ich konnte absolut nichts dafür und hatte Vorfahrt auf ner rieisg breiten Vorfahrtsstraße mit dem berühmten farbigen Radfahrstreifen. Hatte sogar noch angebremst weil ich damit rechnete - da sie mich aber genau dann angesehen hat und stoppte ging ich von einer geklärten Situation aus und bin weiter - Pustekuchen. Ich war Stundenlang bewusstlos und noch länger absolut unzurechnungsfähig.
Mein Leben gerettet hat der Helm. Die Schulter gerettet hat der Kraftsport und die gute Muskulatur, dennoch wird es mich im Alter wieder einholen. Das Bein bzw. die Nervenenden hatten Monatelang noch zu tun um wieder absolut Schmerzfrei zu sein. Aber - ich habe überlebt. Und das wegen dieser hässlichen Kugel auf meinem Kopf. Dieses dumme Plastikteil, dass meinen Kopf davor bewahrt hat zu Brei zu werden.

Und trotz all dieser tollen Statistiken und den Spinnern die wirklich meinen man wäre ohne Helm sicherer sehe ich das sehr sehr einfach. Man kann immer - immer und einfach immer - unbeabsichtigt stürzen. Sei es die verlorene Haftung der Reifen, das Auto das einen übersieht oder sonstwas. Man kann noch so geübt sein und noch so gut und noch so viel Kontrolle über das Rad haben (selber seit Kindheit an MTBler, täglicher Radler und Rennradler), es kann jedem passieren. Und jeder dumme Knochen kann heilen. Jeder Muskel. Sogar Nerven können sich regenerieren. Ein zermatschter Schädel und ein geschädigtes Hirn ist normalerweise sehr bleibend und einschneidend. Und man kann nun einmal nicht immer steuern, wie man fällt. Und daher ziehe ich diese Kugel auf. Auch wenn von 10 gekauften Helmen nur einmal einer wirklich notwendig war, dieser Eine war es wert. Vorher dachte ich auch anders über dieses THema und war manchmal etwas lax damit. Wie manche MTBler halt meinen, dass sie so viel Kontrolle haben, dass man es nicht baucht. Wie ich in den Niederlanden über Jahre gelernt habe, dass es auch ohne Helm sehr sicher zugehen kann. Wie die Statistiken darüber reden. Aber im Endeffekt gibt es nur diesen einen Schutz für das eine mal wo man es braucht und es einen das Leben rettet. Egal was Statistiken sagen. Würde man alle Unfälle mit Helm auswerten und mal gucken ob sie das ohne Diesen überlebt hätten - wäre die Mortilität oder vllt auch nur die Rate der starken Folgeerkrankungen sehr sehr hoch.
Und da ist mir so ziemlich jede Meinung egal. Nen Helmm gehört auf den Kopf. Ende aus Micki maus.

Ich bin dennoch gegen eine Helmpflicht, da es Leute evtl. vom Radfahren abhalten würde. Und leider Gottes sind ja nicht alle vernünftig, also lasse man das mit der Helmpflicht halt. Radfahrer brauchen andere Radfahrer für eine große Lobby - also keine Helmpflicht. Jedoch denke ich, dass man es dennoch immer jedem anraten sollte. Und ich gebe zu, dass ich vor allem Rennradler und MTBler ohne Helm für absolute Deppen halte.

Und Kindern sollte man das immer vormachen und auch zusehen, dass die das freiwillig machen. Wer hat nicht als Jugendlicher den Helm abgesetzt weil er uncool war. Und da hilft es einfach, wenn es normal wird und es uncool ist den nicht zu tragen ;)

Naja. Mich regt so ne Diskussion echt auf. Ein Helm an sich sollte nichts am Fahrstil ändern, er rettet im Ernstfall aber Leben. Im AUto diskutieren wir doch auch nicht über die sinnhaftigkeit von Gurten - oder? ;)
 
cubernaut

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So viele Worte - und so viel Redundanz.
 
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CrazyBowser

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So viele Worte - und so viel Redundanz.
Ja...manchmal passiert das. Erst recht bei einem Thema das einem selber wichtig ist. Man könnte auch eifnach sagen: "nen Helm schützt - zieh den auf". Aber irgendwie hat das nicht den gleichen Effekt. Abgesehen davon sehe ich 1 bis max 2 Minuten lesen nun nicht als viel an.
Aber hey - ich vermisse in dieser Kritik einen sinnvollen Beitrag...
 
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siggi9876

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Nein, ich bin gegen eine Helmpflicht, trage meistens oder immer einen Helm
 
cubernaut

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Das ist eine ziemlich fiese Art jemanden runterzumachen, der seine eigenen lebensbeeinflussenden Erfahrungen zum Thema beitragen möchte(n)
Es ist mindestens ebenso "fies", alle Nicht-Helmträger mit den immer gleichen unbewiesenen "Argumenten" und anekdotischen Evidenzen und das noch in 10-facher Wiederholung als Idioten zu titulieren.
 
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Unsinkbar II

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Es ist sicherlich schwierig als Nicht-Helmträger einer immer kleiner werdenden Minderheit anzugehören und das Gefühl hat
[Zitat]: " mit den immer gleichen unbewiesenen "Argumenten" und anekdotischen Evidenzen und das noch in 10-facher Wiederholung als Idiot" tituliert zu werden.
Nein ernsthaft, ohne Helm geht's nicht.
 
MisterFlyy

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Noch gehe ich ohne Helm, fahre aber immer mit und eine Pflicht braucht es dafür nicht. Wozu auch?
Das kann jeder für sich selbst entscheiden.
 
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Uwesfahrrad

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Ich geh davon aus das es eh nur noch eine Frage der Zeit ist bis sich das gesetzlich durchsetzen wird. Wie so alles in Deutschland. Mit DIN und allem.
 
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CrazyBowser

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Es ist mindestens ebenso "fies", alle Nicht-Helmträger mit den immer gleichen unbewiesenen "Argumenten" und anekdotischen Evidenzen und das noch in 10-facher Wiederholung als Idioten zu titulieren.
Ich habe nie gesagt das irgendwas bewiesen ist. Aber man kann ja nen Test machen. Steck deinen Kopf in einen Helm und lauf, mit vollem Karacho und Kopf voran, gegen Ne Wand - tut weh. Mach das gleiche mal ohne Helm - das Video gucke ich mir gerne an. ;) Ist vielleicht auch kein Argument. Aber wir haben alle was zu lachen.

Ich bleibe dabei. Wer ohne Helm auf dem Rennrad oder MTB unterwegs ist, ist ziemlich leichtfertig und spielt mit seinem Leben. Und das nur um keinen Helm zu tragen. Mit oftmals fadenscheinigen Argumenten, manchmal weil man es einfach nicht will. Obwohl ich mich immer wieder frage, was für Argumente es gibt um im Offroadbereich (wo Bäume mal tiefer hängen oder man auch mal ausrutscht wenn es schief geht) um sich einer solchen Gefahr auszusetzen? Oder bei hohen Geschwingikeiten auf der Straße? Ich bleibe insgesamt dabei. Was für Argumente gibt es denn bite für diese offensichtliche Gefahr der man sich aussetzt?
Wenn man das selber für sich entscheidet, dass einem seine Birne nicht wertvoll genug ist um sie zu schützen - gut. Aber dann lebt damit, dass andere das als dumm und gefährlich bezeichnen. Behaltet es für euch und probiert nicht das gut zu reden. Denn nichts anderes ist es, wenn man sein allerwichtigstes Organ ohne Not so exponiert. Ziemlich idiotisches Verhalten, noch mehr wenn man es öffentlich propagiert...
Und was die unbewiesenen Fakten angeht. Beweis mir doch mal, dass nen Helm es NICHT sicherer macht bevor Du meinst das ich ohne bewisene Fakten Dinge darlege. Sag mir, dass diejenigen die mit Helm gefallen sind auch ohne Helm genau so davon gekommen wären, und beweise es. Dann können wir gerne noch mal über bewiesene Fakten sprechen...

Und was die Helmpflicht angeht. Sie kommt hoffentlich niemals. Aber mehr Helmträger würde ich dennoch begrüßen.
 
MisterFlyy

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Ich bleibe dabei. Wer raucht oder säuft, ist ziemlich leichtfertig und spielt mit seinem Leben. Und das nur, um...??? Mit oftmals fadenscheinigen Argumenten, manchmal, weil man es einfach nicht anders will.

Was für Argumente gibt es, denn bitte für diese offensichtliche Gefahr der man sich aussetzt?

Wenn man das selber für sich entscheidet, dass einem seine Gesundheit nicht wertvoll genug ist, um sie zu schützen - gut. Aber dann lebt damit, dass andere das als dumm bezeichnen. Behaltet es für euch und probiert nicht, das gut zu reden. Denn nichts anderes ist es, wenn man seine allerwichtigsten Organe ohne Not so schadigt. Ziemlich idiotisches Verhalten, noch mehr, wenn man es öffentlich propagiert...
 
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CrazyBowser

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Ich bleibe dabei. Wer raucht oder säuft, ist ziemlich leichtfertig und spielt mit seinem Leben. Und das nur, um...??? Mit oftmals fadenscheinigen Argumenten, manchmal, weil man es einfach nicht anders will.

Was für Argumente gibt es, denn bitte für diese offensichtliche Gefahr der man sich aussetzt?

Wenn man das selber für sich entscheidet, dass einem seine Gesundheit nicht wertvoll genug ist, um sie zu schützen - gut. Aber dann lebt damit, dass andere das als dumm bezeichnen. Behaltet es für euch und probiert nicht, das gut zu reden. Denn nichts anderes ist es, wenn man seine allerwichtigsten Organe ohne Not so schadigt. Ziemlich idiotisches Verhalten, noch mehr, wenn man es öffentlich propagiert...
Bin mir gerade nicht sicher, was man davon halten soll. ;)

Und ja, wer raucht und säuft tut sich damit nichts Gutes. Das weiß jeder. Und keiner der ganz bei Trost ist wird anderen sagen, dass Rauchen toll ist und er diesen Nichtraucherquatsch nicht verstehe. Dieses Nichtrauchen hätte ja gar keine Vorteile...
Rauchen und saufen tun viele, reden es dafür anderen nicht als besseren Lebensweg ein. Ohne Helm Fahrende gibt es auch viele, die sollten es anderen aber auch nicht einreden. Ist ne individuelle Entscheidung die man akzeptieren kann. Aber dann sollen die sich selber bei nem Unfall die Birne zermatschen und nicht versuchen Argumente Pro "Ohne Helm" zu finden, sowie diese rauszuposaunen und andere von der Richtigkeit überzeugen zu wollen.
Das weder Rauchen, noch Saufen, noch ohne Helm zu fahren ein Vorbild für Kinder ist sollte jedem klar sein. Spätestens da sollte man dann vernünftig sein.

Kann man es so verstehen? Oder war es anders gemeint? ;)
 
Kraeuterbutter

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weil hier die Kinder auf Fährrädern erwähnt wurde...

ich finde, man sollte endlich eine Helmpflicht am Spielplatz einführen !!
schließlich passieren 70% aller Unfälle bei Kindern auf Kinderspielplätzen...

Schaukeln (die häufigste Unfallursache bei kindern) sollten sowieso verboten werden, bzw. nur mit Vollprotektoren genutzt werden

wer sorgt sich um unsere Kinder?
Pro Helmpflicht am Kinderspielplatz !
(die Eltern natürlich auch, wegen der Beispielwirkung)

Auto: ich kenne persönlich niemanden er durch Kopfverletzung beim Fahrradfahren gestorben wäre (einen, der Monate lang im Koma lag - war selber aber Fußgänger der mit Radfahrer zusammengestoßen ist, Radfahrer hatte "nur" Schlüsselbeinbruch)
ich kenne bzw. weiß aber von 3 personen aus meinem Ort und eine aus Verwandtschaft die bei Autounfällen durch Kopfverletzungen gestorben sind

also: Helmpflicht im Auto ! ist ebenfalls schonlange überfällig
und jeder der ohne Helm im Auto fäht - hat wohl nix in der Birne das es lohnt zu schützen
(schließlich fahren Rennfahrer auch alle mit helm)
 
"Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen von 2009: Zwischen 64% – 68% bei Schwerstverletzten und 85% – 89% bei Getöteten sind Kopfverletzungen die häufigsten Verletzungen. Bzgl. der absoluten Zahlen für Getötete im Straßenverkehr (2011) kommen damit umgerechnet auf jeden getöteten Radfahrer 1,5 Fußgänger und 4,5 Autofahrer. Selbst wenn man die zurückgelegten Kilometer betrachtet, ist es 2,6 mal wahrscheinlicher, je Autokilometer an einer Kopfverletzung zu sterben als je Fahrrad-Kilometer. Wenn es also um die Reduktion von Sterbefällen geht, dann sollten Autofahrer und Fußgänger so schnell wie möglich Helme tragen: Die Helmpflicht müsste zuerst bei den Autofahrern ansetzen "
 
KURZ:

Helm hilft - klar

aber man sollte die Relation nicht aus den Augen verlieren...
das Fahrradfahren ist nicht sooo gefährlich, als das es das Aushängeschild fürs Helmtragen sein müsste
 
noch eine Frage:

jährlich ertrinken - in Österreich, da ertrinken sehr wenige Leute im Vergleich zum EU-Schnitt -
in Österreich unfähr soviele Leute wie Radfahrer sterben..

wieso wird nie über eine Schwimmflügelpflicht beim Schwimmen laut gesprochen? auch für erwachsene ?

warum schwimmen hier nur die Triathleten mit einer Sicherheitsboje, und alle anderen (die schlechter schwimmen) meinen, sie brauchen das nicht ?

fahrlässig !
ein kleiner Schwächeanfall und man ist weg... ersoffen..
also: Schwimmflügelpflicht.. auch überfällig!
 
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Baikal2020

Baikal2020

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Bafang HR-Getriebemotor 48V RadRhino
Motorrad immer mit Helm, stabilen Schuhen und Handschuhen gefahren, die Handschuhe haben mir 2x die Pelle gerettet.
Autofahren immer mit Gurt aber ohne Airbag (T4, Bj.1993) habe ich noch nie gebraucht.
Inliner immer mit Protektoren und Handschuhen mit Gelenkstütze, macht Spass auf Ellenboge, Knien und Handschuhen zu rutschen.
Fahrrad auf Kürzeststrecke oben ohne, ansonsten steifer Hut und Handschuhe, der Teufel ist ein Eichhörnchen.
Wenn man gewisse Sicherheitsstandards gewöhnt ist, schränken die auch nicht ein. Was andere denken juckt mich nicht.
 
Thema:

Fahrradhelme: Schutzwirkung, Rechtsfragen, Helmpflicht (für "Empfehlungen" gibt es ein anderes Thema)

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