Fahrradhelme: Helmpflicht, Rechtsfragen, Schutzwirkung (für Kaufempfehlungen gibt es ein anderes Thema)

Diskutiere Fahrradhelme: Helmpflicht, Rechtsfragen, Schutzwirkung (für Kaufempfehlungen gibt es ein anderes Thema) im Plauderecke Forum im Bereich Community; Ich trage erst seit einigen Monaten den Helm. Habe jetzt einen gefunden, der auf dem Kopf recht bequem sitzt, da stört nichts mehr. Auch wegen der...
otsche62

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Ich trage erst seit einigen Monaten den Helm. Habe jetzt einen gefunden, der auf dem Kopf recht bequem sitzt, da stört nichts mehr. Auch wegen der guten Belüftung und der Polsterung. Die Helme davor waren fast unerträglich. Da hat sich also was getan in den letzten Jahren.

Was immer noch nervig und unbequem ist, ist der Kinngurt. Unter dem Kinn kneift es nach wenigen Kilometern, sobald man etwas schwitzt. Vielleicht bin ich an der Stelle auch etwas übetempfindlich. Ich lockere den Gurt dann oft, was bei einem Sturz eventuell gefährlich werden könnte. Gibt es da nicht mittlerweile bequemere Systeme?

Gruß, Otsche
 
Bernhard-SH

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Gibt es da nicht mittlerweile bequemere Systeme?
Mein Helm hat eine Frottee-Manschette (schließt sich mit Klett) um den Gurt der unter dem Kinn liegt, gibt's bestimmt auch zum nachrüsten oder man bastelt sich was selber.
 
otsche62

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Lag bei meinem als Kunstleder Manschette bei. Jedenfalls nicht sehr bequem. Frottier klingt gut.

In meinem Fall muss der über den Verschluss gezogen werden können, da letzterer bei mir mittig sitzt (Riemen zu kurz, um den Verschluss seitlich zu platzieren) :(

Edit: daran bin ich selber Schuld, Überstand voreilig abgeschnitten. Aber der kleine Verschluss stört nicht, es ist der gesamte Riemen unter dem Kinn auf ca 5 cm Länge. Ich werde mir was basteln müssen :)

Gruß, Otsche
 
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Geierlamm

Geierlamm

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Wie eng sollte der Kinnriemen beim Helm überhaupt anliegen?
So eng wie erträglich.
Je lockerer ,desto wahrscheinlicher eine geringere Schutzwirkung, bis hin zum kompletten Verschieben des Helms und Ausfall der Schutzwirkung.

Gruss

Geierlamm
 
Sack84

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Zu viele schnelle Abfahrten heute....
Danke, habe die Länge gerade mal nach korrigiert. Kann sich so ein Riemen von einen günstigen Helm ein wenig längen mit der Zeit?
 
otsche62

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Das kann auch der Riemen eines teureren Helms. Oftmals schmälert oder verbreitert sich auch der menschliche Kopf, bzw Hals, Kinn und Wangen.

Gruß, Otsche
 
Bernhard-SH

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Kann sich so ein Riemen von einen günstigen Helm ein wenig längen mit der Zeit?
Wahrscheinlicher ist, dass sich die Riemen in der Schnalle lockern, nach und nach rausrutschen.
Hat aber nicht unbedingt etwas mit teuer oder günstig zu tun, bei meinem Livall der deutlich über 100€ gekostet hat muss ich die Riemen immer mal wieder nachstellen.
 
Z

ZNolte

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Man kann einfach die Tragweite einer Verletzung der Hände nicht mit der einer Verletzung des Kopfes, bei einem ungebremsten Sturz , bei z.B. 20 Km/h in der Form vergleichen.

Darum geht es ja auch gar nicht. Es geht um die Argumentation der Befürworter, der Helm sei so wenig unbequem/beeinträchtigend/störend, dass eine Ablehnung des Tragens nicht statthaft sei.

Und da sage ich eben, Handschuhe sind auch so wenig störend bei gleichzeitig deutlich verringerten Verletzungsrisiko, dass auch hier eine Ablehnung sehr fragwürdig ist.

Da aber nur sehr wenig Helmträger auch grundsätzlich ganzjährig Handschuhe zu tragen scheinen, sehe ich die ganze Diskussion um den Helm als Alibi-Argumentation um (Achtung, Wortwitz) den eigenen Kopf durchzusetzen und etwas zum Motzen zu haben.

Persönlich halte ich es somit für unehrlich, den Helm sogar mit Verringerung von Versicherungsansprüchen durchsetzen zu wollen, aber selber andere Schutzmaßnahmen abzulehnen.

Wenn es nur um die Schwere des Verletzungsrisikos bei Schutzmaßnahmen ginge, dann dürfte man auch den Anschnallgurt im Auto nicht pro Helm anführen. Denn bereits ab 30 Km/h sind bei einem Frontalunfall ohne Gurt schwere bis tödliche Verletzungen unvermeidlich, während sich selbst die Unfallexperten beim Fahrradhelm bezüglich der Schutzwirkung nicht einig sind.
 
Andre5

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Solche Experten und Statistiken brauchen wir doch hier gar nicht. Vielleicht gibt es schon einen Thread von Leuten mit Unfallerfahrungen , wie wir sie hier gerade z.B. von Trekker geschildert bekommen haben,
oder meine könnte ich noch schildern und viele Andere mehr gibt es hier auch noch zu lesen.
Das ist doch Expertise mehr als genug. Der Helm verhinderte immer das Schlimmste und zwar in allen Berichten - ausnahmslos- .
Ob man ihn nun trägt oder nicht kann Jeder Radfahrer selbst entscheiden.
Es spricht Nichts dagegen.
 
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jup

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Ich wiederhole mich, aber: Ich finde, Fahrradfahren sollte so sicher sein wie laufen, und es ist ja auch gar nicht viel gefährlicher. Wenn überhaupt, sollte man mit verkehrstechnischen Maßnahmen daran arbeiten, dass Fahrradfahren noch ungefährlicher wird als es eh schon ist.

Solche Diskussionen über eine Helmpflicht fördern nur den Eindruck, dass Fahrradfahren eine besonders gefährliche Tätigkeit sei, bei der man sich besonders schützen muss. Auch beim Wandern, Fensterputzen, Spazierengehen oder Autofahren würden Helme ein paar schwere Verletzungen oder Todesfälle verhindern, aber deswegen trägt dabei kein Mensch einen Helm.

Fahrradfahren wird man nicht zu einem selbstverständlichen alltäglichen Fortbewegungsmittel machen, indem man die Menschen dazu zwingt, sich dazu irgendwo besonders auszustatten. Und dazu muss man noch nichtmal jemand sein, der jeden Morgen eine halbe Stunde an seiner/ihrer Frisur arbeitet und sich anschließend ganz bestimmt keinen Helm darüber stülpen wird.

Damit macht man aus Radfahren nur eine weitere Sportart oder Freizeitbeschäftigung, für die man sich besonders ausstattet und anzieht. Was ja auch OK ist für die, die das so wollen. Aber die anderen soll man bitte auch ohne Helm, mit Schirm in der Hand, Kleid, hohen Absätzen und Einkaufsbeutel am Lenker fahren lassen, wenn sie das so wollen.

Leute, wir reden hier von Fahrradfahren, nicht von Fallschirmspringen.

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KalleAnka

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Es ist wie immer, komm mir nicht mit Argumenten, ich habe eine vorgefasste Meinung. Ich muss hier aufgeben.

Behelmte Grüße,
KalleAnka
 
Vito

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Sofern man das Hirn dann auch zum Verständnis der Argumente nutzt, ist gegen einen Helm ja auch nichts zu sagen. Du zumindest hast das Prinzip der prinzipiellen, nicht körperlichen, Gegenüberstellung von Helm und Handschuhen offenbar nicht verstanden.

Jaja, vermutlich bin ich zu dumm, das Prinzip des Prinzipiellen zu verstehen, da hast Du vollkommen Recht. 🫣

Aber mir hat der Helm bisher recht gute Dienste geleistet.

reductio ad absurdum
 
Wombel

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Es ist wie immer, komm mir nicht mit Argumenten, ich habe eine vorgefasste Meinung. Ich muss hier aufgeben.

Behelmte Grüße,
KalleAnka
Aber du hast ja auch deine vorgefertigte Meinung, wie ich und andere auch.
Ich bevorzuge als erstes einen Helm bevor ich mir Handschuhe anziehen würde.
Zu Händen, Knie und Rücken habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht weil in erster Linie für mich der Kopfschutz das wichtigste ist.
Jeder sollte sich so schützen oder nicht schützen wie er will.
Und du weitest im Endeffekt den Schutz weiter aus.
Aber wo fängt es an, wo hört es auf.
Denke da gerade an einen ganz Körperschutz am besten für das Rad auch noch. 😉
 
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Fahrradhelme: Helmpflicht, Rechtsfragen, Schutzwirkung (für Kaufempfehlungen gibt es ein anderes Thema)

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