Fahrgemeinschaften und E-Tretroller dürfen künftig auf Busspuren fahren

Diskutiere Fahrgemeinschaften und E-Tretroller dürfen künftig auf Busspuren fahren im Anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Dann bin ich mal auf eure Meinungen gespannt ob das eine gute Idee von unserem Verkehrsminister ist. Neue StVO geplant: Rettungsgassen blockieren...
RUBLIH

RUBLIH

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Das Doofrind hat einen beScheuerten Nachfolger gefunden ;)

Es scheint Tradition zu sein die dümmsten Nabbel der Nation auf diese Position zu setzen....
 
OWL

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...na OWL...
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Den Job kriegt man wohl nur, wenn man ein paar Nutztiere im Stammbaum nachweisen kann :unsure:
 
Tomcat1960

Tomcat1960

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Was genau missfällt den Herren am Stammtisch?
Ob Tretroller auf Busspuren eine gute Idee sind, kann man ja durchaus kontrovers diskutieren, aber der Rest klingt für mich wie ein zaghafter Schritt in die richtige Richtung. (Ich finde z.B. dass das Nichtbilden einer Rettungsgasse mit Fahrverboten belegt gehört, aber ich gelte ja auch als „Autohasser“ hier. Bin also kein Maßstab.)
 
Vito

Vito

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Ich verstehe auch nicht so ganz, was da nun so furchtbar verkehrt sein soll?

Einzig das "Aufweichen" der Busspuren finde ich diskussionswürdig.
 
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LotsOfLoad

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Okay, die Frage war nicht, wie findet ihr unseren Verkehrsminister, sondern wie sind die neuesten Vorschläge aus seinem Hause zu beurteilen?
„Parken (...) Radwegen sowie das Halten auf Schutzstreifen soll demnach künftig bis zu 100 Euro Strafe kosten.“ - Finde ich gut.
„Ein neues Verkehrsschild könnte Autos das Überholen von Zweirädern ganz verbieten.“ -Finde ich gut.
Nach Informationen der SZ gesellen sich auch diese Neuerungen dazu:
„Unter anderem soll es in Zukunft den schon lange geforderten grünen Pfeil für Radfahrer und ein generelles Halteverbot auf Fahrradwegen geben. Das Nebeneinanderfahren soll, solange es den Verkehr nicht behindert, ausdrücklich erlaubt sein. Lastwagen sollen beim Rechtsabbiegen nur im Schritttempo unterwegs sein dürfen, um Unfälle mit Radlern zu vermeiden.“
Alles, was helfen könnte, Radfahrern und anderen, vor allem gegenüber dem Auto schwächeren Verkehrsteilnehmern zu mehr Gleichberechtigung im Strassenverkehr zu verhelfen, ist doch grundsätzlich zu begrüßen. Dass es selbstverständlich neben höheren Strafen auch vieler Orts eine bessere Infrastruktur braucht, ist jedem von uns klar.
Über die E-Roller im allgemeinen und E-Roller auf Busspuren kann man ganz sicher vortrefflich diskutieren. Aber sie sind nun mal auch ein Teil neuer, anderer Mobilitätskonzepte. Folglich muss man sich mit ihnen sachlich auseinandersetzen. Hier kann man Herrn Scheuer einen Vorwurf machen: er hat sie sehr medienwirksam als Heilsbringer des urbanen Verkehrsinfarktes gefeiert, und ist alles andere als sachlich geblieben. Dass sein Ministerium sich nun bemüht, die richtigen und zukunfstfähigen Konzepte im Umgang mit einer veränderten Mobilität zu finden, ist aber genau das, was wir als Nutzer erwarten dürfen.
Auch die höheren Strafen bezüglich nicht gebildeter Rettungsgassen sind gut.

Nur immer beScheuert zu sagen, weil es aus seinem Hause kommt und bevor man sich mit den Ideen auseinandersetzt, ist der Sache nicht annähernd genügend und ist auch den vielen anderen Mitarbeitern im Verkehrsministerium, die vor allem an der Entwicklung neuer Regeln und Gesetze beteiligt sind, unfair gegenüber.
 
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Reiner

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Jede Medaille hat zwei Seiten, und wenn der unterbezahlte Paketbote jetzt 100€ Strafe zahlen darf weil die eh schon zu kleinen/wenigen Ladezonen z.B von Falschparkern belegt sind und er deswegen in zweiter Reihe parken muss, dann finde ich das nicht gut.

Das sich E-Scooter die Fahrspuren mit mehr oder weniger schnellen Autos teilen seh ich kritisch, aber es wird die Zukunft zeigen ob ich mich irre.

Die Rettungsgassengeschichte find ich gut, und richtig harte Strafen sollten Egomanen bekommen die eine Gasse mißbräuchlich benutzen.
 
jopedeleco

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Finde die Maßnahmen bis auf die Busspur befahren in Ordnung.
Die Busfahrer stehen schon enorm unter Zeitdruck und wenn die dann hinter einem E-Scooter dackeln müssen dann wird es noch knapper.
Und mindestens 3 Personen im Auto um die Busspur zu benutzen? Wer diese Regelung erdacht der hat nicht an die Kreativität der Autofahrer gedacht Ausreden zu erfinden.
"Meine Frau und meine Tochter sind eben gerade ausgestiegen"

Die Geldbußen finde ich sehr gut, aber ich sehe extrem selten Kontrollen.
Der Polizei ist für meinen Geschmack auf den Straßen viel zu selten present.
 
EMS

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"Meine Frau und meine Tochter sind eben gerade ausgestiegen"
Nun, dann muss der Fahrer,nach dem "Frau und Tochter" ausgestiegen sind, sich auf der entsprechenden Fahrspur einfädeln.
Jede Medaille hat zwei Seiten, und wenn der unterbezahlte Paketbote jetzt 100€ Strafe zahlen darf weil die eh schon zu kleinen/wenigen Ladezonen z.B von Falschparkern belegt sind und er deswegen in zweiter Reihe parken muss, dann finde ich das nicht gut.
Die Entlohnung eines Paketboten kann aber kein Freifahrschein für falsches Parken sein! Die Konsequenz wäre dann, dass ein Rentner mit Mindestrente /geringfügig Beschäftigter usw., sich mehr Ordnungswidrigkeiten, Verkehrsverstöße "erlauben" darf. Ab welchem Einkommen hat man dann welche Untaten frei?
 
RUBLIH

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Also sollen die gestreßten Busfahrer nun effektiv genötigt werden den Tretrollern hinterherzueiern - kann das ernst genommen werden ?

Somit kann man einfach unterstellen daß Busfahrpläne damit besser und präziser als jetzt schon eingehalten werden. Ich stelle es mir gerade vor - ein Bus mit Verspätung - voll besetzt mit Pendlern, die ihren Anschluß verpassen und davor einer auf einem Tretroller der gemütlich mit 12kmh rumeiert...

Desweiteren wird an Symptomen rumgespielt/gedacht, statt Ursachen abzustellen. Die Vorschläge sind enttäuschend und passen zu brain drain ......

Die Vorschläge sind erbärmlich, dümmlich, konsequent unterkomplex :)

Es könnte hinterfragt werden, warum es Probleme mit Rettungsgassen gibt - warum der Verkehr verkehrt ist, welche Alternativen außer dem PKW uns zur Verfügung gestellt werden - welche Zukunft es hat und ob diese mit höheren Strafen eine bessere wird. Hat es jemals geklappt Menschen mit in Aussicht gestellter Bestrafung zu motivieren.....

Das mit den "Beisitzern" ist in Asien schon lange ein Geschäft. Morgends in die eine Richtung, abends zurück. Die Erkenntnis - KEINE

Aber mit so DUMMEN IDEEN können nur dumme Rinder oder dümmliche Minister aufwarten und die erkennen nicht einmal diese Ärmlichkeit und Konzeptlosigkeit.....
 
Reiner

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Die Entlohnung eines Paketboten kann aber kein Freifahrschein für falsches Parken sein! Die Konsequenz wäre dann, dass ein Rentner mit Mindestrente /geringfügig Beschäftigter usw., sich mehr Ordnungswidrigkeiten, Verkehrsverstöße "erlauben" darf. Ab welchem Einkommen hat man dann welche Untaten frei?
Mein Beispiel mit der Entlohnung zeigt ja nur das solche Strafen völlig unterschiedlich treffen. Mir geht es aber hauptsächlich darum das man in seinem Job dafür bestraft wird das Andere sich falsch verhalten, und ich behaupte das KEIN Paketfahrer in der Stadt seinen Job ausüben kann ohne täglich gegen Park- und Halteverbote zu verstossen.Und das liegt nicht an der Ignoranz der Fahrer sondern daran das die Stadt nicht ihrer Verpflichtung nachkommt für ausreichend Parkplätze/Ladezonen für den Lieferverkehr zu sorgen und diese zu überwachen, sondern lieber Knöllchen verteilt. Und die arme Socke von Fahrer ist dann von der Gnade des Parkraumbewirtschafters/der Politesse/des Polizisten abhängig...
 
RUBLIH

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Genau um diese Konzeplosigkeit geht es - ...

Damit sind die Vorschläge halt Unfug und dümmlich, da sie NICHT beim Problem ansetzen und nur neue schaffen.
 
Tommy Nuvinci

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Mit einem existenzsichernden Grundeinkommen müssten wir uns um die Bezahlung und Wertschätung bestimmter Berufe keine Gedanken machen. Dann könnte jeder selbst entscheiden, ob und zu welchen Bedingungen er solche Jobs macht - aber das wird jetzt OT...

Grundsätzliche stimme ich aber @Reiner zu, dass bezüglich der Probleme im Lieferverkehr politsche bzw. städtebauliche Lösungen gefordert sind. Mein Vorschlag: den innerstädtischen Lieferverkehr mit Lastenrädern erledigen ;)
 
EMS

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.Und das liegt nicht an der Ignoranz der Fahrer sondern daran das die Stadt nicht ihrer Verpflichtung nachkommt für ausreichend Parkplätze/Ladezonen für den Lieferverkehr zu sorgen und diese zu überwachen,
Was schlägst du vor? Gebäude abreisen, damit noch mehr große Stinkekarren in der Stadt Platz bekommen?
 
U

Ullerich

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Die Busfahrer stehen schon enorm unter Zeitdruck und wenn die dann hinter einem E-Scooter dackeln müssen dann wird es noch knapper.

Busspuren und Benutzung durch E-Scooter? Irgendwie will mir das noch nicht so recht einleuchten. Mal als Idee, Hamburg Dammtor






(Bildquelle für beide Bilder: Metrobus der Linie M5 in Hamburg vor einer S-Bahn – Bahn-Bus-Bilder.de - Mobilität in Szene gesetzt)

Auch die Taxen reden da auch ein Wörtchen mit. Okay, sehr extrem, aber Dammtor ist ein wichtiger Haltepunkt der Bahn, Stephansplatz ist was für die U-Bahn, dann haben wir das Uni Gelände direkt in der Nähe und noch ein paar andere Kleinigkeiten.
Als Fußgänger ist das schon eine echte Herausforderung und die nahe Umgebung ein irrsinniger Verkehrsknotenpunkt aufgrund der Alster. Das war früher mal meine Autostrecke.

Okay, dann hätte ich einen Vorschlag. Jeder Verkehrsminister wird per Gesetz dazu verpflichtet, eine gewisse Zeitlang genau dort mit den jeweiligen Verkehrsmitteln HÖCHSTPERSÖNLICH fahren zu MÜSSEN, nochmals: persönlich, keinen Assistenten oder dergleichen.
Es geht eben nichts über eine handfeste Portion Selbsterfahrung im Rahmen der Gesetze, die man erlassen möchte. Und erst nach dieser persönlichen Probezeit eines neuen Entwurfes darf der in den Bundestag eingebracht werden.
Ja, gut, ist böse und ein Traum, aber man wird ja noch mal träumen dürfen.
 
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