Für und Wider Elektroauto (Off Topic wird gelöscht und es gibt Threadsperren)

Diskutiere Für und Wider Elektroauto (Off Topic wird gelöscht und es gibt Threadsperren) im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Wenn alle Häuslebesitzer (und Mieter), die zuhause laden könnten, auf e-Autos umsteigen würden, wäre schon mal viel erreicht. Deren gebrauchte...

holsteiner

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Wenn alle Häuslebesitzer (und Mieter), die zuhause laden könnten, auf e-Autos umsteigen würden, wäre schon mal viel erreicht. Deren gebrauchte Verbrenner können dann von den Stadt-Wohnblockbewohnern gekauft und aufgefahren werden und ich wette, dass es in dem Zeitraum dann auch akzeptable Lademöglichkeiten für die breite Masse geben wird.
Neue Verbrenner dann nur noch als Firmenfahrzeuge, bei denen zur Zeit (noch) nichts anderes funktioniert.
 

perro

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Mglw. werden ja auch die Mischlösungen (Laden beim Einkaufen) sinnvoll ausgebaut.
tja, im nächsten EKZ sind einige Ladeparkplätze (gratis, und auch für ebikes) meistens frei - alle besetzt hab ich noch nie erlebt.
Dafür hat eine Bank mit 8 eigenen Kundenparkplätzen 2 mit Lader(auch hier für Kunden gratis) , aber auf einem davon parkt der Filialleiter (ohne E!) wohl damit die Stromrechnung nicht zu hoch wird.....
 

Abstrampler

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Tja, in unserem EKZ sind auch einige Ladeplätze .... von vier verschiedenen Anbietern (an zweien könnte ich sogar laden). Die sind - verständlicherweise - auch nie alle besetzt.

Natürlich soll es auch Gegenden in D (ich kenne keine) geben, die sind mit öffentlichen Ladestationen überversorgt. Zumindest von HH kann ich sagen: Definitiv nicht. (Ausnahmen: Für "Uneingeweite" quasi nicht aufindbare :))

Bye Thomas
 

schmadde

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Ist bei mir im Alltag auch so. Bei uns bei der Arbeit sind die Ladesäulen nahe am Tor und gratis.
Bei uns in der Firma in dem Gebäude in dem ich normalerweise arbeite hats ca. 1.000 Tiefgaragenstellplätze. Kürzlich war ich mal wieder dort (dank Corona nur eine Handvoll mal in den vergangenen 13 Monaten) und statt der bisher vielleicht 20 Ladestationen waren es gefühlt die Hälfte der Stellplätze die eine Wallbox bekommen haben (11 oder 22kW). Ich bin nicht die ganze TG abgelaufen, aber es waren auf jeden Fall mehrere hundert Plätze die während Corona so ausgestattet wurden. Ich denke also, ich hätte auf der Arbeit auch kein Problem zu laden. Aber es würde zuhause an der 10A Dose ebenfall reichen.

Zumal ich eh nie mit dem Auto in die Arbeit fahre, sondern immer mit dem S-Pedelec oder Rennrad :)
 

mawadre

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Neue Verbrenner dann nur noch als Firmenfahrzeuge, bei denen zur Zeit (noch) nichts anderes funktioniert.
Unser CEO hat bisher seinen privaten Verbrenner-Benz für die diversen Kunden- und Partnerbesuche benutzt. Der hat jetzt vorzeitig einen wirtschaftlichen Totalschaden (verliert massiv Öl und Kühlwasser). Jetzt hat er fürs Geschäft einen Tesla Model 3 geleast. Wäre günstiger als vieles anderes und vollkommen ausreichend für die Geschäftsfahrten.
 

holsteiner

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Bei Geschäftsfahrzeugen kommt es auch auf das Erscheinungsbild an, es darf nicht zu ärmlich erscheinen (die sind wohl bald pleite, wa?) aber auch nicht protzig (guck mal, alles von unserem Geld) . Da ist das Model 3 ne gute Wahl.
 

Abstrampler

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VanMoof S3
Jetzt hat er fürs Geschäft einen Tesla Model 3 geleast. Wäre günstiger als vieles anderes
Diese Aussage verwundert mich. Tesla hat hier zwar neulich etwas nachgebessert, aber die Konditionen sind im Vergleich immer noch "sportlich". Traditionelle Hersteller verstecken Rabatte - insbesondere im Gewerbebereich - gerne in den Leasingkonditionen. Und Rabatte und Tesla ...

Bye Thomas
 

Singing-Bard

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Abstrampler

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VanMoof S3
Ein Rabatt (verhandelter, individueller Preisnachlass) ist keine generelle Preissenkung. Rabatte gibt es bei Tesla quasi nie (vielleicht mal 'ne Fußmatte :) ). Ein normaler Mensch bezahlt bei ABM nur in absoluten Ausnahmefällen den ausgewiesenen Listenpreis. Im gewerblichen Bereich sind via Leasingraten bis zu 30% möglich. Als ich damals meinen M3 gekauft (<- kein Vertipper :cool: ) habe, hatte ich ein Leasingangebot für einen sehr gut ausgestatteten X5 3.0d in ähnlicher Ratenhöhe vorliegen (nahezu doppelter M3-Listenpreis, da musste man Tesla-Leasing wirklich wollen :) ). Nicht ohne Grund sind Teslas in Fuhrparks so gut wie nicht vorhanden und werden meist von KMUs oder Freiberuflern gefahren (Mal ganz abgesehen vom Aufwand, diese Mühlen in ein Fuhrparkmanagemnt zu integrieren).

Ob die Vertriebspraxis der Etablierten moralisch "optimal" ist, können gerne andere diskutieren :) .

Bye Thomas
 

HerrMüller

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ca. 1.000 Tiefgaragenstellplätze. Kürzlich war ich mal wieder dort (dank Corona nur eine Handvoll mal in den vergangenen 13 Monaten) und statt der bisher vielleicht 20 Ladestationen waren es gefühlt die Hälfte der Stellplätze die eine Wallbox bekommen haben
Oh krass. Parkplätze haben wir....äh.... denke so 2500-3000. Und dazu 12 Ladesäulen. Sollen jetzt aber erweitert werden.


Tesla ist der einzige Automobilhersteller den ich kenne der bereits mehrfach den Listenpreis für seine Modelle gesenkt hat um die niedrigeren Fertigungskosten an den Verbraucher weiterzugeben....
Ja, nur gibt es nichts darüber hinaus.
Finde ich aber eigentlich ehrlich. Beim Vergleich mit anderen muss man aber halt immer den Straßenpreis sehen.
 

holsteiner

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In Rendsburg haben sie gerade direkt vor der KFZ-Zulassungsstelle von bisher einer Ladesäule auf 5 Säulen mit insgesamt 10 Ladepunkten erweitert. Jeder, der zur Zulassungsstelle will, muss daran vorbei. Das nennt man Öffentlichkeitsarbeit.
 

juergen007

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Wir fahren seit Dezember den 2. Stromer einen Hyundai Kona mit großer Batterie. In knapp 5 Monaten hat sich der durchschnittliche Verbrauch bei 17 kw/h eingependelt.

Die Reichweite ( realistisch ) liegt bei 380 km, Hyundai selbst gibt mit Sommerreifen 100km mehr an.

Wäre es nur ein Fahrzeug für eine oder zwei Personen, hätten wir uns ein deutlich kleineres Fahrzeug angeschafft, wobei es hier weiter auf dem Markt eher mau aussieht, den Zoe mal ausgeklammert.

Das führt mich auch zum Eingangsthread, denn ich werde hier kein Glaubensbekenntnis zum "E" absetzen, auch wenn uns ( mir und meiner Frau ) das Fahrzeug viel Spaß macht.

Den Glauben aber, dass sich durch eine Veränderung des Motorkonzeptes ein exorbitant positiver Effekt für unseren Planeten einstellt? Hmmm wohl eher nicht, rechnet man den Produktionsprozess
( Akkuherstellung ) in den Vergleich zu einem Verbrenner mit ein.

Da sind auf dem Markt auch die dollsten Untersuchungen zu lesen, je nach dem wer die Studie in Auftrag gegeben hat.

Grundsätzlich möchte wohl heute niemand auf die gute alte Wagenburg verzichten, die neuen E Fahrzeuge sind eher schwerer als ein vergleichbarer Verbrenner und ohne die staatliche Subvention würde wohl weiter nur die Tesla Fraktion mit dieser Form durch die Gegend düsen.

Grundlegend mangelt es meiner Meinung nach an einem übergreifenden Konzept wie das "mehr" an zusätzlichen Strom ökologisch sinnvoll erzeugt werden kann?

Beispiel? Selbst im tiefsten Niederbayern holt eine vernünftige Solaranlage für einen 4.000 kw/h p.a. verbrauchenden Haushalt mindestens 50% ( eher mehr ) des benötigten Stromes vom Dach.

Was wäre das für ein Hebel wenn man diese Technologie wirklich versucht flächendeckend einzusetzen?
 

cephalotus

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Wir fahren seit Dezember den 2. Stromer einen Hyundai Kona mit großer Batterie. In knapp 5 Monaten hat sich der durchschnittliche Verbrauch bei 17 kw/h eingependelt.

Du meinst kWh/100km.

Ab Steckdose gemessen oder laut Anzeige im PKW?
 

cephalotus

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Den Glauben aber, dass sich durch eine Veränderung des Motorkonzeptes ein exorbitant positiver Effekt für unseren Planeten einstellt? Hmmm wohl eher nicht, rechnet man den Produktionsprozess
( Akkuherstellung ) in den Vergleich zu einem Verbrenner mit ein.

Wenn künftig auf diesem Planeten 2 Milliarden PKW mit Verbrennungsmotor Jahr für Jahr 2 Billionen kg Erdöl basierten Kraftstoff verbrennen und dadurchJar für Jahr 6 Billionen kg CO2 in die Luft pusten hat keinen "exorbitanten Effekt", glaubst Du?

Echt jetzt?
 

juergen007

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Wenn künftig auf diesem Planeten 2 Milliarden PKW mit Verbrennungsmotor Jahr für Jahr 2 Billionen kg Erdöl basierten Kraftstoff verbrennen und dadurchJar für Jahr 6 Billionen kg CO2 in die Luft pusten hat keinen "exorbitanten Effekt", glaubst Du?

Echt jetzt?
Jeder darf gerne seine Meinung zu dem Thema haben, so lange es sachlich ist.

Nach meiner umfangreichen Exporterfahrung wird das Thema Elektromobilität leider nicht so umgesetzt, wie wir das wohl alle ( oder die meisten ) gerne hätten.

Beispiel China: man stößt in den urbanen Hotspots auf eine Fülle von E Fahrzeugen, in Shanghai werden m.W. gar keine Verbrenner gar nicht mehr zugelassen...

30 km vom Zentrum entfernt, werden dann die ersten Kohlekraftwerke sichtbar, die heute noch einen großen Anteil an der chinesischen Stromversorgung haben.

Damit habe ich das Problemfeld allenfalls verlagert und nichts gelöst.
 

tib02

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wieder zurück zu Bio
Wir fahren seit Dezember den 2. Stromer einen Hyundai Kona mit großer Batterie. In knapp 5 Monaten hat sich der durchschnittliche Verbrauch bei 17 kw/h eingependelt.

Die Reichweite ( realistisch ) liegt bei 380 km, Hyundai selbst gibt mit Sommerreifen 100km mehr an.

Wäre es nur ein Fahrzeug für eine oder zwei Personen, hätten wir uns ein deutlich kleineres Fahrzeug angeschafft, wobei es hier weiter auf dem Markt eher mau aussieht, den Zoe mal ausgeklammert.

Das führt mich auch zum Eingangsthread, denn ich werde hier kein Glaubensbekenntnis zum "E" absetzen, auch wenn uns ( mir und meiner Frau ) das Fahrzeug viel Spaß macht.

Den Glauben aber, dass sich durch eine Veränderung des Motorkonzeptes ein exorbitant positiver Effekt für unseren Planeten einstellt? Hmmm wohl eher nicht, rechnet man den Produktionsprozess
( Akkuherstellung ) in den Vergleich zu einem Verbrenner mit ein.

Da sind auf dem Markt auch die dollsten Untersuchungen zu lesen, je nach dem wer die Studie in Auftrag gegeben hat.

Grundsätzlich möchte wohl heute niemand auf die gute alte Wagenburg verzichten, die neuen E Fahrzeuge sind eher schwerer als ein vergleichbarer Verbrenner und ohne die staatliche Subvention würde wohl weiter nur die Tesla Fraktion mit dieser Form durch die Gegend düsen.

Grundlegend mangelt es meiner Meinung nach an einem übergreifenden Konzept wie das "mehr" an zusätzlichen Strom ökologisch sinnvoll erzeugt werden kann?

Beispiel? Selbst im tiefsten Niederbayern holt eine vernünftige Solaranlage für einen 4.000 kw/h p.a. verbrauchenden Haushalt mindestens 50% ( eher mehr ) des benötigten Stromes vom Dach.

Was wäre das für ein Hebel wenn man diese Technologie wirklich versucht flächendeckend einzusetzen?
17kWh pro 100km gibt nie und nimmer echte 380km Reichweite beim Kona, maximal eine theoretische von 100-0% SOC, wenn echte 300km rauskommen wars gut.
 

Speci-Lorenz

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Was hat denn die umweltzerstörerische Industriepolitik Chinas jetzt mit dem E-Auto als Emittent an sich zu tun?
 

cephalotus

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Beispiel China: man stößt in den urbanen Hotspots auf eine Fülle von E Fahrzeugen, in Shanghai werden m.W. gar keine Verbrenner gar nicht mehr zugelassen...

30 km vom Zentrum entfernt, werden dann die ersten Kohlekraftwerke sichtbar, die heute noch einen großen Anteil an der chinesischen Stromversorgung haben.

Damit habe ich das Problemfeld allenfalls verlagert und nichts gelöst.

Und "der Chinese" zeigt dann mit dem Finger auf die deutschen Dieselfahrer und Braunkohlekraftwerke und sagt: Die eigene Stromversorgung umzubauen macht doch keinen Sinn, solange die deutschen den Dreck nach Belieben in den Luft pusten.

Und so gehen wir dann alle gemeinsam in dern Untergang?

Selbstverständlich ist der e-PKW DIE Lösung, denn er verlagert die Emissionen. Er kann sie auch so verlagern, dass am Ende keine Emissionen mehr übrig bleiben.
Niemand würde jemals auf die Idee kommen, auf einer Kuppelstadt auf dem Mond oder Mars einen Dieselmotor zu betreiben.
 

juergen007

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17kWh pro 100km gibt nie und nimmer echte 380km Reichweite beim Kona, maximal eine theoretische von 100-0% SOC, wenn echte 300km rauskommen wars gut.
da ist der ADAC anderer Meinung oder anders der Recihweitentest von den gelben Engeln hat dieses Ergebnis erbracht:

Hyundai Kona Elektro

Die von mir ehrlich angegebenen 17 kWh pro 100 KM ist der Gesamtverbrauch seit das Fahrzeug im Betrieb ist. Start Mitte 12/2020, also ist das Fahrzeug quasi nur im Winterbetrieb gelaufen, der ADAC kam bei 14 kWh raus.
 
Thema:

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