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Tour Erzgebirgstour- v.Bayreuth na.Dresden

Dieses Thema im Forum "Treffen, Touren, Reiseberichte" wurde erstellt von Tom11, 17.11.15.

  1. Tom11

    Tom11

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    Meine Radltour von Bayreuth nach Dresden ist eigentlich eine Fortsetzung der ersten Tour (letztes Jahr): Stuttgart-Bayreuth. Nächstes Jahr will ich durch den Spreewald nach Berlin und ... mal sehn.

    5 Tage 08.09. - 13.09.2015

    Zu den Fakten:
    Haibike Tourenrad -Classic (mit DualDrive)
    2 Akkus 288Ah u.300Ah (beide nicht mehr die jüngsten)
    Verbrauch 1 bis 1,5 Akkus

    Gesamtstrecke:
    Auf der Display-Anzeige behauptet mein Garmin (60 CSx): 404km / 5780hm
    die ActivLog -Daten behaupten: 400km / 6300hm

    Das Ganze in 5 Etappen (Daten -> ActivLog)
    - Bayreuth - Selb 70km / 1270hm
    - Selb- Bublava 72 / 1206hm
    - Bublava- Satzung 83 / 1545hm
    - Satzung - Moldava 60km / 1030hm
    - Moldava- Ostrava 50km / 720hm
    - Ostrava - Dresden 60km / 400hm

    Gepäck: 2 gr. Ortliebtaschen u. 1 kl. Rucksack / Fronttasche u. 2 Mittelrohrtasche: oben (Smartphone u.a.) u. hängend (Kamera u.a.).
    Hotels /Pensionen hatte ich im Vorfeld gebucht. Vermutlich hätte es auch spontan geklappt, aber so war mir wohler ;-)

    Navigation: Erstmals hatte ich ein Smartphone dabei, neben meinem treuen u. älteren Garmin-Gerät (60 CSx). Auf dem Androidgerät habe ich sowohl Komoot, als auch Locus Pro drauf (konnte mich anfangs nicht so recht entscheiden). Mittlerweile hat sich für mich ganz klar das Locus Pro als der Favorit herauskristallisiert. Es gibt mehr Einfluss- u. Planungsmöglichkeiten. Da ich aber eh einen von mir vorgeplanten Track abfuhr, war für mich mein altes Garmin mein bevorzugtes Gerät, zumal es sparsamer im Verbrauch ist. Das Smartphone kam immer dann zum Einsatz ( u. so war es auch gewollt), wenn Umwege zu fahren waren und Änderungen in der Planung vorkamen. Die Kartenübersicht auf dem Smartphone ist einfach besser, ebenso die Handhabung. Für den Notfall hatte ich einen kl. Reserveakku dabei, aber nie benötigt.

    Besondere Vorkommnisse: eigentliche keine, ausser 2 Platten (der 2.Platten war meine Schuld...)

    Wetter: durchwachsen, von Sonnenschein über Nieselregen, richtigen Regen, Graupel u. dichtesten Nebel - also fast alles ;- ) Im Mittel war's bedeckt , mit - leider - viel Ostwind, mit Temperaturen von ca. 8° morgens u. 14° tagsüber bei Höhen zw. 800 u. 1000m .
    Alles eigentlich kein Problem und machbar. Und der richtige Regen war nur kurz. Etwas mehr Sonne .... - wäre nicht schlecht gewesen ;-)

    Da ich etwas spät dran war in der Jahreszeit (2. Sept.Woche) , zog ich Hotels / Pensionen vor, statt Campingplätze, zumal die Übernachtungen auf tschechischer Seite recht preisgünstig sind (ebenso das Essen). Hat auch den Vorteil, dass man weniger Gepäck dabei hat.

    Meine Route habe ich mal auf GPSies nachgezeichnet. Es gibt ein/zwei Umwege (besonders nach Bischofsgrün i.R. Egerquelle) , da waren die Wege nicht in dem Zustand, wie ich es erhofft hatte. Entweder vermatscht (durch die starken Regenfälle paar Tage zuvor), oder es war ein verwurzelter Wanderweg. Auf deutscher Seite konnte ich bei den Waldwegen noch von einer gewissen "Qualität" ausgehen, auf tschechischer Seite konnte einem alles begegnen. Aber in der Mehrzahl fahrbar. Von daher zog ich auf tschechischer Seite die asphaltierten Strassen vor, zumal die schmalen Nebenstrasse nur wenig befahren sind. Nichtsdestotrotz - auf langen abschüssigen Strecken bin ich nur so schnell gefahren, dass ich jederzeit schnell abbremsen konnte. Schlaglöcher gab es - unvorhersehbar - immer wieder.

    Gelegentlich macht die Wegführung einen "Zacken" (auf GPSies). Soll heißen, dass ich in der Richtung einen kurzen Abstecher -weil sehenswert- gemacht hatte. Apropos sehenswert: Man durchradelt auf dieser Strecke quasi historisches Gebiet (ehem. deutsches) und vieles weist in der Architektur und in der Namensgebung auch noch darauf hin. Immerhin wird dem auf vielen Erinnerungstafeln, sowohl auf Tschechisch, als auch auf Deutsch dem gedacht. Das führte - durch das viele Lesen - bei meinen Tagestouren zu häufigen Unterbrechungen , was wiederum dazu führte, dass ich in Verzug kam mit meinem Tagesziel. Ich musste damit rechnen, dass es gegen 19.30h dunkel wurde.

    Ich hatte mir bei der Auswahl der Strecke sehr viel Zeit gelassen. Am Ende der langen Planung musste ich feststellen, dass ich fast 1:1 dem tschechischen Kammweg Nr. 23 folgte. Es gibt auch auf deutscher Seite eine Art Kammweg, soll aber nicht so konsequent u. so schön angelegt sein, wie der tschechische. Die Beschilderung auf tschechischer Seite war wirklich vorbildlich. Nicht nur für Radfahrer, auch für Wanderer u. Langläufer (im Winter... ;- ).
    Mich interessierte die tschechische Seite mehr, als die deutsche. Sie liegt noch etwas höher und ist noch mehr geprägt durch Hochplateaus und Hochmooren, einschl. Birkenwälder und kleineren Seen. Es gibt aber auch lange Strecken Tannen- u. Fichtenwälder. Trotz "Hochplateau" darf man sich nicht darüber hinwegtäuschen, dass es immer wieder mal rauf u. runter geht. In der Summe nicht unerheblich.
    Ich nehme an, dass während der Saison / Ferien hier mehr los ist. Ich war jedenfallswar häufig kilometerlang vollkommen alleine für mich. Auf der gesamten Strecke begnete mir kein einziger Reiseradler. Gelegentlich Rennradler oder Mountainbiker.

    Sprachprobleme: Eigentlich keine, weil wenig gesprochen ;- ) In den Hotels/Pensionen auf tschechischer Seite gab es immer eine Person, die zumindest etwas deutsch konnte. Andererseits, trotz grenznahem Verlauf, hatte ich den Eindruck (aber nicht wirklich nachweisbar), dass in der Umgebung Deutschkenntnisse kaum bis gar nicht vorhanden waren. Englisch ... ?? Für den Notfall hatte ich mir ein Deutsch-Tsch. - Wörterbuch auf mein Handy geladen, fand aber keine Anwendung. Ich hatte eh den Eindruck: im Notfall mit "Händen u. Füßen" zu reden klappt eh besser, als umständlich nach Wörtern zu suchen.

    Zu den Streckenabschnitten: Meine Route ist individuell abgesteckt. Folgt also keinem XY-Radweg. D.h., ich hatte Orte aufgesucht, die mich interessierten und dadurch Umwege oder Höhenmeter in Kauf genommen. So z.B. gleich am Anfang: Ich fuhr mehr oder weniger über das Fichtelgebirge nach Bischofsgrün, statt im Tal (alte Kindheitserinnerungen...). Aber im Großen und Ganzen folge ich dem besagten Kammweg. Für manche Dinge hätte ich mir gerne mehr Zeit gelassen, z.B. für die sächsische Schweiz (ab der Felsenstadt Tisá), aber das sind nunmal die kleinen Kompromisse auf so einer Tour.

    Tiere in freier Wildbahn bekam ich leider nirgendwo zu sehen- zumindest habe ich sie nicht gesehen. Die einzigen waren zum einen Kolkraben in grösserer Anzahl und zum anderen hörte ich den typischen Laut des Auerhahns. Wenn alles still ist und man diese Laute durch den Wald hallen hört (auch vom Kolkraben) ... - schon beeindruckend.

    Falls es Fragen gibt, bitte fragen. Bestimmt habe ich vergessen, etwas zu erwähnen. Aber i.M. kommen mir keine weiteren bemerkenswerten Einfälle.

    Hier die GPSies-Karte mit meiner Route:
    http://www.gpsies.com/map.do?fileId=azdrvnxyddksxwxr

    Interessant für die Planung könnte auch die tschechische Karte sein:
    http://www.cykloserver.cz/cykloatlas/#pos=50.16274P12.73863P9 ,

    oder auch diese hier:
    http://cycling.waymarkedtrails.org/de/?zoom=14&lat=48.7945&lon=9.19367&hill=0.505#
    http://www.mtb-news.de/forum/t/kammweg-erzgebirge.536519/

    0001.JPG
    ein letzter Blick zurück auf Bayreuth (Wagner-Festspielhaus im Hintergrund).
    Erste Sonnenstrahlen ! 49° 58.679'N 11° 37.917'E

    001a.JPG
    dicker Nebel verhüllt das Fichtelgebirge- 49° 59.069'N 11° 39.460'E

    002.JPG
    Anstieg im Fichtelgebirge. Leider eine Sackgasse ...

    003.JPG
    fast "on top" des Fichtelgebirges

    004.JPG
    der Skihang von Bischofgrün. Alte Erinnerungen: Als kleiner Pimpf lernte auf Kurzskiern (!) hier das Skifahren (es hatte geklappt ... :)

    005.JPG
    auf der Karte sah das anders aus i.R. Ederquelle... :-( - also Umweg

    -- Fortsetzung folgt ... --
     
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  2. Tom11

    Tom11

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    006.JPG
    selbsterklärend ... :)

    007.JPG
    die Radler-Bahntrasse Weißenstadt u. Kirchenlamitz
    50° 7.923'N 11° 55.262'E

    008.JPG
    Goethe kutschierte hier bereits hier hindurch auf dem Weg zu seinen Kurbädern - und jetzt komm' ich .... ;-) Grenzübergang Neuhausen (bei Selb)
    Das helle Haus am Strassenrand (weisse Gebäude) war einmal ein Wirtshaus, in dem Goethe gerne übernachtete. Die weitere deutsche Geschichte war leider nicht so romantisch. Zum Ende des 2.Weltkireges zogen hier Gefangene der Konzentrationlager auf ihren Todesmärschen hier durch. Später folgten amerikanische Panzer, die unnötig in Gefechte vor Asch (heute As) verwickelt wurden u. weitere Todesopfer forderten.
    50°13'49.03"N 12° 8'43.92"E

    009.JPG
    Gegenschuß zu dem Bild oben
    010.JPG
    der weitere Verlauf der ehemaligen Strasse i.R. As (Cz)
    011.JPG
    ein schöner Rastplatz mit Rundblick bei Markneukirch
    50°18'5.59"N 12°19'39.27"E

    012.JPG
    alter Zollübergang bei Wernitzgrün
    50°17'8.95"N 12°22'9.78"E

    013a.jpg
    die Hochebene bei Prebuz (Cz)- 50°22'56.95"N 12°36'24.52"E
    (eigentl. ein Panorammfoto- wird aber beim Hochladen nicht akzeptiert)

    014.jpg
    - Hocheben bei Prebus, Strasse i.R. Horni Blatna
    50°22'56.60"N 12°36'38.47"E

    015.JPG
    nicht mehr ganz funktionsfähige Fabrik zur Zinngewinnung ;-)
    50°23'50.27"N 12°37'49.57"E

    016.JPG
    nach Durchquerung eines Waldgebietes schliesst sich die nächste Hocheben an (bei Jeleni)
    50°24'4.00"N 12°39'33.92"E

    017.JPG
    "Kammweg" , im wahrsten Sinne des Wortes
    50°24'2.29"N 12°41'19.53"E

    018.JPG
    der "Kamm" hat ein paar Dellen ... ;-)
    50°23'45.94"N 12°42'12.06"E

    019.JPG
    was wäre eine Radtour ohne Reifenpanne ... . Das Bushaltehäusel von Horni Blatna kam da genau recht ... (zumal es immer wieder regnete). 50°23'23.61"N 12°46'13.40"E

    020.JPG
    ein letzter Blick zurück: von da hinten kam ich, da unten war ich (Horni Blatna) und hier oben geht's nun weiter.
    50°23'39.73"N 12°47'8.98"E

    021.JPG
    die Hocheben von Ryzovna (ehem. Seifen) i.R. Bozi Dar
    50°24'14.08"N 12°49'19.38"E

    022.JPG
    Auschnitt v.Bild zuvor

    023.jpg
    es hat sich nicht viel geändert: hier ist Schluss. Blick v.deutscher Seite (Ortschaft Satzung) nach Tschechien. Drüben, wo der gr. Baum steht, geht der Radweg weiter. Von da kam ich abends, übernachtete kurz auf deutscher Seite, dann ging es "drüben" weiter. 50°31'31.68"N 13°12'31.45"E
    024.jpg
    ehemaliges Grenzgebiet, der Weg erläuft parallel hierzu, das fahl-neblige Licht gibt dem Ganzen etwas Mystisches. 50°32'13.05"N 13°13'15.21"E

    025.jpg
    ... das Fahl-Neblige sollte sich noch verstärken. Irgendwann konnte ich keine (geschätzte) 20m mehr weit sehen.
    Menschenleere weit u. breit. Wenn dann ein Mensch plötzlich aus dem Gebüsch springt, kann man nur froh sein, wenn man vor Schreck nicht überreagiert. Er stellte sich als harmloser Pilzesammler heraus. Ich sollte noch auf mehr davon stoßen .... ;-)

    -- später mehr ... --
     
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  3. Tom11

    Tom11

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    026.jpg
    Talsperre Flaje- 50°41'13.88"N 13°34'50.11"E

    027.jpg
    Mit Auffüllung der Talsperre verschwand auch das ganze Dorf Flaje (ehem. Fleyh). Reste davon finden sich immer noch, sofern das Wasser genügend weit absinkt. Im Vordergrund: ein Stück gekachelte Wand, im Hintergrund: ein Gewölbekeller (Regale sind noch vorhanden).

    028.jpg
    hier sollte eigentlich Wasser sein....
    50°40'55.12"N 13°36'46.37"E

    029.jpg
    die Umgebung im östlichen Bereich des Stausees umschliesst ein Art Heide-/ Hochmoorgebiet - wunderschön ... - und still ! Was man hören kann sind Kolkraben und Auerhähne. 50°41'4.81"N 13°36'57.18"E

    030.jpg
    Standpunkt von der Brücke aus (s.Bild zuvor)

    031.jpg
    Baum frißt Schild

    032.JPG
    Sehr viele Bäume (auf der gesamten Tour im Erzgeb.-Bereich) wachsen merkwürdig verschränkt. Vielleicht ist es das raue Klima (Wind?), andererseits gibt andere rauhe Gegenden, wo mir so etwas nicht auffiel. Fast jeder 2. Baum hat abgeknickte Spitzen oder seine Äste wachsen ab einer bestimmten Länge 180° in die andere Richtung.

    033.JPG
    kurzer Abstecher zur deutschen Seite rüber (im Hintergrund, noch etwas im Nebel der Funkturm vom Lugstein / bei Zinnwald) 50°43'49.32"N 13°45'11.35"E

    034.JPG
    endlich etwas Sonne an einem -zudem schönen- Rastplatz, gleich neben einer der vielen - kaum mehr gepflegten, ehem. deutschen - Kirchen. 50°43'58.36"N 13°46'33.22"E

    035.JPG
    Umgebung von Fojtovice, Blickrichtung Osten. Am Horizont sieht man die ansteigende Strasse (Allee), auf der es später weiter ging. 50°43'10.79"N 13°51'9.50"E

    036.JPG
    ... muss mal eben tanken ... ;-)
    Klar, woher der Wind kam: aus Osten - meine Fahrtrichtung ...

    037.JPG
    Felsenstadt Tisa 50°47'6.27"N 14° 1'44.97"E

    038.jpg
    letzte Mahlzeit in der Tschechei: eine Kartoffelsuppe in einem Riesenbrötchen. Wenn einem nach Suppen ist muss in die Tschechei ! Essen generell ist gut bis sehr gut dort u. zudem nicht teuer.

    039.JPG
    .. der letzte macht das Licht aus ... :whistle:
    Ein Haus -vermutlich aus DDR-Zeiten - an der tschech. Grenze

    040.jpg
    Endlich die Elbe erreicht (bei Pirna)

    041.jpg
    ... im "Endanflug" . Der Sendemast v.Dresden ist bereits zu sehen ....
     
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  4. rolan

    rolan

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    Sehr schöne Tour. Nur - für die paar Tage und die wenigen Tageskilometer und dann noch Hotel - was hast Du denn die ganzen lieben langen Tage gemacht?

    Nb.: Ich fahre seit August 2015 mit "Komoot" im iPhone und bin eigentlich mit diesen "Outdoor"-Karten ganz zufrieden. Was dort aber fehlt ist die Möglichkeit, Campingplätze zu finden bzw. diese selber in die Karte einzupflegen. @Tom11, kennst Du was besseres oder ist das möglich?
     
  5. user_15278

    user_15278 Guest

    Na, wahrscheinlich Fotos.... ;)
     
  6. Tom11

    Tom11

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    Zu den Kilometern gehören bekanntermassen auch die Höhenmeter .... ;)
    Ich will's mal so sagen: es gibt solche u. solche ... Reiseradler. Die einen sehen vor allem die Strecke, die sie so zügig wie möglich zurücklegen möchten, die anderen interessieren sich mehr für die Umgebung. Quasi: @wildtrak vs. @Georg
    Ich würde mich da in der Mitte sehen, Tendenz zu Georg. Möge jeder nach seiner Facon glücklich werden .... :)
    Zudem war die Tageszeit bereits um einiges kürzer, als im Juni. Und ja - Fotografieren kostet Zeit .... (y)

    Zu den Navi-Apps : Komoot hat ein schönes, aufgeräumtes Äusseres u. hebt sehr auf SocialMedia ab. Das mag ja manchem liegen, mich interessiert's nur am Rande.
    Wichtiger sind mir Einstellungsmöglichleiten für GPS, Tracking, POI u.v.m. . Insofern liegt mir Locus Pro mehr. Man sollte sich jedoch Zeit zum Einarbeiten nehmen.
     
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  7. franz_elektro

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    Schöner Bericht! Ich war selbst im September in Tschechien, eine Woche in Kadan/Egertal. Meine Familie kam von dort und wurde nach dem Krieg vertrieben; ich wollte mir die Gegend um den Kupferberg mal ansehen.
    Wir haben vor Ort gute Karten gekauft(nützt für die Vorausplanung natürlich wenig...) und wieder sehr zufriedenstellend navigiert mit Locus/Brouter.
    Ich bin nur ein Teil vom dem Weg gefahren und war so begeistert, dass ich unbedingt nochmals dorthin möchte um dort nochmals zu biken. Deine Bilder haben mir wieder richtig Appetit gemacht! Anbei noch ein paar Eindrücke von mir aus der Region bei Klösterle, hatte leider nur das Handy dabei:
    Das Egertal bei Kadan (Tschechien):
    IMG_20150831_104429013.jpg

    Vor dem alten Mineneingang am Kupferberg:
    IMG_20150902_144929170.jpg

    Anfahrt auf Kupferberg (laut Humboldt von dort einen der schönste Ausblicke Mitteleuropas...)
    IMG_20150904_130621328.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.11.15
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  8. Georg

    Georg

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    Wunderschön hast Du Deine Tour dokumentiert. Und die Fotos sind wirklich Spitze.
    Ich mache irgend etwas falsch. Ich bekomme keine Fotos drauf. Auch mit dem Schreiben habe ich große Probleme, die früher nicht da waren. Ob es an meinem Smartphone liegt, oder an dieser Seite liegt, ich weiß es nicht.
     
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  9. Tom11

    Tom11

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    @franz_elektro
    Ja das stimmt, mit dem Ausblick. Zum Glück rissen die Wolken auf, als ich in die Gegend kam und im Abendlicht konnte man wunderbar in die Ferne schauen. Kupferberg /Medenec liegt ja ziemlich an der Hangkante ... In jedem Fall eine schöne, aber auch rauhe Gegend. War bestimmt nicht einfach früher hier zu leben.

    @Georg
    Deine Berichte sind "bilderreich" genug. Ich hab immer Spass dran - mach weiter so (y) !
    Fotos mache ich im Wesentlich für mich selbst, weil ich mich später am besten dann an die Begebenheiten erinnern kann ... :D
     
  10. franz_elektro

    franz_elektro

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    Wie hast du das gemacht? Über hrs o.ä.?
     
  11. Tom11

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    ... über GoogleMaps, bzw. Earth. Ich hatte mir die ungefähre Streckenlänge überlegt und dann in der entspr. Region geschaut. In allen Fällen wurde mir rel. rasch geantwortet. Ich hätte bei den meisten (bis auf eine Reservierung) kurzfristig absagen können, falls ich die Route abgeändert hätte. Aber es war halt auch Nebensaison .
     
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  12. Tom11

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    Es gibt eine Fortsetzung meiner Fahrt , diesmal von Dresden nach Berlin.
    Ich habe sie beim @peppy in seinem Berlin-Thread eingestellt, da auch viel Beschreibung des Berliner Umlands dabei ist.
     
  13. Fohri

    Fohri

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    Deutschland und Tschechien Pur
    Die Doku und die Fotos sind dir sehr gelungen werde heuer auch mal in Richtung Osten unterwegs sein .
     
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  14. hotkirk

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    Eine schöne Tour genau nach meinem Geschmack. Danke für die Bilder und die Erläuterungen!
    Gruß aus Bonn
    Dirk
     
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  15. Flatliner

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    Hab jetzt erst deine Bilder vom 2015er Ausflug gesehen. Gefällt mir sehr,sehr gut. (y)
    Werd gleich mal deine anderen Bilder im Berlin-Thread anschauen.
    Mach weiter so ;)
     
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