Erstmals Verurteilung in Deutschland wegen Mord mit Auto

Diskutiere Erstmals Verurteilung in Deutschland wegen Mord mit Auto im Plauderecke Forum im Bereich Community; Die Diskussion hier im Forum ist symptomatisch für die Diskussion in der Gesellschaft. Wir diskutieren hier über den Randbereich (Autoraser)...
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Seemann

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Die Diskussion hier im Forum ist symptomatisch für die Diskussion in der Gesellschaft.

Wir diskutieren hier über den Randbereich (Autoraser) eines großen Problemes in Deutschland.
Wir haben im Straßenverkehr jedes Jahr etwa 3000 Tote und etwa 300.000 Verletzte, wovon die
allermeisten Personen durch Kraftfahrzeugen > 500 kg Eigengewicht getötet oder verletzt werden.

Dieses Problem gilt es zu lösen.

Der ADAC, bestimmt kein Autofeind schreibt dazu:

Zitat: "Auch wenn im Vergleich zu den 1960er-Jahren immer weniger Menschen im Verkehr sterben: Die aktuellen Zahlen zeigen aus Sicht des ADAC, dass die Verkehrssicherheitsarbeit dringend neue Impulse benötigt. So sollte nach Meinung der Club-Experten eine Strategie für 2030 entwickelt werden, wie die hohe Zahl an Verkehrsunfallopfern verringert werden kann." Zitat Ende

Die Niederländer z.B. haben in der Verkehrspolitik das Leit-Ziel „Null Verkehrs Tote“,
an dem sich alle verkehrspolitischen Entscheidungen orientieren wohlwissend das es das nicht gibt, führt es jedes Jahr zu einem Spitzenplatz mit den wenigsten Verkehrsopfern / Einwohner.

In den Niederlanden sind weder PKWs verboten, noch ist das Land verarmt.

Und in Deutschland:

Es gibt in der deutschen Gesellschaft derzeit keinen Konsenz, dass dieses Problem überhaupt tatsächlich angegangen werden muss.
Es scheitert wie in anderen Bereichen auch (außer an parteistrategischen Interessen) an folgenden Gruppen, die sich hier im Forum ebenso wiederfinden und gut zu beobachten sind:

1. Die Gruppe der Gerechten (positiv ausgedrückt) und Gleichmacher (negativ ausgedrückt)
Diese Gruppe fühlt sich durch Vorschläge zur Verbesserung des Problems direkt ungerecht behandelt und benutzt sehr gerne das „WENN…..die einen, DANN……aber auch die anderen“.

2. Die Gruppe der Demokraten (positiv ausgedrückt) und Verschwörungstheoretiker (negativ ausgedrückt)
Diese Gruppe sieht in jeder Veränderung, welche evtl. mit Sanktionen begleitet wird, gleich die Demokratie in Gefahr. Da wird dann die „Freiheit“ zum wichtigsten Punkt überhaupt und der Beginn des totalitären Staates verkündet

3. Die Gruppe der Trolle und Zyniker
Diese Gruppe unterscheidet sich zu den ersten beiden Gruppen indem sie in die Diskussion mit z.T. zynischen, aber meist unsinnigen Behauptungen hineingrätscht, ohne selbst dazu auch nur irgendetwas Argumentatives beizutragen.

Die Gemeinsamkeit der 3 Gruppen ist nach meiner Ansicht: ANGST.

Angst vor Veränderung, Angst vor Verlust des Wohlstandes, des Arbeitsplatzes und der Bequemlichkeit.
Diese Angst bremst den Fortschritt in unserem Land, denn diese Angst spüren auch die Parteien und passen ihre Politik daran an.

Die Erfahrungen in anderen Ländern zeigen doch, dass es möglich ist mit einem mutigen Mix aus Verkehrsplanung, Sanktionen und Verkehrserziehung das Problem Unfallopfer (oder hier Autoraser) besser in den Griff zu bekommen.

Man muss dabei auch mal kreative neue Wege ausprobieren, meistens ergeben sich dadurch Chancen (und Wettbewerbsvorteile), die man so noch gar nicht erkennt.

Beispiel: Möglicherweise könnte eine automatische Beschränkung der Geschwindigkeit in Ortschaften ein Pusch für das autonome Fahren geben, zur Förderung der leichten Elektromobilität führen und alternative Beförderungskonzepte (z.B. Seilbahnen) beflügeln UND würde die Unfallopfer in den Kommunen sinken lassen

Deutschland war aufgrund der Rohstoffnachteile immer das Land der Denker, der Tüftler, der Ingenieure, der Ausprobierer.
Lasst uns doch mal ausprobieren !
 
goofy1968

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Was mir viel lieber währe als alle zu maßregeln, währe das verbieten von Vermietung solcher Autos an jeden Depp.
Die Beschränkung von der Kg/ KW Leistung von Fahranfängern.

Was mir in der Plauderecke immer mehr auffällt ist das Stimmung machen gegen Autos und Ihren Fahrern.

Ich bin weder Fahrrad noch Auto Fahrer , Ich bin Verkehrsteilnehmer.
Beruflich viel mit großen Autos (SUV + Transporter) unterwegs.
Das geht eben nicht anders ,eine Werkstadt oder Maschine von 2t lässt sich nicht mit dem Fahrrad transportieren.

Privat mache ich alles was geht mit dem Fahrrad, selbst das Hühnerfutter (50kg)
wird mit dem Anhänger aus 6km Distanz geholt.
Ein Auto steht aber immer vor der Tür.

Wenn ich aus beider Sicht die Vergehen aufliste sehe ich die Fahrrad Fahrer weit vorne.

Jeder Toter Verkehrsteilnehmer ist einer zu viel, aber nur weil wenige Ars...löcher unterwegs sind,
alle zu geißeln geht zu weit.

Es kann hier genau raus gelesen werden wer kein Auto hat oder fahren darf.

Unter dem
--------------------------------------------------------------------------------------------------
Ars.....löcher gibt es überall
 
goofy1968

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Also ein Auto auf der Autobahn das aus welchen Gründen auch immer kein GPS Signal hat soll dann
auf 30 gedrosselt werden?

Das zeigt mir wie weit du denkst.
 
Morsi65

Morsi65

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Was mir in der Plauderecke immer mehr auffällt ist das Stimmung machen gegen Autos und Ihren Fahrern.
Das hat nach meinem Dafürhalten damit zu tun, dass in „den Medien“, „der Öffentlichkeit“ und „der Politik“ immer mehr gegen „die Automobilität“ propagiert wird. Sicherlich aus unterschiedlichsten Gründen (Klima, Verkehrswende, Verkehrsopfer, Elektromobilität, Ideologie, etc.). Ich sehe es wie du. Ich bin Verkehrsteilnehmer. Allerdings fühle ich mich in dieser Eigenschaft auf dem Rad am unsichersten. Und vielleicht haben die Menschen einfach genug von Versprechungen und wollen endlich Taten sehen (z.B. Verkehrswende, bessere Radinfrastruktur, etc.) und fordern immer häufiger und immer lauter dies ein. Ich glaube nicht, dass alle Verkehrsteilnehmer gleich behandelt werden. Zumindest nicht was das Thema Verkehrsplanung anbelangt. Da gibt es in unserem Land immer noch eine deutliche Präferenz.
 
gerry7

gerry7

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Ein bisschen finden wir die Denke auch schon von ober vorgelebt:

Nach autokritischer Rede Frankfurts OB darf nicht auf der IAA reden

Die Passage ist mir aufgefallen:

......
Beweisen wir, dass deutsche Innovationskraft nicht darin besteht, gesetzliche Vorgaben zu umgehen, sondern die umweltschonendsten und zukunftsfähigsten Produkte zu entwickeln. Ich möchte ehrlich sein: Frankfurt braucht mehr Busse und Bahnen, aber nicht mehr SUVs.

Es kann nicht sein, dass gefordert wird, Parkhäuser neu zu bauen, weil immer mehr Autos für die bestehenden Stellplätze zu groß geworden sind. Wir brauchen eine Mobilitätswende, um den Klimawandel aufzuhalten.....

Die nichtgehaltene Rede
 
Tomcat1960

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Also ein Auto auf der Autobahn das aus welchen Gründen auch immer kein GPS Signal hat soll dann
auf 30 gedrosselt werden?

Das zeigt mir wie weit du denkst.
Wir sprachen über Stadtverkehr. Jedes Billig-Navi merkt sich, wo der Kontakt zum Satelliten verloren gegangen ist.
Deine Antwort zeigt mir, wie weit du denkst.

Ganz davon abgesehen: Das ist dann eine Pannenursache mehr, aus der unsere heutigen Autos liegen bleiben. Eine nicht allzu wahrscheinliche, übrigens. Ich habe in meinen 41 Jahren hinterm Steuer schon manche Panne erlebt, aber noch kein einziges ausgefallenes Navi.

Selbst moderne Straßentunnel ermöglichen übrigens GPS-Empfang, und in Parkhäusern will hoffentlich niemand schneller als 30km/h fahren.
 
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Boerni556

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Kann ja auch sinnvoll sein, das Limit zu übertreten, um mittels Flucht nach vorne aus einer gefährlichen Situation rauszukommen. Ausserdem macht sowas das Auto teurer. Und die Navis haben zum Teil falsche Speedlimits hinterlegt. Da wo Gefahr ist, z.B. bei Wander-Baustellen, ist nichts hinterlegt.

Solche Vorschläge werden sicherlich im Zusammenhang mit selbstfahrenden Autos noch auf uns zukommen.
 
LarsX

LarsX

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Ein bisschen finden wir die Denke auch schon von ober vorgelebt:

Nach autokritischer Rede Frankfurts OB darf nicht auf der IAA reden

Die Passage ist mir aufgefallen:

....
Beweisen wir, dass deutsche Innovationskraft nicht darin besteht, gesetzliche Vorgaben zu umgehen, sondern die umweltschonendsten und zukunftsfähigsten Produkte zu entwickeln. Ich möchte ehrlich sein: Frankfurt braucht mehr Busse und Bahnen, aber nicht mehr SUVs.

Es kann nicht sein, dass gefordert wird, Parkhäuser neu zu bauen, weil immer mehr Autos für die bestehenden Stellplätze zu groß geworden sind. Wir brauchen eine Mobilitätswende, um den Klimawandel aufzuhalten.....



Die nichtgehaltene Rede

Was ist denn an der Passage das Problem? Individualmobilität muss ja nicht SUV sein.

Aber um nochmal zum Thema zukommen - wenn ich hier lese, das Leute mit 75 kmh schnellen Rad auf Radwegen fahren wollen (und werden) und dies in diesem Forum scheinbar niemanden stört, ist auch die Schlagzeile über einen von einem ebiker getöteten Kind nicht weit.
 
goofy1968

goofy1968

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Deine Antwort zeigt mir, wie weit du denkst.
Wie jemand der es sich überlegt wie es technisch funktionieren soll.
Im Straßenverkehr aktive Fahrzeuge (fahrende) dürfen nicht abgeschaltet werden.
bei einem defekt einer Anlage die das könnte muss sie so gebaut sein das im Fall eines defektes oder Signalausfall auf geht.
Unsere nachträglich eingebauten Wegfahrsperren die ich verbaue müssen so gebaut sein , ansonsten erlischt die Betriebserlaubnis.

Wie denkst du denn soll das so einfach funktionieren was du da so gerne hättest?
 
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Boerni556

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Man muss sich, denke ich, lösen von der Vorstellung, dass jedes individuelle Fehlverhalten durch kollektivrechtliche Beschränkungen für die Zukunft ausgeschlossen werden könnte. Schaffe ich z.B. SUVs ab, rasen die Irren halt mit Kleinlastern oder Sportwagen rum. Bezogen auf den Vorfall gibt es ja schon spezielle Regelungen für Fahranfänger mit Führerschein auf Probe, Alkoholverbot etc.. und hat das was genutzt?

Wer nach jedem Einzel-Vorfall nach strengeren Gesetzen ruft, ändert wenig. Er schafft aber jedesmal Freiheiten für alle ab. Irgendwann darf man dann nach 18.00 gar nicht mehr auf die Straße und so weiter.
 
gerry7

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Was ist denn an der Passage das Problem? Individualmobilität muss ja nicht SUV sein.

Aber um nochmal zum Thema zukommen - wenn ich hier lese, das Leute mit 75 kmh schnellen Rad auf Radwegen fahren wollen (und werden) und dies in diesem Forum scheinbar niemanden stört, ist auch die Schlagzeile über einen von einem ebiker getöteten Kind nicht weit.

Mir ging es um den Platz, bei uns hat auch schon ein Discounter, nach Ausgleichsabgabe die Parkplätze um 30% vergrößert damit die Muttis ihre HFPP's abstellen und die Tür aufreissen können ohne andere zu zerdeppern (Frage mal die in im Kindergarten arbeiten was da beim abliefern abgeht)

In der Stadt ist nunmal nur eine Menge X an Platz und die so umzustrukturieren damit wenige ihr Spielzeug mitbringen können ist ziemlich kontraproduktiv.
 
Bongo Bong

Bongo Bong

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Mit einem Messer kann man wunderbar sein Steak zerteilen oder einen Menschen, ist aber verboten
Mit einer Axt kann man Holzstücke zerteilen oder einen Menschen, ist aber verboten.
Mit einem Seil kann man schöne Turngeräte an einem Baum hängen oder einen Menschen, ist aber verboten.
Mit einem Zug kann man in den Urlaub fahren oder einen Menschen davor stoßen, ist aber verboten.
Mit einem Auto kann man in der Stadt zum Einkaufen fahren oder in eine Menschengruppe, ist aber verboten.
...
Mit vielen Gegenständen kann man Menschen schädigen oder töten, ist aber verboten.

Nicht jede Umsetzung aus einer kranke Phantasie kann verhindert werden.

ich vertraue darauf das es doch immer noch mehr Menschen mit einer gesunden Phantasie gibt.

Gruß
Dirk
 
Seemann

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Meine Einordnung von #141 sehe ich weiterhin voll bestätigt :)

Wenn ich aus beider Sicht die Vergehen aufliste sehe ich die Fahrrad Fahrer weit vorne.
Ich halte es für absurd und extrem ablenkend, wenn wir über Verkehrs- Tote und Schwerverletzte reden,
dann die (vermeintlichen) "Vergehen" von Fahrradfahrern dagegenzurechnen.

Man muss sich, denke ich, lösen von der Vorstellung, dass jedes individuelle Fehlverhalten durch kollektivrechtliche Beschränkungen für die Zukunft ausgeschlossen werden könnte. ......... Er schafft aber jedesmal Freiheiten für alle ab. Irgendwann darf man dann nach 18.00 gar nicht mehr auf die Straße und so weiter.
Die elektronische Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit war 1 Vorschlag (von Vielen).
So etwas muss natürlich in einem Gesamtpaket entschieden werden.

Dabei geht es natürlich nicht darum, nur die (wenigen) Autoraser zu beschränken, sondern den Gesamtverkehr zu entschleunigen
und auf legale Grundlagen zurückzuführen.

Welche "Freiheit" meinst du denn ?
Ist es für dich Freiheit in der Stadt 80 km/h zu fahren, wo nur 50 km/h erlaubt sind ?
Was ist dann mit der Freiheit der anderen Personen, die durch deine Fahrweise belästigt oder sogar geschädigt werden ?

Wenn du diese Freiheitsbeschränkungen meinst, die gibt es doch ständig und keiner zweifelt an deren Sinnhaftigkeit.

Beispiele

Pedelecs dürfen max. bis 25 km/h unterstützen => Überwachung durch den Hersteller Freiheitsbeschränkung ?
LKWs dürfen max 80 km/h fahren und max 8 h mit dem gleichen Fahrer => Überwachung durch Fahrtenschreiber Freiheitsbeschränkung ?
Max Lärm in Wohngebieten nachts 30 dB, Freiheitsbeschränkung ?
Wärmedämmung Außenwand mind. 12 cm, Freiheitsbeschränkung ?
Luftgewehr und Schreckschuss sind erlaubt, Revolver, Maschinengewehr etc. nicht, Freiheitsbeschränkung ?
usw, usw.

Ich finde es erstaunlich, dass selbst in einem Fahrradforum, wo seitenlang über das gefährliche Pedelectuning gestritten wird,
von manchen die trivialsten Regelungen von wirklich gefährlichen Dingen (also die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit in der Stadt)
abgelehnt wird. Denn nicht anderes ist die Verweigerung der staatlichen Kontrolle der Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit.
 
Seemann

Seemann

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Doppelpost, sorry
 
Fraenker

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Wir diskutieren hier über den Randbereich (Autoraser) eines großen Problemes in Deutschland.
Wir haben im Straßenverkehr jedes Jahr etwa 3000 Tote und etwa 300.000 Verletzte, wovon die
allermeisten Personen durch Kraftfahrzeugen > 500 kg Eigengewicht getötet oder verletzt werden.
Aha, und damit soll jetzt also suggeriert werden, dass die 3000 Toten alle durch Autoraser gestorben sind.
Naja....
Traurig, dass die 3000 Toten instrumentalisiert werden, um alle Autofahrer über einen Kamm zu scheren (automatische flächendeckende GPS-gestützte Totalüberwachung für alle Autofahrer wird gefordert)
Unfassbar
 
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rudi mentär

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Mit einem Messer kann man wunderbar sein Steak zerteilen oder einen Menschen, ist aber verboten
Mit einer Axt kann man Holzstücke zerteilen oder einen Menschen, ist aber verboten.
Mit einem Seil kann man schöne Turngeräte an einem Baum hängen oder einen Menschen, ist aber verboten.
Mit einem Zug kann man in den Urlaub fahren oder einen Menschen davor stoßen, ist aber verboten.
Mit einem Auto kann man in der Stadt zum Einkaufen fahren oder in eine Menschengruppe, ist aber verboten.
...
Mit vielen Gegenständen kann man Menschen schädigen oder töten, ist aber verboten.

Nicht jede Umsetzung aus einer kranke Phantasie kann verhindert werden.

ich vertraue darauf das es doch immer noch mehr Menschen mit einer gesunden Phantasie gibt.

Gruß
Dirk
Deine Beispiele hinken auf sämtlichen Extremitäten. Ohne Werkzeuge kann man nicht arbeiten. Aber niemand mit Verstand nimmt fuers Steak ein Samuraischwert, ebenso sollte niemand mit Verstand fuer simple Transportaufgaben ein uebermotorisiertes Angebervehikel wählen.
Und wenn doch, dann gehört das ausgebremst nach §1der StVO.
Nochmal:Suchtverhalten lässt sich nicht mittels Justiz steuern.
Kein Junkie legt die Nadel weg, weil der Richter droht, aber Autos gesetzlich auf 50Kw pro Tonne bei einerObergrenze von 70kw zu begrenzen und ihnen den Platz in der Stadt einzuschränken wäre einfach. Niemand hätte einen Schaden, nur Vorteile. Und der absurden Angeberei wäre ein wenig abgeholfen.
Gruss

Rudi Mentär
 
Fraenker

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aber Autos gesetzlich auf 50Kw pro Tonne bei einerObergrenze von 70kw zu begrenzen und ihnen den Platz in der Stadt einzuschränken wäre einfach. Niemand hätte einen Schaden, nur Vorteile. Und der absurden Angeberei wäre ein wenig abgeholfen.
Das wäre tatsächlich eine gute Sache. Sowas würde ja auch nicht die orwellschen Fantasien bedienen, die einigen hier im Kopf rumzuspuken scheinen.
 
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Boerni556

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@Seemann
Fühle mich nicht angesprochen. Das was zu meinem Zitat ausgeführt wurde hat mit diesem wenig zu tun.
 
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