Erstes E-Bike - fährt man damit wirklich mehr?

Diskutiere Erstes E-Bike - fährt man damit wirklich mehr? im Kaufberatung Forum im Bereich Diskussionen; Vorab -ich habe mir schon ein par Threads im Bereich Kaufberatung durchgelesen, aber es hat nicht so richtig zu mir gepasst, deshalb erstelle ich...
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Sunnyi

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Maximales Budget
4.500 €
Untergrund
  1. Asphalt
  2. Schotter
  3. Forstwege
Sitzposition
Aufrecht
Herausnehmbarer Akku
Ja
Handwerkliches Geschick
Nein
Reichweite
min. 60 km
Schrittlänge
78 cm
Alter
65 Jahre
Gewicht
58 kg
Verwendung
Freizeitfahrerin, „Just for fun“, eventuell auch kleinere Touren, bin bisher kaum/fast nie normales Fahrrad gefahren - könnte ein E-Bike zum „Gamechanger“ werden?
Erfahrungen
Riese & Müller, Bulls Evo 1, Zemo ZE10, Flyer Upstreet5, I:SY - alle nur kurz zur Probe gefahren, keines länger
Präferenzen
Gute Unterstützung bei Steigungen, Tiefeinsteiger
Vorab -ich habe mir schon ein par Threads im Bereich Kaufberatung durchgelesen, aber es hat nicht so richtig zu mir gepasst, deshalb erstelle ich einen neuen Thread.
Vom vielen Recherchieren bin ich schon etwas Durcheinander im Kopf, die Auswahl ist riesig und jeder Verkäufer preist natürlich „seine Modelle“ an. Von den oben genannten haben mir beim Fahren fast alle zugesagt, das Riese & Müller fand ich etwas “schwer“. Präferenz liegt leicht bei Zemo oder dem I:SY.
Hat hier wer wer Erfahrungen mit diesen Modellen? Taugt das I:SY auch für längere Fahrten?
Meine wichtigste Frage - ich bin bisher nur sehr sehr selten (1 x /Jahr ..) Fahrrad gefahren, weil mir Steigungen zu anstrengend waren/sind - könnte, wie schon im Fragebogen dargestellt - ein E-Bike zum Gamechanger werden? Gibt es hier andere, deren Fahrverhalten, oder eher Häufigkeit, sich durch ein E-Bike drastisch verändert haben?
Was die Marke angeht bin ich nicht festgelegt, die genannten waren die, die ich schon kurz antesten konnte. Auch beim Preis bin ich flexibel.
 
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IceIce

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Meine wichtigste Frage - ich bin bisher nur sehr sehr selten (1 x /Jahr ..) Fahrrad gefahren, weil mir Steigungen zu anstrengend waren/sind - könnte, wie schon im Fragebogen dargestellt - ein E-Bike zum Gamechanger werden? Gibt es hier andere, deren Fahrverhalten, oder eher Häufigkeit, sich durch ein E-Bike drastisch verändert haben?
Ja, ich bin durchs E-Bike zum E-Radfahren gekommen. Jetzt sinds Rund 2000km im Jahr. Vorher 40 Jahre lang NULL.

Das I:SY hat einen eigenen Faden sonstige(s) - Freunde des i:SY = isy und anderer 20" - Pedelecs
 
hadizet

hadizet

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Performabce CX Gen4 im Stevens E14 mit Nyon2
Umgekehrt ausgedrückt.
Ich bin durch die Unterstützung dem Radfahren treu geblieben und es macht einfach mehr Spass wenn man sich nicht quälen muss. Es gibt praktisch keine Berge mehr.
Bin 74, seit 2 Jahren Pedelec, zuvor als Übergang sechs Jahre mit VIVAX- Unterstützung; bis dahin viele Jahre schöne Touren mit BioBikes.

Kann nur zum Kauf raten!
 
Brerahtol

Brerahtol

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Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen.
Ich bin auch fast 40 Jahre (bin jetzt 59) so gut wie gar nicht Rad gefahren. Mal so kurze Strecken aufs Feld oder zu entfernteren Nachbarn.
Nachdem wir keine Hund mehr hatten, kam mir die Idee mit dem E-Bike. Bin seit März schon fast 1500 km gefahren und es macht echt Spaß mit dem kleinen Helfer am Tretlager.
 
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Pöhlmann

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Panasonic 26V (250W NUA028D, 300W NUA021AL)
Gibt es hier andere, deren Fahrverhalten, oder eher Häufigkeit, sich durch ein E-Bike drastisch verändert haben?
Da wirst Du hier einige finden. Die durchschnittliche Fahrleistung auf Pedelecs wird im Netz - je nach Quelle - auch schon mal 3-fach höher als mit normalen Fahrrädern angegeben. Viele sind Ü60 aufs Pedelec gekommen und fahren ausgesprochen eifrig und regelmäßig. Corona hat den Trend zum Pedelec zusätzlich befeuert - zeitweise wurden jedes Jahr 30% mehr Pedelecs verkauft.

Ohne Umstieg aufs Pedelec ca. 2011 (noch U60) würde ich das Fahrrad maximal noch zum Einkaufen einsetzen, da meine Knie Irgendwann nach der Jahrtausendwende bei Touren ab 20km Streckenlänge nicht mehr so recht mitspielten. Die regelmäßige Bewegung auf dem Pedelec war positiv für meine Kondition und Knochen.

Der örtliche Wanderverein bekam dank Pedelec ein zweites Leben. Seit Jahren werden im Sommer zeitweise mehr Radtouren als Wanderungen angeboten. Die Senioren fahren eifrig mit, praktisch ausnahmslos auf dem Pedelec, recht häufig der typische "Bosch-Tiefeinsteiger".
 
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Eicher

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Heut morgen erst hat mich wieder einmal ein nette ätere Dame freundlich gegrüßt.
15% Steigung, Radweg unterhalb Schönblick in Eichstätt.
Ich 6 Liter Milch, ein Bauernbrot, 5 Bananen, Flasche Schnaps (für den Nachbarn), in den Satteltaschen.
Die Lady mit Ihren geschätzten 60 kg hat gegrinnst wie ein Honigkuchenpferd!
Sie fuhr ein leichtes Damenrad mit normalen Fahrradreifen und einem Pedelec Mittelmotor.
So viel konnte mein geschultes Auge noch war nehmen......
:sneaky:
 
emjay77

emjay77

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Bosch Performance Line CX 4
Seit dem ich e Bike fahre, habe ich das Radafhren tatsächlich komplett neu entdeckt. Bin früher auch extrem selten gefahren, weil mich schon leichte Steigungen und Gegenwind sehr genervt haben. Das ist jetzt überhaupt kein Thema mehr. Nach 3000km mit dem e Bike macht das Teil Spaß wie am ersten Tag.
 
Zeerookah

Zeerookah

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Bosch CX Gen 4, Enviolo & Gates
Kauf dir das beste I:SY bei deinen Gewicht.
 
Bernhard-SH

Bernhard-SH

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Auch ich (62) gehörte zu den jahrzehntelangen Nichtradlern. Dann 3-4 Jahre pendeln ins Büro mit nem BioBike (6km/Tag), 2020 mein erstes Pedelec, seit dem ca 7.000 km (Einkaufen Tagestouren auf Straße, STS S0-1 Trails, Wochenendtouren und bis zu 2wöchige Radreisen mit Sack&Pack&Zelt) - wenn's ginge würde ich noch öfter und mehr fahren. Im März d.J. ein neues E-Bike mit dem ich mir aufgrund der vorherigen Erfahrungen einen kleinen Traum erfüllte. Mein dicker Elch steht sich nur noch die Reifen platt und wird jetzt ersatzlos verkauft.
 
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Geierlamm

Geierlamm

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Bei mir ist es weniger geworden. Hat aber nix mit E-Bike zu tun , sondern mit Rentnerdasein.
Muss nicht mehr pendeln, also keine 15000 km im Jahr mehr , sondern irgendwas um die 8000 km mit zwei Rädern, Haushaltsversorgung und Sport.
Aber da ich nicht jünger werde, denke ich tendenziell sinkt die Zahl der Jahreskilometer langsamer wegen der Unterstützung.
Sowohl beim Einkaufen ,so ein voller Anhänger kann ganz schön bremsen, als auch beim Sportrad, das Motörchen glättet doch die Allgäuer Hügel etwas, bin ich dankbar um die Unterstützung.

Gruss

Geierlamm
 
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Oschtallgoier

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Ich, 56 J. ab dem 4. Lebensjahr bis heute immer Fahrrad gefahren. Vom 18. Lebensjahr weg >>> Motorrad 9000- 12000km im Jahr. Wäre ich nicht Motorrad gefahren und kaum Fahrrad wäre ich mit meinem 75Nm Bosch Mittelmotor

a) bereits so dermaßen von alleine verunfallt, gerade bei Schotter oder nasser Straße

b) wäre einsichtig, eMofa fahren lasse ich lieber gut sein, zu viele Fußgänger und andere Radfahrer unterwegs und die Scheibenbremsen gehen mir zu brutal heutzutage
 
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Ernstka

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klapprad 27" mit bafang bbs02, 34t auf 12-46t
Aufsteigen, absteigen, abstellen, verstauen, Akku laden und absperren muss einfach und handlich sein.
Der Rest - das fahren - ist Spaß.

Ich hab ein 20“ klapprad, tiefeinsteiger mit Koffer am Gepäckträger, fahrradkorb abnehmbar vorne, fix montiertem bügelschloss. Federgabel und gefederte sattelstütze.
Es ist ein Genuss, damit zum Supermarkt zu fahren.
Geht auch gut in meinen autokofferraum und in der Bahn kann ich’s zusammenklappen.
Hab die Schaltung auf mtb-Schaltung umgebaut. Nabenmotor. Ist für stadt, Asphalt, leichtes Gelände, Steigungen bis 5 km Länge und 7% Steigung. 680wh Akku, bequem herausnehmbar, usb-Anschluss fürs Handy. Bin bisher damit 4000km und 20000hm gefahren. 85km Touren kein Problem …breiter selle royal Gelsattel.

Für hohe, lange, steile Berge hab ich ein fully mtb. Sehr leistungsfähig, aber im Vergleich zum kleinen viel weniger handlich. Past grad knapp in mein Auto … Fahre pro woche aus Spaß 100-300km und 1000hm …

Hab mal einer Frau unter ihrem umgestürzten Rad hervorgeholfen … sie hatte sich beim Sturz nur leicht verletzt, aber das Rad lag schwer auf ihr.
 
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goofy1968

goofy1968

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Yakun Yamaha PW-X + Radius Yamaha PW
Gibt es hier andere, deren Fahrverhalten, oder eher Häufigkeit, sich durch ein E-Bike drastisch verändert haben?
Vor dem Pedelec nur ~100km im Jahr mit dem Beach Cruiser gemacht.
Erstes Pedelec 2014 vom Stiefvater geerbt ,in 3Monaten ~1800km draufgedengelt.
Dann was neues gekauft, aktuell sind es 6950km in 2022.
Und ich fahre nur wenn das Wetter keine Strich durch die Rechnung macht, Regen und Temperaturen unter 10° sind Gift für mein Körper.
 
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SilbernerSurfer

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"Bafang M400 48V" "Bafang Ultra 48V"
Ich bin 50 Jahre lang viel Rad gefahren. Als Kind schon viel. Dann zum Spass. Auch im Winter, dann auch gependelt das ganze Jahr über.

Dann vor ca. 8 Jahren hatte ich keine Lust mehr. Bin fast gar nicht mehr gefahren.

Pedelec gekauft, und bin dann wieder soviel wie vorher gefahren.
 
L

Leonardo75

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Ich (47 Jahre) bin in ca. 20 Jahren insgesamt 500 km Fahrrad gefahren, ansonsten alles mit dem Auto. Ein Ebike habe ich mir eigentlich nur als Elektronikbastelobjekt geholt. Nach der Reparatur wurde noch dem einen oder anderen defekten Pedelec wieder neues Leben eingehaucht und auch aus Fahrrädern Pedelecs gebaut.
In dem Zusammenhang habe ich gelernt, dass das Wetter deutlich weniger schlecht ist, als ich vorher dachte und ich bisher nur einmal wegen schlechtem Wetter kein Pedelec zum Pendeln (17 km einfache Strecke) genommen habe. Inzwischen liege ich bei ca. 8000 km pro Jahr und habe mein Auto verkauft.
Das hätte ich mir vor dem eigenen Pedelec niemals zugetraut. Ich fahre also inzwischen etwas mehr als die 300-fache Jahresleistung zum Zeitpunkt vor dem Pedelec.
 
ID4

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wieder zurück zu Bio
In der Regel fährt man auch nicht mehr, am Anfang ist alles neu, wenn Radfahren nicht zu einem passt, verschwindet die Kiste im Keller und verstaubt.
 
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Erstes E-Bike - fährt man damit wirklich mehr?

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