Erste Erfahrungen mit Bulls Lavida Plus (Alber-Motor)

Diskutiere Erste Erfahrungen mit Bulls Lavida Plus (Alber-Motor) im Green Mover Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Leute, heutzutage will sich kein Händler mit NM befassen. Da diese Antriebe einer gewissen Einschränkung unterliegen, müsste ja der Händler in...
Sunrise

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Simplon Silk-Carbon ERA 80 - Neodrives DD
Leute, heutzutage will sich kein Händler mit NM befassen. Da diese Antriebe einer gewissen Einschränkung unterliegen, müsste ja der Händler in Bezug Fitness, Fahrprofil, Landschaftsprofil mit dem Kunden Beratungsgespräche führen. Das ist doch zuviel Aufwand und Risiko. Also kommt nur mehr die Info, NM taugt nix, MM kann alles und schon ist der Kuchen gegessen.
Wobei ich der Meinung bin, daß für viele Leute der NM die bessere Lösung ist, aber der MM hat das Rennen gemacht.
 
hg6996

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Bulls Lavida plus, von 6/2014
Solange es noch Hersteller von Nabenmotoren gibt, die bezahlbar sind und etwas taugen, werde ich sie kaufen und fahren.
Aktuell finde ich die Produkte von Klever interessant. Die haben sich Gedanken gemacht.
 
kukihn

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Focus Crater Lake 5.0 Xion (Alber)
Kurze Rückmeldung von mir. Nach einem Knacken im Motor habe ich auf Garantie (nach viele Diskussion mit DerbyCycle) einen neuen Motor bekommen. Der Motor hat die neuere Version 7/1.9 (alt 6/1.9)

Info eines Alber-Mitarbeiters auf der Eurobike: Das Knacken kommt wohl vom Zusammenbau des Motors wenn die Lagerschalen nicht genau (von Hand) zusammengepresst werden. Daher werden diese beim neuen Motormodell (2018?) maschinell gepresst. Beim neuen Modell wurde einiges überarbeitet und optimiert um alte Fehler auszumerzen.
Auch die neu Bedieneinheit und Display von Blocks sahen gut aus. Neu ist daß es nun auch von Alber integrierte Rahmenakkus gibt.

Gruß Kuki
 
hg6996

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Bulls Lavida plus, von 6/2014
Interessant.
Erstaunlich, wie viel bei Alber von Hand gefertigt wurde. Gewickelt wurden die Motoren ja auch von Hand.
Das war quasi ein "Manufaktur-Antrieb".
 
franz_elektro

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2 mal Goswiss
Beim neuen Modell wurde einiges überarbeitet und optimiert um alte Fehler auszumerzen.
Auch die neu Bedieneinheit und Display von Blocks sahen gut aus
Wird ja auch Zeit, hoffentlich gelingt´s. Ich wünsch Ihnen, dass sie Erfolg haben! Mutig, erneut gegen das MM-Imperium anzutreten. Kleiner Tipp an Alber: Vor der Serienproduktion ordentlich testen! Das kam wohl bisher manchmal zu kurz (n) Biete mich auch sofort als Testfahrer an (falls von denen hier jemand mitliest) ....;)(y)
 
hg6996

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Bulls Lavida plus, von 6/2014
Wenn der Antrieb weiterhin nur bis 27 km/h rekuperieren kann, werde ich mir das System nicht mehr kaufen.
Weiß zufällig jemand, ob sich diesbezüglich etwas geändert hat?
 
JungDh

JungDh

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Yamaha PW-X
Ich habe diesen Thread begonnen - und so will ich nach meinem Rad-Wechsel nach 4 Jahren auch ein kleines Resumee ziehen.
Das LavidaPlus war ein tolles Fahrrad, ideal geeignet für
  • Leute, die keine Motorgeräusche hören wollen
  • Touren mit nicht zu steilen Anstiegen (z.B. Allgäu)
  • Dynamische Unterstützung mit Fahrrad- (und nicht Mofa-)Feeling
  • aufgrund der großen Akku-Kapazität sind je nach Gelände und Fahrweise Tagesetappen von 80 bis 100 km ohne Aufladen möglich
Ich bin es gern gefahren und habe etwas wehmütig Abschied genommen.

Die Probleme dieses Rades:
  • Der Heckmotor braucht eine Mindestdrehzahl. Typbedingt verliert er an steilen Anstiegen, die nur langsam zu erklimmen sind an Wirkungsgrad (und schluckt dafür unverhältnismäßig viel Strom).
  • Die Hinterrad-Konstruktion verursacht relativ lange Kabel-Wege und vor allem relativ viele Kontakt-Stellen. Das ist eine Anfälligkeit, die bei meinem Rad immer wieder zu ärgerlichen Ausfällen geführt hat (Kontaktprobleme am Display, Kontakt zwischen Motor und Kabelbaum).
Mit Interesse habe ich gesehen, wie in den letzten Jahren geländegängigere Pedelecs (E-MTB's) "herangewachsen" sind. Nach einer Tour durch den Schwarzwald (mit temporärem Ausfall wegen Kontaktproblem und Platten am Hinterrad), beschlossen meine Frau und ich, dass es Zeit wäre: Wir haben unsere Räder verkauft und uns E-MTB's (Haibike Sduro FullNine mit Yamaha PW-X-Motoren) angeschafft.
Danke für alle sachlichen und informativen Beiträge in diesem Diskussions-Faden!
 
chillicrab

chillicrab

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Alber Neodrives Z20, 36V 500 Wh Simplon Silkcarbon
Bin wieder einmal mit meinem 2013 Lavida Plus über Alpenpässe gefahren. Nicht wie anno dazumal mit einem Akku und Eco 2 sondern mit zwei Akku's und Eco 3. Bin ein paar Jahre älter (1944) und etwas leichter, da ich mit Ebike fahren in diesem Frühjahr 7 kg abgenommen habe.

Die Tour startete am Morgen kurz vor 9h in Davos Platz. Es ging bei kühler Witterung auf den Flüela Pass hinauf; sehr angenehm zum fahren.
Flüela_klein.jpg


Nach einer langen Abfahrt hinunter nach Susch, bei der ich froh war, an den steilen Abschnitten mit der Rekuperation etwas bremsen zu können, ging es das Engadin hinauf Richtung La Punt. Bremsend wirkten die vielen Strassenbaustellen mit Rot/Grün-Lichtern, da der Kanton Graubünden die Strasse das Engadin hinauf an verschiedenen Stellen ausbaut. Hier ein Bild der Ortsdurchfahrt durch Zuoz:
Zuoz_klein.jpg


In La Punt begann der Anstieg auf den Albulapass. Die Sonne wärmte zum Teil schön aus den Wolken heraus. Glücklicherweise ist die zweite Aufstiegshälfte weniger steil als die erste.
Albula_klein.jpg


Vom Albula geht es teilweise schön steil hinunter nach Bergün. Im Winter wird der Abschnitt von Preda (Tunneleingang der Rhätischen Bahn ins Engadin) hinunter nach Bergün als weiterherum bekannte Schlittelbahn verwendet. Ein Kaffehalt bei der Tochter mit Familie an ihrem Feriendomizil in Bergün lockerte die Fahrt etwas auf. Anschliessend ging die Fahrt hinunter nach Filisur und weiter nach Alvaneu Bad. Dort begann dann der letzte Anstieg hinauf auf die Lenzerheide:
Lenzerheide_klein.jpg


Die Abfahrt nach Chur hinunter war rasant auf gut ausgebauter Strasse manchmal inmitten von talwärts fahrenden PKW's.

Nach Komoot-Aufzeichnung war die Tour 121 km lang mit 2'740 M Steigung und 3'710 M Gefälle. Die Tour hat mir wieder sehr gefallen. :)
 
Zappa

Zappa

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Bulls Lavida Plus, Alber-Heckantriebb
Hallo Chillicrab.
Respekt !
Bin immer wiederbegeistert, von solchen Touren zu lesen. Habe die Tour mal in maps eingegeben. Fahrzeit wird mit über 11 Stunden angegeben.
Wie hält man das aus ?
Kenne die Strecke nur mit Auto und Motorrad. Glaube nicht, dass ich mir das mit dem Lavida trauen würde. Auch mit 13 Jahren weniger auf dem Puckel.

Grüßle,
Zappa
 
hg6996

hg6996

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Bulls Lavida plus, von 6/2014
Für 121 km braucht man keine 11 Stunden Fahrzeit.
Als ich letzte Woche von Leonberg nach Rosenheim fuhr, war meine erste Etappe 146 km lang. Ich fuhr von 5:50 Uhr bis etwa 16 Uhr und hatte dabei eine 2-stündige Ladepause zu machen. Ein E-Bikes ist einfach deutlich schneller als ein Fahrrad.
 
L

LF55

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Bin wieder einmal mit meinem 2013 Lavida Plus über Alpenpässe gefahren. Nicht wie anno dazumal mit einem Akku und Eco 2 sondern mit zwei Akku's und Eco 3. Bin ein paar Jahre älter (1944) und etwas leichter, da ich mit Ebike fahren in diesem Frühjahr 7 kg abgenommen habe.

Die Tour startete am Morgen kurz vor 9h in Davos Platz. Es ging bei kühler Witterung auf den Flüela Pass hinauf; sehr angenehm zum fahren.
Anhang anzeigen 202166

Nach einer langen Abfahrt hinunter nach Susch, bei der ich froh war, an den steilen Abschnitten mit der Rekuperation etwas bremsen zu können, ging es das Engadin hinauf Richtung La Punt. Bremsend wirkten die vielen Strassenbaustellen mit Rot/Grün-Lichtern, da der Kanton Graubünden die Strasse das Engadin hinauf an verschiedenen Stellen ausbaut. Hier ein Bild der Ortsdurchfahrt durch Zuoz:
Anhang anzeigen 202167

In La Punt begann der Anstieg auf den Albulapass. Die Sonne wärmte zum Teil schön aus den Wolken heraus. Glücklicherweise ist die zweite Aufstiegshälfte weniger steil als die erste.
Anhang anzeigen 202173

Vom Albula geht es teilweise schön steil hinunter nach Bergün. Im Winter wird der Abschnitt von Preda (Tunneleingang der Rhätischen Bahn ins Engadin) hinunter nach Bergün als weiterherum bekannte Schlittelbahn verwendet. Ein Kaffehalt bei der Tochter mit Familie an ihrem Feriendomizil in Bergün lockerte die Fahrt etwas auf. Anschliessend ging die Fahrt hinunter nach Filisur und weiter nach Alvaneu Bad. Dort begann dann der letzte Anstieg hinauf auf die Lenzerheide:
Anhang anzeigen 202174

Die Abfahrt nach Chur hinunter war rasant auf gut ausgebauter Strasse manchmal inmitten von talwärts fahrenden PKW's.

Nach Komoot-Aufzeichnung war die Tour 121 km lang mit 2'740 M Steigung und 3'710 M Gefälle. Die Tour hat mir wieder sehr gefallen. :)
Beim Lesen deines Berichtes kommt Fernweh auf. Zumal ich die Gegend die du beschreibst bei meinen Urlauben in Salecina/Maloja kennenlernen durfte. Allerdings aus der Auto-perspektive. Seitdem ich mein Rad mit Neodrives Antrieb habe träume ich von einer Alpentour durch die Schweiz über den Julierpass nach Salecina um wirklich mal den Motor an seiner thermische Leistungsgrenze zu fahren. Das was mir hier in NRW an Bergen zur Verfügung steht sind im Vergleich dazu doch nur Hügel.
 
hg6996

hg6996

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Bulls Lavida plus, von 6/2014
Gestern habe ich mein Lavida Plus an seine Grenze gebracht. Bei der Fahrt zum Sudelfeld von Brannenburg aus. Den sehr heftigen 18%-Anstieg am Anfang hat es noch problemlos gemeistert, der Anstieg hinter der Rosengasse war dann zu viel. Bei am Ende 10 km/h bekam ich nur noch 6A. Aber erstaunlich, wie schnell sich der Motor davon erholt, ich blieb keine 5 Minuten stehen und dann ging es wieder gewohnt kraftvoll weiter. Damit kann ich gut leben.
 
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