Erfahrungsbericht: Grace Easy

Diskutiere Erfahrungsbericht: Grace Easy im BionX Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Moin moin, Ich habe mir vor kurzem das Grace Easy in der 25 Km/h Variante zugelegt. Im Vorfeld hatte ich mir mehr Informationen darüber gewünscht...
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choosyg

Moin moin,

Ich habe mir vor kurzem das Grace Easy in der 25 Km/h Variante zugelegt. Im Vorfeld hatte ich mir mehr Informationen darüber gewünscht aber im Internet wenig gefunden, darum schreibe ich jetzt mal meine Erfahrungen auf den ersten 500 Km. Zum Glück konnte ich das Rad dann bei einem Händler ausführlich testen und mich davon überzeugen :)

Die Optik ist natürlich Geschmacksache, für mich persönlich ist es derzeit das einzige optisch akzeptable Pedelec :) Wichtig für mich waren ausserdem das geringe Gewicht und der Carbon Drive, Kettenschaltung war ausserdem ein KO Kriterium für viele Konkurrenz Bikes.

Modifikationen:
Da ich das Rad auf einer Messe bestaunt hatte, hatte ich beim Kauf als "Messerabatt": Das Busch und Müller Lichsystem, Schutzbleche und Gepäckträger direkt mit inklusive. Mit den angebauten Komponenten geht allerdings der hintere Reflektor optisch garnicht mehr und der Gepäckträger sieht auch ziemlich Panne aus so leer. Ich musste ganz schön suchen um letztlich von Busch und Müller einen schicken Reflektor zu finden, dieser hat genau die Optik des Rücklichts :). Der Lenker ist auf Dauer bequemer wenn man Ergo-Griffe anbaut.

Akku:
Kurz nach dem Kauf war ich bei Temperaturen um 0 Grad und als Pedelec Neuling zunächst etwas von der Akkuleistung enttäuscht. Zugegeben bei sehr starkem Wind und Unterstützungsstufe 4 war der Akku nach 27Km das erste mal alle. Und dabei bin ich ca. 10Km mit Rückenwind und praktisch ohne Motorunterstützung gefahren! Also Akku alle nach 17Km? Ich weis nicht ob es an den Temperaturen lag, oder daran, dass der Akku seine volle Kapazität erst nach mehrmaligem Aufladen erreicht, jedenfalls schafft das Bike inzwischen auf Stufe 4 mindestens 30-35Km mit Motorunterstützung. Bei normalen Verhältnissen fahre ich auf Stufe 2 sogar die versprochenen 60Km ohne Probleme. Die Rekuperation kann meiner Erfahrung nach im Flachland die Reichweite höchstens marginal vergrössern, allerdings ist sie echt toll um bei längeren Abfahrten (Den Deich hinunter) die Geschwindigkeit sanft zu Bremsen, ähnlich der Motorbremse beim Auto.
Interessant wäre für mich als Nordlicht noch zu wissen mit welcher Km-Leistung ich in den Bergen so rechnen kann.

Motor:
Die Motorleistung macht einfach nur Spass, und zwar 100% lautlos :) Die schlechten Kritiken über BionX bzgl. Leistung und Reichweite die hier im Forum teilweise zu lesen waren kann ich für mich nicht nachvollziehen. Fahren tut das Rad nach Tacho bis zu 27Km/h mit Motorunterstützung, nach GPS sind es echte 26Km/h. Dabei ist Stufe 1 optimal um mit "normalen" Rädern mit zu schwimmen, ab Stufe 2 will das Rad auch ohne Krafteinwirkung einfach immer nach vorne :D und beschleunigt ohne viel eigene Kraft bis in die Begrenzung. Stufe 4 ledert an Ampeln einfach jeden ab, selbst viele Pedelecs :). Am Begrenzer angekommen "pumpt" der Motor bei Stufe 4 aber recht stark, so dass auf Dauer ein Fahren in Stufe 2 angenehmer ist. Alles weitere zum BionX ist ja hier im Forum schon gesagt worden.

Antrieb:
Der Carbon Drive verrichtet bisher klaglos seine Dienste und ich erfreue mich an sauberen Hosenbeinen :) Hauptpunkt für mich hierbei ist, dass das Teil absolut Wartungsfrei ist. Als Leihe kann ich zur Kette keine Nachteile feststellen, es ist keine Dehnung des Riemens oder ähnliches spürbar. Die 3 Gänge sind auch bei starken Anstiegen völlig ausreichend (Was wir im Norden eben so unter starken Anstiegen verstehen... Deich rauf und runter...). Erfahrungen in den Bergen werde ich demnächst sammeln. Ansonsten ist die Schaltung nichts besonderes, sie funktioniert eben wie man es von einer Nabenschaltung gewohnt ist.

Fahrdynamik:
Durch denk flachen Lenkkopfwinkel musst ich mich erst einmal daran gewöhnen mit diesem Rad "um die Ecke" zu fahren. Dafür fährt es aber auch bei hohem Tempo jenseits von 40Km/h noch sehr stabil und ohne Lenkerflattern o.ä. Auf uneben Pisten musste ich mich erst einmal daran gewöhnen, dass dieses Rad absolut keine Federung besitzt, eine Sattelfederung werde ich vermutlich noch nachrüsten... Auch ohne Akku kann man mit dem Rad super Fahren, den Motor merkt man kaum. Unter 20Km/h merkt man praktisch keinen Unterschied zu einem normalen Rad. Beim Beschleunigen bei höherer Geschwindigkeit ohne Akku scheint der Motor etwas zu Pumpen, will man zu stark beschleunigen, so verpufft die Energie scheinbar, langsames Beschleunigen geht aber super. Auf ebener Strecke steht auf dem Tacho auch gerne mal eine Zahl >30Km/h, die Sitzposition verleitet einfach zum schnellfahren.

Licht:
Kommt einem Flutlicht gleich, bei meinen Fahrrädern hatte ich schon immer gutes Licht, aber das B&M übertrifft alles deutlich.

Probleme bisher:
-Anfangs War der Akku nicht "stramm" genug in seiner Halterung und das Rad ging bei Schlaglöchern gerne mal aus. Seit die Akkuhalterung etwas nachgestellt ist, ist das Problem beseitigt.
-An der Gabel bilden sich beidseitig Risse im Lack, laut Verkäufer ist das Problem schon bekannt. Angeblich ist das kein Sicherheitsrelevantes Problem, sondern nur ein zu spröder Lack in einer Charge von Gabeln. Immerhin bekomme ich die Gabel nun ersetzt. Ansonsten ist die Verarbeitung 1a.

Insgesamt bin ich 100% zufrieden mit dem Rad, es bleibt aber ein Wunsch für lange Urlaubstouren:
-Grösserer Akku: Theoretisch müssten hier alle BionX Akkus an den Stecker passen, für den Urlaub könnte man die Reichweite also leicht erhöhen ohne einen 2. teuren und unhandlichen Grace Akku kaufen zu müssen.
 
eddieo

eddieo

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AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

Beautiful bike! very stylish and a good weight........Good luck with it!
 
E-Bernd

E-Bernd

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AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

Am Begrenzer angekommen "pumpt" der Motor bei Stufe 4 aber recht stark, so dass auf Dauer ein Fahren in Stufe 2 angenehmer ist.
Deshalb habe ich bei mir die Einstellung von Bionx Code 1234 von 4 auf 3 geändert, dann war das weg.
Auf meinem täglichem Pendlerweg habe ich etwa 600-700 Höhenmeter und insgesamt 55 Km.
Bisher habe ich immer im Büro neu voll geladen für den Rückweg. Der hat aus dem Talkessel heraus ca. 400 Hm, 28 Km und regelmäßig habe ich da
auch starken Gegenwind. Wenn ich es dann noch eilig habe weil Regen im Anzug ist, kann der 316 wh Akku (48V, 6,6 Ah) auch mal leer werden.
Diese Woche auch mal ausprobiert die Variante mit mehr Eigenleistung aber unterhalb von dem was mir das Rennrad abverlangt.
Bei Code 0007 auf 0,7 Morgens mit viel Rekuperation 2-3 Striche zurückgewonnen, die Anzeige zeigte wieder alle 8 Striche, mit Code 3772 vor dem Ziel nochmals nachgemessen waren es dann 52,6 V.
Im Büro nicht neu geladen und daheim kam ich dann mit 3-4 Strichen wieder an. Man kann also jedenfalls bei meiner Topographie (100 oder 200-300 Hm hoch, runter und viele kleinere Hoch-Runter-Hügel) auch mit der halben Akkuleistung auskommen, wenn man viel mit Rekuperation (ca. 4 Striche Gewinn) fährt, auch mal in der Ebene und sparsam mit der Unterstützung ist.
Das bleibt bei der Eigenleistung gefühlt immer noch unterhalb Rennrad, bei der Fahrtzeit sind es dann um die 10 Minuten länger als sonst was bei insgesamt (hin und zurück) um die 2 Stunden dann auch nicht so ins Gewicht fällt (immer noch 22 Kmh Schnitt).
 
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Gustav

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AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

Erinnert mich alles sehr an mein smart ebike- die Verwandschaft kommt ja nicht von ungefähr. Bei der Akkureichweite liege ich allerdings bei überwiegendem Gebrauch der Unterstützungsstufe 2 und Tagfahrlicht bei 100 km (auch Flachland).
Eine Frage: Welchen Reifendruck fährst du? Leider muss ich bei den an eine Mondlandschaft erinnernden Straßen Berlins häufig üble Strecken fahren. 4 bar rollen super, sind da schon heftig hart. Testweise hatte ich mal kanpp 3 bar probiert, das ging deutlich softer, aber vermutlich auf Kosten der Energieeffizienz.

Gruß
Gustav
 
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cantax

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AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

Schöner Bericht. Fehlen nurnoch ein paar Fotos ;)

Wie meinst du das mit dem Akku? Der Stecker ist gleich, soviel habe ich verstanden. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der normale Bionx Akku an die Halteschiene passt.

Ich denke nur ich bin der "Falsche" für diese Art Fahrrad. Ich verstehe einfach nicht wo hier der Vorteil gegenüber einem "herkömmlichen" Rad liegt. Genau wie bei dem Smart E-Bike.
Es hat eine Starrgabel statt einer Federgabel, einen Zahnriemen statt einer Kette und einen "eingepassten" Akku.
Hab ich da was übersehen?
Das soll wirklich keine Kritik sein, aber ich käme nie auf die Idee Fahrkomfort (wegen der Starrgabel) zu opfern nur damit das Ding besser aussieht. Und dann kostet es auch noch mehr.

Wie dem auch sei, ich wünsche dir noch viel Spaß mit dem Rad. Und gewöhn dich an die Reichweite. Die ist sowieso immer zu niedrig. Darüber werden unsere Enkelkinder noch jammern, auch wenn die bestimmt ein Vielfaches an Akkukapazität haben werden. :rolleyes:
 
ibgmg

ibgmg

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AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

...

Ich denke nur ich bin der "Falsche" für diese Art Fahrrad. Ich verstehe einfach nicht wo hier der Vorteil gegenüber einem "herkömmlichen" Rad liegt. .....Es hat eine Starrgabel statt einer Federgabel, einen Zahnriemen statt einer Kette und einen "eingepassten" Akku. Hab ich da was übersehen?
Ja hast du. Es ist das Design mit dem man sich identifiziert. Die lässt sich rational nicht begründen. Ich zähle auch dazu ;).

Gruß Markus
 
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choosyg

AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

Deshalb habe ich bei mir die Einstellung von Bionx Code 1234 von 4 auf 3 geändert, dann war das weg.
Auf meinem täglichem Pendlerweg habe ich etwa 600-700 Höhenmeter und insgesamt 55 Km.
Bisher habe ich immer im Büro neu voll geladen für den Rückweg. Der hat aus dem Talkessel heraus ca. 400 Hm, 28 Km und regelmäßig habe ich da
auch starken Gegenwind. Wenn ich es dann noch eilig habe weil Regen im Anzug ist, kann der 316 wh Akku (48V, 6,6 Ah) auch mal leer werden.
Diese Woche auch mal ausprobiert die Variante mit mehr Eigenleistung aber unterhalb von dem was mir das Rennrad abverlangt.
Bei Code 0007 auf 0,7 Morgens mit viel Rekuperation 2-3 Striche zurückgewonnen, die Anzeige zeigte wieder alle 8 Striche, mit Code 3772 vor dem Ziel nochmals nachgemessen waren es dann 52,6 V.
Im Büro nicht neu geladen und daheim kam ich dann mit 3-4 Strichen wieder an. Man kann also jedenfalls bei meiner Topographie (100 oder 200-300 Hm hoch, runter und viele kleinere Hoch-Runter-Hügel) auch mit der halben Akkuleistung auskommen, wenn man viel mit Rekuperation (ca. 4 Striche Gewinn) fährt, auch mal in der Ebene und sparsam mit der Unterstützung ist.
Das bleibt bei der Eigenleistung gefühlt immer noch unterhalb Rennrad, bei der Fahrtzeit sind es dann um die 10 Minuten länger als sonst was bei insgesamt (hin und zurück) um die 2 Stunden dann auch nicht so ins Gewicht fällt (immer noch 22 Kmh Schnitt).

Hi, ich habe die Firmware 6.2, da komme ich bei mir nicht zu irgendwelchen Einstellungen mit Codes. Das scheint bei meiner FW blockiert zu sein :( Langes drücken von Power und Change Taste bringt mich einzig zur Uhr Einstellung...

Vielen Dank für die Berg Infos, ich plane demnächst mit dem Bike die Via Claudia Augusta quer durch die Alpen zu Fahren mit 40-60 Km Etappen. Ich bin mal gespannt ob der Akku das packt.
 
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choosyg

AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

Mein Händler hat mir 6 Bar draufgetan, so steht es auch als maximaler Druck im Handbuch bei mir. Ist aber extrem hart. Inzwischen hat er noch so um die 5 Bar, das ist hier recht angenehm.
 
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choosyg

AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

Mit dem Akku meine ich das so, dass ich einen normalen BionX Akku auf den Gepäckträger schnalle und wenn der normale Akku leer ist, einfach den 2. Akku mit nem Kabel anschliesse.

In der Stadt ist der Unterschied zwischen Federgabel und Starrgabel nicht so groß, zumindest in Bremen :) Das meiste Federn auch die Reifen weg. Zahnriemen ist IMHO eher ein Vorteil, weils keine verschmierten Hosenbeine mehr gibt und der Verschleiss geringer ist.. Das mit dem Akku ist einfach ästhetisch, aber das ist natürlich persönlicher Geschmack. Einen Nachteil sehe ich da nicht, die custom Akku Schmieden liefern einem dafür auch fertig konfektionierte nachschub Akkus zu einem guten Preis. Das mit den Mehrkosten kommt darauf an, ich kenne etliche Pedelecs die teurer sind und für meinen persönlichen Geschmack eine schlechtere Ausstattung haben.
 
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oskar97

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AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

Das Grace sieht wirklich sehr ästhetisch aus!!
Mir würde aber die Geometrie nicht zusagen (Lenker zu niedrig) und auf eine Federgabel und mehr Gänge könnte ich ebenfalls nicht verzichten.
Auch die Akku-Kapazität wäre mir zu gering. Schade auch, dass die Codes deaktiviert sind...
Könntest Du noch Bilder vom Akku und dem was sich hinter der Akkuklappe verbirgt, posten?
 
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choosyg

AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

Das Easy gibt es übrigens vom Hersteller aus mit einer Federgabel als Option, kostet ein wenig extra wie auch Schutzbleche und Licht etc...
Hier sind noch Fotos vom Akku(-Halter)

IMG_0044.jpgIMG_0045.jpg
 
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AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

Hi, ich habe die Firmware 6.2, da komme ich bei mir nicht zu irgendwelchen Einstellungen mit Codes. Das scheint bei meiner FW blockiert zu sein :( Langes drücken von Power und Change Taste bringt mich einzig zur Uhr Einstellung...

Vielen Dank für die Berg Infos, ich plane demnächst mit dem Bike die Via Claudia Augusta quer durch die Alpen zu Fahren mit 40-60 Km Etappen. Ich bin mal gespannt ob der Akku das packt.
Hi,
Grace nutzt eine eigene Firmware. Aenderungen sind teils nur beim Haendler möglich.
Selbst am Smart Bike ist wieder was anderes drauf.

Viele Grüße
 
Fisch

Fisch

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AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

Hi,
Grace nutzt eine eigene Firmware. Aenderungen sind teils nur beim Haendler möglich.
Selbst am Smart Bike ist wieder was anderes drauf.

Viele Grüße
Hallo ,

Habe gestern das neue Grace ausgelesen und die Unterstützungen 1+2+3+4 sind mit dem KTM e-Cross gleich !
Die Einstellung der Unterstützung habe ich verändert 1-ist 34,375 %(geändert auf 39,450%) 2-75%( belassen ) 3-129,688%(geändert auf 150%)
4-200% (geändert auf 300%) anschließend eine Probefahrt durchgeführt ,das Rad war schöner zu fahren und wesentlich mehr Power !;)
Alle anderen Parameter belassen den sie sind gleich mit dem KTM .
Ein Manko ist die Schaltung (3 Gang)die Abstufung ist nicht ideal aber sie ist lautlos und exakt , ansonsten fährt sich das Rad super !
Da das Rad keine Federung besitzt ist es bein-hart ,man wird bei nicht asphaltierten Strassen förmlich vom Rad geschüttelt wenn man sich nicht fest haltet !:eek:
Mein Vorschlag währe einen Big Apple 50x622 zu montieren und eine gefederte Sattelstütze um den Fahrkomfort zu erhöhen . :D:dafuer:
Auf jeden Fall ist das Rad empfehlenswert für einen Asphalt-Cowboy !:)
 
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Ja, ich meinte, Du brauchst das Interface. Per Codes geht nichts mehr zu Hause.

Und dann kommt hinzu, dass die Haendler Software des Herstellers natuerlich jedes mal unterschiedlich ist . Bestes Beispiel: Diamant, Grace, Smart. Fuer die drei Bikes gibt es drei Versionen. Du kannst zwar mit jeder Version auch größtenteils die Daten der anderen Bikes auslesen, dann hoert es aber meist auf.

Welche (freie) Software nutzt Du?
 
Fisch

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AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

Hallo ,

Hätte eine Frage ?

Was kostet das Specialized Turbo? Habe es mit auf Eurer Hom. Seite angesehen !
Ein Tolles Rad mit guter Optik .:)
Erbitte Technische Daten , Verfügbarkeit !;)
 
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Hallo Fisch,
sofort vor Ort verfügbar. Gerade gestern hat es wieder ein Kunde sofort nach der Testfahrt gekauft :) Ist derzeit mit das besten Motoren-/Bike-System am Markt und läuft wie Butter.
Die Technik und das geringe Gewicht haben jedoch auch Ihren Preis : 5.499 € (wie auf der Homepage)
Ich persönlich bin vorher ein Grace ONE gefahren und war kritisch, ob das Turbo dem Preis gerecht wird - wird es :)
VG
 
ibgmg

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Hallo Fisch,
sofort vor Ort verfügbar. Gerade gestern hat es wieder ein Kunde sofort nach der Testfahrt gekauft :) Ist derzeit mit das besten Motoren-/Bike-System am Markt und läuft wie Butter.
Die Technik und das geringe Gewicht haben jedoch auch Ihren Preis : 5.499 € (wie auf der Homepage)
Ich persönlich bin vorher ein Grace ONE gefahren und war kritisch, ob das Turbo dem Preis gerecht wird - wird es :)
VG
Ich bin vor kurzem auch das Specialized Turbo probe gefahren. Ein Super Rad. Es wäre das ideale Zweitrad neben meinem Delite. Dann aber wirklich absolut nackt und mit den Slicks. Das würde ich dann wirklich nur aus Spass an der Freude fahren (wäre aber derzeit daheim nicht vermittelbar.......;)).

Gruß Markus
 
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choosyg

AW: Erfahrungsbericht: Grace Easy

Nach mittlerweile über 1200 Km gab es inzwischen ein paar Probleme mit dem Rad: Bisher

-Anfangs Akku nicht stramm - behoben

Ab ca Kilometer 200:
-Gabel bildet Risse im Lack - warte inzwischen über 4 Woche auf Ersatz
-Steuerlager defekt, Lenker Wackelt etwas. Beim Kugellager zermahlen sich die Kugeln geradezu und es bilden sich Metallspäne... Bei meinem Händler geht das mindestens noch einem weiteren Grace Easy so - Genau wie die Gabel seit über 4 Wochen in Garantie
-Hintere Bremse (Magura MT-4) war undicht am Lenker und verlor an Bremsleistung - Ergebnis: Bremse defekt und wurde getauscht.
Wohlgemerkt von meinem Händler auf dem kurzen Dienstweg. Bei Abwicklung über Garantie würde das vermutlich so lange dauern wie bei Gabel und Steuerlager. Die neue MT4 ist übrigens auch undicht am Lenker (Schlauchanschluss) habs jetzt erstmal etwas fester gedreht und beobachte weiter.

Das Rad macht nach wie vor Spass zu fahren, und mein Händler hat sich als wirklich gute Wahl entpuppt :)
Allerdings hätte ich vom Grace Service eigentlich etwas mehr erwartet. Auch die Menge der Probleme ist enttäuschend. Mal schauen was als nächstes defekt ist :/
 
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Gustav

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Das ist ja ärgerlich. Serienfehler?? Wird das Grace eigentlich auch bei MiFa gebaut?
Die Maguras kann man übrigens im Internet bei Magura registrieren- man hat dann fünf Jahre Garantie.

Gruß
Gustav
 
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