Erfahrungen mit Velospeeder: Reibrollenantrieb auf Felgenbremsflanke

Dieses Thema im Forum "E-Motoren" wurde erstellt von vmax, 04.07.14.

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  1. gernhoch

    gernhoch

    Beiträge:
    7
    Hallo Wolfgang,

    klingt doch vielversprechend. Hast Du die Kurz- oder Langversion? Wie hoch ist das "Systemgewicht"?
    Gruß Jochen
     
  2. wolfgang61

    wolfgang61

    Beiträge:
    15
    Hallo,

    ich habe die Langversion.

    Zum 'Systemgewicht':

    Hierzu gehört m.M.n. die Motoren, Kabel, Befestigungen, Controller, Sensoren und auch die Ladeinfrastruktur (das muß man auf Reise eben auch dabei haben). Ich habe alles mal vor dem Einbau gewogen, dann aber doch noch beim Einbau die Kabel gekürzt - Kupfer wiegt halt (Eine Einzelader AWG12 hat etwa 50g/m). In Summe (also inkl. Lagegerät) waren das knapp unter 3kg (mit dem großen Akku), Einzelwerte müßte ich Dir raussuchen.

    Beim Ladegerät habe ich das Orginal-Ladegerät durch was eigenes ersetzt, hat mir 600g gebracht (sind in den 3kg schon berücksichtigt).

    Das Rad (mit voller STVO-Ausstattung, Schutzblechen, Kettenschutz, Seitenständer, Federsattelstütze, Rohloff und Magura) hat jetzt 15,8kg. Und das ist für ein elektrisch unterstütztes Rad schon nicht schlecht.

    Servus Wolfgang
     
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  3. gernhoch

    gernhoch

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    7
    Hallo Wolfgang, danke für die Ausführungen. Dachte jetzt mehr an das Gesamtgewicht das der Motor bewegen muss. Zu den 15,8 kg des Fahrrads kommen wieviel für Gepäck und Fahrer?
    Werde heute oder morgen mal meinen Rahmen vermessen und die Bestellung angehen.
    Gruß Jochen
     
  4. wolfgang61

    wolfgang61

    Beiträge:
    15
    Hallo,

    ich war unterwegs, deshalb jetzt erst die Antwort: Systemgewicht 80kg.

    Und weitere Erfahrungen gesammelt:
    Zillertaler Höhenstraße, Support auf 45%, teils auf 60%, Steigungen fast immer über 10%, bis zu 17% (siehe http://www.quaeldich.de/paesse/zillertaler-hoehenstrasse/), Steiggeschwindigkeit im Bereich 500-600m/h, in Summe 1850hm, Akku hat gereicht. Motoren wurden gut warm, Fahrer hat aber auch gut reingetreten. Ein kleines Problem gab es nach der ersten Abfahrt (von Zirmstadel): bei der folgenden Steigfahrt hat der Motor nicht gegriffen. Abwischen des Bremsstaubes von der Felge hat geholfen. Zur Steiggeschwindigkeit: 500m/h ist nicht so extrem, normale Pedelecs haben uns schon noch überholt.

    Dann zweimal Streckenfahrt: 90km, ca 300hm, Schnitt 24km/h; Hat gepaßt.

    Und noch eine extreme Steigung haben wir probiert: Achensee von Jenbach (http://www.quaeldich.de/paesse/achensee/ ) hat am Ende etwa 100hm mit 18%. Hier hatten wir die Unterstützung bei 100% (was gefühlt keinen großen Unterschied zu 60% machte), nach 70m in dieser Stellung hat der Antrieb wegen Temperatur abgeschaltet. Kurz abkühlen lassen, dann gings wieder.

    Servus
     
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  5. Velogical

    Velogical gewerblich

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    Köln/Cologne
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    VELOSPEEDER
    "E-Bike für 1,6 Kilo! Interview mit Velogical"
    Video auf Youtube/Stromschlag, dem Kanal für Elektromobilität, Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit von Julien

     
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