Erfahrungen mit add-e Next Sport

Diskutiere Erfahrungen mit add-e Next Sport im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Nachdem ich vor 2 Jahren mit meinem Trecking-Bike und Gepäck über die Alpen gefahren bin und es mir egal vor erschöpfter Verzweiflung nach der...

Greenmover

Dabei seit
09.07.2020
Beiträge
5
Nachdem ich vor 2 Jahren mit meinem Trecking-Bike und Gepäck über die Alpen gefahren bin und es mir egal vor erschöpfter Verzweiflung nach der Erzwingung des Reschenpasses egal war, ob ich noch lebend vom Fahrrad steigen werde, Hauptsache es ist vorbei mit der Plackerei, hatte ich mir vorgenommen, einen additiven Elektroantrieb nachzurüsten. Es gibt ja mittlerweile viele gute Nachrüst-Kits und ich habe ich für den add-e Next Sport mit 200Wh Akku von GP-Motion entschieden und diesen im Mai 2020 gekauft. Im Juni hatte der Kleine seinen ersten ernstzunehmenden Einsatz auf einer 600 km Tour mit täglich zwischen 100 und 115 km Strecke inkl. Gepäck und hügeliger Landschaft mit tw. starkem Gegenwind (~20% der Strecke) und auf 60% Waldböden/Feldwegen. Für mich hat er diese Feuerprobe gut überstanden und ich freue mich auf den nächsten Einsatz im gebirgigeren Terrain.


Hier meine Eindrücke vom add-e Next Sport:


Einbau

Mein Rad: Winora Orinoco Trekking Bike 2015, 28 Zoll, Schwalbe Land Cruiser Plus 622-42, Schaltwerk Deore XT T780, 30-Gang

Der Einbau geht Dank ausführlicher Beschreibung und vorhandenen Montagevideos (Hersteller HP und Youtube) sehr gut und ich habe ca. 2h benötigt. Für Geübte ist es in der Hälfte der Zeit problemlos möglich. Das Spezialwerkzeug für den Ausbau des Tretlagers ist natürlich unbedingte Voraussetzung und wird sogar direkt beim Hersteller oder Händler zu fairen Preisen angeboten. Am besten gleich mitbestellen.

Für die Montage benötigt man etwas handwerkliches Geschick, sonst kann es auch der Händler vor Ort machen (wenn man denn einen findet 😊). Etwas Basiswissen von Geometrie und Physik ist ebenfalls hilfreich, wenn es um die Einstellung des Winkels und Drucks der Reibrolle geht. Hier gilt: soviel wie möglich und so wenig wie nötig. Das muss man nach ein paar gefahrenen Metern herausfinden. Ein Tipp: ein lautes scheuerndes Geräusch und natürlich das Auskoppeln der Reibrolle durch die Antischlupfeinrichtung sind ein Hinweis auf das Durchrutschen des Antriebs. Hier muss dann der Anpressdruck sukzessive erhöht werden. Bei korrekter Installation hört man nur ein leises Summen.


Abnutzung der Reibrolle


Laut Hersteller GP-Motion hält die Rolle 8.000-10.000 km. Ist der Belag runter, kann er dort wieder aufgetragen, also runderneuert, werden. Alle 300-400 km muss wieder der Anpressdruck verändert werden, da sich der Reibrollenbelag leicht abnutzt. Das geschieht per Inbusschlüssel in 1 min. Wer allerdings solche Wartungen nicht durchführen möchte, sollte sich lieber ein anderes System zulegen. Tipp: falls die abgenutzte Lauffläche schmal genug und einseitig ist, kann man die Reibrolle bis zu einer unbenutzten Belagstelle versetzen und somit die Reichweite verdoppeln.


Laufgeräusch

Ist sehr leise und entspricht dem eines normalen fertig integrierten Pedelecs.


Fahreigenschaften

Nahezu wie bei einem integrierten Pedelec. Die Elektronik ist sehr gut abgestimmt und ermöglicht ein nahezu perfektes Zu- und Abschalten des Antriebs. Lediglich beim Bremsen mit gleichzeitigem Herunterschalten bei einer Kettenschaltung ist es störend, da sich der Antrieb zuschaltet, obwohl man abbremst. Dem kann abgeholfen werden, wenn man den Lenkerschalter hat (s. sinnvolles Zubehör).

Unebene Strecken (Baumwurzeln, grobes Kopfsteinpflaster, steiniger Boden), feuchter Waldboden, sandiger Untergrund, steilere Steigungen, Regen und alles mit Gepäck sind für den add-e Next kein Problem. Schnee habe ich noch nicht ausprobieren können. Kurz durch den Matsch fahren klappt auch. Bei längeren Matschstrecken rutschte er dann aber doch durch. Auch wenn die Steigung zu steil mit Gepäck war und ich unter 6 km/h fiel, stieg er aus. Aber das hätte ich ohne add-e sowieso nicht schaffen können.

Auch wenn add-e nicht genutzt wird, fällt er durch das geringe Gewicht kaum auf und man fährt wie gewohnt sein Fahrrad. Vorsätzlich kann man den Akku und sogar den Antrieb zu Hause lassen und hat wieder sein normales Fahrrad. Beides zu demontieren benötigt 2 min.

Klasse ist natürlich auch die volle Unterstützung bis 45 km/h, die sich über das Mapping per Magnetdongle einstellen lassen. Wenn man also aus seinem Rad ein S-Pedelec machen möchte, kann man sein Rad mit dem add-e Sport in ein super Pendler-Bike verwandeln, dass in der Stadt meistens schneller als jedes andere Verkehrsmittel ist und überland schnell viele Kilometer bewältigt, ohne ins Schwitzen zu kommen, wenn man nicht zur Hyperhidrose neigt.

Generell gilt: als Pedelecfahrer/in kann ich entscheiden mit erheblich weniger Krafteinsatz zu fahren oder auch mit gleichem Krafteinsatz deutlich schneller zu fahren. In jedem Fall ist es spürbar knieschonender.


Reichweite

Ich fahre den add-e mit Stufe 1-Unterstützung und aktiviere die 2. Stufe nur bei stärkerer Steigung oder starkem Gegenwind. Bei meiner Tour bin ich täglich zwischen 100 und 115 km mit Gepäck und hügeliger Landschaft, tw. starkem Gegenwind (~20% der Strecke) und 60% Waldböden/Feldwege gefahren. Meine unterstütze Reichweite betrug dabei 45 – 50 km. Bei permanenter 2. Stufe und 90% Akkuladung bin ich bei dauerhafter Unterstützung bei einer Geschw. von 30-35 km/h gut 20 km weit gekommen. Mit einem 2. Akku hätte ich also zu 100% unterstützt fahren können. Bei Radreisen empfehlenswert: während einer Mittagspause den Akku aufzuladen: 1 Std. ergibt wieder ca. 12 km mehr add-e Reichweite.


Sinnvolles Zubehör

  • Bluetooth Lenkerschalter (60 EUR):
    Ein Muss: um möglichst hohe Reichweite bei Radreisen zu erhalten, sollte der add-e nur bei Bedarf zugeschaltet werden. Das muss sehr schnell erfolgen, vor allem in hügeligem/bergigem Gelände oder bei wechselnd stabilen Untergründen. Auch bei Kettenschaltungen ist es sehr sinnvoll beim Herunterschalten (in Verbindung mit Treten) während des Bremsens den add-e schnell auszuschalten, damit er nicht weiter antreibt.

  • Zweiter Akku (260 – 380 EUR):
    Ist auf Radreisen zu empfehlen, wenn man durchgehend elektrisch unterstützt fahren möchte. Reichweite knapp 100 km mit 2x 200Wh Akku bei 50W Unterstützung (1.Stufe) bei leicht hügeligem Gelände.

  • Zweiter Montagesatz (160 EUR):
    Wer einen add-e für mehrere Räder benötigt (Pendlerrad, Tourenrad, MTB etc.) kann in 5 min. Antrieb und Akku umsetzen.

Vorteile add-e Next: entspannteres fahren, höhere Tagesreichweite, knieschonend, sehr leise, sehr geringes Gewicht inkl. leichtem Ladegerät, lässt sich innerhalb von 2 min. demontieren, um das Rad wieder antriebsfrei zu machen. Fällt optisch kaum auf.

Nachteile add-e Next: der Einbau ist etwas komplizierter, um die richtige Positionierung zu finden. Alle 300-400 km muss neu justiert werden (1 min.). Keine Rekuperation (Aufladen des Akkus durch Bremsen).


Meine Empfehlungen an den Hersteller GP-Motion:


Eine abschließbare Sicherung für den Akku wäre notwendig, damit der Akku nicht jedes Mal entnommen werden muss, wenn man unterwegs das Rad abstellt.

Eine Abdeckung der Akkukontakte zur Vermeidung von Korrosion durch Nässe und Streusalz, wenn der Akku nicht eingesetzt ist. Wenn es die Form einer zweiten Ebene hätte, könnte die Halterung auch die Aufnahme einer Trinkflasche ermöglichen.

Ein Fast-Charge Ladegerät wäre noch eine feine Sache. Damit könnte man innerhalb von 70 min. den 200Wh wieder aufladen. Für eine Radreise hat man dann fast 100% Unterstützung.

Eine genaue prozentual verbleibende Akkuladung auf dem Akku statt der Angabe durch LEDs, zur genaueren Berechnung der Reichweite bei Radreisetouren. In der App könnte man auch berechnen lassen, wie viele weitere Streckenkilometer bei gleicher Nutzung eines vergangenen Zeitraums (z.B. 30 oder 60 min.) noch möglich sind. Das hilft bei längeren Touren für eine genaue Dosierung der Antriebszuschaltung.

Ein schnelles Mapping via App wäre für diejenigen sinnvoll, die vergessen, die gesetzliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf 25 km/h zu aktivieren 😊.
 

Amba HB

Dabei seit
01.07.2020
Beiträge
15
sehr interessanter Bericht. Danke für's Teilen. Add-e Next entwickelt gerade einen größeren Akku für mehr Reichweite.
 

Silvus

Dabei seit
13.06.2019
Beiträge
17
Ort
Wien
Details E-Antrieb
Add-e NEXT
Hallo, an alle und vielen Dank für den Interessanten Bericht von Greenmover.

Ich kann die Inhalte aus eigener Erfahrung weitgehend bestätigen, auch wenn ich insgesamt nicht ganz so positiv bilanzieren würde.
Basis meiner Erfahrungen: Der Add-e Next ist an meinen Rädern mittlerweile bereits fast 2 Jahre in Betrieb. Der Großteil der Nutzung erfolgt an meinem Stadtrad (altes Cannondale BadBoy), zur täglichen Fahrt in die Arbeit (~25 km hin und retour, ca 150 hm). Für längere Touren mit Gepäck und vielen Höhenmetern montiere ich den Add-e an mein Tourenrad (Kona Roadhouse).
Bilanz im täglichen Betrieb: Nach vielen anfänglichen Mucken ist der Betrieb mittlerweile problemlos. Er erfüllt seinen Zweck, nämlich dass ich unverschwitzt ins Büro komme, perfekt. Der Antrieb fährt sich sehr angenehm, die regelmäßigen Wartungsarbeiten können (Werkzeug und angelernte Erfahrung vorausgesetzt) selbst durchgeführt werden - d.h. im Wesentlichen gelegentliche Reinigung und Justierung des Antriebs.
Bilanz im Tourenbetrieb: Die Reichweite bei Touren mit täglich 80 und 100 km Etappe und bis zu 1500 hm, mit einer Akkuladung, reicht aus, wenn man den Motor wirklich nur dann zuschaltet, wenn's unbedingt notwendig ist. Leider ist es so, dass dann wenn es richtig zur Sache ginge, auch der Motor nur mehr beschränkt helfen kann, denn bei Steigungen über 10% (bzw. einem Speed von unter 7-8 km/h) produziert der Motor vor allem viel Wärme und wenig Antrieb. Das ist durch die Bauart bedingt und KEIN Pfusch von Add-e!
Daher empfiehlt sich für Tourenfahrten eine andere Strategie:
1) Motor nie einschalten wenn's einigermaßen eben dahin geht
2) Bei längeren Steigungen (z.B. Alpenpässen mit vielen hundert hm) taktisch fahren,d.h.:
  • Steigungen die unter 5% sind ohne Motor fahren,
  • Steigungen zwischen 5 und 10% mit Motorhilfe fahren und so Kraft für die richtig harten Teilstücke sparen, die man dann solo bewältigt.
  • Die extremen Steigungen ohne Motor durchbeißen bzw. nur sehr kurze Stücke mit Motorhilfe fahren. NIE mehr als Stufe 1 oder 2, weil sonst Überhitzung droht
Der Motor funktioniert tatsächlich auch bei Dauerregen, schlechter Piste und Schlamm erstaunlich solide und verlässlich.
Empfindlich ist er aber, wenn die Kühlung nicht optimal funktioniert: z.B. bei Temperaturen über 30°C schaltet sich bei langsamen Bergauffahrten immer wieder der Hitzeschutz ein. Es gibt dann einen längeren Pfeifton und der Motor schaltet aus. Meist reicht es, wenn man dann während der Fahrt den Akku kurz lüpft und wieder reinsteckt und ein paar Minuten wartet, dann geht's wieder eine Weile.
Von der Schubkraft ist der Add-e den "richtigen" E-Bikes mit 750 W und Mittelmotor natürlich klar unterlegen, vor allem dann, wenn es richtig steil wird - aber dafür hat er viele andere Vorteile, die meiner Ansicht nach diesen Nachteil bei weitem aufwiegen.

Allgemeine Kritik und Schwächen des Add-e Next:
  • Die Akkuhalterung (Flaschenhalter) ist stark verbesserungswürdig! Der Steckkontakt zwischen Akku und Kabel verliert auch bei schonender Behandlung innerhalb weniger Wochen deutlich an Halt. Die Verbindung funktioniert im wesentlichen über Reibung, d.h. der Akku steckt am Anschluss fest drauf. Bei täglicher Nutzung wird der Akku aber zumindest 1 x auf- und abgesteckt (zum Laden), was die Kontakte abscheuert und die Verbindung lose macht. Noch stärker wirkt aber der Effekt des Untergrunds: Wer - so wie ich- täglich ein paar hundert Meter Strecke über Kopfsteinpflaster fahren muss (und ich meine nicht buckeliges Katzenkopfpflaster, sonder das zivilisierte, feine wiener Granitsteinpflaster an den Radwegen!) hat bald das Problem, dass sich der Motor schon bei der kleinsten Bodenunebenheit ausschaltet, weil der Akku kurz den Kontakt verliert. Meist gibt es da gar keine Fehlermeldung (Startmelodie), denn der Kontakt bricht nur für den Bruchteil einer Sekunde weg, aber der Motor schaltet trotzdem aus und erst nach 5 Sekunden wieder zu. Hier gibt es aber ein pragmatische Lösung, die bei mir super funktioniert: Einen langen Schnürsenkel in einer Schlaufe um den Flaschenhals (unter dem Drehschalter) legen und den Akku nach unten am "Flaschenhalter" anbinden. Den Steckkontakt mit Polfett einschmieren schützt vor Feuchtigkeit und Korrosion der Kontakte, der Akku lässt sich leichter einschieben. Der Akku klemmt dann natürlich nicht mehr ganz so fest, aber dafür hat man ja den Schnürsenkel
  • Die Sensoren sind ein Schwachpunkt: Das Problem mit den empfindlichen Gummibändern ist mittlerweile von Add-e verbessert worden. Aber es gibt noch ein paar andere kleine Ärgernisse
    • Die Torx-Schrauben der Verschlüsse sind sehr minderwertig und "vernudeln" sehr schnell. Spätesten bei zweiten Batteriewechsel lassen sich die Schrauben kaum mehr öffnen! Ich kann garantieren, dass ich nur mit hochwertigem Werkzeug arbeite. Ich habe beim Pedalsensor bereits zwei Schrauben entfernt und die Löcher mit Silikon verschlossen, weil da gar nix mehr ging.
    • Die Sensoren geben gerne unvermutet den Geist auf.Es kommt immer wieder vor, dass ich morgens aufsteige und losfahren will, aber die Sensoren nicht mehr erkannt werden. Dann muss ich die Sensoren wieder neu anlernen und dann geht es wieder ein paar Wochen. Das kann ich mittlerweile schon blind ;-)
    • Die Batterien der Sensoren sind manchmal überraschend schnell leer. Das kann vor allen bei einer längeren Tour problematisch werden. Ich hatte bisher bei mehr als 50% meiner längeren Ausfahrten das Problem, dass ich irgendwo an der Strecke die Batterien wechseln musste. Also immer Werkzeug und Ersatzbatterien mitnehmen!
  • Montage der Motorhalterung:
    • Bei Tretlager mit außen liegender Lagerschale (z.B. Hollowtech) ist die Montage simpel.
    • Bei Tretlagern mit innen liegenden Lagerschalen (z.B. 4-Kant, Octalink) wird die Montage u.U. mühsam: Wenn man die Motorhalterung mit der Lehre optimal angepasst hat und dann die Lagerschalen einschraubt, verrutscht das Lager beim Anziehen sehr leicht nach hinten. Man kann sich mit Hilfskonstruktionen darüberschwindeln (Lehre mit Kabelbindern an der Felge befestigen usw.), aber ich brauch immer mindestens drei bis 4 Versuche bis es richtig passt - und dann verrutscht die Halterung unter Umständen im Betrieb wieder. --> Wenn das auf einer Tour passiert, dann ist es echt Scheiße!
    • Italienische Tretlager (ITA) haben einen anderen Innendurchmesser. Die passenden Ärmchen müssen extra bei Add-e bestellt werden.
 

Greenmover

Dabei seit
09.07.2020
Beiträge
5
Hi Silvius,
vielen Dank für Deine sehr ausführlichen sowie konstruktiven Erfahrungen und Tipps. Die werden mir und anderen weiterhelfen.
 

WeitICkY

Dabei seit
07.08.2020
Beiträge
1
Add-e Next Sport Edition / Klappmechanismus

Bin hier neu,

und seit ca. 1 Monat stolzer Besitzer dieser genialen Andruckrollen-Konstruktion, und hätte eine Frage zur Funktion der Klapprolle generell.
Bei einer kürzlichen Fahrt im Gelände ergab sich, das der Antrieb nicht mehr zugeschalten hat.
Hab darauf den Antrieb aus Vorsichtsmassnahme ausgeschaltet (Lenkradschalter), und dann später zu Hause versucht, die Ursache zu finden.
Beim durchfahren mehrerer leicht schlammiger Pfützen (Waldboden), hatte sich ein kleines Stück Ast zwischen der drehbaren Montageplatte vom Motor
sowie der am Rahmen montierten fixen Montageplatte der Steuerung verklemmt, und der Motor konnte nicht mehr nach oben einrasten.
Nach dem entfernen des kleinen Astes und Reinigung der Anklappeinrichtung lief alles wieder zu meiner Zufriedenheit.
Nun meine Frage:
Kann ein elektrischer Schaden an der Klappvorrichtung eintreten, wenn man den Antrieb weiterhin eingeschaltet lässt,
und auf welche Weise wird der Antrieb eigentlich nach oben gezogen?

Über eine erklärende Antwort wäre ich sehr erfreut...

Viele Grüsse hier ins Forum,
Dietmar
 

christiank

Dabei seit
02.11.2009
Beiträge
5.111
Ort
3500 Krems
Details E-Antrieb
KTM elfkw, Liteville301, VSF TDSZ2, F900SL ADD-E
und auf welche Weise wird der Antrieb eigentlich nach oben gezogen
Nur durch das Anlauf-Rückdrehmoment des Motors.
Sonst gibts da nichts - als Techniker muss ich sagen das das einfach genial und absolut einzigartig ist.
Was aber auch eine penible Justierung des Motors benötigt - vor allen bei Stufe 1 bei der dieses Rückdrehmoment im Anlauf sehr gering ist.

Rückdrehmoment:
Kann man beobachten (zB) bei Motorrädern mit Längs liegender Kurbelwelle (BMW, Guzzi).
Wird am Stand Gas gegeben so neigt sich das Motorrad zur Seite.
 
Thema:

Erfahrungen mit add-e Next Sport

Erfahrungen mit add-e Next Sport - Ähnliche Themen

Umrüstung eines Rades mit Rohloff Schaltung auf E-Antrieb: Hi ich würde mein Rad gerne auf E-Antrieb umrüsten. Das Rad hat eine Rohloff Schaltung und Magura HS 33 Bremsen. Leider habe ich 0-Ahnung. glaube...
Erfahrungen mit Add-E. Vorgängermodell.: Erfahrungen mit Add-E.Vorgängermodell.Es geht darum habe ein Rennrad mit Add-e Antrieb. Ich fahre oft ohne Motor dann baue Ich alles weg .Wenn...
Kleiner Testbericht add-e an Brompton und Fragen an andere add-e Brompton FahrerInnen: Über die besonderen Anforderungen beim Falten und Transportieren des Brompton mit add-e hatte ich schon in anderen Beiträgen geschrieben, dies...
Umbau Randonneur zum legalen Pedelec: Ich möchte mein Radmanufaktur Randonneur zum Pedelec umbauen - in der Ebene bin ich zwar schön schnell, meist mit 29-33 km/h unterwegs, aber jeder...
Upstreet5 HS Erfahrungen: Hallo, ich bin ein absoluter Neuling in Sachen E-Bike. Im Juni habe ich mir ein Fleyer Upstreet5 HS mit Panasonik Antrieb und Enviolo Schaltung...
Oben