Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor

Diskutiere Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor im Panasonic Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Servus zusammen...ich habe seit einigen Tagen das Kalkhoff Agattu XXL mit ner 8Gang Schaltung und einem Panasonic Mittelmotor.Kurze Frage:Wie sind...

bikereiner

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Servus zusammen...ich habe seit einigen Tagen das Kalkhoff Agattu XXL mit ner 8Gang Schaltung und einem Panasonic Mittelmotor.Kurze Frage:Wie sind Eure Erfahrungen am Berg?Mit welchen Gängen und welcher Trittfrequenz fahrt Ihr?Ich komme noch nicht so ganz klar damit....bräuchte Euren Rat!
Ich bitte um viele Erfahrungsberichte...
tausend Dank im vorraus und viele nette Stunden auf Euren bike`s.
Reiner
 

lobomain

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AW: Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor

Hallo Reiner,

habe seit ca. 4 Wochen ein 24"-Jopo mit einem Panasonic-Mittelmotor und einer 3-Gang-Nabenschaltung. Konnte bisher ca. 600km damit fahren. Eine 90km-Tour mit abgeschaltetem Antrieb auf flachen Strecken war auch drinnen. Abhängig vom gewählten Unterstützungsgrad hält der Akku im Schnitt zwischen 40-70km, wobei ich bei starkem Gegenwind meistens mit 150% fahre.

Also wenn ich eine Steigung anfahre schalte ich frühzeitig in den zweiten Gang, wobei ich zum runterschalten kurz die Pedale rückwärts drehen muß, da unter Last die Nabenschaltung problemlos nur hoch nicht aber runter schaltet. Es ist nun so daß der Motor nur dein eingebrachtes Drehmoment verstärkt. Also wenn du nicht ordentlich in die Pedale tritts, passiert da wenig. Ich rate dir daher in einem niedrigeren Gang die Berge hochzufahren. Durch den Hilfsantrieb kommst du so wie so als erster oben an, sehr zum Ärger deiner auf halben Wege pausierenden Kollegen! :)

Grüße aus Hessen!
Axel
 

radwan

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AW: Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor

Hallo und willkommen,


die Eigenart des Panasonic Antriebs ist dass die Unterstützung bei höheren Trittfrequenzen abnimmt.

Im kleinen Gang schnell treten wie beim normalen Fahrrad geht also nicht mit Unterstützung.

Ich schalte immer auf einen grösseren Gang wenn die Unterstützung am Berg bei hoher Trittrfequenz nachlässt,dann kommt wieder Schub.

Und Druck aufs Pedal ist auch wichtig weil das Rad darauf durch den Drehmomentsensor reagiert ,merkt man auch wenn man beim Anfahren auf das Pedal tritt.
 

Michael-123

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AW: Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor

Hallo und willkommen,

die Eigenart des Panasonic Antriebs ist dass die Unterstützung bei höheren Trittfrequenzen abnimmt.

Das liegt wohl daran weil der Antrieb nicht weiß in welchem Gang du dich befindest oder gar wie schnell du wirklich fährst.

Er nimmt einfach an dass, wenn du im höchsten Gang mit der entsprechend hohen Trittfrequenz tretest, dass du dich dann mit 25km/h fortbewegst.

Wenn du diese Trittfrequenz weiter erhöhst schaltet also der Motor ab.

Diese darfst du also auch nicht im ersten Gang überschreiten, wobei du dann aber in Wirklichkeit deutlich langsamer als 25km/h fährst und der Motor eigentlich nicht abschalten müßte.

Um das Maximale aus dem System herauszuholen mußt du jetzt den Gang zur maximalen möglichen Trittfrequenz mit dem du immer noch schneller wirst.

Schwierig hinzubekommen wenn man nirgends die Trittfrequenz angezeigt bekommt und man auch nirgends ablesen kann wieviel Leistung der Motor gerade erbringt.

Daher hat das Bosch System einen Geschwindigkeitsmesser ins System integriert und benötigt keine indirekte Messung über die Trittfrequenz.

Richtig ?


Im kleinen Gang schnell treten wie beim normalen Fahrrad geht also nicht mit Unterstützung.

Ich schalte immer auf einen grösseren Gang wenn die Unterstützung am Berg bei hoher Trittrfequenz nachlässt,dann kommt wieder Schub.

So klappt das auch. Das muss aber erst erlernt werden, oder ?
 

Kraeuterbutter

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AW: Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor

bei einem starken Fahrer wird das vielleicht ned wirklich gscheit funktionieren...

man schaltet auf den hohen Gang, verliert dadurch 70Watt Tretleistung (weil man ineffizienter wird)
und kriegt 50Watt vom Motor dazu ;)
 

radwan

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AW: Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor

So klappt das auch. Das muss aber erst erlernt werden, oder ?

War für mich auch eine Umstellung weil man ja am Berg sonst einen leichteren Gang wählt.

Der Panasonic Antrieb misst die Trittfrequenz nicht sondern die Motordrehzahl,
bei meinem 2009er Modell maximal 320 Umdrehungen.

Die Übersetzung ist so angepasst das man im letzten Gang nicht schneller als 25km/h wird,entsprechend 70er Trittfrequenz.

Leider wird nicht die Geschwindigkeit gemessen,die Abschaltung bei 70er TF gilt daher für alle Gänge.

Abhilfe könnte ein 11er oder 12er Motorritzel schaffen,beim 11er hat man dann eine Trittfrequenz von 85.

Leider wird das Rad dann schneller als 25km/h und ist kein legales Pedelec mehr.

Das 2010er Modell soll ja anders abgestimmt sein bezüglich Unterstützung und Übersetzung.
 

Steueroase

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AW: Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor

Weiß da jemand etwas genaueres über die Daten des 2010er Modells :confused:

Beim Standard-Pedelec: Kettenblatt vorne 35Z, Motorritzel 9Z. Maximale Motordrehzahl 276upm. Also Abschaltung bei einer 71er Kadenz, aber die "Power Down Phase" beginnt etwas später als beim 2009er Modell.

Des Problem mit der zu niedrigen Kadenz besteht also nach wie vor.

.
 

Dille

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AW: Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor

bei einem starken Fahrer wird das vielleicht ned wirklich gscheit funktionieren...

man schaltet auf den hohen Gang, verliert dadurch 70Watt Tretleistung (weil man ineffizienter wird)
und kriegt 50Watt vom Motor dazu ;)

Also das stimmt definitiv nicht.
Ich habe seit August 2009 das Agattu von Kalkhoff und bin ca. 1800km damit gefahren - u.a. täglich zur Arbeit insgesamt 20km hin u. zurück, dabei jeweils 1 starker Anstieg.

Meine Erfahrung: Es hat für mich als semi-sportlichen Mountainbiker ca. 5-700 km gedauert, bis ich alle Grenzen des Panasonic-Antriebs ausgetestet hatte. U.a. habe ich auch ein größeres 11er Antriebs-Ritzel getestet, bin aber wieder auf das originale 9er zurück. Mir war eine hohe Unterstützungskraft des Motors beim Anstieg wichtiger als ein paar kmh schneller mit Unterstützung fahren zu können.

Fazit: Der Panasonic-Antrieb ist va. für den komfortbetonten Nutzer ausgelegt. Wenn man sich darauf einlässt (was einige Zeit der Gewöhnung bedarf), ist die Abstimmung meiner Meinung nach perfekt.

z.B. in der Ebene niedrigerer Gang - höhere Kadenz - weniger Unterstützung - akkusparend
kommt dann z.b eine Steigung, nicht hochschalten, Tretfrequenz wird langsamer, dabei den krafteinsatz nicht erhöhen und der Motor übernimmt schleichend den Schub. Dabei gleicht der Motor die fehlende Kraft definitiv mehr als aus, passenden Gang vorausgesetzt.

Was eindeutig fehlt ist eine Anzeige der momentanen Unterstützung und die jeweiligen "Grenzen" - hier muss Panasonic noch deutlich aufholen.
Ich habe mir hier eine kleine Tabelle gemacht und am Lenker befestigt. Dort sind für jeden Gang die Geschwindigkeiten aufgeführt, bei denen der Motor zu 100% - 75% - 50% - 25% - 0% unterstützt. Das ist zumindest am Anfang sehr hilfreich, weil man oft besonders im "niedertourigen" Bereich zu früh das Gefühl hat, zurückschalten zu müssen und damit die Unterstützung nicht voll ausnützt. Die Tabelle ist abgeleitet aus dieser Datei:
https://www.pedelecforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=3276&d=1254923726
Die jeweilge Gangentfaltung kann zudem hier einfach berechnet werden:
http://www.velophil.de/index.php?id=113

Meineserachtens hat die Tretfrequenz einen wesentlich stärkeren Einfluss auf die Motorunterstützug, die Tretkraft ist demgegenüber marginal.
 

Georg

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AW: Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor

Der Panasonic Antrieb sagt sich "Wenn der noch so schnell treten kann (über 60 bis 70), braucht er mich ja nicht!" Erst wenn Du wieder langsamer tritts, geht er davon aus, dass Du Hilfe benötigst. Ist doch ganz einfach und auch logisch. Georg
 

Dille

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Der Panasonic Antrieb sagt sich "Wenn der noch so schnell treten kann (über 60 bis 70), braucht er mich ja nicht!" Erst wenn Du wieder langsamer tritts, geht er davon aus, dass Du Hilfe benötigst. Ist doch ganz einfach und auch logisch. Georg

Danke für die einfache und präzise Formulierung :)
 

Kraeuterbutter

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AW: Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor

Der Panasonic Antrieb sagt sich "Wenn der noch so schnell treten kann (über 60 bis 70), braucht er mich ja nicht!" Erst wenn Du wieder langsamer tritts, geht er davon aus, dass Du Hilfe benötigst. Ist doch ganz einfach und auch logisch. Georg

hm... meiner Meinung nach wird hier ne Schwäche des Systems als "Feature" verkauft

so wie bei anderen Rädern man auch schon lesen konnte: "nein, der Lärm den das Getriebe mit den Stahlzahnrädern macht ist ned negativ, sondern positiv, so werde ich schon von weitem gehört..."


gut, Dille.. vielleicht ist meine Annahme doch ned richtig..

ich bin halt davon ausgegangen, dass ein sportlicher Fahrer am Berg mit 350Watt reintritt
wenn er jetzt die Kurbelkadenz um 25% verringern muss und dadurch Beinleistung verliert,
dass der Panasonic-Antrieb dann im Verhältnis linear mit steigendem Drehmoment die Leistung hochfährt
und da ja nur max. 250Watt aus dem Motor kommen der benefit nimma so gross ist


jedenfalls ist ein Berg das Terrain, wo man sich am meisten als Fahrer verausgabt, es am wichtigsten ist dass das System Mensch im besten Wirkungsgradfenster läuft
hier dem Menschen eine eigentlich ungünstige Kurbeldrehzahl aufzuzwingen halte ich für falsch

auch vom gesundheitlichen Standpunkt her:
die Belastung für die Knie ist am Berg am grössten..
hier wird dann das Drehmoment durch geringere Kurbeldrehzahl nochmals höhergeschraubt, nochmals die Sache schlechter für die Knie gemacht

das der Motor auch seine Leistung erhöht mag schon sein, aber das ist eine Krücke, keine gscheite Symbiose finde ich

vielleicht zeigt ja BOSCH in Zukunft wie mans besser machen kann...
vielleicht
 

Georg

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@ Kräuterbutter -- ja wenn ein sportlicher Fahrer?? Schön wäre es ja, aber ich trete langfristig mit nicht mehr als 150 Watt und dann bekomme ich noch 225 watt dazu. das reicht für 15% Steigung locker!
Georg
 

Kraeuterbutter

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@Georg: ich schrieb ja auch:

bei einem starken Fahrer wird das vielleicht ned wirklich gscheit funktionieren...
klar, wenn der Motor mehr Leistung beisteuert wie man selber tritt, is wurscht wenn man selber paar Prozent an Effizienz verliert

wenn man den Motor aber halt nur als Unterstützung sieht (die kleiner ausfällt wie die eigene Tretkraft), dann wirds problematischer...
da will man nicht die hauptsächlich verantworliche Kraft für die Fortbewegung (nämlich die Beine) nicht in ihrer Effizienz beschneiden
der Motor soll doch dazu da sein, dass die Maschine Mensch optimal funktionieren kann (Lastspitzen wegnehmen um Ausdauervermögen hoch zu halten, Knie zu schonen indem Lastspitzen abgemildert werden, ...)
die Maschine Mensch einzuschränken, zu bevormunden weil man das dann eh durch Motorkraft ausgleicht ist - für eine sportliche Auffassung des Radfahrens - der falsche Ansatz


der Flyer ist schon alt, schon lange am Markt
der stammt noch aus einer Zeit, wo Elektroräder sofort in die "Oma-Ecke" eingeorndet wurden

ne Federgabel hier und ein geschwungener Herrenrahmen da, die Anhebung der Tretfrequenz um paar U/min... die Schwächen sind aber trotzdem geblieben

na, ich werd demnächst mal wieder meine Flyer-Erfahrungen auffrischen, nen S-Flyer mit Dualdrive... bin gespannt, vor allemauf die dualdrive
 

Steueroase

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hm... meiner Meinung nach wird hier ne Schwäche des Systems als "Feature" verkauft

Naja, die Jungs bei Panasonic haben diese eigenartige Logik ja nicht aus Spass an der Freude implementiert, sondern weil das japanische Gesetz es so vorschreibt. Wer dieses verbockt hat, steht in den Sternen....
Also in der Japan-Abstimmung ist der Panasonic Antrieb halt wirklich nur für absolute Langsamtreter geeignet. Oder für Leute wie Dille, der ganz bewusst den Antrieb nur benutzen möchte, wenn die Trittfrequenz nach unten geht.

Für mich muss aber mindestens das 11er Ritzel drauf, und sogar damit wende ich Dilles Vorgehensweise gerne und oft an: hohe Kadenz weil das akkusparend und nebenbei der Kondition dienlich ist.

Hätte ich aber einen Antrieb, der komplett ungedrosselt arbeiten würde, wäre ich vermutlich noch schneller unterwegs, mit entsprechend hoher Kadenz. So bremst mich der Panasonic-Antrieb üblicherweise knapp von 40 km/h aus.

Mal sehn, was Bosch so bringt....

.
 

Kraeuterbutter

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Naja, die Jungs bei Panasonic haben diese eigenartige Logik ja nicht aus Spass an der Freude implementiert, sondern weil das japanische Gesetz es so vorschreibt. Wer dieses verbockt hat, steht in den Sternen....
.
ich meinte eigentlich nicht, das panasonic das als Feature verkauft, sondern die Jungs hier im Thread ;)
 

yardonn

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AW: Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor

Hier im Thread zeigt sich, warum viele Radfahrer Vorurteile gegen Pedelec-Fahrer haben.
Eine maximal 70er Kadenz ist (in den allermeisten Fällen) das Gegenteil von sportlich.
Am Berg auf eigene Leistung zu verzichten, um mehr Strom zu benutzen ist für einen Radfahrer eigentlich widersinnig. Um einen steilen Berg vernünftig rauf zu kommen, braucht es eigene Leistung und den E-Antrieb.

Meine Durschnittlitliche Kadenz liegt momentan bei ca. 92. Dabei ist es mir doch völlig egal, ob ich auf der Ebene oder am Berg fahre (wozu ist den die Gangschaltung da???). Wenn ich ganz entspannt treten will oder Stundenlang am Stück fahren will, dann komme ich vielleicht auf ne 80 Kadenz runter, alles darunter fällt bei mir nur noch unter schleichten...
Und ich bin noch nichtmals Amateur, sondern nur Pedelec-Berufspendler.
Von Leuten die Daniel aus dem VM-Forum hört man, das die bist zu einer 200er Kadenz treten können...
Das letzte Mal, als ich mit eine Panasonic-Änlichen System (Kynast E-Bike, ... auf jeden fall relativ Alt und Mittelmotor..), bin ich auf unter 2 Wh/Km gefahren, weil ich eigentlich immer jenseits der Unterstützungsparameter des Systems gefahren bin.

Aber das habe ich auch als Sinn des Systems verstanden: Panasonic ist für den Unsportlichen Fahrer (Rentner...) gemacht, und diesen bringt es super überall hin. Ein sportlicher Fahrer dagegen wird zumindest das Motorritzel tauschen müssen, und jemand, der wirklich Rad fährt, der wird nur selten in den Genuss der Unterstützung des Systems kommen.

Es mag viele geben, die damit zurecht kommen, aber das als Positives Feature zu verkaufen ist schon ein wenige zu kurz gedacht, zumindest vom Standpunkt eines mittelmässigen Fahrers aus.
 

Dille

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AW: Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor

Ich bin ja schon still und genieße einfach mein Pedelec :rolleyes:
 

dps

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AW: Erfahrungen am Berg mit Panasonic Mittelmotor

Hi,

wir sind jetzt drei verschiedene Räder mit verschiedenen Motorkonzepten gefahren. Ganz ehrlich, der Panasonic hat meiner Frau und mir am wenigsten gefallen!

Gerade am Berg, wo mir meiner Meinung nach ein Pedelec schon helfen sollte, muss ich reintreten wie ein Stier damit ich einigermaßen flott raufkomme. Im "Oma-Modus" geht es ganz gut, aber wenn es flotter sein soll, naja ... Da haben mir der BionX und TransX deutlich mehr zugesagt.
In der Ebene komme ich mit allen dreien gut zurecht, die 25km/h sind nicht wirklich ein Problem und nach oben ist noch bei allen Luft.

Insgesamt waren wir vom Panasonic enttäuscht, in vielen Testberichten wird der Flyer T8 (um so einen handelt es sich bei unserem "Panasonic-Tester" ) ja sehr gelobt.

Naja, zum Glück macht man ja Probefahrten
Peter
 

Georg

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Dann fahr doch einmal 5 km und 500 m hoch! Mit welchem Rad wirst Du es wohl am schnellsten und leichtesten schaffen?
Dem Panasonic!!! Probier es doch einfach mal. Dein Bionix macht nach kurzer Zeit schlapp und ist nicht mehr so stark. Dazu ist der Akku schnell lehr! Aber, das ist alles nicht mein Problem und meine Sorge. Georg
 
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