Energieeffizienter Nabenmotor für lange Distanzen?

Diskutiere Energieeffizienter Nabenmotor für lange Distanzen? im E-Motoren Forum im Bereich Diskussionen; AW: Energieeffizienter Nabenmotor für lange Distanzen? Naja, mit dem Boosty und dem MTB fahre ich Steigungen, die es so im Straßenverkehr in...

DerJoe

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AW: Energieeffizienter Nabenmotor für lange Distanzen?

Naja, mit dem Boosty und dem MTB fahre ich Steigungen, die es so im Straßenverkehr in Deutschland nicht gibt. Und die käme ich auch ohne Motor rauf, nur mit dem Boosty halt schneller. Den meisten Saft zieht sich der Boosty logischerweise, wenn ich ihn beim Anfahren benutze. Leicht bergauf und auf dem 44er Kettenblatt, dann gehen schon mal 30Ah durch die Leitungen. Im Normalfall, während der Fahrt bergauf und bei angepasster Übersetzung, komme ich nie über 15Ah. Meistens weniger. Ich habe mir ein Turnigy Wattmeter besorgt, welches ich zwischen Akku und Controller eingefügt habe.
Ich weiß also recht gut, wann ich wieviel Ah verbrauche. Nur kann man das mit dem gedachten Straßeneinsatz kaum vergleichen. Der Rollwiderstand im Gelände ist schon wesentlich höher als auf der Straße. Ausserdem hat der Boosty schon einige Watt mehr als die legalen 250W.
Aber wenn ich jeden Standardmotor nehmen kann, weil es keine gravierenden Unterschiede gibt, ist es doch alles gut. :D

Nur.... den oben erwähnten Cute finde ich aufgrund seiner kleinen Baugrösse und seinem geringen Gewicht schon ganz interessant. Das der nicht ewig hält, ist mir auch bewusst. Nur läuft der bei mir ja nicht im pedelec-üblichen Dauerbetrieb. Und bei der Wärmeableitung kann man so einem Motor auch helfen.
Die metallisch silberne Oberfläche der meisten Aftermarket-Nabenmotoren ist denkbar ungeeignet zur Abstrahlung der inneren Wärme. Besser wäre ein mattschwarzer Nabenmotor. Der könnte bis zu 10x so viel Wärmestrahlung emittieren im Vergleich zu einem silbernen Motorengehäuse.
Siehe dazu PDF der Humboldt-Uni Berlin: http://crysta.physik.hu-berlin.de/~ines/Experimente/VL_5/Versuch_Waermestrahlung_wz.pdf
 

Meister783

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AW: Energieeffizienter Nabenmotor für lange Distanzen?

Ich fahre seit fast 12.000 km einen Vitenso Motor, der ist schön klein, stabil und wird absolut nicht warm.
Der Controller auch nicht.
 

Üps

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AW: Energieeffizienter Nabenmotor für lange Distanzen?

Leicht bergauf und auf dem 44er Kettenblatt, dann gehen schon mal 30Ah durch die Leitungen. Im Normalfall, während der Fahrt bergauf und bei angepasster Übersetzung, komme ich nie über 15Ah. Meistens weniger. Ich habe mir ein Turnigy Wattmeter besorgt, welches ich zwischen Akku und Controller eingefügt habe.

Bei 37V? Pro wie viel Höhenmeter denn?

Besser wäre ein mattschwarzer Nabenmotor. Der könnte bis zu 10x so viel Wärmestrahlung emittieren im Vergleich zu einem silbernen Motorengehäuse.

Es stellt sich die Frage wie relevant die Wärmestrahlung beim Motor im Fahrtwind überhaupt ist.
 
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labella-baron

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AW: Energieeffizienter Nabenmotor für lange Distanzen?

Und bei der Wärmeableitung kann man so einem Motor auch helfen.
Die metallisch silberne Oberfläche der meisten Aftermarket-Nabenmotoren ist denkbar ungeeignet zur Abstrahlung der inneren Wärme. Besser wäre ein mattschwarzer Nabenmotor. Der könnte bis zu 10x so viel Wärmestrahlung emittieren im Vergleich zu einem silbernen Motorengehäuse.
Damit er bei heißer Witterung durch die Sonne zusätzlich aufgeheizt wird? :dagegen:
 
S

schulerw

AW: Energieeffizienter Nabenmotor für lange Distanzen?

Hallo; muss wieder mal eine Lanze brechen für den BMC Motor-
habe heut nen Vergleichstest in einem Lastenrad Bakfiets mit BMC V2T ( Getriebe) und
Crystalyte HT2525 ( Direct drive) gemacht- Welten liegen dazwischen!!
In Effizienz, nicht zu übertreffen...Lautstärke absolut OK
Und der V4C/ V4S hat noch mehr Effizienz... Erwärmung? Kein Thema...
Farrbe: sowieso schwarz...
Gruss
Wolfgang
 

DerJoe

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AW: Energieeffizienter Nabenmotor für lange Distanzen?

Bei 37V? Pro wie viel Höhenmeter denn?

Die höchste regionale Erhebung ist hier 204m über N.N. Und ansonsten fahre ich nicht, wie viele andere wohl, mit einem Neigungs-/Winkelmesser durch die Gegend und messe die Steigungen aus. Ich fahre einfach. ;)
Selbst die Watt-Ah-Angaben interessieren mich nicht mehr. Die wollte ich Angangs wissen, um zu schauen, ob mein Akku bei Belastungsspitzen nicht überlastet wird. Wird er nicht, mit den 30Ah wird er locker fertig und jetzt schaue ich nur noch gelegentlich auf das mittlerweile versteckt eingebaute Wattmeter. Auch merke ich, wann die Akkus langsam leer werden und ich sie nicht mehr dazu schalten sollte. Von daher brauche ich das Teil nicht mehr im Sichtfeld.
__________________________________________________


Zu gefühlten 90% fahre ich in Deutschland nicht bei Sonnenschein und auch nicht bei tropischen Temperaturen. Meistens ist das Wetter eher grau, bewölkt, regnerisch. Daher sind mir diese 10% der sonnigen Tage ziemlich egal. An den ganz heißen Tagen brauche ich auch keinen Motor hinzuschalten. Dann fahren die anderen nämlich auch sehr langsam. Sonst verdampft die Flüssigkeit aus der Trinkflasche/dem Camelbak nämlich, ebenfalls gefühlt, schon im Mund. :D

btw... Ich werde oftmals auf den Boosty angesprochen. Ich muss neugierigen Fragenden immer wieder sagen, dass ich den Motor nicht pedelectypisch einsetze, sondern nur, wenn ich ihn wirklich benötige. Es gibt Tage, da fahre ich Motor und Akku ungenutzt und ausgeschaltet durch die Gegend und freue mich über den Trainingseffekt aufgrund des höheren Gewichtes. :D
 

Üps

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AW: Energieeffizienter Nabenmotor für lange Distanzen?

Selbst die Watt-Ah-Angaben interessieren mich nicht mehr. Die wollte ich Angangs wissen, um zu schauen, ob mein Akku bei Belastungsspitzen nicht überlastet wird. Wird er nicht, mit den 30Ah wird er locker fertig

Na ja, einen Akk mit mehr als 30Ah bei 37V muss man erst einmal haben, oder? Ist ja ein ziemlicher Klotz, so ein Teil und nicht gerade billig. Und warum soll er damit überlastet sein? Wegen der 70%-Regel? Aber irgendwie wird das Gefühl immer nur noch stärker, du meinst etwas völlig anderes als du schreibst. Kontrolliere doch mal, was auf deinem Messgerät und deinem Akku wirklich steht.

Und was diese 10%-Tage betrifft: Wundert mich, dass du an diesen Tagen dann plötzlich top-Leistung bringst, wenn du sonst extreme Leistungen (37V*30A?) vom Motor holst.

Sorry, aber an deinen Angaben passt sehr vieles hinten und vorne nicht zusammen. Wer einen schwarzen Motor wegen der Optik will -ok! Aber dass es an heißen Hochsommertagen hohe Temperaturen vermeidet, ist eben fraglich.
 
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DerJoe

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AW: Energieeffizienter Nabenmotor für lange Distanzen?

Ich habe doch hier nur nach einem energieeffizienten Nabenmotor für die Straße gefragt. Für ein paar Touren. Ich wohne, ist oben zu lesen, im Ruhrgebiet.

Der Boosty ist für einen vollkommen anderen Einsatzzweck am MTB. Nämlich fürs Gelände. Um damit Steigungen zu fahren, die ich a) mit einem Bein nicht treten kann und b) teilweise so steil sind, dass sie die wenigsten Mensch zu Fuß gehen würden. Sehr grenzwertig zur Physik. Da würde ein Nabenmotor einfach verhungern.

Sowas gibt es auf der Straße gar nicht. Zumindestens nicht in Deutschland. Also vergleicht doch bitte, bitte meine Anforderungen auf der Straße nicht mit denen im Gelände.

Und ja, ich habe am MTB einen dicken Klotz mit 60 Konions. Aber die brauche ich bei Marathon-CTFs mit 2000HM auch schon mal.
Und nein, ich werde diese Zellenzahl nicht am Tourenbike brauchen, da die Anforderungen vollkommen andere sind. Da gehts mit 20km/h den Berg rauf, aber weil meine Radsportkollegen da eben mit 25km/h rauf fahren, wollte ich einen Motor haben, der mir die paar Watt liefert, die mir durchs einbeinige Treten fehlen.


Ich bin Frührentner. Ich fahre jeden Tag, bei jedem Wetter, wenn mein Gesundheitszustand es mir erlaubt. Weit mehr als 10.000km im Jahr. Und wenn ich alleine fahre, schalte ich den Motor gar nicht erst ein, weil ich ihn dann nicht brauche. Radfahren ist für mich Sport. Wenn ich dabei nicht schwitze, mich nicht quäle, dann bringt es mir nichts. Darum bleibt der Motor aus, wenn ich alleine unterwegs bin.
Nur wenn ich mit gesunden Kollegen fahren, dann nutze ich den Motor. Um am Berg den Anschluss an die Gruppe nicht zu verlieren. Nicht, weil ich trainingsfaul bin, sondern weil ich einbeinig am Berg nicht die Geschwindigkeit halten kann, die die mit 2 gesunden, trainierten Beinen fahren können.
Ohne Motorunterstützung reißt der Anschluss dann ab. Und entweder müssen die dann oben warten; Druck von der Kette nehmen oder ich muss danach eine dicke Kette fahren, um die Lücke zu zu fahren. Damit nehme ich mir aber die Chance auf Regeneration, die sich jeder Radsportler in der Ebene gönnt, um fit für den nächsten Anstieg zu sein.

Um jetzt hier die Diskussion nicht noch weiter aus dem Ruder laufen zu lassen, mache ich keine weiteren Angaben zum Boosty und zum Einsatz im Gelände. Weil es nichts bringt, das zu vergleichen. Das eine findet auf einem 22er Kettenblatt und das andere auf einem 39er oder 53er Kettenblatt statt und dazwischen liegt eine Geschwindigkeitsdifferenz von ca. 20 ± x km/h.


Und eigentlich wurde meine Frage durch g_w_g von hinreichend beantwortet. :)
Die positive Berwertung seiner Beiträge kommt, sobald dies mir das System wieder erlaubt. ;)
 
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cephalotus

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AW: Energieeffizienter Nabenmotor für lange Distanzen?

Nur.... den oben erwähnten Cute finde ich aufgrund seiner kleinen Baugrösse und seinem geringen Gewicht schon ganz interessant. Das der nicht ewig hält, ist mir auch bewusst. Nur läuft der bei mir ja nicht im pedelec-üblichen Dauerbetrieb.

Ich finde den Cute 85 an moderaten Steigungen völlig ok, vor allem, wenn man nicht hoch kriecht, sondern halbwegs schnell unterwegs ist. Wieviel leistung fehlen Dir denn im Vergleich zu den Kollegen am Berg? 50W?
Wenn Du einen Cute 85 an 36V und 10A halbwegs schnell hoch tritts überhitzt sich da meiner Meinung nach garnix, die 14A traue ich ihm dauerhaft abernicht zu, vor allem nicht den dünnen Plastikzahnrädchen. Wenn Du einen Controller nimmst, der keine Hallsensoren braucht ist ja recht wneig in einem Motor enthalten, dem meinetwegen 80-90°C weh tun und so einen Motor könntest Du vermutlich mit der Hand schon nicht mehr anfassen.

Und bei der Wärmeableitung kann man so einem Motor auch helfen.
Die metallisch silberne Oberfläche der meisten Aftermarket-Nabenmotoren ist denkbar ungeeignet zur Abstrahlung der inneren Wärme. Besser wäre ein mattschwarzer Nabenmotor. Der könnte bis zu 10x so viel Wärmestrahlung emittieren im Vergleich zu einem silbernen Motorengehäuse.

Bzgl Wärmesbstrahlung zählt nicht die Farbe die man sieht, sondern die farben im langweilligen IR Bereich, die kann eine völlig andere sein. Solarkollektoren sind mattschwarz, trotzdem leuchten sie im fernen IR Bereich hell (selektive Absorber), Heizkörperlack gibt es in weiß, trotzdem strahlt der in IR prima ab, weil er dort dunkel ist.
Bei den Motoren weiß ich es nicht, glaube aber, dass der weitausgrößte Teil der Wärme eh nicht über Strahlung abgegeben wird, sondern über Wärmeleitung über die Gehäuseoberfläche gegen der vorbei strömenden Luft und wahrscheinlich auch einiges über die 36 Speichen. (wobei hier die guten Edelstahlspeichen deutlich schlechter wären als die dicken billigen verzinkten Stahlspeichen aus China)

Auch eine Bremsscheibe lackiert man nicht schwarz, die führt ihre Wärme auch nur teilweise über Strahlung ab und die wird wesentlich heißer (und die Abstrahlung steigt mit der 4. !!! Potenz der Temperatur in K)

Umgekehrt übrigens nimmt ein mattschwarzer Motor, der meinetwegen einen Schatten von 0,02m² wirft im Sommer durch die Sonne nochmal rund 20W extra Wärme auf und zwar kontinuierlich. Aber auch das ist beim Motor vermutlich egal (beim Akku weniger, aber selbst dort juckt das die Hersteller scheinbar kaum und die verbauen aus Designgründen sehr dunkle Akkugehäuse)

mfg
 

cephalotus

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AW: Energieeffizienter Nabenmotor für lange Distanzen?

Und ja, ich habe am MTB einen dicken Klotz mit 60 Konions. Aber die brauche ich bei Marathon-CTFs mit 2000HM auch schon mal.
Und nein, ich werde diese Zellenzahl nicht am Tourenbike brauchen,...

Das Missverständnis basiert - wie so häufig - auf einer schlampigen Verwendung von Einheiten.

In Wirklichkeit meintest Du wohl Ströme von 30A, die aus dem Akku fließen und nicht Ladungsmengen von 30Ah. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge, das eine ein Indikator für die Leistung, das andere ein Indikator für die mitgenommene Energiemenge.

Niemand käme auf die Idee, bei einem PKW die Motorleistung in PS bzw. kW mit dem Tankinhalt in Litern zu verwechseln.

Mit sauberer Verwenudng von Einheiten würde das auch bei Pedelecs nicht passieren, ich kann also nur plädieren, sich hier Mühe zu geben, weil man dadurch viele Beiträge schlichtweg einsparen könnte, wo die Leute aneinander vorbei reden....

mfg
 

lektro

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nach einem energieeffizienten Nabenmotor
vielleicht den XiongDa Doublespeed angucken? Der würde am Berg ja in den ersten Gang schalten und könnte auch langsame Geschwindigkeit energieeffizient bewältigen. Der könnte sogar effizienter sein als ein Tretkurbelantrieb, weil er nicht erst übermässig untersetzt und dann via Kettenschaltung wieder übersetzt werden braucht. Ob das in der Praxis stimmt, weiss ich nicht.
 

bielefeld-michi

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Aber Energieeffizienz ist doch immer ein spannendes Thema.
Wie schneiden denn Getriebenaben Motoren im Vergleich zu Mittelmotoren heutzutage so ab?
 

Üps

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Sehe ich im Flachland keinen generellen Unterschied. Wo soll der auch her kommen?
Kommt bei jedem einzelnen Motor auf die Konstruktion an und wie er gefahren wird.
Herstellerangaben, sofern vorhanden, bei beiden 80-90%.
Wenn ich meine aber vergleiche, ist am Berg der Mittelmotor viel stärker und viel effizienter.
Darum: Eine generelle Empfehlung, jeder der effizient will, soll GM oder DD oder MM fahren, kann es beim Stand der Technik nicht geben.

Fährst einen für Schnelltreter konstruierten Bosch im typischen Oma-Trettempo und hast ne Nu Vinci, ist deine Effizienz definitiv im Arsch.
Kriechst mit einem Nabenmotor den Berg hoch, ebenfalls.
 
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seifenchef

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36V Mittelmotor & Heckmotor
Hi,

Hab Fassi mit Heck und Fassi mit Mittelmotor.

Aber Energieeffizienz ist doch immer ein spannendes Thema.
Wie schneiden denn Getriebenaben Motoren im Vergleich zu Mittelmotoren heutzutage so ab?

Mittelmotor:
- Tempo bis ca 35 km/h bei ca 450 Watt (ist nach 25 km dann so heiß das man ihn nicht mehr anfassen kann)
- durch die Gangschaltung zieht er auch jeden Berg gut, wenn man will mit Dauerentnahme über 450 W
(bis er halt irgendwann kaputt ist ... :cool: )

MINUS: bei solcher Fahrweise ist der knapp 400 Wh Trinkflaschenakku nach ca 30 km leer.

Heckmotor:
- Starkes Anfahrmoment
- Moment lässt ab ca 20 km/h nach,
- bei 27 km/h gibt er noch 120 Watt dazu <- höchste Dauergeschwindigkeit für mich bei neutraler Windsituation
... bei 30 km/h gibt er exakt noch Null komma Null

PLUS: mit gleichem Akku kommt man mindestens 60 km !

Auch das Birota meiner Frau mit Getriebe-Heckmotor bestätigt höhere Energieeffizienz.
Alles bezogen auf Flachland mit gelegentlichen Hügeln ...
Die 2 Mittelmotor-Fassis die ich habe sind schnelle Fressmonster. :cool:

(übrigens kein Widerspruch zur Physik ... aber selbst wenn ich mit meinem Sohn zusammen und also gleiches Tempo fahre, er mit Heckmotor auf dem 27 km/h-Teil, dann komm ich mit Mittelmotor-Fassi natürlich auch weiter, bis 50 km, aber nach jeder Fahrt ist sein Akku noch wesentlich voller als meiner, bei identischen Akkus ... )

gruß seifenchef
 

labella-baron

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Sehe ich im Flachland keinen generellen Unterschied. Wo soll der auch her kommen?
Kommt bei jedem einzelnen Motor auf die Konstruktion an und wie er gefahren wird.
Wieviele Getriebestufen sind denn beim Mittelmotor normalerweise im Eingriff?
Beim Nabenmotor mit Planetengetriebe sind es ja nur zwei: Von der Motorwelle zu den Planetenrädern und von diesen dann zum Nabenkörper.
Beim Mittelmotor ist ja außerdem auch immer noch die Übertragung von der Tretlagerwelle zum Ritzel hinten dabei.
 

Üps

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Beim Mittelmotor ist ja außerdem auch immer noch die Übertragung von der Tretlagerwelle zum Ritzel hinten dabei.
Boah 85% Wirkungsgrad und dazu noch eine zusätzliche stufe mit nur 95% Wirkunggrad statt 30% Motorwirkungsgrad beim Nabenmotor beim Stop and go oder am Berg.
Das ist echt das Killerargument gegen den Mittelmotor!
 
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