Empfehlung / Bewertung von Komponenten erwünscht

Diskutiere Empfehlung / Bewertung von Komponenten erwünscht im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo zusammen, ich beschäftige mich seit einigen Wochen mit dem Thema Pedelec und habe sowohl hier, als auch ganz allgemein im Internet schon...
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Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit einigen Wochen mit dem Thema Pedelec und habe sowohl hier, als auch ganz allgemein im Internet schon versucht mich einzulesen. Ein Kauf zweier Räder steht im Frühjahr auf der Todo-Liste. Es drängt aber nicht - bevor ich mir nicht 100% sicher bin, welche Räder es werden sollen, werde ich auch nicht investieren.

An dieser Stelle geht es mir auch deshalb nicht in erster Linie um konkrete Vorschläge von Bikes, sondern eher um das Pro und Contra der elementaren Komponenten.

zu den Anforderungen:
Es sollen zwei Bikes werden - für mich und meine Frau. Beide Ü50 und derzeit "Wenigfahrer" - sehr wenig... das soll sich aber definitiv mit den Pedelecs ändern. ;-)
Ich möchte dann 3 bis 4 mal pro Woche damit zur Arbeit pendeln (16km eine Strecke). Derzeit bin ich aber (seit Mitte März 2020) im HomeOffice und wann ein Ende in Sicht ist, kann ich nicht abschätzen. Grundsätzlich will ich aber dann ganzjährig pendeln - mein Auto wird deshalb im Frühjahr auch verkauft.
An den Wochenenden wollen wir dann gemeinsam ein paar Touren über Land fahren und die Umgebung erkunden. Geocaching ist ein Hobby von uns. Berg-Etappen sind aber nicht geplant, wir wollen auch nicht die Alpen überqueren oder mit den Bikes zum Brocken hoch.
Trotzdem möchte ich die Touren auch vorher am PC ausarbeiten können.

Zum Budget:
Leasing über Arbeitgeber ist definitiv ausgeschlossen.
Trotzdem bin ich grundsätzlich bereit, DAS zu bezahlen, was für unsere Anforderungen empfehlenswert ist. Es muss dennoch nicht bei jeder Komponente die Goldrandlösung sein. Im Kopf habe ich natürlich trotzdem eine finanzielle Schmerzgrenze, die sich in den letzten Wochen aber schon nach und nach erhöht hat. Derzeit wäre ich bereit, 8.000€ sinnvoll zu investieren. Trotzdem aber gerne auch weniger.

Nun zu den "Komponenten" und meinen aktuellen Überlegungen und Fragen:
Die Bike sollen also aus dem Bereich Touring bzw. Trekking kommen - definitiv keine MTBs.
Gekauft werden soll beim lokalen Händler im Umfeld.
Wenn die allgemeine Lage es wieder zulässt, werden wir auch definitiv Probefahren.

Motor:
Es soll ein Bosch werden, weil ich mich für mein Bike in das Nyon verkuckt habe. Navi und externe Tourenplanung sind mir wichtig. Den Thread zum aktuelle Nyon und den Vor- bzw. Nachteilen kenne ich und habe versucht in "durchzuarbeiten". Ein zweites Gerät am Lenker als Navi möchte ich nicht.
Aber welcher Bosch "reicht" für meine Ansprüche? Bringt mir der CX mit seinen 85Nm Drehmoment irgendwelche Vorteile, wenn wir vermutlich nur selten mehr als nur leichte Steigungen fahren? Würde ein Active Line Plus eventuell auch schon reichen? Was wären die Vor- bzw. Nachteile von Active Line (Plus) und Performance Line (CX)?
...und auch gleich zum Akku: 500 oder 625er? Wie wären die etwaigen Reichweiten bei "gemütlichem Fahren über plattem Land mit mittlerer Unterstützung?" Mein Bauch sagt mir zwar, nimm die 625er - Reichweite ist durch nix zu ersetzen - außer noch mehr Reichweite... Aber wenn wir auch den 500er bei Tagestouren nie leerfahren würden, bräuchte ich ja keinen 625er... ;-)

Schaltung:
Der Punkt beschäftig mich derzeit am meisten und ist auch ein Grund, warum sich die Budgetgrenze nach oben verschoben hat: Wenn ich wirklich irgendwann täglich zur Arbeit pendle, habe ich keine Lust auf "Wartungsarbeiten" einer Kettenschaltung. Daher tendiere ich derzeit ganz klar zur Nabenschaltung mit Gates-Riemen. Die Abhängigkeit zum maximalen Drehmoments des Motors ist mir bewusst.
Die Rohloff sprengt bei aller Liebe das Budget.
Enviolo? Müsste ich definitiv erst Probefahren - ich weiß nicht, ob mir die Automatik zusagen würde.
Nexus, Alfine? 5,7,8,11 Gang? Wäre das für meine Anforderungen vielleicht auch eine gute Wahl? Falls ja - welche?
Momentan sagt mir mein Bauchgefühl, die Alfine 8-Gang könnte passen.

Bremsen, Gabel:
Hier bin ich noch nicht so ins Detail gegangen und deshalb eher grundsätzliche Fragen:
Brauche ich eine 4-Kolben Bremse? Reichen 2-Kolben-Systeme?
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es eine gefederte Gabel sein sollte - sicherlich komfortabler als ungefedert. Aber ist eine "Lockout"-Funktion sinnvoll? Gibt es da Anwendungszwecke für mich?

Sattelstange, Sattel, Beleuchtung etc. sind Dinge, die ich notfalls später noch tauschen und optimieren könnte - stehen also jetzt hier nicht im Fokus.

Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere mir aus seinen persönlichen Erfahrungen heraus hier Ratschläge, Empfehlungen oder Bewertungen geben könnte, damit sich der Nebel in der Fülle der Möglichkeiten etwas lichten würde.

Die Bikes sollen uns definitiv länger als nur zwei oder drei Jahre Freude bereiten. Ich will mich daher weder irgendwann über fehlende Features noch über rausgeschmissenes Geld ärgern.

Viele Grüße
Thomas
 
Tomcat07

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Ein Kauf zweier Räder steht im Frühjahr auf der Todo-Liste. Es drängt aber nicht
Doch, wenn du dein Wunsch-Bike im Frühjahr haben möchtest, ist es jetzt eigentlich schon zu spät.

Beide Ü50 und derzeit "Wenigfahrer" - sehr wenig... das soll sich aber definitiv mit den Pedelecs ändern. ;-)
Das kann ich jetzt schon sagen: Das wird sich definitiv ändern. Das belegen alle Rückmeldungen aus dem Familien und Freundeskreis. Bei allen die ich kenne, hat sich die km-Leistung nach dem Kauf eines eBikes zumindest verdoppelt.

Bringt mir der CX mit seinen 85Nm Drehmoment irgendwelche Vorteile, wenn wir vermutlich nur selten mehr als nur leichte Steigungen fahren?
Nein, insbesondere nicht, wenn du eine Nabenschaltung haben willst und eine Rohloff ausschließt. Alle anderen Nabenschaltungen vertragen das hohe Drehmoment nicht und der Motor wird daher gedrosselt.

Würde ich von abraten, die "frisst" eine Menge Energie. Ist zwar beim eBike nicht so kritisch, aber vielleicht willst du ja auch mal ohne Motorunterstützung fahren. Mir persönlich ist jede bisher gefahrene Automatik ein Greuel, ich wechsle gerne mal während kontinuierlicher Fahrt die Trittfrequenz und möchte sie mir nicht von einer Automatik "vorschreiben" lassen.

auch gleich zum Akku: 500 oder 625er?
Das ist schwer zu beurteilen, da es stark davon abhängt, wie viel Unterstützung du abforderst. Ich weiß auch nicht wie viele km deine Tagestouren sein werden, würde aber tendenziell zum 625er raten.

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es eine gefederte Gabel sein sollte - sicherlich komfortabler als ungefedert. Aber ist eine "Lockout"-Funktion sinnvoll? Gibt es da Anwendungszwecke für mich?
Ich würde auf alle Fälle zu einer luftgederten Gabel raten, das gibt einen erheblichen Komfortgewinn. Die haben eigentlich alle eine Lockout-Funktion. Gebraucht habe ich sie an meinem noch nie.
 
Ollie

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Ich denke @Tomcat07 hat das gut zusammengefasst.
Ich fahre einen Active Line Plus und kann mich nicht über zu wenig Unterstützung am Berg beschweren.
Ich fahre eigentlich immer irgend welche Weinberge och. Nicht sehr lang, aber sehr steil.
Ob 500er oder 625er Akku? Mehr kann nicht Schaden. Kommt halt auch immer auf die Fahrweise an. Mir reicht der 500er für 150 bis 200km, ich bewege mich aber meist überhalb von 25km/h

Von der Enviolo möchte ich auch abraten, eigentlich von Nabenschaltungen im allgemeinen. Aber ich kann die Argumentation nachvollziehen.
Allerdings bin ich fest davon überzeugt, dass, man mit einer 1x10 oder 1x11 Schaltung besser bedient ist.

Bremsen tun alle irgendwie, ich denke für uns Normals ist es egal ob 2 oder 4 Kolben. Manchmal denke ich gar keine Kolben, sondern ein popliger Seilzug, wäre besser. Seilzüge muss man nicht entlüften.

Luftfedergabel: ja

Sattelstütze: eine gefederte (Parallelogram) ist schon angenehm. Hab bei mir eine aus Carbon nachgerüstet. Selbst dass ist schon sehr deutlich bequemer als eine aus Alu

Ich würde mich eher als U60 und nicht als Ü50 bezeichnen
 
Sommer68

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Doch, wenn du dein Wunsch-Bike im Frühjahr haben möchtest, ist es jetzt eigentlich schon zu spät.
Ja - das ist mir bewusst. Vielleicht hätte ich schreiben sollen "im Frühjahr wird bestellt". Lieferzeiten und -fähigkeiten muss und werde ich dann mit leben. Mir geht es halt darum, dass ich mir genau sicher bin bei dem, was ich bestelle.

Sommer68 schrieb:
Bringt mir der CX mit seinen 85Nm Drehmoment irgendwelche Vorteile, wenn wir vermutlich nur selten mehr als nur leichte Steigungen fahren?
Nein, insbesondere nicht, wenn du eine Nabenschaltung haben willst und eine Rohloff ausschließt. Alle anderen Nabenschaltungen vertragen das hohe Drehmoment nicht und der Motor wird daher gedrosselt.
Würde der CX mit seinem Drehmoment denn (ungedrosselt und also mit Kettenschaltung) einen Vorteil "auf dem Platten Land haben?
 
Ollie

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...

Würde der CX mit seinem Drehmoment denn (ungedrosselt und also mit Kettenschaltung) einen Vorteil "auf dem Platten Land haben?
Wenn ich da was zu sagen darf.

Im Sommer war ich mit Arbeitskollegen auf eine kleine Radtour. Ich AL+ Rennrad, die CX Mountainbikes.
Ich hatte den Eindruck, das die mit sehr niedriger Trittfrequenz und ohne viel Kraftaufwand gefahren sind.
Bei mir eher eine höhere Trittfrequenz (aber auch kein Kraftaufwand).

An machen Steigungen habe ich mich gewundert, wie man ein so steiles Stück mit so dünnen Beinchen und einen so großen Gang fahren kann. Ich glaube der eine Kollege hat überhaupt nicht geschaltet. Der hat den 10ten oder 11Gang drin und fährt damit so ziemlich alles.

Ob dass für Dich ein Vorteil ist, musst Du selbst wissen. Ich empfinde ein solches fahren als fürchterlich. Da tut man nichts für die Fitness und das Material dankt es einem auch nicht. Die Reichweite ist auch nicht so dolle
 
mango

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active line plus reicht auch meiner meinung nach dicke. wenn man gelegentlich mal etwas mehr biopower geben muss, tut das dem körper nur gut.

die 50 nm schonen auch kette und zahnräder, zudem kann man den motor problemlos mit den 7 oder 8 gang nexus nabenschalrungen kombinieren. die sind problemlos, robust, zudem preiswert.

selbst eine simple magura felgenbremse sollte mehr als ausreichen.

ihr könntet für beide räder so mit dem halben max. geplanten budget hinkommen, ohne dass die freude am radeln wirklich leiden würde.

ich fahr so ein radel, nur halt mit shimano steps e6000 motor, und bin sehr zufrieden.

nur einen grösseren akku würde ich heute nehmen. wenns geht, würde ich euch auch zum grösseren bosch akku raten. der bringt komfort...😉

nachtrag: auf einen guten gepäckträger würde ich noch achten.
 
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Würde der CX mit seinem Drehmoment denn (ungedrosselt und also mit Kettenschaltung) einen Vorteil "auf dem Platten Land haben?
Naja, klar ist das höhere Drehmoment auch auf dem platten Land zu merken. Hier im Norden ist es ja auch relativ flach, aber gerade in Flensburg geht es von der Innenstadt am Hafen eigentlich in alle Richtungen heftig bergauf und da freue ich mich dann auch über die zusätzlichen Nm im EMTB-Modus. Ansonsten fahre ich meist im TOUR- oder ECO-Modus oder auch mal ganz ohne Antrieb, um auch was für die Fitness zu tun, wie @Ollie ja schon geschrieben hat. Den TURBO-Modus nutze ich eigentlich nie.
Auch im Gelände bringt das hohe Drehmoment und der EMTB-Modus Vorteile, aber das gehört ja wohl eher nicht zu deinem Anwendungsprofil.
Die Unterschiede zu beschreiben ist schwierig, da helfen nur ausgiebige Probefahrten, die auch mal ein paar Anstiege enthalten sollten.

ich fahr so ein radel, nur halt mit shimano steps e6000 motor, und bin sehr zufrieden.
Ein EBike mit Shimano Steps 6100 und 8-Gang Nexus habe ich eine Zeitlang als Dienstfahrrad (Fahrradkurier für eine Apotheke) gefahren. Da fehlte an den Enden aber immer was, insofern würde ich eher zu einer 11 Gang tendieren. Das merkte man aber auch mehr bei längeren Anstiegen, da hatte ich mit dem Shimano auch immer etwas Probleme mit nachlassender Leistung bei heißen Außentemperaturen.
 
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Zur Akkureichweite:
Bei mir war es im letzten Jahr ähnlich, bin auch von nahezu nicht fahrradfahren auf Ebike (allerdings ein einfaches gebrauchtes mit erneuertem Akku) umgestiegen und pendel inzwischen fast täglich zur Arbeit (die Woche hatte ich wegen Wetter einen Tag Pause eingelegt (habe mein Auto noch nicht verkauft)) im Ebenen über 17 km für eine Strecke. Ich hatte mir für das Pendelrad einen 626 Wh Akku gebaut. Mit diesem komme ich zweieinhalbmal zur Firma hin und zurück im Winter (Lade also einmal in der Wochenmitte in der Firma und einmal am Wochenende daheim auf, bzw. öfter, wenn noch private Touren dazu kommen).
Für Hin und zurück, also 34 km habe ich anfangs ca. 250 bis 300 Wh gebraucht (bin viel in mittlerer bis höherer Stufe gefahren).
Aktuell fahre ich hauptsächlich in Stufe 1 (von 5) und lasse mich vom Motor mit ca. 100 Watt unterstützen (bis auf zwei Brücken, da gehe ich kurzzeitig auf 200 Watt). Mit dem Fahrverhalten verbrauche ich ungefähr 150 Wh für einmal hin und zurück und fahre meist so 21 bis 23 km/h.
Mit dem 625 Wh Akku, den Du in der Auswahl hattest, würde ich (klein, Übergewicht, nicht sportlich aber immerhin 1 Jahr am Pendeln) zur Zeit ca. 100 km in der Ebene schaffen ohne zu sehr ins Schwitzen zu geraten. Wenn ich mich also für einen Akku entscheiden würde, würde ich den 625'er nehmen, damit ich etwa 3 mal hin und herfahren kann, wenn der Trainingszustand noch besser wird.

Drehmoment:
Das höhere Drehmoment brauchst Du meiner Ansicht nach nicht. Du merkst es kurzzeitig beim Beschleunigen. Aber da die Räder eh auf 25 km pro Stunde gedrosselt sind, ist das nach ein paar Metern wieder hinfällig. Wenn Du viel in die Berge fährst oder ordentlich Gewicht mitnimmst (auf dem Sattel oder dahinter), sieht es natürlich wieder anders aus.

Geocachen
Ein Aspekt für Euch könnte noch sein, dass Ihr beim Geocachen die Räder vielleicht nicht allzu lange (man weiß ja nicht, wie lange das Finden dauert und wie weit weg es vom letzten befahrbaren Punkt war) allein lassen wollt, vor allen Dingen, wenn Ihr keine Anschließmöglichkeit in der Nähe habt. Hier könnte man mit einem gebrauchten günstigen Rad wahrscheinlich auch gut leben.
Zudem wäre fürs Geocachen vielleicht auch ein Klapprad eine sinnvolle Option, da ihr dann auch mit potentiell kleinerem Auto leichter zwei Räder reinbekommt (falls Deine Frau noch ein Auto hat) und sie auch eher kostenlos in der Bahn in einer Tasche als Gepäck mitführen könnt. Daher würde ich bei den Probefahrten auch mindestens ein Klapprad miteinbeziehen, die gibt es heutzutage auch in guter Qualität.


Die Anforderungen, die Du beschreibst, sind recht harmlos, die ließen sich auch mit deutlich einfacheren und günstigeren Ebikes mit Front- oder Heckmotor (z.B. von Prophete, Fischer und Konsorten, die immer mal wieder günstig bei lidl oder aldi im Onlineshop als Angebot, da gibt es manchmal auch welche mit Mittelmotor) problemlos erledigen. Aber das ist oftmals eine Grundsatzentscheidung.
 
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Das waren jetzt schon genau die Antworten, die ich hören wollte: um den CX muss ich mir also scheinbar keine Gedanken machen. Akku tendiere ich ja eh zum 625er...

Offen ist aber noch ein wenig, welche Nabenschaltung zu empfehlen ist...
 
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Geocachen
Ein Aspekt für Euch könnte noch sein, dass Ihr beim Geocachen die Räder vielleicht nicht allzu lange (man weiß ja nicht, wie lange das Finden dauert und wie weit weg es vom letzten befahrbaren Punkt war) allein lassen wollt, vor allen Dingen, wenn Ihr keine Anschließmöglichkeit in der Nähe habt. Hier könnte man mit einem gebrauchten günstigen Rad wahrscheinlich auch gut leben.
Zudem wäre fürs Geocachen vielleicht auch ein Klapprad eine sinnvolle Option, da ihr dann auch mit potentiell kleinerem Auto leichter zwei Räder reinbekommt (falls Deine Frau noch ein Auto hat) und sie auch eher kostenlos in der Bahn in einer Tasche als Gepäck mitführen könnt. Daher würde ich bei den Probefahrten auch mindestens ein Klapprad miteinbeziehen, die gibt es heutzutage auch in guter Qualität.


Die Anforderungen, die Du beschreibst, sind recht harmlos, die ließen sich auch mit deutlich einfacheren und günstigeren Ebikes mit Front- oder Heckmotor (z.B. von Prophete, Fischer und Konsorten, die immer mal wieder günstig bei lidl oder aldi im Onlineshop als Angebot, da gibt es manchmal auch welche mit Mittelmotor) problemlos erledigen. Aber das ist oftmals eine Grundsatzentscheidung.
...zum Geocachen: Wenn ich die Bikes nicht ordentlich anketten kann, würden wir den Cache nicht suchen sondern weiterfahren. Klappräder würden keinen wirklichen Vorteil bringen: wir haben derzeit 2x Audi A1 - perspektivisch dann nur noch einen. In dem Kofferraum wird es ohne Umklappen der Rücksitzbank schon knapp mit dem Wocheneinkauf. Aber der Autokauf ist im Prinzip auch ein gutes Beispiel für meine Denkweise beim Bike-Kauf. Wir haben zwar einen gewissen Qualitätsanspruch - aber es ist halt ein A1 geworden, weil wir die Größe des A4 nicht brauchen und der A1 im Unterhalt deutlich günstiger ist.
 
mango

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Ein EBike mit Shimano Steps 6100 und 8-Gang Nexus habe ich eine Zeitlang als Dienstfahrrad (Fahrradkurier für eine Apotheke) gefahren. Da fehlte an den Enden aber immer was, insofern würde ich eher zu einer 11 Gang tendieren. Das merkte man aber auch mehr bei längeren Anstiegen, da hatte ich mit dem Shimano auch immer etwas Probleme mit nachlassender Leistung bei heißen Außentemperaturen.
mir war die problemlosigkeit halt wichtig, und da hat die nabenschaltung viele vorteile, gerade beim pedelec.

als junge hatte ich mal ein rennrad mit kettenschaltung. das eigentlich tolle rad ist dadurch ein alptraum geworden, weil ständig die kette absprang.
 
Ralf123

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Ich würde dir der Active Plus Motor in Verbindung mit der Shimano 5Gang Nabenschaltung empfehlen. Der Motor hat einen sehr niedrigen Verbrauch und die Schaltung ist extra für E Bike entwickelt worden. Bin als Fahrradmechaniker tätig und habe damit gute Erfahrungen gemacht.Bei den Bremsen reichen schon Magura HS 33 oder die einfachen Shimano Scheibenbremsen.Wichtig wäre das richtige Einbremsen dann hat man auch die volle Bremsleistung.Wenn du noch einen Riemenantrieb nimmst hast du ein zuverlässiges und relativ preiswertes Bike.Gruß Ralf
 
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Bremsen, auf jeden Fall Scheibenbremsen, die sind nach meiner Erfahrung wesentlich wartungsärmer.
Ich müsste nach 80TKm nur einmal entlüften, aber das auch nur weil die Beläge rausgefallen sind, weil ich vergessen habe den Führungsstift zu sichern, ansonsten keine Probleme gehabt, ausser den normalen Verschleiß.

Felgenbremse nie wieder, auch keine Magura HS, die Bremse ist schon top, aber immer wieder müsste ich den Abstand Felge zu den Belägen nachstellen, weil die Beläge an der Felge geschliffen haben.
Meistens durch Seitenschläge der Felge und irgendwann braucht man eine neue Felge.

Akku, würde ich den 625Wh nehmen, wenn man die vorhandene Kapazität nicht jeden Tag braucht, dann muss man den Akku nicht so oft vollladen und dementsprechend seltener weit entladen.
Somit kann man den in seinem Wohlfühlbereich halten, bei mir ist es zwischen 20/30‰ - 80%.
Das verlängert die Lebensdauer des Akkus erheblich, aber ich lade so etwa jedes 10. Mal voll, damit der Akku die Zellenbänke balanciert.
 
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Moin,
vielen Dank für die wirklich hilfereichen Einschätzungen. Das hilft mir ungemein bei der weiteren Recherche.

Ich fasse mal kurz zusammen:
  • Bosch Active Line Plus (reicht / ggf. aber "mehr")
  • 625er Akku "Intube" (fix)
  • 1x Nyon (fix)
  • Shimano Inter 5E (fast fix)
  • Gates Riemen (fix)
  • Gabel (luft-)gefedert
  • (2-Kolben) Bremsanlage
Wenn das Wetter wieder zur Probefahrt einlädt (und die Händler es dürfen) werden wir versuchen, die Kombination Active Line Plus und Shimano 5E mal probezufahren.

Dann muss ich halt mal sehen, welche Räder mit diesem Setting in Frage kommen - falls es im Paket mit den "fixen" Komponenten dann ein Performance Line wird, dann ist das halt so.

Schönes Wochenende
Thomas
 
Ralf123

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Hoffe du findest was in der Kombination damit solltes du aber auch ein Rad
bekommen mit dem du sehr zufrieden sein wirst.
Dir noch ein schönes Wochenende Gruß Ralf
 
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Ein wichtiger tipp.

Beide bikes sollten akku kompatibel sein! Kaufst du z.b. eins mit vertikal und eins mit horizontal intube akku wirst du dich spaeter aergern!

Zweiter tipp

Fahr dein bike mal auf deinem Arbeitsweg probe, ob dich dort die 25 km/h nerven!
 
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die schaltung ist rel. neu und wurde speziell für stärkere emotoren entwickelt. sie ist bis 60 nm freigegeben. da sie nur 5 gänge hat, ist der active line plus evtl. bei starken steigungen zu schwach.

laut erfahrung eines mitglieds hier im forum (namen vergessen) entspricht der erste gang etwa dem dritten gang einer nexus mit 8 gängen. es fehlen praktisch die 2 kurzen gänge der nexus 8. es gibt genug steigungen hier bei mir im nördlichen ruhrgebiet, die ich entspannt mit meiner nexus mit 8 gängen nur im ersten gang fahre.

dazu kommt der riemen, der auch leistung frisst im vergleich zur kette.

die kombination shimano 5-gangschaltung und riemen wird daher oft mit dem bosch performance line angeboten. dessen kraft kann scheinbar teilweise die fehlenden kurze gänge kompensieren.

das rad wird dadurch aber teurer, und die halde haniel pack ich damit vermutlich trotzdem nicht. das ist die höchste erhebung hier in der nähe, und da gibt ein paar kurze, sehr steile stücke, die es in sich haben. 😉
 
hadizet

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Performabce CX Gen4 im Stevens E14 mit Nyon2
Recht neu ist eine Shimano 5-Gang-Nabe, die speziell für eBikes entwickelt wurde und auch ein höheres Drehmoment verträgt.
Mein Frau wird im März das Stevens E-EXC in Empfang nehmen. Bin selbst gespannt, wie sich das Rad fahren wird.

P.s. Kauf im Frühjahr:
Da ist bei vielen Händlern oft die gesamte Jahresproduktion ausverkauft. Das bedeutet dann warten.
Bei den Händlern ist oft auch vieles nicht mehr vorrätig undkann auch nicht mehr zur Probe gefahren werden.

Beeilt Euch!
 
hadizet

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Performabce CX Gen4 im Stevens E14 mit Nyon2
Da fällt mir gerade noch was ein:
Bei velo-de-ville.com kann alle Räder weitgehend frei konfigurieren. Es gibt einen Online-Konfigurator, für den man sich aber etwas Zeit nehmen muss.
Vielleicht hast du ja einen Händler in der Nähe.
 
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