Elektromobil seit 2015...

Diskutiere Elektromobil seit 2015... im Plauderecke Forum im Bereich Community; neben Golf und Up auch Audi, BMW, Mercedes, Opel und Smart. Stand Juli 2019 konnte man als deutsche vollelektrische PKW-Modelle in NL kaufen...
Kulle

Kulle

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Welche deutschen Elektroautos sollen das denn sein?
neben Golf und Up auch Audi, BMW, Mercedes, Opel und Smart.

Stand Juli 2019 konnte man als deutsche vollelektrische PKW-Modelle in NL kaufen:
Audi e-tron
BMW i3
Opel Corsa-e
Opel Ampera-e
Mercedes EQC
Smart ForTwo Electric Drive
Smart ForTwo Cabrio Electric Drive Smart ForFour Electric Drive
Volkswagen e-Up!
Volkswagen e-Golf

und aus anderen Ländern:
Citroën C-Zero
Citroën e-Berlingo Multispace
Hyundai Kona electric
Jaguar I-Pace
Kia e-Niro
Kia e-Soul
Nissan Leaf
Nissan Evalia e-NV200
Peugeot iOn
Peugeot e-208
Peugeot Tepee Electric
Renault Zoe
Renault Kangoo Z.E.
Tesla Model 3
Tesla Model S
Tesla Model X
Quelle: elektrische auto's 2018/2019 - ANWB
Liste der elektrischen auto's 2018/2019 des ANWB
(ANWB ist in etwa der niederländische ADAC)
 
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U

Ullerich

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Aber dann könnte der Akku deutlich kleiner und leichter sein.
Dir ist bewusst, dass die induktive Übertragung von Energie etwas ist, was man mit grob gesagt miserablem Wirkungsgrad und Verschwendung gleichsetzen kann? Zumal das Eigengewicht eines Stromers nicht so die dominante Rolle spielt im vergleich zum Verbrenner, da die Rekuperation da noch ein Wörtchen mitzureden hat. Als ortsfeste Ladeeinrichtung ist das eine andere Baustelle, aber die gesamte Verkehrsinfrastruktur umzukrempeln, ist eine ganz andere Dimension.

zum Thema:
Wir hatten schon beim Kauf unseres letzten Wagens vor 1,5 Jahren einen Stromer im Sinn, aber die Kosten für die Akkus bei unserem Fahrpensum haben uns noch davon abgehalten. Wir haben auch eine komfortable Situation, auch wenn wir pro Tag 80 km (jährlich grob 30000 km) pendeln. Meine bessere Hälfte und ich arbeiten gemeinsam in unserem kleinen Unternehmen und somit fahren wir nur zusammen mit exakt einem Auto. Wir haben auch nur dieses eine und beim neuen Eigenheim haben wir auch nur ein Carport für genau ein Auto. Mehr Fläche wollten wir nicht opfern.
Das Laden ist für uns auch eine einfache Sache, da wir im Eigenheim (was in einigen Jahren als Altersruhesitz dienen wird) wohnen und das Unternehmen in unserem anderen Eigenheim residiert. Wobei wir evtl. dann auch in den Genuss von Steuervorteilen kommen könnten: Elektroauto: Der Strom vom Chef ist steuerfrei
Da meine Frau aus gesundheitlichen Gründen mit dem Kupplungspedal nicht mehr so klarkommt, fahren wir einen Automatikwagen. Da sie mittlerweile auch mitbekommen hat, dass ein Stromer kein Getriebe hat, ist der Weg für ihn schon fast geebnet. Auch "müssen" wir nicht plötzlich hunderte von Kilometern fahren, unser betrieblicher und persönlicher Aktionsradius ist überschaubar oder wird anders organisiert. Wenn der aktuelle Wagen sich seinem "Mindesthaltbarkeitsdatum nähert", dann hoffen wir, dass die Stromer bezahlbarer werden.

Der neue darf dann durchaus kleiner sein als der Mokka X, den wir jetzt haben. Große Transportaufgaben stehen auch nicht mehr an oder, wie vielerorts üblich, könnten sie mit gemieteten Transportern erledigt werden. Die örtlichen Baumärkte haben das im Angebot oder man arrangiert sich mit einem Nachbarn, der über entsprechende Kapazitäten verfügt. Geht alles.
Andererseits kennen ich Gegenden, in denen eine dichte Bebauung vorherrscht (Hamburg Steilshoop als Idee), da ist das mit der Ladeinfrastruktur definitiv nicht so einfach, selbst bei gutem Willen von Autonutzern. Oder als Problem sehe ich größere Industriebetriebe, die über eine mehrstellige Anzahl von Beschäftigten verfügen, da muss man sich die lokalen Gegebenheiten anschauen, was machbar ist oder ob der ÖPNV eine Alternative wäre.
Bei solchen Rahmenbedingungen hat es die E-Mobilität sehr schwer mit der Durchsetzung.
 
U

Ullerich

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Nee, war mir nicht bewusst.
Dazu ein älterer Heise Artikel: Luftstrom: Vor- und Nachteile des induktiven Ladens Für stationäres Laden sieht es etwas besser aus: Induktives Laden: Autobranche kämpft gegen Kabelsalat | Edison

BMW und Kia verbauen bereits

Für das Aufladen muss das Auto lediglich über einer Induktiv-Ladestation stehen, was BMW GroundPad nennt. Ob sich dies in der Garage oder auf der Straße befindet, spielt dabei keine Rolle. Der Kabelsalat hat damit auf jeden Fall ein Ende. Der Wirkungsgrad des Gesamtsystems liegt bei 85 Prozent. Perfekt ist das noch nicht. Aber schon ganz gut. Der Wirkungsgrad beim Laden mit Kabel liegt bei etwa 90 Prozent. Seit Ende April kann Wireless Charging als Sonderausstattung für den BMW 530e iPerformance und den bestellt werden.
Je näher die beiden Spulen zueinander stehen, desto höher ist der Wirkungsgrad. Das mobile Laden hat dann aus rein physikalischen Gründen das Nachsehen. Ob man das Ganze als eine Art von "Richtantenne" konstruieren kann, kann ich nicht sagen, vielleicht ist da jemand besser informiert?
 
GazelleCX

GazelleCX

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Bosch mit NuVinci360 Harmony oder ION mit 30 Gang
neben Golf und Up auch Audi, BMW, Mercedes, Opel und Smart.

Stand Juli 2019 konnte man als deutsche vollelektrische PKW-Modelle in NL kaufen:
Audi e-tron
BMW i3
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Smart ForTwo Cabrio Electric Drive Smart ForFour Electric Drive
Volkswagen e-Up!
Volkswagen e-Golf
Und die kann man auch alle in Deutschland kaufen.
 
Kulle

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Und die kann man auch alle in Deutschland kaufen.
Versuch es.
Was in den Niederlanden schon länger auf der Straße fährt kann hier oft nur für nächstes Jahr bestellt werden.
Aber das wird sich ja auch ändern.
Später. Daimler z. B. hat sich bereits zur Lieferbarkeit geäußert: “Wir sind sicher, dass wir die Nachfrage in 2019 nicht befrieden können und vermutlich auch 2020 nicht” Lieferengpass beim EQC
Ich finde schon, dass hier deutlich wird, wer E-Mobilität will und wer eben nicht.
 
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GazelleCX

GazelleCX

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Bosch mit NuVinci360 Harmony oder ION mit 30 Gang
Der Lieferengpass betrifft NL genau so wie D. Die weitere Verbreitung von Elektroautos in NL hat die Ursache in der ursprünglichen Versteuerung des Sachbezugs von Dienstwagen. Der ist in NL sehr hoch und war für einige Jahre bei Null und ist heute noch geringer für Elektroautos als für nichtelektrische Fahrzeuge. Deutsche Elektroautos spielen in NL eine verschwindende Rolle. Sehr viele Tesla Model S fahren herum: Dienstwagen und Taxen. Daneben spielen die asiatischen Hybriden eine große Rolle.

In diesem Jahr ist der Sieger bei den Zulassungszahlen in den ersten neun Monaten das Model 3 von Tesla mit über 4% der neu zugelassenen Fahrzeuge, im Monat September erreichte es sogar 15%. Ich sehe dort sogar öfter den Jaguar iPace als ein elektrisches deutsches Modell herumfahren.

Außerdem sind die Abstände in NL geringer als in D, so dass es eher möglich ist dort mit E-Autos zu fahren als in D.
 
der Jo

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Außerdem sind die Abstände in NL geringer als in D, so dass es eher möglich ist dort mit E-Autos zu fahren als in D.
Das stimmt, allerdings ist auch der Stromverbrauch höher. Wegen der Wohnwagen, die am Auto hinten dranhängen... :LOL:
 
onemintyulep

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Ob man das Ganze als eine Art von "Richtantenne" konstruieren kann, kann ich nicht sagen
Kann ich sagen, kann man nicht, es ist Humbug. Induktion im Strassenbelag hätte einen katastrophalen Wirkungsgrad. Vielleicht wenn der Fusionsreaktor fertig ist, aber selbst dann... die verlorene Energie heizt auf jeden Fall die Atmosphäre.
Aber habt ihr inzwischen nicht alle so Qi Handys? Dann müsste man das eigentlich aus eigener Anschauung wissen :)
 
der Jo

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Axel_K.

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Was willst denn mit 'nem Twizzy ziehen? 😁

...
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» Anhängelast 180 kg bei 8 % Steigung

oder Nissan e-NV200: ...bis zu 460 Kilo - Evalia nur 140 Kilo..

Renault ZOE Anhängelast KEINE, deshalb ist die AHK nur für Heckträger geeignet... :rolleyes: und so ist's, abgesehen von vielleicht Tesla und Audi e-tron, mit den meisten anderen auch. ;)
 
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Tomcat1960

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Grotesk. Vor allem, wenn man vergleicht, wie wenig Geld für die Förderung echten Mobilitätswandels zur Verfügung gestellt wird.
 
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Dazu ein älterer Heise Artikel: Luftstrom: Vor- und Nachteile des induktiven Ladens Für stationäres Laden sieht es etwas besser aus:
Da hast du aber rausgelesen, was du rauslesen wolltest. Das Fazit des Artikels ist doch eher, dass das induktive Laden durchaus nicht so ineffektiv ist, wie man gedacht hat. Und zwischen den Zeilen steht, dass noch (zu) wenig dran geforscht wird.

Man fragt sich eher, warum man so wenig davon hört. Und wenn, dann nur im Zusammenhang mit stationärem Laden, was totaler Unsinn ist, weil den Komfort, kein Kabel zu benötigen, auch ein selbstständig zu einer Bodensteckdose Kontakt suchender Rüssel herstellen könnte. Man könnte in Fahrt eine Art Schlitten unter dem Auto installieren, der über Sensorik einen winzigen Abstand zum Boden und damit zu den Spulen herstellt. Genauso unterrepräsentiert ist der Radnabenmotor bis in jüngste Zeit gewesen. Gut, jetzt kommt er doch, zumindest medial. Aber in einem Großserienwagen sehe ich ihn noch nicht.

Ich denke, der Grund ist, weil Hersteller und Zulieferer ein Auto mit Radnabenmotoren und induktiven Abnehmern bei Miniakku im Wagenboden nicht wollen. Denn da würde die Technik nur extrem geringen Raum und geringes Gewicht beanspruchen. Vor allem wäre der Wagenkörper nicht durch Achsen, Kardantunnel, Tanks segmentiert und könnte viel effizienter für Transportaufgaben genutzt werden. Damit können die Autos kleiner, leichter und viel billiger werden. Mit den heute üblichen hochgestellten Stählen könnte man so Familienautos deutlich unter 1000 kg bauen.

Das will niemand! Ziel der Lieferanten und Hersteller ist es, im Elektroauto möglichst viel vom alten Verbrenner zu behalten. Deshalb ist Tesla auch keine Bedrohung. So lange das Model 3 so groß wie ein vergleichbarer Verbrenner ist, schwerer und sogar weniger nutzbar, ist alles in Ordnung. Es hat Klimaanlage, Servolenkung, Servobremsen, elektrische Sitze, zwei Hauben, vier Türen mit Komfortelektronik, Antriebswellen, Scheibenbremsen - so muss das sein.
 
Axel_K.

Axel_K.

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Ziel der Lieferanten und Hersteller ist es, im Elektroauto möglichst viel vom alten Verbrenner zu behalten. Deshalb ist Tesla auch keine Bedrohung. So lange das Model 3 so groß wie ein vergleichbarer Verbrenner ist, schwerer und sogar weniger nutzbar, ist alles in Ordnung. Es hat Klimaanlage, Servolenkung, Servobremsen, elektrische Sitze, zwei Hauben, vier Türen mit Komfortelektronik, Antriebswellen, Scheibenbremsen - so muss das sein.
Ja, klar und warum ist das so? :rolleyes:

Wes es eben ein dafür bereits vorhanden Infrastruktur gibt. Ein radikale Umstruktrurierung wäre schmerzahft und teuer für alle Beteiligten und für viele von uns letztlich auch finanziell nicht mehr attraktiv (egal ob als betroffener Beschäftigter oder als Abnehmer des Produkts).

Ich will hier nicht dem jetzigen Standard das Wort reden, aber Veränderungen brauchen Weitsicht und Planung. Radikale Umbrüche bzw. selbst Veränderung gelingen nur, wenn daraus (auch finanzielle ökonomische) Vorteile für alle am Prozessbeteiligten entstehen, auch wenn es sicher nicht immer ohne Einschnitte geht.
 
Electric

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Ja, klar und warum ist das so? :rolleyes: Wes es eben ein dafür bereits vorhanden Infrastruktur gibt.
.....Ich will hier nicht dem jetzigen Standard das Wort reden, aber Veränderungen brauchen Weitsicht und Planung. Radikale Umbrüche bzw. selbst Veränderung gelingen nur, wenn daraus (auch finanzielle ökonomische) Vorteile für alle am Prozessbeteiligten entstehen, auch wenn es sicher nicht immer ohne Einschnitte geht.
Ja klar ist das der Grund. Es ist als Politiker immer einfacher, dem Untergang geweihte Industrien lange mit möglichst wenig Änderung zu erhalten (der Kohleabbau wird bis heute subventioniert). Die Frage ist halt nur, ob in einer immer agileren und vernetzteren Weltwirtschaft dann nicht jemand anders die Standards setzt. Hat man ja beim Smartfon gesehen, wie schnell die europäische Handyindustrie einging.
 
Thema:

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