Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Diskutiere Elektroauto und Biosprit bald unnötig? im Anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Im folgenden Link wird eine Forschung vorgestellt die in naher Zukunft eine Lösung für die Energieversorgung des Individualverkehrs sein könnte...
RheaM

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Im folgenden Link wird eine Forschung vorgestellt die in naher Zukunft eine Lösung für die Energieversorgung des Individualverkehrs sein könnte

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/01/solar-reaktor-produziert-benzin-mit.html

Finde ich interessant da damit das Problem der zu geringen Akku-Kapazitäten und langen Ladezeiten nicht mehr besteht und vorhandene Infrastrukturen und Fahrzeugbestand genutzt werden können. Und wieder zeigt sich das das Nutzen der Solarthermie effektiver ist als die extrem subventionierte und damit teure Photovoltaik.
Für den Kurzstreckenbereich finde ich das Pedelec weiterhin als gute Lösung zur Entlastung von Verkehrs-und Parkräumen

P.S.: Für den Monat Dezember lag im gesamten Bundesdurchschnitt die Sonnenscheindauer deutlich unter dem Vorjahresniveau. Da freuen sich die Energieversorger, Gas-Kohle- und Kernkraftwerke dürften gut ausgelastet gewesen sein. Und wenn man Dr.Mojib Latif glauben darf dann soll das die nächsten 20 Jahre so bleiben
 
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Faulpelz

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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Interessanter Bericht, was sich so alles tut.
2 Fragen stellen sich mir.
a) Wie gut ist der Wirkungsgrad im Vergleich zu herkömmlichen Solarzellen (Elektrolyse) - also der Flächen bzw Größenbedarf der Anlage
b) Also H2 und CO(Kohlenmonoxyd-extrem giftig, da es sich dauerhaft an die roten Blutkörperchen bindet) möchte ich nicht unbedingt direkt als Gasantrieb im Auto haben - ist da an eine Bereitstellung von klassischen "Gas" oder vorerzeugung von Kohlenwasserstoffen gedacht?
 
RheaM

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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Soll wohl als Endprodukt ein Erdgasähnliches Produkt werden.
 
Kraeuterbutter

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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Und wieder zeigt sich das das Nutzen der Solarthermie effektiver ist als die extrem subventionierte und damit teure Photovoltaik.
Naja.. eigentlich zeigt sich da mal vorerst noch gar nix
In dem Artikel sind leider keine Daten enthalten...

Ich seh hier also noch keinen Grund anzunehmen, dass diese Methode "effektiver" ist

Für mich liest sich das derweil noch wie die alle 2 Monate irgendwo auftauchenden Berichte eines neuen Wunderakkus...

EDIT: 2 waren schneller ;)
 
yardonn

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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Für mich liest sich das derweil noch wie die alle 2 Monate irgendwo auftauchenden Berichte eines neuen Wunderakkus...
Nö, eigentlich nicht. Der Artikel ist bis auf die zweifelhaft Überschrift eigentlich sauber und sachlich.
Unseriös ist nur, was manche reininterpretieren.

Da steht im endeffekt, das wenn alles Super läuft vielleicht in 10 Jahren eine kommerzielle Anlage gebaut wird.
Da steht nicht, wieviele Anlagen (mit vielviel Solarfläche ) man brauchen wird, um einen nennenswerten Teil unteres Energiehungers zu stillen...
Und es wird nur über einen Prozessschritt geredet, H2 und CO sind ja nur Vorstufen zu Erdgasähnlichen oder sogar Benzinähnlichen Produkten.
Wann der gesamte Prozess "bezahlbar" (ist ja immer relativ zum Ölpreis...) wird, steht völlig in den Sternen.

Ist schon lustig, an welche Strohhalme sich die Leute klammern. Realexistieren Technologien werden völlig ausgeblendet ( H2- Wirtschaft), weil (zugegebenen) meist zu teuer. Bei neuen Technologien wird aber die Frage nach dem wirtschaftlichen Aufwand garnicht gestellt...
 
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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Naja.. eigentlich zeigt sich da mal vorerst noch gar nix
In dem Artikel sind leider keine Daten enthalten...

Ich seh hier also noch keinen Grund anzunehmen, dass diese Methode "effektiver" ist
Bei Kosten zwischen 50-33 Cent ( Einspeisevergütung ) - die noch bis zu 20 Jahre lang vom Endverbraucher aufgebracht werden müssen - gibt es wohl kaum eine uneffektivere Methode Strom zu erzeugen. Eine erhebliche Kostensenkung ist erst mit Serienreife von Zweischichtzellen ( höherer Wirkungsgrad ) oder "unreinem Silizium" ( Reduzierung der Herstellungskosten ) zu erwarten . Dauer bis dahin noch 10-15 Jahre lt. Fraunhofer-Institut Freiburg. Da klingt die Aussage " industrielle Serienreife bis 2020" schon sehr nach wirtschaftlicher Marktreife.
Hier noch mal ein anderer Link zum selben Thema:

http://www.baublatt.ch/news/trends/benzin-aus-sonnenlicht-und-wasser

Natürlich bleibt dann noch abzuwarten was wirklich draus wird, aber viele Probleme der EE-Erzeugung wie diskontinuierliche Erzeugung, schlechte Speichermöglichkeit, hoher Flächenverbrauch der Energiepflanzen und deren Konkurenz zu Nahrungspflanzen wären mit diesem Verfahren gelöst. Übrigens ist es interessant zu wissen das sowohl das Solarstromprojekt Desertec wie auch entsprechende Projekte in Kalifornien auf solarthermische Kraftwerke bauen und nicht auf Photovoltaik.
 
Kraeuterbutter

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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Nö, eigentlich nicht. Der Artikel ist bis auf die zweifelhaft Überschrift eigentlich sauber und sachlich.
Unseriös ist nur, was manche reininterpretieren.
naja.. hast schon recht, so wie manch Akku-Artikel ist er dann doch nicht..
die Überschrift knallt aber trotzdem: "Solar-Reaktor produziert Benzin mit Sonnenlicht"

Bei Kosten zwischen 50-33 Cent ( Einspeisevergütung ) - die noch bis zu 20 Jahre lang vom Endverbraucher aufgebracht werden müssen - gibt es wohl kaum eine uneffektivere Methode Strom zu erzeugen.
im Moment vielleicht
aber wenn wir mal paar Jahrzente in die Zukunft schauen, Öl wird teurer, Strombedarf steigt weiter, Kernenergie wird teurer, ...
 
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cephalotus

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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Und wieder zeigt sich das das Nutzen der Solarthermie effektiver ist als die extrem subventionierte und damit teure Photovoltaik.
Wo genau stehen in dem Beitrag im "Schal und Rauch Blogspot" Angaben zur Effizienz des Systems?

Im Gegensatz zur thermischen Wasserstofferzeugung bzw. zur Treibstoffsynthese aus H2 und CO (beides übrigens keinesfalls neu), wo ein Prof. also hofft, in 10 Jahren vielleicht was vorweisen zu können ist man bei der Photovoltaik heute in Deutschland schon längst im zweistelligen Gigawattbereich angelangt. In wenigen Jahren steht die Frage im Raum, wohin mit den Stromüberschüssen an sonnigen Tagen.
Da bietet sich z.B. folgende Technologie an: http://www.solar-fuel.net/loesung/beta-anlage-in-planung/
Hier steht ein kleiner funktionsfähiger Technologie-Demonstrator in Stuttgart und die beta Anlage im MW Bereich ist immerhin für 2012 geplant. (mal abwarten...)

Überschüssiger Strom wird zu Wasserstoff umgewandelt und anstatt eine aufwändige Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen wandelt man Wasserstoff weiter in Methan um und kann die vorhandene Erdgas Infrastruktur nutzen inkl. gigantischer vorhandener Speicher, einem ausgebauten Pipeline System, Erdgas GuD Kraftwerken, Heizkesseln und diversen Erdgasfahrzeugen und Erdgastankstellen.
Der Wirkungsgrad ist zwar über die gesamte Kette eher mäßig, doch heute schon werden an vielen Tagen Windkraftanlagen gedrosselt, weil keiner weiß, wohin mit dem Strom.

Und im deutschen Klima ist Photovoltaik jeder höher konzentrierenden Technologie sowieso meilenweit überlegen (mehr als 60% der Einstrahlung hierzulande ist diffus). Den diversen Agartreibstoffen, die ja auf den lausigen Photosynthese Wirkungsgraden basieren ist man diesbezüglich ebenfalls schon längst um Größenordnungen voran. Das Problem sind halt die Kosten, aber bei einer Mischkalkulation, die den anderweitig eh nicht nutzbaren Überschüssen niedrigere Preise zuordnet kann das evtl. schon funktionieren.

Auf alle Fälle sprechen wir hier von realen Technologien, die den Elfenbeinturm der Hochschulen schon verlassen haben.

Im übrigen wäre es heute ein leichtes, die Gebäude besser zu dämmen und so gigantsiche Mengen an Erdgas und Heizöl einzusparen. in vielen Bereichen könnten man im Gebäudebereich Erdgas und Heizöl auch sehr einfach durch Stromheizungen (Wärmepumpen im gut gedämmten bzw. Widerstandsheizung im Passivhaus) ersetzen. Das böte auch ein gutes smart demand Potential über Wärmespeicher.
Mit dem dann "frei werdenden" Erdgas könnte man nahezu unsere komplette Fahrzeugflotte betreiben und daruf warten, bis Methan auch anderweitig ersetzt werden kann. Der elektrische Antrieb kann derweilen in der Kurzstrecke integriert werden.
Ist halt nicht so sexy und für Anreize zum effizienten Dämmen sind die Energiepreise scheinbar noch viel zu niedrig.

Die Elektromobilität der nächsten 10 Jahre brauchen wir nicht zum Treibstoff sparen, sondern für die Entwicklung und Erprobung der Technologien sowie Schaffung günstiger Rahmenbedingungen. Ab 2020 kann man dann weiter schauen (es sei denn es käme schon früher zum globalen "Öl-crash")

mfg
 
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cephalotus

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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Bei Kosten zwischen 50-33 Cent ( Einspeisevergütung ) - die noch bis zu 20 Jahre lang vom Endverbraucher aufgebracht werden müssen - gibt es wohl kaum eine uneffektivere Methode Strom zu erzeugen. Eine erhebliche Kostensenkung ist erst mit Serienreife von Zweischichtzellen ( höherer Wirkungsgrad ) oder "unreinem Silizium" ( Reduzierung der Herstellungskosten ) zu erwarten . Dauer bis dahin noch 10-15 Jahre lt. Fraunhofer-Institut Freiburg...
Die derzeitige Einspeisevergütung liegt bei 21,11 bis 28,74ct/kWh, zum 1.1.2012 gibt es eine weitere deutliche Kürzung, wahrscheinlich auch nochmal eine zum. 1.7.2011 (ist noch nicht klar)
Mehrschichtzellen oder solche aus metallurgischem Silizium sind seit Jahrzehnten in der Diskussion, ihr Marktanteil ist winzig. Der größte Hersteller von Tandem Fertigungsanlagen mit amorphem Silizium hat sich aus dem Markt zurück gezogen, die Modulanbieter mit dieser Technologie sind im letzten Jahr weitgehend in der Insolvenz verschwunden, wenn nicht ein großer Konzern dahinter steckte. Technologie- und Kostenführend sind Zellen aus kristallinem Silizium und ein Anbieter mit CdTe Technik. Wahrscheinlich wird auch die CIS Technologie einen gewissen Marktanteil erhalten, evtl. auch string ribbon Si.
Wer in 1-2 Jahren für mehr als 1 US$/Watt produziert kann maximal in der Nische überleben, die nächste Zielstellung liegt eher bei 0,50 US$/Watt. wenn Module mal so billig sind (dass sie es werden steht nahezu außer Zweifel) spielt das BOS eine zunehmende Rolle, das heißt wirkungsgradschwache Zellen <10% rentieren sich nicht, weil der Aufwand für die Fläche, das Gestell, die Montage und die Kabel zu teuer werden. Ob 18% oder 20% spielt hingegen nicht so die Rolle.

In Chile wird gerade das erste PV Kraftwerk im MW Bereich geplant, das ohne jegliche Subvention auskommt, weil es schlichtweg billiger ist als die Alternativen. In Südafrika gibt es grobe Pläne für den Bau eines 5 Gigawatt(!) PV-Kraftwerk. Das ist für die Spitzenlast billiger und schneller zu bauen als neue Steinkohlekraftwerke.

Der globale Absatzmarkt für PV Anlagen liegt für 2011 bei geschätzt 15-20 Gigawatt.

In Deutschland fallen im Jahr 2020 PV Anlagen im Megawattbereich aus der Förderung. Wenn sie dann noch Strom produzioeren, dann sehr billig, da bei diesen abgeschreiben Anlagen nur noch die laufenden Kosten erwirtschaftet werden müssen.

Ich sage nicht, dass PV derzeit billig ist, ganz im Ggeenteil kostet uns der Solarboom ein ganzes Eckchen, aber mittlerweile kann man davon ausgehen, dass der technologische Durchbruch geschafft ist. Auch wenn der deutsche Markt morgen verschwinden würde, so werden doch PV Kraftwerke eine zunehemde Rolle spielen, alleine scon aus de Grund, weil sie in bestimmten Bereichen billiger sind als alle anderen Alternativen.
Wenn Du in Avu Dhabi Strom aus Öl erzugst und diesen dann für 1ct/kwh verkaufst (Einheimische bekommen Strom sogar geschenkt), dann kanns nicht funktionieren. Die Subventionen für fossile Energie sind leider nach wie vor um viele Größenordnungen höher als für erneuerbare Energien...

mfg
 
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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

In Deutschland fallen im Jahr 2020 PV Anlagen im Megawattbereich aus der Förderung. Wenn sie dann noch Strom produzioeren, dann sehr billig, da bei diesen abgeschreiben Anlagen nur noch die laufenden Kosten erwirtschaftet werden müssen.
Aha, nachdem diese Anlagen 20 Jahre teuer subventioniert wurden wird damit geworben das sie jetzt ja billig produzieren da sie abgeschrieben sind. Genau die gleiche Argumentation gibts bei AKW. Und ich hoffe du begehst nicht den Denkfehler das die Einspeisevergütung für alle Photovoltaikbetreiber sinkt. Wer seine Anlage 2010 mit 33c Vergütung gebaut hat bekommt diese Vergütung 20 Jahre lang. Und ich hoffe du weisst das die meisten preiswerten Solarmodule die in Deutschland montiert werden mittlerweile aus China kommen und damit mit deutschen Subventionen viele chinesische Arbeitsplätze gefördert werden, von den laxen bis nicht vorhandenen Umweltvorschriften ganz zu schweigen. Und über die sehr begrenzte Verfügbarkeit bestimmter seltener Materialien ( z.B. Tellur ) bist du sicher bestens informiert. Um so mehr wundert mich das du Staaten wie Chile mit der trockensten Wüste der Welt ( die werden das Kraftwerk mit Sicherheit nicht unten in Patagonien bauen ) oder Südafrika ( ebenfalls mit grösseren Wüstengebieten ) mit dem eher regnerisch-trüben Deutschland vergleichst.
Und da du hier mit Giga- und Megawatt um dich wirfst hier mal ein Zitat aus Wikipedia zum Energieverbrauch weltweit und in Deutschland
Der Weltenergiebedarf ist die Menge an Primärenergie, die weltweit im Jahr verbraucht wird. Zur Zeit liegt der Wert bei 385 Exajoule (EJ) oder 107.000 Mrd.kWh pro Jahr. Der Weltstrombedarf macht rund 17 % davon aus[1]. In Deutschland wurden 2010 14 EJ[2] (etwa 3.900 Mrd. kWh) Primärenergie benötigt. Davon entfielen etwa 580 Mrd. kWh elektrischer Energie.
Da sind die paar MW Photovoltaikstrom in Deutschland geradezu lächerlich wenig und mit den horrenden Subventionen erkauft
 
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cephalotus

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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Aha, nachdem diese Anlagen 20 Jahre teuer subventioniert wurden wird damit geworben das sie jetzt ja billig produzieren da sie abgeschrieben sind. Genau die gleiche Argumentation gibts bei AKW.
Vom Prinzip ja. Wobei das abgeschriebene PV-Kraftwerk gewisse Vorteile bei Betriebs- und Entsorgungskosten hat.

Und ich hoffe du begehst nicht den Denkfehler das die Einspeisevergütung für alle Photovoltaikbetreiber sinkt.
nein. Begehe ich nicht.

Wer seine Anlage 2010 mit 33c Vergütung gebaut hat bekommt diese Vergütung 20 Jahre lang. Und ich hoffe du weisst das die meisten preiswerten Solarmodule die in Deutschland montiert werden mittlerweile aus China kommen
Ja.Wenn die deutschen Produktionskapazitäten bei knapp über 2GW liegen und ca. 8GW verbaut werden, dann ist es logisch, dass es eine hohe Importquote gibt. Gleichzeitig wurden rund 50% der deutschen Modulproduktion exportiert. 75% der globalen Wechselrichterproduktion ist made in Germany, ebenso 50% der Anlagen- und Maschinentechnik. Sehr wahrscheinlich ist 2011 oder 2012 die Nettoexportquote in der Solarbranche positiv. (ob das gut ist, ist 'ne andere Frage), im Wesentlichen hängt es von der weiteren Zubaurate ab und ich halte es für erstrebenswert, hier mal etwas die Luft rauszunehmen, 8GW pro Jahr an Zubau ist viel zuviel.

und damit mit deutschen Subventionen viele chinesische Arbeitsplätze gefördert werden, von den laxen bis nicht vorhandenen Umweltvorschriften ganz zu schweigen.
so einfach ist das nicht. In Deutschland werden vermutlich auch ein paar Produzenten hopps gehen, aber das ist ein Zeichen dafür, dass der Markt erwachsen wird. Es wird Nischenanwendungen geben (z.B. flache und leichte Solarmodule, die wir hier in einem thread diskutieren) und dann eben die Massenproduktion, wo es um Menge und geringe Kosten geht. Ein paar deutsche Unternehmen sind da gut dabei, bei den Wechselrichtern sind wir sogar ganz vorne dabei.

Die Umweltthemen gehen Dir ja nach Deinen Aussagen eh sonstwo vorbei, also erspare ich mir hier eine fruchtlose Diskussion.

Und über die sehr begrenzte Verfügbarkeit bestimmter seltener Materialien ( z.B. Tellur ) bist du sicher bestens informiert.
Bisher gibt es da keine absehbaren Probleme, weder beim Indium noch beim Tellur.
Das reizvolle an der Photovoltaik ist, dass ja verschiedene Technologien Kopf an Kopf rennen, sollte eine aus dem Spiel ausscheiden bleiben ja noch Alternativen übrig.

Um so mehr wundert mich das du Staaten wie Chile mit der trockensten Wüste der Welt ( die werden das Kraftwerk mit Sicherheit nicht unten in Patagonien bauen ) oder Südafrika ( ebenfalls mit grösseren Wüstengebieten ) mit dem eher regnerisch-trüben Deutschland vergleichst.
Hab ich nicht getan.

Ich hab übrigens auch nicht in Aussicht gestellt, dass hoch konzentrierende solare Systeme "DIE Lösung" für Deutschland seien.

Und da du hier mit Giga- und Megawatt um dich wirfst hier mal ein Zitat aus Wikipedia zum Energieverbrauch weltweit und in Deutschland
Ja. 18GW Photovoltaik erzeugen grob 16 TWh an Solarstrom pro Jahr in Deutschland. Das ist keineswegs unbedeutend. Im Frühjahr 2012 werden das erste Mal (kurzzeitig) PV Anlagen in Deutschland mehr Leistung liefern als die Atomkraftwerke in Deutschland. Wer hätte das vor 10 Jahren gedacht?

Da sind die paar MW Photovoltaikstrom in Deutschland geradezu lächerlich wenig und mit den horrenden Subventionen erkauft
Siehe oben.

Man hätte aus deutscher Sicht vielleicht nicht 50% der Kosten für die Lernkurven von 2000 bis 2010 zahlen müssen, aber wenn man's geschickt anstellen würde, könnte man das künftig vielleicht in Klimaverhandlungen mit einbringen. An der Aussage, dass Deutschland (Japan, Spanien, usw...) Ländern wie Indien & Co die heute wirtschaftlich konkurrenzfähige Photovoltaiktechnologie geschenkt haben ist durchaus ein Stück Wahrheit dran. Die müssen jetzt nur noch die Kraftwerke bauen, ambitionierte Pläne dazu existieren schon längst. (genauso wie Windkraft in Indien und China eine rasant zunehmende Rolle spielt)

Man wirds sehen.
 
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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Die Umweltthemen gehen Dir ja nach Deinen Aussagen eh sonstwo vorbei, also erspare ich mir hier eine fruchtlose Diskussion
Wie kommst du darauf? Hätte ich dann diesen fred aufgemacht? Und wenn du mein Wikipediazitat aufmerksam gelesen hättest wüßtest du das der Stromverbrauch nur 15% des Energieverbrauchs ausmacht. Und deshalb finde ich eine Technologie wie die von mir vorgestellte sehr interessant. Und das ein direkter Prozeß Wärme->Katalysator->Gas mit grosser Wahrscheinlichkeit effektiver ist als der Weg Photovoltaik-> Strom -> Gas mit entsprechenden Verlusten dürfte einleuchtend sein.

Und hinsichtlich der Verfügbarkeit scheinst du auch anderer Quellen als Wikipedia ( ich weiss die sind auch nicht immer genau ) zu haben
Beim Indium wird daher noch in diesem Jahrzehnt mit einem Versiegen der Ressourcen gerechnet, da sich die theoretischen Indiumvorräte auf nur 6000 Tonnen, die ökonomisch abbaubaren Reserven auf sogar nur 2800 Tonnen belaufen.[10] [11]
Die Situation bei Selen und beim noch selteneren Tellur (beide Halbmetalle liegen in geringer Konzentration im Anodenschlamm der Kupferelektrolyse vor) erscheint auf den ersten Blick weniger kritisch, da die Kupferproduzenten derzeit nur einen Teil des in Metallelektrolyse anfallenden Anodenschlamms zur Selen- oder Tellurgewinnung einsetzen. Die ökonomisch erschließbaren Selenreserven werden jedoch nur auf 82.000 Tonnen, die Tellurreserven gar auf nur 43.000 Tonnen geschätzt. Dies ist extrem wenig, selbst im Vergleich zu den Reserven des ebenfalls nicht besonders häufigen Buntmetalls Kupfer von 550 Millionen Tonnen.
Problematisch ist, dass viele Produktionsprozesse, in denen Gallium, Indium, Selen und Tellur eingesetzt werden, eine ungünstige Materialökonomie aufweisen.
Recyclingansätze, die etwa beim Kupfer zum normalen Materialkreislauf gehören, greifen bei Gallium, Indium, Selen und Tellur nicht. Die Materialien werden meist in komplexe Vielstoff-Schichtstrukturen eingebunden und dadurch so fein verteilt, dass eine Rückgewinnung auch in Zukunft vermutlich nicht möglich sein wird.
 
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HerrMüller

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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Und das ein direkter Prozeß Wärme->Katalysator->Gas mit grosser Wahrscheinlichkeit effektiver ist als der Weg Photovoltaik-> Strom -> Gas mit entsprechenden Verlusten dürfte einleuchtend sein.
Pure Spekulation. Der Prozess funktioniert vielleicht irgendwann in 10 Jahren mal - vielleicht auch nicht - aber Du wirbst schon mit der tollen Effektivität. Da kann ich keinen Funken Objektivität erkennen.
Gas zu produzieren ist außerdem auch nicht das Ziel sondern nur der Ausweg bei Überkapazitäten.

In der Technology Review stand aber neulich was interessantes über Bakterien die durch Photosynthese Ethanol produzieren mit zigfach höheren Flächenerträgen als bei Ethanol aus Mais. Das klang sinnvoll.
Vision E-Auto mit Strom aus regenerativen Energien und Range Extender mit Ethanol, der auch die Heizung übernimmt.

Die Art wie PV gefördert wurde/wird halte ich auch nicht für gut - ich hätte es lieber gesehen, die Anlage einmalig zu fördern und nicht den erzeugten Strom für Jahrzehnte - aber PV hat doch eine Karriere hingelegt die ich früher nie für möglich gehalten hätte.
Wirtschaftlicher PV-Strom ist doch echt ein Knaller, auch wenn es erstmal nur um Spitzenlast und nicht um Deutschland geht.

Solarthermermie halte ich noch für sehr interessant weil die Energie kontinuierlich abgegeben werden kann, bzw weil auf den momentanen Bedarf reagiert werden kann. Das wird zunehmend wichtiger und unser Netz muss noch deutlich flexibler werden. Mit Hochspannungs-Gleichstromübertragung ist da aber auch Sahara-Strom in Bayern denkbar wenn auf der Nordsee gerade Flaute ist und man die norwegischen Stauseen auch nicht ganz entleeren kann.
Ja, da fügt sich das eine zum anderen und langsam wird ein Schuh draus (ich mache gerade einen Kurs im positiven Denken :) ).
 
Omnium

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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Die wollten nur beweisen das es funktioniert. Die von der ETH Zürich haben "nur" den Reaktor gebaut, erfunden hat das ein anderer. Die machen kein Benzin sonder eine Vorstufe von Benzin die man dann zB zu Benzin weiterverarbeiten kann. Dieser Reaktor produziert Syngas CH4. Also ich finde das gut. Noch ein kleines Video dazu. Das Treibstoffe mit dieser Technik die Umwelt nicht zusätzlich belasten würden ist doch auch gut.
 
jbode

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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Nö, eigentlich nicht. Der Artikel ist bis auf die zweifelhaft Überschrift eigentlich sauber und sachlich.
Unseriös ist nur, was manche reininterpretieren.
Jein, da steht eben nicht, wo das CO2 herkommt. Soll etwa die in der Atmosphäre vorliegende Konzentration reichen? Wenn nicht, wie soll das CO2 eingesammelt werden? Per LKW von unseren Kohlekraftwerken in die Sahara (wo dauerhaft genug Sonne scheint)?

Da steht im endeffekt, das wenn alles Super läuft vielleicht in 10 Jahren eine kommerzielle Anlage gebaut wird.
Nööö, da wird vielleicht erst einmal eine kleine Versuchsanlage "draussen" aufgebaut sein ...[/QUOTE]

Ist schon lustig, an welche Strohhalme sich die Leute klammern. Realexistieren Technologien werden völlig ausgeblendet ( H2- Wirtschaft), weil (zugegebenen) meist zu teuer. Bei neuen Technologien wird aber die Frage nach dem wirtschaftlichen Aufwand garnicht gestellt...
Neee, nicht lustig ... Und real existierende Technologien sind etwas anderes ... Hier ist bei H2 nur die Funktion als Energiespeicher (analog zum Benzin) verwirklicht, das Transport- und Verteilsystem fehlt praktisch komplett - ist auch auf Grund der Eigenschaften (und des Preises) von H2 nicht einfach machbar. H2 kommt derzeit leider zum allergrößten Teil aus der Spaltung von Methan ... Also auch da sind die Effizienz- und Ökologiedefizite enorm.

Und die wirtschaftliche Fragestellung steht doch immer im Raum... Meinst Du CCS kommt? Die Versuchsanlage wurde nur aus politischen Gründen gebaut um strengere Auflagen zu verhindern. Das wird nicht wirtschaftlich funktionieren ...


Jörg
 
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cephalotus

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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Wie kommst du darauf? Hätte ich dann diesen fred aufgemacht?
Habe ich Dich da womöglich falsch verstanden?-> https://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?1966-Umwelt-Daten-zur-Herstellung-von-Akkus&p=103944#post103944
Und wenn du mein Wikipediazitat aufmerksam gelesen hättest wüßtest du das der Stromverbrauch nur 15% des Energieverbrauchs ausmacht. Und deshalb finde ich eine Technologie wie die von mir vorgestellte sehr interessant. Und das ein direkter Prozeß Wärme->Katalysator->Gas mit grosser Wahrscheinlichkeit effektiver ist als der Weg Photovoltaik-> Strom -> Gas mit entsprechenden Verlusten dürfte einleuchtend sein.
Der aktuelle Umwandlungswirkungsgrad liegt bei 0,8%, _möglich_ sollen bis 19% sein.Der Flächenwirkungsgrad 1500fach konzentrierender Solarkraftwerke liegt bezogen auf die Globalstrahlung in Deutschland bei maximal bei ca. 10-15%, wenn man die benötigten Zwischenräume um Verschattung nachgeführter Spiegelsysteme zu reduzieren mit einbezieht.
Photovoltaik mit kristallinen Si Zellen schafft fest montiert einen Flächenwirkungsgrad von ebenfalls ca. 10%, da hat man dann aber schon elektrische Eergie, also 100% Exergie. Die wird man also erstmal möglichst effizent nutzen und nur die Überschüsse weiter verwerten, um damit dann z.B. Wasserstoff und Methan zu erzeugen. Das dürfte mit 40-50% in der Kette funktionieren.
So sieht das aus.Konzentrierende Solarsysteme sind in Deutschland nicht verwendbar, da der Jahresnutzungsgrad bei uns zu gering ist. Außer Forschungsanlagen (z.B. Jülich) gibt es daher nichts in der Hinsicht bei uns. Photovoltaik hat außerdem den gewaltigen Vorteil, nahezu beliebig skalierbar zu sein und die >60% Diffusanteil der Strahung ebenfalls nutzen zu können.Ob sich konzentrierende Solartechnik in südlicheren Regionen durchsetz ist ebenfalls noch ungewiss. Man hat den Vorteil, statt elektrischer thermische Speicher einbindne zu können und Kraftwerke einfach hybridisieren zu können (wenn die Sonne nicht scheint verbrennt man eben Gas, etwas vereinfacht), aber den Nachteil der höheren Kosten, der schelchteren Skalierbarkeit und des Kühlwasserbedarfs.

Und hinsichtlich der Verfügbarkeit scheinst du auch anderer Quellen als Wikipedia ( ich weiss die sind auch nicht immer genau ) zu haben
Ja, ich habe andere Quellen dazu.Öffentlich verfügbar ist z.B. eine Rohstoffstudie des BGR. Derzeit behauptet &quot;man&quot;, dass Indium reichlich auf den Abraumhalden herum liegt, dort seit Jahren quasi aufgehoben wird und dann extrahiert wird, sobald die Preise stimmen.
Selbst wenn z.B. des Tellur ein Problem wäre, was ist dann schon verloren? Dann fällt halt eine Technologie unter vielen weg. mfg
 
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Ist doch ein sehr positiver Bericht. Immerhin brauchten die ersten Solarzellen mehr Energie zuz Herstellung als sie jemals als Ertrag gebracht haben. Und jetzt ist immer noch eine Förderung mit dem ca. 5-fachen Preis konventionellen Stroms notwendig um evtl. noch eine vernünftige Rendite zu erwirtschaften. Ich hab das Aufjaulen der gesamten PV-Gemeinde vom Hersteller bis zum Häuslebauer ob der gesunkenen Einspeisevergütung noch zu deutlich in den Ohren. Das zeigt doch deutlich das mit PV Srom in Mitteleuropa nicht wirtschaftlich zu erzeugen ist. Und das Argument überschüssigen Strom zur Gaserzeugung zu nutzen zeugt von wenig Sachverstand. Genau wie in der Stromwirtschaft, bei der eine sehr exakte Einspeisung zu jeder Zeit notwendig ist, benötigt auch der restliche Energiemarkt konstante, verlässliche Energiemengen. Und das kann nur durch einen konstanter Prozess wie in dem Artikel beschrieben und in den südlichen Wüstengebieten möglich erbracht werden.
 
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Ist doch ein sehr positiver Bericht.
Forschung ist immer gut. Man sollte aber heute bereits gut funktionierende Technologien nicht schlecht reden, weil es vielleicht (und das ist ein gigantisches vielleicht in diesem Fall) in 10 oder 30 Jahren was anderes geben könnte. </p>
Mir erscheint das nur ein Vorwand zu sein, einfach mal weiter zu machen.</p>
Warum die Technologie für den Einsatz in Deutschland absolut nicht vielversprechend ist habe ich ja schon versucht zu erläutern.
 
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AW: Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

Man sollte aber heute bereits gut funktionierende Technologien nicht schlecht reden
Welche Technologie meinst du? Du willst doch nicht nicht allen Ernstes behaupten das eine Technologie ( PV ) die nach über 20 Jahren milliardenschwerer Förderung immer noch nicht mal ansatzweise kostendeckend arbeitet gut funktioniert?

Warum die Technologie für den Einsatz in Deutschland absolut nicht vielversprechend ist habe ich ja schon versucht zu erläutern.
Brauchst du nicht, mir ist hinlänglich bekannt das die Nutzung von Sonnenenergie in jeglicher Form aufgrund der zu geringen Sonneneinstrahlung nur beschränkt möglich ist. Leider sind die ideologisch verbohrten PV-Anbeter in ihrer Meinung derart festgefahren das sie nicht erkennen das eine alleinige Versorgung aus erneuerbaren Energien in Deutschland nicht möglich ist, selbst eine deutliche Steigerung des derzeitigen Anteils ist wirtschaftlich kaum noch zu vertreten. Und irgendwann ( ich hoffe möglichst bald ) wird auch der breiten Masse über ihre Stromrechnung klar das es mit der PV-Förderung nicht mehr so weitergehen kann.
 
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Elektroauto und Biosprit bald unnötig?

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