Elektro-Scooter: Erfahrungsaustausch; Sinn oder Unsinn

Diskutiere Elektro-Scooter: Erfahrungsaustausch; Sinn oder Unsinn im Anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; "Bremssystem: vorne E-ABS" Man bremst, der Roller bleibt stehen und der Anhalteweg des Fahrers ist dann doch noch länger. o_O
ThomasM68

ThomasM68

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Mein Senf zu den Scootern.

Über die Erlaubnis der Scooter bin ich etwas gespalten. Das betrift aber hauptsächlich die ursprünglich angedachte Version, nach der 12 km/h Scooter auf Gehwegen fahren dürfen. Mit der Version jetzt, wonach die Scooter bis 20 km/h fahren dürfen dies aber nur auf Radwegen und Straßen bin ich aber einverstanden. Jeder sollte benutzen dürfen was er möchte. Und wenn möglichst viele wegen der kleinen Dinger ihr Auto stehen lassen ist mir das auch recht.

Auf unseren Touren außerorts werden die uns wahrscheinlich nicht in die quere kommen, für Überlandtouren ist deren Reichweite meist zu gering, zumindest jetzt noch. Ich habe aber die Hoffnung, dass in manchen Städten, die nur ein rudimentäres Radwegenetz haben, so wie auch in unserer, dann endgültig die Straßen für die Autos noch schlimmer werden. Pedelec fahren ist bei uns zu manchen Zeiten in der Stadt fast nicht möglich, weil keine Radwege vorhanden sind und die Straßen sind auch mit den Autos dicht. Wenn jetzt noch die Roller im Innenstadtbereich dazukommen bricht das endgültig zusammen. Die armen Autos werden dann endgültig so behindert, dass der Verkehr zusammenbricht. Hurra, vielleicht ist das dann endlich der Anstoß, den unsere Verkehrsplaner benötigen, um endlich ein vernünftiges Radwegenetz aufzubauen und endlich Radwege zu bauen. Vielleicht setzt sich dann auch die Einsicht durch, das schmalere Straßen mit einem Radweg immer noch flüssiger zu befahren sind als breite die gemeinsam genutzt werden.
 
jm1374

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Dummerweise sind die kleinen elektrischen Dinger ja Kraftfahrzeuge und dürfen nicht mit der Bahn fahren.
Angeblich sollen die in der Bahn ( Fernverkehr) erlaubt und kostenlos transportiert werden. Wie das in den regionalen Nahverkehrsverbünden aussieht, steht auf einem anderen Blatt. Da kann jeder Betreiber sein eigenes Konzept ausdenken.
 
Electric

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Dummerweise sind die kleinen elektrischen Dinger ja Kraftfahrzeuge und dürfen nicht mit der Bahn fahren.
Also sind die nur gut für kurze Strecken oder eben im Kofferraum eines Autos.
Da haben wohl die Lobbyisten mal wieder zugeschlagen.
Bitte keine Verschwörungstheorien. Für den M365 gibt es jede Menge schlaue Transporttaschen zum Umhängen. Damit ist das ne Tasche, die im Zug transportiert wird.
 
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Manfred

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Prima. Nun brauchen wir nur noch mehr Platz. In der Bahn und auf der Straße. Auch für Fahrräder.
Eigentlich sind es die sperrigen Fahrräder, die hier in der S-Bahn im Einstiegsbereich herumstehen und das Ein- und Aussteigen erheblich behindern. Da bin ich um jeden froh, der sein Fahrrad gegen einen E-Scooter tauscht.

Viele mit Mietwohnung haben auch nicht die Möglichkeit, ein Fahrrad oder Pedelec bei sich unter zu stellen. Ein Scooter geht immer. Insoweit ist das eine gute Möglichkeit für Bahnpendler für die letzten Kilometer von der Bahn zu Arbeitsplatz/Wohnung. Vielleicht steigen dadurch auch mehr auf die Bahn um, denen der Fußweg von/zur Bahn bisher zu weit war.
 
Chrisol

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Komisch, bei uns in Frankfurt stehen immer Menschen in den Eingängen herum und blockieren zudem noch die Fahrradplätze und das Ein- und Aussteigen anderer Passagiere.
In Mainz und Darmstadt hingegen klappt das.
 
Manfred

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Es gibt wohl unterschiedliche S-Bahnen.
Bei uns gibt es keine Fahrradplätze, die stehen dann einfach im größeren Eingangsbereich. Bei mehr als zwei wird es eng.
Je nachdem wo man einsteigt, kommt man auch noch an die wenigen Bereiche mit hochklappbaren Sitzen, da stören sie dann weniger.
 
Chrisol

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Hier im Rhein-Main-Gebiet gibt es in jedem Wagoon 8 Stellplätze. Die Klappsitze fallen künftig weg, da sitzten immer gerne Übergewichtige, denen es auf den normalen Plätzen zu eng ist. Die korrekte Reihenfolge ist: Rollstühle, Kinderwagen, Fahrräder, Menschen.

Habe mir mal die derzeit zugelassenen Roller angesehen. Metz Moover und BMW X2. Teuer, schwer, groß, keine Steigfähigkeit oder Reichweite, BMW: bescheuerte Bedienung. Yuppiekram, sorry.
Da ist wohl ein Pedelec von Aldi sinnvoller.
 
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E-Strampler

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Sehe ich auch so, aber zumindest ist den beiden zu "verdanken", daß das Gesetz schneller auf den Weg kam.
Hier zwar OT, aber Bahn und Rad: unsere S-Bahn-Linien fahren ausschliéslich Doppelstockwagen, da ist in mehreren Wagen 1/2 Unterstock Fahrradabteil, im Regio-Verkehr verkehren meist Triebwagen , wo zumindest in einem ein Fahrradabteil vorhanden ist. Eine Linie fährt auch mit Doppelstockwagen, wobei mitunter auch ein Wagen dabei ist, dessen gesamter Unterstock als Fahrradabteil dient. ( "Fahrradabteil" für Rollstuhl, Kinderwagen, Fahrräder, ...)
 
R

Rollerfahrer

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BMW: bescheuerte Bedienung.
Die bescheuerte Bedienung war gedacht um das Ding als Pedelec laufen zu lassen. Und weil das nicht geklappt hat, nun die Einstufung als PLEV.
Normaler Weise hätte man jetzt einen Gasgriff montieren können, aber das kommt sicher erst beim Nachfolge Modell...
 
T

Tiefsee

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Habe mir mal die derzeit zugelassenen Roller angesehen. Metz Moover und BMW X2. Teuer, schwer, groß, keine Steigfähigkeit oder Reichweite, BMW: bescheuerte Bedienung. Yuppiekram, sorry.
Von SXT gibt es einen Scooter mit Strassenzulassung für ca. 1140 € den man vorbestellen kann. (SXT Light Plus V - eKFV Version - STVO zugelassen ). Immerhin ca 45% günstiger als der Metz Moover. Aber wäre mir aktuell zu teuer.

Und dann gibt es noch diese lustigen Dinger mit Zulassung : E-Scooter :LOL:
 
jm1374

jm1374

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E-Scooter - Tel Aviv zeigt, was auf deutsche Städte zukommt

Warum wird mit dieser geballten Inkompetenz nicht gegen den Autoverkehr gekämpft? Welches Gefahrenpotenzial hat denn ein kleiner E-Roller im Gegensatz zu einem Auto? Jeden Tag werden Hunderte Menschen in D von Autos verletzt oder ein paar sogar getötet, Autos überschwemmen seit Jahrzehnten die Innenstädte und der Grossteil findet das in Ordnung.
Als Fussgänger oder Radfahrer muss man doch keine Angst vor einem E-Roller haben. Autofahrer sind und bleiben die Hauptgefahr.
 
Hergerit

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Moin tosoamen,
in dem vollen Bewusstsein, dass ich mich jetzt als Machist ( nicht als Macho, der bin ich eh! ) zu erkennen gebe, kann ich nur sagen: Tretroller waren für mich eh nur ( Mädchen ) Spielzeug, und nur weil sie jetzt elektrisch angetrieben werden, macht die Dinger nicht ( männlicher ) erwachsener.
Sorry, meins sind sie nicht! ( Vielleicht auch deshalb nicht, weil ich nicht dran schraube! )
Alltiid goode reis!
 
alex17

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Warum wird mit dieser geballten Inkompetenz nicht gegen den Autoverkehr gekämpft? Welches Gefahrenpotenzial hat denn ein kleiner E-Roller im Gegensatz zu einem Auto?
Genau den Gedanken hatte ich kürzlich auch. Das Problem ist doch nicht das Verkehrsmittel, sondern der Fahrer selbst. Ob wir hier über (S-)Pedelecs, Scooter oder sonstwas reden. Auch mit dem Auto wird rücksichtslos und zu rasant gefahren oder auf dem Rad-/Gehweg geparkt. Angepasst fahren geht immer und findet im Kopf des Nutzers statt. Jedes hier genannte alternative Verkehrsmittel ist was das Gefährdungspotenzial angeht um Welten besser als ein Auto. Aber trotzdem wird gegen diese Alternativen Stimmung gemacht.
 
alex17

alex17

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Das hatte ich bei dir auch so nicht verstanden. Damit war der Tel Aviv-Bericht gemeint und alle anderen, für die das Auto alternativlos erscheint.
 
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Elektro-Scooter: Erfahrungsaustausch; Sinn oder Unsinn

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