Elektro-Scooter: Erfahrungsaustausch; Sinn oder Unsinn

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kamy

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DerTimon

DerTimon

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Vorsatz bei der Kfz.Haftplicht bedeutet das man vorsätzlich den Unfall herbeiführt (Auto-Bumser),und nicht das man vorsätzlich Tuning betreibt.
Nein, ein bedingter Vorsatz ist gegeben, wenn man mögliche Schäden "billigend in Kauf genommen" hat (siehe Link oben).
 
Reiner

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@DerTimon

Dein Link handelt von der Privathaftplicht,nicht von der Kfz.-Haftplicht.Und jetzt lass es uns beenden,diese Regress Diskussionen gab es hier bereits x-mal...
 
Kulle

Kulle

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Danke fĂĽr die Berichtigung.
Da es aber praktisch keinen Besitzer eines E-Tretrollers mit ABE nach eKFV im Forum gibt ist die Frage wohl (noch) irrelevant...

Mal zwei konkrete Fragen:
Wie fährt es sich denn mit den Rollern auf den Radwegen und wie macht ihr das mit der Richtungsanzeige bei Handgasgriff und Bordsteinkante?
Stellen Blinker eine deutliche Verbesserung dar weil man mit den Händen am Lenker bleiben kann?
 
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DerTimon

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Dein Link handelt von der Privathaftplicht,nicht von der Kfz.-Haftplicht.
Das ist richtig, ändert aber nichts, denn die Regelung bzgl. des Vorsatzes gelten auch für die KFZ-Haftpflichtversicherung.
 
Kulle

Kulle

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Ob BMW X2City und der Metz Moover (da sie ja keine ABE als eKFV haben) weiterhin nur ab 15 und mit Fahrerlaubnis gefahren werden dĂĽrfen ist mir nicht bekannt. WeiĂź da jemand genaueres?
Ok, hier der aktuelle Stand:
Die derzeitige (Sonser-) Zulassung entspricht noch immer ungefähr der eines Leichtmofas - diese Zulassung ist noch für eine Übergangszeit gültig, bis die beiden Hersteller über eine ABE gem. der neuen Elektrokleinstfahrzeuge Verordnung verfügen.
Der Halter muss auch wie gem. eKFV eine nicht personengebundene Haftpflichtversicherung abschlieĂźen - dafĂĽr bekommt auch er eine selbstklebende Versicherungsplakette.
Der Fahrer muss aber mindestens 15 Jahr alt sein und eine Mofa-PrĂĽfbescheinigung haben. Ein Fahrradhelm ist nicht erforderlich.
 
mawadre

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Die eRoller von Circ(le) (ehemals Flash) bei uns haben jetzt sogar einen Gepäckträger... :unsure:
Image1208932514182382643.jpg
 
Kulle

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Cool. Ist das das Modell B1D mit ABE?
 
Electric

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Mal zwei konkrete Fragen:
Wie fährt es sich denn mit den Rollern auf den Radwegen und wie macht ihr das mit der Richtungsanzeige bei Handgasgriff und Bordsteinkante?
Stellen Blinker eine deutliche Verbesserung dar weil man mit den Händen am Lenker bleiben kann?
Wie geschrieben, mein Roller kommt in acht Wochen. So lange mache ich einige Fahrten hier in Potsdam mit dem lokalen Anbieter.

Es fährt sich auf Radwegen sehr gut. 20 km/h sind ein sehr übliches Tempo von Bio-Radfahrern. Richtungsanzeige kannst du vergessen. Die Hand vom Lenker zu nehmen, ist für geschickte Menschen möglich, aber nicht empfohlen. Links wäre es unschädlich, rechts hört dann der Roller auf zu fahren. Im Kern kannst du also keine Handzeichen machen, sehr gefährlich. Blinker haben die Dinger in Potsdam nicht, ich werde welche in meinem Scooter haben. Die Bremsen sind giftig, das ist für ungeschickte Menschen eine Gefahr, die Fußbremse ist ebenso nur für Menschen mit gewissem Balancegefühl. Auf Kopfsteinpflaster sind die Roller, die man hier nutzt, mit ihren 10“ Minirädern nicht ideal. Es geht, ganz langsam, wenn man geschickt ist, aber sinnvoll ist das nicht. Zum Glück gibt es nur wenige Straßen damit bei uns. Unbefestigte Wege mit Schottergranulat fahren sich dagegen gar nicht schlecht.

Das ist so ein Leihroller:

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Electric

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Für Pendler geht sich das Mobilitäts-Modell Leihscooter eh nicht aus. Die knapp über 3 km quer durch unsere Innenstadt zum Bahnhof schaffe ich nicht unter 15 Minuten. Das kostet dann 3,25€. Und zurück noch einmal 3,25€. Und was mache ich am Ziel? Da werde ich auch einen Roller zum ähnlichen Kurs leihen müssen. Sind ja dann 13€ plus Fahrkarte Hin- und Zurück. Pedelec-Mitnahme in den Öffis ist billiger. Abgesehen davon muss man überhaupt einen freien Roller in der Nähe finden, das kostet zusätzlich Zeit. Lohnen tut sich ein eigener eScooter...:cool:
 
Reiner

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Pöhlmann

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Pedelec-Mitnahme in den Ă–ffis ist billiger.
Aber spätestens werktäglich im Berufsverkehr nicht wirklich praktikabel. Meist steht ein Vorrang für Kinderwagen und die üblichen Mobilitätshilfen von Schwerbehinderten in den Beförderungsbedingungen, d.h. man muss mit dem Pedelec ggf. aussteigen und bekommt nicht mal sein Geld zurück ...
 
mawadre

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Pedelec-Mitnahme in den Ă–ffis ist billiger.
d.h. man muss mit dem Pedelec ggf. aussteigen und bekommt nicht mal sein Geld zurĂĽck .
Bei uns zahlt man eine extra Fahrkarte fĂĽrs Velo im Ă–V. Das macht also exakt niemand.

Wo wir wieder beim Threadtitel wären: Wo die Mitnahme von eRollern im ÖV nicht verboten wurde (was ich als einen der wesentlichen Gründe für die Einführung der Kennzeichenpflicht für eRoller in Autodeutschland ansehe) ist der eigene, kleine, leichte eRoller die perfekte Ergänzung für die letzte Meile und hat das Potential den ÖV für viele überhaupt erst sinnvoll zu machen.
 
mawadre

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Das ist bei den Stromern (25er und 45er) von Smide im Stadtgebiet von ZĂĽrich genauso.

Und ansonsten machen die Verleiher individuell mit der Stadt ab, wo die Roller gefahren, abgestellt und wie schnell gefahren werden dĂĽrfen. Alles per GPS in Echtzeit.

Stelle man sich das mal bei Autos vor. Die dürften nur in der Stadt fahren, wenn die Stadt per GPS für die Einhaltung der Verkehrsregeln (30er Zone, Fußgängerzone, 50, Einbahnstraße, Nachtfahrverbote, etc.pp.) Es gäbe wohl am Abend eine Revolution, FreeCarDriving-Demos...
 
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