Einzelbetriebserlaubnis für S-Pedelec, E-Bike, E-Moped: Theorie und Praxis

Diskutiere Einzelbetriebserlaubnis für S-Pedelec, E-Bike, E-Moped: Theorie und Praxis im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; AW: Zukunftsfähiges S-Pedelec Irgendwo ist halt die Grenze. in unserem Falle leider bei 250 watt. Wenn wir 500 hätten, würden welche 750 fordern...
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Boerni556

AW: Zukunftsfähiges S-Pedelec

Dass "nur der Zusammenbau" abgenommen wird, scheint auch mir die Salomonische Lösung zu sein.

Ich meine, es fahren ein Unzahl von Bosch und BionX & Co welche weit (!) mehr als 250W locker machen und dann soll bei ca 500 - 1000W Nenndauerleistung so ein Aufstand sein ?
Nochmals der Hinweis: die Schweizer waren da schlauer, die haben die 500W gleich als Standard genommen.
Irgendwo ist halt die Grenze. in unserem Falle leider bei 250 watt. Wenn wir 500 hätten, würden welche 750 fordern oder gleich 1 kw. Bei 1 kw 2 kw usw.

Bleibt noch das Tempo.
Wer noch nie mit dem Radl 45 gefahren hat der werfe "den ersten Stein". Ist ja 'n Schildbürger-Witz.
Das hatten wir schon mit Schnuller und Dreiradl hingekriegt
:cool:

Also gehts technisch gesehen mMn lediglich um ne vernünftige Bremse und nen Rahmen der nicht labbert wie 'n Lämmerschwanz.
Das isses.
Rest ist Versicherung und Zuordung zu S-Klasse

Wenn ich mir anschau' was bei Bikes an Zubehör (und den unsinnigsten (!) Aufbauten) den TÜV bekommt, wird mir so richtig schlecht und dann kann ich über die Story mit den Handgriffen der HS33 nur noch den Kopf schütteln.

Persönlich bin ich auch froh über den stabilen Rahmen. Ich weiß aber nicht, ob das beim Verfahren überhaupt geprüft werden kann.

Ich würde auf jeden Fall noch die Radreifenkombi mit auf die "Liste" nehmen. Meine e45er Reifen sind dicker und machen einen stabileren Eindruck als normale Reifen. Man rumpelt w/Tempo und Gewicht schon schneller über die Kanaldeckel und erzeugt ganz andere Belastungsspitzen.
 
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ghupft_wia_ghatscht

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AW: Zukunftsfähiges S-Pedelec

Irgendwo ist halt die Grenze. in unserem Falle leider bei 250 watt. Wenn wir 500 hätten, würden welche 750 fordern oder gleich 1 kw. Bei 1 kw 2 kw usw.

Sehe ich nicht so, es lebt ja auch nicht jeder im Flachland, die Schweizer schon mal kaum.
250W ist mMn einfach zu knapp, selbst bei ner 25km/h Begrenzung und als Radl fürs Pendeln schon mal überhaupt.

Ich würde auf jeden Fall noch die Radreifenkombi mit auf die "Liste" nehmen. Meine e45er Reifen sind dicker und machen einen stabileren Eindruck als normale Reifen. Man rumpelt w/Tempo und Gewicht schon schneller über die Kanaldeckel und erzeugt ganz andere Belastungsspitzen.

Find ich nicht. Dann müsste man zuerst jdem Radler ohne (!) Motor das Radln über 25km/h verbieten.

Ne Erweitereung der Klassifizierung von den Reifenherstellern fände ich hingegen nicht schlecht.
Gibts aber mit Angaben zur Trag-Last und den passenden Felgenabmessungen eh bereits Bemühungen in diese Richtung
 
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didi28

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AW: Zukunftsfähiges S-Pedelec

Was allerdings noch nicht geklärt werden konnte, ist wie es mit der Abnahme steht, wenn bekannte Komponenten verwendet werden, wie sie auch bei zugelassenen E-Bikes verbaut sind. Sollte es hier möglich sein, sämtliche benötigte Gutachten (Rahmentragfähigkeit, EMV-Motor, Bremsanlage usw.) anerkennen zulassen, so muss lediglich der Zusammenbau abgenommen werden, was dann auf einen dreistelligen Bereich hinauslaufen würde.

Macht ein Eigenbau überhaupt Sinn, wenn man nur die Rahmen, Federgabeln, Lenker, Bremsen, Anbauteile, Motoren, Akkus etc. von S-Pedelecs verwendet, die es schon gibt? Dann kann man sich ja gleich so ein fertiges S-Pedelec kaufen oder wo soll da dann noch der Vorteil des Eigenbaus liegen?
 
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ghupft_wia_ghatscht

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AW: Zukunftsfähiges S-Pedelec

Macht ein Eigenbau überhaupt Sinn, wenn man nur die Rahmen, Federgabeln, Lenker, Bremsen, Anbauteile, Motoren, Akkus etc. von S-Pedelecs verwendet, die es schon gibt? Dann kann man sich ja gleich so ein fertiges S-Pedelec kaufen oder wo soll da dann noch der Vorteil des Eigenbaus liegen?

Warum soll der ganze Semmel denn S-spezifisch sein ?
Jedes Normalo-Radel hat eine "nach oben offene Temposkala".
;)

Und dass jetzt eine HS 11 / 33 oder ne Standard Disk als Bremse nix mehr taugen soll nur weil S-Klasse draufsteht erschliesst sich mir überhaupt nicht.
Ja, wenn die Karre mit dem Leergewicht eines Bikes daherkommt, dann is das für mich ne' andere Sache. Klaro.

Aber bis dahin sehe ich da hauptsächlich Verhinderungs-Lobbying der verschiedensten Coleur zur Wahrung ihrer Pfründe, aber nix technisch Substantielles
 
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Tiger1

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AW: Zukunftsfähiges S-Pedelec

Macht ein Eigenbau überhaupt Sinn, wenn man nur die Rahmen, Federgabeln, Lenker, Bremsen, Anbauteile, Motoren, Akkus etc. von S-Pedelecs verwendet, die es schon gibt? Dann kann man sich ja gleich so ein fertiges S-Pedelec kaufen oder wo soll da dann noch der Vorteil des Eigenbaus liegen?

Das ist ja die Große Frage, ob das überhaupt muß, und ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnt, leider soll das in dem Fred von Hans nicht zum Thema gehören, ich fänd es allerdings ganz wichtig, nich nur zu erfahren das es geht, das weiss mann, aber wie es geht, und was das ganze nicht nur an Teilen, sondern auch an Gebühren kostet
 
Reinhard

Reinhard

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AW: Zukunftsfähiges S-Pedelec

Hierzu habe ich in den nächsten Tagen noch Gesprächstermine mit weiteren Prüfstellen, die solche Abnahmen angeblich bereits durchgeführt haben.

Herr Rohr vom TÜV Rheinland sollte der richtige Ansprechpartner sein, falls Du den noch nicht auf der Liste hast ...
 
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Hans Link

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AW: Zukunftsfähiges S-Pedelec

Das ist ja die Große Frage, ob das überhaupt muß, und ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnt, leider soll das in dem Fred von Hans nicht zum Thema gehören, ich fänd es allerdings ganz wichtig, nich nur zu erfahren das es geht, das weiss mann, aber wie es geht, und was das ganze nicht nur an Teilen, sondern auch an Gebühren kostet

Genau um das "wie es geht" soll es in meinem Thread gehen, und auch darum, was es kostet. Nicht jedoch darum, ob es sinnvoll ist, das mal abzuklopfen. Das war mein Einwand.
 
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didi28

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AW: Zukunftsfähiges S-Pedelec

Das ist ja die Große Frage, ob das überhaupt muß, und ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnt ...

Wir haben jetzt immerhin schon mal ganz konkrete Angaben bezüglich des maximalen und minimalen Gebühren- und Gutachten-Kostenrahmens für so eine Einzelabnahme: etwa 6000€ bei einem kompletten Neuaufbau mit bisher nicht bei S-Pedelecs abgenommenen Teilen und nur dreistellig, wenn man im wesentlichen ein schon vorhandenes S-Pedelec unter Vorlage der dort schon verwendeten Gutachten nachbaut.

Wirtschaftlich "lohnen" tut sich das in beiden Fällen für ein einzelnes S-Pedelec jedenfalls nicht. Entweder macht man das also privat aus reiner Liebhaberei oder als Prototyp, um eine kommerzielle Kleinserie o.ä aufzulegen.
 
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Phoo9

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AW: Zukunftsfähiges S-Pedelec

Hallo,

6000€ waere absurd viel - die pruefung der basisbikekomponenten wird fuer einen versierten pruefer auch gar nicht der focus sein, wenn man ihm stand der mtb enduro und freeride technik hinstellt.

kein s-pedelec ab werk ist von der qualitaet her mit einem guten mtb vergleichbar.

wer mal ein teures s-pedelec im vergleich zu einem guten "standard" mtb gefahren ist, wird sich wundern wie gross der unterschied ist.

wer denkt dass ein 6000euro grace bike gut ist, sollte wirklich mal eine standard enduro fuer <2000euro probefahren. wenn man an so ein bike einen ordentlichen antrieb haengt und das zugelassen bekommt, faehrt man ein s-pedelec von morgen.

mfg
 
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grosserschnurz

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AW: Zukunftsfähiges S-Pedelec

Hallo Phoo9,

darf ich dich korrigieren.

Der TÜV ist allmächtig, und wenn er der Meinung ist, dass der Speichennippel zwar am S-Pedelec X seinen Dienst tut, muss er es nicht zwangsläufig an einem Selbstaufbau tun.

Ein kritischer Prüfer kann (muss nicht) für jedes Teil, das an deinem Selbstaufbau verbaut ist, eine Freigabe des Herstellers dieses Teiles verlangen.

Wenn du selbst etwas "erfindest" dann darfst du ggf. auch einen anerkannten Belastungstest für dein selbst eingespeichtes Laufrad beibringen.

Da haben es die Konfektionieren einfacher, die lassen sich beim TÜV eine Kleinserie fregebeni, bevor sie richtig loslegen und da verteilen sich die Kosten Umlage bezogen.

Auch wenn der TÜV-Mann mein bester Kumpel ist, wird er mir keinen Gefallen tun und mir einen fragwürdigen Umbau abnehmen; warum, das läßt du dir beim TÜV erklären.

grosserschnurz
 
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cephalotus

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AW: Zukunftsfähiges S-Pedelec

Sehe ich nicht so, es lebt ja auch nicht jeder im Flachland, die Schweizer schon mal kaum.250W ist mMn einfach zu knapp, selbst bei ner 25km/h Begrenzung und als Radl fürs Pendeln schon mal überhaupt.
Zum einem ist die 250W Grenze in der Praxis hierzulande eh sehr weich, zum zweiten sehe ich das in Relation zur Eigenleistung und ich trete 250W sicherlich nicht dauerhaft und bin auch schon ganz ohne Motor durch die Landen gekommen. Ich hab bei einem meiner Pedelecs sogar die Leistung des Umbausatzes etwas gedrosselt...

Jenseits der 1000W kann man sich das selber treten doch eh sparen und kauft sich halt eines der 45km/h Elektrozweiräder mit bis zu 4kW Leistung a la Elmoto.
 
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Phoo9

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AW: Zukunftsfähiges S-Pedelec

Hallo,

naja nee, ein s-pedelec ermoeglicht dir sowas wie einen hybrid-modus:

teste mal folgendes auf einem s-pedelec:

beschleunige auf 45km/h, nimm das gas weg und trete solange nur mit muskelkraft bis du bei 35km/h bist -
diese aktion dann immer wiederholen.

wenn du dann noch einen Wh/km monitor hast und die ~geschwindigkeit danach mal mit konstanter unterstuetzung faehrst, kannst du sehen, was ein s-pedelec sehr interessant macht.

mfg
 
H

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Hallo an alle,

ich lese hier seit längerem mit, da ich ein S-Pedelec kaufen möchte. Alles, was es bislang gab, hat mich aus verschiedenen Gründen nicht überzeugt (Leistung, Handling, nicht eingehaltende Lieferzusagen, Konzept) und ich bin einige Räder gefahren um mir ein besseres Bild machen zu können, u.a. GMover E45, Dolphin, Stromer. Das Greenmover hat mich von der Leistung überzeugt, ist jedoch für meine Belange zu starr und schwer. Ich fahre 21km, davon 5 in der Stadt, dann über Land auf Asphalt, Betonwegen (wenig) und Waldboden, teilweise leicht geschottert. Hin 300 Hm, zurück 400 Hm. Fahre im Anzug (Jacke in Tasche), da nunmal bei uns im Büro so gewollt, d.h. ich sollte nicht zu sehr schwitzen, noch manierlich aussehen (bei Regen wird's schwierig, ist mir klar) und dennoch in 40-50 min. im Büro sein. Ohne E-Unterstützung schaffe ich es in 55 min, bin jedoch fix und alle, habe das an einsem Samstag einmal gemacht, zum Austesten.

Nun baut Veelo den GoSwiss Drive in sein 3D ein, das Rad wird ab Mitte Februar beim Händler Donauer in Bayern verfügbar sein. Die Krux ist, dass ich 250km weit weg wohne. Wenn ich positive Rückmeldung zur Qualität der Pedelecs von Veelo bekomme, dann gehe ich das Risiko vielleicht ein und kaufe (nach Probefahrt) das Rad (wenn auch verflixt teuer).

Kann mir jemand von Euch aufgrund eigener Erfahrungen dazu raten oder ist die Idee aus Eurer Sicht zu risikobehaftet? Ich möchte jetzt endlich fahren, nachdem ich schon seit Herbst 2011 an dem Thema dran bin, verliere ich die Geduld. Das Vollblut 500 Watt wäre vielleicht noch eine Alternative, wiegt 26 kg, kommt jedoch nicht vor Ende Mai nach D lt. heutiger Auskunft von Biketec Schweiz.
 
LudgerN

LudgerN

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AW: Veelo - Erfahrung mit diesem Hersteller

Moin,

mein Tipp, ich sitze hier vor der Tastatur am klipern, und schubse die Maus herum,

ein Fahrad kaufen ist was anderes.

Grundsätzlich ist ein S - Pedelec Kauf, immer ein Risiko, bei der Modellzyklen Anzahl, sie kommen und gehen.

Im März ist eine Roadshow hier in der Gegend, da würde ich gerne mal das E45 von Greemover testen,

mein nächster Favorit. Vielleicht ist dann auch ein Veelo zum Vergleich vorhanden.

Gruss Ludger
 
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didi28

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AW: Veelo - Erfahrung mit diesem Hersteller

So wie es aussieht, wird es das S-Veelo nur mit einem kleinen 36V x 10Ah = 360Wh-Akku geben. Das ist in meinen Augen für ein S-Pedelec schlichtweg zu wenig.
 
H

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AW: Veelo - Erfahrung mit diesem Hersteller

Scheint also niemand Erfahrung zu haben mit dem Fabrikat Veelo. Danke für die andren Rückmeldungen.

@Didi,
ich bin mir bewusst, dass die Akkukapa recht gering ist, würde diese hauptsächlich am Anfng benötigen und kann im Büro aufladen.

Ich habe zufällig in meiner Nähe einen Fahrradbauer gefunden, der das gleiche OEM-Kit von GoSwissdrive verbaut wie Veelo. Er will für einen anderen Kunden eine Einzelzulassung erreichen, bin mal gespannt, ob er Erfolg hat beim TÜV, dann wäre das Servicethema vom Tisch. Wenn er die EZ so einfach zu gringen Kosten erhalten sollte (kann es mir nicht wirklich vorstellen), dann hätte ich sogar die Chance auf ein paar Anpassungen. Ich rühr mich wieder, wenn ich mehr weiß.
 
H

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AW: Veelo - Erfahrung mit diesem Hersteller

Hi zusammen,
hat etwas gedauert, doch jetzt kann ich berichten. Veelo hat sich nicht mehr bei mir gemeldet, das Datenblatt bei Donauer ist noch das alte, was lt. Veeloaussage nicht mehr gültig war; haben wohl fpdoch keine Zulassung bekommen oder sonstwas ist schiefgelaufen. Nun habe ich durch Zufall (hatte in einem anderen thread kurz darauf hingewiesen) in Pforzheim bei einem Spezialradbauer gesehen, dass er ein Rad mit dem von mir favorisierten GoSwissdrive ausgestattet hat. Bin hin, hab besprochen, was ich möchte, Angebot machen lassen, Liefertermin festgelegt und bestellt. Da GoSwissdrive den EMV-Nachweis mit dem Antrieb mitliefert, war die Einlezulassung zumindest beim TÜV Pforzheim innerhalb 2 Wochen durch und seit 2 Wochen fahre ich mit einer unheimlichen Begeisterung mit dem Rad in die Arbeit. Ich brauch 42-44 Minuten für je nach Strecke 21-22,8km lt. Tacho. Der Antrieb ist unglaublich stark, allerdings stelle ich zwischen Stufe 2 und 3-5 keinen Unterschied fest; Anfrage nach Gründen und Änderungsmöglichkeiten bei Oertlinghaus (Hersteller von GoSd) über meinen Fahrradbauer läuft bereits. Fahrraddaten liefere ich gerne nach, habe meine Papiere leider verlegt (grummel, grummel, ärgert mich am meisten, da mir der Nchweis fehlt, wenn ich angehalten werde). Die EZ war günstig, da im Doppelpack, 150 Euro! Die Akkukapa ist für den Hinweg ausreichend, Rückweg geb ich nicht Vollgas, obwohl ich im Büro aufladen kann, da ich einmal nach kurzem Schlenker in den Osten von PF bei meinem Schlussanstieg ohne Unterstützung überaus hart kämpfen musste (Rad wiegt mit Schloss 25kg plus Radtasche und mir zusammen 109kg). Ich schätze übrigens den megauncoolen Rückspiegel sehr, er gibt mir in der Stadt auf der Straße viel Sicherheit. Der Heckmotor ist im Wald und für die allg. Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten noch zu schwer, da wäre der neue Panasonic wahrscheinlich die bessere Wahl gewesen, gibt's halt nicht als Kit und zudem brandneu, wer weiß um die Kinderkrankheiten. Ich bin dennoch sehr sehr zufrieden und mich reuen die stolzen 3.700 Euro nicht. Ich bin flexibler als mit dem Bus oder der Bahn, gesünder und umweltschonender als mit allen anderen Verkehrsmittel (außer normalem Fahrrad, klar) unterwegs und hab die regionale Dienstleistung gefördert.
:)
 
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ghupft_wia_ghatscht

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AW: Veelo - Erfahrung mit diesem Hersteller

Habe ich das jetzt richtig verstanden?
Du fährst nun in D ein S-Pedelec mit Einzelgenehmigung ?

Mir scheint da bist du der erste (oder eben der zweite) der das geschafft hat, bzw hats ja offenbar dein Spezialradlbauer geschafft. Und das mit minimalen Abnahme-Kosten von EUR 150.- .

WOW
 
H

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AW: Veelo - Erfahrung mit diesem Hersteller

Hallo,

so jetzt ist alles geklärt, der TÜV-Prüfer hatte nur 250 Watt als Dauerleistung in sein Gutachten eingetragen, das war mir schon ein Dorn im Auge. Heute morgen war ich auf der Zulassungsstelle und habe mir die BE abgeholt, Kosten EURO 10,70. Somit haben Gutachten und BE zusammen EURO 125,- gekostet, günstiger kann's wohl keiner schätze ich.

Mit dem Rad bin ich schon zuvor gefahren, habe ein Bußgeld riskiert, da ich einfach jetzt fahren wollte. Hab nun noch ein kleineres Problem, da ich der Meinung bin, dass die Stufen 3-5 kaum mehr Unterstützung bieten als Stufe 2. Der max. Strom wird mit 21,1A angezeigt, allerdings kommen die Daten mit einer Verzögerung von ca. 30 sec. sodass ich nicht weiß, sind das aktuelle Werte oder doch gemittelte und somit auch nicht weiß, ob ich die max. elektrische Leistung erhalte. Theoretisch müsste ich bei 200 Watt Eigenleistung (was ich definitiv über ca. 2 Min halten kann lt. Ergometertest bei Arzt) 1.000 Watt elektrisch erhalten, das hieße dann ca. 28A. Der verbaute Controller kann angeblich bis 30A, aber wie gesagt ablesen kann ich nur 21,1A. Das sind dann ca. 740W elektrisch, mechanisch wohl eher 550-600Watt schätze ich, was deutlich zu wenig ist. Ich hoffe nun, dass meine Softwareeinstellungen dafür verantwortlich sind. Wenn mein Fahrradbauer das entsprechende Tool von GoSwissdrive hat, werden wir schlauer sein. Bis dahin bin ich ziemlich geschlaucht, weil ich einfach Dampf mache um nicht zuu lange zu brauchen. Dadurch schwitze ich zu sehr, was ich bei steigenden Temperaturen nicht beibehalten kann, fahre schließlich mit Anzug. Zum Glück war das Wetter bis dato so schlecht und mortens um 6 ist es noch vergleichweise kühl;).
 
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sanktnelson

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Ich hätte gedacht, die Frage kommt regelmäßig, aber für "Einzelabnahme" fördert die Suchfunktion nur sehr sparsam Ergebnisse zu Tage.

Falls es jemand geschafft hat, wüsste ich insbesondere gern bei welchem TÜV. Beim TÜV Hamburg wurde mir beschieden, daß man sich in das Thema erst selbst einarbeiten und mir dies auch für diverse k€ in Rechnung stellen müsste. Damit war das Thema erstmal erledigt.

Ja ich weiss: "Kauf dir ein S-pedelec von der Stange und sei glücklich, der Aufwand lohnt nicht!"
Ich hätte aber gern ein Trike, und bei diesen ist der Aufpreis, den die Hersteller für 25km/h Motoren verlangen für mich schon inakzeptabel, von 45km/h (die es glaube ich auch nur von hp gibt) gar nicht zu reden.

Wo machen eigentlich hp velotechnik und die Akkurad GmbH ihre Abnahmen...?
 
Thema:

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Kaufberatung/Entscheidungshilfe S-Pedelec / Pendelrad: Guten Morgen Zusammen, vorweg: dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Seit einiger Zeit bin ich jedoch stiller Mitleser. Ich grüße Euch...
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