Ein Regenpedelec für schlechtes Wetter konstruieren

Diskutiere Ein Regenpedelec für schlechtes Wetter konstruieren im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Hier noch eins („Vilgard“) bei dem es leider seit 2015 offenbar nur einen Render gibt: Vilgard Sieht aus wie ein L7e, hat aber Pedale.
HerrMüller

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Ich sehe vor allem auch den Dreck am Antrieb durch den zumeist unzureichenden oder nicht vorhandenen Kettenschutz. Und zwar auch an den Tagen wo es nicht regnet, die Wege aber noch nass sind. Insbesondere wenn zwischendurch Waldabschnitte oder wassergebundene Wegedecken kommen.
Von daher sind Fahrräder für mich technisch gesehen eigentlich Schönwetterfahrzeuge.
Ein Kollege, der eigentlich nur Rad fährt, hat das gelöst durch Rohloff mit vollständig geschlossenen Kettenkasten. Aber das ist nicht meine Preisklasse als Pedelec. Ein anderer findet es normal, dass er bei seiner Kettenschaltung halt ständig alles reinigen muss (10km einfache Strecke, ganzjährig), das empfinde ich aber auch als Murks.
Die Nässe für den Fahrer kommt dann noch dazu. Also bei Schmuddelwetter fahre ich dann lieber Auto zur Arbeit, sind aber auch 25km und nicht überall asphaltiert.
Vorher waren es 8km und komplett asphaltiert, das bin ich auch öfter mit dem Rad gefahren, auch bei nicht so gutem Wetter und hatte da den Motor wieder rausgeworfen.
Den hatte ich noch zuvor verbaut mit 16km Arbeitsweg überland.
 
HerrMüller

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Der Trick ist, kein Auto zu haben;)
Kann man machen... muss man aber nicht :)
Ich finde es sehr gut, dass wir zwei Autos haben und das soll auch so bleiben. Ohne Auto könnte ich auch nicht meine Mototorschirmausrüstung zum Startplatz kriegen und ich hab auch wenig Interesse, mit Kinderwagen per Öffis quer durch die Republik zu unseren versteuten Familien zu gondeln und ich wüsste auch nicht, wie ich ohne Auto die ganzen sperrigen Gegenstände transportieren sollte.
Nö, ich mag meine Autos.
 
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winido

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Einfach nur Fake News.Muss ja nicht Stimmen. Wer's glauben will, glaubt das.
Die wievielte Variante dieses Themas ist das? Selbst UPS fährt schon seit längerem mit Ähnlichem (mit mit ca. 1,7 m3 Transportvolumen statt knapp 0,7 m3) spazieren.

Interessantes Detail: Bei schwerem Fahrer, Nutzlast kleiner Eigengewicht (150 Kg). Aber bei dem 250 W-Motor "fliegt ... der Boden vorbei". Scheinbar hat das Teil noch Booster-Raketen oder der Bild-Schreiber ...
Ich finde, die Ironie auf der Seite ist schon klasse (y). Oder gehen die ernsthaft von soviel Unwissenheit aus?
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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25km/h ist für viele schon sehr schnell
250Watt die echt auf die STraße gehen (Wobei 250Watt-Motoren ja oft auch 400Watt+ auf die Straße drücken)
reicht dann schon auch bei hohem Systemgewicht für 20-25km/h (schneller darfs eh nicht) dass der Boden "vorbeifliegt"

die FAxis in Wien die schon seit vielen Jahren hier rumfahren, fahren mit 3 Personen und bis ca. 400kg mit Pedelec-Antrieben rum
 
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winido

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Wenn ich mir die Beschleunigung bei 150 Kg Eigengewicht + Fahrer (also ohne weiteres Gepäck) vorstelle, da fliegt bei mir nix, schon gar nicht bei kaum angetreteten (auch wenn der Motor kurzzeitig 400 W+ auf die Straße drückt).
Aber vielleicht bin ich ja auch nur verwöhnt.
 
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@winido , du bist nicht verwöhnt, sondern nicht gut informiert. Woher willst du denn wissen, das der Motor kurzfristig 400 W hat? Der könnte bei einem Pedelec viel mehr haben. Weil es gar keine Leistungsbegrenzung gibt. So lange der Motor bei 25 km/h abregelt, ist bei einem Pedelec rein rechtlich jede Leistung möglich.

Tatsächlich setzt die Firma da an. Der Loadster hat unglaubliche 2700 W Spitzenleistung. Die 100 Nm sind bei einem Radnabenmotor wie die 48 Nm vom Stromer ST5 zu bewerten. Also im Vergleich zum Mittelmotor doppelt zählend. Damit hat das Gefährt schon eine Alleinstellung, @Kraeuterbutter , weil es eben auch mit 400 kg Gesamtgewicht wie eine Rakete am Berg auf 25 km/h beschleunigt. Das muss ja gar nicht San Francisco sein, auch Wuppertal ist schon eine Herausforderung für klassische Lastenräder - oder Stuttgart...Chemnitz, Kassel...

Da staunt ihr, gell?
Edit: Link
Citkar Loadster: E-Cargo-Bike mit zu 400 km Reichweite
 
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Chrisol

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Der hat dann aber hoffentlich eine Mopedkette😁
 
Chrisol

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Loadster hat unglaubliche 2700 W Spitzenleistung. Die 100 Nm sind bei einem Radnabenmotor wie die 48 Nm vom Stromer ST5 zu bewerten. Also im Vergleich zum Mittelmotor doppelt zählend.
Dann hast du dich da irgendwo verhaspelt. Der Stromer hat auch einen Nabenmotor.

Wäre ein schönes Begleitfahrzeug für Forumstouren🙂
 
Seemann

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Ich finde es sehr gut, dass wir zwei Autos haben und das soll auch so bleiben. Ohne Auto könnte ich auch nicht meine Mototorschirmausrüstung zum Startplatz kriegen und ich hab auch wenig Interesse, mit Kinderwagen per Öffis quer durch die Republik zu unseren versteuten Familien zu gondeln und ich wüsste auch nicht, wie ich ohne Auto die ganzen sperrigen Gegenstände transportieren sollte.
Nö, ich mag meine Autos.
und was hat dieser „Automist“ in einem Regenpedelec-Thread zu suchen ?

Das Autos sehr gute Regen- Transport- und Langstreckenfahrzeuge sind weiß doch jedes Kind. Sie haben aber einen entscheidenden Nachteil: Keine Pedale !

Wir sind in einem Pedelec Forum und wir suchen ALTERNATIVEN zum Auto auch in den Kategorien Regen, Transport und Langstrecke.
 
HerrMüller

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Ergänzungen.
Und ich hab auch nichts gegen das Auto, sondern gegen das unnötig große Auto mit Verbrennungsmotor und unnötigen Energieverbrauch mit fossilen Kraftstoffen.
Es ist toll, dass man im Alltag vieles mit dem Pedelec machen kann und der Ansatz, das zu steigern ist definitiv gut. Deshalb hatte ich ja den Hinweis eingebracht, dass man die Antriebe vernünftig bauen soll, damit man nicht ständig so eine eingesaute Kette hat.
Im ersten Ansatz geht es mir um die Tage nach dem Regen, wo die Böden aber noch matschig sind und ich das Rad mehr stehen lasse, weil ich die wenig alltagstaugliche offene Kette danach nicht reinigen will (und auch während der Fahrt läuft das schon im Dreck). Da wäre viel gewonnen wenn das gro der Pedelecs nicht antriebstechnisch reine Schönwettergeräte wären.

Aber auf den Hinweis hin, dass der Trick einfach wäre, kein Auto zu haben - so Motto dann ist das Rad auch gut für die Fahrt am Freitag Nachmittag von der Uckermark in die Eifel mit Kind und Kegel - da gibt es die Antwort oben.

Abgesehen davon würde ich Velombile mehr als mit Pedalen betriebene Autos sehen. Die Leichtigkeit eines Fahrrades fehlt mir da aber. Und ich hab den Eingangspost mehr so verstanden, dass es darum ging.
 
Kraeuterbutter

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Abgesehen davon würde ich Velombile mehr als mit Pedalen betriebene Autos sehen. Die Leichtigkeit eines Fahrrades fehlt mir da aber. Und ich hab den Eingangspost mehr so verstanden, dass es darum ging.
kommt auch aufs Velomobil drauf an..
ein Alpha7 von Daniel ist leichter als 90% aller Pedelecs
ein Alpha7/After7 aus Rumänien liegt immernoch bei nur ca. 21kg
(als ich vor 2 Jahren auf der Spezi war, hat Daniel ein alpha7 hochgenommen, und mit dem Heck auf seine handfläche gestellt und es so herumbalanziert mit einem Arm, als wäre es ein Besenstiel)

die leichtigkeit eines Fahrrades: beim Rumtragen ja, da ist es sperrig etc...
beim Fahren aber ist es umgekehrt: wennst ne Zeit lang ein gutes (motorloses) Velomobil gefahren bist,
findest du normale Fahrräder als sehr schwerfällig und schwergängig

das Teil in den Radraum wuchten.. ja.. da brauchts nen großen Radraum, große Türen, keine engen Gänge...
das stimmt..

aber in meinem Fall z.b. ist das Velomobil (ich parke es draussen) das Rad das am einfachsten und schnellsten zu händlen ist, weil eben kein Radraum, keine kellertreppe oder lift, keine Schleusentür etc...
auch ist kleidung wesentlich unwichtiger...
mal schnell 800m zum Supermarkt ? da brauchst dich deshalb nicht umziehen oder anziehen, da reicht die Kurze Hose aus der Wohnung, auch im Winter
gerade bei Kurzstrecken in meinem Fall: bis ich das Rad aus dem Radraum hab, bin ich mit dem Velomobil schon am Ziel (Post, Supermarkt, Apotheke, Baumarkt, ...)
also die "Leichtigkeit" ist so ne sache...

umgekehrt muss ich aber sagen gilt das sogar auch fürs Auto !
das steht vor der Tür... raus, reinspringen, losfahren..
da braucht man sich nicht extra anziehen wenn man mal schnell zum Bäcker fährt Brot holen....
und es muss nicht in den Keller geschleppt werden etc...

vorteil Fahrrad vs. VM: manch Abkürzung (Singletrail) kann man mti dem 1-Spurer gut nehmen, mit dem VM schwierig bis sogar unmöglich
sind aber hier bei mir in der Stadt und Umgebung eher selten
vondaher gewinnt das VM eigentlich immer
 
mawadre

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Einfach nur Fake News.Muss ja nicht Stimmen. Wer's glauben will, glaubt das.

Zitat von ihrer Webseite:
„Das Ding ist erstaunlich wendig, obwohl es schwer aussieht und hat hinten eine Riesen-Transportbox! Jana Kugoth Ngin Mobility"
Auf dem Bild sieht man auch den vermuteten Raketenantrieb :LOL:
Aber bei dem 250 W-Motor "fliegt ... der Boden vorbei". Scheinbar hat das Teil noch Booster-Raketen
"Marketing is everything!" ;)
 
Seemann

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Ich schreibe jetzt mal was als Antwort auf @HerrMüller nur zum Thema Regenpedelec:

Im ersten Ansatz geht es mir um die Tage nach dem Regen, wo die Böden aber noch matschig sind und ich das Rad mehr stehen lasse, weil ich die wenig alltagstaugliche offene Kette danach nicht reinigen will (und auch während der Fahrt läuft das schon im Dreck). Da wäre viel gewonnen wenn das gro der Pedelecs nicht antriebstechnisch reine Schönwettergeräte wären.
Wie kommst du darauf, dass Pedelecs nur Schönwetterfahrzeuge sind ?
Ich benutze mein Pedelec und mein E-Hybrid Velomobil bei jedem Wetter bis 50 km Fahrstrecke.

Bei dir scheint es ein besonderer Anwendunfgsfall zu sein, da du anscheinend über nicht-asphaltierte Wege fahren musst.
Das wird bei 90 % der Regenfahrer wohl nicht so sein, aber auch für dich gibt es Lösungen:

1. Nabenschaltung
2. Kettenkasten oder Chainglider
3. Gates Riemen
4. Hollandrad mit geschlossenen Kettenkasten
5. Das Pedelec zuhause kurz mit Wasser abspritzen (dazu muss aber alles gut handlebar sein)
6. Velomobil (viele Velomobile haben eine INNENLAUFENDE Kette, da wird gar nichts dreckig !

Wenn das alles FÜR DICH nicht geht, dann ist es halt FÜR DICH nicht möglich.
Jemand der auf der Bergstation vom Brocken wohnt wird wohl auch kein Naben-DD-Motor Pedelec kaufen.
90 % der Menschen in Deutschland könnten das aber.

Abgesehen davon würde ich Velombile mehr als mit Pedalen betriebene Autos sehen. Die Leichtigkeit eines Fahrrades fehlt mir da aber.
Klar, Velomobilfahren ist natürlich anders als UP fahren, aber (als Fahrrad/Pedelec) extrem regensicher, darum ging es hier.
OK habe gerade gesehen, dass @Kraeuterbutter dazu was schreibt,daher höre ich hier auf.
 
Thema:

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