Eigenbau: "Radnabenmotor an Dreirad-Hinterachse"

Diskutiere Eigenbau: "Radnabenmotor an Dreirad-Hinterachse" im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Moin Leute, Habe bis gestern keine bezahlbare Lösung für meinen Wunsch auf eine weichere Federung gefunden. Auch die Federschmiede "Gutekunst"...

Jürgen H.

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Moin Leute,
Habe bis gestern keine bezahlbare Lösung für meinen Wunsch auf eine weichere Federung gefunden. Auch die Federschmiede "Gutekunst" konnte mich nicht überzeugen.
Ich hatte tzwar den Draht-Durchmesser, den Außen-Durchmesser und die drei Federlängen-Angaben eingetippt, aber leider weiß ich ja absolut nicht aus welcher
Federstahlsorte meine Hauptfeder besteht.
Außerdem dient daß verbiegen des Rückenblechs durch die Feder als Dämpferelement. Alles Faktoren die ich nicht einbeziehen, geschweige denn, berechnen könnte.
Zumindest nicht mit meinen Mitteln.
Also stehe ich wieder am Anfang.
Ich werde wohl, wieder einmal, alles so lassen müssen wie es ist.
Bis Später mal...........Grüße..............Jürgen
 

Jürgen H.

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Moin Leute,
Am Wochenende hab ich mal den "Logiksektor" meines Gehirns eingeschaltet. ( Ja, den gibt´s noch 😉 )
Der hat mir geraten :
"Werf alle Wunschfederungen über Bord und konzentrier dich auf die tatsächlich vorhandenen."
"O.K." hab ich gesgt, "Du bist hier der logische von uns beiden".

Also werde ich doch so vorgehen wie ich es Anfangs schon vorhatte.:
Ich mache den Sitz, so wie er jetzt ist, fertig, baue ihn ein und dann gehts an die Elektrik. Zwischendurch kommt dann noch der Probelauf meiner Blinker. @Sel
Die Kabel zum Heckblinker werden natürlich unterm Sitz steckbar, damit ihn ihn bei Bedarf wieder abnehmen kann.
Wenn ich dann, später mal, doch noch ein zusätzliches Feder / Dämpfer-Paket einbauen will, dann schnapp ich mir einfach den Sitz und schleppe ihn zurück in
den Keller.
Geht doch !
Wenn die Kiste fertig "verdrahtet" ist, steht ja eh erstmal ein Probelauf an, mal sehen, vlt. mit Videodoku.

Also, bis die Tage.............Grüße.........Jürgen
 

Jürgen H.

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Hey Leute,
Die letzte Woche war geprägt von ( gefühlten ) 1000 Arztbesuchen. Da waren mal wieder die Jährlichen, Halb-und Vierteljahrlichen Routineuntersuchungen dran. Diesmal
alle 5 Stück kurz hintereinander in einer Woche, na danke, aber jetzt bin ich erstmal wieder Durchgecheckt. Für´s nächste Vierteljahr.
Demnach bin ich also noch nicht Tot. (y)
Aber irgentwie fühlt es sich im Moment fast so an : Meine momentane Motivationslosigkeit läßt sich damit ganz gut erklären.
Andererseits : Aufgeben ist auch keine Lösung, also..............
bin ich Heute wieder in den Keller gestiefelt.

Habe mich um meinen Sitz gekümmert.Hab die Verstellspindeln gefettet, ebendso die Federhalterungen. Das lästige "Klock, Klock" beim Ausfedern kommt leider von zwei
Führungslaschen die in 2 Stck 3 mm schmalen Taschen rauf und runterlaufen und beim Ausfedern oben anschlagen. Da kann ich leider nichts machen, hab versucht
irgentetwas zum Auspolstern reinzustopfen, klappt alles nicht. Also hab ich´s seingelassen.
Dann durfte das Rückenpolster wieder auf seinen alten Platz.
Eigentlich wollte ich die Heckbox noch ein bisschen nach Hinten setzen, aber der Aufwand war mir für nur 3 cm mehr Platz einfach zu groß.
Der Sitz ist nun fertig, den muß ich nur noch zurück auf das Standrohr verfrachten. Aber vorher will ich noch die Kabel vom Blinker unterm Sitz teilen. Das werde ich am
Freitag angehen, Morgen muß ich noch einiges Einkaufen, das dauert bei Corona ja immer eine Ewigkeit wegen der Hygiene-Vorschriften.
Diesmal hab ich keine Bilder gemacht, gibt ja nichts neues zu sehen.
Also bis Freitag.....
Grüße...............Jürgen
 

Jürgen H.

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Moin, alle zusammen,
Heute habe ich meinen Sitz verkabelt. Die Trennung des Kabels machte ich auf Höhe des Standrohr´s. Dazu habe ich zweiadrige Litze und Wasserfeste IP 67 Stecker
verwendet. Diese Dinger waren ziemlich fummelig beim Einführen der Kontakte, hat dann aber doch geklappt.
Das wars schon wieder kurz und knapp für Heute.
Am Montag kommt der Sitz wieder auf seinen alten Platz und ich werde das Kabel nach vorne zum Lenker verlegen. Mehr kann ich im Moment nicht tun, ich warte auf
mein Blinkerrelais, vorher kann ich nicht mit der Elektronik anfangen.
Wenn das Ding dann wieder verbaut ist gehts an den Einbau der Steuerbox und des Spannungsteilers für´s Licht. Das muß meine letzte Aktion sein, denn ich kann mit
meinen Einkäufen nur eine Woche aussetzen und mein Zweirad kann ich ab dem Zeitpunkt des Beginns nicht mehr nutzen. Zu Fuß einkaufen kann ich ja wie gesagt
auch nicht mehr; mir bleiben somit nur max 9 Tage um das zu erledigen. Bis zu deren Ablauf möchte ich die Kiste auf der Straße haben und Probefahrten fahren können.
Für´s Wochenende hab ich immerhin noch ein paar Bilder für euch. Das letzte Bild zeigt euch übrigens mein bescheidenes Equipment für solche Arbeiten.
Bis Montag.............Grüße......Jürgen
 

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Jürgen H.

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Hey Ladies and Gent´s,
Hab Heute im Keller wieder etwas vor mich hin gebastelt. Z.B. mußte ich noch einen Endstopper an die Gleitschine schrauben damit mir beim nach vorn ziehen des Sitzes
das Teil nicht auf die Füße knallt.
Platz genug zum Deckel aufklappen habe ich reichlich wenn der Sitz vorne ist.
Da gibt es allerdings noch einen Haken.
Beim erneuten Probesitzen und Treten war mir der Pedalabstand noch zu gering. Also hab ich mich doch dazu entschieden die Heckbox 5 cm weiter hinten zu platzieren.
Bei einem Platzgewinn von 5cm lohnt sich der Umbau wieder. Dazu werde ich wieder mal meinen 30er Flachstahl bemühen müssen.
Aber mehr dazu .morgen.
Hier noch die Bilder von Heute.
Dann mal bis morgen............Grüße.........Jürgen
 

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Jürgen H.

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Hi Leute,
Seit Montag habe ich eslbstverständlich weitergearbeitet, ich hab nur nichts dazu geschrieben, war zu wenig Stoff.
z.B. hab ich Flanschteile aus meinem restlichen 30x5 er Flachstahl geschnippelt und zurechtgeflext, hab sie gebohrt und schwarz gespritzt. Danach durfte ich neue Löcher
in meine Box bohren ( 50 mm versetzt ).
Dann ging die Sucherei nach den richtigen Schrauben los, zum Glück hab ich noch passende M8 Bolzen gefunden.
Die 50 mm mehr Platz zu den Pedalen machen sich durchaus bemerkbar, insgesamt ist es aber immer noch zu wenig Abstand.

Ich werde den Aufbau aber trotzdem erstmal so lassen, denn für ein ausgewogenes Maß bräuchte ich eine neue Alu-Verbundplatte und müßte die Positionen der Schock-
absorber neu setzen. Das ist mir im Moment noch zu viel Aufwand. Aber..............[ Der Gedanke ist gepflanzt ].......Ich überlege schon ob ich die Sache nicht doch angehe,
jetzt ist das Dreirad noch im Keller !!. :unsure:
Ich muß dann allerdings bis nächsten Monat warten bis die neue Kohle auf dem Konto ist, die Platte kostet so etwa 10,- €.
Na gut, ich kann ja jetzt eh nicht mehr viel machen.
Hab noch die Bilder von dieser Woche für euch.
Dann bis nächste Woche, dann weiß ich wie ich weitermache.
P.S. Konnte die Dateinamen nicht ändern
 

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Jürgen H.

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So Leute,
Ich habe beschlossen daß meine Heckbox erstmal da bleibt wo sie jetzt ist.
Wenn die Kiste fahrbereit ist werde ich erstmal ausgiebig testen ob der Platz nach vorne vielleicht doch reicht. Dazu könnte ich das Lenkerrohr noch etwas ausziehen
um mehr Kniefreiheit zu kriegen.
Wie gesagt, das werde ich austesten müssen.
Wenn die Box doch noch ein Stück nach hinten muß ist das auch kein Beinbruch. Durch geschickte Kabelteilungen kann ich die dann durch lösen der 5 M8 Schrauben
relativ einfach wieder abnehmen. Dann kann ich eine neue Platte drunterschnallen und neu Positionieren.
Aber erstmal brauche ich mein Blinker-Relais um weitermachen zu können.
Bis dahin habe ich ( Corona ? ) Pause.
Ich melde mich wieder wenn es etwas zu berichten gibt.
Ich wünsche euch allen trotzt der Pandemie schöne Ostern und bleibt BITTE zu Hause.
Grüße...............Jürgen
 
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Leonardo75

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Hallo Jürgen,
falls Du Dich nochmal in Richtung Austausch der Feder tendierst, vielleicht kannst Du Dir ja die Federkonstante selbst bestimmten, wenn Du ein Brett zur Lastverteilung auf eine Personenwaage legst. Die Konstruktion auf einen Tisch stellst und dann auf das Brett die Feder legst und dann mit einer großen Schraubzwinge die Feder und die Waage zusammendrückt und dabei das Gewicht bei verschiedenen Zusammendrückwegen notierst. Das Gewicht in kg mal 9,81 gibt dann die Kraft in Newton.
Federkonstante – Wikipedia
Wenn Du dann die.Kraft durch die für die Erzeugung notwendige Auslenkung teilst, erhältst Du die Federkonstante.

Ich würde dabei dann erst die Feder leicht belasten z. B. mit 10 kg und dann die Länge der Feder messen L1. Anschließend die Feder mit 50 kg belasten und dabei die Länge der Feder erneut messen L2. Der Gewichtsunterschied mal 9,81 geteilt durch den Längenunterschied sollte Dir dann ein Gefül für die aktuell verbaute Federkonstante geben.

Die Reaktion des Sitzes auf Dein Körpergewicht ist aber nicht nur durch die Federkonstante bestimmt, sondern auch durch die Vorspannung der Feder durch den Gewichtseinstelknopf, der über einen Mechanismus die Feder im unbelasteten Zustand zusammendrückt. Vielleicht kannst Du den Mechanismus anpassen, so dass die Feder in der geringsten Gewichtsradeinstellung weniger vorgespannt wird. Dann dürfte das Ganze auch weicher für Dich werden und schon bei geringeren Gewichten einfedern. Da es dann tiefer einfordert kannst Du darüber auch das Geräusch beim Ausfedern seltener vorkommen lassen.
 

Jürgen H.

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Hey @Leonardo75
Das finde ich aber nett, daß Du an mich denkst.
Ich möchte dir aber die Problematik meiner Sitzfederung mal bildhaft erklären, und zwar geht es im Grunde darum, daß alle Federn in der Rückenlehne Zugfedern sind.
Als "Dämpfer" wird nur die mehr oder weniger starke Verkrümmung des Blechteils beim ein und ausfedern genommen, hervorgerufen durch die starke Hauptfeder.

Erklärung_Sitzfederung_01.JPG


Da siehst Du folgende Komponenten :
Rot A : Hauptstellhebel
Rot B : Hauptfeder
Rot C : Nebenfedern 2x

Blau D : Geknickt, gebogenes Blech
Blau E : Nur gebogenes Blech

Grün F + G : Knicklinien
Grün H : Gewicht-Einstellknopf
Roter Kreis : Neues Loch

Wie Du sicherlich bemerkt hast greifen dort alle Einzelteile zusammen in das Blech und zwingen es zu einer Krümmung, das ist der Dämpfer-Effekt.
Wenn ich nur eine Feder verändere, wird die Krümmung des Blechs verändert und damit die Federung an sich.
Trotzdem werde ich, nachdem ich alles fertig habe, versuchen die Hauptfeder etwas zu entlasten damit ich weniger Vorspannung bekomme.
Dazu werde ich unten im Blech ein gleich großes Loch, etwas rechts von dem jetzigen bohren, aber etwa 15 mm höher, soweit es ebend geht.
Ich muß dann, mittels Spanngurt, die Feder entlasten und nachsehen in wie weit sie sich noch zusammenzieht, und dann dementsprechend das neue Loch bohren.
Ich möchte sie in einem fast entspannten Zustand wieder einhängen und mit dem Einstellknopf wieder auf ewas Vorspannung bringen.
Ich hoffe daß es klappen wird. ( Ich weiß, Hoffnung ist keine Strategie :) )
Also falls jemand noch etwas kluges beizusteuern hat : Bitte sehr.

Bis dahin
Grüße............Jürgen
 

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Leonardo75

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Seltsamerweise wird mir Dein Text nur angezeigt, wen ich ihn markiere, so als hätte er nach dem Wort Komponenten die Farbe weiß.
Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie der Gewichtsverstellmechanismus funktionieren soll. Wenn Du an H drehst verdreht sich ja der silberne Bolzen mit dem Mitnehmerstift links vom Buchstaben A. Kann es sein, dass der Mitnehmerstift eigentlich einen Exzenter mitnehmen sollte, der bei Dir fehlt und der eigentlich die Platte A runterdrücken würde, wenn man an H dreht. Sollte das der Fall sein, müsste die Feder B stärker gespannt werden für leichtere Gewichte.
Wievielte Umdrehungen soll den der Knopf H machen, um vom minimalen Gewicht auf Maxi alles Gewicht umschalten zu können? Wenn es nur eine halbe Umdrehung ist, könnte da wirklich ein Exzenter fehlen.
 

Jürgen H.

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Hi Leonardo,

ÄÄH Ja, hab ich vergessen zu erklären.
Das Handrad (H) ist starr mit der Gewindespindel in M14 verbunden.
Darauf läuft in etwa 20 Gewindegängen ein Mitnehmer der das Stellblech (A) beim reinschrauben auf der linken Seite nach unten drückt.
Dementsprechend wird die rechte Seite des Bleches, da wo die Hauptfeder abgreift, nach oben gedrückt. Heißt, die Feder verlängert sich, wird auseinander gezogen und
krümmt dadurch das Rückenblech (D+E) noch stärker.
Durch diesen Vorgang werden natürlich auch die vorgespannten Nebenfedern (F) etwas entlastet und es wird schwierig das Gesamtverhalten des "Federpakets" zu bestimmen.
Anfangs dachte ich auch daß durch das Spannen des Rückenblechs das Einfederverhalten des Sitzes beim draufsetzen erleichtert wird.
Wegen des Rückstellvermögens des Blechs in seine Ausgangslage zurück zu federn.
Aber, falsch gedacht. Obwohl es unlogisch erscheint :
Je mehr ich die Hauptfeder spanne, desto härter wird die Federung, Hab ich in mehreren Versuchen durchprobiert.
Beibt mir also nur der Weg durch "Probieren geht über studieren".
Deshalb mein Versuch mit der Hauptfeder.
P.S: dein Problem mit der nicht lesbaren Schrift habe ich nicht, aber : mein Bildschirm ist invertiert, dunkler Screen mit weißer Schrift.
Hab noch ein paar andere Ansichten der Federung für dich / euch.
Ich erwarte deine / eure Kommentare.
Grüße................Jürgen
 

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Leonardo75

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Die Zugfeder könntest Du ja auch mit einer Personenwaage bestimmen. Du stellst ein Gewicht auf die Personenwaage, z.B. 20 kg.Sand in einem Eimer. Durch den Eimerbügel hakst Du das eine Federende, das andere Federende hängst Du an einen Querbalken, an dem Du das Gewicht über die Feder hochheben könntest. Dann machst Du Dir rechts und Links vom Eimer neben der Waage zwei gleichhohe Stapel (Höhe h1 aus z. B. Bücher, Bierkisten, etc.) in einem geringeren Abstand als der Querbalken.
Jetzt legst Du den Querbalken auf den Stapel. Die Feder muss dabei leicht unter Spannung geraten, aber das Gewicht noch nicht anheben. Die Waage zeigt in den Höhe h1 das Gewicht m1 an, also z. B. 18 kg. Dann erhöhst Du beide Stapel um denselben Betrag s, z. B. 10 mm = 0,01 m. Wenn Du dann den Querbalken auf den erhöhten Stapel legst zeigt die Waage das Gewicht m2 z. B. 5 kg an, da die Zugfeder ja ein Teil des Gewichts auf den Stapel überträgt.

Die Federkonstante ist dann [(m1-m2)/s]*9,81N/kg = [(18 kg - 5 kg) / 0,01 m] * 9,81 N/kg = 12753 N/m

Alternativ kannst Du auch durch Probieren Federn in Reihe schalten, um sie weicher zu machen, oder parallel, um die Gesamtfedersteifigkeit zu erhöhen. In Deinem Fall dann zum Beispiel die Platte A ganz hochdrehen und in den gewonnenen Raum eine weitere Feder einbauen, die etwas weniger steif wie die originale Feder ist und mit der originalen in Reihe verbauen.

Hattest Du eigentlich schonmal darüber nachgedacht, das Rad durch voluminösere Mäntel, wie den Big Apple, die dann nicht auf Maximaldruck aufgepumpt werden, sondern vielleicht nur auf 1 bar oder 1,3 bar ein wenig Federung dadurch reinzuholen? Kostet natürlich ein wenig Geld, aber ich glaube, Du hattest eh geschrieben, dass Du noch neue Reifen holen wolltest, wenn alles fertig ist.
 

Jürgen H.

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Hey Leonardo,
Schön gerechnet, danke. Ich werde es aber erstmal empirisch, pragmatisch angehen. Ich habe noch eine sehr kurze relativ starke Feder rumliegen.
Die werde ich, nach Ausbau der alten an die Originale anhängen, die richtige Entfernung ( Gewicht ) am Knebel reinkurbeln und mich dann mal draufsetzen.
Mal sehen wie das funktioniert. Entweder ist es dann zu weich oder immer noch zu hart. Daß es beim ersten mal funktioniert ist eher unwarscheinlich, mal sehen.
Ach so, die Big apple Reifen passen nicht unter meine Schutzbleche, daran hatte ich auch schon gedacht.

Aber erstmal brauche ich mein Blinker-Relais wieder zurück, vorher läuft mit der Sitzfederung gar nichts.

Bis später.................Jürgen
 
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